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Die auf Streichung der afrikanischen Linie wurde mit 166| 2ohn von 20 Kronen fteigt auf 22 Kronen. Uebereinkunft tritt gegen 157 angenommen; da waren also die 7 Sozialdemokraten sofort in Kraft und ist mit dreimonatiger Frist fündbar, aber nicht gar nicht nothwendig. vor dem 1. Februar 1902. Alle Arbeiter erhalten ihre Pläge wieder, Der entscheidende§ 1 endlich wurde gegen den Antrag die inzwischen angenommenen werden entlassen. Rintelen in der Fassung der Regierungsvorlage mit 170 gegen 154 Stimmen angenommen; auch hier hätten die Sozial­demokraten also, selbst wenn sie vom ersten bis zum letzten Mann anwefend gewesen wären, das Resultat nicht ändern können.

Kandidatur!

Gewerkschaftliches.

Deutsches Reich .

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Der Streit der Bauarbeiter in Eberswalde ist beendet. Zwischen den Arbeitern und Unternehmern ist eine Einigung erzielt worden dahingehend, daß die baugewerblichen Hilfsarbeiter den ge­forderten Stundenlohn von 30 Pf., und die Afford- Steinträger den Sag von 1,50 M. pro Tausend Steine und 90 Pf. statt der ge­forderten 1 M. Zuschlag für jede Etage erhalten. Bisher wurden 75 Pf. Zuschlag gezahlt. Da die Maurermeister mit den Maurer­gesellen ebenfalls eine Vereinbarung getroffen haben, dahingehend, daß letztere vom 1. April d. J. ab einen Stundenlohn von 40 Pf. erhalten sollen, so dürften im kommenden Baujahre Lohnkämpfe nicht mehr zu erwarten sein. Die Tischler in Bielefeld befinden sich im Streit. Es wird gebeten, den Zuzug fernzuhalten.

fich zu verpflichten, keine Maßregelungen vornehmen zu wollen, da es inzwischen bekannt geworden war,

Soziales.

