bilden. Dringende Korrekturen des Unfallgesehes wünsche auch ich vorangestellt zu sehen; allein es fommt hier auch die Ausdehnung des Gesetzes in Betracht. Der Geschäftsbericht des Reichs
Versicherungsamts soll, wenn großer Werth darauf gelegt wird, Städten tönnen die Liberalen nicht erörtern, ohne dabei den treffenden Stadtbezirks hinaus sich erstreckt. Aus diesem Grunde
wieder hier vorgelegt werden.
Ministerium Puttkamer den Gemeindevertretungen das Recht abe Lokales. gesprochen wurde, in Angelegenheiten von allgemeiner politischer Die Wohnungsfrage in Berlin und in anderen großen Bedeutung zu petitioniren, wenn diese über die Grenzen des be Mund von Humanität und Gemeinnüßigkeit vollzunehmen. bekommen, seine Zustimmung zu dem von der Stadtverordnetenhat es ja denn auch der muthige Berliner Magistrat fertig Abg. v. Frege ist erfreut, mit dem Vorredner aus dem Wenn man zuerst etwas leistete und sich dann dieses günstige Bersammlung gefaßten Beschlusse gegen die Getreidezölle zu ver Hause in dem Wunsche größerer Dezentralisation übereinstimmen Beugniß ausstellte, so wollten wir nichts darüber sagen. Allein zu können. Vielleicht würden als erste Instanz die Einigungs- Beugniß alishus liebt es, die tönenden Worte und stolzen Ti- fagen ämter einzusehen sein. Auch die hohen Verwaltungskosten er
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Wenn in solchen Fragen, wo Jemand das Richtige mit klären sich zum Theil aus der Konstruktion vieler Berufsgenossen- raden gerade da anzubringen, wo er nichts leistet und seiner schaften für zu große Gebiete. Auch wir erkennen an, daß das ganzen Natur nach etwas zu leisten unfähig ist. Die Liberalen Sänden greifen kann, überhaupt noch derartige Petitionen Be Reichs- Versicherungsamt überlastet ist und möchten unserer in der Berliner Stadtverwaltung erklären sich selbst für Muster- deutung haben können, so wäre allerdings die Agitation in den seits die Vermehrung der Senate nicht ohne Weiteres empfehlen. menschen und alles, was sie thun, für ausgezeichnet. Daß die städtischen Gemeindevertretungen schwerlich die richtige gewesen. Hier würden Massenpetitionen einen besseren Eindruck machen, denn unter Schulen in Berlin vorzüglich sind, ist ein freisinniges" der Unfall- Schiedsgerichte und derjenigen der für die Alters- und munal- Liberalismus bedarf es doppelter Gänsefüßchen); in Wirt/ Anblick einer solchen Maffenpetition gegen die Lebensmittel- Bölle Abg. Roesicke bleibt dabei stehen, daß zwischen der Stellung Dogma( bei dem Namen freifinnig" für den Berliner Kom den Herren Reichsboten befindet sich wohl mancher, dem beim Unterschied bezüglich der Aufsicht durch die von ihm erwähnten zurück. Es handelt sich indeß diesmal um die Wohnungsfrage. fällt und eine plößVerordnungen statuirt würde. Von den vom Abgeordneten Was die Liberalen hier an sich selbst loben wollen, ist wirklich Singer erwähnten Tarifen wisse er nichts; es habe sich höchstens schwer erfindlich. Bisher haben sie der zunehmenden Wohnungsgegen die Zölle, daß sie in allen Orten gleichzeitig, gleichhaftig eine gewisse Gewohnheit herausgebildet, wie man gleichartige noth der arbeitenden Klasse, den enormen Steigen der Grund- und ohne besondere äußere agitatorische Veranlassung auftritt. Fälle zu beurtheilen hat. Der Unterschied in den Groß und stückspreise interesselos zugesehen. Aber das liberale Selbstlos Kleinbetrieben für die Verwaltungskosten sei thatsächlich nicht so it nie um einen Stoff, nie um eine Begründung verlegen. Wie unseres Blattes, der in einer kleinen Stadt nahe bei Berlin wohnt. groß, wie Herr Schrader annehme. Partei für den Antrag Osann stimmen werde, bemerkt Nachdem Abg. Goldschmidt erklärt hat, daß die freisinnige man das macht, dafür sei ein Artikel der„ Nationalzeitung" als Derselbe theilt uns mit, daß vor etwa sechs bis acht Wochen bei Beispiel angeführt. Da heißt es: der dortigen Stadtverordneten- Versammlung der Antrag gestellt Gemeinnützige Baugesellschaften und humane Industrielle und angenommen wurde, eine Petition an den Reichstag zu
sekretärs erreicht sei.
