Seite 2.
Die Klerifalen- Schuldtragende der Verschlechterung der Sozialversicherung.
Freitag, 21. September 1928.
Jaialdemokratie! Natürlich blieben ihm unsere| dem Gentoffen Diett, erst einen Tag nachher ein
gehändigt worden. Troßdem hat der Budgetausschuß dem Hause einen Bericht über die Novelle erstattet. Gen. Dr. Czech stellt daher an den Vorstzenden die Anfrage, was er zu tun gedenkt, um die Geschäftsordnungsverlegung zu sanieren und derartige Vorgänge in Hinkunft zu verhindern.
Inland.
So enttommt ihr uns nicht!
Die„ Deutsche Preffe" als Rückendeckung des Budergeschäfts.
Der journalistischen Verschleierung dieses Manövers wendet die Deutsche Presse" Mayr- Hartings natürlich ihre volle Aufmerksam feit zu. Besondere Mühe gibt sich in einem Leitartikel, der von dem sozialdemokratischen Scheingefecht gegen Zuderverteuerung" redet, der Herr Dr. A., der allerdings schon seines atademischen Grades wegen, auf den er anscheinend Wert legt und der ihn doch zu gewissen fairen Kampfmethoden verpflichten sollte, verhalten wäre, es mit der Wahrheit etwas peinlicher zu nehmen. Herr Dr. A. schreibt und damit er schöpft sich seine Beweisführung, alles andere ist Wiederholung der zwei ersten Ünwahrheiten:
Genossen auf diese geistreiche Betrachtung des sozia len Kampfes die Antwort ebenso wenig schuldig, wic. auch auf seine Angriffe gegen die Konsumber eine. Herr Zajiček ist selbstverständlich für die Ausscheidung der weniger als sech Die Sozialversicherungsdebatte im Abgeordnetenhause. zehnjährigen aus der Sozialversicherung und findet sich auch mit dem Raub der SelbstPrag, 20 September. Die Debatte über die ihre Sache nicht. Sie glauben ihre Pflicht gegen verwaltung der KrankenkassenverSozialversicherungsnovelle, die gestern ihren Fort die proletarischen Wähler erfüllt zu haben, wenn bände ab:„ Es kann doch niemand von uns vergang nahm, trug wesentlich dazu bei, das do psie alle heiligen Zeiten einmal ein ödes Pult- langen, daß wir deswegen aus der Regierung aus. pelte Spiel, das insbesondere die de ut deckelfonzert arrangieren. Die Zwischenzeit vertreten sollen!"( Gen. De Witte: Für die Selbstschen Christlich sozialen treiben, klar zu treiben sie sich amüsanter und revolutionärer mit verwaltung haben Sie noch nie etwas übrig geDurchleuchten. Während die tschechischen der skrupellosen Hebe gegen die Sozialdemokratie. habt!) Sodann erging fich Herr Zajeder in wütenden Kleritalen aus ihrem Herzen keine Mörder- Es war von dem christlichsozialen Abgeordneten Angriffen auf die Verwaltung der„ sozialdemokra Der Bürgerblock schickt sich an, den Wählern grube machten und erst gestern wieder durch den rumpe nicht sehr fair, ſeinem kommunisti tischen" Krankenkassen und verstieg sich zu der Be- in der Frage der Zuderverteuerung ein ganz Mund ihres Abgeordneten Samalik ganz offen schen Kollegen Wünsch Schnellfeuer- hauptung, daß ein großer Teil der sozialdemokra großartiges Stüd Demagogie vorzuspielen. Die zugaben, daß sie die Initiatoren der ur hosen" vorzuwerfen. Aber so schätzen die Bür- tischen Abgeordneten Krankenkassensekretäre sind" Zuckerbarone haben erklärt, sie gingen von ihren sprünglichen schändlichen Verschlechterungsvoriage gerlichen eben nicht mit Unrecht den kommuni-( Genosse Schäfer ruft ihm wiederholt zu, er solle 60 Sellern Ueberprofit nicht ab. Sramet beeifte waren, suchten die deutschen Christlichsozialen stischen Kampf ein und daran ändert sich nichts, doch