der
tönne.
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Dem Bebauernswerthen chwächliche Person wiederholt arg mißhandelt. Auch in der Nacht| daß seine Partei mit allen anderen in der rücksichtslosesten Bekämpfung und etwa 100 Meter mit fortgeschleift. zum 15. April v. J. vernahm der Verwalter des Hauses Neue Hoch- der Sozialdemokratie wetteifert. Als ein Mittel zur Bekämpfung unserer sind beide Arme und beide Beine abgefahren, der Kopf ist zur Unstraße 25, in welchem der Angeklagte sein Schaufgeschäft betrieb, Bestrebungen ist das Buchthausgesetz angekündigt. Zwar hat dies fenntlichkeit zerquetscht. Die Leiche, aus einzelnen unförmlichen wiederum lautes Schreien und jämmerliches Winmeru, welches aus dem Gespenst noch feine greifbare Gestalt angenommen, aber fommen Körpertheilen bestehend, wurde dem Amtsvorsteher in Friedrichsruh. Rudolph'schen Schlafzimmer zu kommen schien. Er traf die Frau am wird es sicher. Wenn gesagt wird, das Koalitionsrecht solle dadurch überliefert. Der Verunglückte ist der 25jährige unverheirathete nächsten Morgen; fie erzählte ihm, daß sie ihr Ehemann wieder unmensch- nicht angetastet werden, so müssen wir, die wir die Erfahrungen des Maler Albert Heins, wohnhaft Stresowstraße in Hamburg . lich mißhandelt habe und daß sie es nicht mehr aushalten tönne. Die Sozialistengesetzes hinter uns haben, das allerdings bezweifeln. Von einem japanischen Gemüthsmenschen wird aus Tokio felbe Mittheilung machte sie ihrer Schwester, die sie aufsuchte und Strengste. Bestrafungen von Ausschreitungen der Arbeiter sind ja berichtet: Herr Kohama Kidnosuke heißt ein japanischer Abbei welcher sie schon öfter Zuflucht vor ihrem Ehemanne gesucht und schon heute möglich. Das sehen wir an dem Dresdener Urtheil, geordneter, mit welchem sich die Presse aller Parteien beschäftigt. gefunden hatte. Als sie wieder in ihrer Wohnung anlangte, empfing unter deffen Eindruck wir alle stehen. Niemand wird ſagen Er hat aber gar keine Ursache, über seine plötzliche Popularität fie der Ehemann wieder mit Mißhandlungen und nun wollte die fönnen, daß die von dem Dresdener Schwurgericht verhängten vergnügt zu sein, denn er erscheint in einem wenig schönen Lichte. Frau ernstlich von ihrem Manne weggehen. Der Fischhändler Strafen im Verhältniß stehen zu der That, die auch wir verurtheilen, Der fleine, geschmeidige Herr hat sich nämlich, als er Mitglied der Schimmelpfennig erklärte sich bereit, ihr Abends beim Fortschaffen und zu dem von den Thätern angerichteten Schaden. Es soll nicht Fortschrittspartei war, verpflichtet, gegen eine Summe von 4000 Yen ihrer Sachen behilflich zu sein. Darüber tam es zu einer gesagt werden, daß Richter und Geschworene absichtlich das Recht( 16 000 Mart) aus seiner Partei auszuscheiden und mit den Gegnern Schlägerei mit Schimmelpfennig, aus welcher der Angeklagte ein gebeugt haben. Aber das Urtheil zeigt, daß es durch politische zu stimmen. Es handelte sich um die Abstimmung wegen der Landblaues Auge davontrug. Der Angeklagte drohte nach diesem Strömungen beeinflußt ist, daß sich zwei Klassen gegenüber stehen steuer. Er nahm das Geld, schrieb an seine Parteifreunde, man habe Vorfall, daß er für das blane Auge Abends dem Schimmel - mit so verschiedenen Rechtsanschauungen, daß sich die Ver- ihm Geld geboten und