Nr. 248
Arbeiter
fau, t Euern Kindern ben proletarischen Rinbertalender
„ Freundschaft
Militarismus gegen Recht.
Donnerstag, 20. Oftober 1932
Nitschewo.
Vollgepfropft mit Maschinen aller Art liegt der Dampfer Kurt Rickmers" im Hafen von Wladiwostock und obwohl wir schon den 16. Mai schrieben, war es noch empfindlich kalt.
Die schon seit Wochen am Boden der Klei
deripinte lagernden Sweater wurden wieder her
vorgeholt und sehnsüchtig gedachte ein jeder der noch vor drei Wochen im Hafen von Moji ( Japan ) verbrachten Zeit, in der einem sogar das Hemd am Körper als ein Zuviel erschien.
,, Das also war der größte russische ostasiatiiche Hafen?"
von einer Staubwolfe eingehüllt, die Straße herab, und hinter ihm gehen Hafenarbeiter, unter denen sich auch Tschungusen befinden, die einen langen, bis auf die Fersen fallenden blauschwarzen Zopf tragen, über dem eine kleine, schwarze, schildlose Stappe sitt.
Schön ist der Soldatenstand, besonders der Zur Linken, einige hundert Schritte vom Heldentod. Und mit ihm wird da intmer gerech- Dampfer entfernt, steht ein fleiner, unanſehnnet. Eines der wichtigsten Ziele der Militärver- licher Bahnhof, aber mit einer breitangelegten waltung im Frieden ist es darum, gegen die Geleisanlage; die Endstation der transsibirischen eventuellen Unfälle, Selbstmorde aus unglüd- Eisenbahn, der einzige Fahrweg durch die öden, licher Liebe, in materieller Hinsicht gedeckt zu weglosen Steppen des fernen Ostens. sein. Es scheint, daß man sich weniger den Kopf Grau und schwer liegt der Staub in allen darüber zerbricht, wie unglücksfälle verhütet Straßen und Gassen. Er scheint als schmales werden könnten, als darüber wie der Staats- Band die vielen Forts miteinander zu verbinden, apparat, besser gejagt, die Militärverwaltung, die auf den Kuppeln der kahlen und baumlosen vor eventuellen Ersatzansprüchen bewahrt sein Berge liegen und die mit zweieinhalbtausend Gefönnte. schüßen aller Kaliber bestückt sind, deren MünEin untrügliches Mittel dazu ist die ziveck- bungen sich drohend gegen den Pacific richten. entsprchende Anwendung jener Bestimmung des Wehrgesetzes, die jeden Zivilisten, der noch nicht Das Rasseln der Dampfwinden ist verseiner Dienstpflicht Genüge getan hat, unter stummt; der letzte hochräderige Karren Inirscht, Militärfuratel stellt, wenn er heiraten will. Dazu bedarf es nämlich im Sinne des novellierten 276 der Zustimmung der Militärbehörde, des Ergänzungsbezirkskommandos, das über dieses Problem nach Anhörung der Heimatsgemeinde und Erforschung der Vermögensverhältnisse" zu entscheiden hat. Wer arm ist, hat also von Vorhinein verspielt: denn bei unsichern Vermögens verhältnissen" könnte es demnach geschehen, daß im Falle eines der offiziell immer wieder widerlegten Unfälle die Witwe jenes Gesetz in Anspruch nimmt, das seinem Wesen nach von Oesterreich kaiserlichen Angedenkens eingeführt wurde Um also den Hinterbliebenen( und nur die ehelichen kommen hier in Betracht) die Wohltat des Gesetzes zu nehmen, verweigern die Mili tärbehörden Proleten prinzipiell den Ehekonjens und befreien sich darum von einer eventuell un bequemen Haftung. Warum, wird offiziell wohl schwer begründet werden können, weil doch ebeno offiziell jedes Unglück vollkommen ausgeschlossen ist und das besonders infolge der tadellosen Behandlung durch die Offiziere.
Ueber den Bergen liegt noch ein schwaches Rot, das die immer mehr um sich greifende Dämmerung löscht. Der Spiegel des Hafens ist tief gesunken und an den kreuz- und querlaufenden Balken der Pier sitzen die von ihrem Element im Stich gelassenen Seeigel und Muscheln, und zwar so dicht, daß vom Holz fast nichts zu sehen ist.
