fo oft aus Herz gelegt ward, das wissen wir nicht. Hat er es gethan, I sprechen. Mit dem Reichstage ist sie ja auch lange nicht so so erhält Deutschland das beste Memoirenwert unserer Zeit, das zufrieden, wie mit dem Abgeordnetenhause, welches mit der imjere Literatur aufzuweisen hat. Hat er es nicht gethan, fo Regierung stets auf bestem Fuße steht. ist der Verlust unerfeßlich. Dann hat er ein Stück Geschichte mit ins Grab genommen.
Trog der scharfen, auf's äußerste zugespitzten Feder, die er führte, hat Guido Weiß schwerlich je einen persönlichen Feind gehabt, denn er war zugleich von bestridender Liebenswürdigkeit und von rührender Herzensgüte. Obgleich er nie Parteigenoffe war, so war er seinem ganzen Wesen nach doch Sozialdemokrat und hat der Sozialdemokratie große Dienste geleistet; unter den Kränzen, die aufs Grab gelegt werden, sind auch Kränze der deutschen
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Rudolf Meyer.
Mit Rudolf Meyer geht der Tette Stobbertufianer dahin, der letzte Vertreter einer Richtung, die einst das sozialpolitische Denken in Deutschland aufs Tiefste beeinflußte, dann aber durch die ökonomische Entwickelung vollständig weggefegt worden ist.
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Morgen wird unmittelbar nach der Präsidenten wahl der Finanzminister den Etat einbringen. Das Herrenhaus, das bis zur Fertigstellung seines Palastes" das bisherige, etwas aufgebesserte Abgeordnetenhaus bezogen hat, nahm heute bereits die Wahl des Präsidiums vor. Das Ergebniß ist die Neuwahl der bisherigen drei Präsidenten Fürst zu Wied, Freiherr von Manteuffel und Oberbürgermeister B ed er. Der Präsident gedachte sodann der verstorbenen Mitglieder, wobei er besonders die Verdienste" des Fürsten Bismarck hervorhob. Morgen wird das Haus einige gefchäftliche Formalitäten erledigen und sich dann vor aussichtlich auf unbestimmte Zeit vertagen.
Die zweite Auflage.
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Wir unterbreiten diese Zuschrift der öffentlichen Meinung, die übrigens nicht aus der Welt geschafft wird, wenn etwa amtlich nichts bekannt ist. Amtlich sind derlei Dinge Uns liegt an der Ermittelung der Wahrniemals bekannt. heit, der einfachen, nackten, unamtlichen Wahrheit.-d
Deutsches Reich.
Der Bundesrath
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hat in seiner Plenarsizung am Montag dem Ausschußprotokoll, betreffend Aenderung des Postzollregulativs, die Zustimmung ertheilt; ebenso dem Ausschußantrag, betreffend den Entwurf eines Invalidenversicherungs- Gesezes, und Ausschußberichten über Aenderungen der Anlage B zur Verkehrsordnung für die Eisenbahnen Deutschlands , über die Verleihung von Korporationsrechten an die Gesellschaft Süd- Kamerun und über den Gesezentwurf für Elsaß- Lothringen , betreffend die Disziplin der Richter. Den zuständigen Ausschüssen wurden überwiesen die VorAehnlich wie in England trafen auch in Preußen die Anfänge Eine Wiederholung der zaristischen Heilslagen, betreffend den Gesezentwurf wegen Feststellung des Landesder proletarischen Bewegung im Großgrundbefiz auf eine ihnen botschaft fündigen der Voss. 8tg." zufolge die" Times" haushalts- Etats von Elsaß- Lothringen für das Rechnungsjahr 1899, sympathische Richtung. Der fonservative, patriarchalische Groß an. Ein neues Rundschreiben des russischen ausivärtigen betreffend den Gesezentwurf über die Abänderung der grundbefizer haßte ebenso sehr das Kapital, wie irgend ein Amts besagt: Gewerbe Ordnung und betreffend die Ausprägung von Eins Proletarier, aber freilich aus dem entgegengejezten Grunde. Er Obwohl seit dem Rundschreiben vom Anguft der politische pfennigftüden. Schließlich