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Schon am 10. April
wird der Haupttreffer der Arbeiterfürforge- Lotterie ausgelok
1 Bos tostet nur Kč 8.
Samstag, 24. März 1934
Nr. 70
Kontrolle und scharfe Sanktionen
die erste Voraussetzung für eine Abrüstungskonvention
Paris , 23. März. Hente abends wurde in Paris , London und Washington der Tegt der franzöfifchen Antwort vom 17. März auf das britische Abrüstungsmemorandum vom 29. Jänner d. J. veröffentlicht.
der Schwere der Verfehlung, wie sie durch eine Kontrolle festgestellt wird, akzep= tieren, dann müssen sie die ihnen auferlegte Pflicht anerkennen, dieser Verfehlung unverzüglich mitallenvonihnек als unerläßlich angesehenen Druckmitteln zu begegnen. Diese Solidarität mus: um so mehr zur Geltung kommen, wenn eine solche Verfehlung vollends den Charakter eines Angriffes erreicht.
ist nicht leicht, bei den für die Zwecke der Nationalsozialisten frisierten Berichten und Statistiken, flar zu sehen. Aber sicher ist, daß es im deutschen Nach einem von Havas veröffentlichten Aus- j Die Bedingungen, unter denen verschiedene Reichsbalt im Jahre 1933 ein Defizit von mindestens 300 Millionen Reichsmart gibt und daß ug stellt die französische Note zunächst feft, daß Länder heute ihre Rüstungen entfalten, stellen auch die französische Regierung der Auffassung außerordentlich heitle Probleme die gesamte Schuldenlast auf nahezu 6 Milliarder englischen Note ist, daß die Veriöb auf; hiezu gehören die halb militärischen den Reichsmark beziffert werden muß. nung des französischen und des und vormilitärischen Formatio Das ist freilich ein ganz ande- deutschen Standpunktes die grundle- nen, die Kontrollmodalitäten, die res Ergebnis, als die fascistischen gende Vorausjegung für ein allgemeines Ablom lebergangsmaßnahmen zur Einschränkung der Und schließlich sei es stets der VöllerDiktatoren dem deutschen Volke men" sei. Sie würde aber laum zulassen, daß Militärauslagen, die Erzeugung von KriegsmaDeutschland durch sein Ausscheiden aus dem Völ terial sowie schließlich die Durchführungs- bund, an den man sich wenden müsse, denn er versprochen haben! Dabei waren ihnen Terbund neue Rechte erwerbe, Frankreich aber garantien. bleibe die einzige Organisation, die imstande sei, manche Umstände günstig. Die Reparationslaſten neue Opfer auferlegt würden. Die englische Das Problem der Garantien zur können als gestrichen angeſehen werden; die EntKonzeption einer unverzüglichen Rüstungsherab Durchführung einer Konvention follektive Garantien für die Erhaltung des Friemertung des englischen Pfundes und des Dol- jeßung, die gewissen Mächten auferlegt wird und ist von besonderer Bedeutung für diejenigen dens zu gewähren. lars haben die ausländischen Schulden Deutsch einer unverzüglichen Rüstungserhöhung, die an- Mächte, welche einer Einschränkung ihrer Rüstun lands automatisch um rund 4.5 Milliarden deren Mächten gestattet wird, rufe die ernſteſten gen zustimmen, denn es ist ihr Recht, die von Reichsmart verringert und damit die Amortija Bedenken vor. tion und die Zinjenzahlung herabgedrückt; durch die Terrorifierung der arbeitenden Massen fonnte die Diftatur einen großzügigen sozial politischen Raub durchführen, durch den sie viele hunderte Millionen Mark an Ausgaben für so. zialpolitische Swede einsparte! Undirotzdem dieser Zusammenbruch der natio. nalsozialistischen Finanzpolitif!
ihnen gemachten Kongeffionen zu kennen, und ihre Die französische Regierung erhebt ent- Pflicht, deren Konsequenzen zu ermessen. Es ist schiedene Einwendungen gegen das Ersuchen erforderlich, daß die Verlegung einer der inter der deutschen Regierung, die ohne jeden Auf- nationalen Gesamtheit gegenüber übernommenen idub 300.000 Mann für die reguläre deutsche Verpflichtung als eine Bedrohung dieser GeArmee famt dem entsprechenden Kriegsmaterial samtheit angesehen werde. fordert, ohne daß gleichzeitig der Stand dieser Wenn die Signatare der Konvention eine Armee untersucht werden soll. Abstufung der Sanktionenjenac
hardt haben freilich and drauflosgevitatet. Die moderne Demokratie
Sie haben die liederlichste und korrumpiertesten Geschäfte getrieben, die denfbar sind. Sie haben Hunderte von Millionen Mark für ihre Privat
In diesem Geiste schäßt sich die französische Regierung glücklich zu sehen, daß die Regierung Großbritanniens die Rückkehr Deutschlandsin den Völkerbund als eine ,, we sentliche Bedingung" für die Unterzeichnung einer Abrüstungskonvention anjieht. Deutschland könnte keine bessere Garantie für das Gleichgewicht der Welt geben als durch seinen Wiedereintritt in den Völkerbund.