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Kellner Wirsig in Untersuchungshaft genommen und wegen Betruges angeklagt. Der Angeschuldigte hatte sich aber doch in der Person geirrt. Von der Polizei wurde nämlich der Schuhmacher Georg Leutholdt als der Thäter ermittelt. Der Angeklagte gab denn auch zu, sich in der Person geirrt zu haben und führte die Aehnlichkeit der Beiden als Entschuldigungsgrund an. Dagegen behauptete er nun: Wirsig habe sich in Gemeinschaft mit einem unbekannten Ein krasses Beispiel von Kinderausbeutung entrollte eine Dritten insofern an dem Betruge betheiligt, als er ihm fort­Es bleibt also dabei: die freisinnigen Abkommandirungen beim Verhandlung vor dem Gewerbegerichte in der frommen katholischen gesetzt zum Ankaufe des Pfandscheines zugeredet, also mit Sozialistengeset sind erwiesen; die Verantwortung für die Ver- Stadt Aachen . Der Weber M. flagt für seine Kinder, von denen Leutholdt wohl gemeinschaftlich operirt habe. Dies hat längerung des Sozialistengesezes tragen die 9 freisinnigen Drücke eines acht Jahre alt ist, gegen die Firma Briem wegen zurück- er dann in der Hauptverhandlung auch beschworen, während den Reihen der Freisinnigen Umgehaltenem Lohn. Der Sachverhalt ist folgender: Die Familie M. Wirsig, der wegen anderer Thaten zu 2 Jahren Gefängniß ver­gefallenen; die Behauptung der sozialdemokratischen Ab- hatte sich von der Firma B. Hafen und Desen, sogenannten Taillen- urtheilt worden ist, einen Entlastungsbeweis antrat und wegen kommandirung ist ebenso unwahr wie jene, daß die fehlenden verschluß, zum Aufnähen geholt. Nach Angabe des M. hätte die dieses Betruges freigesprochen wurde. Nach der Anklage soll nun Sozialdemokraten ein anderes Abstimmungsresultat hätten herbei- Familie nun etwa 15 000 Stück aufgenäht und es betrage der der Angeklagte bei Ablegung jenes Eides fahrlässig gehandelt haben. führen können. Berdienst hierfür 1,25 Mart. Wegen mangelhafter Arbeit wollte Der Angeklagte blieb dabei, daß er nach bestem Wissen die Wahrheit Wenn Herr Dr. R. Werner in seiner ebenso gebildeten wie nun die Firma eine Mark abziehen, doch erhob hiergegen der beschworen habe, und Rechtsanwalt Dr. Schwindt wies darauf wahrheitsliebenden Weise weiter gegen unsere Genossen tämpfen Vater der Kinder Einspruch, indem er hinwies auf den geringen hin, daß die Behauptung des Angeklagten viel Wahrscheinlichkeit für will, so mag er in die Wählerversammlungen gehen, unsere Lohn, wofür keine fehlerlose Arbeit zu liefern sei. Er führte noch fich habe. Es sei bekannt, daß bei solchen Pfandscheinschiebungen Genossen werden ihm in Ton und Thatsachen die Antwort nicht weiter aus, daß an dieser Arbeit 72 Stunden gearbeitet immer mehrere Personen zusammenarbeiten: die eine besize den schuldig bleiben! worden sei. Von dem Vertreter der Firma wurde erwidert, Pfandschein, auf welchen Geld geliehen werden solle, ein anderer Wenn er am Schlusse seines Briefes uns endlich mittheilt, daß daß diese Arbeit eben nur Kinderarbeit" sei. Vorhanden sei die übernehme die Rolle des angeblich Kauflustigen, und eine dritte ergänzlich unerwarteter Weise" für seinen Brief infolge gelieferte Arbeit nicht mehr, sie sei schon nachgesehen von Arbeite- Berson preise das Geschäft an. Der Angeklagte habe daher seine unseres Artikels mehrere Zustimmungsbriefe aus Arbeiter rinnen, die, irren wir nicht, 0,80 m. pro Tag bekämen. Der Gidespflicht gewiß nicht verlegt. Der Gerichtshof sah eine Schuld kreisen erhalten habe", so zweifeln wir gegenüber der so glänzend Arbeitslohn für diese Art Beschäftigung beträgt nach Angabe des des Angeklagten nicht für erwiesen an und erkannte auf Frei­erwiesenen Wahrheitsliebe des Herrn Dr. Werner an dieser Ver- Herrn Direktors für das Groß Verschlüsse 0,40 m. Nun hat aber