wurde über einen Antrag, betreffend die haßte es als revolutionäre Macht, Horizont sich etwas bewölkt und einige Mächte sogar Verfügung über einen Arbeitsplatz bei der zoologischen Station in allen fenbalen Verhältnissen ch die auch auf dem flachen Lande Schritte zur Vergrößerung ihrer Rüstungen ergriffen haben, werde Rovigno , und über eine Reihe von Eingaben Beschluß gefaßt. hoffentlich die allgemeine Lage sich wieder günstig für den Erfolg des großen humanitären Unternehmens desgaren gestalten. Inzwischen halte die russische Regierung einen Meinungsaustausch zwischen den kabinetten über den Gegenstand für räth lich, um die diplomatische Erörterung anzubahnen. Wünschenswerth sei eine Verständigung über zehn Punkte. Die Hauptpunkte find, ein Abkommen, die Heere und Flotten für einen bestimmten Beitraum nicht zu vergrößern, desgleichen nicht die Militär- und Marinebudgets, ferner der Versuch, Mittel ausfindig zu machen, um diese Streitkräfte und deren Bubgets fünftighin zu vermindern, Interfagung des Gebrauches neuer Waffent ind Sprengstoffe oder neuer Pulversorten, bie mächtiger als die jetzt im Gebrauch befindlichen wirten, Berständigung fiber Vermittlerdienste und Schiedsgerichte in gewiffen Fällen zur Vermeidung des Krieges.-
Ende machte. Er haßte es aber auch als seinen Ausbeuter, als Schmäler der Grundrente, oder vielmehr als deren Aneigner durch das Mittel der Hypothekenverschuldung.
Kampf gegen das Kapital, war daher die Losung bei einem Theil bes Agrarierthums; die logische Konsequenz davon aber war die Vereinigung mit dem schärfsten Gegner des Kapitals, dem Proletariat. Das haben unerschrockene und weitsichtige Mitglieder des preußischen Großgrundbestyes sehr wohl erkannt unter ihnen der weitfichtigste und unerschrockenste odbertus. Derjenige unter seinen Schülern, der feine Lehre ant eifrigften verbreitete, prattisch am meisten und selbst lofesten für sie wirkte und am treuesten an ihr festhielt, war Dr. Rudolf Meyer. Ihm war es ernst mit dem Bündniß zwischen Proletariat und Konservatismus und ebenso erust mit dem unerbittlichen Kampfe gegen das Kapital. Er war der erste, der die Geschichte der sozialdemokratischen Bewegung und vor allem der deutschen Sozials demokratie vorurtheilslos schrieb in feinem„ Emanzipationslampf des vierten Standes"( 1872/74), er war der erste bürgerliche Gelehrte, der mit den Vorkämpfern des Proletariats in freundschaftlichen Berkehr trat, darunter mit Mary and Engels selbst, die ihn stets gern bei sich faben, und er war der einzige von den Konfervativen, Ser den Kampf gegen die kapitalistische Korruption, den Gründungs schwindel und seinen Pflegevater, den Fürsten Bismard, unerschrocken aufnahm in feiner Schrift Politische Gründer und die Korruption in Deutschland "( 1877).
Schweinburg, der Spaßmacher. Die famosen„ Berl. Bot. Nachr." weisen zur Abwechselung einmal wieder nach, daß in England die Trades Unions nicht die Gesammtheit der Arbeiter vertreten. In diesem Zusammenhange sagt der Schweinburg:
Man wird in der Annahme nicht fehlgehen, daß bei uns die einfchlägigen Verhältnisse im Großen und Ganzen analog liegen, daß die Hauptmasse der deutschen Arbeiter im Grunde ihres Herzens von der Sozialdemokratie nichts wissen will, sich nur aus Furcht vor Drangfalirungen und Brutalitäten seitens einer zu Allem fähigen Minderheit von, Propagandisten der That" zu, Mitläufern" pressen läßt und eine gefeggeberische Initiative, die diesen Alpdruck von ihr nähme, als eine Erlösung vom Joche sozialdemokratischer Tyrannei begrüßen würde. Das wissen die führenden Genossen", daher die Wuth, womit sie immer und immer wieder über das" Zuchthausgeset" herfallen.