lösen.
liche Sinnesänderung hervorbringt. Das aber ist das Bezeichnende der gegenwärtigen Bewegung
Vor uns liegt ein interessantes Schreiben an einen Leser
Abg. Singer, daß seiner Ansicht nach die Großindustrie in haben seit geraumer Zeit sich lebhaft bemüht, eine der Lebens richten wegen Aufhebung der Viehsperre und der Lebensmittel Rheinland und Westfalen die Entlastung des Reichs- Versicherungsfragen für den Arbeiter in großen Städten, die Wohnungsfrage Bölle. Zwei der Stadtverordneten wurden mit der Abfassung ants hauptsächlich deswegen betreibe, weil es dasselbe in Verfu 18en dacht habe, daß es die Interessen der Großindustrie nicht ge- licher Weise in den Vordergrund des öffentlichen Intereffes ge- die Abfaffung besorgen und der Vorsitzende der Stadtverordneten der Petition an den In jüngster Beit ist diese Angelegenheit erfreu: Reichstag beauftragt und zwar sollte ein dortiger Rechtsanwalt nügend vertrete. Für die Steitens des Abg. v. Frege gemachte Andeutung, daß die Arbeiter so vielfach simulirten, hätte irgend treten. Niemand verkennt die sich entgegenthürmenden ein Beweis gebracht werden müssen. Die Dringlichkeit der Be Schwierigkeiten; aber, sie zu überwinden, ist ein ernstlicher Ver- die Petition unterschreiben und absenden. Nun ist merkwürdigerweise in der Sache aber bis heute noch feitigung der Karenzzeit sei auch von anderen Parteien erfreu- fuch noch nicht gemacht worden" u. s. w. Diefen nichtssagenden Stil wenden die liberalen Phraseologen in der Angelegenheit nachgefragt wird, die Sache auf den Andern, Nichts geschehen. Jeder von den Beiden schiebt, wenn bei ihm licher Weise betont worden. Abg. v. Frege verwahrt sich dagegen, daß er die Arbeiter da an, wo fie preisen wollen und wo doch nichts vorhanden ist, und keiner thut Etwas, denn die Beiden sind, wie der Brief im Allgemeinen als Simulanten bezeichnet habe. das Preis verdiente. Der zuletzt angeführte Sah enthält ja das ZuAbg. Dann zieht seinen Antrag zurück, da der Zweck, den geständniß, daß die bisherigen gemeinnütigen" Versuche von Bau- schreiber versichert, konservativ und man kann deshalb vermuther er mit demselben verfolgt habe, durch die Erklärung des Staats- 28ohlgemuth, nicht als ernstliche" anzusehen sind. Das Ur- wenn Jemand diese ganze Petitionsangelegenheit auf gute Manier gesellschaften, wie z. B. derjenige der Herren Schrader und daß es ihren politischen Empfindungen nicht widerstreben würd Abg. Schwart( Soz.) verlangt die Auszahlung der Renten theil ist scharf, aber richtig. Diese Versuche sind im Interesse der aus der Welt schaffen tönnte. Abg. Schwart( Soz.) verlangt die Auszahlung der Renten einzelnen Betheiligten, als individuelle und private Bemühungen sinnigen Blattes in dem Städtchen. Der Redaktion versprach, sich Inzwischen wandte sich Jemand an die Redaktion des frei an die Berechtigten im Bereiche der See- Unfall- Berufsgenossenschaft auch dann, wenn dieselben im Auslande leben, und wünscht Beiläufig sind die meisten in den Häusern der Baugenossenschaften Petition zu