sprechung. ficherung nicht im Geringsten und die Arbeiter, die sein Brief zu ein Verschluß etwa 36 Desen und Saten, macht also für ein Groß Beifall reizte, gönnen wir ihm und seiner Partei Ueber eine arge Kreditgefährdung und Geschäftsschädigung er mag fie 36 mal 144 gleich 5284 Theile zum Aufheften für 0,40 M. In An- beklagte sich der Bantier Rodewaldt, der gestern vor dem photographiren lassen, vielleicht ist das ein Werbemittel für seine betracht, daß die angeblich fehlerhafte Arbeit nicht mehr vorhanden, Schöffengericht als Privatfläger gegen den Kaufmann W. Quant­außerdem aber der Lohn für diese Arbeit ein so geringer war, daß mely er auftrat. Beide Parteien waren viele Jahre hindurch be­eine fehlerfreie Arbeit ausgeschlossen, lautete das Urtheil auf Zahlung freundet und der Kläger verkehrte in der Familie des An des eingeklagten Verdienstes und die vom Kläger beantragte Ent- geklagten. Die Freundschaft bekam plötzlich einen Riß, da Herr schädigung von 1,50 M. für Zeitversäumniß. Die Inhaber der Quantmeher sträfliche Beziehungen des Klägers zu seiner( des Firma Briem sind sicher sehr fromme Katholiken. Beklagten ) Ehefrau wahrgenommen zu haben glaubte. Der Privat Der Bergbau auf der Anklagebant. Schon wiederholt ist fläger bestritt solche Beziehungen, die Sache nahm aber einen so in der Arbeiterpresse hingewiesen worden auf die Rücksichtslosigkeit, ernsten Charakter an, daß Frau Q. vorübergehend von hier ver­mit welcher das Leben der Bergarbeiter aufs Spiel gesetzt wurde. schwand und Herr Q. auf Grund der von ihm behaupteten Be­Des Defteren wurden direkte, scharfe Vorwürfe gegen einzelne Verziehungen die Ehescheidungsklage anstrengte, die zur Zeit noch schwebt. waltungen erhoben, ihrerseits würden die gefeßlichen Bestimmungen Herr. glaubte ferner Anhaltspunkte dafür zu haben, daß der außer Acht gelassen. Anllagen gab's aber höchstens wegen formaler Kläger mit seiner Ehefrau zu entfliehen beabsichtigte und in seiner Beleidigung. Besonders schwere Anschuldigungen wurden seitens der Erregung über all das Vorgefallene hat er sich zu einem Schritt Berg- und Hüttenarbeiter- 3tg." gegen die Verwaltung der Beche verleiten lassen, der zu der Privatklage geführt hat. Er wußte, daß " Gustav" in Essen erhoben, als daselbst im August vorigen Jahres Herr Rodewaldt Beziehungen zu der Bank des Berliner Kassen­durch Schachteinsturz seche Arbeiter lebendig in der Tiefe verschüttet vereins hatte und so begab er sich zu dem Direktor wurden, die heute auch noch nicht ausgegraben sind. Das deffelben, Regierungsrath a. D. Hoppenstedt und rieth Fachblatt erinnerte daran, daß es bereits ein Jahr vorher den ein- diesem, bei der Geschäftsverbindung mit R. äußerst vorsichtig gestürzten Schacht als lebensgefährlich bezeichnet hatte. Ihre Ent- zu sein. Er behauptete, der Angeklagte, der mir durch die Hilfe In den Steinbrüchen bei Springe , die der Firma Otto unterstützte die Bergarbeiter- Zeitung" durch Veröffentlichung eines halten können, jei ruinirt, und fügte die Vermuthung hinzu, daß In den Steinbrüchen bei Springe , die der Firma Otto hüllungen über die unglaublichsten Mißstände auf genannter Zeche feines Schwiegervaters, des Kommerzienraths Röseler, fich habe Plöger, Berlin , gehören, befinden sich die Arbeiter im Ausstand. Briefes; in dem ein Steiger dieser Zeche die Bergbehörde auf ver- derselbe beabsichtige, mit seiner(.'s) Frau das Weite zu suchen Die Streikenden verlangen die Entlassung eines Bruchmeisters und schiedene gesetzwidrige Einrichtungen auf dem Unglücsschacht auf- und zu diesem Zwecke durch Bezug und schnelle Verschleuderung Innehaltung des Tarifs. merksam machte. Allerdings wurde nichts geändert Unternehmer- Terrorismus. wohl aber von Fahrrädern sich Geld zu verschaffen. Die Folge dieser Mit­Wir