wenigstens einige aus dieser großen Reihe sich daraufhin, im Namen der Bürgerparteien bisher immer den Anschein zu erwecken, als ob auch wenn Wünsch diese Beleidigung mit Maul beim Namen nennen, der Redner kommt aber dieser den Zuckerbaronen die volle Wahrung ihrer fie innerhalb der Regierung und der Osmiska affe"," Trottel" und der„ proletarischen" Faust Aufforderung begreiflicherweise nicht nach, was ihm Wucherpreise zuzusichern und das Versprechen zu das Gerechtigkeitsprinzip gegenüber den Ansprü quittieren will. neuerdings saftige Zwischenrufe unserer Genossen geben, daß die Frage der Verbilligung des Zutchen der Unternehmer vertreten hätten. Gestern einträgt. Tatsächlich befindet sich in unserer Abge- fers zuletzt in Betracht komme. Auf der andern nun kam in der Parlamentsdebatte der ganze Ge- Auch der gestrige zweite Verhandlungstag be- ordneten Fraktion nicht ein einziger Kran Seite aber fürchten die Bürgerblodparteien die gensatz zwischen dem Kampf der Sozialdemokra gann mit einer oppofitionellen Rede. Abg. Krebs tentassensetretär oder Beamter, son wachsende Empörung der Vollsmassen und möch ten für die Rechte der arbeitenden Klasse und der( d. Nat. Soz.) protestiert gegen die Auslieferung der dern nur ein Sekretär des Verbandes!) Da Herr ten der Auseinandersehung mit uns entgehen. Arbeiterfeindlichkeit der Christlichsozialen flar nationalen Selbstverwaltung in den Krankenkassen- Bajiček im Verlaufe seiner Rede immer offener den Der Ausweg war nicht schwer zu finden. Der zum Ausdruck. Nachdem unsere Genoſſin verbänden durch die deutschen Regierungsparteien unternehmerfreund herauskehrt, jeben ihm Bürgerblock wird den Zuckerbaronen 60 Heller an Blatny mit aller Leidenschaftlichkeit gegen das sowie gegen den Ausschluß der landwirtschaftlichen unsere Genossen immer mehr zu, so daß er sich Steuern schenken und sie werden dafür mit dem Unrecht protestiert hatte, das die herrschende Saisonarbeiter aus der Versicherung. schließlich nicht anders zu helfen weiß, als indem Preis wieder heruntergehen". Die 60 Heller beSelaffe auch durch diese Gesetzesnovelle an den Genosse Taherle( tsch. Sos. Dem.) bespricht aus er die reichsdeutsche Panzerfreuzerfrage in die zahlen so oder so die Konsumenten, die doch die Arbeitern und ganz besonders an den arbeitenden führlich die Bestimmungen der Novelle, welche eine Debatte zieht. So sehen die chriftlichsozialen Argu alleinigen Träger der indirekten Steuern sind. Frauen verübt, tam eben jener Herr Samalit Verschlechterung des bisherigen Standes bedeuten. mente zur Verteidigung der Verschlechterung der zu Wort, welcher sich noch damit brüstete, daß er Nach ihm kam Genossin Blatny zu Wort, deren Sozialversicherung aus! Große Partien der Rede feinerzeit mit seinem Antrag den Anstoß zur Ber- Rebe wir im Auszug an anderer Stelle wiedergeben. Bajičeks gingen übrigens in den Auseinandersetzunschlechterung der Sozialversicherung gegeben hatte, Wie wenig ernst alle Versicherungen der Meri- gen zwischen unseren Genossen und den christlich und nach ihm der deutsche Christlichsoziale aj i talen beider Nationen zu nehmen sind und wie sozialen Abgeordneten unter, unter denen sich beet, dem die Genossen Schäfer und Schweichhart schwer ihnen die Zugeständnisse fallen, welche ihnen sonders Herr Krumpe unrühmlichst hervortat. Die wiederholt zurufen mußten, daß aus ihm nur die sozialistischen Parteien abgerungen haben, jah Rommunisten, die man