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Sonntag, 25. Dezember 1932
Sozialistischer Idealismus.
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aber ,, Realisten". Sie sahen also nur die augen- Und doch ist das nur die eine Seite der blicklichen Möglichkeiten der Ausnüßung der proletarischen Betrachtung über die Krise in der Siegermacht, und haben Europa so geordnet", Stultur und ihre Wirkung auf das Bürgertum
trauen, neuer Haß erwachsen mußten. Waren fehr es nämlich unter uns als wahr zu gelten diese Realisten" wirklich um vieles flüger als pflegt, daß das Bürgertum, im Besitze der Kul Aber freilich: Das kann geschehen, daß auch jene dealisten, die da meinten, nach dem Ende iurmöglichkeiten, sie dennoch nur oberflächlich ersozialistischer Idealismus, daß jozialistische Ideen- des großen Krieges müsse der Friede organisiert greift, so richtig ist es anderseits, daß das Gute treue in Gegensatz gerät zur Bragis eines Teiles werden? der organisierten Arbeiterschaft. Wenn Soziali an der überkommenen wie das HoffnungsspenWaren jene Realisten", die, aus der alt dende einer werdenden Kultur im Proletaten glauben, sich ganz der„ Realität" anpassen zu österreichischen Unfreiheit tommend, vom ersten riat bis an die Wurzeln reicht. Weiten Teilen müssen, wenn sie in bestimmten Situationen aus Augenblick der neuen nationalen Freiheit an nicht des Bürgertums ist alles gedrudte und gespro Rücksichtnahme auf diese glauben, sozialistische mehr daran dachten, den tschechoslowakischen hene Wort eben nur Ablenkung vor dem GrauGrundsätze ihr angleichen oder gar unterordnen Staat gemeinsam mit den nationalen Minderen, das sie herankommen fühlen, auch wenn die zu müssen. Wenn der Gedanke an das Morgen heiten als den gemeinsamen Staat aller aufzu- Taschen gefüllt sind. Morgen sind sie es vielverblagt vor vermeintlicher Stärke der Reali- bauen, die, weil sie eben die Realität der Macht leicht nicht mehr
Sind die Idealisten wirklich die großen bigen Zeit, jobald nur der Wille da ist, den Kapi- daß aus den Friedens- ,, Verträgen" neues Miß einerseits auf die Arbeiterschaft anderseits. So Narren, die Lebens- und Weltfremden, als die talismus überwinden können. fie allgemein gelten? Gelten sie denn als Narren? Wird nicht der Jdealismus gar viel gepriesen, in Büchern und Reden und Aufsäßen? Damit ist es nun in der bürgerlichen Gesellschaft wie mit man cher anderen Lobpreisung auch," man", die Gesellschaft, bekennt sich zum Christentum, aber es fällt niemandem ein, nach christlichen Grundjätzen zu leben, man" schwört auf die Monogamie, aber man lebt nicht monogam, verkündet, daß Gemeinnutz vor Eigennutz gehe, ohne je das aljo laßt uns heute leben! Gemeinwohl voranzustellen, fämpft für die Heiligkeit des Lebens der Ungeborenen und schicht ges, als so viele Sozialisten so viele ,, Vaterländer" hatten, ihn zu einem Herrschaftsstaat über die Der junge Bürger wird furzsichtig vom Minderheiten machten, waren diese Reali- Vergnügungstanmel erfaßt oder weitsichtig von die Gattin oder die Geliebte in ein Sanatorium, entdeckten und darüber das fünftige gemeinsame iten" wirklich um so vieles flüger als jene" Idea- der Angst um das persönliche Geschick in der Zuund wer in Büchern oder Auffäßen über den sozialistische Vaterland zwar nicht vergaßen, aber listen", die volle und uneingeschränkte Gleichstel- unft gepackt sie und da fühlt einer nicht nur Geburtenrückgang klagt, hat gewiß keine oder nur doch zu einem fernen, nebeligen„ Ideal" erhoben. hung und Gleichberechtigung der Nationen forder- die Zeitenwende nahen, sondern beginnt auch auf wenige Kinder. Jene unwahrhaftigkeit, die eines So kann es heute sein, wenn Sozialisten in ten? War es wirklich so flug, eine Art neues die Quellen hinzuhören. Aber es sind ihrer nicht der Kennzeichen der bürgerlichen Kultur ist, zeigt einem Bürgerstaat schon ihren" Staat zu sehen Desterreich zu schaffen? sich auch in der Wertung der Idealisten. Gewiß wähnen, weil sie vorübergehend in ihm gewiffen lobt man den Idealismus! Aber augenzwinkernd Einfluß gewinnen. Hier siegt die Realität" über und schmunzelnd, mit vielfagendem Lächeln ſpricht den Idealismus, aber der" dealismus, die man vom Jdealisten. vermeintliche Schwärmerei, sieht weiter und ist Idealist- da denke ich natürlich nicht an also in Wahrheit realistischer, als die Politik der
,, Realisten".