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Wian möchte die„ Times" Meldung als eine Satire auf den Abrüstungsukas auffassen. Jedenfalls wird die Komödie Unsere Leser wären berechtigt, schwere Vorwürfe wider uns zu dadurch nicht besser, daß man sie wiederholt. Das feudal- erheben, wenn wir ihnen diese galtzische Scherzhaftigkeit unterschlagen bourgeoise Europa ist sich darüber einig, daß die Jdee der würden. Der Schweinburg, der politischen Ingrimm zur Schau Abrüstung oder gar des ewigen Friedens ein Traum ist, und trägt, ist eine nicht unspaßige Figur.- nur in dem Punkt herrscht eine Meinungsverschiedenheit, ob Gine Mannesthat sinnt die Volts- Beitung" dem Berliner der Traum schön sei oder nicht. Die Philosophen aus der Magiftratus an. Der Bürgermeister folle ohne Rücksicht auf die Moltteschule schaudern bekanntlich vor einer Zukunft, in der Bestätigung fachlich als Oberbürgermeister feines Amites walten, sich die Menschen nicht mehr gegenseitig abschlachten. und so bie Gebulbsprobe" burch ein Definitivum einer lettenben allen Repräsentationen fehlen. Der pofitive Theil des Vorschlags, Thätigkeit großen Stils aus eigener Straft beendigen. Andererfeits sollte man fürberhin unter Hiniveis auf ben mangelnder Titel bei die Arbeit großen Stils, ist in dem gegenwärtigen Zustand ber bürgerlichen Gefimuung ebenso utopisch wie der gewünschte Feterlichkeiten Streit. Wir müßten uns sehr täuschen, ober die legten Ritter des Bürgerthums werden keine Nachfolger finden in einer Gesellschaft, die nach dem Labsal der Geduldsproben lechzt. Wir befürchten also nicht im Mindesten, daß etwa die demnächst wieder fällige Bertram Ode ausbleiben ober einige Hindentingen auf die bejammernswürdige Leutenoth" im Magiftrat enthalten wird.-
Barum stellt man sich dort so, als ob schon die Zeit gekommen Aber warum träumt man in Petersburg so hartnäckig? fei, in der die Bölter Europa's geeinigt den Kriegshegen der herrschenden Klassen ein Ende bereiten?
In den Prozessen, welche diese Schrift ihm brachte, erlebte er feine erste große Enttäuschung. Die geugen aus dem konser vativen Lager, auf bie er gerechnet, ließen ihn im Stich, er wurde verurtheilt. Der Strafe entzog er sich durch die Flucht und wandte sich zu nächst nach Oesterreich , uni unter dem dortigen Adel in gleichem Sinne zu wirken, zu wirken, wie in Preußen. Die Situation Ivar Der mächtigste Herrscher der Welt verkündet die Abrüftung ihm Anfangs günstig. Eben als er nach Cesterreich tam, bereitete fich der Bankeroit der liberalen Partei und ihre Berdrängung durch Die feudale Reaktion vor, die sich aber noch nicht sicher im Sattel ffihlte, noch nach Popularität haschte. Da fand die Nodbertus'iche Lehre fruchtbaren Boden. Wenn sich unter dem österreichischen Hoch adel eine fozialreformerische Richtung bildete, wenn diese den zehn ftindigen Normalarbeitstag für Fabriken forderte und 1885 ben elf stündigen durchsetzte, so darf man Dr. N. Meyer ganz erheblichen Antheil zuschreiben.
Gerade sie aber sollte ihm seine zweite große Enttäuschung bringen. Denn au ihr zeigte sich am deutlichsten die Unvereinbarkeit der proletarischen Interessen mit denen des Großgrundbesizes. Diese riefen nach Agrarzöllen, jene verlangten nach Freihandel in LebensMeyer hatte seinen österreichischen Freunden gegenüber gut reden, fie blieben taub, wenn er ihnen die Nothwendigkeit verkündete, Sem Proletariat billige Lebensmittel zu liefert.
initteln.
und den ewigen Frieden, andere minder mächtige Herrscher begrüßen den großherzigen Vorschlag mit Inbrunst, und die Staaten rüsten ab, indem sie ihr menschliches und technisches Striegsmaterial ins Ungemessene vermehren.finge
Der internationale Friedenshymnus mit Kanonenbegleitung! Welche Schändung der heiligen Jdee des Völkerfriedens!
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Die moralische Heuchelei
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$ 153. Das Oberlandesgericht in tel hat wieder einmal dem § 158 der Gewerbe- Ordnung eine Auslegung gegeben, die eine weitere Einschränkung des Koalitionsrechts bedeutet.