gestern und heute im Hause der Haz gegen die Arbeiter spreche. Auf man wieder so recht aus der Rede des tschechischen fast überhaupt nicht sah, überließen auch den Kampf die Sozialdemokraten schimpft er, die Arbeiter Selerikalen Šamalit. Dieser bekannte sich als Autor gegen Herrn Zajíček unfern Genossen. Erst zum meint er. Für die Ausscheidung der Jugendlichen, des Antrags der Volkspartei, welchen diese im Jahre Schluß machte Wünsch ein paar Zwischenrufe, die für den Raub der Selbstverwaltung der Kaffen 1926 auf Novellierung der Sozialversicherung stellte zu einer ordinären gegenseitigen Beschimpfung verbände, für die Beschneidung der Rechte der und welcher den eigentlichen Anstoß zu der Schand- zwischen ihm und Krumpe führten. Stafsenvorstände- für alles das, für alle Ver- vorlage der Regierung gab. Heute noch wiederholte schlechterungen des Gesetzes durch die neue Vor dieser Abgeordnete einer Partei, welche Arbeiterlage fand Herr Zajičet seine Verteidigung. Na- intereffen zu vertreten vorgibt, alle tausendmal türlich, man kann doch von den deutschen Christ- widerlegten Argumente, mit welchen die Feinde der lichsozialen, den alten Dienern des Unternehmer- Sozialversicherung operieren. Die Belastung der tums, nicht verlangen, daß sie wegen der Zer- Bauern und Gewerbetreibenden durch die sozialen tretung lumpiger Arbeiterrechte, wie Herr Baji Lasten sei unerträglich, die Altersversicherung sei cef sagte ,,, aus der Regierung austreten"! Wenn wedlos und für die Arbeiter unvorteilhaft(!). Die die Sozialisten ein neues Parlament haben wol Forderungen der Landwirte feien nur zum Teil er len, dann sollen sie eben ihre Mandate nieder- füllt worden. Man hätte im Kampfe mehr legen. Präsident Masaryk würde dann selbstver- erreichen können und mehr Forderungen der ständlich das Haus auflösen! Mit solchen und Bauernschaft durchsetzen können. Die Nobelle sei ein ähnlichen Mätchen suchte Herr Zajidet, der übri- Kompromiß, welches durch schwere 8ugegens in seinem zivilen Berufe ein Volksbild ständnisse ertauft worden sei. Er glaubt, ner ist, den reaktionären Charakter seiner Par- daß so bald als möglich eine neue Novellierung der Gegen die Schaffung der Landestei, feiner Koalition und der Regierung zu be- Sozialversicherung fommen werde, welche die Forstellen wendet sich der tschechische Agrarier Du mänieln oder zu verteidigen. Welche Rolle die derungen erfüllen werbe, welche hente biely, welcher auf die hohen Stosten dieser Institu Deutschbürgerlichen in der Regierung spielen, nicht durchgesetzt werden konnten. tionen hinweist. Seine Partei sei von Anfang an zeigte sich übrigens blitzlichtartig darin, daß Herr Als nächster Redner tam der deutsche christlich für die Verhandlungen mit den Sozialisten gewesen. Zajičet die Zwischengerufene Frage eines unferer foziale Abgeordnete Bajiček zu Wort, während dessen Es sprechen sodann noch die Abg. Bechmann Genossen, ob und wann die Wahlen in die Rede es unausgesetzt zu Auseinandersetzungen zivi( tschech. Nat.