erlangen. Allein auch von diesem National- Hero zum wirthschaftlichen Fortkommen ganz praktisch und löblich. an Eugen Richter zu wenden, um ein Formular zu solcher die Fortdauer der Krankenversicherung für Seeleute auch für den Angesiedelten sozialdemokratische Arbeiter, was Herr Schrader fam der Bescheid, eine solche Petitionsfassung sei in Berlin nicht vollen Umfang ihres Aufenthalts am Lande. vielleicht noch nicht gewußt hat. Und diese sind sehr weit von Staatssekretär v. Bötticher: Der Ausdehnung der Zahlung der Meinung entfernt, daß mit einem solchen Versuch ein Anfas vorräthig. Nun wendet sich der Briefschreiber an uns mit der der Rente im Auslande steht der Mangel einer Gewähr für aus zur Lösung der Wohnungsfrage gemacht, daß derselbe eine soziale Anfrage, ob wir ihm nicht ein derartiges Petitionsformular zu reichende Kontrolle gegenüber; die Krankenversicherung braucht hat sei. Es ist vielmehr blos eine Lotterie mit verhältniß zur nicht ausgedehnt zu werden, da in dieser Beziehung schon durch mäßiger Aussicht; doch kann man sich durch Nachfrage bei jedent befinden. Eine Berliner Arbeiterversammlung würde, wenn sie Wir müssen gestehen, daß wir uns ebenfalls in Verlegenheit § 48 der Seemannsordnung Vorsorge getroffen ist. Nachdem noch seitens des Abg. Windthorst der Tendenz des der neuen Hauseigenthümer" überzeugen, daß die Chancen lange einen derartigen Beschluß faßt, auch von ihrem Bureau die Ubnicht so günstig sind, wie es in der Voff. 8tg." wiederholt Untrags Dfann zugestimmt worden, schließt die Discussion, und„ offiziös" dargestellt worden ist. Nun aber soll ja die Stad: faffung der Petition besorgen lassen und sie darf sicher sein, daß Berlin die Sache in die Hand nehmen. Die„ Nat.- 3tg." meint ein solcher Beschluß vom Bureau auch respektirt wird. Von allen Stadtverordneten - Versammlungen scheint man das nicht behaupten hierüber in ihrem oben angezogenen Artikel: Es war ein richtiger Gedanke des Stadtv. Wohlgemuth. zu können. Es läge ja ein gewisser Reiz darin, den beiden konservativen eine gemeinsame Berathung seitens der Vertreter des Magistrats Verfassern der Petition ein sozialdemokratisches Betitionsformular und der Stadtverordneten anzuregen, um darüber einen Meinungs- unterzuschieben. Beim Mangel eines solchen Formulars austausch herbeizuführen, in welcher Weise die städtischen BeWohnungen für Arbeiter und fleine Beamten unterſtügen sehr bezeichnend; keinerlei planmäßige Organisation, feinerlei hörden die gemeinnützigen Bestrebungen zur Errichtung billiger müssen wir uns dies Vergnügen leider versagen. Für die Petitionsbewegung an sich ist dieser Vorgang aber fönnen. Die Stadtverordneten Versammlung hat den Antrag Borbereitung und doch die Einmüthigkeit in der Forderung nach Aufhebung der Zölle, die gleichzeitig und unvermittelt an allen
das Kapitel wird bewilligt.
Für die physikalisch- technische Reichsanstalt werben 249 313 M., 29 857. mehr als im Vorjahre, geNach einigen befürwortenden Worten des Abg. Witte wird
fordert.
bas Rapitel bewilligt.
