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Die Lokalkommission. Der neue Oberbürgermeister von Charlottenburg , Herr uste hrus, ist gestern in einer gemeinschaftlichen Sigung des agistrats und der Stadtverordneten in fein Amt eingeführt worden. Herr Schustehrus fühlte sich in seiner Antrittsrede zum besonderen Dank an die Aufsichtsbehörde verpflichtet, die seine Be­tätigung an allerhöchster Stelle" be fürwortet habe. Der taun lachen!" wird es im Berliner Kommunalfreisinn heißen, wenn man dort von der unbewußten, aber darum nicht minder schneidenden Satire vernimmt, mit der Herr Schustehrus das krüppelhafte Wesen glossirt hat, das man in Preußen immer noch das hohe Gut der Selbstverwaltung" nennt.

firmation und nlichen Dingen zu fragen. Ihnen wären wohl Zeit vom 1. April 1897 bis 31. März 1898 insgesamt 62 190 962 ilhelmstraße. Wir machen darauf aufmerksam, daß genanntes felbst die Kinder von Heiden und Ungläubigen recht, wenn sie nur Kilogramm( gegen 51 336 800 Kilogramm im Vorjahre). Die Aus- Lokal gesperrt ist. brauchbare Aus eutungsobjekte abgeben. Auch das find Zeichen fuhr per Eisenbahn stellte sich im Berichtsjahr 1897-98 auf der Zeit. 3 274460 Kilogramun( gegen 2404 660 Silogramm im Jahre 1896 Zur Schuinoth in Berlin Nord, über die wir kürzlich be- bis 1897). Die Verwaltung der städtischen Markthallen zahlte 1897-98 richteten, their die" Pädagog. 8tg." mit, daß in der nördlichen an die königliche Eisenbahn für Betriebskosten 81 686,48 M., ferner Rosenthaler Borstadt, obwohl dort fast sämmtliche Schulen schon mit an Rollgeld 552,05 M. Die sonstigen Ausgaben für Unterhaltung fliegenden Klassen versehen sind, doch im Sommer noch der Eisenbahn- Anlage, Beleuchtung der Bureauräume 2c. betrugen Fine Reihe nater hinzukommen soll. Das Blatt sagt spottend:" Es 1479,52 M. Dagegen find an städtischen Bahngebühren für die Bird fortgeflogen! Das ist die Parole, die auch für das kommende Verwaltung der Markthallen 78 629,40 m. erhoben worden. Sommerhalbjahr bereits ausgegeben worden ist." Die Suche nach In der Sache Esser Wagner erklärt die Tägl. Rundschau" Miethsräumen, die nach einem Beschlusse der Schul- heute, daß die Angelegenheit vor eine Instanz gebracht ist, die deputation dort schon zum April beschafft werden sollten, scheinen eine öffentliche Erörterung zur Zeit als unzulässig erscheinen läßt". bisher feinen Erfolg gehabt zu haben, darum würden jetzt aufs mit Hilfe des Verbrecheralbums ist es gelungen, den Neue in der Umgegend der Brunnenstraße Miethsräume zum Speditionsschwindler zu ermitteln, über welchen vor kurzem be- der 40 Jahre alte Wagenpuger Vogel aus der Kantstr. 54 zu Char Mit zerschmettertem Schädel wurde Dienstag Abend um 7 Uhr Oftober gesucht. Die Pädagog. 8tg." nennt diese Zustände bedauerlich und beklagt, daß noch nicht abzusehen sei, wann richtet worden ist. Derselbe, ein alter vielfach vorbestrafter Fälscher, lottenburg zwischen den Geleifen der Ringbahnzüge Halensee und bedauerlich und beklagt, daß noch nicht abzusehen sei, wann ist bereits zur Haft gebracht und in das Untersuchungsgefängniß Westend , dicht am Bahnhof Charlottenburg, aufgefunden. Der Too man ihnen ein Ende bereiten werde. Die städtische Schulverwaltung wird diesem Urtheil schwerlich zustimmen. Die Benutzung gemietheter eingeliefert worden. Er operirte bekanntlich in der Weise, daß er war bereits eingetreten. Vogel war vorher in den Werkstellen ge­Räume und die Einrichtung fliegender" Klassen erleichtern das bei Privatleuten einen mit dem Quittungsstempel einer be- wesen und war auf dem Wege über die Schienen von einem Zuge finanzielle Gelingen" des Schulwesens, und in erster Linie fannten Speditionsfirma