Ich bin reisefertig, stecke die vom ersten Steuermann ausgepumpten fünf Rubel in die Tasche und schlendere hinter einer Gruppe von Arbeitern, die von dem hinter uns liegenden ja panischen Dampfer tommen, nach der Stadt.
Passiere die ersten Häuser; sie sind einstöckig, schmucklos und grau. In den schmalen Vorgär ten blüht grünes Gestrüpp und in kleinen, noch blütenlosen Beeten stehen blau- oder rotbemalte dünne Stangen, die auf der Spize eine große farbige Glaskugel tragen.
NT
Von 10 Menschena haben 7 Zahnstein
... aber bedroht ist jeder!
Die Ursache der meisten Zahnerkrankungen ist der gefährliche Zahnstein. Unbemerkt sitzt er hinter den Zähnen, lockert sie... bringt sie oft zum Ausfall. Beseitigen Sie ihn durch regelmäßiges Zähneputzen mit Kalodont! In diesem Land enthält nur Kalodont Sulforizin- oleat nach Dr. Bräunlich. Es entfernt allmählich und sicher den Zahnstein, verhindert die Neubildung ... erhält die Zähne fest und gesund!
Seite 5.
Wer seine Zähne verliert, aftert auch schneller!
MA KALODONT
gegen Zahnstein
bückt sich
,, Abhauen."- Fast jede vierte Person ein mit der Spitze seines Stiefels an, Offizier. Der in einer Lederscheide steckende, und reißt, als sich der Liegende immer noch nicht unten leicht gebogene Säbel schlägt bei jedem rührt, diejen an einem Arm in die Höhe, Mit Schritt an die eleganten Reitstiefel, tofett, etwas einem leblos starren Blick richtet sich der Geschänschief sitzt die hohe Tellermüße, mit dem funkeln- dete hoch, greift wie sich besinnend mit der Hand den, doppelköpfigen Adler über dem Lackschirm. nach dem Kopf und reißt mit einem neuerlichen Vor mir geht einer mit wiegendem Schritt, Wutschrei dem Polizisten den Zopf aus der Hand fnicht immer in die Kenie, als ob die Gelente feine und rennt die Straße hinunter, verliert sich Spannkraft hätten; er hat auf den breiten Achsel- im Dunkel. flappen zwei goldene Rosetten.
Mit einemmale springt er nach rechts und packt einen nichtsahnenden Tschungusen, der neben bem Trottoir auf der Straße geht, beim Zopf und reißt ihn nach rückwärts. Der, heftig erschrocken, schreit auf und will sich wehren, greift mit der sand nach seinem Zopf, sprudelt in einer mir unverständlichen Sprache etwas hervor.
Menschen bleiben stehen, lachen, wie der Tschunguje mühsam nach vorwärts drängt und den am Zopf hängenden Offizier mitschleift. Der hat die straffen, blauschwarzen Haare um sein Handgelenk gewunden, zerrt- läßt nach- zerrt wieder.
*
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Ich habe die Lust an jedweder Unterhaltung verloren und gehe über das Erlebte grübelnd zurück an Bord.
Es ist doch überall gleich. Die eine Klasse ist recht- und wehrlos einer anderen ausgeliefert, die jedoch die Macht besitzt und diese rücksichtslos und brutal mißbraucht. Hier plöglicher Uebermut, der Einfall einer trunkenen Laune und der Polizist steht obendrein vor dem Verbrecher stramm, fängt wie ein dreifierter Pudel den ihm hingeworfenen Zopf auf.
,, Nitschewo. Es ist nichts!"
Aller Schmuß und aller Unrat im Hafenwasser zieht an unsern Kasten vorüber, zieht mit der Strömung nach der Mitte des Hafens und die Sonnenstrahlen zaubern aus den kreisrunden Delflecken Kleine, farbige Bilder, die langsam entchwinden.
