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Prager Zeitung.

Keine Sanitätsbereitschaft auf dem größten Prager Bahnhof!!

Vor einigen Monaten wurde vor dem hiesi­gen Strafgericht eine Anklage gegen einen Motor­wagenführer der Straßenbahn verhandelt, dent zur Last gelegt wurde, den tödlichen Unfall eines Bassanten vor dem Wilsonbahnhof ver­schuldet zu haben. Der Verblutende mußte damals über eine Viertelstunde im Stra= Benstaub hilflos liegen bleiben, weil in dem unmittelbar benachbarten größten Bahnhof Prags weder ein Arzt, noch Tragbahren aufzutreiben waren. Die Presse machte auf diesen Standal aufmert­sam. Wer aber glauben sollte, daß die Eisen­bahnbürokraten aus dieser Blamage eine Lehre gezogen haben, der sieht sich schwer ent täuscht.

Vorgestern wurde im Bahnhof selbst der Portier Johann Martinovsky in Ausübung seines Dienstes von einem Motorzug erfaßt und getötet. Nach Aussage von Augenzeugen blieb der Verunglückte über zehn Minuten auf dem Geleise ohne jede ärztliche Hilfe lie= gen. Er war nicht überfahren worden, sondern bloß durch den Anprall betäubt. Der langsam anfahrende Zug fonnte sofort zum Stehen gebracht werden. Als dann endlich ein

KALKBODEN

ST.BOLESLAV

PRAG

O

N.BENÁTKY

KÁRANÝ

658 BRUNNEN SPEISEN DIE

Freitag, den 10. Juni 1930

WASSERLEITUNG

VON

KARANY.

HART

Das Wasser der Trager Wasserleitung

ist hart.

Zum Wäschewaschen eignet sich aber nur weiches Wasser, sonst bekommt die Wäsche gelb- graue Schmutz­flecke. Machen Sie daher das Waschwasser und das erste Schweifwasser weich durch das neue Wasserenthärtungs- CLARAX

mittel CLARAX. 1 Paket kostet nur 1.50 und reicht für 200 Liter Leitungswasser.- Mühelos erzielen Sie dann blütenweiße Wäsche und sparen an Seife

GEORG SCHICHT A.G., AUSSIG .

Arzt tam, konnte er nur feststellen, daß feine grauen Schläfen"( Ab.).- Sonntag, 8 Uhr: Silfe mehr möglich war. Der Unglückliche war alle Wege führen zur Liebe"( Ab.). einem Schädelbruch erlegen.

Nun sind aber auf einem großen Bahnhof Montag, 8 Uhr: Roulette"( A5.).

ständig Unfälle zu gewärtigen, bei denen die

rechtzeitige ärztliche Hilfe ein Leben zu retten vermag. Gefährliche Blutungen aus gro

ßen Blutgefäßen bedürfen augenblid licher Sozialistische Jugend Prag.

arztlicher Behandlung. Es ist unbedingt erfor- Jugendgenossin! derlich, daß die Eisenbahnverwaltung in dieser

Hast du schon deinen Fahrtbeitrag für die

Schelefenfahrt entrichtet?

Autoabfahrt Denisbahnhof 15 Uhr( K 15.) Uebernachtung in Schouer K 2.-( Decke mit

nehmen!).

Hinsicht sofortige Abhilfe schafft. Es ist eine Jugendgenosse! Schande, wenn die Hauptstadt der Tschecho­slowakischen Republik hinter fleinen Provinz­städten des Auslandes zurücksteht, wo zum min­desten ein für unsere Verhältnisse fabelhaft aus­gestatteter Samariterdienst besteht, auf alle Fälle aber dafür gesorgt ist, daß jederzeit ein Arzt in kürzester Zeit aufzutreiben ist. Wir wollen hoffen, daß das neue Regime im Eisen­bahnministerium auch hier mit der bisherigen gewiffenlosen Schlamperei aufräumen wird, denn sonst belädt es sich mit der Mitverantwortung für fünftige traurige Fälle dieser Art. Gev.

Deutsche Volksschule in Smichaw, Stefanilgaffe Nr. 57( gegenüber der Smichower Kirche). Die Ein­schreibungen finden am 23., 24. und 25. d. M. von 8 bis 12 Uhr statt. Neueintretende Schüler in die erste Klasse tönnen auch mittels Postkarte bei ge rauer Angabe der Personaldaten angemeldet werden.