- Soz.), Abg. Wenzel( d. Nat. Soz.), welLänder und Bezirke ausgeschrieben wer- schen ihm und seinen Fraktionskollegen einerseits cher die Durchführung der Sozialversicherung der den also beantwortete: Das wissen wir und unseren Genossen anderseits kam. Herr Bajiček selbständig Erwerbenden verlangt, und als letter ticht". verteidigte nicht nur, wie es ja bei ihm als Rebner dieses Tages Abg. Krejči( tschech. Klerikaler). Diese Geschäfte haben wir bereits fest. Während der Rede des Herrn Zajidet ging einem der treuesten Diener des tschechisch- deutschen Heute soll die Debatte, zu welcher gestern noch gestellt" stimmt schon, aber so fest konnte die es im Haus ziemlich lebhaft zu. Unsere Genossen Bürgerblocks selbstverständlich ist, a! le Ber 15 Redner gemeldet waren, beendet und das Gefes Deutsche Presse" sie nicht stellen, daß die Festsetzten ihm und seiner Fraktion kräftig zu, stel schlechterungen der Vorlage, sondern ließ in abgekürztem Verfahren in beiden Vejungen verabstellung sich nicht als unwahrheit erwielenweise hagelt es empörte Zwischenrufe, so daß auch keinen Zweifel darüber, daß ihm der Kampfschiedet werden. sen hätte. Wir haben damals sofort geantwortet, sich der Redner oft gar nicht verständlich machen gegen die Sozialversicherung gleich und unsere Feststellung kann durch beliebige founte. Wo aber waren und sind wäh- bedeutend ist mit dem Kampf gegen die So- Genosse Dr. Czech hat an den Präsidenten des Zeugnisse und Tatsachen erhärtet werden, daß rend dieser parlamentarischen Aus- zialdemokratie. Gleich zu Beginn seiner Abgeordnetenhauses eine geschäftsordnungsmäßige der größere Teil der Konsumvereine, vor allem einandersetzungen die Kommuni- diede leistete er sich, blind- gehorsam gegen den alt Anfrage wegen der ungefeßlichen Sigung des Bud- die großen Vereine, die noch Zuder auf Lager iten? Sie waren an beiden Tagen im österreichischen Adel, den köstlichen Ausspruch, daß getausschusses gerichtet. Die Einladungen in diese hatten, ihn zum alten Preise verkauft haben. Sause fast überhaupt nicht zu sehen. der alte Fürst Liechtenstein für das Pro- Sibung, in welcher die Sozialversicherung beraten Seleine Vereine, die nicht eingededt waren, die Arbeit und Stampf gegen das Bürgertum ist eben letariat mehr getan habe als die So- wurde, waren einzelnen Ausschußmitgliedern, z. B. den verteuerten Zuder kaufen mußten, konnten
Abg. Červinka( tschech. Nat. Soz.) verlangt jo fortige Herausgabe der Durchführungsverordnung zur Sozialversicherung und Ausschreibung der Wahlen in die Krankenkassen. Gen. Koudella ( schech. Soz.- Dem.) bezeichnet die Novelle als Gesez gegen die landwirtschaftlichen Arbetter und erklärt, daß als seine Folgen eine verstärkte 2 andflucht und Schädigung der bäuerli chen Mittel- und Großbetriebe eintreten werde. Das Bandproletariat werde aber den Weg zu einem besseren Leben erfämpfen. Abg. Burlan( Romm.) glaubt, mit Angriffen auf die Sozialdemokratie eine Verbesserung der Sozialversicherung zu erzielen.
Zu jenen, die bei der Zuderbertenerung ein Geschäft mit gutem Profit machen zu können erhoffen, gehören nicht nur die Zuderbarone, ondern auch die Führer der sozialdemokratischen Parteien. Wir meinen hier nicht die Geschäfte und Gewinne, die die sozialdemokra. tischen Genossenschaften dadurch machen, daß sie große Mengen noch billigen Buders eingetauft haben, während sie den tausenden Arbeiterfrauen den vollen erhöhten Zuderpreis aufrechnen. Diese Geschäfte haben wir bereits festgestellt und auch auf die Verbindungsbrüde gewiesen, die von den sozialistischen Einkaufsgenossenschaften zur Zuderindustrie h ren: auf der einen Seite ist es der sozialdemokra tische Genossenschaftsdirektor Lustig, auf der anderen Seite der Generalsekretär des Zuckerindustriellenvereins, 8udermagnat und Sozialist Dr. Heidler, die sich bei der Verteuerungspartie in die Hände spielen."
