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Sonntag, 12. November 1933.

Novellierung der Sozial­versicherung.

Nr. 265.

ein Kompromiß geeinigt, das die Sanierung zum Teil durch die Erhöhung der Beiträge, zum Teil durch Abbau der Leistungen erreichen will. Dieser Entwurf stedt im interministeriellen Verfahren; jeine baldige Gesetzwerdung ist dringend wünschens

deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens werde? Jawohl, wir können! In diesen Stun- gegen den Fascismus bei uns ist Hilfe für das Hunderttausende junger Leute fönnen feine Arbeit hat seine Mitglieder aufgefordert, zu wählen den, da dem Proletariat Deutschlands die geknechtete Proletariat in Deutschland , in bekommen, auf der anderen Seite sind alte und und mit Ja zu wählen. Gibt es einen deut- tiefste Erniedrigung und Vergewaltigung ge- Desterreich, in Italien . Jede gelungene Abschäftigung nachzugehen, weil sie von den geringen licheren Beweis für das Niedergetretensein, schieht, in diesen Stunden, da unsere Brüder wehr, jeder Empörungsschrei ist Balsam auf Renten der Sozialversicherung einfach nicht leben für die Ohnmacht, für die Entwürdigung von in Oesterreich Gewehr bei Fuß stehen die Wunden der reichsdeutschen Brüder und können. Die Kranken, deren Weiterbeschäftigung Menschen, die vor wenigen Monaten noch frei gegen eine bräunliche Konterrevolution, in Schwestern, erhöht ihren Mut und ihre eine Gefahr für ihre Gesundheit und oft auch für waren? Das sind nicht Kälber, die ihren Wiep- diesen Stunden erneuern wir das Gelöbnis Widerstandkraft gegen ihre Unterdrücker. Mit ihre Umgebung bedeutet, bleiben also im Brodu. ger selber wählen, sondern Sklaven, die zur Demokratie, unserer Entschlossenheit, unseren heißesten Gefühlen sind wir auch tionsprozeß und nehmen den Gesunden die Arbeit der Peitsche des Herren zu entgehen trachten, Sie freie Republik mit unserer ganzen geisti- heute bei jenen. Sie sollen und dürfen sich weg. weil sie glauben, daß eben die Auflehnung ihr gen und physischen Kraft zu verteidigen. Bei nicht verlassen fühlen, wir und mit uns die Eine eigene Kommission bei der Zentralsozial Ende bedeute, ohne dem Tyrannen zu schaden uns hat der Fascismus schon seine erste ganze revolutionäre Arbeiterklasse sind mit versicherungsanstalt beschäftigt sich mit der Offen, männlich, fämpferisch dagegen die Schlappe erlitten; wo und wann immer er ihnen. Unerschütterlich wird und muß bleiben Parole der Arbeiterparteien: Stimmet mit wieder zum Gefecht bei uns anrüden sollte, drüben wie hüben unser Glaube an den Sozia­Nein! Und wenn diese Neinstimmen alle un werden wir ihm mit gesteigerter Kraft ent- lismus, an seine unverwüstliche, unerschöpf­terschlagen, vernichtet würden die Arbeiter gegentreten. Und je stärker die sich verteidi- liche Straft. Wag es jetzt noch so herbstlich die den Zwed haben soll, eine Sanierung der haben doch ihren Willen geäußert und die gende Demokratie bei uns und anderswo wird, grau sein, ein neuer, herrlicherer sozialisti Krankenversicherung durchzuführen. Nach schweren Stimmzähler werden wissen, wie viel besto machtvoller wird sie auch gegen die Län- scher Frühling wird auch diesem deutschen Auseinandersetzungen hat sich die Kommission auf die Stunde geschlagen hat! Jedes Nein, das