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hohlen stellen sie sich den Arbeiter, Frauen. und Kindermördern zur Seite!
Die verbissene Zähigkeit der Revolutio. näre" habe die Beschießung der Arbeiter- Wohngebäude durch Granaten notwendig gemacht. Alles andere, was zu den von der ganzen Kul. turwelt bewunderten heldenmütigen Rämpfen der österreichischen Arbeiter geführt hat, wol. len unsere Verherrlicher der Dollfußbanditen nicht sehen. Tausendemale hat die Reaktion, haben die karrierelüsternen österreichischen Offizier und das nach der Macht gierende degene rierte Aristokratentum der sozialist. Arbeiterbewegung Tod und Untergang angekündigt. Und warum? Weil sie den politischen und sozialen Aufstieg, den die Arbeitermassen dem jahrzehntelangen Kampf ihrer Partei, der Sozial. demokratie zu danken haben, aus tiefster Seele gehaßt haben. Früher schufteten die Arbeiter in den Mordbuden des Kapitalismus dreizehn
Samstag, 17. Jeber 1934
Das um der Niedertretung der Freiheit| lassen. Inauslöschlich für alle Sei-]
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willen vergoffene Blut, die heimtüdische Ermor ten wird ihre@mad fortieben Besiegt nicht überwunden!
dung von Kindern und Frauen wird die christ- und Vergeltung heischen! lichen Schlächter ihres Sieges nicht froh werden
,, Leichenfledderer!""
Kommunisten stören im Parlament eine Trauerkundgebung für die toten Schutzbündler und werden dafür angespuckt
Prag , 16. Feber. In der heutigen Sigung des Abgeordnetenhauses haben die Stommunisten bewiesen, daß sie jedes menschlichen und proletarifchen Gefühles bar sind.
bertreter" erst, als der tschechische Sozialdemokrat Genosse Pit mit trauerumflorter Stimme den gefallenen proletarischen Helden des österreichischen Bürgerkrieges einen Nachruf hielt.
Genojie Iats ch trai auf Dr. Stern zu und pudte ihm dreimal nacheinander ins Gesicht.
„ Ich wundere mich, daß Du als chemali ger Sozialdemokrat Dich nicht schämst, eine Tranerkundgebung für gemordete Arbeiter zu
ftören."
In der Redaktion des„ Sozialdemo kerat langte gestern der nachfolgende Brief ein, der in seiner schlichten Eindringlichkeit ein beredtes Zeugnis für die Stimmung der Wiener Arbeiterschaft ist. Jedes Wort, das der tapfere Genosse unter voller Nennung seines Namens und seiner Adresse schrieb, wiegt schwerer als die ganze schmut zige Greuelpropaganda der Fey- Faschisten.
Werte Genossen, Brüder!
Ihre Mittwochzeitung bei einem Genossen, dessen Namen ich hier nicht anführen will, wenn dieser Brief etwa hier geöffnet wird,
hier erhalten.
Herzlichen Dank, ich trage die Zeitung von Genossen zu Genossen, es erfüllt uns mit Stolz, daß Ihr von uns so schreibt.
Vergesset uns nicht, Genossen, wir sterben hier den Heldentod für unsere gemeinsame Sache. Ein heiliger Krieg für den Sozialismus.
Nicht wehrlos haben wir uns abschlachten lassen von diesen Bluthunden. Zeigt es drauBen auf, Genossen, wie der christliche Staat nach der ,, Quadragesimo anno" geboren wird. Mit Kanonen werden Münner, Frauen und Kinder gemordet.
Worauf sich der Herr Zapotocth offenbar doch Haltet uns in Ehren, Genossen, vergesset einen Moment an seine bessere Bergangenheit er uns nie. Unsere Führer sind nicht feige. Sic innerte und wie ein begossener Pudel den Sitkämpfen mit uns, keiner ist geflohen oder hat zungssaal verließ. sich in Sicherheit gebracht.
