Mittwoch, 21. Märs 1934

Existenzforderungen bjj der Kleinbauern und Häusler  

Die Entschließung von Koselup

samkeit des Verbandstages und auch die Genossen Zörfler und Tiese schlossen sich ihm in der Erklä rung an, daß ihre Leistungen für den Verband ihrem proletarischen Pflichtbewußtsein entspran= gen. Sie gelobten, auch weiterhin zu tun, was in ihren Kräften steht.

Samstag fand ein Begrüßungsabend statt, der von den Koſolup- Tuschlauer Arbeiter- Dilet

Die neue Verbandsleitung

Der Verbandstag und die Landvolkskund| Ats Mittel zur Verwirklichung dieser gerechtanten mit einer ausgezeichneten Theater- Aufs gebung der deutschen Seleinbauern und Säusler ten Forderungen empfiehlt der Verbandstag der führung bestritten wurde. Ihnen und der Seele erinnern die maßgebenden Faltoren der tschecho- leinbäuerlichen Bevölkerung den Zusammenschluß der ganzen Veranstaltung, Genossen Landesver flowakischen Agrarpolitik, das Landwirtschafts- und das trene Festhalten an ihrer freien Berufs- treter& ala, gebührt besonderes Lob. ministerium, die Landestulturräte und die polis organisation und die volle Anwendung ihrer polis tischen Agrarparteien an ihre Pflicht, die von der tischen Rechte. Wir führen den Kampf Krise am schwersten betroffenen Schichten des gegen das boltsbedrückende Un­Landvolkes, Kleinlandwirte, Häusler   und Gerecht, und reichen jedem die Bru birgsbauern, in ihrem verzweifelten Eristenz berhand, der den arbeitenden ringen zu unterstützen. Dazu gehört in erster Menschen in Stadt und Land Reihe eine grundsätzliche Wendung das gleiche Recht auf Arbeit, berganzen Wirtschaftspolitik in austömmlichen 2ohn, persönliche der Richtung der Konsumbelebung, der Freiheit und Familien glüd Arbeitsbeschaffung unter weitmöglich erämpfen wi! I! ster Wiedereingliederung unserer Volkswirtschaft in die Weltwirtschaft. Dazu gehört ferner dic planwirtschaftliche Durchorganisierung der wichs tigsten Wirtschaftszweige im Inlande, Planung, Führung und Kontrolle durch eine starke Wirts

ſchaftsdemokratie der Arbeiter und Bauern. So lange sich die Massen des Landvolkes nicht entscheiden, diesen Weg der freien Zusammenarbeit aller arbeitenden Schich ten zu gehen, besteht keine Hoffnung auf Lin­derung der Agrarfrise.

in

Ehrung der Dorkämpfer der Kleinbauernbewegung

Auf der Jubiläumstagung der Sleinbauern

Koſolup wurde den Vorkämpfern der Bewegung

Verbandsvorstand: Obmann Genosse LeibI  , Stellvertreter: Josef 3 enter- gebus, Georg Rupprecht- Lindenbau, Josef Sch we ich hart Bodenbach. Mitglieder: Franz Bingau, Franz M r a se l- Tuchorichi, Josef Berthen- Biela Tetschen, Josef Stren z 1 Mrase Mich I- Barzdorf, Emil Wan t- Sedlnig, Jos hann Mayer Maierbach, Franz Hubana Landet, Karl Pi I z- Bernau.

Erian: Franz Pla z- Saaz, Josef Ha bl a Birkigt.

