Bette
Wichtige Parteiberatung Die Arbeiter- Radio- Internationale in einer
und ein internationales Komitee ge wählt. das die Aufnahmebedingungen und die Statuten auszuarbeiten, zugleich aber auch die
Donnerstag, 8. September 1927.
Inland.
Beneš gegen Gajda.
Von Genf aus sendet Minister Beneš der
schechischen Presse eine ausführliche Widerlegung der Gerüchte, die Gajda immer wieder über
Vor Eingehen in die Tagesordnung wurde einmütigersten Vorsitzenden des Deutschen Arbeiter- Radio- praktische Arbeit der Internationale aufzunehmen den Plan eines sozialistischen Oktrois", eines
Ba
Prag , 7. September. Der Parteivorstand der Deutschen sozial- Eine Konferenz der organisierten Arbeiterdemokratischen Arbeiterpartei hielt heute unter dem Radiohörer tagte am 2. und 3. September im Vorsiße des Genossen Dr. Czech eine Sigung ab. Gewerkschaftshaus in Berlin unter Vorsiz des eine Kundgebung anläßlich der Hin. mart, Deutschland , Holland , Dester- linien angenommen. Dieses Komitee feßt sich mit berfassungswidrigen Umsturzes, für den ihn mordung Saccos und Vanzettis beschlofreich, Rußland und die Isch e ch'osIowa- dem Recht der Kooptation aus je einem Vertreter Benes angeblich zu gewinnen suchte, ausstreut Tschechoslowa fen, die wir an anderer Stelle veröffentlichen. Ge- lei( diese durch Genossen Goldschmidt und von Deutschland ( Ba ake) der Tschechoslowakei und hartnädig wiederholt. Beneš erklärt, daß er mit Gajda niemals vertrauliche Inoffe Czech begrüßte den nach längerer Krankheit durch den tschechischen Genossen Hokeš). Der ur-( Goldschmidt) und Oesterreichs ( Novot Gespräche und nie irgendeine Unterhaltung sprünglich vorgesehenen russischen Delegation war ny) zusammen. Der russische Vertreter hatte die genesenen Genossen Leibl mit herzlichen Worten. Die Einreiſeerlaubnis von der Deutschen Botschaft gorderung gestellt, daß auch die russischen Arbei- über innere Politik geführt habe. Er sei auch Hierauf erstattete Genosse Dr. Czech den in Moskau nicht erteilt worden. Ein in Berlin fich ter- Radioamateure, die 170,000 Mitglieder zähl ihn immer nur bei offiziellen Anlässen und nie mit ihm allein gewesen, sondern habe Innerpolitischen Bericht, in welchem er die aufhaltender Russe war mit der Stellvertretung ten, in diesem Komitee vertreten seien. Die For- Empfängen gesehen und flüchtig gesprochen, woStellungnahme der Partei zu allen aktuellen Pro- betraut. Auf eine Intervention des Auswärtigen derung wurde von den anderen Ländern abge- für er bei jeder Unterredung Zeugen anführt. Amtes wurde die Einreiseerlaubnis nachträglich lehnt. Von der deutschen Delegation stimmte der Er habe Gajda seit langem mißtraut und habe blemen darlegt. In diesem Zusammenhange wurde erteilt, doch konnte die russische Delegation zu den eine Delegierte für, der andere gegen den Antrag andere vor ihm gewarnt, also sicher nicht gemäß dem Antrage des Referenten der Standpunkt Verhandlungen nicht mehr rechtzeitig eintreffen. Der Russen. Daraufhin erklärte der russische Dele- baran gedacht, ihn zu seinem Vertrauten zu der Partei zur Aktion des Lord Rother. Begrüßt wurde die Konferenz durch Genoffen gierte, fich weitere Erklärungen vorbehalten zu machen. Alle Enthüllungen über den gemere in einem Beschluß präzisiert, den wir gleich. Crispien für die Sozialistische Arbeitern müssen. Sit der Internationale ist planten Staatsstreich habe sich Gajda ersonfalls an anderer Stelle zum Abdrud bringen. Anternationale, durch Graßmann für die Ge- Wien , internationaler Sefkretär der Genosse No nen, und zwar erst, nachdem seine Affäre ruch werkschafts- Internationale und durch den Reichs- votny. Die Delegierten verpflichteten sich, in ihren bar wurde. Das gehe deutlich aus der Angabe