Von Schred oder bösem Gewissen gelähmt, Schon ihr Häuptling Gottwald erdrei ließ Dr. Stern biese moralische Züchtigung ohne und vierzehn Stunden täglich und ihre Wohnun- stete sich, aus dem vorgeschobenditen Feldlager der jeden Widerspruch über sich ergehen. Als Abgeord gen waren oft geſundheitswidrige Höhlen. Ihre politischen Feigheit in Mitteleuropa , genannt neter 8apotocty weiter Strawall machte, trat Haßflüche gellten ohnmächtig zum Himmel, und in der sicheren Sut der parlamentarischen Im- der tschechische Nationalsozialiſt Miku I aš, vel Trost juchten sie in Trunk und Spiel. Die So munität der tschechoslowakischenDemokratie stehend, cher seinerzeit in Wien als Arbeiter beschäftigt zialdemokratie erfämpfte ihnen die gleichen Bür Eingriffe gegen die sozialdemokratischen Führer in war, auf ihn zu und sagte: gerrechte, in Wien , dieser Insel einer sozialdemo- Oesterreich zu richten und ihnen Mangel an Mut fratischen Gemeindeverwaltung, wurden für vorzuiverfen. Den Gipfelpunkt der politischen Ver 60.000 Familien vorbildliche Wohnungen ge. lotterung erreichten die fommunistischen Arbeiterbaut und die Kinder der Arbeiter, die solange in die engen Höfe der Grundstückspekulation gesperrt waren, durften im Sonnenschein auf grünen Rasenflächen spielen. In die Herzen der In diesem Augenblicke bildete sich im Hause niedergedrückten, ausgebeuteten Menschen wurde eine breite Front der Arbeiter von der Sozialdemokratie als der Trägerin und Solidarität von den deutschen Berkünderin einer Bewegung zur Befreiung des und tschechischen Sozialdemokras So start müssen dann die Kommunisten ihre Menschengeschlechtes aus den Fesseln der kapita- en bis zu den tschechischen Natio eigene Erbärmlichkeit und die Wucht der Verach listischen Barbarei die Hoffnung gepflanzt. Annalsozialisten. Während die fait vollzäh- tung aller anständigen Sigungsteilnehmer empstatt mit geductem Haupte ist der Arbeiter auf- lig im Saale vertretenen Abgeordneten dieser drei funden haben, daß sie die weiteren Ausführungen recht und zuversichtlich durch die Welt geschrit. Arbeiterparteien in tiefer Ergriffenheit den öfter des Genossen Pit nicht mehr zu unterbrechen wag ten. Das war den Großkapitalisten, den Groß. reichischen Freiheitskämpfern Ruhm und Dant ten. Ms sodann die Abgeordnete 3eminova in grundbesitzern, der verkommenen Aristokratie sollten, begannen die Kommunisten zu randalieren einer hochanständigen Rede die volle Solidarität und ließen wieder eines der bekannten Schimpf der tschechischen Nationalsozialisten mit den hels und den Nuznießern der alten kapitalistischen fonzerte gegen die ,, Sozialfascisten" vom Stapel. benmütigen Arbeitern Desterreichs bekundete, war Herrlichkeit Grund genug, den Marxismus zu Die Herren Dr. Stetn und Babel waren erſt an dem Beispiel dieser antimarriti haffen. So gingen sie überall daran, mit riesigen schamlos genug, die Verdächtigungen des Herrn fchen Partei ein Maßstab aufgerichtet, wie Geldmitteln und mit Hilfe ihrer ausgehaltenen a bicht zu variieren und zu behaupten, der tief hierzulande jene Gesellschaft gesunken ift, die Zügenpropheten daran, die Arbeiterschaft gegen französische Imperialismus habe die österreichi unter der Firma des Kommunismus Lateien ihre Führer zu verheßen und Gewaltbanden fchen Sozialdemokraten zum bewaffneten Kampfe dienste für die Herrn Dollfus, Feh und Stathemauszurüsten, damit, sei es auch nach dem unge. ausgerüstet. Diese schurtische Verleumdung brachte berg leistet. heuerlichsten Blutvergießen, die Arbeiterbewe- die Geduld der Sozialdemokraten zum Reißen. Wir fragen die kommunistischen Arbeiter, gung niedergeworfen werde und die Arbeiter in „ Leichenschänder!"„ Leichenfledderer"-tvie lange sie die Beleidigung dulden wollen, daß einer zu errichtenden„ Volksgemeinschaft" wie- tönte es den Kommunisten im Chore entgegen. sich solche Gesellen ihre Führer nennen dürfen! der lernen, ihren Rüden zu frümmen und rechtfofe Stlaben zu sein.