er nehme es, weil er eine so große Summe pfennig und seiner Ehefrau beide Augen blau schlagen treter beider Klassen nicht mehr verstehen. Das Zuchthausgeseh brauchen könne, doch werde er später wieder zur Partei kommen! werde. Abends, als die Frau ihre Sachen wegbringen wollte, begab wirft feine Schatten voraus. Von den bürgerlichen Parteien Dann ging er hin und stimmte, anstatt für I wie man erwarten fich der Angeklagte in die Schlafstube, wo seine Frau weilte, und ist kein Widerstand gegen dasselbe zu erwarten, hier ist die Arbeiter- mußte gegen die Landsteuer! Als Grund feines Verhaltens die Gäste hörten bald darauf wieder lautes Wehllagen heraus- tlaffe auf sich selbst angewiesen. Darum gilt es für die Arbeiter, gab er an, man habe ihn bezahlt, damit er aus der Fortschrittsschallen. Dann saben sie, wie der Angeklagte sich einen dicken Stock sich zu organisiren zum Kampf für ihre bedrohten Rechte.- Dem partei austrete, aber von dem Gesetze sei keine Rede gewesen. Er holte und damit wieder in die Schlafstube drang. Man hörte 13/4 stündigen, wirkungsvollen Vortrage des Genossen Fischer wurde findet, daß es schade gewesen wäre, so plöglich angebotenes Geld wieder lautes Gejammere und als Rudolph wieder in die Schant- lebhafter Beifall gespendet und dann ohne Diskussion folgende Re- nicht zu nehmen, denn dann hätte es ein anderer Fuhai kau( verstube zurückkehrte, sagte er zu den Gästen:„ So, nun habe ich er- solution angenommen: tommener Kerl) weggenommen. Omayada Schinzo ist der Herein reicht, was ich wollte, mun kann sie ziehen!" Es wurde Die Versammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Genossen gefallene, denn warum hat er es mir so unvorsichtig gegeben!" mun ein Möbelwagen besorgt, die Gäste hoben die Sachen Fischer völlig einverstanden und verspricht, trotz aller Niedertracht der Der äußerste Naturalismus auf der Bühne. Der Theater Frau Rudolph durch das das Fenster der Schlafstube Gegner für die Prinzipien der Sozialdemokratie zu wirken und zu chroniqueur des Wiener Fremdenbl." plaudert eine Menge fleiner und trugen bie Franj den Wagen. Frau schaffen. Den Opfern des Dresdener Prozesses spricht die Versamm Rudolph flagte wimmernd über furchtbare Schmerzen, erzählte, lung ihr tiefstes Mitgefühl aus, sie hält die Verurtheilten nicht für Kouliſſengeheimnisse aus den Bühnenproben zum" Fuhrmann daß ihr Mann sie start mißhandelt habe und sie sich kaum bewegen ehrlos, fondern beklagt das überaus scharfe, menschliches Empfinden Henschel" im Burgtheater aus und kommt dabei auch auf ein Detail Man fuhr die völlig apathische Frau zu ihrer in der tief verlegende Urtheil, fie ersucht den Parteivorstand. schleunigst zu sprechen, welches, an sich zu den Kleinigkeiten" gehörig, doch eine ziemlich drastische Wirkung gehabt zu haben scheint. Haupt Emdenerstraße wohnenden Schwester, dort wurde sie ins Bett ge überall Protestversammlungen gegen dies Urtheil zu veranlassen. mann giebt bekanntlich dem Regisseur die ausführlichsten Bes bracht, konnte nur noch sagen:" Liebe Schwester, er hat mich so Der Sozialdemokratische Wahlverein für den 6. Berliner schreibungen der Szene und der Requisiten in die Hand. Trotzdem furchtbar geschlagen" und ist dann nach furzer Zeit gestorben. Die Reichstags- Wahlkreis hielt am Dienstag im