Nr. 96.

Sie haben noch nicht genug!

Sonntag, 23. April 1933.

irtschaftsdelegation nach Berlin . Prag , 22. April. Am Mittwoch, den 25. ds., nachmittags begibt sich eine tschechoslowakische Delegation zur Behandlung einiger Kleineren drin­

Sette 3

Bedeutungsvolle Lanung der Genossenschaften.

Gestern traten die Kreisvertretungen der

senschaftsratstagung zusammen. Seit

Der Tag" verlang weitere Beweise. Unsere Mitteilungen über die Tätigkeit der dessen Willen geschieht doch nichts genden handelspolitischen Fragen nach Berlin . Die Konsumgenossenschaften des Verbandes deutscher SA. auf tschechoslowakischem Boden und die Mits in der NSDAP . Und die Kommandogewalt Verhandlungen wird für das Außenministerium Wirtschaftsgenossenschaften zu ihrer Genos wirkung tschechoslowakischer Nazis an dem Tun über die fächsische SA., der die von uns Genann- Sektionsrat Noset führen. Das Handelsministe bemt sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in un ber Hitlerbanditen auf reichsdeutschem hat dem ten angehören, untersteht so dem Herrn Si II in- rium wird Oberfektionsrat Dr. Schrank, das Tag" zunächst die Rebe bezichlagen. Gy brudte ger wie die über die schlesische dem Fememörder Ministerium für Landwirtschaft Sektionsrat Dr. crem Lande und ganz besonders in den deutſch Er Lediglich unsere Mitteilungen über die Vorgänge eines. Herr Killinger weiß, was an Doležal vertreten. besiedelten Gebieten in einer so fatastrophalen im Rumburger Gebiet ab, daran die Bemerkung Grenze vorgeht, so wie es dem Herrn Heines be­Weise verschlechtert haben, sind die genossenschaft­Enüpfend, daß erst noch die Zugehörigkeit der von fannt ist. lichen Tagungen ein getreues Spiegelbild der uns Genannien zur nationalsozialistischen Partei zu erweisen sei und daß jede böswillige Berleum direkte Verbindungen zu kompetenten Ber - das Deutschtum ohne Unterschied der Parteten" zerstört. Breite Massen der Mitgliedschaft find Die Bohemia" wird frech. Wie immer, wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Die Kauffraft Haben wir behauptet, daß die Hitlertscheta wenn fie fich aufs hohe Roß jest, zieht sie für der arbeitenden Massen ist durch die Kriſe nahezu dung des Sozialdemokrat" von ihm vor den Gesonen" der judetendeutschen DNSAP. unterhal- ins Feld. Diesmal hat es ihr die Verhaftung arbeitslos oder haben nur ein ungenügendes Ein­richten verantwortet werden muß.( Wofür wir ten? Die pompetenten haben, als die Sache brenz des Safenfreuglers Stohlert in Marthau fommen. Diese Umstände müssen sich auch auf die uns gerne bereithalten.) In der Tag"-Ausgabe vom Samstag er den mit drüben abgeschnitten; aber die durch die bracht hat, weil sie Sozialdemokraten auswirken. Alle Arbeit der genossenschaftlichen lich wurde, unzweifelhaft alle sichtbaren Fasen angetan, der zwei Arbeiter ums Brot ge Genoffenschaften der proletarischen Verbraucher weist sich jedoch, daß die tapferen Herren in der Verhetzten, die, die an sie und ihre Hitlergesin sind. Die Bohemia" hat den Mut der ihr Tagungen konzentriert sich darauf, Maßnahmen Redaktion ihre Courage wieder zurückgewonnen nung glaubten und jetzt wenigstens nach sonst fehlt unsere Feststellung als De nun zu bestimmen, welche die Leistungsfähigkeit der und sogar Mut zu neuen, wenn auch recht nied außen hin fallen gelassen werden, fie haben i ation zu bezeichnen und über die Ertötung Stonsumgenossenschaften steigern und ihre Wirt lichen, Gemeinheiten gefaßt haben. schon Taten gesetzt, die ebensowenig abzuleugnen jeglichen nationalen Zusammengehörigkeitsgeschaftlichkeit aufrecht zu erhalten vermögen. So Am Freitag gelüftete es dem Tag" nicht sind wie die Wucht unserer Beweise zu verklei- fühls" und darüber zu jammern, daß Deutsche auch bei der gestrigen Genossenschaftsratstagung. nach weiteren Beweisen, die wir für den Fall des nern ist. Wir werden diese Beweise übrigens fort- gegen Deutsche gehen. Man sieht geradezu die Unbefriedtseins unserer Nazis angekündigt haben. feßen. Die Genossenschaftsratstagung war Tränen über ihre demokratische Schminke rollen. 80 Vertretern, darunter rund 60 aus den Genos­Am Samstag jedoch verlangte er neues Ma­,, Der Tag", der nun eingestellt ist, wird nicht Uns fechten die Krämpfe der Bohemia" nicht an; fenschaften selbst beschickt. Verbandsobmann Gen. terial. Und wie wenn wir noch gar nichts ge- damit rechnen dürfen, daß wir mit Rücksicht auf wir werden auch weiterhin gegen die Hakenkreuz Lorenz( Karlsbad ) eröffnete die Tagung mit schrieben hätten über die Taten der Hitlerban- den neuen Zustand weniger energisch gegen terroristen alle Mittel anwenden, welche uns zu einem Hinweis auf die heutigen Zeitumstände. diten auf tschechoslowakischem Boden, stellt er den judetendeutschen Fascismus kämpfen werden. Gebote stehen. In Deutschland wüten seit Wo- Er wies darauf hin, daß es der unversiegbaren neue Fragen, die angesichts unseres Tatsachen noch in seiner letzten Nummer hat Der Tag" chen Deutsche gegen deutsche Arbeiter, davon will straft der Bewegung gelingen muß, die Dinge zu materials ebenso naiv wie frech wirken. Be ordinäre Angriffe gegen Funktionäre der SPD. die Bohemia" nichts wissen. Ihr ist die Ehre, meistern. jonders niederträchtig ist aber der Versuch des gebracht, die sich noch viel weniger wehren fön in Hitlerdeutschland nicht verboten zu werden, Tag", die von uns wiedergegebenen Beweise als nen, ais es die judetendeutschen Nazis durch ihre " nehrenhafte Denunziationen zu bürgerlichen Sachverwalter kennen. Die feige Un­diffamieren; anständigkeit unserer Nazis werden wir mit steti­gem, unerbittlichem Kampf beantworten.