gefälschten Frachtbrief vorlegte und gefaßt worden. Er hinterläßt eine Frau mit fünf Kindern. darauf kommt es unserer städtischen Schulverwaltung an, so sehr, die Spesen für Nachnahme, Provision und Fracht, meist Unter in beträchtlicher Höhe erhob. daß sie diesem Gesichtspunkte alles Andere unter­anderem hat er einer Friedrichshagen . Infolge der Eingemeindung der Kolonie Danie vom Theater 20 Mart auf Grund Hirschgarten und der Jagen 295, 307-310 des königlichen Köpnicer ordnet. Namentlich die Einrichtung der fliegenden" Klassen hat abgeschwindelt ihr stets als eine besonders geniale Idee gegolten, weil dadurch eine eines Frachtbriefes, auf welchem die Absendung einer kostbaren Forstreviers in den Gemeindebezirk Friedrichshagen , ist durch Beschluß des kollegialischen Gemeindevorstandes eine Neneintheilung der gründlichere Ausnutzung der von den untersten Klassen nur für einige Robe durch einen Ravalier fingirt war. Einen Geistlichen hat er Grenzen der Gemeinde- Wahlbezirke in der dritten Wählerabtheilung um 40 Mark geschädigt, bei einem bekannten Theateragenten find feine Bemühungen erfolglos gewesen, da der Betreffende den erfolgt. Dieser Beschluß hat jetzt die Bestätigung des Kreisaus Die dritte Wahl­Die Vorstände von Vereinen und Gewerkschaften werden Schwindel durchschaute. Der Gauner ist in 3 Fällen geständig, schusses vom Kreise Niederbarnim erhalten. darauf aufmerksam gemacht, daß es zweckmäßig ist, bei Festen oder dürfte sein Manöver jedoch noch öfters mit Erfolg ausgeführt haben. abtheilung besteht aus zwei Bezirken; die Zahl der von den größeren Versammlungen Samariter zur Hand zu haben, die, Weitere Anzeigen werden bei der Kriminalpolizei, Zimmer 43, in Wählern der beiden Bezirke zu wählenden Gemeindeverordneten ist mit Verbandsmaterial 2c. versehen, bei eintretenden Unglücksfällen den Vormittagsstunden und in den Polizeirevieren entgegen- nicht abgeändert worden, sodaß der erste Wahlbezirk wie bisher die erste Hilfe leisten können. Vorstände, welche die von Berliner genommen. zwei Verordnete, der ziveite Wahlbezirk dagegen drei Ver­Arbeitern gebildete Samariter Kolonne unter den erwähnten Um­ordnete zu wählen hat. Am Dienstag berunglückte auf Schon wieder hat ein Zusammenstoß auf der Straßenbahn dem hiesigen Güterbahnhofe beim Abladen fleiner ständen in Anspruch nehmen wollen, werden ersucht, sich schriftlich an den Obmann Georg Hellmuth, Langestr. 22, zu wenden. Die stattgefunden: An der Ecke der Charlotten- und Schüßenstraße fuhr Sand beladener Kippwagen ein Arbeiter aus Ertner. Dienstleistung erfolgt unentgeltlich. der Wagen 1300 der Linie Behrenstraße- Kreuzberg auf den Anhänge- erheblich verlegt.- Unser Ort zählt gegenwärtig( einschließlich Hirsch­wagen 62 der Siemens u. Halskebahn von der Linie Behrenstraße- garten) ca. 10 250 GEinwohner. Nach einem fürzlich veröffentlichten Wienerbrücke. Der letztere Wagen hatte die Charlottenstraße Bericht betrug im Jahre 1765 die Seelenzahl der Kolonie Friedrichs­noch nicht durchfahren, als der erstere ihn in der Seite hagen 411; es wohnten am Orte 98 Familien, davon waren traf. Der Anhängewagen wurde aus dem Geleise heraus- 65 deutsche und 33 böhmische. Gegründet wurde die Kolonie im geworfen und namentlich an der hinteren Seite start beschädigt. Der Jahre 1753 von Friedrich II. Demnach kann der Ort im Jahre 1903 Wagen der Kreuzberg - Linie trug am Vordertheil bedeutenden Schaden auf sein 150 jähriges Bestehen zurückblicken. davon und mußte später außer Betrieb gesetzt werden. Die Ver­legungen der Fahrgäste, die durch umherfliegende Glassplitter ver­ursacht wurden, waren nur leichter Natur, so daß niemand sofortiger ärztlicher Hilfe bedurfte.