Wedding- Kasino" gab es auch in dieser Beziehung die mannigfachsten Schwierig Geschworenen sprachen den Angeklagten der Körperverlegung mit Schulstraße, eine Versammlung ab, die gut besucht war. Zunächst feiten. Welches Kopfzerbrechen verursachte beispielsweise der Topf, tödtlichem Erfolge unter Zubilligung mildernder Umstände schuldig; hielt Reichstags- Abgeordneter Rofe now einen mit großem Beifall in welchem der mitleidige Knabe Karl der auf dem Sterbebette der Gerichtshof erkannte demgemäß auf 1 Jahr 3 Monate aufgenommenen Vortrag über die deutsche Bauernbewegung von liegenden Frau Henschel Nr. 1 Hühnersuppe zur Stärkung zuträgt! Gefängniß und rechnete 3 Monate auf die Untersuchungshaft 1525 und ihre Ursachen". Auf Beschluß wurde von einer Diefer Topf hat fast bis zum Schlusse des ersten Aftes auf einem an. Auch dies verhältnißmäßig milde Urtheil regt zu einem Ver- Diskussion Abstand Unter Vereinsangelegen- Echemel neben dem Bette der Frau Mitterwurzer stehen zu bleiben. gleich mit den im Löbtauer Krawallprozeß erkannten Strafen an. heiten wies der Vorsitzende auf die Nothwendigkeit einer Lange beachtete man den Topf kaum. Bei einer der legten Die Taubenliebhaberei ist für zwei bisher unbescholtene Ber - regen Agitation für den Wahlverein hin. Gegenüber den Proben stieg aber der Regiffeur Thimig über die impo fonen, welche gestern vor der achten Straffanmer des Land- 58 000 Stimmen, die Liebknecht bei der Wahl erhalten habe, fei die visirte Brückentreppe über das Orchester ins Parket hinab, Blätter um sich die szenische Wirkung des ersten Attes von der gerichts I standen, verhängnißvoll geworden. Zunächst hatte sich der Mitgliederzahl des Vereins lange nicht groß genug. Telegraphenarbeiter Sommer wegen schweren Diebstahls zu ver- mann brachte das Dresdener Urtheil zur Sprache und nachdem Ferne anzuschauen. Kopfschüttelnd, mit fragender Miene, in antworten. Er war in einer Novembernacht von dem Boden seines der Vorsigende jeden Arbeiter aufgefordert hatte, sein Scherflein zur der sich ernste Zweifel ausdrückten, tehrte er zur Bühne zurück. Er Hauses über die Dächer des Nebenhauses geklettert, bis er an einen Unterstügung der Familien der Verurtheilten beizutragen und ihn rief einige Kollegen zu Hilfe, diese stiegen mit ihm abermals ins Taubenschlag gelangte, dessen Verschluß er mit Gewalt öffnete. die Einberufung von Versammlungen zweds Agitation empfohlen Parterre hinab, besahen von der Ferne das Bett der Frau MitterDer Angeklagte nahm zehn Tauben mit, die er indeffen am hatte, stellte der Vorsitzende in Aussicht, daß die Vertrauensleute wurzer und dessen Umgebung steckten die Köpfe zusammen und bes folgenden Tage dem Bestohlenen ans freien Stüden zurüd sich mit diesem Vorschlag noch beschäftigen würden. Nach einer Auf- riethen. Und als sie zurüdtamen, gaben sie übereinstimmend die gab. Er führte zu seiner Entschuldigung an, daß er angetrunken forderung, das 10. Stiftungsfest am 11. März im Feenpalast" Lojung aus:„ Der weiße Topf muß entfernt werden!" Die mit gewesen sei und in diesem Zustande der Neigung, in den Besitz einer zahlreich zu besuchen und rege für die Verbreitung des Vorwärts" spielenden Damen erklärten sogleich mit einem gewissen Lächeln, daß größeren Taubenschaar zu gelangen, als er schon besaß, nicht habe einzutreten, fand