Erwerbung eines Grundstücks behuss Errichtung eines Dienſt Unter den einmaligen Ausgaben werden 1900 000 m. zur gebäudes für das Reichs Versicherungsamt und zum Beginn der Bau- Ausführung gefordert.
Die Kommission hat beschlossen, von dieser Summe 400 000 M. abzusehen und nur 1 500 000 m. zu bewilligen. Staatssekretär v. Bötticher erklärt sich mit dieser Streichung einverstanden in der Hoffnung, daß ein größerer Betrag für das erste Baujahr nicht nöthig werden würde.
Das Haus beschließt entsprechend dem Antrage der Budget tommiffion. Zur Errichtung des Reichstagsgebäudes werden als zehnte Rate 1700 000 m. verlangt.
Abg. Bürklin bringt die Nachricht zur Sprache, daß man beabsichtige, in der inneren Einrichtung des Reichstagsgebäudes erhebliche Einschränkungen und Vereinfachungen eintreten zu laffen und beklagt diese Absicht der Bauleitung umsomehr, als die deutsche Kunst und das Kunstgewerbe auf das Innere des Reichstagsgebäudes gerade große Hoffnungen gesetzt haben. Auch im Interesse des Gebäudes selbst sei das sehr zu bedauern. Ein solches Wert solle man nicht mit aufgeklebten Stuckornamenten und ähnlichem„ faulen Zauber" ausstatten. müßten die erforderlichen Mittel besonders bewilligt werden, um dem vorzubeugen.
braucht also nicht das echte Waterial durch Surrogate zu erReichstag selber.
# 1
einem Ausschuß überwiesen."
P
senden könnten.
Orten auftritt.
Das Blatt konstatirt alsdann die weite Verbreitung der Ansicht, daß er dort( nämlich in Ausschusse) begraben bleiben wird", hofft jedoch, daß dies nicht geschehen werde. Wir wollen das in Man macht der Agitation für politische Forderungen oft den aller Geduld abwarten. Jedenfalls haben wir keinen Grund, die Vorwurf, daß sie viele Unüberzeugte mit fortreiße. Hier zeigt demselben versprechen. Etwas Wesentliches kann die Stadt auf diesem zahlreiche sonst überzeugte Anhänger einer Sache nicht dazu Begrabung des Antrages zu wünschen, obwohl wir uns nichts von sich aber auch eine andere Seite unseres öffentlichen politischen zu o tone tabt auch biefem Lebens, nämlich, daß, wo feine organisirte Agitation stattfindet, Gebiete gar nicht leisten. Sie ist außer Stande, auch nur den zehnten Theil der jährlichen Vermehrung des Bedürfnisses fort kommen, ihrer Ueberzeugung Ausdruck geben zu können. dauernd zu befriedigen. Das ist fein Vorwurf für die Stadt die Bewegung gegen die Nahrungsmittel- Bölle und Grenzsperre Hoffentlich schwillt auch ohne weitere planmäßige Agitation Berlin . G3 bedarf eben in der Wohnungsfrage der Großstädte zu solcher Gewalt an, daß diese verhaßten Einrichtungen mit größerer Reformen, die den kommunalen Rahmen überschreiten. 3. folcher Gewalt an, daß diese verhaßten Einrichtungen mit über die Stadt könnte immerhin den guten Willen zeigen, und Leichtigkeit hinweggefegt werden, wir glauben allerdings auch an diesen Willen nicht. Es ist wirklich naiv, wenn die„ Nat.- 3tg." fortfährt:
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Durch eine ,, Studentenauffahrt" soll am 31. Januar die zwanzigjährige Jubeljeier der Gründung des deutschen Reiches " Ein Widerspruch erhob sich nur seitens des Abg. Singer gefeiert worden. Dieses Reich mit seinen gegenwärtigen politischen tratischen Agitation durch die Fürsorge der städtischen Behörden Die große Masse unseres Volts fann an der zwanzigjährigen und" war auf die Furcht zurückzuführen, daß der sozialdemo- und wirthschaftlichen Zuständen ist allerdings dieser Feier werth. Jubelfeier" des Reichs nicht theilnehmen, und ein politisch reifer für die Arbeiter Damm entgegengesetzt werden könnte." Von dieser Furcht ist der Abg. Singer sicherlich weit entfernt Weann, in welchem Lager er auch stehen möge, fann es gleichfalls und sie wäre dreifach überflüssig: erstens wird diese Fürsorge eine nicht Abg. Bachem( 3.) hält gleichfalls dafür, daß hier Ersparniß schillernde Phrase bleiben, zweitens würden die Arbeiter daran zu denen gehört, in deren Taschen die Reichspolitik das Geld der außer wer lediglich an seine Sonderinteressen denkt und rüdsichten nicht am Blaze find. Um 100 000 m. zu sparen, feine Wohlthat, sondern nur eine unzureichende Schranke der Uebrigen hineinpraktizirt. Unreife Studenten sind die ersten, fann ich mich nicht dafür erwärmen, daß die Eingangshalle des ungerechtesten wucherischen Ausbeutung erblicken, und endlich welche die Jubelfeier" der zwanzigjährigen Gründung des Gebäudes mit Ziegelmauerwerk und Stuck ausgestattet wird. Drittens würde es sich nicht um einen Schlag gegen die Sozial- deutschen Reiches begehen. Das ist für das deutsche Reich ein Wir wollen beim Eintritt in das Haus sofort von dem Geiste demokratie, sondern um einen Schritt zu ihr hin handeln. Auch beschämendes, ein tieftrauriges Zeugniß; aber das Zeugniß ist angeweht werden, der dort wehen soll; unsere Werke sollen auch würde es dem Abg. Singer sehr interessant sein, zu sehen, daß verdient. Wahrlich, der Spott der Thatsachen ist blutig. Nun, nicht gleichsam aus Ziegelmauerwerk und Stuck, sondern aus die Gemeinde Berlin wirklich auf einem Gebiete an eine große die Zukunft des deutschen Reichs wird nicht der„ studirende", von dem Bau. Es sind noch zwei Millionen vorhanden, man Reform heranträte; ist ihre Verwaltung doch so weit hinter der sondern der arbeitende Theil der heutigen Jugend bestimmen. Gebieten der Schule ist feßen. Das Material muß ein festes Gefüge haben, wie der( vergleiche den Antrag Stadthagen ), der Organisation kommunaler vom Polizeipräsidium eine Wagenfahrt von etwa hundertzwanzig Arbeit, in der Geltendmachung politischer Rechte, in dem Ber: Gespannen bereits genehmigt, welche die Linden, Kaiser- Wilhelmsehr wünschenswerth und dem unechten vorzuziehen; aber Jahr Nat.- 3tg." selbst, daß sie den Erfolg an manche Bedingungen richtig mit den in vorgestriger Nummer angeführten Falle, wo Staatssekretär v. Bötticher: Gewiß ist echtes Material hältniß zur Kirche, in der Wahrung ihrer Würde gegenüber der Straße u. f. w. passiren wird." Benfur von oben und überall. Schließlich verräth auch die ,, Berliner Zeitung " und Freifinnige Zeitung" sind für Jahr hat man uns zur Sparsamkeit aufgefordert und von uns verlangt, daß wir uns innerhalb der verfügbaren geknüpft glaubt: Wenn sich genügendes Kapital findet, das mit dem denkbar ein Kellner gerichtlich zum Gesinde gerechnet wurde, noch nicht Bausumme halten. Jetzt stellt sich heraus, daß echtes Material nicht genommen werden kann, wenn man damit aus- mäßigsten Zinsfuß zufrieden ist, wenn die Stadt, so viel es in zufrieden. Die Berl. 8tg." bleibt dabei, die Kellner sind Getommen will; es muß entweder Nachbewilligung erfolgen oder ihrer Macht