schließend daran berichtete Genosse Dr. Heller Genosse Dr. Heller tagsabgeordneten Rosenbaum für die kom- Ländern dafür einzutreten, daß für die Inter eines Datums hervor, das den besten Beweis über die Tagung der Interparlamentari- munistische Reichstagsfraktion. Nach Entgegen- nationale ein jährlicher Beitrag von fünf Pfennig gegen Gajda liefere. tři brny berief sich auf schen Union, an welcher er in Vertretung des nahme eingehender Berichte über den Sand der für das Mitglied erhoben wird. Die Zahl der auf eine Unterredung mit Beneš vom 9. April 192. Klubs teilgenommen hat. Zur Sigung der Exeku- Bewegung und die Gesetzgebung in den einzelnen der Konferenz vertretenen organisierten Arbeiter in der Beneš ihm Miteilung von dem Oftrot tive der Internationale wurde Genosse nationale einstimmig beschlossen 20.000 Ländern wurde die Gründung der Inter - Radiohörer beträgt, von Rußland abgesehen, etwa plan gemacht haben soll. Diese Unterredung habe Taub delegiert. Das Präsidium wurde beauftragt, tatsächlich, wenn auch nicht mit diesem Inhalte stattgefunden, Gajda behauptet nun, Stribrny gegen die Auslieferung des politischen habe ihm von dieser Unterredung mit Beneš be Itlings öblös bei den zuständigen richtet, als er Stribrny als seinem vorgesetzten Stellen einzuschreiten. Heeresminister über Benešs Pläne referierte. Nun war aber Střibrny nur bis Mitte März Minister und konnte in einem Gespräche vor seiner Demission nicht erzählen, was Beneš ihm nach seiner Angabe erst am 9. April verraten haben soll. Hat Gajda andernfalls erst später mit Stribrny gesprochen, so ist es wieder unwahr, daß er ihm dienstlich berichtete, denn dann hätte
Abrechnung mit den Kommunisten in Edinburgh .
Scharfe Sprache gegen die Zerstörer der Arbeitereinheit. Niederlage der Fraktionsbildner.
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Schmähliche
Genosse Taub erstattete ein eingehendes Refe rat über die Vorbereitung der bevorstehenden Ge. meindewahlen und unterbreitete Vorschläge für die organisatorische und agitatorische Führung des Kampfes. Nach reger Debatte, an der sich die Genossen Schweichhart, Kremjer, Joll, Nowy, Berlin , 7. September. ( Eigenbericht.) Auf| schen Spaltungsarbeit erkannt hat und nicht er nicht mit dem Minister, sondern nur mit dem Blatny, Strauß, Jaksch, Kuplent, Völzl, Heller, dem Gewerkschaftstongreß in Edin- gewillt ist, der Tätigkeit der Fraktionsbildner Abgeordneten Stříbrný geredet. Beneš sieht in Vorbach , Aksamit, Hackenberg, Wiener , Deutsch , Kir- burgh fam es anläßlich der Behandlung der weiter ruhig zuzusehen. Besonders scharf zog den diesen widerspruchsvollen Angaben den Beweis pal, Krejči, Czech , Schäfer und Müller beteiligten, Minderheitsanträge der mit den Kommunisten Trennungsstrich zu den Kommunisten der Berg für die Unwahrheit der Angaben Gajdas und wurden die Vorschläge des Sekretariates genehmigt. einandersehungen, bei denen die vedentendsten digem Gegensatz zu dieser eindeutigen Stellungwurden die Vorschläge des Sekretariates genehmigt. Sympathisierenden Fraktionen zu heftigen Aus- arbeiterführer Herbert Smith. In merkwür- Stribrnys erbracht. Gewerkschaftsführer und vor allem die radikalen, nahme, die auch im Abstimmungsergebnis zum als Kommunistenfreunde geltenden, eine sehr Ausdud kommt, steht die immer noch unflare Scharfe Sprache gegen die Spaltungsversuche und Haltung des Generalrates in der Russenfrage, Manöver der Kommunisten führten. Der Verlauf doch ist im Verlaufe des Rongresses auch in dieser des Kongresses zeigt deutlich, daß man in Eng- Sinjicht eine Klärung zu erwarten. land den zerstörenden Charakter der kommunisti
Nach Erledigung einiger administrativer Angelegenheiten wurde die Sigung geschlossen.