Blanes, Josef Mar to f- fel,& rof dhe i-

Luis P r o s ch- Wejeriz, Wenzel 3 a n t as rad Aufsichtsrat: Wenzel Tie z e- Königswald,

za r- Bratelsbrunn, Josef Jade I- Teschnitz, zen, Georg Smer Usahau, Leopold 2a= Johann a la Dorf Tuschkau.

eine verdiente Anerkennung zuteil. Im Mittel­punkt dieser Ehrung stand der Begründer der Organisation, Genosse Abgeordneter Dominit Leib 1, dem für seine unermüdliche und verdienſta volle Aufbauarbeit ein Diplom überreicht wurde. Sius i g- Eibenberg, Wenzel llnge reẞechbad). Ersay: Ernſt Ru- Tiefenbach, Ostar Der Verbandstag und die Landvolksfund Die gleidie Ehrung erfuhren die Genossen Zen= Schiedsgericht: Pabat Kloster. Johann gebung rufen nach agrarpolitischer cr- gebus. Tie z e- stönigswald, 3örtler 3ebitsch, Heinrich Pil wach Höfling, Initiative und erheben dazu folgende For- Peischau, abla Planes, Süß- radzen, Eduard Fritsch- Pitschkowitz, Eduard 2   a n= derungen: Gindra, Lohmer, Lanzendörfer, ger- Olbersdorf  . Srimling, Seifert, Nath und Jung Ersay: Franz Braun. Adolf Fritz  aus Koſolup und Rubisch- Lihm. In bescheisscher- Mähr.- Trübau, Peter Kaspar- Mon­dener Art dankte Genosse Leibl für diese Aufmerk- stantinsbad.

1. Schaffung einer auf Pflichtmitgliedschaft aller landwirtschaftlichen Berufstätigen aufgebau­ten demokratischen öffentlich- rechtlichen Interessenvertretung der Landwirt­schaft als Instrument ihrer Selbstverwaltung und Selbsthilfe und als Durchführungsorgan einer planwirtschaftlichen Agrarpolitif.

Italien   unterhält Schulen

für jugoslawische Bombenwerfer

Celte&

Julius Deutsch antwortet einem Schurken

Wie die Wiener   Zeitungen berichteten, wurde gegen die Frau des Schußbundführers Julius Deutsch   eine Klage auf Räumung der Woh mung eingebracht. Diesen zivilrechtlichen Aft hat der Anivalt des Hauseigentümers benüßt, um im Klagebegehren persönliche Beschimpfun gen anzubringen. Daraufhin erhielt er von Deutsch   folgenden Brief:

,, An

Rechtsanwalt Dr. Walter Seidler, Wien  , XIII..

In der gegen meine Frau eingebrachten Klage auf Räumung der Wohnung behaupten Sie, daß ich als Erster geflüchtet" sei. Es ist anzu nehmen, daß Sie sehr gut wiffen, daß das nicht wahr ist, haben doch selbst die Wiener Zeitungen daß Sie wußten, daß ich bis zum Ende diese Lüge dementiert. Demnach ist anzunehmen, der Kämpfe in Wien   war und daß ich, als cin in den Kämpfen Verwundeter Wien   verlassen habe. Aber weil Sie mich wehrlos wähnen, verleumden Sie mich und beschimpfen hätten feststellen können, daß sie nicht mit mir ſelbſtverſtändlich mit der Aktion des Schußbundes geflüchtet ist, sondern viel später und daß sie auch nicht das mindeste zu tun hat.

meine Frau, von der Sie ohne Schwierigkeiten

Und ein Kerl, der so lügt, der einen Abwesen den beleidigt und eine wehrlose Frau in den Kot niemals mehr nad Oesterreich zurüdkehren werde. su zerren versucht, redet von Mannestugend"! Sie schreiben in dem Klagebegehren, daß ich wir werden sehen!

Wir werden dann auch sehen, ob an dem Tage, an dem ich nach Desterreich fomme, Sie den Mannesmut aufbringen, in Oesterreich   zu bleiben.

Julius Deutsch  ." Austrofascistische Preßlumpen

Die großdeutsche Parlamenisforrespons deng" meldet, Julius Deutsch   habe sich bei Brünn   eine Villa gekauft. Das Funder- und das Sieghart- Blatt drucken diese freche Erfindung ab. Deutsch   hat jetzt nicht das Geld, sich einen niener Preßlumpen kommt es auf eine Lüge Anzug zu faufen, geschweige denn eine Villa. Aver mehr nicht an.