-
hatten fein Wort gesprochen. Ihre Gesichter wa-| fommst, Mary. Ich will, daß du den Platz deines| weiter zurück und loderte eine Hand. Er war jetzt beieinander, aber sie konnten sich nicht Bruders in der Organisation einnimmst. Aber in Träume verloren und versuchte nicht, sie fest
Die Nacht nach dem Berrat.enie standen still; ein Verlangen bemäch einen höheren Blat als er. Nein. Es iſt nicht der zuhalten. Im Gegenteil, er ließ fie plöglich los
( Copyright bei Th. Knaur- Berlin .) 24 Sie brachte ihn bis in den Flur. Er stöhnte und brach in halb ersticktes Schluchzen aus. Während er die Treppe hinaufging, sagte er im merfort leise und trübselig vor sich hin: Sätt ich ihn doch lieber mit auf den Ban genommen, anstatt ihn lernen zu lassen. Kann sein, er wär' noch am Leben und heut ein anständiger Mensch. Sätt' ich doch..."
Dann verflang fein Gemurmel, als oben eine Tür sich hinter ihm schloß.
tigte sich ihrer, daß ihre Zungen lähmte. So Play deines Bruders, den du einnehmen sollst, und setzte sich auf den Tisch. Nur ihre rechte Hand standen sie fast eine Minute lang in der tiefen aber..." hielt er in seiner, und sie fragte wieder: Was willst du von mir?"
Ich will, daß du zu mir kommst." Er flüsterte faft unhörbar, vertieft in seine Gedanken. ,, Dan, ich verstehe nicht." Von seiner Stimme erschreckt, rang sie nach Atem.
Dunkelheit und im Schweigen des dumpfen, Entsetzt feuchte sie: Dan, was redest du fleinen Zimmers. Dann sprach Gallagher. Er da?" sprach sanft und flüsternd, der Klang seiner Es entstand eine Pause. Unmerklich näherte Stimme war weich und zärtlich. Seine Lippen Galagher sein Gesicht dem ihren. Ihre Lippen waren so dicht bei den ihren, daß sein Atem feucht trafen sich in einem sanften Stuß. Dann wich sie ihre Lippen streifte. Es war ein Beben in seiner plößlich heftig zitternd zurück. Sie wollte fortStimme, als ob der Laut nicht fräftig genug itürzen und schreien, aber der Zauber feiner stehst du nicht? Ich will, daß du zu mir fommst." wäre, sich in der Luft zu festigen. Er sagte: Slimme hielt sie. Seine Stimme und der Glanz Mary, ich möchte, daß du heute nacht mit mir in seinem Gesicht. Sein Gesicht und die Roman - raten?" kommst. Unser Tribunal hält eine Untersuchung tit seines Lebens. Sie war dadurch plötzlich geab." fesselt. Auf einmal wurde ihr flar, warum ihr
Er murmelte: Wie? Wie? Warum ver Meinst du, um dich zu... zu... zu hei
,, Ach Quatsch!" Gereizt erwachte er aus seiAls Mary in die Küche zurüdtam, rachdem schien auch keine Antwort zu erwarten. Die war nur, um unter einem wahrscheinlichen Vor- mein Bewußtsein. Ich habe nicht nur te nen Sie versuchte gar nicht zu antworten, er soviel daran gelegen hatte, ihn zu bekehren. Es nent halben Dämmern und wandie sich zu ihr: " Diese lächerlichen Konventionen treffen nicht in sie ihn zu Bett gebracht hatte, saß Gallagher ne Worte und deren Bedeutung schienen dem 3wed wand mit ihm zusammen sein zu können. ben ihrer Mutter und schrieb cilig in ein Notiz- ihres Zusammenseins fremd zu sein. Das Jagen Respekt vor ihnen, sonderi sie treten überhaupt buch. Er hatte den Hut abgenommen. Sein fur ihres Blutes und der wirre Schlag ihrer Herzen Augustine Short, der ein Herr" war, der sie in bedeutet. Meine Persönlichkeit steht in vollfomUnd dabei war sie fast verlobt mit Joseph in nicht in meinen Denkreis. Du verſtehſt, war das geschnittener, schwarzer