international im Interesse des Friedens und der Ruhe zu erhalten.
als feste Grundlage unseres Staates feren bat fidant onntag der Sandelsminifter
truppe und Milliarden für die Aufrüftung hin Das Schlusswort des Aussenministers
ausgeworfen. Sie haben cine Wirtschafts- und Handelspolitik betrieben, die die Wirtschaft zwar
Brag, 23. März. Die Schlußworte des dernis, aber auch das sei eine Frage, die sich im nicht aus der Kriſe heraus, dafür aber den Außenministers Dr. Benes in den beiden Außen- Laufe der Zeit ausgleichen werde, da sich die euroStaat und die arbeitende Bevölkerung immer ausschüssen wurden erst heute von der Parla- päischen Regime gegenseitig der oder jener Form anpassen(?) würden. Nach einem Eyfurs über die Vernäher an den Rand der Katastrophe herangementsforrespondenz veröffentlicht. führt hat. Sie haben den Agrariern zuliebe den Im Abgeordnetenhaus unterſtrich Dr. Benes antwortlichkeit der Presse unterstreicht der Minister Außenhandel beinahe erwürgt und durch die von nochmals die Bedeutung des österreichischen Problems die unbedingte Vertragstreue der Tschechoslowakei , die eine der Grundprinzipien ihrer Politik sei. ihnen verweigerten Schulden- und Zinfenzah, für den europäischen Frieden. Auf die Anfragen lungen Deutschland von dem Ausland mehr und wegen der Rede Mussolinis stellte er lediglich fcit: mehr abgeriegelt. Sie famen sich dabei stark vor und werden jezi zu der Erkenntnis gezwungen, daß die Welt störter ist als sie. Die Katastrophenpolitiker des monarchistischen Deutschland fonnten zu einer gleichen Einsicht ja auch ersi beim Zuſammenbruch ihrer Herrlichkeit gebrachi werden!
,, Seitens aller tschechoslowatischen Parteien und auch aus dem Lager der deutschen Redner wurde betont, daß wir auf unserem antirevisionistischen Programım beharren und daß es in dieser Hinsicht unbedingt notwendig ist, daß jeder verantwortliche Faktor der internationalen Politik diese Tatsache für die Zukunft zur Kenntnis nehme und mit ihr rechne.
Im Senat betonte Dr. Beneš wieder, daß unser Staat prinzipiell und unerschütterlich und unter allen Umständen auf den Grundsätzen bestehen wird, auf denen er aufgebaut wurde, auf den Grundsätzen der Freiheit des Individuums und der freien Rechtsäußerung des Menschen und Bürgers, also auf den Grundsätzen der modernen Demokratic.
Für eine gesamtstaatliche Wirtschaftskon= sich am Ing. Do stálek in einer Stonferenz in Königgräß ausgesprochen. Den Gedanken greift nun in einem Leitartikel des Pravo Lidu", dessen volkswirtschaftlicher Redaticur Th. Pistorius auf und erinnert daran, daß eine solche Konferenz schon von der Fortschritlichen wirtschaftlichen Arbeitsgemeinschaft" im Jahre 1927 gefordert wurde, wofür damals die Abgeordneten Hampl, Dr. Macek, Patejdl und Dozent Dr. Verumač eintraten. Die Konferenz müßte sorgfäl= tig vorbereitet werden, es müßte ihr wenigstens ein halbes Jahr fleißiger Arbeit vorangehen. Ohne die entsprechende Vorarbeit wäre eine solche Wirtschaftskonferenz nur ein Diskussionsklub.