berichteten vor einigen erhielt der Steiger seine Entlassung, angeblich wegen Trunkenheit. theilung blieb insofern nicht aus, als von der Bank des Kassenvereins Monaten, daß die Steinfeger in Halle a. S. der dortigen Innung Gegen den Vorwurf, im Unglücksschacht" Gustav" sei das Holz Herrn Rodewaldt gegenüber an Stelle der sonst üblichen Zahlung einen neuen Lohntarif unterbreitet hatten. Und zwar beauftragten der Schachtzimmerung zum Theil vollständig verfault gewesen, wehrte durch Checks die Baarzahlung in Anwendung gebracht wurde. die Gesellen mit der Unterbreitung desselben ihre Vertretung in der man sich nicht durch Klage, obwohl die Verwaltung direkt zur Klage Herr Rodewaldt ging dieser Wandlung auf den Grund Jnnung: den Gesellenausschuß. Die Antwort der Inning war eine aufgefordert wurde. Auf jeden Fall wird die angestellte Untersuchung und als er bon Herrn Direktor Hoppenstedt die Ursache ablehnende. Als Gegenmaßregel verlangte die Innung dann von Mißstände und Gesetzübertretungen ergeben haben, denn der Betriebs- erfuhr, ftrengte er die Privatflage gegen Herrn Quantmeyer an, den Steinsetzern, daß diese bei Antritt der Arbeit sich unterschriftlich führer Müller hat jezt Antlage wegen fahrlässiger indem er alle Behauptungen desselben für unwahrheiten erklärte. verpflichten, für den bisherigen Lohnfaz arbeiten zu wollen, Tötung erhalten. Der Verhandlungstermin ist auf den 11. März Der vom Angeklagten angetretene Beweis der Wahrheit gelang nicht, und außerdem, obwohl Kündigung für gewöhnlich nicht besteht, vor der Essener Straffammer anberaumt. insbesondere trafen nach dem Gutachten des Bücherrevisors Henniger im Falle eines Streits acht Tage vorher zu tündigen. Die Stein­Arbeiter Risiko. Auf Zeche Konkordia in Oberhausen auch die Behauptungen über die finanzielle Lage des Klägers durch­feber, die fich inzwiſchen überzeugt hatten, daß die Konjunktur in hatten zwei Stallfnechte die Pferde in der Grube besorgt und be- aus nicht zu. Rechtsanwalt Dr. Ebst ein verlangte die Bestrafung diesem Jahre keine günstige zu werden verspricht, beschlossen darauf, nuzten zum Aufstieg einen Förderkorb. Lekterer ging mit großer auf Grund des§ 187 St. G.B. Es handle sich hier um eine bös ihre Forderungen zurückzuziehen, und ersuchten die Innung, ihrer Schnelligkeit in die Höhe und stieß mit solcher Heftigkeit oben an, willige Berleumdung, die leicht zum geſchäftlichen Ruin des Privat feits auch von der verlangten Unterschrift Abstand zu nehmen und daß er eingedrückt wurde. Der erste Stallknecht war schon nach kurzer flägers hätte führen können und deshalb nur mit Gefängniß­strafe zu ahnden sei. Rechtsanwalt Gelp de führte dagegen aus, daß die Gesellen- Beit todt, der andere starb am folgenden Tage. ausschuß- Mitglieder keine Arbeit mehr bekommen sollten. Geißweider Gisenwerken bei Siegen waren drei Arbeiter eben im in gutem Glauben gehandelt habe. Auch der Gerichtshof nahm nur Bei dem Walzen von großen eisernen Schiffsplatten auf den daß der Angeklagte auf Grund einer Reihe ihm bekannter Thatsachen Die Juming nahm war die Erklärung von der Zurücknahme der Begriffe, eine elf Meter lange glühende Platte zwischen den Walzen Beleidigung im Sinne des§ 186 als vorliegend an und verurtheilte Forderungen der Arbeiter entgegen, beschloß aber ausdrücklich, auf hindurchzutreiben, als lektere zurüdſprang und die Arbeiter traf. den Angeklagten mit Rücksicht auf die Erregung, in der er sich be­dem Verlangen der Unterschrift bestehen zu bleiben. Ebenso blieben rathen dieſes ſelben Geſellenausschusses sich bereit erklärten, auch getragen. Ein Gegenstand, der zwischen die Walzen gerathen ist. Lehte Nachrichten und Depelchen. die Maßregelungen bestehen, trotzdem die Arbeiter sogar auf An- Einer derselben erhielt so schwere Verlegungen am Kopfe, daß er funden, zu 100 M. Geldstrafe event. 