liegt, durch Unterstützung der gemeinnüßigen Bauten werbsgehilfen", sei überflüssig. Sie meint, was heut einem Kellner weniger echtes Material verwendet werden. Die Reichstagsbau- werden würde( Was heißt das?) Schulen, Kirchen u. s. w., von denen sie in Berlin ja entlastet widerfahre, könne morgen auch einem Barbiergehilfen und über hilft, wenn der Staat die morgen einen Handlungskommis widerfahren; derartige rr Kommission war der Ueberzeugung, es verdiene den Vorzug, den Baufonds nicht zu überschreiten. Die Ausführung des Wunsches Eisenbahn- Verbindungen so günstig, so schnell und so billig ge- thümer tönnten auch troß eines Gesetzes vorkommen. Die Berl. der Vorredner würde nicht bloß erhebliche Nachforderungen, staltet, daß durch sie nicht zu viel Zeit und nicht zu viel Geld 3tg." beurtheilt die Sache vom grünen Tische. Die Auffassung, sondern auch eine Hinausschiebung der Vollendung des Baues verloren geht, dann wird es schon möglich werden, auch bei daß die Kellner zum Gesinde gehörten, ist unter den Wirthen vielfach verbreitet. Deswegen und angesichts der Thatsache, daß um vier Jahre nach sich ziehen. Aber nehmen Sie auch nur Berlin noch gute und billige Heimstätten zu errichten." Das Kapital mit dem denkbar mäßigsten Zinssuß zufrieden! einem Rellner auf Grund der Gesinde- Ordnung eine Ordnungs zwei Jahre, dann ist das schon eine Verzögerung, welche bis und der Zonentaris, ja, das wäre schon etwas. Aber wenn, strafe auferlegt wird, fordern die Kellner die ausdrückliche reichszum Herbst 1896 sich ausdehnen würde. Die Bildhauerarbeiten in der großen Halle können nicht wegbleiben, denn sie stehen und wenn, und wenn! Und wer glaubt denn wohl an diese gesetzliche Bestimmung:„ Kellner sind Gewerbsgehilfen". Jeder, -Zukunftsgemeinde und diesen Zukunftsstaat der Nat.- 3tg." ber aus den praktischen Verhältnissen heraus und nicht vom der Architektur im Zusammenhang. Sie haben die grünen Tisch urtheilt, wird diese Forderung billig finden. Es Wahl. Offeriren Sie eine Erhöhung der Bausumme, die Re- Das Blatt schließt seinen Artikel mit dem Sage: Gerade der Umstand, daß die Sozialdemokratie von dem stimmen ihr denn auch die Prinzipale durchweg und ebenso das gierungen werden schwerlich widerstreben; aber machen Sie uns feinen Vorwurf, daß wir nicht sparsam genug gewesen sind. Antrage Wohlgemuth nichts wissen will, zeigt, wie sehr er ge-„ Gasthaus" zu. Die Freis. 3tg." weiß nichts Stichhaltiges vorzubringen und bindet daher ihren Lesern Folgendes auf: Abg. v. Cuny hat gegen die Erhöhung der Bausumme kein eignet ist, dem Wühlen derselben entgegenzuarbeiten." Wohlauf denn! Nur fest entgegengearbeitet! Für dieses Ent- Einen Gemeindevorsteher in Lutah zieht der sozialdemokratifche Bedenken. Die Hinausschiebung des Baues sei auch kein Unglück; er fühle sich in dem gegenwärtigen Hause sehr wohl. gegenarbeiten gegen unfer Wühlen" soll es an des Abg. Singer Vorwärts" als Autorität dafür heran, daß ein Kellner zum Eventuell möge man die Position in die Kommission zurück- und unserer Aufmunterung nicht fehlen. Wir werden aber auch Gesinde gehöre." Herr Richter fann wohl bald das Fest seiner dafür sorgen, daß die Arbeiter der Entwickelung mit prüfendem taufendsten Zeitungslüge feiern. Auge folgen und mit den stolzen Worten die Thaten vergleichen.
mit
verweisen.