die Versammlung mit einem Hoch auf die Sozial- fie schon früher diesen Regiefehler bemerkt hätten, daß fie aber doch widerstehen können. lieber warten Der Gerichtshof verurtheilte ihn zu drei demokratie ihren Schluß. wollten, einem der Monaten Gefängniß. Aehnlich lag der zweite Fall, der sich Eine zweite Berjammlung tagte in der Rosenthaler Bor Herren die Möglichkeit flar werde, wie leicht der weiße gegen den Packetfahrt- Briefträger Wilhelm Sparr richtete. Er it a dt. Hier sprach Reichstags- Abg. Thiele über das Thema: Suppentopf. bei der bis ins Detail realistisch ausgestalteten falschen realistihatte sich am hellen Nachmittage in ein Nachbarhaus begeben, die Die politische Macht und Reife", in einem sehr interessanten Juszenirung des Krankenbettes nach einer Bodenthür erbrochen und sich dadurch Zugang zum Tauben Vortrag. schen Richtung hin mißverstanden werden könnte.... Die Diskussion schlag verschafft. Er nahm achtzehn der werthvollsten Lauben Der Zentralverband der Bau, Erd- und gewerblichen wurde indessen mit einem heiteren Effekt abgebrochen. Man schrie in einem Sade mit sich, wurde aber auf der Straße Hilfearbeiter. Zahlstelle Berlin IV( Pugerträger) hielt am 30. Januar nach dem Requisitenmeister. Michely", rief Herr Thimig, bringen mit seiner Beute angehalten. Dieser Angeklagte erhob eine Versammlung ab. Der Kassirer Wenste erstattete den Stasjen Sie einen braunen Topf, so einen irdenen Hafen, und stellen Sie den Einwand, daß er seinem Nachbarn mur einen Schabernad habe bericht vom 4. Quartal, der einen Bestand von 38,64 M. aufwies. ihn zum Bett hin!" Der Requisitenmeister that es, setzte das spielen wollen. Er habe sich stets darüber geärgert, daß derselbe in Sierauf entspann sich eine lebhafte Debatte über die von der Zahl- neue Gefäß an die Stelle des weißen Suppentopfes, und nun war der Schankwirthschaft damit geprahlt habe, daß seine Tanben nach stelle Berlin IV gestellten Anträge zum Verbandstag. Für die Kre- jeder Zweifel behoben.... jedem Ausfluge unfehlbar nach ihrem Heim wieder zurückkehrten. felder Weber wurden 5 M. bewilligt. Ferner beschloß man, Um ihm mun den Gegenbeweis zu erbringen, habe er den Diebstahl 50 Broschüren über das Koalitionsrecht der Arbeiter anzuschaffen und ausgeführt. Während der Vertheidiger ausführte, daß die Angaben dieselben unter den Mitgliedern zu vertreiben. des Angeklagten wohl Anspruch auf Glaubwürdigkeit hätten, waren Staatsanwalt und Gerichtshof der entgegengesetzten Ansicht. Der Angeklagte wurde zu 4 Monaten Gefängniß verurtheilt.
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fönnen.
Bremsschächten
und
Boziales.
Versammlungen.
genommen.
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Im Verband der in Holzbearbeitungsfabriken und auf Solzplätzen beschäftigten Arbeiter sprach am 6. d. M. Dr. Friedeberg über die Sozialgesetzgebung. Sodann wählte die Bersammlung impel und Jeck zu Delegirten für die Generalversammlung. Den Vertrieb der Streifmarken hat Hofmann, Wrangelstraße 106, übernommen.
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bis
Briefkasten der Redaktion.
Die juristische Sprechstunde wird Dienstags, Donnerstags und Freitags abends von 7 bis 8½ Uhr abgehalten.
Der Tischler Adolf Meister wird gebeten, seine Adresse in der Re daktion abzugeben.