20 Tagen Gefängniß. Anfofort starb, der andere hat lebensgefährliche Brandwunden davon=" die verlangte Unterschrift zu geben. um ein friedliches Verhältniß aufrecht zu erhalten. Trogdem mußten Erna", der Desterreichischen Nordwest- Dampfschifffahrts- Gesellschaft Gerücht von einem unmittelbar bevorstehendem Rücktritte Thun's ; Es war also von Seiten der Arbeiter thatsächlich Alles geschehen, hat den Unfall herbeigeführt. In Hamburg wurden am Montag früh auf dem Schleppdampfer Wien, 7. März.( B. H. ) In wohlunterrichteten Kreisen geht das die Arbeiter, als sie in diesen Tagen in größerer Anzahl nach Leipzig gehörig, der Heizer Lüdemann und der Maschiniſt Eckstein durch ein alter Beamter wird als sein Nachfolger von verſchiedenen Seiten famen, um dort Arbeit zu suchen, die bittere Erfahrung machen, daß ausströmenden Dampf verbrüht und getödtet. Eckstein hinterläßt jeder einzelne Leipziger Innungsmeister im Besize einer pier Seiten Frau und sechs Kinder. Das Unglüd ist durch das Blazen der genannt, starten schwarzen Liste war, auf der sämmtliche Halleschen Steinfeger ogenannten Drosselklappe, eines gußeisernen Ventils am Dampf- nimmt das Präsidium des Senats und spricht den Dank für ſeine mit Namen und Geburtstag aufgeführt sind. Arbeit erhielten diese rohr, herbeigeführt worden, durch welches der heiße Dampf in den Gemaßregelten nicht, aber die Innung hat dazu beigetragen, die Maschinenraum eindrang und den Heizer und den Maschinisten Wahl aus. Hierauf gedenkt er in ehrenden Worten des Präsidenten Erbitterung in Arbeiterkreisen auf das lebhafteste zu steigern. Botschaft, in das tödtete. Im vorigen Jahre tam bei derselben Gesellschaft ein Die Frankfurter Polizei ist bemüht, nach der von ihr unter- Maschinist ums Leben, indem auf einem Lagerkahn ein Dontylesset Parlament um seine Mitarbeit an dem Werke zur Beruhigung der Geister nommenen Auflösung der Filiale des Verbandes der Fabrik- und explodirte. gebeten wird. Der Senat werde es sich zur Ehre anrechnen, dieser Auf­Landarbeiter Nachforschungen über den Verbleib der Mitglieder an­forderung zu entsprechen. Man werde mit Geduld abwarten, bis zustellen. Zu dem Zweck hat sie an den Vertrauensmann der Fabrik- soll nach einer Verfügung des hessischen Ministeriums die Konzession allein die Wahrheit entgegennehmen, welche für so manches Ge­Einem Wirthe, der seinen Kellnerinnen keinen Lohn zahlt, die Justiz ihr Wort gesprochen habe und werde aus ihrer Hand arbeiter die Weisung ergehen lassen, ihr die Namen und Wohnungen entzogen werden. Das Ministerium nimmt an, daß sich in einem wissen eine Erlösung von grausamten Blagen bedeuten werde.( Leb­der Einzelmitglieder des Verbandes einzusenden. Da nun der Ver- solchen Falle, da die Mädchen dann nur auf Trinkgelder und andere hafter Beifall.) trauensmann nicht recht überzeugt ist, daß die Polizei zu diesem Einnahmequellen angewiesen sind, die Annahme rechtfertige, daß die Verlangen berechtigt ist, so wird gegen den angedrohten Strafbefehl Wirthschaft zur Förderung der Völlerei und der Unsittlichkeit diene. explosion vom vorigen Sonntag find heute unter überaus großer Toulon , 7. März.( W. T. B.) Die Opfer der Pulver­richterliche Entscheidung beantragt werden. Es handelt sich hierbei um ein Vorgehen gegen die sogenannten Betheiligung der Bevölkerung beerdigt worden. Marineminister Die Maaßschneider in München haben ihren Prinzipalen Animirkneipen, das an fich gewiß ganz löblich ist, dessen Erfolg wir Lockroy und sämmtliche Behörden befanden sich im Leichenzug, der einen neuen Tarif unterbreitet. An der Bewegung sind über aber bezweifeln. Den unglücklichen Mädchen, die sich dazu hergeben eine Länge von zwei Kilometern hatte. Auf zwölf Wagen wurden tausend Schneider betheiligt. Schon am Sonntag Nachmittag hatten müssen, wird jedenfalls nicht geholfen mit der Polizeiverfügung. eine Anzahl Geschäfte die Forderungen bewilligt und unterschriftlich 51 Särge, von zahlreichen Kränzen bededt, zum Kirchhofe überführt. Grundzüge eines allgemeinen Baugesezes für Sachsen . Rom , 7. März.