2. Beschleunigte Inangriffnahme des land­wirtschaftlichen Schulden problems, Staatshilfe für unverschuldet in Not ge­ratene Landwirte, Berweigernng öffentlicher Das angebliche Attentat gegen König Alexander gegen König Alexander Hilfe, auch einer weiteren Berlängerung des Exekutionsschuhes für fahrlässige Schuldner, Belgrad  , 20. März. Der Gerichtshof jezte in den Ortschaften Bovegna, Bardi und Borgotare. Oeffentlichkeit des Entschuldung 3- heute im Prozeß wegen des beabsichtigten Atten- Am 8. Dezember wurde Orev mit der Auf­verfahrens unter Mitwirkung der landwirt  - tats gegen König Alexander das Verhör des gabe betraut, ein Attentat gegen König Alexander Naziminister ins Dollfußkabinett schaftlichen Berufsorganisationen und Schutz der Hauptangetlagten Oreb fort. Oreb erklärte, daß zu unternehmen. Er erklärte, es seien ihm für die Sparer wie der Sparkassen bei dieser Altion. in Vischetta in einem gut organisierten Lager Durchführung des Attentats 500.000 Lire ver Stuttgart  , 20. März. Der NS- Nu­3. Maßnahmen gegen Bodenspetu- iugoslavische Emigranten in einer Anzahl von sprochen worden. In Begleitung des Terroristen rier", der schon vor einigen Tagen berichtete, daß Iation bei unerläßlichen Feilbietungen, Si- etwa 150 Personen untergebracht waren, die dort­borts Serenčić begab sich der Angeklagte aus Vischatta in das Dollfuskabinett ein Miniſter aufgenommen cherung eines Borkaufsrechtes der Gemeinden, selbst in der Umgebung regelmäßige militärische nach Piacenza  , worauf er die italienisch- öster- werde, der den Nazis nahestehe, teilt nunmehr Kreditbegünstigung für Selbstverwaltungskörper, Uebungen abhielten, wobei fie insbesondere reichische Grenze passierte, jid) nach Stagenfurt mit, daß der Handelsminister Stodinger zurüd­welche landwirtschaftlichen Boden als Bacht- und gründlich im Handgranatenschleu= wandte und von dort aus nach Zagreb   mi Bauland oder für Siedlungszwecke erwerbendern geübt wurden. Dreb fügte hinzu, die jugo­

wollen.

4. Hand in Hand mit der landwirtschaft. lichen Schuldenregelung ist eine Siedlungs. aktion durchzuführen. Ihre Aufgabe wäre es, lebensunfähige Restgüter und Bauernhöfe, feriter Boden, der durch Kultivierung oder Rekultivie­rung gewonnen werden könnte, unter öffentlicher Kredithilfe zur Ergänzung der kleinbäuerlichen Wirtschaften sicherzustellen. Wo genügend Boben vorhanden ist, sind neue Heimstätten mit Hans-, bzw. Felbgärten zu errichten.

5. Gesetzliche Begünstigung der Realtei­I ung bei bäuerlichen Verlassenschaften zur Ein dämmung der Landflucht und zur besseren Egi­stenzsicherung des Nachwuchses auf dem Dorfe.

einem ungarischen Paß und einer fal­sen jugoslawischen Legitimation fuhr. Wei sich hatte er drei Sandgranaten, zwei Revolver und 70 Geschosse.

ſlawiſchen Emigranten gingen in Bischetta in den Uniformen der terroristischen Organisationen spa zieren und besuchten häufig Kaffeehäuser und Gasthäuser, wo auch zahlreiche italienische Sol­In Erivartung der Ankunft des Königs daten und Gendarmen weilten. Der Angeklagte be- Aleyander in Zagreb   machie Oreb zusammen mit tonte, daß die Führer der jugoslawischen Emigran- dem Angeklagten Begoviće einige Spaziergänge en Pavelić   und Bercec des öfteren das Lager in durch die Stadt. Begović diente ihm als Begleiter Biſchetta besucht und hiebei erklärt hätten, daß und gab ihm die geeignete Stelle an, von wo aus ähnliche Lager sich auch in anderen er mit Erfolg hätte das Attentat durchführen italienischen Orten hefänden, vor allem können.