Kunst und Wissen

Musikinstrumente nicht vergessen!

Elektrischen in Kobylisy

Wichtige Stellzeiten:

Halb 7 Uhr abends Ortsplay in Schelesen. 8 Uhr früh Ortsplay in Schelejen. Nachzügler Sonntag früh!

Der Film

Den Herrn vom Rotstift.

MACHT HARTES WASSER

WEICH

GEORG SCHICHT AG, AUSSIG VELBE

Kinderfreunde Brag.

Sonntag, den 12. Juni 1932

Ausflug in die čimicer Wälder.

Rr. 137

Treffpunkt halb 9 Uhr vormittags bei der Endstation der 14. Linie in Kobylisy.

Literatur

T.

,, Das Riefenrad." Roman von Hermynia 3ur Mühlen. Verlag J. Engelhorns Nachf., Stuttgart . Preis tart. M. 3.50, geb. t. 4.80. Hermynia zur Mühlen , seit einigen Jahren den Lesern sozialistischer Zeitungen als musterhafte Ueberseberin und Autorin verschiedener literarischer Arbeiten bekannt, entstammt der Familie eines adeligen österreichischen Diplomaten und erzählt in diesem wunderbar zarten Buche mit Freimut von der Welt, aus der sie hergekommen ist. Es ist die Welt einer entwurzelten, überlebten, vermorschten und untergehenden Klasse. Die große Welt", als die sie sich noch immer gerne fühlen möchte, ist nur mehr eine Art Halbwelt, die mit allen Mitteln ihren dürftigen und verlogenen Glans aufrechterhalten möchte. Im Mittelpunkt der Handlung steht Marie­leine, die vierzehnjährige feinfühlige Tochter einer gefordert wurden( von der Uebertragung dieses wich- altösterreichischen Adelsfamilie, in luftdichter Abge­tigen Stulturamts an das Unterrichtsministerium gar schlossenheit im Kloster erzogen, die in ahnungsloser nicht zu sprechen), Man muß schon unter besonderer Naivität ins Leben hinaustritt und dieses nun in Flagge segeln, um diese Forderungen ohne Debatte seiner Ungeschminktheit und Lügenhaftigkeit fennen und einfach grundlos abzulehnen. Die Widersprüche lernt. Sie erkennt die Gegensäße der Klassen, Reich­der Presse hatten bisher keinen Widerhall in den tum, Ungerechtigkeit, Mißbrauch der Vorrechie, demokratischen Herzen der Zensoren; den Verboten Armut, Unglück und Elend und als Syntbol des dieser Instanz assistiert jetzt in den letzten Wochen Lebens erscheint ihr das sich drehende Riesenrad, das das Devisenzuteilungsamt im Finanzministerium, das die einen oben stehen läßt, die anderen unten, im 3. B. großen Verleihern die Operetten des Herrn Weiterdrehen es aber wieder anders werden läßt. Wie ganz anders die Welt ist, als sie sich im Kloster Hugenberg binnen drei Tagen mit Reichsmart 3 erträumt, lernt sie schon bei den Tanten kennen, be bezahlen gestattet, während die kleine Gesellschaft Daafafilm seit über zwei Wochen vergeblich um die denen sie zuerst lebt, doch alle Gegensätzlichkeit, alle zollamtliche Freigabe der Dreigroschen oper" Berlogenheit, das ihr liebevolles Herz aufs tieffte bittet. Diese Zustände. teren Unhaltbarkeit zum Ruin bedrückt, fommt ihr erst recht in den großen Bade­orten und Hotels der französischen Riviera zum Be­der Kinos führen müſſen, die nicht mehr in der Lage wußtsein. Ehebruch der Eltern, Stäuflichkeit der sind, das Publikum durch interessante Werke genü- Frauen, protender Reichtum, falscher, angeschmin Radfahrer: Halb 4 Uhr Endstation der 14er- gend zu fesseln, haben nun dazu geführt, daß die ter Glanz, daneben Menschen, die nach Arbeit und Organisation der tschechoslowakischen Film­Brot rufen wie ganz anders ist alles, als sie es publizisten, einerlei welcher Parteirichtung, sich im Kloster vorgestellt hatte, wo man ihr gesagt einen offenen Kampf gegen die 3enjur hatte, alle fleißigen Menschen kämen weiter, wäh beginnen wird. Als erster Schritt ist geplant, an die rend nur die Faulen zugrunde gehen müssen aus in der Zensur angegliederten Organisationen heran- eigener Schuld. Kurz ist die Fahrt des Heinen zutreten, die Funktionen niederzulegen, weiter werden mädchens auf dem Riesenrab, fie geht at der die Zensurentscheidungen