Samek. Nach unserer Meinung ist die Ablehnung des Flugblattes unter feineswegs stichhaltigen Gründen erfolgt. H. M. 1. Sie müssen den Zolltarif einsehen oder am Hauptzollamt Nachfrage halten.
Arbeitsmarkt.
Arbeit eingestellt
sämmtliche
76/20
Die Ortsverwaltung. Achtung!
Achtung!
Mamsells auf gute Capes und Kragen verlangt Grün, Jerufalemers straße 23, Hof 2 Tr. and 5975
Versilberinnen verlangt Goldleiftenfabrit Friedenſtr. 10. 6515
Kinderkleidchen. Maschinen: u. Hand- Näherin in und 6495 außer dem Hause sucht Gutermuth, Frankenſtr. 8, I. Maschinen- Strickerin, geübt auf Strümpfe, verlangt
Clemens, Reinickendorferstr. 56. Arbeiter auf glatte Kostümo
renzen die Arbeit eingestellt. Zuzug Näherin an erlernen, fernhalten. Der Vertrauensmann
175/3
verlangt
der Berliner Stockarbeiter. 6566 Für Berlin sofort:
1 Preßarbeiter, der auch Messer: schaalen macht, 1 Goldarbeiter a. imitirte Brillanten, guter Arbeiter, 2 Umjegerinnen auf Messerschaalen. Nach Breslau : 2 Korpusschleifer.
Eisenberg& Sussmann, Jerufalemeritr. 19-20. auf Manschetten, Krause, Justerburgerstr. 11. Jacketarbeiterin außerm Hause verl. Davidsohn, Grünerweg 27. Blousen- Hemden- Arbeiterin, tücht., verlangt Pannierstr. 53a, I r in Rirdorf. 6305 Junges Mädchen für leichte Hands näherei verl. Lynarstr. 2 3 Tr. links, 6606
Nach Braunschweig : Bestedfarbeiter. 2. Portal. Arbeits- Nachweis der Goldschmiede, Holzmarktstr. 8. 70/6
Das Dortmunder Ober- Bergamt hat die von ihm ant- Rigdorf. Eine vom Vertrauensmann des Holzarbeiter gekündigte Verordnung über die Beschäftigung fremd- Verbandes einberufene Versammlung der Musikinstrumentenprachlicher Arbeiter jetzt erlassen. Danach dürfen solche Arbeiter tagte hier am 5. Februar im Deutschen Wirthshaus. Auf Arbeiter in Bergwerken und den dazu gehörigen Aufbereitungs- der Tagesordnung ſtand: Unsere gegenwärtige Lage und wie beranstalten und Brikettfabriken nur dann beschäftigt werden, wenn sie bessern wir dieselbe. Der Referent Beeste führte aus, daß leider genügend Deutsch verstehen, um mündliche Anweisung ihrer Bor - ein großer Theil der Kollegen, nachdem im Jahre 1896 der Streik gesetzten und Mittheilungen ihrer Mitarbeiter richtig auffassen zu verloren ging, sehr interesselos geworden sei. Es sei so weit geAls Auficher, Maschinenführer, Pumpen- und Kessel- tommen, daß die Arbeiter sich jede Maßnahme des Fabrikanten wärter, Schießmeister, Wetterwärmer, Ortsälteste, Schacht- gefallen laſſen. Die schwarzen Listen, welche nach dem Streit, ein- Achtung! Schacht gefallen laffen. Die schwarzen Listen, welche nach dem Streit ein- Achtung! Holzarbeiter. Reparaturhauer, Anschläger, Abnehmer und Bremser an Schächten, geführt wurden, bestehen bis heute, und in einem Rundschreiben, Bei der Firma Carl Lutze als Zugführer, Bremsbergen, Bahn - welches der Referent verlas, hat die Freie Vereinigung der Piano-( Adlershof ) haben wärter, Weichensteller und Rangirer bei Eisenbahnen über fortefabrikanten Ende vorigen Jahres es jedem Fabrikanten zur Tischler wegen Differenzen die Tage dürfen fremdsprachliche Arbeiter nur beschäftigt werden, Pflicht gemacht, 267 Getennzeichnete von jeder Beschäftigung Zuzug ist fernzuhalten. wenn sie deutsch sowohl sprechen