Si, handelten also flug
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viele, die schließlich nicht wieder nur den warmen Anders das junge Proletariat. Er
gar nicht anders denken, denn sie waren ja die Ja, ja, jie alle, diese Realisten", fonnten Serb für sich fuchen. Träger bürgerlichen politischen Wollens, hatten lebt der Bürger noch immer das Schicksal ſeiner die wirtschaftlich bestimmten, imperialistischen, Staffe zumeist nur im Teilausschnitt seines eige politischen Ziele der Bourgeoisie zu verwirklichen. nen Kämpfens, so wird die Zahl der Arbeiter einen Anhänger philosophisch- idealistischer Richimmer geringer, die nicht, mehr oder weniger tungen, sondern an den tätigen Bekenner einer vom bürgerlichen Idee. An jenen Idealismus also, ver verstanden Gegenwartsstandpunkte aus. Aber doch ist dieser lar, ihr Kämpferdafein als ein in das Massenschicksal eingeordnetes oder einzuordnendes Leben wird als ideale Gesinnung und ideales Streben, Klaffengebunden, klassenbestimmt ist Denken Realismus äußerst furzsichtig. Um wie vieles erfassen, was dem jungen Arbeiter an Kultur als Unterordnung persönlichen Vorteils unter und Tun aller Politiker. Nichts ist also selbstver- weiter sieht da der sozialistische Idealismus! zugute kommt, das nimmt er in sich auf als geisti-die Idee. Idealismus das ist keineswegs ständlicher, als daß bürgerliche Staatsmänner ges Aufbaugut für seine Klasse. Der junge Progleichbedeutend mit phantastischer Schwärmerei, Träger des imperialistischen Wollens der Bour- Mag er manchen, mag er vielen als lächer- let, der den Weg zu Goethe sucht, tut jeden geistidie die Wirklichkeit übersieht. Idealismus kann geoisie sind. liche Phantasterei, als wirklichkeitsfremde Schwär- gen Schritt über sein Individuum hinaus, mit durchaus das Mögliche, das Erreichbare im Auge Aber die ungeheure wirtschaftliche und politi- merei erscheinen! Mag der Bürger und mag die fortwirkender gesellschaftlicher Straft. Und die haben, ja mehr noch: Das Notwendige! Darüber sche Umwälzung des Krieges, die gewaltige Er- Bourgeoisie höhnend fragen nach dem or weil unter dem Riesenatem einer Weltenwende hat einmal sehr schön Friedrich Jodl in seiner schütterung der Seelen durch das Kriegserleben teil!" So macht ja die Bourgeoisie nationale, jo das Gebälfe des Unterbaues splittert und das Schrift„ ,, Vom wahren und vom falschen Idealis- riz doch viele, viele Menschen, die nicht Soziali macht sie internationale Bolitit, so macht sie Welt Gewebe des Ueberbaus zu verwahrlosen beginnt, mus" gesprochen. Die Unterscheidung zwischen sten waren, zu Erkenntnissen empor, die über wirtschaftspolitik, daß nur an den Augenblicks wächst von unten die Straft, die der geistigen Idealismus und Schwärmerei ist notwendig, den Imperialismus, die über bürgerlich- individua- vorteil im buchstäblichsten Sinne des Wortes gerie entgegenwirft, die sich sammelt für das weil man beide allzu gern verwechselt. listisches Gewaltdenken hinauswiesen. Der Wider- dacht wird. Das Gesamtergebnis aller bürgerlt Nachher. Es ist jetzt ein rundes Dusend Jahre her, finn des Krieges, der gegenseitigen Bekämpfung chen Realpolitik ist das Weltwirtschaftschaos und Es kommt auch in unseren Reihen vor, daß der Völker selbst vom Standpunkte der Bürger- gefährliche politische Unruhe in der ganzen Welt. Seitdem die Stommunisten, wie sie die russische man den Idealisten