niederträchtig deshalb, weil uns Der Tag", den wir vorher mehr als einmal ausdrücklich warnten, zum Abdrucken dieser Beweise ge­zwungen hat.

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Neue Mittel

für die Ernährungsa'tion.

VOR

lieber als das Risiko derjenigen, die Charakter be- deutschen Konsumgenossenschafts­Ueber den gegenwärtigen Stand der wahren und die Wahrheit vertreten. Sie ist mit bewegung sprach der Sekretär des Verban einem Worte ein waschechtes Demokratenblatt des deutscher Wirtschaftsgenossenschaften Genosse vom Schlage derjenigen, die den gegebenen Ver- Diet!. In seinen Ausführungen legte er die hältnissen Rechnung getragen" haben. Als solches Umstände klar, unter denen sich heute genossen­werden wir sie auch allen wirklichen Demokraten schaftliches Wirtschaften vollziehen muß. Die voll­,, denunzieren". kommen aus den Fugen geratene Weltwirtschaft

Was nun das Rechts- und Anstandsgefühl Der Senat wurde für Dienstag, den 25. ist mit ihren Behinderungen in ein Snäuel un des Sozialdemokrat" betrifft, das angeblich da Prag , 22. April. Wie das Právo Lidu" April um 16 Uhr einberufen. Auf der Tages- entwirrbarer Widersprüche hincingeraten, an durch verletzt wird, daß wir gegen die Teilnahme meldet, haben die Wirtschaftsminister den Be- ordnung steht lediglich eine Novelle zum Ge- deren Lösung gezweifelt werden muß. Genosse reichsdeutscher Sozialdemokraten an unseren schluß gefaßt, für die drei nächsten Wochen, bewerbegesetz für die Slowakei . In dieser Sitzung Dietl wies darauf hin, daß auch die Wirtschafts­Sundgebungen nichts einzuwenden haben, wäh- ginnend mit 24. April, einen Betrag von 17.5 wird der Außenminister Dr. Ben es ebenso wie und Finanzpolitik unseres Staates durch un­rend wir die gleiche Handlung der Nazis be- Millionen für die Fortführung der Ernäh- vorher im Abgeordnetenhaus ein außenpolitisches taugliche Maßnahmen dazu beigetragen hat, den kämpfen, so ist dazu obzwar Der Tag" einer ng saltion zu bewilligen. In den beiden Exposee erstatten. Die Debatte darüber, die im Stand der Dinge zu verschlimmern. Der vom ersten Wochen sollen je 6 Millionen, in der drit Abgeordnetenhause sofort am nächsten Tage ein Ministerpräsidenten Malypetr seinerzeit verspro­Diskussion über Anstand nicht würdig ist zuten Woche 5.5 Millionen für Ernährungstar feben wird, soll im Senat erst in der daraufsfolchene allgemeine Preisabbau und die staatliche jagen: tent aufgewendet werden. Außerdem wurde für genden Woche abgeführt werden, um dem Außen Regelung, bezw. Beaufsichtigung der Kartellwirt Es kommt immer auf das Motiv des denselben Zeitraum für die Milchaktion weitere minister die Teilnahme an der Debatte zu erschaft stehen immer noch als unerfüllte Forde. Handelns an. Demokraten dürfen in einer De- 1.7 Millionen bewilligt. möglichen. mokratic deren Rechte in Anspruch nehmen, Feinde der Demokratie müssen sich damit ab­finden, ihr trübes Handwerk gelegt zu befom- Zum 1. Mai 1933. men. In Deutschland werden die Freunde der Freiheit in die Kerker geworfen, wird ihre Bresse verboten, weil sie es nicht verstanden,