Kein christliches Sittengeset hat die Macht. haber davon abgehalten, ihre Soldatesfa gegen die sich gegen Eidbruch und Verfassungsverlet zung auflehnenden Arbeiter loszukoppeln, gegen ihre Heimstätten ohne Rücksicht auf die dort weilenden Frauen und Kinder aus schweren Geschüßen Granaten speien zu lassen. In Freiheit atmen wollen und ihr Brot als freie Menschen zu verdienen, das ist das einzige Verbrechen, dessen sich die österreichischen Arbeiter schuldig gemacht haben, doc) den christlichen Schurken und Offiziersstrizzis um Dollfuß herunt erschien es groß genug, um dafür zur Sühne Kinder zu morden und Menschen an den Galgen zu hängen.
A. M. de Jong:
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Verschlungene Pfade
Ein Roman in vier Episoden
Autorisierte Uebersetzung aus dem Holländischen von E. P. Fuchs.
So, greif zu, Peter, genier dich nicht und is mir die ganze Tafel leer, bitte... Ich werde ein wenig mithelfen."
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Der Boykott als stark verankert gilt, nicht über den Geſamt the Helpiendurchschnitt schland durchschnitt des Müdgange, hinausgeht! Das gilt gegen Hitlerdeutschland für die deutsche Ausfuhr nach England, Frankreich , Der vom Internationalen Gewerkschaftsbund Schiveden usw. Da nun neuerdings Deutschland und der Sozialistischen Arbeiter- Internationale heftige Anstrengungen macht, seine Handelsbegie beschlossene Boykott von Waren aus Hitler - hungen mit allen Staaten nachdrücklichst auszu Deutschland muß eine wirksame Steigerung er- bauen, um der Gefahr, die sich bei einer fortfahren. Obwohl der Außenhandel Deutschlands im dauernden Schrumpfung der Ausfuhr ergeben Jahre 1933 einen weiteren beträchtlichen Rüd muß, entgegenzuwirken, ist es nicht ausgeschlossen, schlag erlitten hat sein Umfang ist bedeutend daß diesen Bemühungen ein gewisser Erfolg zuteil geringer als im Jahre 1900! so fönnte vei werden könnie. Darum muß dieser Offensive mit größerer Aktivität aller Arbeiterorganisationen dem stärksten Boykottwillen der Arbeiterschaft und ser Seite her der fascistischen Dittatur noch größere in allen Ländern begegnet werden. Jeder Gewerf und aller wahrhaft demokratischen Kräfte von die- der gesamten demokratisch gesinnten Bevölterung Schwierigkeiten bereitet werden. Es ist bezeichnend, schaftler muß die größte Aktivität entfalten, damit daß der Rüdgang des deutschen Außenhandels mit ein jeder den Einlauf reich deutscher Waren ver einigen Ländern, in denen die Demofratie noch meidet.
Die Frau unseres alten herrlichen Führers Severs ist tot. Genosse Sever verteidigt mit seinen Leuten Ottakring . Erzählet es den Genossen, den jungen und alten Arbeitern, wie das österreichische Proletariat den Helden
tod stirbt.
Nur auf Trümmern werden die Bluthunde
siegen. Die Ueberlebenden werden den Kampf weiter führen.
Genossen! Schickt uns den ,, Sozialdemo krat". Ihr könnt Euch kaum vorstellen, was das für uns bedeutet. Männer weinten, als ich Ihnen die Zeitung vorgelesen habe. Schickt uns die Zeitung in einem geschlossenen Briefumschlag, sonst bekommen wir sie nicht. Hier kann man keine Zeitung lesen, sie sind alle gemeine Schurken, diese Herren Demokraten , Schreier und Konsorten.
Ich schicke Euch das Geld sodann; nicht aus Furcht für mich verlange ich die Zusen dung im Briefumschlag, sondern damit wir die Zeitung bekommen.
Ich fürchte nicht das Standgericht dieser Bluthunde, wenn es sein muß, sterbe ich auf recht und stolz für unsere Sozialdemokratie, für unseren Sozialismus. Die Kommunisten verteilen Flugzettel, aber nur in Gemeindehäusern. Da haben sie Mut. Sagt cs den Genossen draußen, daß sie jetzt noch von sozialfaschistischen Verrätern" sprechen. Die ehrlichen Kommunisten kämpften in Flo ridsdorf mit.