gleichsetzt dem Schwärmer, welt aus, wurde offenbar. Die Welt schien reif und dieser ganzen sich so ungemein flug dünken- Revolution in Europa erzeugte, von der zwölfund daß man die Notwendigkeit des Lebens" ent- für eine wahrhaft demokratische Neuordnung, für den Realpolitik" gegenüber behält auf die Dauer, ten Stunde sprachen, in der es nicht mehr gegenstellt den Schwärmereien der Idealisten". eine wirkliche, überstaatliche Organisation. Die behält für die Zukunft, doch unser Idealismus derum gehe, Bildung und Wissen zu verbreiten Josef Hofbauer. und aufzuspeichern, sondern von Barrikaden aus Und die es nun, sind doch selber zumeist, auch Staatsmänner, die Europa neu ordneten, waren recht! die alte Welt niederzufartätschen. Vielleicht sind wenn sie diese Bezeichnung ablehnen würden, wir heute den Barrikaden näher, als wir ahnen; falls jemand sie einem Praktiker" gegenüber jebenfalls aber hat der Zeiger der Weltuhr sich wagte, dealisten"! Denn feine Anklage gegen jeither der Zwölf bedeutend genähert. Wieviel aber solche Weltminuten ausmachen, das wissen
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die Sozialdemokratie iſt verleumdericher als bie, Krisen- Kultur und Kultur- Krise.
daß sie grob- materialistisch" handle, rohen Egois
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L. G.
mus in den Arbeitern wecke, nur an die mate= Wenn es im materiellen, wirtschaftlichen, Beste aus der Vergangenheit behagt ihnen, wenn auch die Neunmalweisen nicht, die die Uhr mit riellen Instinkte der Masse sich wende. Wohl nur sozialen Unterbau der Gesellschaft tracht. fommt es sozusagen sich noch seine ganze Frische be- bolichemistischen Augen lejen. Dagegen wissen das Christentum der Frühzeit hat in ähnlicher notwendige riveise auch der geistige Ueberbau ins wahrte.( Ein Beispiel für viele: Gerhart Haupt- wir, daß jede dieser Weltjekunden mehr denn je Art so viele Menschen zu Jdealisten gemacht, wie Wanken. Nur dauert es länger, ehe die Erschüt- mann wird mehr mit dem Sonnenuntergang" ausgefüllt werden muß mit Erziehungsarbeit und die sozialistische Arbeiterbewegung. Der Sozia- terung dort gleich start sich wahrnehmbar macht. als mit dem Aufgang gefeiert und die repräsen- mit Erziehung zur geistigen Arbeit zum eigenen Sozia- terung Tenten, zum Verständnis, lismus wurde zum Schöpfer einer Massenethil, Dem Beobachter der etwa das Zentrum einer tative deutsche Bühne in diesem Staate veran Tenten, zum Verständnis, zur Eroberung des eines Massenidealismus. großen Stadt zum Standort wählt, mag es vor- staltet einen Hauptmann- Zyklus, in dem just die Wissens, zur Aufnahme unveräußerlichen alten Der Vertrauensmann, die Leiterin einer fommen ohne daß man ihn dieserhalb durch Weber" fehlen!) Die neue geistige Produktion und immer neuen Stulturgus. Auch nach der Frauengruppe, die Schriftführer und Staffiere aus der Oberflächlichkeit zeihen könnte, als ob im Buch wie für die Bühne), vorwiegend so wie rise und vielleicht Ratastrophe der Stultur wird und Kontrollore unserer Organisationen, die vie- die Jahre der Krise an jenen fulturellen Erschet die Reproduktion nach wie vor vom Bürgertumr und muß neues Leben aus den Ruinen blühen len, die Versammlungseinladungen und Flug- nungen und Einrichtungen, die man als wefent bestimmt, dient zu neunzig vom Hundert lediglich und wird es um so stärker und schöner blühen, blätter