Verbissen und mit Aufbietung aller Kräfte strebt der Tschunguse in die Mitte der Straße. Er will, und das merkt man nun deutlich, den clkoholisierten Offizier durch den Wagenverkehr zwingen, seinen Zopf los zu lassen. Doch der hält fest, stemmt seine Stiefelabjäße in die weiche, lockere Erde bei einem Baum und ruft in befeh- Am Vorderdeck sind plößlich die Winden lendem Ton einigen in seiner Nähe stehenden stchen geblieben. Alle Arbeiter drängen an die Offizieren etwas zuz Reeling, schauen nach vorne, schauen nach Ein Messer blitt und während der arme einem langgestreckten, schwarzen Körper, der imTeufel, zu dessen Gunsten fein einziges Wort fällt, mer näher fommt und der an unserer Anternoch immer aus Leibeskräften zerrt, durch- tette hängen bleibt, sich langsam um sich selber schneidet die scharfe Klinge fast knapp am Halse den straff angespannten Zopf und mit einem Wutschrei, der nichts Menschliches mehr in sich hat, stürzt der Mißhandelte nach vorne und bleibt regungslos liegen.
dreht.
Grund zur Bewilligung der Ehe vor Absolbierung der Militärdienstpflicht ist einzig und Kleine Kinder, denen das flachsfarbige Haar allein das Geld: als wichtiger" Grund im weit ins Gesicht fällt, spielen im Sand und backen Sinne des Gesetzes ist darum vor allem die Kuchen, werfen mit Kreischen die kleinen, mit Verbesserung der materiellen Lage" des Gesuch- Straßenstaub gefüllten Blechformen in die Höhe werbers anzusehen, andere Gründe, etwa mensch und sehen mich mit erschrockenen Augen aus liche, fomment nicht in Betracht. Derjenige, des- schmutzigen Gesichtern an, wie ich den einen len Zukunft im Militärdienst ruht, ist eben eine Knirps unversehens an der Hand pace, ihn fest Nummer des Katasters und die hat keine Ge- halte und nach einigen Sekunden freigebe. fühle zu haben. Aber selbst der sozusagen VerZu meiner Rechten dehnt sich der glatte mögende wird nair dann zur Ehe zugelassen, Spiegel des Hafens, in dem schon alles Leben Denn er im eigenen Namen, im Namen der erstorben ist. Hinter der dunklen Fläche blitzen Braut und sämtlicher Nachkommen auf alle ein paar Lichter; dort am äußersten Ende eines materiellen Ersatzansprüche gegenüber dem Staat schmalen, aber langen Bassins liegt die Werft mit verzichtet, die aus dem Militärverhältnis abge- einigen Torpedobooten und tagsüber fonnte man leitet werden können. Ebenso muß die Braut im die schlanken Masten eines Kreuzers wahrneheigenen Namen, im Namen der Nachkommen- men und einen Teil seiner Bordwand, die recht chaft erklären und eine„ vermögende" und un- viele rote Farbfieden aufwies. Das ganze Bild bescholtene Person muß sich bedingungslos verwirkt jo trostlos und steht im krassen Gegensatz pflichten, die eventuell hinterbliebene Witwe mit zu dem Leben anderer Hafenstädte. Sollte es hier allem Anhang zu alimentieren und vollständig auch nicht so etwas wie Himmel und Hölle geben, zu erhalten und die Heimatsgemeinde muß zu eine Mischung, die den Magen für das wochenalledem ihre schriftliche Zustimmung geben. lang erhaltene Salzfleisch entschädigte? Tann liegt es im freien Ermessen der Militär- Ganz in Gedanken versunken, renne ich an behörde, dem„ befreiten" Tschechoslowaken gnäs einen Bolizisten an, der mich auf meine erschrof- Die Reihen lichten sich, jeder nimmt seine digit zu gestatten, mit der Frau seiner Wahl fene Entschuldigung hin prüfend beäugelt und unterbrochene Promenade auf und auch der mit neues Kanonenfutter zu erzeugen. Geht diese mir bis zur nächsten Straße folgt. goldenen Rosetten Geschmückte geht, seinen wiePraris, die mit Gewalt dem Untertan das Donnerwetter; hier ist Leben. "- Zu beigenden Gang beibehaltend, in Begleitung einiger Das war damals. Heute gibt es neue nimmt, was ihm das Gesetz zubilligt, auf die den Seiten stehen dickstämmige Rastanienbäume, Offiziere weiter. Staaten mit neuen Formen. Aber Rechtlosigkeit Initiative des Verteidigungsministers zurüc? die teilweise schon blühen und unter den Laub- Noch immer liegt der Tschunguje, das Ge- und Unterdrückung sind geblieben, sie haben nur Werden die Militärbehörden auch zu dieser Sache tronen ein Auf und Ab und eine Eleganz, zu der sicht in beide Hände vergraben, regungslos am eine andere Form und andere Ausdrücke gein eigenen Interesse distret schweigen? W. 2. meine blaue Heizermontur schlecht paßt. Boden. Der Polizist geht auf ihn zu, stößt ihn funden. August Wo st upatsch.