( W. T. B.) Die Kammer berieth in erster anerkannt. Eine von mehr als 3000 Schneidern besuchte öffentliche Jm Dresd . Journal" sind die vom Ministerium des Innern aus- Lesung die Gefeßentwürfe betreffend die militärische Organisation Bersammlung beschloß, einmüthig in allen Geschäften, in denen die gearbeiteten Grundzüge eines allgemeinen Baugesezes für Sachsen des Personals einiger öffentlicher Dienstzweige. Minister Forderungen der Gehilfen nicht bewilligt sind, die Arbeit so lange erschienen. Zur Berathung dieser von einer Dentschrift begleiteten präsident Belloug verweist auf die geringe Bedeutung dieser ruhen zu lassen, bis die Forderungen von den Unternehmern an- Grundzüge tritt am 20. März im Ministerium des Innern eine Vorlagen, da die Regierung glaube, fie habe die volle Befugniß, erkannt werden. Diejenigen, die bereits nach dem neuen Tarif Kommission zusammen, in welche eine Anzahl von Gemeinde- das Personal der Ersenbahnen und einiger anderer öffentlicher arbeiten, verpflichten sich, pro Mann und Woche mindestens 1,50 M. Verwaltungsbeamten, Bautechnikern, Aerzten, Landwirthen und Dienstzweige militärisch zu organisiren. Nöthigenfalls würde er zur Unterstützung ihrer im Ausstande befindlichen Kollegen zu be- anderen Betheiligten berufen worden sind. Die einzelnen Abschnitte feinen Anstaß nehmen zu wiederholen, was im Jahre 1898 der Grundzüge lauten: 1. Allgemeine Bestimmungen, 2. Ortsgesetze geschah, und den Anlaß zu dem vorliegenden Gesezentwurf bot. In unserer gestrigen Notiz war ein Irrthum enthalten, der und örtliche Polizeiverordnungen, 3. Feststellung und Wirkung von Nachdem mehrere Redner gesprochen hatten, wurde die Abstimmung dahin richtig zu stellen ist, daß nicht die Maaßschneider, sondern die Bebauungs- und Fluchtlinienplänen, 4. Beschaffung, Herstellung und auf Eintritt in die zweite Lesung auf morgen vertagt. Hierauf wurde Damenschneider bereits ihre Forderungen durchgesezt haben. Bis Unterhaltung der örtlichen Verkehrsräume und der Schleusenanlagen, die Berathung des Gesekentwurfs betreffend, die rückfälligen Ver­jekt arbeiten in den Maaßgeschäften 688 Gehilfen nach dem neuen 5. Umlegung und Enteignung von Grundstücken, 6. Erstattungs- brecher begonnen. Der Justizminister erklärte, der Gesezentwurf habe ansprüche und Bauabgaben, 7. Bebauung der Grundstücke, 8. Schuß einzig den Zweck die Slädte und das Land von der Menge existenz­Die Schuhmacher in Tuttlingen stehen vor einem Konflikt maßregeln bei der Bauausführung, 9. die polizeiliche Lofer Menschen zu reinigen, die eine stete Bedrohung der mit den Fabrikanten, der höchstwahrscheinlich zu einer allgemeinen Beaufsichtigung der Bauten. öffentlichen Ordnung seien. Der Minister hob hervor, daß das Aussperrung führen wird. Die Arbeiter streben seit Jahren danach, Gesez sich nicht auf Personen erstrede, welche wegen politischer oder die 10 stündige Arbeitszeit einzuführen. Bisher hatten sie damit wenig militärischer Verbrechen verurtheilt seien; auch sei die Regierung Erfolg, nur eine Firma führte freiwillig diese Aenderung ein. bereit, jedem Abänderungsantrage zuzustimmen, welcher diesen Nunmehr drängen die übrigen Arbeiter auf eine Gewährung ihres Auf die Geschäftsthätigkeit der Pfandscheinschieber warf Grundsaß noch klarer ausdrücke. Verlangens in den anderen Fabriken. Leider sind die Verhandlungen eine Anklage wegen fahrlässigen Meineids, die gestern gegen den London , 7. März.