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Bom Flensburger Landgericht war der 8immerer Nielsen auf eine von der Staatsanwaltschaft eingelegte Berufung gegen ein freisprechendes Urtheil des dortigen Schöffengerichts zu 2 Monaten Gefängniß verurtheilt worden. Gelegentlich des dortigen Zimmererstreifs hat Nielsen zu mit der Bahn angekommenen Arbeitern gefagt: Ihr seid ja noch jung und fennt es nicht, aber nehnit Euch in acht!" Während das Schöffengericht in diesen Worten eine Warnung erblickt, sah das Landgericht darin eine Drohung mit Gewaltthätig teiten. Gegen diese Verurtheilung legte Nielsen beim Oberlandesgericht Berufung ein. Sein Vertheidiger vermißte die Feststellung, daß die angebliche Drohung auch von den Bedrohten verstanden sei, und auch, daß eine Berabredung zur Erlangung günstiger Lohn- und Arbeitsbedingungen vorliege.
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Nebst dem Bestreben, dem österreichischen Abel sozialpolitisches Denken beizubringen, beschäftigte ihn in jener Zeit auch das Studium der reaktionären Preffe offenbart sich wieder einmal in thren der amerikanischen Lebensmittel- Konkurrenz, deren revolutionirende Wirkung für die europäische Landwirthschaft er als einer der ersten Tiraden über den Grügmacher Prozeß. Natürlich erkannte und die hinfort den Hauptgegenstand seiner literarischen hat man wieder große Neigung, eine lex Grühmacher Thätigkeit bildete. in die Welt zu sehen. Unsere Gesetzbücher werden, wenn unsere behenden Gelegenheitsmacher Erfolg haben, nächstens eine vollständige Sammlung der Namen interessanter Berbrecher darstellen. Ein urkomisch veranlagter Stopfequilibrist der Staatsbürgerin" hat es bereits heraus, wer die Schuld an den Greif" Fällen hat: Die jüdische Moral. Die lex Grügmacher, nach der Staatsbürger" Façon, wird also ver Das Oberlandesgericht verwarf die Berufung. Es sei nicht ermuthlich die Bestimmung enthalten, daß nur ehemalige- PolizeiNoch weniger Erfolg hatte er in Frankreich , wo er ebenfalls auf leutnants die Konzeffion für Detektivbureaus erhalten dürfen. forderlich, daß eine vom Borderrichter thatsächlich festgestellte Drohung den Adel sozialpolitisch einzuwirken suchte und wo schon der Indessen ist es schon der Indessen ist es nicht unsere Sache, wie die Herr- auch zur Kenntniß der Bedrohten gekommen sei und um eine Ver höheren industriellen Entwidelung wegen das Streben nach künftschaften sich mit dieser neuesten„ Giterbeule" abfinden. abredung im Sinne des§ 152 zum Ausdruck zu bringen, genüge, daß der Zweck der Drohung gewesen, die arbeitswilligen Arbeiter licher Brotvertheuerung noch weit mächtiger auftrat. Die ganze Entrüstung ist ja nur ein Ausfluß des von der Annahme der Arbeit abzuhalten. Ueberall enttäuscht, wendete er dem alten Europa den Rücken in schlechten Gewissens. Man möchte das Urtheil ablenken Da lenne fich einer aus in dieser Rechtsprechung. Also: Wenn der Absicht, in Amerita als Farmer feinen Lebensabend zu be- und verwirren, indent man seine Angriffe lediglich gegen jemand etwas ausspricht, was der erste Richter als Warnung, der schließen. Aber Krankheit zwang ihn binnen wenigen Jahren wieder nach Europa zurüd. Dort war der Traum der konservativen das private Detektivwesen richtet, während die privaten zweite als Drohung mit Gewaltthätigkeit auffaßt und wenn derArbeiterfreundlichkeit, der Allianz zwischen Grundrente und Arbeits- Unternehmungen doch nur ein ähnliches Syftemt erkennen jenige, den die ausgesprochenen Worte gegolten, diese gar nicht John gegen den Brofit inzwischen gänzlich ausgeträumt worden. lassen, das staatlich geduldet und gefördert, von uns längst einmal verstanden hat, dann genügt dieser