Stunden benutten Räume ermöglicht wird.

mit Er wurde

Der erste Unfall auf der Eisbahn hat sich am vorgestrigen Rigdorf werden von der dortigen Jugend als willkommene Gisbahn­Tage ereignet. Die überschwemmten großen Wiesenflächen bei fläche betrachtet und hunderte von Kindern tummeln fich lustig auf derartig auf einander, daß beide zu Fall kamen. Während der eine den ausgedehnten Bahnen. Vorgestern Nachmittag liefen zwei Knaben Knabe ohne jegliche Verlegung davon kam, erlitt der zweite, der 11 jährige Schüler Mente einen Bruch des rechten Unterschenkels und mußte nach einem Krankenhause gebracht werden.

Amtsvorsteher v. Oppen sich bestimmter Gastwirthe annimmt, zeigt Aus Adlershof schreibt man uns: Mit welcher Fürsorge der folgender Fall. Vor einigen Tagen fam eine Berliner Theater­gesellschaft nach unserem Orte, um dem hiesigen Publikum so etwas wie einen Stunstgenuß zu bieten. Die Leute hatten sich das Lokal

Bestrafter Byzantinismus. Ein polizeioffiziöses Blatt meldet: Der Garten des Schloffes Monbijou ist vom gestrigen Tage ab für die Dauer des Aufenthaltes der kaiserlichen Familien in Berlin für das Publikum gesperrt worden. Diese Maßnahme ist zurückzuführen auf Vorgänge, die sich am legten Sonntag abgespielt haben, als das Kaiserpaar mit seinen fürstlichen Gästen nach dem Gottesdienst in der Dom- Jnterimskirche yon dem vom Garten aus zur Hofloge führenden Aufgang ab­fahren wollte. Das Publikum hatte die Ausfahrt asu dem Garten fast ganz versperrt und sich dem kaiserlichen Gefährt in der Weise genähert, daß es für den Kutscher fast unmöglich war, es in Be- städtischen Markthallen haben in der Zeit vom 1. April 1897 bis Die im Samariterdienst ausgebildeten Beamten der vegung zu sehen. Einige Damen, die sich allzuweit vor­Es handelte drängten, entgingen nur mit knapper Noth der Gefahr, überfahren 31. März 1898 in 424 Fällen die erste Hilfe geleistet. zu werden. Daß diese schon so häufig getadelte Zudringlichkeit des sich um 28 Quetschungen, 45 Rißwunden, 35 Stichwunden, 14 Stoß­Publikums das Kaiserpaar peinlich berührt, zumal wenn es in wunden, 238 Schnittwunden, 46 Hiebwunden, 1 Verrentung, 4 Strampf­ernster Stimmung das Gotteshaus verläßt, zeigt deutlich obige Ber 6 Schlagwunden, 1 Bruch, 1 Blutvergiftung und Deffnung eines Ver- anfälle, 2 Krampfaderbrüche, i Entzündung, 6 Ohnmachtsanfälle, fügung. Besonders wird die Schließung des Gartens von den mit Karbunkels. Kindern gesegneten Familien der Umgebung des Schlosses Monbijou bedauert werden, da er auch jetzt wegen des milden Winters einen Kollidiebe find in jüngster Zeit im Südwesten Berlins wieder ebenso gefunden wie gegen die Gefahren des Straßenverkehrs in Thätigkeit. Innerhalb weniger Tage sind fünf Fälle zur Anzeige ficheren Aufenthalt für die Kleinen bot." Es ist bedauerlich, daß gekommen, in denen Frachtstüde von Rollwagen fortgestohlen wurden. von Schmauser ausgesucht, weil hier der stärkste Verkehr ist. Das auch die nicht byzantinischen Einwohner Berlins unter dieser Maß- Der letzte dieser Diebstähle war für die Thäter besonders günstig. war Herrn v. Oppen nicht recht. Er setzte den Schauspielern aus regel zu leiden haben. Es gelang, von dem vor der Wasserthorstr. 