Als dann im Jahre 1910 die große Revolution ausbrach, hatte ebenfalls niemand mehr Zeit, auf das Religionsproblem zu achten. Erst im Jahre 1917 entsann man sich seiner wieder und nahin die religiösen Bestimmungen der alten Ver- Edinburgh, 7. September. Auf dem Gefassung in das neue Verfassungswert, und zwar werkschaftskongres billigten die Delegierten von in verschärfter Form auf. Dennoch blieb es erst 3,746.000 Arbeitern die vom Gewerkschaftsrat geden Präsidenten" Calles vorbehalten, die Verfassung auch in diesem Belange durchzusetzen und troffene Verfügung, wornach alle Gewerkschaften der Welt zu beloeisen, daß man hierzulande be- sich von der kommunistischen Bewegung der Minmüht ist, ein für allemal die Vorrechte herrschen- derheit loszusagen haben. Die Minderheit, die der Klassen zu beseitigen. dagegen stimmte, vertritt 148.000 Arbeiter.
Staatspolizei auch in Zeplik und Turn? Was fagen Spina und Mayr- Harting dazu?
Die Senatoren Genosse Dr. Heller und Jarolim haben an den Minister für öffentliche Arbeiten Prof. Dr. Spina und an den Justizminister Prof. Dr. Mayr Harting folgende Interpel lation durch das Präsidium des Senates übermitteln lassen:
Antrag 140.000 Stimmen abgegeben. Dabei wurde an dem Beschluß erinnert, daß die Ve geschlossen hatten oder Mitglieder aus Sektionen triebsräte, die sich der Minderheitsbewegung andieser Organisation aufnehmen, nicht anerkannt werden sollen und ihnen nicht bewilligt werden Mit dem 1. Jänner 1928 sollen die Ortssoll, an irgend einer unter dem Schuße der Trade Unionen unternommenen Aftion teilzunehmen. polizeien in Teplit- Schönau und Turn durch die Staatspolizeiersett In katholischen Kreisen glaubt man, daß die Neue Urteile über Julidemonstranten. in benen die Staatspolizei besteht, mit dieser gewerden. Die Erfahrungen, welche jene Städie, Neuwahlen des nächsten Jahres manches zu Gunsten der Kirche ändern werden. Nach alle- London , 7. Sept.( AR.) Bei der Debatte Wien , 7. September( Eigenberich). Heute macht haben, sind nicht verlockend. Viele hundem, was in Meriko vorgefallen ist, muß man über den Minderheitsantrag auf dem Kongreß haben wieder einige Prozesse wegen der Juliererg- dert deutsche Polizeibeamte sind um sich solchen Behauptungen gegenüber steptisch ver- der Trade Unionen fanden die Kommunisten feine nisse vor dem Schöffensenat stattgefunden. Die ihr Brotgebracht, durch tschechische Beamte halten. Jeder Präsident wird heute in Meriko andere Unterstüßung als nur diejenige einer klei- Verhandlung gegen einen Studenten, der in die ersetzt worden. Wie die Städte Auffig, Reichengezwungen sein, für die Durchführung der nen Gruppe ihrer Anhänger. Zahlreiche Redner, Universität woll'e, aber von der Polizei gehindert berg und Karlsbad beweisen, ist das VerhältVerfassungsbestimmungen zu sorgen darunter Herbert Smith, der Vorsitzende der Berg- wurde und deshalb wegen Auflauf angeflag: war, nis zwischen der Bevölkerung und und den veränderten Tatsachen unseres Jahr arbeiterverbände, und der Kongreßjekretär Ciprine, wurde vertagt. Eine zweite Verhandlung der Staatspolizei ein schlechtes, iſt hunderts voll Rechnung zu tragen und wenn auch sprechen sehr scharf gegen den Ursprung und die wegen Auflauf endete mit einer Freispre es zu Vorkommnissen gekommen, die tief bedauergerade auf merikanischem Boden das Propheten Ziele dieser Bewegung und gegen die Personen, chung, da kein Beweis für die Behauptung der lich sind, und an denen nach Ansicht der Bevölke fum der undankbarste Beruf ist, so fann man doch die darin arbeiten. Bei der Abstimmung über Bolizei vorlag zwei wegen öffentlicher Gewal rung die Staatspolizei die Schuld trägt. Wir eines mit voller Sicherheit sagen: Die Rückkehr zu den Antrag, daß der von der Sell'on des Gene- tätigfeit Angeflagte wurden, der eine zu zwei, haben nun den Einfluß der beiden verren Minialten Zeiten, alten Herren und alten Systemen ralrats eingesandte Bericht zurückgeschickt werde, der andere zu drei Monaten Serter verur- ster gewiß niemals derart überschäßt, daß wir ist heute nicht mehr ohne weiteres möglich. wurden für den Antrag 3,746.000 und gegen den teilt. glaubten, es werde ihnen gelingen, die bereits
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Der Rachen.