Erkenntnis.
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Durch den dichten Halbkreis der Zuschauer zwängt sich ein Polizist und steht, als er sich dem Offizier gegenüber sieht, stramm; fängt nach einigen Augenblicken mit einer geschickten Handbewegung den abgeschnittenen Zopf auf, den der Oberstleutnant nun achtlos fortwirft.
Die Sonnenstrahlen fallen auf ein bleiches Gesicht, in dem die dunklen Augen offen stehen, auf verkrampfte Hände, die einen langen, schwarzen Streifen festhalten und den die Strömung leise hin- und herbewegt.
Nur einen Blick werfe ich nach der Ankerfette und erkenne den Tschungusen, der die ihm angetane Schmach nicht überleben konnte und ich verspüre, wie Angst und Grauen, Haß und Mitleid in mir groß werden und schlage beide Hände vor mein Gesicht, um nur dieses Bild nicht zu. sehen.
ten Erkenntnis.
Ein Wesen, das nur schuftet um leben zu Licht und Schatten verfließen, werden hunderts in Europa auf, noch einmal sechzig können, ein Herdentier, das ist, schläft, sich ver- Kampf. Schmerz und Haß aber gebären die Jahre nachher und abermals siebzig Jahre Um mich ist abendliche Stille und Frieden. mehrt und stirbt. Der Mensch hat kein Schick- Wahrheit: später. Friede! atmet das stille Waldtal, die blumige fal mehr, feinen Willen, nur eine Bestimmung: Kämpfen müssen wir, kämpfen! Tausende und Zehntausende von FreiheitsWiese zu meinen Füßen, die überflossen ist vom zu arbeiten oder zu verhungern, nur eine Wahl:| fämpfern fallen unter den Streichen bezahlter letzten Abendschein. Frieden! rauscht die gewal- für andere Profit zu schaffen oder schnell und Zerschlagen müssen wir diese Welt des Henkersknechte, Millionen von Revolutionärem tige Wipfelwucht der Laubbäume, das Dach eines sicher zu Grunde zu gehen. Jammers, der sausenden Peitschenschläge, zu- fehe ich an ihre Stelle treten und immer näher. ungeheuren Doms, dessen grüngoldig schim- Und ich sehe einen ungeheuren Zug Men- rückdrängen die kleinlichen Wünsche der eigenen tämpft sich die Menschheit ihrer endlichen mernde Decke von schlanken, silbernen Säulen schen in die Fabriken, in die Hütten und Berg- Seele, aus den Trümmern der zerfallenden Erlösung. getragen wird: den hochaufstrebenden Stämmen werke strömen; Freude im Herzen und Zu- Welt aber müssen wir aufbauen den hehren Tem- Und all mein Suchen rundet sich zur letzder Rotbuchen. Erdrückend und erhebend zu- funftspläne im Gehirn, und erhebend zu- funftspläne im Gehirn, ich sehe sie durch die pel reiner Menschlichkeit. gleich wirkt die feierliche Stille, überstrahlt von Hölle der Arbeit gehen und wieder herauskom- Doch auch leise Zweifel werden in mir laut. Wir sind nicht allein. Millionen stehen den roten Gold der scheidenden Sonne auf den men, müde und verbraucht, um die Jugend und Wird es uns gelingen, dieses gewaltige in dem letzten Ringen um die Befreiung der einsamen Menschen ein, der sich hier heraus ge- das Leben betrogen, zertrümmert ihre Hoffnun- Gebäude zu errichten, das Glück und Freude der Menschheit. Wir sind die Kerntruppe einer unflüchtet hat; zerquält und zermürbt von dem gen. Ueber allen aber sehe ich eine Peitsche, die gesamten Menschheit fassen und beherbergen geheuren Armee, die in Jahrtausenden kämpfte Ringen ums Leben." sausend auf ihren Rücken niederfällt: den Fluch, soll? dessen Mauern so start sein müssen, daß und verblutend