sich rechtzeitig der braunen Pest zu erwehren. Hierzulande geschieht den Totengräbern der Freiheit viel geringeres als unseren Brüdern

Manifest

im Reich. Was aber geschicht, das ist, wie die des Internationalen Gewerkschaftsbundes und der gemeinsamen deutsche Erfahrung lehrt, gerechtfertigt.

Landeszentrale Odborové sdružení československé.

rungen der proletarischen Verbraucher vor uns. Unsere Konsumgenossenschaften haben der Gewalt der Krise eine weite größere Wider­standsfähigkeit entgegengesetzt als alle anderen Unternehmungen; sie stehen troß Krise feft. Nach wie vor erfüllen ihre ungleich schwieriger gewordenen Aufgaben, das ist weitestgehender Schutz der proletarischen Verbraucher. Demzit folge haben in den letzten Jahren zehntausende von Konsumenten ihren Weg zu den Konsum­genossenschaften gefunden.

Diese Erfolge genossenschaftlicher Aufbau­Eines schickt sich für alle auch in arbeit haben die Gegner der Bewegung veran der Demokratie nicht. Wir zögern nicht, dieses laßt, eine mit allen Mitteln geführte Hetze An die gewerkschaftlich organisierte Arbeiterschaft der Welt! Bekenntnis abzulegen: es ist das der Nazis, aber gegen unsere Konsumgenossen­schaften zu entfalten. Der private Handel mit anderem Vorzeichen. Diese Herrschaften, die In bitterernsten, schicksalsschweren Zeiten| Schweren Zeiten gehen wir entgegen, und spürt auf der einen Seite die zerstörte Kaufkraft nicht nur Rede- und Zeitungsverbote für die feiern wir diesmal den 1. Mai. die nächsten Aussichten sind düster. Aber die Ar- der arbeitenden Bevölkerung in seinen Umfäßen deutschen Arbeiterorganisationen für richtig hal­Mit Wehmut gedenken wir der klaffenden beiterklasse und ihre Führer werden aus der Tra- und sicht auf der anderen Seite die starken Ar­ten, die es bejubeln, daß unter Anwendung der brutaliten Machtmittel jeder Arbeiter in die gel- Wunden, die das zügelloſe Wüten eines und ihrem Glauben die Energie und die Straft feiner Wirtschaft zunächst dem Umstand zu, daß dition ihrer Bewegung, aus ihrer Ueberzeugung beitergenossenschaften. Er schreibt den Verfall ben Gewerkschaften gezwungen wird, um die fesselten Nationalismus vielen Tausenden Arbet­freien zu vernichten, die Herrschaften, die sogar tern und ihrer organisierten Gemeinschaft ge- fchöpfen, die nötig sind, um alle Schwierigkeiten fich viele tausende Arbeiterfami lien den Genossenschaften als Mit­die Ermordung und Mißhandlung An- schlagen hat. Wir beklagen die Opfer, die nieder- 3u überwinden und den Gegner zu besiegen. dersgesinnter lo ben und als jittliche Handlun- gestreckt wurden und alle, die in Gefängnissen glieder anschließen. Er übersicht dabei gen preisen sie haben kein Recht, darüber zu und Konzentrationslagern schmachten. Die gemeinsame Landeszentrale Odborové die immer weiter fortschreitende Uebersetzung seines eigenen Standes. Deshalb sind ihm alle

der Unterlassung zu tragen.