Für eine Konzentration der Gewerkschaftsbewegung tritt im ,, Národní Osvobození" Jan ra bán ef ein. Eine größere Planmäßigkeit in der Wirtschaft, so wird in dem Artikel ausgeführt, mache auch eine straffere Zusammenfassung der Organisationen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer erforderlich. Hrabánek schlägt Arbeitskammern mit zwei autonomen Sektionen, eine der Unternehmer, eine der Arbeiter und An
Die Zeit des Völkerbundes werde wiederkommen, sobald die Kriſe vorüber und wieder etwas Mussolinis Wendung, daß gewisse magyarische Ruhe sein wird. Wenn wir in Mitteleuropa die ein Gebiete mit magyarischer Bevölkerung„ geraubt" sigen sind, die sich seit dem Umsturze ihr demokratiworden seien, pariert Dr. Benes mit dem ausdrüd- sches Regime erhalten haben, so sei dies eine seit der lichen Hinweis, daß alle im Friedensvertrag festge- Beit der letzten Přemysliden bereits historisch getvorgeſtellten vor. fegien Gebietsabtretungen von besonderen Kommissio- dene Position. Immer seien die Bewohner der Tschenen vorbereitet und vom Obersten Rat der Alliierten choslowakei, auch die Deutschen , mehr im Rahmen der gebilligt wurden; darin saßen überall die Vertreter westeuropäischen Zivilisation gewesen als ihre Nachaller Großmächte( d. H. auch die Vertreter Ita- barn. Wen ner in Sachen der Außenpolitik so zurückTiens!). haltend vorgehe, wie das auch in dem letzten Erposee ausgedrückt sei, so sehe er das im Interesse aller als wichtig an, auch im Interesse unserer politischen Parteien,
So ernit diefe Strife ist und fie fann fid nod peiter verschärfen so wird sie wohl nicht jetzt zum Sturz der fascistischen Diktatur füh. ren. Aber sie offenbart, daß die Fascisten die gefährlichsten Sata. strophenpolitiker sind, daß auch mit ihrer Hilfe der Kapitalismus Wirtschaft und Volk nicht aus der Krise zu retten vermag! Und sie wird die unterdrüdten Massen, die antifascistisch sind, Beneš betonte weiters, daß eiwa binnen 30 bis anspornen, unter der Führung sozialistischer 40 Jahren in Mitteleuropa ein bestimmies System revolutionärer Gruppen gegen das Terror- virtschaftlicher und politischer Zusammenarbeit geregime zu arbeiten, bis sein Fundament unter- schaffen sein wird. Für diese Entwicklung bilden heute wühlt iſt. | die Verschiedenheit der politischen Regimé ein Sin
A. M. de Jong
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Verschlungene Pfade
Ein Roman in vier Episoden
Autorisierte Uebersetzung aus dem Holländischen von E. R. Fuchs.
des Volkes.
wortete:
ter ohne Spott seine Rede ,,, da es dir nicht glückt, mich rasch zu überzeugen, mußt du die Schleußen deiner Beredsamteit gegen einen Toten öffnen." Doch der König schien seine Worte nicht zu beachten.
Die„, Sudetendeutsche Tageszeitung" die sich geschämt" hatte, in ihrem Untertitel den neuen Namen des Teischener Martiplazes( MasarykPlay) anzuführen, hat in einem Anfall von Mannesmut und Gesinnungstreue ihre Haltung geändert. Sie hat das Wort„ Masaryk- Platz" nach den freundlichen Kommentaren, die man ihrem Vorgehen zollte, in ihre Adresse auf dem Zeitungstopf eingefügt. Die Deffentlichkeit ward durch dieses nette Spiel der„ Sudetendeutschen " nicht wenig belustigt.
schien. Ich habe meine Träume von einem freien niedrig, jeder hat seine Pflicht zu tun und wer Leben aufgegeben. Ich habe mir selbst die Zügel die Menschen glücklich machen will, der muß sic angelegt und Gott weiß, daß das notivendig war, Tehren, ihre Pflicht zu erfüllen. Das Uebrige findet denn in mir brannten Leidenschaften genug, die sich ohne viel Mühe. Sein Leben fann aus sich mich zu Leichtsinn, Trägheit, Genuß und Ungelam selbst und für sich selbst gelebt werden. Bloß in ..Ich habe eine strenge, eintönige und freund- denheit trieben. Seit ich die Regierung übernom- der Unterordnung unter das Wohl der großen Allose Jugend hinter mir", fuhr er fort, und als men habe, kenne ich nichts anderes mehr als die gemeinheit liegt der Sinn des Lebens . Der König Jüngling habe ich oft gegen mein Los gemurrt. schweren Pflichten des Fürsten , der sein Augen sowohl wie der Fabritsarbeiter und der Bauer auf Ich fand, daß ein Handwerksgeselle, der gehen und mert auf