wie lesen können. Ueber die be auszuschließen. Der Arbeitsnachweis der Freien Vereinigung schäftigten fremdsprachlichen Arbeiter ist eine Rifte zu führen, aus der Pianofortefabrikanten verfolgt den 8wed, billige und der zu erkennen sein muß, ob dieselben den gestellten Bedingungen willige Arbeitskräfte bon außerhalb heranzuziehen. Leider entsprechen. Für Zuwiderhandlungen ist eine Geldbuße bis zu finden sich auch immer noch organisirte Kollegen, welche Stockarbeiter! röde, bie sehr große Posten 300 M. vorgesehen. Fremdsprachliche Arbeiter, die schon am Tage den Arbeitsnachweis der Fabrikanten benutzen und gerade In der Stockfabrit von Gebr. fchaffen können, werden gesucht. der Bekanntmachung der Verordnung, die sofort in Kraft tritt, auf Rigdorf liefert die größte Zahl größte Zahl der sogenannten Schein Noa, Dresdenerstraße 38, haben Bergwerten beschäftigt sind, unterliegen den Bestimmungen erst nach gefellen". Redner weist darauf hin, daß die Fabrifanten gerade 50 Celluloid- Arbeiter wegen Diffe: Ablauf von sechs Monaten. In einer Begründung wird ausgeführt. jest versuchen, Abzüge zu machen, um leicht und sicher auf dem daß die Zahl der fremden Arbeitskräfte im rheinisch- westfälischen Weltmarkt zu konturriren. Mögen sich deshalb die Kollegen der Kohlenrevier von Jahr zu Jahr zunimmt. Dieser Zustand erscheine Organisation anschließen und thatkräftig mitarbeiten. Doch nicht vom sicherheitspolizeilichen Standpunkte als bedenklich, zumal vom nur auf die eingangs erwähnte Interesselosigkeit ist unsere Schwäche Thun und Lassen des einzelnen im Bergbau nicht allein feine Sicher zurückzuführen, sondern auch der leider noch in vielen Werkstätten heit, sondern auch die der Mitarbeiter abhänge. verbreitete Alkoholismus ist ein Uebel, dem sich der noch immer vor herrschende Künstlerstolz würdig zur Seite stellt. Redner ermahut die Kollegen, dahin zu wirken, daß die Unfitte des Einstandzahlens abgeschafft wird. Man möge lieber den Kollegen, der anfängt, fragen, ob er organisirt sei und auf seine Klassenlage aufmerksam Ueber die politische Lage sprach Genosse Richard Fischer machen. Die Diskussion war eine sehr rege. Einige Redner rügten am Dienstag in einer gut bejuchten Volksversammlung des fünften Mißstände in den Werkstätten und das Verhalten der Arbeiter hierzu. Wahlkreises, die im Saale des Handwerkervereins tagte. Der Kleinlein vertritt die Ansicht, daß mur Berufsvereine im Stande Redner erinnerte daran, daß sich im Bürgerthum auf allen Gebieten find, die Lage der Arbeiter zu verbessern, während Schumann des öffentlichen Lebens seit Jahren eine politische Erschlaffung be- entschieden für die Zentralverbände plädirt und die Gründung von merkbar mache, verursacht durch die Furcht vor der Sozialdemo- Berufsvereinen als einen Rückschritt bezeichnet. Böttcher ersucht, Kratie. Das vor Zeiten oppofitionelle Bürgerthum habe jetzt ein die leidige Formfrage ruhen zu lassen und sich der Organisation anBedürfniß nach Ruhe, was sich daraus erkläre, daß die Regierung zuschließen, welche nach der eigenen Ueberzeugung die beste ist. feit zwei bis drei Jahrzehnten bemüht sei, der bürgerlichen Klasse Zum Schluß gelangte eine Resolution zur Annahme, die den Vortheile zuzuwenden und sie gegen die Forderungen der Sozial- Anschluß an die Organisation empfiehlt. demokratie zu schützen. In der Hoffnung, daß das Heer in letter Linie berufen sei, die mehr und mehr anwachsende Sozialdemokratie Sentral Kranken- und Sterbekasse der Tischler u. f. w.