ent­

Unbe

flagen, vaj man sich ihrer Gesinnung und ihres schreibliches Leid sucht das organisierte Proletariat sdružení československé empfiehlt, daß sich die ge- mittel recht, die sich ſkrupellos im Stampfe gegen Tults wehlt, um nicht später die blutigen Folgen in verschiedenen Ländern heim, schwerste Gefchwerkschaftlich organisierten Arbeiter den Kund- die stonsumgenossenschaften anwenden laffen. Es daß ren drohen der Arbeiterklasse in anderen Ländern. Die drei Fragen, die Der Tag" stellt, lauten: Gerechter Zorn gegen das Wüten der Reaktion er gebungen jener ſozialistischen Parteien anschließen, gibt fein Gebiet, das von dieser Seße nicht be­füllt alle, die sich das Gefühl für Menschlichkeit welche die Unabhängigkeit der Gewerkschaftsbetroffen wäre. Gen. Dietl forderte die Delegierten Wo besteht ein SA.- Aktionstrupp in der und Gerechtigkeit bewahrt haben und es ist gewegung anerkennen, ihre Einheit nicht stören und Tschechoslowakei ? wiß, daß daraus neue Sträfte entstehen werden, Wo sind die Beweise, daß diese Attions- die eines Tages diesen Spuf von Grausen, Blut die Forderungen der Gewerkschaften auf dem par­trupps unter dem Kommando des Herrn von und Schande hinwegfegen. Killinger stehen? Welches sind die Namen ihrer judetendeutschen Führer?

Nichts liegt uns ferner, als klein- und wankelmütig zu werden. Mag die Reaktion ihren Wo sind die Beweise, daß dieje SA.- Al- Machtbetrieb erweitert haben, mag fie die brutale wanfelmütig zu werden. Mag die Reaktion ihren tionstrupps in Verbindung mit kompetenten macht einsetzend, sich der Täuschung hingeben, daß Personen der sudetendeutschen DNSAP. stehen? fie der Demokratie und der Emanzipation der Wir haben, dünft uns, schon deutliche Ant- Arbeiterklasse ein für allemal den Garaus ge­worten auf diese Fragen gegeben, bevor sie ge- macht hat sie wird sich täuschen. Was wir er­stellt wurden. Wir haben nicht nur die Taten der leben, ist nur ein letztes Auffladern jener politi­Hitlertscheka schon ausführlich besprochen, sondern schen und wirtschaftlichen Kräfte, die fühlen, daß auch Namen ihrer Mitglieder genannt. Juwie ihre jahrhundertelange Herrschaft ins Wanken weit diese in Verbindung mit der DNSAP . geraten ist.

stehen, hat diese selbst und haben die behördlichen Unbeirrt folgen wir dem uns selbst gesezten Untersuchungen zu erweisen. Was wir über das Weg. Eingedenk der ursprünglichen Bestimmung Wirken der Sunnen auf unserem Boden und über des 1. Mai, rufer wir im Rahmen einer Aktion ihre Spitzeltätigkeit wissen, macht nicht nur Herrn weds Strifenbekämpfung Killinger, sondern auch andere Naziführer, in lesz­ter Linie fogar den Reichsfanzler schuldig. Ohne

zum Kampf für die Forderung der Vierzig- Stunden- Woche

lamentarischen Gebiete unterstüßen.

Bringet Eure sozialen und wirtschaftlichen frieden, Euren Widerstand gegen alle Gewalt Forderungen und Eure Sehnsucht nach dem Welt methoden, mögen sie von dieser oder jener Partei, von rechts oder links empfohlen werden, durch) Arbeitsruhe und mächtige Teilnahme an den Mailundgebungen zum Ausdrud!

auf, sich aller zweddienlichen Mittel zu bedienen, um diesen Generalangriff abzuwehren. Die in­nere Wirtschaft der Konsumgenossenschaf= ten ist gefestigt und es kommt heute, so führte Gen. Dietl im einzelnen aus, darauf an, liche Maßnahmen anzuwenden, um die Errun­rechtzeitig die richtigen Methoden und zweddien­genschaften zu erhalten und weiter auszubauen.