austragen, unser vielgestaltiges Organisa- lichste Verdeutlichungen der jeweiligen Geistes dem Abwechslungs- und Ablenkungsbedürfnis der mehr wir für neues Geistesleben gerüstet tionsleben in Gang zu halten, in den Betrieben entwicklung der Gesellschaft zu betrachten gewohnt Bemittelten, das Seichte allein ist gefragt; es ist lind! werben, in öffentlichen Körperschaften die Arbei- ist, nicht sehr viel geändert hätten: die Ueber- immerhin tröstlich, daß aber selbst diese allerVierte Krisen- Weihnacht ter vertreten, sie alle haben doch von ihrem schwemmung des Büchermartis hält an und die leichteste Stost, die dem tatastrophenfürchtenden Tun keinen persönlichen Vorteil, selten nur Flut führt wahrhaftig nicht nur Wertloses mit nervösen Bourgeoismagen vorgesetzt wird, nicht Weihnachten gilt ganz allgemein als das Fest Befriedigung persönlichen Geltungsstrebens, sich; die Vortragssäle sind Abend für Abend be- mehr ganz einer sozialen Würze entraten kann. tragen oft genug schwere, dauernde Nachteile da- jetzt, nicht immer zahlreich, aber auch dort ist viel daß die Gärung beispielsweise sich selbst im eroti- der Freude. In der ganzen Christenheit sind die von. Sie sind Idealisten! wirkliches Gut anzutreffen; die Theater sind kaum schen oder kriminalistischen Lustspiel bemerkbar Weihnachtstage die größten Fast- und Freudenschlechter besucht als in früheren, günftigen Wirt macht; aber das geschieht nur eben, weil die tage und das nicht nur symbolisch. Es sind Tage schaftszeiten und auch hier herrscht der Unwert Literatur, längst zum Asyl gegen Denken und der gegenseitigen Beschenkung und in den Hütten Es ist ja nicht wahr, daß nur persönliche nicht allein; Konzerte, gute beste Stonzerte jagen Kämpfen geworden, förmlich wider Willen Atem der Armen wie in den Palästen der Reichen geht Vorteile die Arbeiter an ihre Organisationen und einander, der Film gewinnt immer mehr an der Zeit in sich aufnehmen muß. Bürgerlichen es geheimnisvoll zu. Seit vier Jahren aber lastet an ihre Partei fesseln! Es trifft gewiß auf nicht Boden und der Rundfunt, dessen Wellen nun so- Massenkauf und besuch erzielt aber mehr denn auf dem Menschen eine schwere Krise. Not und wenige zu, es ist aber nicht das für die Arbeiter- gar die Schulzimmer erreichen, erfaßt immer je nur das Getändel und Geplänkel, die hirn- Sorge sind fast überall zu Gaste und es will feine bewegung Charakteristische. Das Erfülltwerden mehr und mehr Menschen. Die trifengeblaate vernebelnde Revue, die anspruchslose Clownerie, Weihnachtsstimmung aufkommen. In den Stramit einer Idee, die Begeisterung für sie, der Welt feiert auch in dieser Zeitenwende beachtliche iene Stulturstätte als Theater und Konzert, der hen begegnet man Menschen mit sorgenvolfer Wille, ihr zu dienen und sie zum Siege zu este des Geistes und besonders die deutsche die vorfahrenden Autoreihen und die großen Miene, in zerschliffenen Kleidern, die man nicht führen, hat unzählige emporgeriffen aus fleinem Nation scheint aus der Fülle klassischer und nach Damentoiletten ihren Charakter geben. Wenn zu fragen braucht, was sie bedrückt. Sie stehen Egoismus, aus Streben nach persönlichen Vor- Klassischer Jubiläen gar nicht herauszukommen; diese Aufmachung einmal Goethen oder Gerhart vor den Auslagen und blicken sehnsuchtsvoll nach teilen, fie hoch emporgehoben über das schäbige ein Goethe- Jahr