Judasse erhalten ihren Lohn

Die Rache der österreichischen Arbeiter beginnt schon

Daß der Eisenbahner, der den Helden Bal- von den früheren Kameraden seinen Lohn be= fommen:

6. Vorbeugende Maßnahmen gegen eine weitere Verschuldung der Land­wirtschaft, hauptsächlich durch Eina lisch verraten hat. erschossen aufgefunden wurde, beziehung der landwirtschaftlich hatten wir seinerzeit als erste gemeldet; die Mel­Selbständigen in die staatliche dung ist inzwischen offiziell bestätigt worden. Altersversorgung, Kranken- und

Jezt wird bekannt, daß auch andere Verräter Unfallversicherung, Einrei das verdiente Schicksal traf: hung auch der Dienst boten, Land und Forstarbeiter ohne Unterschied in die Unfallversicherung.

7. Die für landwirtschaftliche Förderungs. zwecke bestimmten öffentlichen Subventionen fol len in erster Linie den Einrichtungen der flein­bäuerlichen Selbsthilfe zugute kommen. Deshalb fordern wir eine besondere Förderung der Klein­bäuerlichen Maschinengenossenschaften, ausrei­Subventionierung der Kultivierungs­gemeinschaften, namentlich in den von der Natur stiefmütterlich bedachten Gebirgsgegenden.

Bei Eggenburg  , einem Arbeiterort in der Nähe von Graz, um den in deft Febertagen heftige Kämpfe geführt worden waren, fand man die Leichen zweier Heimwehrleute. Bei ihnen lag ein Zettel mit der Aufschrift ,, Ra dhe

für StanCE!"

Stanet, der frühere Sekretär der Grazer Ar­beiterfammer, war von den Dollfuß  - Schergen ge­fangen und hingerichtet worden.

Dieser Tage wurde Korbel in einem fürch terlichen Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Er war von den empörten Arbeitern i äm merlich verprügelt worden.

treten und an ſeiner Stelle der Präsident des Desterreichischen Holzwirtschaftsrates, Franz a la cher, ernannt werden soll. Privatdetektive forschen nach den Mördern des Richters Prince

Das verbreitete Pariser Abendblatt Pa= ris Soir" teilt mit, daß es nun private Nachforschungen nach den Mördern Princes aufs genommen habe. Die Nachforschungen leiten der chemalige Chef des englischen Fahndungsdienstes ( Intelligence Serbice) während des Strieges i. Thomson, die zwei ehemaligen Detettiv- Oberin­spettoren von Scotland Yard, Wesley und Col­ling, der bekannte französische   Kriminal- Schrift­steller Simenon   und der Journalist- Reporter Ler­rong, ein Sohn des belannten gleichnamigen Ro­manjchriftstellers.

Anschlag

gegen einen italienischen Konsul

Mexiko  , 20. März. Auf den italienischen Konsul Vicente Giudice Pietro ist am Montag mittags im Stonſulatsgebäude ein Revolveranfdying verübt worden. Der Konjul wurde durch fünf Schüsse schwer verletzt. Der Täter, der Italiener Manuel Mula, wurde festgenommen. Er behauptet, die Tat aus persönlichen Gründen begangen zu haben. Man nimmt jedoch an, daß möglicherweise politische Motive im Hintergrunde standen, da Mula Antifascist ist.

In Kärnten   haben bekanntlich der Landes­Haupimannstellvertreter Dr. Ze iniber und ein gewisser Pichler bei Beginn der Kämpfe die Partei verlassen und einen Freien Arbeiterbund" gegründet. Sie wallfahrteten zu diesem Zwecke zu Dollfus, der sie, als sie ihren Austritt aus der sozialdemokratischen Partei angezeigt hatten, mit der Bewilligung der Sabungen des Freien Ars beiterbundes" und dem Versprechen, ihnen ihre Sprengstoff- Funde in Buenos Aires  Mandate zu belassen, entließ.