Als zweiter Hauptreferent sprach Gen. Rai­mund Schreier( Mähr. Schönberg) über die aktuellen Aufgaben der Bewegung. Stellet Euch auf die Grundlagen der politi- hm oblag die Aufgabe, an Sand der gegebenen schen Demokratic, welche einen sicheren Weg zur Umstände die praktischen Maßnahmen aufzuzei­Erreichung der wirtschaftlichen Demokratie be- gen, welche die Aufrechterhaltung der Wirtschaftlichkeit und Leistung 3- Bringet Euren Abscheu gegen den fähigkeit unserer Genossenschaften verbürgen.

deutet.

Fascismus, welcher zwecks Geltendmachung einer Bestrebungen zu mittelalterlichen barbari schen Mitteln greift, bei den Stundgebungen mäch tig zum Ausdruck.

Der Fascismus ruft neue Striegsgefahren und Völkermorde hervor.

Gebet Eurer Sehnsucht nach einer neuen Wirtschaftsordnung, welche die Arbeit und ihre ordentliche Entloh nung sichert, durch die Teilnahme an den Kund­gebungen Ausdruck.

als eines Mittels zur Linderung der Strise und der Eindämmung der Arbeitslosigkeit auf. Mehr Zwei Falkenauer Nazi- denn je muß diese Aktion mit gesteigerter Straft weitergeführt werden. Von gieicher Wichtigkeit Führer verhaftet. gilt uns das Arbeitsbeschaffungsprogramm im Karlsbad, 22. April .( Eigenbericht.) Der internationalen Ausmaß. Nach wie vor ist unser nationalsozialistische Stadtrat of mann in Ziel der Umbau der heutigen planlosen auf den Falfenau, bei welchem bereits vor 14 Tagen eine bloßen Profit begründeten Gesellschaftsordnung Haussuchung vorgenommen worden war, ist in der Richtung der Planwirtschaft. Es gilt, für gestern Abend verhaftet und dem Kreisgericht in diese Aktion alles einzusetzen, de von ihrer Grnsbesondere der Arbeitslosenfürsorge werden. Eger überstellt worden. Die Verhaftung erfolgte füllung das Schicksal der arbeitenden Stlasse selbst nach einer orhergegangenen neuerlichen Haus- abhängt.

durchsuchung.

Der nationalsozialistische Sekretär Wirt, gegen den ebenfalls ein Hastbefehl vorlag wurde heute gleichfalls festgenommen und dem Egerer! Streisgericht eingeliefert.

Der 1. Mai soll gleichzeitig eine Rundgebung gegen die geplante Ber schlechterung der sozialen Fürsorge,

Gliedert Eure Reihen am 1. Mai in eine einheitliche Stampffront!

Der Internationale Gewerkschaftsbund. Die Gemeinsame Gewerkschaftszentrale Odborové sdružení československé.

Die verantwortlichen Leiter der Konsumgenoffen­schaften sind keine Illusionisten, sondern sie stellen sich auf den Boden der harten Tatsachen. Unsere Mitgliedschaft erwartet von den Funktionären, daß die Genossenschaftsbewegung, die ihnen so viele Tagesvorteile verschafft und ihnen einen Ausweg aus dem Krisenelend eröffnet, in ihrer Leistungsfähigkeit erhalten bleibe. Unsere Bemü hungen müssen darauf gerichtet sein, der gesun­fenen Kauffraft entsprechend, die Aufwendungen zu verringern und in planmäßiger Weise die Einnahmen mit Ausgaben in Einklang zu brin gen. Jede kleinste Ersparung an den sachlichen Infosten wirft sich im großen für die Genossen­schaft mußbringend aus. Die planmäßige Schu­lungs und Aufklärungsarbeit unter den Mit­gliedern, unter den Funktionären und Angestell­ten muß auf das intensivste betrieben werden. Der gesamten Wirtschaftstätigkeit sollen Richtlinien planmäßigen Handels zugrunde gelegt werden, wie es schon unsere genossen schaftlichen Grundsäße erfordern. Das verschafft der Bewegung das Uebergewicht