uns den Weg bereitete zu neuen Hoch über dem Walde, unbeschwert von sich verkaufen zu müssen um geringsten Lohn. sie dem blindgehässigen Wüten der heute noch Höhenaufstiegen. Wir empfingen die Brandfacel allem Erdenleid, kreist einsam ein Vogel, ruhig Not und Jammer von Millionen Men alles beh.rrschenden Götter Neid, Haß und Un- und tragen sie weiter zum endlichen Sieg. Wir, die Kämpfer von heute, werden die zieht er seine Bahn, Stärke und Majestät ist in verstand widerstehen?! Werden nicht tausende feinem Flug. von Freunden Schwert und Kelle verzagend Sieger von morgen fein. Arbeitermassen sehe ich schreiten, über infen lassen, wenn sie die ungeheure Größe des mich wilde Gedanken und sonderbare Bilder be- der die ganze Menschheit bewegt. Trotz der ehernen Ruhe der Natur bewegen begonnenen Werkes erkennen?... Die ganze trobigen Gefichtern flattorn rote Fahnen, Welt wollen wir auf neue Grundlagen stellen, flammendrote Fahnen. Flattern stolz über ginnen vor meinen Augen die friedvolle Landfast übermenschlich, unfaßbar ist Vielen diese deutschen, über russischen, über den französi schaft zu beleben. Düftere Fabriken stehen vor Und großes Mitleid steigt in mir auf. Aufgabe. schen Proletariern, über dem Proletariat der mir, deren Schlote Rauch und Feuer speien,| Doch auch andere Bilder jehe ich: BruntMeine zweifelnden, suchenden Gedanken ganzen Welt. Gesang steigt auf: Völker, hört Maschinen rattern rattern ihre monotone Melodie, fäle, glänzende Feste, elegante Herren, gepflegte fliegen durch Jahrtausende der Menschheits- die Signale, auf zum letzten Gefecht.. Transmissionen sausen und Motoren singen ihr Weibchen wie Büppchen so fein, schwelgend in geschichte. Und Kampfruf wird Siegesruf. gewaltiges Lied der Straft, ihr Lied der Arbeit. Lust, in Freude, im Reichtum. Nie dazu verurFreunde, hört ihr den Ruf?! Auf dem dunklen Hintergrund der längst seht ihr das Feurige Gluten brechen auf mich ein, Gie- teilt, auch nur einen Blick auf die Schattenseite hereingebrochenen Nacht sehe ich die Brandjackel nahe Ziel?!... bleibt nicht abseits stehen, fommt Bereiöfen speien Gas, Hize und Staub;- das des Lebens zu werfen. Menschen, Drohnen, der Revolution durch die Zeiten fliegen. Von mit! Wir haben Platz für alle! im immer lächelnd und schön und voller Berachtung den Fäusten ägyptischer Slaven geschleudert, Heran, Freunde, Genossen, tretet an! glutheißen Qualm. Niethämmer vasen im für das Niedrige und Gemeine der Massen unbeleuchtet sie die düstere Tyrannei des Altertunts; hell leuchtet sie auf in den Händen des Am Himmel strahlen die ewigen Sterne; all Und mein Mitleid zerbirst, wird Haß, wil- Spartakus : Hus und Münzer entfachen ihre meine Zweifel sind verwebt; ich weiß, daß wir der Haß, der fladernd aufloht, alles überstrah- Flamme zu lodernder Glut. Hell strahlt die siegen werden... überstrah- Flamme lend, wegweisend...
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schen steigt vor meinen Augen auf: vernichtete Hoffnungen, zerstörtes Glück, und ich erfenne, daß mein eigener Schmerz, so gewaltig er mir auch erscheint, nur ein Teil des Schmerzes ist,
Maschinengewehrtempo und zerschlagen das letzte ter ihnen, denen sie alles verdanken... Gefühl, das letzte Stückchen Gottähnlichkeit, zertreten den letzten Rest Menschlichkeit.
Und
Flamme der Revolution zu Ende des 18. Jahr
"
Martin Grill.