In Wien   hatte ein Unterführer des Schuß­bundes namens Korbel Verrat geübt. Er hatte Diese Mandatstieberei, die die Ursache zum sich nicht damit begnügt, der Polizei einige Waf- Berrat tvar, hat der stärkere Fey verhindert: die 8. Ausgestaltung der Pachtschutzordnung in fenverstede belauntzugeben, sondern hatte die beiden flogen trok Dollfuß   in großem Bogen aus der Nichtung eines langfristigen Kündigungs- Schußbündler auch durch den Rundfunk aufgeforden Aemtern. Sobald sie sich auf der Straße zei schutzes, Aenderung der Gemeindeordnung in dem dert, die Waffen niederzulegen. In der Klasse, in gen, werden sie von den Arbeitern beschimpit und Sinne, daß bei der lizitativen Vergabe von Ge- der Korbel als Lehrer tätig ist, hatten ihn die Min- angespudt. Sie dürfen es schon nicht mehr wagen, meinde- Pachtgründen nur Kleinlandwirte bis zu der als Schuft gebrandmartt. Nun hat er auch sich aus ihren Wohnungen zu entfernen. 8 Hektar Eigenbefit zugelaffen werden.

9. Ausbau der Gesundheits­pflege auf dem flachen Lande durch Errichtung einer Sanitätsstation in jeder Gemeinde, distriktsweise Bestellung von geschulten Säug­lings- und Krankenpflegerinnen mit Hilfe der Länder und Bezirke.

Pariser   bedrohen Stavisky­Häftlinge

Paris  , 20. März. Der Deputierte Garat  , der

Zeitungsmagnat Dubarry und weitere Personen, 10. Bekämpfung der Arbeitslosigkeit auf dem die in Bayonne   wegen Beteiligung an den Bez Torfe   durch Bieber belebung berpro. trügereien Stavistys verhaftet und ins Gefängnis Sultiven Arbeitslosen fürsorge, gebracht wurden, sind heute früh unter der Auf­rabikale Verkürzung der Arbeit 8. ficht von 20 Gendarmen in Paris   eingetroffen. 3 cit in Industrie, Handel, Gewerbe und Ber  - Die Menge, welche die Ankunft der Häftlinge vor fehrswesen, sowie durch öffentliche Kon dem Gefängnishaus abwartete, wollte das Poli­trolle der technischen Rationalisciauto stürmen und die Häftlinge hnchen. Die Bolizei fonnte mur schiver die Ordnung herstellen. fierung.

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New York  , 20. März. Wie die ,, Associated Preg" aus Buenos Aires   meldet, gibt die dortige Polizei die Entdedung eines großen Sprengstofflagers bekannt. Unter den beschlags nahmten Sprengstoffen befinden sich 1010 Groß­bomben und Handgranaten. In zwei Vorstadthäus fern wurden außerdem Bomben gefunden, die den während des radikalen Anschlages im vergangenen Dezember verwendeten glichen. Sie sollten offens Schriftsteller aus Oesterreich   bar bei einer ernenten radikalen Revolte benut werden. 12 Personen wurden verhaftet. ausgewiesen

Wien  , 20. März. Der Schriftsteller Hugo

Gegen die jüdischen Fascisten. Wie Der neue

Sonne schein( Sonta), der bis vor kurzem Se- Weg", das Blatt der Poale- Zionisten mitteilt, hat tretär des Schuhverbandes der deutschen Schrift- die zionistische Erekutive unter Berufung auf das ſteller in Desterreich war und bereits nach den Urteil eines Ehrengerichtes den Sonderverband eberereignissen verhaftet, aber wieder auf freiem der Zionisten Revisionisten  " aufgelöst. Dieser Ver­Fuß gefeßt worden war, wurde dieser Tage neuer- band ist nach dem Beschluß als nicht eriſticrend" lich in Saft genommen. Nach der Vorführung auf zu betrachten. Der Beschluß der zionistischen   Ere­die Polizei wurde ihm ein Dekret über die Aus- futive bedeutet, daß die übrigen Zionisten den Verband, der die Organisation der fascistischen weisung aus Desterreich vorgelegt. Juden darstellt, nicht mehr anerkennen.