58 haltenden Wagen, einander, daß er sich nunmehr erst genau erkundigen müsse, ob bessen Führer Podzuweit ein Komptoir betreten hatte, einen 69 kilo- der Direktor auch Konzession habe, ob die Künstler unbestraft gramm schweren Ballen Leinwand im Werthe von 200 M. unbemerkt feien; und auch das Programm müsie von ihm, dem Amtsvorsteher, zu erbeuten und in Sicherheit zu bringen. genau geprüft werden. Und wenn in diesen Punkten alles in Ordnung wäre, müsse er auch die Bühne im Lokal von Schmauser genau revidiren lassen... ob sie nicht lieber bei Wölftein spielen wollten? Die armen Schauspieler gingen natürlich zu Wöllstein , der ihnen fofort erklärte, daß er schon alles besorgen werde, sie brauchten sich um nichts zu timmern. Am Donnerstag schon konnten sie zu spielen beginnen. Es ist begreiflich, daß der Gastwirth Wöllstein Herrn v. Oppen für einen bedeutenden Mann hält. Er legte in seiner Begeisterung für den Amtsvorsteher den übrigen Wirthen am Orte eine Dank adresse zum Amtsjubiläum vor, doch wollte anfangs feiner recht unterschreiben. Herr Wöllstein wußte sich aber zu helfen. arrangirte zunächst selber die Unterschrift einiger Kollegen und als die übrigen jahen, daß etwelche Namen unter der Adresse standen, unterschrieben sie auch aus eigenen Stücken. Bald klärte sich aber der Irrthum auf. Herr Wöllstein wurde wegen der ersten Unter­schriften zur Rede gestellt und antwortete, daß die von ihm ver­zeichneten Namen nicht die wirklichen Unterschriften, sondern nur Vermerke, mit denen er nach keiner Seite Anstoß zu erregen glaubte, aus seiner Hand seien. Tableau!

Eine vertrauliche Sigung der Magistratsmitglieder, die bon dem ältesten Stadtrath, Herrn a ad, einberufen war, fand gestern Mittag im Rathhause statt. Der Bürgermeister Stirschner nahm daran nicht theil. Es liegt, wie die Berl. 8tg." schreibt, die Vermuthung nahe, daß die Ünzuträglichkeiten, die sich für die städtische Verwaltung aus dem Ausbleiben der Bestätigung der Oberbürgermeisterwahl ergeben, die Veranlassung zu der Zusammen funft gebildet haben. Ueber die Verhandlungen und ihr Ergebniß wird strenges Stillschweigen beobachtet.

Vermißt wird das 18 Jahre alte Dienstmädchen Antonie Drinte, das seit Weihnachten bei dem Staatssekretär des Reichspost­amts in Stellung war. Unter dem Vorgeben, ihre Mutter besuchen zu wollen, ging das Mädchen am Sonnabend Abend aus. Da es nicht zurüdfehrte, wurde Nachfrage gehalten und ermittelt, daß es nicht bei der Mutter gewesen ist.

Zur weiteren Heiligung des Eigenthums. Das Polizei­präsidium theilt mit: Die Vorstände der Handelsverbände in Ham­ burg und Berlin haben wie in den vorangegangen Jahren, auch für das Jahr 1899 eine Geldsumme bereit gestellt, um aus derselben demjenigen, welcher im Laufe dieses Jahres eine Beruntreuung oder Unterschlagung an Kaufmannsgütern auf der Schifffahrtsstrecke zwischen Hamburg und Berlin mit dem Erfolge einer rechtsträftigen gerichtlichen Bestrafung des Thäters oder mit dem Erfolge des Schadenersatzes zur Anzeige bringt, eine Belohnung von 50 bis 100 M. zu gewähren.