Thatbestand, dem Betreffenden aus dem§ 153 der Gewerbe- Ordnung einen Prozeß zu Rudolf Meyer fand sich politisch so einsam und so gänzlich unver- erkannt und bekämpft worden ist. standen, als hätte er, ein neuer Nip van Winkle, hundert Jahre Der innerliche, geistige Zusammenhang des privaten mit Und wenn man von der juristischen Tüftelei absieht So einfam war er, daß diesem durch und durch konservativen bem staatlichen Detektivwesen wäre auch dann nicht zu vermonate ins Gefängniß wegen einer an sich völlig harmfennen, wenn thatsächliche Zusammenhänge und persönliche losen Aeußerung! Manne eine Zeit lang feine andere Zeitschrift thre Spalten öffnete, Beziehungen nicht nachweisbar wären. Aber gerade im Falle als die sozialdemokratische Neue Zeit", die den ehrlichen Freund Für die Schweigfamkeit des beinahe Kleinen Johann des arbeitenden Wolfes nicht mundtodi gemacht sehen wollte. Er Grützmacher scheinen solche persönlichen Beziehungen zwischen Jacoby engagirt sich die Frankfurter Beitung", die ver hat dort noch eine Reihe von Artikeln, namentlich gegen die Ge- Detektivbureaus und Polizei bestanden zu haben, wenn sich sichert, daß ihre Mittheilungen über den berühmten Empfang des treidezölle, veröffentlicht, in einer Reihe interessanter und anregender die Angaben bewahrheiten. Reichstags- Präsidiums nicht von dem freifinnigen zweiten Bize Schriften noch seine Anschanungen zusammengefaßt, aber er fand Wir erhalten nämlich folgende Buschrift: präsidenten Reinhard Schmidt stammen. Die Sache birgt ein Räthsel. Theilnehmer der Unterhaltung waren tein Echo mehr. Die Zeit des Rodbertusianismus war vorbei. Der Kriminalfommissar a. D. Grüßmacher, dessen Thätigkeit ber amüsantes nur der Kaiser. drei Präsidenten Das PräSchwurgerichtspräsident als eine wirklich schmachvolle" brandmarkte, außer scheint auch nach seiner Entfernung aus dem Amte noch gelegentlich fidium hat sich zur Diskretion verpflichtet. Daß insbesondere oder regelmäßig der Polizei Dienste geleistet zu haben. Wenigstens ist, die Frff. 3tg." zu inspiriren, ist selbstverständlich. Herr Reinhart Schmidt aber hat nach der Bethenerung des Blattes so eifrig spricht dafür die folgende Geschichte. Die im Prozeß Grüßmacher mitangeklagte Angestellte des Bureau geschwiegen, wie das in Frankfurt sehr bekannte„ Sarche", als es auf Greif" Klara Beder knüpfte im Herbst des Jahres 1897 ein Verber Babre lag. Wo ist also min die geheime Quelle der Informationen hältniß mit einem Studenten der Berliner Universität an, welcher der Frff. Btg." zu suchen? Die drei Präsidenten find stumm geblieben, sich zu den Lehren des Anarchismus bekannte, im Uebrigen aber ein es ist nur noch eine Möglichkeit denkbar, und wir nehmen folglich überaus harmloser und vertrauensseliger Mensch war. Von diesen an, daß das Frankfurter Blatt mit seiner Leugmung der freisimmigen Eigenschaften legte der junge Mann ein glänzendes Beugniß dadurch direkten oder indiretten Quelle bescheiden andeuten wollte, daß ihre ab, daß er den Entschluß faßte, die Klara Becker zu heirathen, Mittheilungen aus einem sehr viel höher gelegenen Orte hinabtrotzdem ihm ihre Thätigkeit im Dienste des Bureau" Greif" und wunderung für die vorzüglichen Informationen des demokratischen trotzdem ihm ihre Thätigkeit im Dienste des Bureau Greif" und gefickert find. Bei dieser Gelegenheit äußern wir gern unsere Bespeziell ihr Wirten im Ehescheidungsprozesse des Konfuls P. bekannt Organs. Es ist nämlich in der Lage, uns gegenüber festzustellen, geworden war. daß Reinhart Schmidt nicht Landtagsabgeordneter für Frankfurt am Main ist. Das ist äußerst zutreffend. Schmidt ist zwar für Frankfurt gewählt, hat aber für Hagen angenommen.
geschlafen.