Querschnitt durch ein Beben.
Von eta Selinger.
Sie waren sehr geizig und wurden doch immer fetter. Sie gönnten einander nicht, was unter dem Nagel Playz ka te und nicht das Weiße im Auge. Aber anderen gönnten sie es noch went ger. Und so warfen sie ihren Neid, ihren Geiz, ihre M: ßgunst und Satgier zusammen, und die Schlauheit, die sie mitbekommen, und waren nun trefflich gerüstet alles, was ihnen zu Händen tam, zu rupfen, zu scheren und, wenn's not tat, zu schinden.
Lange währte es nicht, daß sie sich vertrugen, und der Ael'este mit seinem Sasenmaul suchte ein ander Quartier. Er wußte auch. wo es zu finden war. Hatte er nicht dem alten Bienertnandl zwanzig harte flingende Silbergulden geborgt, als dessen Tochter mit ihren Kindern an der Seuche gelegen? Und war ihm nicht dafür das Häust mit dem Webstuhl und allem Inventar verpfändet worden? Es war alles rechtens, wenn er nahm, was ihm zutam. Oder sollte er mit seinem Weib vielleicht hinter der Hecke liegen?
Es war alles rechtens. Der Nandl brauchte
Von den zünftigen Webern im al'en Bier-| bei ihm liefern mußten. Wenn er die faulen, vertel, von den Bönhafen draußen auf den Dörfern stäubten Lider von den blassen, schwimmernden verhandelte kein einer mehr seine Ware auf eigene Augen zog und mit merkwürdigem Schmaßen die Sand. Alles werkte für die großen Müller. Bunge über der wulstigen Unterlippe hin und Die fraßen und breiteten sich aus. Längst her rollte, dann wußte eine jede, was ihr bevors hatten sie ihren Häusern Stockwerte ausgesetzt und stand. Er vergriff sich sogar an Kindern. Die die un'eren Räume als Lager eingerichtet. Beim Mütter ball'en zornbebend die Fäuste, dabei Aeltesten lag die fertige Ware in schweren un- mußt es bewenden. tadeligen Stücken, drüben im andern Haus war das Carn aufgestarelt wartete in dicken Bündeln auf flinke dünne Kinderfinger.
Sie breiteten sich aus und wurden noch feister und fetter, schleppten schwer an ihren schieren Wänsten die jetzt erst zu ihnen paßten, jetzt wo sie die großen Müller hießen.
Daß manch einer scheel sah und hinter ihnen ausspuckie, was verschlug ihnen das? Ihnen war der Neid aller andern und ihr eigener dazu noch immer wohlauf gediehen.
Allein nur Frau Einaug blieb dürr wie ein Stecken. Sie geizte noch immer sich und den Sippen den Bissen vom Munde weg obwohl es teinem ihres Blutes je zugute kommen würde. Denn ihr Schoß blieb ungesegnet.
Des Nandl schöne Leinwandbleiche war umgebrochen worden, aufgewühlt bis tief hinein in die Erde. Von dem langgehegten famtenen Raser war kein grünes Gräslein mehr zu erspähen. Feste breite Fundamente wurden eingefeßt. Maurer Zimmerleute, Sandlanger waren rüstig m Werke, die Aufseher kommandierten mit lauter Stimmen und mußten deshalb den Hals sehr oft anfeuchten, der fremde Ingenieur lief mit seinen langen stelzigen Schritten auf und nieder, steckte feine spitige Nase in alle Winkel und hantierte mit allerhand Maßen, brauchte fleißig Lot und Senkblei und rechnete nach langen Tabellen, als baue er ein Haus über dem tüdischen Ozean, grad wo er am tiefsten.