Er

Der Lohnausfall im Deutschen Offiziersverein. Unsere geftrige Mittheilung über die merkwürdige Art, wie der Geburtstag des deutschen Kaisers in diesem Institut an den Arbeitern begangen wurde, erregte unter den Leitern des Vereins einige Aufregung. Man hätte gar zu gern die Personen, welche die Geschichte an die Deffentlichkeit gebracht haben, gemaßregelt. Da dies aber seine Schwierigkeiten hat, so versuchte man es mit einer Berichtigung", die uns, mit den Unterschriften von drei Schneidern und drei Sattlern versehen, in der Abendstunde zuging. Diese Zuschrift Tautet: " Der Redaktion theilen wir unter Bezugnahme auf die Mit theilung in der Beilage 1 zu Nr. 27 Jhres Blattes vom 1. Februar Daß die Dummen nicht alle werden, lehrt folgende amtliche dieses Jahres hierdurch ergebenst mit, daß die von Ihnen gebrachte Mittheilung: In verschiedenen Drogenhandlungen werden fo Mittheilung betreffs des Lohnausfalles vom Geburtstage Seiner ,, Prachtstraßen" Projekte schwirren neuerdings vielfach durch Majestät des Kaisers und Königs auf unwahrheit beruht. Wir genannte Volta kreuze zum Preise von 1,25 W. bis 2 M. feil- die Luft. Das neueste ist folgendes: Eine Prachtstraße nach dem haben keinen Lohnausfall erlitten und ersuchen unter Bezugnahme gehalten. Es wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Voltakreuz Grunewald soll auf Anregung der betheiligten Gemeinden vom auf§ 11 des Breß- Gesezes Ihre Mittheilung richtig zu stellen. ein lediglich auf Täuschung berechnetes Mittel ist, dem nach dem Nollendorf- Blaze aus angelegt werden. Das Projekt wird damit Namens der Werkstätten des Deutschen Offiziervereins. With. Giese, Urtheil maßgebender Sachverständiger jedwede Heilwirkung abgeht begründet, daß die einzige Verbindung der Reichshauptstadt mit Sattler. Auguft Sechland, Sattler. F. Berg, Schneider. F. Schön und dessen reeller Werth 10 Pf. beträgt. dem Grunewald, der Kurfürstendamm , schon jetzt so überlastet ist, lein, Schneider. Paul Ließ, Sattler. A. Stoller, Schneider." Diebstähle. Das Polizeipräsidium theilt mit: Bei einem fürz- daß die Polizeibehörde wiederholt mit verkehrbeschränkenden Ver­Es ist vorsichtig von den Unterzeichnern, daß sie nur von fich lich wegen Einbruchs- Diebstahls in Haft genommenen Menschen ist fügungen hat eingreifen müssen. Die neue Brachtstraße soll vom felber reden. Ein starkes Stüd, an dem sie persönlich hoffentlich ein graugrüner Winterüberzieher mit gleichfarbigem Sammettragen Nollendorf- Platze aus direkt nach Hundekehle führen, würde also er­das geringere Maß von Verschuldung trifft, bleibt es aber, daß die und olivgrünem Satinfutter vorgefunden worden, der zweifellos heblich länger werden, als die jezige Verbindung zwischen 300­Unterzeichner uns der Unwahrheit zeihen angesichts des nicht weg- aus einem Diebstahl herrührt. Eigenthümer wollen sich in logischem Garten und Halensee . Die hauptsächlich betheiligten Ges zuleugnenden Umstandes, daß die im Offiziersverein beschäftigten den Vormittagsstunden bon 9 bis 1 Uhr im Präsidial- meinden Wilmersdorf und Schmargendorf betreiben die Angelegen Städarbeiter im Unterschied von den Unterzeichnern als gebäude, Eingang Stadtbahn, Zimmer Zimmer 37, melden.-heit angeblich mit Eifer. Arbeitern im Tagelohn noch nicht den Lohn empfangen Im Laufe der letzten 8 Tage, besonders am Kaisersgeburtstage, find haben, den die Geschäftsleitung ihnen für den 27. Januar verschiedenen Taschendieben eine Anzahl Portemonnaies abgenommen fchuldete. Die sechs Arbeiter, denen wir selbstverständlich aus be- worden, zu denen die Eigenthümer bisher nicht haben ermittelt tannten Gründen verzeihen, sollten sich bei ähnlicher Gelegenheit werden können. Behufs Rekognoszirung dieser Portemonnaies Zuchthauskurs in Sachsen . Der Löbtauer Bauarbeiters aber vorsehen in dem, was sie unterschreiben. Die Verwaltung des Strawall" stand am Mittwoch vor dem Schwurgericht Dresden Offiziersvereins jedoch thäte gut daran, den gestern in unserem zur Verhandlung. Die Anklage ist erhoben gegen 11 Bauarbeiter Blatt fundgegebenen Wunsch zu befolgen und die betroffenen wegen Landfriedensbruchs, versuchten Todtschlags, gefährlicher Körper­Stückarbeiter für den erlittenen Ausfall an Arbeitsverdienst nach­verlegung und Vergehens gegen§ 153 der Gewerbe- Ordnung. Der träglich zu entschädigen. der Anklage zu Grunde liegende Vorgang ereignete sich am 6. Juli, eines Mittwochs im vorigen Jahre nach Feierabend auf einem Neubau in Löbtau . Arbeit kommend an einem anderen Bau vorüber, auf welchem Eine Anzahl Banarbeiter gingen von noch gearbeitet, lleberstunden" gemacht wurden. Die Borbeigehens