( E. H. Nr. 3). Die Mitglieder der Ortsverwaltungen Berlins versammeln sich am 10. Fe: an der Erringung der politischen Macht zu hindern, habe denn auch bruar Abends 8 Uhr Stralauerstr. 48 bei Hahn. Verband denticher Barbiere, Friseure und Verrückenmacher: das Bürgerthum seine Stellung zum Militarismus geändert, so daß jezt seitens der einst oppositionellen bürgerlichen Parteien vom Gehilfen. Heute Abend 10 Uhr bei Schiller , Rosenthalerstr. 57: großer, prinzipieller Vortrag des Herrn Dr. Schwarz über:" Bartkrankheiten." Gäſte will: Bentrum zu Eugen Richter kein großer, Widerstand gegen Militärforderungen mehr geleistet werde. kommen. Elektrotechnischer Gewerkverein. Sonnabend, den 11. Februar, welch ungeheuren Summen für Militärzwecke man fich Abends 8 Uhr, Schillingstr. 36: Sigung und Vortrag. allmälig zu rechnen gewöhnt hat, das führte der Redner an der Hand der Zahlen des Etats seit 1872 den Zuhörern vor Augen. Wie der Militarismus eine Nation an den Bettelstab bringen muß, so führe er auch mit Nothwendigkeit zur Unterdrückung jeder Freiheit, und ziehe ein System der Korruption groß, wie wir es zur Zeit an In Friedrichsruh ereignete fich auf dem Bahndamm ein furchtden Borgängen in Frankreich sehen. Wer es mit seinem Volte ernst barer Unglücksfall. Fünf Arbeiter, die beim Bau des Pförtnermeint, der müsse sich im Hinblick auf den ständig wachsenden, alles hauses für das Mausoleum beschäftigt sind, wollten sich während der beherrschenden Militarismus die Vorgänge in Frankreich als Mittagspause über das Geleise begeben und zwar an der Ueberwarnendes Beispiel vor Augen halten. Damit ſei unsere prinzipiell gangsstelle beim Weg nach ablehnende Haltung gegenüber dem heutigen Militarismus gegeben. von Hamburg her einen Güterzug fommen, warteten, bis Anders verhalten sich dagegen die bürgerlichen Parteien. Redner erinnert dieser vorüber war, das Geleiſe. In demselben Augenblick fauste dauernde und lohnende Beschäftigung daran, daß das Zentrum früher dem Militarismus entschiedene Güterauge Opposition gemacht hat, jezt aber auch militärfromm geworden ist. der bon Berlin tommende Schnellzug auf dem zweiten im Haufe Wilhelm Freystadt, Den Freisimm erkennt man in seiner ganzen Feigheit, wenn man Geleise daher. Zwei Arbeiter hatten die Schienen soeben über-| Kommandantenstr. 80/81 II. fieht, wie Herr Reinhard Schmidt als Bizepräsident die Würde des schritten, zwei hatten fie noch nicht betreten, der dritte aber befand Tüchtige Arbeiterinnen auf feine Barlaments wahrt. Seine Liebebienerei soll nach oben hin beweisen, sich mitten auf den Schienen, wurde von dem Schnellzuge erfaßt Tapes Stalizerftr. 76, L.
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der Oberförsterei. Sie sahen kommen, warteten,
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Verantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin .
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