genau gesammelt werden, mindfucht in das Nichts dahin, in dem sie auch um stets vor der Deffentlichkeit eingehendst diskutiert die Klasse, der sie entstammt, verschwinden sieht. zu werden. Es steht heute fest, daß die Zensurpragis Hermynia zur Mühlen darf man für dieses feine in der bestehenden Form unhaltbar ist: das Schub poetische, nachbentliche und anmutige Buch danken, und Strafgesetz würde jedem Gericht genug Macht das jeder als föstlichen Besitz seinem Bücherschrank geben, den Staat gegen ungerechtfertigte Attaden zu einverleiben wird. schüben; aber darum geht es hier nicht, denn die unabhängigen Gerichte würden in öffentlicher Roman. Universitas, Deutsche Verlags- A- G., Ber­Irmgard Keun: Das kunstseidene Mädchen ." Die tschechoslowakische Oeffentlichkeit wurde in Verhandlung niemals in diesem Ausmaße die fin W 50. In Pappe Mt. 3.80, in Leinen War. 4.80. letzter Zeit wieder einigemal durch die unheilvolle Reaktion unterstützen. Sier handelt es sich darum, Ein originelles Buch, das dem Leser unwiderstehlich Von der Deutschen Musikakademie.( Or che- Tätigkeit unserer verschiedenen Zensurförperschaften daß eine Gruppe einflußreicher Reaktionäre sichtlich in seinen Wirbel von toller Laune, tiefem Gefühl sterkonzert.) Dieses Konzert war besonders ge- aufgepulvert( man erinnere sich nur an die Inhi- den Ehrgeiz hat, dem Film die Möglichkeit der Bolts- und tragischer und komischer Verstrickung zieht. Die eignet, Reklame und Stimmung für die Prager bierung des Radiovortrages des Genossen& a utsty, aufklärung zu nehmen und ihn zur dummen Jahr- junge Irmgard Keun ist ein Kind dieser unserer Deutsche Musikakademie zu machen; denn es bot bei an die Verstümmelung des Theaterstücs von Ed- marktsunterhaltungsware herabzudrücken. Daß dem Zeit und noch mehr als ihr bekanntes Erstlings­vorzüglicher künstlerischer Durchführung ein Muster- mond Rostand Der Mann, den sein Gewissen nicht so sein darf, muß auch jener Dame flar werden, wert Gilgi, eine von uns " gibt dieser zweite programm: Mozarts Violinkonzert in A- trieb", das Verbot von Tollers Hinkemann usw.). die als fünftes Mitglied der Zensur unter der Marke| Roman bei aller überwältigenden Komit ein er­Dur, Robert Schumanns klavierkonzert, Am ärgsten und für die breite Masse des Volts ver- aus Erziehungsfreisen" ihre Tätigkeit straflos ent- schütterndes Bild unseres aus den Fugen geratenen Opus 54, und Beethovens Konzertarie hängnisvollsten haust aber, wie immer, die Film- faltet. Man wird der Zenjur die ihr mangelnde Daseins. In meisterhafter Steigerung rollt sich das Ah, perfido!". Seit die Musikakademie ihr eige- sensur, in der leider sogenannte Kulturforporationen Bildung aufzugwingen wissen. W. Lustig. jo alltägliche Leben dieser triebhaft wirren Doris nes wohldiszipliniertes und passioniert spielendes vertreten sind, die noch immer nicht den selbstver­vor uns ab, der man doch nicht böse werden kann. 3öglingsorchester besitzt, tann sie derartige ständlichen Mut aufgebracht haben, ihre Mitwirkung Sie erzählt drauf los, wie ihr der Schnabel gemach­Konzertstandwerte auch in der originalen Fassung an diesem Rebus der Demokratie abzusagen. Bei fen ist, und sie verfügt über ein erstaunliches Maß mit Orchesterbegleitung aufführen, wodurch den jedem Film fühlt man die ungeheuren Terrorakte der von Mutterwik, verblüffender Beobachtungsgabe betreffenden Konzertveranstaltungen doppelte Be- Zensur entweder direkt oder indirekt: schon der Ver­und amüsanten Erlebnissen. Die tiefere Bedeutung dentung zukommt; im pädagogischen Sinne für die leiher bestrebt sich jeden nur irgendwie freiheitlichen In der Wiener Fußballmeisterschaft des Arbei- aber wird mit der zwangsläufigen Entwicklung die­Solisten, im allgemein künstlerischen für das Bu- Titel auszuschneiden, jede nur im entferntesten fühne