mit überreicher Auslese geht zu Hauptmann statt dem Weißen Röffel" gilt, so den ausgestellten Kostbarkeiten, die ihnen unerGefrage: ,, Was hab ich davon?" fie zu Idea- Ende, Gerhart Hauptmann ist über alle Bühnen, gleichen einander da Versöhnliches und Bereichbar sind. Für Tausende von ihnen ist die listen gemacht. durch alle Zeitungen, durch solenne Veranstaltun- schämendes aus, ohne den Inhalt solcher Kultur Möglichkeit der bescheidensten Freude für sich oder Dieser Idealismus- dieses Eindringen der weniger fritisch erscheinen zu lassen. Wie steht es ihre Familie verfchloffen. Steine Arbeit, Idee in die Arbeiterklasse und dieses Grobern der aber um den Anteil der Arbeiterschaft an ein Geld! Wie muß es in ihrem Innern wühlen, die Herrlichkeiten in den Auslagen zu Hirne und Herzen durch die Idee er hat die der Stultur von heute und ihrer Strife? Da hier alle Probleme ohnehin nur gestreift fehen, Sleider, Schuhe, Wäsche, Fleisch, Leckereien sozialistischen Parteien geschaffen, die Gewerkwerden können und eine Betrachtung des Anteils und frierend hungern zu müssen! Wenn andere schaften, die Genossenschaften, die proletarischen des Proletariats als gebenden Faftors einer bei gedeckten Tischen fißen, einen Topf nehmen Kulturorganisationen. Dieser Idealismus hat aus besonderen Stizierung bedürfte, foll hier, wo um zu den öffentlichen Ausspeisestellen geben zu Haufen und Gruppen organisierte Massen geformt, er sorgt dafür, immer wieder, daß die Man braucht dabei durchaus nicht zu be- ohnehin vorwiegend vom Genuß des Geistigen müssen, um wenigstens einmal um Tage den und nicht von der schaffenden Kraft die Rede ist, Hunger stillen zu können, ist ein hartes Los und Arbeiterbewegung, trop gelegentlichen Erstar- haupten, daß all die erwähnte( und viele nicht nur vom Arbeiter als Publikum die Rede um so härter, als es die Menschen unverschuldet trifft. rungstendenzen, bleibt, was das Wort sagt: erwähnte) Singabe an den Geist nur sehr ober- r sein. Bewegung. Und die Kinder dieser Freudlosen, Unflächlich erfolge; auch nicht, daß die DurchdrinSonderbar ist das, so sehr den Idealismus die Wunder der Technik nicht sowohl ihre Tiefen dringt bis zum Arbeiter? Gewiß, auch in diesem wäschen breit, verstehen noch nichts von dem gung alten Guts im Jubiläumsirubel und durch und Großen, dessen auch unsere Zeit fähig ist, glücklichen! Vor den Spielwarenhandlungen stehen sie, drücken sich an den Spiegelscheiben die zu preisen in einer Partei, deren wissenschaftliche wie ihre Breiten- Wirkung habe; ja man fann Buntte hat unsere Bewegung zu immensen Fort Wahnsinn unserer Zeit, aber wenn sie einen Grundlage eine Lehre ist, die es ablehnt, in den fogar den sehr wichtigen Umstand außer Betrachtchritten geführt. Zahl und Art der Leser, Sörer. Wunsch laut werden laffen, dann verstehen sie die Ideen die treibenden Kräfte des geschichtlichen lassen, daß neben den Volksbildnern und den Zuschauer unter den Arbeitern von heute gäben Antwort: ein Gefd! Klein Geld! Und wo kein Geschehens zu sehen? nicht der historische Materialismus führt zwar die ernst mit diesen Höhepunkten kulturellen Lebens ließen sie sich erfassen, ein überwältigendes Bild Geld, da ist auch nicht Raum zur Freude, 600,000 Ideen auf ökonomische Verhältnisse zurück, aber meinen, viel zahlreicher und mächtiger jene sind, uns die soziale Revolutionierung gab, nimmt