der der Diftatur ausstrahlen. Jeder Sieg ,, Wahltag" folgen! da abgegeben wird, auch wenn es in den Hän­den der Peiniger Deutschlands verschwindet, zählt zehn fa ch. Was immer am Montag der Drah: aus Berlin melden wird, in der ganzen Welt wird man die von den Hunnen als für sie erträglich gemeldete Oppositions Im Budget des Fürsorgeministeriums ist der Staatszuschuß zu den Alters- und Invalidenrenten ziffer verzehnfachen! Der Sieg, den im Betrage von 43 Millionen offensichtlich viel das Gewaltregime gegen unsichtbare, unter der Prag , 11. November. In seiner gestrigen zu niedrig. Die Zentralsozialversicherungsanstalt Drohung der Folter geschlagene" Gegner Rede in der Generaldebatte zum Budget ſtellte hatte 70 Millionen angefordert. Es ist flar, daß- melden wird, wird nichts in der Welt an dem Genosse Sadenberg fest, daß der Ausgleich nachdem es sich um eine gesetzliche Leistung Urteil über Deutschlands Innen- und Außen- des Staatshaushaltes, an dem sicher auch die gibt eine Statistik über die Lohnklasseneinreihung in handelt- der Betrag von 43 Millionen erheb. politik ändern. Die Welt wird zur Kenntnis Arbeiterschaft start interessiert ist, durchgeführt den Strantentassen erschöpfend Austunft. In den lich überschritten wird. Es wäre dann leicht nehmen, daß die Geißel weiter über die Köpfe werden konnte, allerdings unter schwe- drei untersten Lohntlassen ist trotz dem Umstand, daß möglich, daß man die ganze Novellierung gefährdet, und Rüden aller nach Freiheit dürstenden en Opfern, die von einem großen Teil der die Zahl der Versicherten infolge der Arbeitslosigkeit falls der Staat bei der Auszahlung des Mehr. Menschen in Deutschland sausen soll und daß Bevölkerung, darunter den Staatsangestellten, um mehr als 600.000 gefunden ist, eine Berbetrages Schwierigkeiten machen sollte. mehrung der Zahl der Versicherten eingetreten, Redner befürchtet zum Schluß, daß es mit der das Deutschland der anderen erhöhte Gefahr gebracht werden müssen. von der 4. Lohnklasse an tritt dann bis zur höchsten Wendung zum Besseren im Budget noch länger für den Frieden Europas bedeuten wird. So Sehr zu bedauern sind namentlich die Strei weit menschliche Voraussicht reicht, kann die hungen im Kapitel Schule, im Gesundheitswesen, laffe eine starke Berringerung auf. Der bauern wird, denn wir werden in den nächsten Jah Durchschnittslohn ist auf Grund derselben Statistik ren daran zu tragen haben, was in den Krisenjahren jer Wahltag" feine Ueberraschung bringen, der Bevölkerung von Tag zu Tag verschlechtert, be dem gerade heute, wo sich der Gesundheitszustand von 19.11 pro Tag im Jahre 1930 auf 16.80 an Defiziten entstanden ist. Eine Besserung tann nach außen wird nur eine weitere Verfinste sonderes Augenmerk gewidmet werden sollte, bei im Jahre 1932 gesunken. Daraus ergibt sich die im Jahre 1932 gesunken. Daraus ergibt sich die nur dann eintreten, wenn man insbesondere auch rung des deutschen und des europäischen den öffentlichen Arbeiten und leider auch im Für Berelendung der Arbeiter, selbst wenn sie noch Ar- den Forderungen der arbeitenden Bevölkerung Rech­beit haben. Horizonts die Folge sein. Und nur die Hoff- forgeminiſterium. nung trägt und alle Maßnahmen trifft, um eine Wiederbelebung der Wirtschaft herbeizuführen!