terfußballverbandes ist Gaswert nach 17 Spielen Schicksals immer klarer und sinnfälliger, bis sich das ses, kunstseidenen" Mädchens und ihres sogenannten blitum, das selten genug Gelegenheit hat, derartige Andeutung oder Szene auszumerzen, damit fein mit 28 Buntten taum noch zu erreichender Spitscheinbar so harmlos- komische Buch schließlich zu Werte zu hören. Ausgezeichneten Eindruck machte Film vor den agrarischen Zenfurreaktionären Gnade vor allem der Geiger Norbert Hofmann, der finden könnte. Amerikanische Filme von niederschmet- senführer. Ihm folgt Phönig mit 19 Spielen einer Anflage gegen die Gesellschaft auswächst, die Mozarts blühendschönes Konzert nicht nur technisch ternd findischem Inhalt, wie Das gestohlene Bara- und 21 Punkten und Helfort mit 17 Spielen und um so eindrucksvoller den eben noch schmunzelnden einwandfrei bewältigte, sondern ihm auch stilistisch dies", sind zenfuriert( man darf nicht zu viel von 19 Punkten. und gefühlsmäßig nichts schuldig blieb. Ernst Zimmer und Leben des Mädels der Straße sehen, Günthert, der seine fünstlerischen Kräfte an ebenso feinen Angriff auf die Polizei), der herrliche Schumanns wundervoll musikerfüllten Klavierton Film Straßen der Großstadt" wurde teilweise un­zerte erprobte, imponierte vor allem durch die kraft verständlich, weil doch bekanntlich unsere Herren Ver­volle und energische Note seines Klavierspieles: doch brecherafpiranten daraus die hohe Schule absolvieren muß seine Technit noch brillanter und klaver, sein könnten, Friz Langs" M", Traubergs Blauer Rhythmus noch straffer werden. Beethovens Kon- Eppreß". Das Ende von Petrograd " Gorfis Mut zur Finanzierung der deutschen Olympiadelegation zertarie fang Frl. Martha Bilz: sehr brov, sehr ter" sind endgültig ausgeschaltet, King Vidors nach Los Angeles abwerfen sollte. Die Veran­musitatisch und mit beachtlicher gesanglicher Kultur. Hallelujah". Kämpfe ums Leben" sind unverständit altung war ein Migerfolg. ie fand Aber an sich erwies sich diese dramatische Arie für lich. Eine vollständige Zusammenstellung dieser vor fast leeren Bänken statt, obwohl der Reidsprä- Wran- Urania- Kino ihre duftige und des erforderlichen großen Volumens ungeheuerlichen Pragis, die jede pazifistische oder sident von Hindenburg und andere hohe Persönlich­entratende schlanke Sopranstimme als nicht geeig gar margistische Aeußerung, aber selbst bürgerlich feiten ihr Erscheinen zugesagt hatten und erschienen. dafür ordinären und volksverderbenden Schweine in dem weiten Rund des Stadions fost verloren reien, wie Bomben auf Monte- Carlo" oder Der gingen.. Der Mißerfolg wind darauf zurüdgeführt, Sieger", die Stange hält, würde das beste an Gro- daß die Veranstaltung auf Massendarbietungen und teste jein, was die tschechoslowakische Zeitgeschichte nicht auf das Auftreten von Sportfanonen einge­ihren demokratischen Schülern zu bieten hätte. Es stellt war. geht der Zensur schon lange nicht mehr um Verbote tersportler mit ihren Massendarbietungen immer Im Gegensatz dazu haben die Arbei­von Filmen, die gegen Strafgesetze verstoßen: man große Erfolge. E. J. maßt sich in den bürokratischen und dafür vollkommen integern, weil anonymen Kreisen eine Präponderanz über Probleme der Ethik, Soziologie und Kultur an, die nachgerade unerträglich wird. Die Filmjourna­listit hat gemeinsam mit dem Syndikat der tschecho slowakischen Bresse Eingaben an das Innenministe rium gerichtet, in denen auf diese unhaltbaren Zu Spielplan der Kleinen Bühne. Freitag, halb stände hingewiesen wurde und als Minimalforderung 8 Uhr: Morgen gehts uns gut"( Ab.). die Beteiligung der Presse an der Zensur, die Publi Samstag, 3 Uhr: Borstellung der Deutschen fation der Namen derjenigen die eine Entscheidung Mujitakademie; 8 Uhr: Der Mann mit den fällen und die eingehende Begundung des Verbots

