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Donnerstag, 25. Jänner 1934
Nr. 20
niger Güter vermag er zu kaufen. Der Wider. dazu ist es keineswegs notwendig, daß der Geld- schaftsprogramm, da sie bloß die Stellungnahme I spruch zwischen der Produktion und der Armut umlauf unter das den wirtschaftlichen Bedürf- zu den unmittelbar aktuellen Fragen zum Aus. der unmittelbaren Produzenten, der Arbeiter, nissen entsprechende Maß herabgedrückt und da- druck bringen. Aber auch aus diesen vorläufigen führt zu immer tieferen, immer langwierigeren, mit die Kreditschwierigkeiten verschärft werden. Beschlüssen gehen die Grundsätze, welche die soimmer auswegloseren Krisen. Selbstverständlich bedeuten die Beschlüsse zialistische Politik verfolgen muß, klar hervor: Dieser Grundtatsache des Kapitalismus, an des Klubs bloß eine vorläufige Stellungnahme, es müssen Wege zur Wirtschafts. Die Brüder Strasser , Gregor und Doktor der er schließlich zusammenbrechen muß, kann da ja die verschiedenen Projekte bisher nur in belebung gefunden werden, die durch bloße währungspolitische Maßnahmen Umrissen bekannt sind. Konkrete Anträge, die nicht auf der Belastung der brei. Otto, gehörten beide zu den mehr sozialistisch nicht abgeholfen werden. Aber wenn die Vor- den Gegenstand offizieller Verhandlungen bil- ten Massen beruhen und sie müssen sich eingestellten Anhängern Hitlers . Gregor Straj. aussetzung falsch ist, von der Engliš ausgeht, den, wird die Partei erneut zu prüfen haben. in der Richtung einer planmäßigen Reser hat sich mehr oder weniger mit der Schwen. können auch seine Schlußfolgerungen nicht rich. Selbstverständlich bedeuten diese Beschlüsse auch gelung der Wirtschaft bewegen, die tung Hitlers zur Großzinduſtrie abgefunden. Er tig sein, fann es auch nicht zutreffen, daß die kein vollständiges sozialdemokratisches Wirt- allein aus Chaos und Elend herausführen kann. blieb seinem„ Führer", dem er selbst an Intel . von ihm vorgeschlagene Regelung ausschließlich
valutarische Wirkungen hätte, ausschließlich den
Geldwert der Krone im Auslande senken, die Der Bankrat konstatiert: Wertverhältnisse im Inland aber ganz unberührt lassen würde. Es ist vielmehr zu befürch ten, daß eine Ueberwälzung der Valutazuschläge auf die Konsumenten stattfinden würde, während umgekehrt die Belebung der Ausfuhr, die ja
Belebung der Weltwirtschaft
ligenz weit überlegen ist, ein gefreuer Gefolgs mann. Trotzdem erhielt er feinen großen Re gierungsposten, wie die vielen kleinen Bonzen und Bönzchen. Immerhin wurde er auf einen Bosten abgeschoben, der zweifellos sehr einträch. tig ist, er wurde Führer der deutschen Chemic. Industrie, wozu er sich rein sachlich- fachlich ge. sehen, vielleicht deshalb eignet, weil er selbst Im Gegensatz zu seinem gefügigeren Bru märkte; der Umfang des Weltanßenhandels der hat Otto Strasser dem sozialistischen" Füh. nimmt nur allmählich zu und bleibt auch weiter rer Hitler den Rücken gekehrt. Mehr noch, er neuen Hindernissen ausgesetzt. bekämpfte ihn sehr entschieden und wird deshalb Die Wirtschaftslage der Tschechoslowakei höchstwahrscheinlich eines Tages umgelegt" weist im ganzen außer Saisonverschiebungen werden. In einem kleinen Schriftchen Revolu feine bedeutenderen Aenderun- tion oder Miniſtersessel" hat Otto Straffer gen auf. Ständig schwierig bleibt das Pro
ebenfalls auf eine Reihe anderer Hindernisse Wirtschaftslage der Tschechoslowakei unverändert frither Apotheker geweſen iſt.
stößt, als auf den Geldwert unserer Krone, nicht oder nicht in dem erhofften Ausmaß eintreten würde.