Budgetausgleich unter schweren Opiern

Genosse Hackenberg über die sozialen Posten im Staatsvoranschlag

nung bleibt, daß diese entsetzlichste Schmach, Redner wendet sich dagegen, daß die Bost für die hier den Willen, der Freiheit, der Selbst- Arbeitslosenfürsorge im Betrag von 700 Millionen bestimmung mündiger Menschen angetan wird, unter den außerordentlichen Zuweisungen die inneren Kräfte gegen das Gewaltregime verrechnet ist. Es ist ja nicht damit zu rechnen, daß steigern wird.

bezüglich der Arbeitslosen eine Besserung eintritt oder daß wir mit dem eingefeßten Betrag das Aus­kommen finden werden. Im August 1933 wurden bei der Zentralfozialversicherung 2,024.000 Ver sicherte gezählt, das sind rund 600.000 weniger als im August 1929; dabei sind die Kurzarbeiter nicht eingerechnet, ebenso nicht die Bruderladen- und An­gestelltenversicherung.

Im heurigen Jahr dürfte die Arbeitslosen fürsorge wohl eine Milliarde erfordern, es wird daher mit 700 Millionen für 1934 sicher nicht daß Auslangen zu finden fein.

Mit innigster Teilnahme, mit tiefster Er­schütterung beobachtet das sozialistische Prole­tariat in der ganzen Welt auch diesen Akt der fascistischen Konterrevolution. Mit geballten Fäusten sehen wir zu, wie da mit Hundert tausenden, Millionen gepreßter Stimmen, ein Reichstag gewählt" wird, der nichts anderes ist als die der Nation aufgezwungene Ver: re= tung der alten und der neuen reaktionären Mächte. Von den 685 Kandidaten, für die sich das deutsche Volk heute entscheiden muß, sind Ebenso schmerzlich, erklärte Sadenberg, ist die 125 Uniformträger, darunter 35 chemalige Serabsehung des Postens für Invalidenfür. höhere Offiziere; sechzig Adelige werden in forge von 366.1 auf 316.9 Millionen. Entgegen diesem Reichstag sitzen. Aber nur 17 Arbeiter dem Kollegen Mahr- barting möchte ich jedoch er stehen auf der Liste, und nich: eine einzige flären, daß hier Ersparuungen lediglich ohne Frau! Dies die fünftige Volksvertretung der Aenderung des Gesetzes in Aussicht genommen sind Nation Goethes und Schillers, Kants und und daß wir uns gegen eine Aenderung des Ge Beethovens, Marrens und Engels, Bebels, setzes wehren würden. Liebknechts und der Rosa Luxemburg ! Aber gerade weil es diese Nation ist, die der Welt, che sie ihr das Grauen bescherte, so viel Licht und Sonne brachte, fann weder drüben noch hüben auch nur eine Sekunde der Funke ver­glimmen, aus dem das Fackellicht für eine, neue, größere Auferstehung werden wird!

Können wir Arbeiter in der Tschechoslo­wafischen Republik, Tschechen und Deutsche , dazu beitragen, daß es drüben wieder hell

Der

Daß sich die Wirtschaftslage im kommenden Jahr bedeutend bessern könnte, ist kaum zu er warten. Es ist also auch nicht sehr wahrscheinlich,

Ueber das Sinken der Löhne und Gehälter

In vielen, namentlich deutschen, Gebieten des Staates haben die Leute nicht einmal mehr Brot und Kartoffeln, um sich zu ernähren! Die Arbeits­losenziffern sind hier geradezu erschredlich zu nennen. Dabei bezieht ein Großteil dieser Ar­beitslosen weder die Unterstützung nach dem Gen­ter System, noch die Ernährungskarten, weil die Zuweisung dieser Karten geringfügig ist.

Wir müssen alles daran setzen, um unsere Wirt­schaft zu heben. Unter der heutigen Wirtschaftsord. eintreten, aber auch jetzt fönnte vieles besser sein, nung fann eine endgültige Regelung niemals wenn nicht nur in der Industrie, sondern auch in der Landwirtschaft eine Plantvirtschaft betrieben wükde.

wert.

Als letzter Redner in der Generaldebatte sprach der Nationaldemokrat odač, der erklärte, unserem Wirtschaftsleben fehlen die 16 Milliarden, um die nicht gelingt, diesen Exportrüdgang aufzuhalten, unser Export sei 1929 zurüdgegangen ist. Wenn es dann werden feine noch so großen Streichungen im stande sein, mit dem Rüdgang der Einnahmen Schritt zu halten. Redner verlangt eine einheitliche Führung unserer Handelspolitit; wenn über die dann erst noch im Getreide- oder Vichsyndikat ent­andelspolitik einmal in der Devisenkommission, ein zweitesmal in der Bewilligungskommission und Auch Sodač tritt für eine Erweiterung der schieden wird, erstiden wir in dem heutigen Zustand.

Krebitmöglichleiter erweiterung der

Auch in agrarischen Kreisen wird jest aner­Yannt, daß man den Staaten, in die man expor tieren will, die Möglichkeit geben muß, zu uns Am Schluß der Generaldebatte wurde der einzuführen. Selbstverständlich müssen wir hier Antrag des Referenten auf Uebergang zur die Forderung erheben, auch mit Rußland nor- Spezialdebatte angenommen, die ab male Beziehungen anzubahnen, damit unser Montag nächster Woche in Angriff genommen Warenaustausch und Warenabjah nach Rußland werden wird. erleichtert wird.