Stopf gefiel ihr sehr. Noch schienen Antwort zu sein auf eine Verabredung eine angesehene Lebensstellung bringen würde, mener Uebereinstimmung mit meiner Lebensaufimmer schauderte sie, wenn sie ihn ausah. Wäh der fie für immer befreien würde von der bergabe. Für mich bekommen alle diese Worte ihren rend er mit grüblerischem Ausdruck auf das No zur Erklärung ihrer Liebe. Aber zwischen ihnen war nie von einer Ver- haßten Bindung an das Sum- Leben mit seinem wahren Wert. Heirat, zum Beispiel, ist in Wahrtizbuch heruntersah, erschien sein Gesicht im Proliebtheit die Rede gewesen. Sie hatten sich früher Schmus, feinen revolutionären Strifen, feiner heit ein fapitalistisches Wort und bezeichnet eine fi sehr grausam. Sie stand und beobacht te ihn, bis er zu Ende nie unter vier Augen getroffen wie jetzt. Früher fluchwürdigen Unsicherheit und seiner die Seele Einrichtung zu. Schuße des Cgentums, damit geschrieben hatte. Dann feufzte er, stand auf batte ihr Zusammensein mehr einem Streit ge- verzehrerben Eintönigkeit. die legitimen Kinder erben können. Daher brauche Gnadenmutter! War sie in Galagher ver- ich mich in meinen Gedanken nicht damit ausund sagte ein paar Worte zu Frau McPhillip. glichen. Marz hatte immer mit Gallagher ge Dann gaben sie sich die Hände. Sierauf wandte stritten, besonders in letter Zeit hatte sie ihm liebt? Sollte sie durch den tödlichen Zauber in sei einanderzusetzen, um mich von dem Glauben daran er sich an Mary und sagte:„ Ich möchte mit dir aufs heftigste widersprochen. Aber jetzt in der nem Gesicht und in seiner Stimme, durch die zu befreien. Die meisten Menschen müssen das Dunkelheit und Ginsamkeit wurden sie beide von Romantit seines Schicksals in das Netz seiner fun. Ich bin meiner Zeit um hundert Jahre sprechen." " Aufgeregt führte sie ihn in das Wohnzimmer. einem merkwürdigen, unerklärlichen Gefühl be- Verschwörungen hineingezogen werden? voraus. Ich will den Begriff des Eigentums zerDort war es dintei, und fie mußte nach Streich zwungen. Endlich flüsterte er: Mary, du bist die Er- stören. Das ist meine Aufgabe. Ich will meinen Blöglich flüsterte fic: Dan, du ängstigst gänzung für mich. Wir beide zusammen wären Kindern fein Eigentum hinterlaffen. Ich will hölzern herumsuchen, um das Gas anzuzünden, fonnte sie aber nicht finden. Gallagher bot ihr mich. Warum stehen wir hier im Finstern? Was ein vollkommenes Ganzes. Nichts würde uns keine Stinder. Sie bedeuten mir nichts. Mein Leeine Schachtel an. Als sie sie ihm abnehmen willst du von mir?" beiden fehlen, kein unerfülltes." hm... nun ben wird fortdauern in meiner Arbeit, in den
wollte, berührten sich ihre Finger. Sie erschrac Auf einmal sprach Gallagher, als ob er... das ist's auch nicht. Ich habe diesen Teil Gedanken der Menschen, in der Erfüllung meiner und stolperte über irgend etwas. Das Streichholz einemt blinden Trieb gehorche und und ein uner- meiner Theorie noch nicht vollständig ausgear- Mission. entglitt feinen Fingern und ging aus. Er streckte wartetes Thema behandle, mit dem sein Geist arbeitet. Ich habe mich von einem anderen seine Hände aus, wir sie im Fallen aufzufangen, bisher nur unsicher gespielt hatte: Ich will, daß Standpunkt aus damit beschäftigt."
und bekam sie bei den Gelenken zu fassen. Sie du deinen Bruder rächst. Ich will, daß du zu mir ,, Was heißt das, Dan?" Sie zog ihr Gesicht
Fortsetzung folgt.)