Der Bankrat der Tschechoslowakischen Nationalbant hielt gestern seine ordentliche Monatssitzung ab. Dem Geschäftsberichte über den abgelaufenen Zeitabschnitt entnehmen wir folgendes:
Darum sind die sozialdemokratischen ParTamentarier zu dem Schluß gekommen, daß nicht währungsvolitische Maßnahmen, daß überhaupi nicht Maßnahmen, die das Problem der Export- Die Entwicklung der Weltwirtschaft erhielt in förderung als isoliertes Problem, losgelöst von der letzten Zeit eine Unterstüßung in Roosevelts den übrigen Krisenerscheinungen behandeln, son- Währungsprogramm, das endlich die Stabilidern nur ein allgemeines, umfassierung der Währung der Ver= sendes Programm der Krisenbeeinigten Staaten näher bringt und hiemit tämpfung geeignet ist, Hilfe zu bringen, der für den Belthandel wichtigen Währungen nä auch dem Problem der Lösung der Stabilisierung someit diese im Rahmen der kapitaliſtiſchen Wirtschaft, bei Aufrechterhaltung des Privateigen bisher einen der wichtigsten Gründe der Weltstö her fommt. Der Kompler dieser Fragen bildete tuins von Produktionsmitteln überhaupt mög- rung des internationalen Warenaustausches und lich tit. war ein dauerndes Hindernis für die Neubelebung der Kooperation der internationalen Stapital
Was die internationale Entwicklung der Arbeitslosigkeit anbelangt, ist es symptomatisch, daß ihr Niveau in der letzten Zeit bereits in der Mehrzahl der Staaten niedriger liegt als in derselben Zeit des Vorjahres und daß auch bei den übrigen Staaten eine Neigung zur Bes serung fonstatiert werden kann; dies ist auch aus dem Umstande zu ersehen, daß die Saisonsteigerungen der Arbeitslosigkeit in den heurigen Wintermonaten bedeutend hinter der vorjähri gen Entwicklung zurückbleiben.
Darum stellt der Klub die plan mä Bige Eingliederung der Arbeitsmärkte. Iosen in den Vordergrund. Die Verkür. zung der Arbeitszeit muß das verfügbare Arbeitsquantum auf eine möglichst große Anzahl von Arbeitern aufteilen, die Siche. rung und Hebung der Rauftraft der breiten Massen muß der Produk tion Absatzmöglichkeiten bieten und damit die Wirtschaft beleben. Die planmäßige Kontrolle der Rationalisierung muß es ermöglichen, daß der technische Fortschritt jich entfalten kann, ohne zu einer Geißel der arbeitenden Menschheit zu werden. Selbstverständlich gehört zur Arbeitsbeschaffung auch die Exportförderung. Die Lösung dieses Problems ist vor allem eine handelspolitische Aufgabe. Die Erschließung neuer Absatzmärkte
Die Belebung der Weltwirtschaft, die im Durchschnitt anhält, stützt sich jedoch vor allem auf die Besserung der Inland 8
blem des Außenhandels. Die Industriebeschäf- einige Unterredungen mit Hitler geschildert. tigung zeigt eine faisonbedingte Nuhe. Die Ar. Diese Unterredungen sollten einen letzten Ber. beitslosigkeit nähert sich ihrem Vorjahrsniveau, such darstellen, die beiden verkrachten Politiker auch ihr winterlicher Saisonzuwachs ist we wieder zusammenzubringen. Der Versuch ist geniger stark als im Vorjahr e. In scheitert, weil Otto Strasser dem Führer sich den einzelnen Branden konsolidiert sich die nicht fügte, diesen vielmehr in verstärkter TonSituation allmählich, hauptsächlich in Inter - art und mit noch durchschlagenderen Argumen nehmungen mit gefunder Kapitalbasis.
Die Jlluquidität des Wirtschaftsprozesses in den vorhergehenden Monaten der Depression verschwindet langsam, die Insolvenz weIIe ist im Rüdgang begriffen. Von den anhaltenden Schwierigkeiten des Außenhandels geben auch die Dezemberergebnisse der Ein- und Ausfuhr ein Bild. Die Saisonbelebung der Fertigwarenausfuhr war geringer als in den Borjahren, die Einfuhr ist gegen November sogar gefunken.