( W. T. 8.) Unterhaus. Auf eine An­ergebniẞlos verlaufen und haben die Unternehmer beschlossen, sofort Schneider Emil a ch 3 vor der 9. Straftammer des Landgerichts I frage, welche Bestimmungen für englische Schiffe bestehen, welche zu sämmtliche Arbeiter auszusperren, wenn die Arbeiter einer Firma verhandelt wurde, ein charakteristisches Licht. Der Angeklagte hatte den Hafen von Talien wan einlaufen wollen, erklärt in den Streik treten sollten. Von dieser Maßregel würden 1200 bis am 6. August 1897 bei der Polizei eine Strafanzeige wegen Brodrick, diefer Hafen als ein dem fremden 1300 Arbeiter betroffen und bitten deshalb die Schuhmacher, den Betruges erstattet. Er fühlte sich durch einen Unbekannten Handel geöffneter angesehen sei, müsse selbstverstädlich den Zuzug nach Tuttlingen fernzuhalten. Anfragen find an Schäfer, betrogen, der sich ihm an 17. Juli 1897 in dem Auktions- Bertretern der Vertragsmächte in China eine darauf bezügliche Tuttlingen , Thalstr. 6, zu richten. lokale Schönhauserstraße 16 als Leutnant Michael formelle Erklärung zugehen. Dies könne jedoch erst dann der Fall Dieser angebliche Leutnant sein, wenn dort ein Zolldienst eingerichtet worden sei. von Atinoff vorgestellt hatte. hatte ihm gegen ein Darlehen von 60 M. einen auf den Namen des Regierung sei vor einiger Zeit benachrichtigt worden, daß Schritte Afinoff lautenden Pfandschein verpfändet, ausweislich dessen eine zur Organisation zur Errichtung eines Zollamts in Talienwan goldene Uhr nebst Goldkette und Gehänge bei einem Pfandleiher gethan und daß die Zölle durch russische Beamte für die chinesische Cohn gegen 100 m. versetzt war. Thatsächlich hatte aber der Regierung in Gemäßheit des chinesischen Tarifes erhoben werden Der Buchbinder- Streik in Kopenhagen ist beendigt. Es russische Gardeleutnant von Akinoff diesen Pfandschein verloren und sollten. haben durch Vermittelung unbetheiligter Personen Verhandlungen bei dem Pfandleiher Cohn auch als verloren angemeldet. Petersburg, 7. März.( B. H. ) Infolge des Berichtes, welchen stattgefunden, die zu folgendem Resultate führten: Der Minimal- Angeklagte hatte also die 60 M. zum Fenster hinausgeworfen. Am der mit der Untersuchung der Studentennuruhen betraute General­lohn wird auf 17,50 Kronen für junge Gesellen, nach 1/ 2jähriger 17. September 1897 begegnete der Angeklagte auf dem adjutant, sowie der Professor Formissen dem Zaren erstattet haben, Gesellenzeit auf 21 Kronen festgesetzt. Weibliche Arbeiter erhalten Alexanderplatz zufällig dem Kellner Bruno Wirsig und wurden mehrere Polizeibeamte und der Kommandant der berittenen die ersten 6 Monate 8 Kronen, später 10 Stronen im ersten, 12 im ließ diesen als den angeblichen Leutnant Atinoff, der Polizei entlassen, überhaupt wurde die Petersburger Polizei durch­zweiten, 14 im dritten Jahre. Arbeitszeit vorläufig 91/2 Stunden. ihm den Pfandschein verpfändet habe, festnehmen. Auf der greifend reformirt.

zahlen.

Tarif.

Ein später einlaufendes Privattelegramm theilt uns mit, daß bereits sämmtlichen Arbeitern, etwa 2000 an der Zahl, gekündigt worden ist.

Ausland.

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Gerichts- Bettung.

Der

Paris , 7. März.( W. T. B.) Senat. Fallières über­

fobald

Die

Heber Herabseßung sollen der Arbeitgeber- und Arbeitnehmer- Bolizei erklärte er, daß er diesen bestimmt wieder erkenne Stanislaw, 7. März.( B. H. ) In den Kohlengruben Verband verhandeln. Die Affordpreise werden erhöht. Bisheriger und ein Irrthum ganz ausgeschlossen sei. Daraufhin wurde der von Dzurrow ist eine Revolte unter den Arbeitern ausgebrochen. Verantwortlicher Redakteur: Hugo Poetsch in Berlin . Für den Inseratentheil verantwortlich: Th.Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Mar Bading in Berlin . Hierzu 2 Beilagen u. Unterhaltungsblatt.