Heute, wo die Arbeiter im Vordergrunde des Stampfes gegen die Agrarzölle stehen, wo die Landwirthschaft sich immer mehr mit wirthschaft nicht die Hypothekenverschuldung, sondern der Mangel an Arbeitern ist, heute ist der Großgrundbefiz mit dem Kapital aufs Innigste vereint, heute führt er mit gleicher Bucht wie dieses den Kampf gegen das Proletariat; da haben alle Voraussetzungen auf gehört, aus denen der Rodbertusianismus seine Straft zog.
Umsomehr wird die sozialistische Arbeiterschaft die Charakter festigkeit des Mannes achten, der ihr Freund blieb, als alle seine Genossen ringsumher sich in bittere Feinde des Proletariats bers wandelten, und der unter ihnen aus seinen proletarischen Sympathien nie ein sehr machte. Das Proletariat wird ihm ein ehrenvolles Andenken bewahren.
Politische Uebersicht.
19100
den
weder Herr
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Als er diese Absicht der Beder mittheilte, eröffnete ihm diefe, daß das Zusammentreffen, welches die Grundlage des beiderseitigen Berlin , den 16. Januar. Verhältnisses geschaffen hatte, kein zufälliges gewesen, sondern daß Richterverabschiedung en gros. Mit der Einführung des Beginn der Landtags- Seffion. sie von dem bekannten Kriminaltommissar Bösel Bürgerlichen Gesetzbuches am 1. Januar 1900 foll, wie Im Anschluß an die feierliche Eröffnung des Landtages beauftragt gewesen sei, den. als Anarchisten berichtet wird, einer größeren Anzahl älterer Richter eine hielten beide Häuser turze geschäftliche Sigungen ab. Be- zu beobachten; um diesen Auftrag zu erfüllen, habe sie das günstige Gelegenheit gegeben werden, sich zu verabschieden. Herr v. Miquel hat mit der Ausarbeitung der betreffenden Vorlage eine fonders feierlich gestaltete sich die Sigung des Abgeordneten. Verhältniß angeknüpft. hauses, die erste in dem neuen Gebäude an der verlängerten Wir wissen natürlich nicht, inwieweit diese Angabe der Beder Anzahl Räthe beauftragt. Im Allgemeinen neigt man der Ansicht Zimmerstraße. Sämmtliche Minister, an der Spize Fürst auf Wahrheit beruht, aber vielleicht veranlassen diese Mittheilungen zu, daß den Richtern, welche am 1. Januar 1900 ein Alter von 65 Jahren erreicht haben werden und der Regel nach auch wohl den zu Hohenlohe, hatten sich eingefunden. Nachdem der die vorgesetzte Behörde des Herrn Kriminalkommiffars zu diesbezüge höchsten Pensionssatz von 45/60, durch Gewährung des vollen Gehaltes Alterspräsident, der freifonservative Abg. von Voß, die lichen Nachforschungen. Erweist sich dabei die Behauptung der Becker als Pension auf die Dauer von fünf Jahren Gelegenheit geboten Sigung mit dem üblichen Hoch auf den Stönig er als wahr, so würde es recht flar werden, woher die Privatdetektiv- werden solle, sich zu verabschieden. Es hängen diese Pläne wohl öffnet hatte, erhob sich der Ministerpräsident, um der Ministerpräsident, um im Bureaus ihre" Triks" beziehen, und man würde ferner erkennen, mit der Ansicht zusammen, daß die älteren Richter nicht mehr in Namen der Regierung dem Wunsche Ausdruck zu geben, daß daß die Hüter von Religion, Sitte und Ordnung in ihrem der Lage sind, sich in das Bürgerliche Gesetzbuch hineinzuarbeiten. auch im neuen Hause die Verhandlungen stets von demselben Kampfe gegen den Umsturz nicht allein der Hilfe von„ NichtGeifte getragen sein mögen, wie im alten. Bei der Ueber Gentlemen" bedürfen, sondern daß sie auch Nicht- Ladies verwenden nahme des neuen Reichstags- Gebäudes sah sich die Regierung und zwar in einer Weise, die kaum den Anforderungen der Religion, einer Zeit nicht veranlaßt, einen ähnlichen Wunsch auszu der Sitte und der Ordnung entsprechen dürfte.
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Betreffe der Waarenhaus- Beftenerung giebt sich auch ein Theil der Konservativen anscheinend feiner Täuschung hin. So schreibt der„ Reichsbote", der im llebrigen für ein vollständiges Werbot der Anhäufungsgeschäfte" eintritt, folgendermaßen:
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