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Sport Spiel Körperpflege -

Reichsausschuß für Leibesübungen( TRAFL.), der Am Olympia nicht interessiert. Der Deutsche zugleich deutscher Olympiaausschuß ist, hielt am 4. und 5. Juni im Stadion Grunewald bei Berlin ein Olympiafest ab, für das großzügige Reklame ge­macht worden war, und das erhebliche Geldmittel

Leser zum Nachdenken zwingt, als die äußere Dar­stellung bis zum Schluß die mehr oder weniger un­Monologs beibehält. freiwillig tomische und leicht rührende Form des

KINO- PROGRAMM

vom 10. bis 16. Juni 1932.

Finziges deutsche Kino Prag

2976

l'e 0.429

net. Eine freudige Ueberraschung dieses Konzertes demokratische Tendenzen unbarmherzig ausmerzt und nur gegen 4000 Intereffenten fanden sich ein, bie Wiener Liebschaften

war sein Dirigent: Prof. Franz anger, den man bisher nur als glänzenden Bianisten und her vorragenden Klavierpädagogen schäßte. Seine Stab fishrung verntochte in jeder Hinsicht zu überzeugen; in der Zuverlässigkeit der Zeichengebung, in der wirkungsvollen rhythmischen und dynamischen Glie­derung und in der temperamentvollen Hingabe an die künstlerische Aufgabe.

Spielplan des Neuen Deutschen Theaters. Freitag, 8 Whr: Roulette"( 195- III). Samstag, 8 Uhr: Alle Wege führen jur Liebe"( 196- IV).. Sonntag, balb 8 Uhr: Raijerin"( 197-1). Montag, 8 Uhr: 3 ur goldenen Siebe"( 198- II).

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Vereinsnachrichten

ORISTEN- VERE NATURFREUND

DIE

Ortsgruppe Prag . Sonntag, den 12. Juni: Treffpunkt Smich over Bahnhof, 6.30 Uhr nach Rev. nice. Führer: Schaffel.

Wien , wie es lacht, tanzt und weint. Mit Georg Ale­ xander , Max Schipper , Betti Bird. Von Freitag an.

Wo verkehren wir?

Café Continental", Prag , Graben

Gastwirtschaf

LIDOVÝ DŮM

( Gen. Wilhelm Opatrn) Täglich

Konzert. PRAG II., Hybernská

Nr. 7.

Für den Drud verantwortlich: Otto Holit,

Herausgeber: Siegfried Text.- Ebefrebattext: Wilhelm Rieker. Berantwortlicher Redakteur: Dr. Emil Sirens, Brag. Drud: Rote. -. für geitung- b Buchbrad, Brag. Brad Die Zeitungsmartenfrantatur wurde von der Boft- u. Telegraphendirektion mit Erlaz Nr 13.800/ VII/ 1930 bewilligt Bezugsbedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Boft monatlich 16.-, vierteljährlich 8, halbjährig 96,- ganzjährig 192,- Injerate werden laut Tarif billigt berechnet. Bet älteren Einidhaltungen Breisnachlaz. Rüdstellung von Manuskripten erfolgt aut bei Einsendung der Retourmation

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