Nach dem Beispiel anderer Staaten müssen auch

wir an dic

Verkürzung der Arbeitszeit

Aus dem Abgeordnetenhaus. Sizungen hal­ten ab: Montag, den 13. November, der Bud­getausschuß um 3 Uhr nachmittags, Don­

daß dieses Budget das letzte Deflationsbudget sein endlich ernst Herangehen. Wenn auch durch die Bier- nerstag, den 16. November, der handelsge­wird. Regierung und Parlament müssen daher unbedingt bestrebt sein, eine Besserung der wirt- sigstundem: voche nicht alle Arbeitslosen untergebracht werbliche Ausschuß um halb 10 Uhr vormit­schaftlichen Verhältnisse herbeizuführen. Not werden könnten, so würde sie doch eine bedeutende tags. und Elend herrscht ja nicht nur unter den Milderung der Not herbeiführen. Der Minister für öffentliches Gesundheits­Arbeitslosen und Kurzarbeitern, sondern auch In diesem Zusammenhang muß auch auf die wesen und Körpererziehung Dr. Spina emp unter den Arbeitenden, die nicht so viel verdienen, Notwendigkeit des Ausbaues der Arbeiterverfidhe- fängt Mittwoch, den 15. November, nicht die um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. rung verwiesen werden. lüblichen Besuche.

enspielerrt hatte. Er fuhr also in die Fremde.

Roman von Felix Fechenbach Och, die fünf Pfennig werd ich schon noch haben! Ich freu mich ja für dich, aber led tut mirs doch, daß du dann nimmer da bist."

Ich fomm ja alle Jahr immer wieder nach Würzburg !"

Dann erzählte er ihr, wie das sein wird mit der großen Kasperlbute. und daß der Vater jetzt auch zum Oktoberfest nach München fährt, und daß man so wenigstens was von der Welt zu schen befäme.

Die paar Wochen bis zum Schulichluß waren bald vorbei. Hans pacte seine Habfelig­feiten zusammen. Auch die Kasperlfiguren nahm er mit. Großmutter und Vene gingen mit zur Bahn. Hans stieg ein, und dann dampfte der Zug ab.

Stationen, an denen der Zug hielt, waren ihm Teil bezahlt. Da müssen wir uns jetzt fest dran-| folgen fonnten. Mutter Anna würde also auch dem Namen nach befannt. Dann rief der Schaffhalten. daß wir jeden Monat die Raten bezahlen weiterhin ihr wenig angenehmes Raffieramt ver ner schon Ortsbezeichnungen aus, die er nie fönnen." sehen müssen. Zu einer neuen Drehorgel hatte Wieviel Sipplätze hat denn die große es noch nicht gereicht. Vorläufig muß es die alte noch tun," ,, Da ham mehr als sechzig Stinder Platz. meinte Vater Cornelius. Ich hätt auch gern Aber so leicht werden die Bänke nit alle besetzt e ne neue angeschafft, vor allem eine größere. sein." Aber das Geld dazu müssen wir uns erst ber dienen. Da fannst fleißig mithelfen, Hans."

Inzwischen hatte sich Hans wieder auf Bude?" icinen Platz gefeßt und überdachte so allerler: Fahre ich wirklich in die Fremde? Eigentlich nicht. Nur von Würzburg fort. In Bamberg sind ja der Vater und die Mutter und die Kasperl­bude. Eigentlich bin ich da immer dahem und gar nicht fremd. Und er überlegte sich, wie er jich sein Leben einrichten wolle im Wohnwagen, und wie er den Vater überreden würde, ihn doch den Kaiperl spielen zu lassen.

Nachdem abgegessen war, gings gleich an die Arbeit. Zuerst wurde der Anhänger ab­geladen, und dann mußten die Latten und Stan­gen auf den Boden erst alle so zusammengelegt werden, wie sie zusammengehörten. Jedes ein­zelne Stüd war numeriert, so daß man an der Ehe er sichs versah, waren ein paar Stun Nummernbezeichnung erkennen fonnte, an wel den verstrichen, und der Zug fuhr in die Bam chem Anschlußstück es zu befestigen war. Dann berger Bahnhofshalle ein. Vater Cornelius holte wurden einzelne Teile zusammengeschraubt. Aber ihn ab und ging mit ihm zum Wohnwagen auf zum Aufbau des Zuschauerraumes und zum dem Platz, auf dem am nächsten Tag die Messe Spannen des wasserdichten Zeltdaches darüber beginnen follte. Auf dem Weg fragte Hans nach mußte man doch noch einen Helfer heranholen. der neuen Kasperlbude, wie groß sie fei, und ob sie schöner wäre als die vom Schmitt. Aber der Vater jagte ihm, er werde sie ja bald selbst feben und sie würde ihm sicher gefallen.

Der Zug war gegen Mittag angekommen, und die Eltern hatten mit dem Essen auf Hans gewertet.