Von der elektrischen Hochbahn. Wieder werden zwei moderne Wohnhäuser dem Bau der Hochbahn zum Opfer fallen, das Haus Tempelhofernfer 30, Ede Trebbinerstraße, und das Haus Trebbiner ftraße 4. Die zwischen diesen beiden Häusern liegenden Gebäude, Trebbinerstr. 1 bis 3, sind bereits vom Erdboden verschwunden, so

werden Bestohlene ersucht, sich Wochentags Vormittags im Zimmer 97 des Polizei- Dienstgebäudes, Alexanderstr. 3-6, Eingang Stadtbahn­feite, einzufinden.

Bei einem Schaukaften- Diebstahl find dem Uhrmacher Bernh. Dähne in der Reichenbergerstr. 17 vergangene Nacht etwa 20 Taschen uhren gestohlen worden.

Gerichts- Beifung.

den riefen den auf dem Bau Arbeitenden zu, sie sollten doch auch

einigen

Es tam zu

In der Urania wird Herr Oberleutnant Wensky seinen Vortrag über Klondyke am Sonnabend, sowie auch am Sonntag und Montag wiederholen. Fenerbericht. Mittwoch früh lam Stralauerstraße 50 daß die ganze Westseite der kurzen Trebbinerstraße für die Hoch in einer parterre belegenen Tischlerei ein Schadenfeuer aus, das die aufhören und die zehnstündige Arbeitszeit einhalten. bahu freigelegt werden wird. An dieser Stelle soll ein großer Bahnhof der Hochbahn erbaut werden und etwas weiter hin, Bewohner des ersten Stockes gefährdete. Der Inhalt einer Wohnung einmal feuerte der Polier Klemm, der Leiter des Baues nach der Luckenwalderstraße zu, die Ueberbrückung der Potsdamer Gleichfalls in einer Tischlerei und zwar Friedrichstr. 53 war anf die untenstehenden Arbeiter ab, blinde Schüffe wurde fast ganz bernichtet, bebor es gelang, die Flamme zu löschen. ganz unvermittelt einige Schüsse aus einem Revolver Bahn stattfinden. Die Ueberbrückung des Landwehrkanals am Wasserthorbeden wird ebenfalls in der nächsten Zeit vorgenommen zerstörte. Vormittags 10 Uhr hatte Stommandantenstraße 35 beshalb in den Bau und auf den Polier ein, diesen mit Wasserthorbecken wird ebenfalls in der nächsten Zeit vorgenommen kurz darauf ein Brand zu beseitigen, der Hobelspähne und Nuzhol allerdings. Die Arbeiter glaubten sich aber bedroht und drangen der Fußboden Feuer gefangen, während gegen 11 Uhr Stralauer Schirmen und Stöcken so bearbeitend, daß er anscheinend bewußtlos Die Weichen bei den Geleisen der Großen Berliner Straße 50 das Zwischengebält brannte. Am Dienstag wurde Straßenbahn- Gesellschaft. Der Pferdebahukutscher Kathud, dem saiser str. 13 der Inhalt einer Mansardenwohnung und Heilige liegen blieb. Es kam aber, wie es bei solchen Gelegenheiten geht, zum allgemeinen Handgemenge; auch die angreifenden Arbeiter die Schuld an dem traurigen Unglücksfall am Halleschen Thor beigeist straße 15 eine Stifte eingeäschert. Nach Friedenstr. 53 wurden verlegt. Polizei und Staatsanwalt bemächtigten sich des gemessen wird, erklärte bei seiner Vernehmung, daß die Weiche in und Fruchtstr. 8 wurde die Wehr ebenfalls gerufen, doch handelte Falles, gingen aber nicht gegen den provozirenden Ser Königgrägerstraße richtig gestanden habe und durch irgend welche es sich in beiden Fällen um unbedeutende Brände. Revolverhelden, sondern gegen die Arbeiter vor. besondere Umstände, möglicherweise durch die Hufe der Pferde, deren Eisen sich in die Bunge zwängten, umgeworfen worden sei. Eine derartige Möglichkeit ist allerdings nicht von der Hand zu weisen, umsoiveniger, als ähnliche Vorkommnisse schon öfter beobachtet worden sind.