Herabsetzung
des Lombardzinsfuẞes
Der Bantrat beschloß. den Saß für Lom barddarlehen ab 25. Jänner 1. J. auf 5 Prozent für Staatspapiere und 5% Prozent für andere Werte herabzusetzen.
ten als vorher des Verrates an allen früher von ihm erwähnten Untersuchungen aufgezeichnet hat, tlang nahezu unglaublich. Daß Hitler dann jahrelang schwieg, ohne die Angaben über seine totale Schwenkung zu bestreiten, machte zunächst stuzzig; jetzt weiß man, daß die Aufzeichnungen über die Unterredungen absolut richtig ge wesen sind. Hitler hatte zu Strasser gesagt, was erim Gegensatz zu früher verkündeter Arbei terfreundlichkeit nunmehr wolle: Er denke nicht daran, die Wirtschaft zu zertrümmern". So umschrieb er jetzt alles, was früher sein„ So. zialismus" gewesen war. Er gab also zu, daß er seine sozialistischen Ideen aufgegeben habe. Er wolle, daß eine kleine Herrenschicht auf Grund ihrer besseren Raffe( und ihres Geldbeutels", so hätte er hinzufügen kön nen) rüdsichtslos über die breite Masse ohne Mitleidsmoral herr.
iſt unter den heutigen Verhältnissen feineswegs Amerikanisches Marine- Striegsflotte zu der durch den Londoner Balt feitgeichen fo!!!
leicht, um so dringender ist es geboten, daß alle
noch vorhandenen Möglichkeiten ausgeschöpft budget genehmigt
Ueber Flottenvermehrung noch nicht entschieden
legien Höchstgrenze ausgebaut werden soll, ab. Dic Man muß dem demagogischen Systeriker allgemeine Stimmung scheint jedoch für einen Auszugeben, daß er, seitdem er an der Macht ist, bau der Flotte zu sprechen. von allen den Bauern, Bürgern, Handwerkern, Die täglichen Meldungen der amerikanischen Geschäftsleuten, Arbeitern, Beamten usw. ge Presse, die von einer wachsenden Spannung zwischen machten Versprechungen nicht eine er füllt, aber alles ausgeführt Rußland und Japan berichten, laffen der Deffentlichkeit die Bedeutung einer stärkeren Striegsflotte hat, was er an ungeheuer. immer deutlicher erscheinen. Manche Blätter rechnen bereits für das Frühjahr mit dem Ausbruch des
lichen Brutalitäten in Aussicht gestellt hatte. Er sperrt harmlose Menschen zu zehntausenden hinter Stacheldraht,
und insbesondere die Anbahnungnor. maler Wirtschaftsbeziehungen zu Sowjetrußland nicht länger berzögert Washington , 24. Jänner. ( Reuier.) Das wird. Auch das Währungsproblem hat Repräsentantenhaus hat das Marinebudget geunsere Partei in diesem großen Zusammenhangenehmigt, nachdem der Marineausschuß des Haus beurteilt und ist dabei zu ähnlichen Schlüssen ses von seinem Bestreben abgelassen hatte, mit gekommen wie das Programm der Wirtschafts- diesem Marinebudget das sogenannte Vinson- Ge belebung unserer tschechischen Genossen. Sicher- seks zu verbinden, nach dem 120 neue Kriegsschiffe Strieges im Fernen Oſten. Unter dieſen Uniſtänden weil sie nicht schon vor dem 5. März 1933 meil ist auch der Stongreß der Meinung, daß die Stellung Hitler !" schrieen und Mitglieder seiner brau Das Weiße Haus lehnte Mittwoch eine Stel- der Vereinigten Staaten im Stillen Ozean durch nen Bataillone geworden waren. Er zwingt lungnahme zu der Frage, ob die amerikanische eine starke Flotte geschützt werden müsse. Hunderttausende, für Bettelpfennige in den Ar
lich müssen wir im Interesse aller auf ein be- gebaut werden sollten. grenztes Einkommen angewiesenen Schichten an der Beständigkeit der Währung festhalten, aber
A. M. de Jong:
Verschlungene Pfade
Ein Roman in vier Episoden
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Autorisierte Uebersetzung aus dem Holländischen von E. R. Fuchs.