den Webstuhl nicht mehr seit er vollends blind geworden. Er saß nur davor und weinte aus seinen leeren Augen. Die Tochter hatte draußen hinter der Kirche ihr Quartier bezogen und die Kinder trieben sich verlauft, roßnäfig und zerlumpt vor Zwei waren verheiratet, Anton der Aelteste, fremden Türen herum. Der Spittel war das beste und Lorenz, der Dritte. Nicht mit Webermädeln, für den Alten und die Jungen. wie es unter den Webersleu'en Brauch. Wo sich So tam er zu seinem Haus, das so übel nicht ein Armutlein zu dem andern auf den Strohjack war als alles geputz und frif gefalk: worden. legt. Der eine hatte eine Oberländer Bauers- mit zwei Stuben, zwei Kammern, dem Ziegentochter gefreit... Se hate freilich nur ein Auge, stall und dem freundlichen Garten mit der grodafür aber auch ein Hasenmaut und Kisten und ßen schönen Leinwandbleiche. So kam er zu dem Rasten waren voll. Die quide Frau Pepi aber schenkte ihrem schönen alten Stuhl auf dem schon des Nandl Des andern Weib war, was man dortzulande Aelterrater so manches feine und feingemusterte dicken Lorenz alle neun Monate eine Tochter. Sie einen Pfaffenbalg nennt. Sie war hübsch und Stück geweb hatte. Einen gröberen hatte er da- nudelte ihre Leben, wie die Stopfgänse und verquidlebendig und über ihre Reize hinaus hatte heim, mit dem jüngsten Bruder zusammen. Den gaß auch sich selber mitnichten. Die Weberkinder, fie der geistliche Herr Vater gar preislich mit nahm er herüber ins neue Gewese und den Bru- die von lieblichen Düften angelockt, an ihre Türe weltlichem Gut ausgestattet. Das Hasenmaul war farg und konnte sich der dazu. Bald radte und klapperte es in beiden bet'eln famen. jagte sie weg. Sie wußte, es war der armselig kraftlosen Menschenhand. Wo man ein Unding, Hälsen Genüge zu tun. Und sie ermahnte sie, wider ihre Gelüfte: hundertfachen würde und vollends aufräumen Gutschmäce bringt Bettelfäde." Der Zweitälteste, Eduard, ging nun auch auf die no igen Armitschkerin rundum noch so oft Tönnte mit dem alten dummen Meisterdünkel, der Freiersfüßen. Auch er hatte eine gefunden. die ibre Mängel famt ihrem runden Hintern voll- ſtick und sie um höheren Lohn hadern ließ. Hier, wo ein halbwüchsiges Kind Besseres leisten würde, lötig vergolden lassen konnte. Nun war nur noch der Nazl unbeteibt. als der tüchtigste Weber an seinem Stuhl. Sie Aber der war als rechter Bock in des Herrgotts würden schon zu Streuze kriechen, o wie brav würden sie kriechen! Blumengarten gesetzt. Reine Dirn war sicher bor seinem plump- tappigen Zugreifen am wenigsten die Spulmädel und die jungen Weberfrauen, die
schwer bequemen, von seinen Schäßen mitzutei
len, um es durch Schlund und Gurgel zu jagen. Die Schwieger gönnte sich, nach geistlicher Art, gern ein Gu'sel und gönnte es auch ihrem Mehl fad von Mann. Darüber hinaus war die christliche Liebe zu Ende.
nicht faul und spulte, was die Pfeifen hielten. Die Brüder drüben fonn'en's nicht vubig befehen. Sie kauften auch einen zweiten Stuhl und weberten wie besessen drauf los.
Solange alle sechs im selben Häust wohnten, Sie hatten sich langsam rundherum gefressen. fagte man ihnen nach. wenn einer ein Reſtlein Auf jedem Häuft stand ihr Geld und heckte Bins Effen beiseite stelle. dann sveie er drauf damit und Zinseszins bis ihnen das Ganze verfallen. es die andern nicht nähmen. Man faqte aber auch, Aller barten Arbeit Segen floß allein in ihre fie fräßen es trotzdem, wenn sie es fänden, Scheuer.
Die Mauern wuchsen und immer höher hob sich das Gebäude: die neue Fabrik. Jawohl, fie bauten eine Fabrit wo man mit Maschinen spinnen und weben würde, anstatt mit
( Fortsetzung folgt.)