An mir solls nit fehlen, Vatter!" neuen Bude gespielt werden. Hans hatte vor Nachmittags sollte zum erstenmal in der geschlagen, er wolle die Drehorgel bedienen, und Sie Mutter solle sich an den Eingang stellen und fassieren.

bißle Orgeln, das kann ich leicht machen." Ich hab jüngere Arme als die Mutter. Das

Kasperlbude mit ihren blau angestrichenen Holz Dabei bliebs dann auch. Die schöne, neue tenien sah recht schmuck aus. Der Verhang war Am Abend stand dann alles fig und fertig da. lustig bemalt. Und einen günstigen Play hatte nur die Bänke mußten noch aufgestellt und die Beter Cornelius auch bekommen. Eine so große Kulissen in der Stasperlbühne eingehängt werden. Bude schob man nicht in die hinterste Ede. Des So müde wie heute war Hans noch nie ge- war auch ein Vorteil. der ins Gewicht fiel. Das wesen. Er hatte auch rechtschaffen mit angefaßt. zeigte sich gleich am ersten Tag. Der Beuch war Im Wohnwagen schliefen die Eltern im gut. Das hob Vater Cornelius' Laune, so baz Solange Hans die Großmutter noch ehen hinteren Teil, der durch einen Holzverschlag ab- fein Stasperl nochmal so ausgelassen und luftig fennte, winfte er mit dem Teichentuch Tann Bist du aber gewachsen, Hans!" begrüßt getrennt war. Im vorderen Teil, der Küche, war als sonst. Hans hatte einen wahren Feuer stand er am Fenster, fab wie der Zug unter der thn die Mutter. Gib mal deine fieben Zwetsch- Wohnzimmer und Speisezimmer zugleich war, eifer mitgebracht, und zu zaveit spielte sichs über­Grombühlbrüche durchfuhr an den verräucher: en gen her. Das fönnen wir alles nachher auspaden. hatte Bater Cornelius ein schmales Feldbett auf- haupt beffer, als wenn ein Spieler alle Figuren Häusern des Grombühl vorbei. Wie oft hatte er o, und jetzt set dich mal hin und laß dies gut gestellt, das tagsüber hochgeklappt werden konnte. selbst führen und spielen mußte. noch vor ein paar Jahren oben auf der Eisen- schmecken!" Hier war Hansens Schlafstätte. Trotz der vielen, konstruktionsbrücke gestanden, Franz und Vene Während des Effens sagte Vater Cornelius, neuen Eindrücke und trotz der großen Freude oder Gretl waren dabei. Da warteten sie dann daß er mit dem Aufbauen gewartet habe, bis darüber, daß er nun endlich ein richtiger Stasperl­immer, bis eine Rangiermaschine oder ein zahr- Hans da wäre. Die neue Bude sei noch zuspieler geworden war, schlief Hans vor über­planmäßiger Zug unter der Brüde durchkam, ammengelegt auf dem Anhängewagen verpadt, großer Müdigkeit bald ein. und ließen sich von dem grauen Dampf aus den den er sich jetzt habe anschaffen müssen. Nach Letomotivschloten vollständig einnebeln.. dem Essen ging es gleich ans Aufbauen.

Die Häuser rechts und links von der Bahn- Was hast denn mit der alten Bude gemacht trede wurden nun immer spärlicher. Zuerst Batter?" lannte er die Landschaft außerhalb der Stadt Die hab ich verlauft. aber viel hab d) nit och, aber bald wurde sie ihm fremd. Die ersten dafür gefriegt. Die neue Bude is auch nur zum

Anna ihre Tageseinnahme. Sie war weit gräber Nach dem letzten Stüd überschlug Frau als jemals, solange man sich mit der kleinen Bude hatte behelfen müssen. Sans tam nochmals auf die Drehorgel zu sprechen:

Am andern Morgen nach dem Kaffeetrinfen wurden die Bänke aufgestellt und die Kulissen und wenn du jetzt noch keine größere anschaffen Weißt, Batter, die spielt mit laut genug, eingehängt. Dann war die Bude fertig. Sie ab fannst. der wüzte hchen einen Ausweg. daß recht stattlich aus. Der Zuschauerraum war nur wir mehr Spektakel machen könnten. Aufs mit Holzbarrieren abeegrenst. hinter denen die Spettofelmachen fommts doch an, damit man Baungäste stehen und von außen dem Spiel uns hört, Nit was?" Fortjepung folgt.)