Aber sie fühlten sich vollkommen zufrieden, wunsch les glüdlich... Das Bewußtsein, daß ihre göttliche Freiheit taum erst begonnen und daß viele aufregende Abenteuer ihrer warteten, erfüllte verführerisch gleißend ihr Herz und Piet lachte manchmal still und leise vor sich hin.
,, Was licherst denn?" tmurrte Peter... Du bist wvic' n richtiges Mädchen."
Ich lach mich frant," gludste Pict. Ich seh sie alle zusammenlaufen und mich suchen... Wenn die wüßten, daß ich hier herrlich faul in einem Heufchober liege!"
" Nu, ja," saate Peter gleichgültig.„ Morgen jollen sie noch ganz anders piepen... Morgen abend jigen wir trotzdem fein mit' nem Schiff auf dem Meer... Können dann überall suchen und stierin... Weiß Gott, Piet, was werden sie heu= Ten... No, hätten uns halt besser behandeln sollen, tas?... Eigene Schuld... fein... Und was für Augen sie machen werden, ivenn wir nach Jahren wiederkommen, mit Matrosenkleidern an und ' nem Schnurrbart."
Zum Teufel!" sagte Peter. Wart nur..."| Biet sah ein, daß seine zukünftige Würde als WelEr stavite durch das unter seinen Füßen ber- tenbummler mit seiner frankhaft wählerischen Versinlende Heu an den Mand und das Huhn flatterte anlagung nicht übereinstimmte. Er machte die entrüstet gadernd mit zu Berge stehenden Federn Augen zu und brachte das durchlöcherte Ei tapfer aus dem Heuschober hinaus. Peter büdte sich und an seinen Mund. Aber sobald er zu saugen beauf sein zufriedenes Brummen froch sein Ge- gonnen hatte und eine glitschige Masse unerwarfährte zu ihm. tet schnell ihm in den Wand glitt, überlam ihn Dacht's doch!" grunzie Beter erfreut. ein so unwiderstehlicher Efel, daß er spudend „ Eier!... Und gleich drei auf einmal!... diesen Leckerbissen ausspie, die leere Schale zu BoDie hat sie natürlich ausbrüten wollen!... den warf und leidenschaftlich mit seiner schmutzi Schau schnell, Pict... Drei frische Eierchen für unsere Mäuler... Nu?..."
Willst du die mitnehmen?" fragte Piet ver=
wundert.
Da wär ich' n Narr!" verneinte Peter. " Sicher um sie zu brechen?..."
Nein, Mann, die werden wir miteinander gleich ausschlürfen... doch' n feiner Bissen!... Schau, so..."
Mit seinem Taschenmesser schlug er an jeder Seite ein fleines Loch ins Ei, sog den Inhalt aus, setzte dabei eine himmlische Miene auf und ließ den Lederbiffen langsam in seinen Mund gleiten.
Alle Wetter, fein!" lobte er. Hier, das da für dich..."
Er präparierte das zweite Ei für seinen Freund, der es zögernd annahm und mißtrauisch betrachtete.
" Nu!" ermutigte ihn Peter lachend.„ Vorwärts denn... da ist kein Dred drin..."
Diese Bemerkung gereichte nicht dazu, um dem anderen größere Lust auf den leckeren Bissen zu machen.
und die sind noch dazu durcheinander gerührt."
Er lachte über diese Vorstellung und Piet mit ihn, aber es flang nicht so von Herzen als Peter glaubte, es fordern zu dürfen. Unzufrieden wandte Glaub nicht, daß ich das mag, Peter", sagte er feinen Stopf zur Seite, um die Züge seines er fleinlaut. Zuhaus mag ich auch rohe Eier nicht, Freundes zu studieren. doch augenblicklich vers änderte sich sein Gesichtsausdruck und er richtete sich halb in die Höhe. Am Rande des Heues hatte er ettvas fich betvegen gesehen und nun tam da gemächlich eine Senne zum Vorschein, die zufrieden zu gadern begann und mit glitzernden Korallenaugen triumphierend herumgudte.