Ich kann nicht mehr schreiben, auch nicht zusammenhängend.
Freundschaft, Genossen!
Sichst du, mein Vater war Stallinecht bei
ten", sagte der Bring etwas geniert und mißlau- wohl, daß offiziell alle Schuld mich allein trifft, nig." Gehaben wir uns jedenfalls wie gute Name- aber doch fühle ich mich als ein Mensch, dem schwe-| Hoi. Freilich war er es nach dieser Episode ge= raden, genau so wie an jenem Nachmittag...res Unrecht zugefügt wurde, und es hat genau an nicht mehr... Sted dir eine Zigarre an, trinf dem Tag jeinen Anfang genommen, als dein Badein Glas Wein und erzähle von deinem Leben..ter, der Stönig, seine Hand über unsere Familie Warum bist du Arbeiter in einer Metallfabrik und erhob, um uns mit Wohltaten zu überschütten." nicht auf dem Weg, Marschall des Reiches zu wer- Durstig und aufgeregt, irant er sein Glas den? Das war doch so halb und halb ausgemacht, Wein aus und begann zu erzählen. wenn ich mich recht erinnere?"
III.
worden, aber das konnte man bequem vergessen. Der König steht nicht gerade im Rufe eines feuschen Josef. Das Uebrige begreifst du wohl. Eine nette Sache! Ein Stallinecht mit einer hübschez Frau. Der Stönig sieht sic, wird lüstern, macht sie zu seiner Geliebten... Und ich war das benei denswerte Produkt dieses reizenden Verhältnisses. Ach, ich habe es erst viel später offen ausgespro „ Ein paar Jahre, nachdem mein Vater Stall- chen gehört. In der Mittelschule flatschten darfnecht geworden war und eine eine Herberge er über nämlich nur die Lehrer und einige Knaben öffnet hatte, kam ich in die Mittelschule. Eigent- und Mädchen, die etwas darüber wußten, und sie lich war ich nicht das, was man einen Zern- sprachen wohlweislich immer nur davon, wenn ich lopf" nennt. aber die Aussicht, daß ich Offizier nicht dabei war. Denn sie hatten Angst vor mir werden sollte und eine glänzende militärische a war aufbrausend und empfindlich. Und das Laufbahn beschreiten, verseite mein romantisches hatten verschiedene dieser eingebildeten Roßer schon Knabengemüt in Feuer und Flamme. Ich träumte zu spüren bekommen, als sie erproben wollten, wic davon, ein Napoleon zu werden, oder wenigstens weit sie es mit dem Armeleutekind treiben konn ein Ney, ein Murat, ein Cambronne... Und ten, das sie in ihrer Mitte dulden mußzien. Ich ich nahm freudig die Pflicht auf mich, zu studie- hatte damals schon harte Fäuste und die sicherten ren, um mich für diese Laufbahn vorzubereiten, mir Ruhe und Bewegungsfreiheit. Außerdem wiewohl ich lieber, wie in alten, glorreichen Tagen, hatte ich wenig Sehnsucht nach Freundschaften... als Tambour begonnen hätte, um Schlacht auf Schlacht dann von einer Stufe zur anderen empor- Zu Hause ging die Sache schief. Mein Vater auglimmen. Aber das ging nun einmal nicht und war ein Saufaus und Dummtopf. Unser Grieb jo tat ich, was von mir erwartet wurde, lernte nis und die tolle Audiens im Palais und was fleißig und bemühte mich äußerit, gute Beugniffe dann gekommen war, hat ihm vollständig den Kopf 3u erlangen. Ich war nicht dumm, aber ich mußte berdreht. Die feine Schente, deren bester Gast er mich doch sehr anstrengen, um mitzukommen, weil felbst war, tat das übrige. Meine Mutter war ich eine lebhafte Phantasie besaß und mich leicht eine Klatschbase ohne Verantwortungsgefühl und ablenten ließ. Anfangs merkte ich nicht, daß sie verwahrloste alles, was mein Vater noch übrig mich da in der Schule mit merkwürdigen Bliden gelassen. Zum Schluß begann auch sie zu trinken betrachteten. Es war rasch bekannt geworden, daß und dann ging es rasch bergab. Ad), ich sollte es meine Eltern arm waren und ich auf Kosten des den Leuten nicht übelnehmen... Wahrscheinlich Königs studierte und für die Kriegsakademie bes berstanden sie es nicht besser. Auch sie waren stimmt war. Ich selber sah nichts darin und als Opfer der Lebensverhältnisse... arme Schlucker! ich danach gefragt wurde, gab ich es arglos zu. Bevor alles endgültig zusammentrachte, war ich Peter Zanzi lachte hart und schneidend. Die Geschichte unseres wilden Nachmittags war schon auf der Kriegsschule. Als Mündel des KöGut", sagte er aggressiv.