Staatssekretär v. Bötticher hält die Behauptung, daß die Hinausschiebung sich auf 4 Jahre belaufen werde, bei der Schwierigkeit der Beschaffung und Bearbeitung istrischen Sandsteins vollständig aufrecht.
Nach Ablehnung des Antrages v. Cuny wird der Titel unverändert bewilligt. Zur Herstellung des Nord- Ostsee- Kanals werden als fünfte Rate 29 Millionen verlangt. Abg. Lingens betont die Nothwendigkeit einer erweiterten geistlichen Fürsorge für die Kanalarbeiter. Besonders für die katholischen Arbeiter würde noch ein fünfter Geistlicher sehr segensreich wirken können. Der Titel wird bewilligt, desgleichen der Rest des Etats des Reichsamts des Janern. Schluß 534 Uhr. Nächste Sitzung: Montag 1 Uhr( Etat). Ueber die Landtagsverhandlungen berichten wir in nächster Nummer.
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Die preußischen Staatsbahnen beabsichtigen die Dampf heizung auf fämmtlichen Hauptlininien einzuführen, und lassen Auch Petitionen haben ihre Schicksale! Als die Herren daher eifrig an der Umänderung der Personenwagen arbeiten. Agrarier ihre Agitation zu Gunsten der Brotvertheuerung in Auch die Gepäck, Post- und einige zur Gilgutbeförderung Szene fegten, da war der nothwendige Petitionssturm von langer dienende Güterwagen erhalten entsprechende Vorrichtungen. Die Hand bestens vorbereitet; die Petitionsformulare waren in Massen Dampfheizung hat den Vortheil, daß sie bei einem etwa ein gedruckt und der Himmel mag wissen, was sich mancher biebere tretenden Unfall gefahrlos ist. Der zum Heizen erforderliche Bauer dabei gedacht hat, als er von seinem„ gnädigen Herrn" Dampf wird direkt aus dem Kessel der Lokomotive mit einem zur Unterzeichnung des Schriftstückes bewogen wurde. Damit Druck bis zu zwei Atmosphären in die unter dem ganzen Zuge erregten die staatserhaltenden Parteien mit dem großen Rürassier hinlaufende Leitung getrieben und verläßt dieselbe am Zugenbe an der Spitze die Unzufriedenheit der breiten Majsen des Volfes, wieder, soweit er sich nicht als Wasser an den Leitungswanden denn nach der Behauptung dieser Leute sind die ländlichen Ar- niederschlägt und durch selbstthätige Ventile abfließt. Bei dieser Art beiter zahlreicher als die Industrie- Arbeiter. Heute hat sich die der Heizung herrscht nun gewöhnlich in den ersten Wagen hinter der Sache einigermaßen geändert. Aus den breiten Massen tönt der Lokomotive eine fast unerträgliche, Size die sich in den Wagen Ruf nach billigem Brot und billigerem Fleisch und die Regierung der Richtung nach dem Schluß des Zuges zu allmälig redet zum Schrecken der Junker das revolutionäre Wort von vermindert. Diese ungleichmäßige Wirkung läßt sich jedoch regu der billigeren Volfsernährung." An allen Orten organisirt sich liren. Abgesehen von der Regulirung der Temperatur für den ein neuer Betitionssturm gegen die Lebe smittelzölle und besonders ganzen Bug im Packwagen kann, wie die Deutsche Verkehrsztg. die Stadtvertretungen sind es, die auf diesem Gebiete sich zu bemerkt, in den Abtheilungen der 1. und 2. Wagenklasse jeder Meinungsäußerungen gedrungen fühlen, obgleich unter dem Reisende die Temperatur durch die vorhandenen Ventile felbst
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