verheerenden Strii: ebne Arbeit, ohne Geld find allgemeinen Aufschwungs. Und dennoch; was find es in der Tschechoslowakei , die als Opfer der er bestreitet nicht die Wirksamkeit der Ideen. di gerade dort, als Verleger, Herausgeber. DirekVon Mary stammt das Wort:„ Auch die Theorie toren( und Autoren), der Krise ein Geschäft ab- uns, droht uns zum guten Teile zu nehmen diele und darauf verzichten müssen, sich um den ihren latente Krise der Uebergangszeit. wird zur materiellen Gewalt, sobald sie die jagen. Mögen sie es da doch das kapitalistische beitszeitverkürzung an Raum schafft, die Arbeits- es in der Tschechoslowake, 30 Millionen in der Was die Ar- eine Weihnachtsfreude zu machen 600.000 jind Maffen ergreift." Gesetz es nicht anders will denn hier fällt losigkeit scheinbar an Ueberraum für die geistige ganzen Welt, denen in das düftere Dunkel ibres Sozialistischer Idealismus das ist nicht neben dem Profit für sie doch auch Nußen für die Enovidlung, gefährden Not, Sorge, feeluiche Ent Daseins und ihres nicht verschuldeten Loses auch zerflatternde Schwärmerei und nicht Weltfremd- anderen ab. Aber über die innere Hohlbeit über wurzelung. Aber nicht nur der Arbeitslose, auch das Feit der Freude feinen Lichtstrahl bringt. In heit, das ist ein Jdealismus, der das Notwendige den Leerlauf der Geistigkeit an den vielen Wert der beschäftigte Arbeiter zumal in unserem ihren Wohnungen wird kein Lichterglanz von Jen erstrebt, dem Notwendigen dient, über das Heute, tagen vermögen uns solche Sonntags- Andachten vorwiegend fleinstädtischen und dörfiichem Sied auch über die heutigen Notwendigkeiten des geistigen Erinnerns nicht hinwegzutäuschen! lungsgebiet. bleibt zum großen Teile unberühr Lebens" hinaussteht auf das geschichtlich Not- Gerade diese Jubiläums- Kultur scheint dar von den Wellen, die der Beobachter im Mittel wendige, auf das für die Klasse und das für die auf hinzudeuten. daß die Magenfatten, die sie punkt einer großen Stadt freudig als Stultur Menschheit Notwendige. Ein Jdealismus, der vorweg betreiben in zeitwerien Geisteshunger Auftrieb verzeichnen mag. Vielleicht würde aller freilich mit allen Realitäten" rechnet, mit der( oder besser: Appetit) unter der Feinkost von heute Wirbel etwa um Goethe- und Hauptmann- Feiern Wirklichkeit, denn gerade der wissenschaftliche nichts finden, das ihrem Gaumen zujagt; was peinlich wirken wenn sich feststellen ließe, wie Sozialismus hat uns gelehrt, daß wir nicht an neuem wirklich gut und wertvoll ist, das ist ganz unberührt von ihm das Leben auf dem wie die Utopisten noch glaubten zu jeder belie- nicht nach ihrem Sinn ja nicht einmal das großen Strom weiterzog!
tungen gegangen, und wenn wir das neue Jahr begrüßen werden, wird bald Richard Wagner , fünfzig Jahre nach seinem Tode, erhöht die Stunde zu regieren beginnen.
Kann man da von einer Kerise in der Kultur
sprechen?
Doch! Und leider sehr ausgiebig!
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Wieviel nun von dem immerhin Schönen
Wänden wiederspiegeln und nur die graue Sorge wird an diesen Tagen schw.rer, drückender denn fe auf ihnen laften und das dumpfe Weh, an Freude und Licht nicht teilhaben zu können wird sie noch schwerer machen.
Wer würde sich wundern wenn diese Millionen donnernd und drohend die Frage erheben: Warum? Ist die Erde nicht reich genug, um allen zu geben? Sit eine Gesellschaftsordnung