„ Wenn sie es also noch nicht vergessen und das hätte ein ausreichen= nigs; noch ein paar andere waren hier, aber die für gut befunden haben, die ganze miserable Ge- bes Motiv für die Gunst des Königs sein können, stammten aus verarmten, angesehenen Familien schichte dir zu verbergen, dann will ich sie genau aber das genügte der verdorbenen Phantasie der und man behandelte sie ohne Hav und Hohn. so, wie sie sich zugetragen hat, erzählen. Ich weiß Menschen nicht. ( Fortsetzung folgt.).
Peter schaute an ihm vorbei in die Dämme rung des hohen Gemaches, in dem die Stristalle des Stronleuchters das bescheidene Licht der einzigen brennenden Lampe wie vielfarbige Sternchen grell Peter ließ sich nicht lange bitten. Nun erst fladernd widerspiegelten. Der ganze traurige und fühlte er, wie sein gesunder Körper nach Nahrung beschämende Berlauf seiner unter höchstem Schuts verlangte, und er fiel heißhungrig über die Speis begonnenen und so fläglich mißglückten militäris sen her und arbeitete schweigsam, bis er sich end- schen Karriere erstand plöblich in faltem Licht vor lich gesättigt fühlte. seinem Geist und auf einmal überfam ihn der unDer Prinz aß lustlos einen Bissen und be widerstehliche Drang, dieſem hochmütigen und trachtete amüsant die gewaltige Verwüstung, die über alles leicht spöttelnden Prinzen mit bitterjein Gast unter den Speisen anrichtete. Als sich scharfen, schneidenden Worten die Ereignisse zu Beter mit einem Seufzer der Zufriedenheit in seis erzählen. Bar nicht er Anlaß und Ursache all dienen Stuhl zurüdlehnte und mit der Serviette über ses nußlosen und grausam lächerlichen Elends, den Mund wischte, sah er die kleine Königsfrone, worin sich sein Menschentuin in unerträglichem die in eine Ede gestict war. Er lachte. Leid gekrümmt und endlich in Schande seine Freiheit erlangt hatte?.... er follte es nur einmal deutlich spüren, dieser aynische Menschenverächter, über wen er einstens regieren sollte, wie mühevoll das Leben jemandes sein kann, der teder auf Geburt noch Reichtum gestüßt, sich unter Höhergestellten bewegen muß... vielleicht geiftig und seelisch begabter, abhängig von blödjinniger, platter Auffassung materialistischen Den lens, das nun einmal übermächtig war in dieser schmutzigen Welt... Er mußte nur einmal deutlich einsehen, was selbst königlicher Schuß an Leid und Schande bringen kann über jene, die unter ihm leben mußten.
Wieder das Märchen", sagte er spöttisch. Der Gast des Stronprinzen der Metallar beiter... ist von silbernen Tellern, wischt sich feinen Mund mit einer fronengeschmüdten Serviette, sagt du" zum Prinzen, gerade als ob sie die besten Freunde wären... faum zu glau
ben!"
Sind wir denn nicht Freunde, Peter, du und ich?“
Peter sah ihn plößlich ernst an: " Freundschaft, Bring, ist ein schwerwiegendes Bort. Ich kenne nur einen einzigen Mann, den ich Freund nenne... Ich fürchte sehr, daß von einer Freundschaft zwischen mir und dir nicht die Rede sein kann... Bekannte, ganz oberfläch= liche Bekannte, die einander einmal alle zwölf Jahre sehen.
Nun ja, ich wollte keine Sentimentalitä