werden.

Aus den Nachbarorten.

Es wurden gegen 30 Verhaftungen vorgenommen. Der Polier fam bei seiner Provokation ganz außerordentlich gelinde davon. Am andern Tage hat er vom Balkon den Arbeitern schon wieder An­Auf die heute in Charlottenburg , Bismardshöhe, Wilmers weisungen ertheilt. Wichtig ist ferner, daß Herr Klemm außer Die Tollwuth- Schutzstation ist gegenwärtig wieder sehr in dorferstraße 39, stattfindende Boltsversammlung machen wir ordentlich zum Schießen geneigt zu sein scheint. Er soll sich öfter auf feinem Bau im Schießen geübt und Anspruch genommen. Zu den Patienten gehört der Kreis- Thierarzt unsere Leser aufmerksam. Wermiten aus Niederholland, der sich bei der Sezirung eines toll- Parteigenoffen Schöneberge! Um allen Schichten der Bes früher einigen Arbeitern schon einmal damit gedroht haben, weil wüthigen Hundes an der Hand verlegt hatte. Ferner find drei völkerung das brutale Benehmen des Herrn Angust her seinen diese sich abfällig darüber äußerten, daß sie am Lohntag ihren Lohn nicht befamen. Personen aus Mittel- Herbisdorf eingeliefert, die von einem wüthenden Arbeitern gegenüber flar zu machen, findet am heutigen Abend von Von den Angeklagten find neun berheirathet und meist Familien Stettenhund gebissen worden sind. Endlich sind noch der Lehrer den bekannten Stellen aus eine zweite Flugblatt- erbäter; acht der Angeklagten sind seit dem Vorgang in Untersuchungs­Winkelmann und ein Fräulein hier eingetroffen, die in Fürst- Eilsgut theilung statt. Ein jeder organisirte Arbeiter hat die Pflicht, haft. Die Vertheidigung liegt in den Händen von fünf hiesigen von einem tollwuthverdächtigen Hunde gebissen wurden. dazu zu erscheinen. Der Vertrauensmann. Rechtsanwälten, und des Rechtsanwalts Heine aus Berlin . Die Die Einfuhr von Marktgütern in der Berliner Zentral- Groß- Lichterfelde. Die Arbeiter der hiesigen Gasanstalt ver- Antlage vertreten Oberstaatsantvalt Dr. Bär und ein Assessor. Die Markthalle, soweit sie mittelst der Eisenbahn erfolgte, betrug in der anstalten am 4. Februar einen Ball in Richter's Lotal, verlängerte Vertheidigung, sowie Staatsanwaltschaft machten in ausgiebiger