„ Halt's Maul!", rief Peter ungeduldig. " Das ist ganz was andres, Junge.. So' n frisches Ei schmeckt ganz anders... Und wenn's uns dann auf eine unbewohnte Insel verschlagt? ... Dann suchen wir doch sicher überall Vogeleier auf den Klippen... Man zu, schlürf das Eil"
gen Hand Mund und Kinn abwischte, schaudernd vor Widerwillen..
„ Dussel!" schimpfte Peter empöri. Bist ein wenig angestochen, das köstliche Ei auszuspuden!" Aber Piet stich sich nicht an seinem Ausfall, entfernte empört den flebrigen Quark, der noch über sein Sinn heruntertropfie, und begehrte auf: Erstid mit deinem Schmarrn!... Ich sagt dir doch, daß ich's nicht mag!"
Da fiel ein dunkler Schatten zwischen sie und aufschauend erstarrten jie vor Schred beim Anblick des Bauern, der, eine Mistgabel in der Hand, mit wütendem Gesicht vor ihnen stand. Unwillfürlich wichen sie einen Schritt zurüd. aber drohend tam der Bauer heran und knirschte:„ Was soll das?... Was sucht ihr da, Gauner?" Peter stotterte:
„ Eh... nir, Herr... wir waren müd... und e... und e
Aber die scharf spähenden Augen des Bauern hatten schon die leeren Gierschalen im Heu entdeckt und wütend fuhr er los:
hebend gegen die Selle draußen hinter ihm, eine entsetzliche Gefahr für zwei kleine, in Bedrängnis geratene Strolche. Aber Peter war nicht das erste mal in eine solch peinliche und gefährliche Lage gekommen und sobald er sich bewußt wurde, daß er noch ein ganzes Ei in Händen hielt, zögeric er feinen Augenblid, sondern hob blißschnell die Hand und schleuderte das Ei geradewegs in das wutverzerrte Bauerngesicht vor ihm, Harrgenau zwischen die scharfen, bösartig funkelnden Augen .. Das Ei brach entzwei. Augen und Gesicht überzogen sich mit schleimigem Weiß und Gelb. Der Bauer ließ die Mistgabel fallen, fluchte dröhnend und sprang stampfend zurück, beide Hände an seinen Augen, um die widerlich tropfende Masse wegzuwischen.
Stomm! Schnell!" flüsterte Peter, ergriff seinen Gefährten bei der Hand und eilig sprangen sie zur Seite und als der rasende Bauer wie der schauen konnte, waren sie von dem Haufen schon weg und standen leuchend auf der Straße.
sprang aus dem Heu. Er sah die Buben auf der Der Bauer griff nach seiner Mistgabel und Straße stehen und eilte an den Baun.
Noch bebend vor Schreck und durchlittener Angst, faßte Piet seinen Freund am Arm, aber der hatte die Hände voll mit spiken Steinen und weigerte sich wegzulaufen. Eine wilde Nauflust war in dem Kleinen Vagabunden aufgefladert und er schrie gellend dem Bauern auf dem Hofe zu:
Schäbiger Karrenhengst!... Feiger Mordbauer!... Somm nur ran... Werde dir deiSchädel einschlagen, Dreckker!!"
„ Eier stehlen?... Elendes Diebszeug!... nen Wartet nur, ich stech euch alle zwei mit der Mistgabel durch und durch."
Drohend erhob er halb die gefährliche Waffe stoßbereit mit beiden Händen. Piet wurde leichenblaß und drängte sich in seiner ebelkeit verursachenden Angst dicht an seinen Freund. Peter schaut mit tveit geöffneten Augen nach den drohenden, krummen Zinken der Mistgabel, die grauenerregend im dämmerigen Licht des Schobers blint ten. Riesengroß schien der Bauer, dunkel sich ab
Der gereizte Bauer näherte sich mit großen Schritten, aber ein Stück Ziegelstein, der ihm napp am Kopfe vorbeisauste, brachte ihn zur Besinnung und er hielt ein.
stimme. " Heee!" Höhnte Peters schrille KnabenBauernlümmel!... Kleine Knaben mit der Mist" Komm nur ran, gottverdammter gabel stechen, das kannste!... Feiger Schuft! Drecksecle!" ( Fortsetzung folgt.)