die Entwicklung des Landes, die Entfal- seinem Acker müssen sich selbst vergessen und ihre stehen kann, wo immer er will, beneidenswerter tung moderner Lebensformen und deren Förde- Pflicht gegen die große Gemeinschaft erfüllen. Du Und derselbe Mann fragte ihn, ob er nicht sei als ich. Die Zukunft mit Thron und Regenten rung von höchster Stelle aus lenten muß. Jch av niast, Peter, aver du und deine Helfershelfer verglauben wolle, daß Eigeninteresse ihm fremd sei pflichten bedrückte mich schwer. Häufig habe ich an beite täglich mehr Stunden als die Arbeiter, die derben durch das Predigen von der persönlichen ... daß sich sein ganzes Streben und Handeln Abdankung gedacht, wollte als Landedelmann du so sehr bedauerit, und die Arbeit ist bei weitem Freiheit diese Gesinnung gründlich, die ihrem We mir auf das Heil des Landes richte, auf das Glück irgendwohin gehen, Landwirtschaft betreiben, Ent- nicht immer anregend oder auch nur interessant. sen nach nichts anderes als Ungebundenheit ist und deckungsreisen unternehmen oder die eine oder an Doch ich vollbringe sie ohne Murren, weil ich an in Zügellosigkeit ausarten muß. Im Kampf ge= Langsam schüttelte Peter den Kopf und ant- dere Liebhaberei studieren. Doch nach und nach die Heiligkeit meiner Berufung glaube, weil ich gen Euch sind vielleicht fürchterliche Dinge gehabe ich die Dinge mit anderen Augen angesehen. glaube, daß eine höhere Macht die Dinge leitet und schehen. Ich kann nicht alle Einzelheiten naspriNein... das kann ich mir nicht vorstellen In seinen letzten Lebensjahren bin ich meinem mich auf den Thron dieses Landes gesetzt hat, um fen... ich habe strenge, zum Teil sogar harte ... dafür weiſen die Früchte deiner Taten allzu Vater ganz nahegestanden und habe begreifen ge- es nach bestem Wissen zu regieren. Das iſt eine Geseze gegen euch angewandt, doch auch das war deutlich in verkehrte Richtung... du beschüßt Un- lernt, daß der Drang nach persönlicher Freiheit schwere und undantvare Aufgabe und ich bin nicht schwere und heilige Pflicht. Ihr wollt die Welt recht und Knebelung, du stehst an der Seite derer, reiner Egoismus war, dem ich nicht nachgeben gewiß, ob ich wohl gar so sehr dankbar bin, daß aus den Fugen heben und sucht den Hebel hiezu die das Volk unterdrücken und das Land auffres- durfte. Ich habe fühlen gelernt, daß das Schick- deine Bombe ihren Zwed nicht erfüllt hat. Oft in euren Einfluß auf die schwerfällige, stumpfe, ſen... All deine Macht, all deine Gewalt wen- sal dieses Landes und des Hauses, dem ich ent- bin ich müde wie ein alter Mann, mutlos und nie- träge Masse, die keinen eigenen Willen hat, nicht det sich gegen die wehrlose Masse. Du hast stamme, unverbrüchlich miteinander verflochten ist, dergeschlagen, weil ein Geist in diesem Lande sein selbständig denken kann und sich von jedem aufnur die Interessen deiner Königsmacht im Auge daß hier ein altes, geheimnisvolles Band besteht, Wesen treibt, der all mein Werk und das meiner wiegeln läßt, der ihr goldene Berge verspricht. und die deiner Freunde auf Stoſten der unteren das ich nicht zu zerreißen vermochte und das auch Vorfahren zu vernichten trachtet, und weil es uns angenommen selbst, daß ihr nicht aus Selbstsucht, dem wahren Interesse des Landes nicht zerrissen werden durfte, solange ich etwas dazu nicht gelingen will, mit feinem Mittel, diesen Geist nicht aus Machtgier, aus Ehrgeiz oder Eitelkeit und Volfes bist du ein verbissener Feind." tun fonnte. Seit hunderten von Jahren ist das zu bannen. Es ist ein Dämon, wie schön er auch handelt, auch dann noch muß ich gegen euch sein IV. Wohl und Wehe des Landes Wohl und Wehe mei- von einer besseren Zukunft, Freiheit der Menschen und sollte ich dabei auch meine letzten Sträfte einner Vorfahren gewesen. Sie haben die Schlacht- und idyllischem Glück alles Erschaffenen fabuliert. feßen, um euren Einfluß auszumerzen, und, wenn felder mit ihrem Blut gedüngt, ihr Geiſt lebt in Niemand ist frei. Niemand wird es je ſein. Das es ſein muß: auch euch selbst. Es gibt höhere Riele den Gefeßen, die in diesem Lande gelten. Unser kann und darf nicht sein. Ich selbst, der Höchstge als euer Leben, als die Befriedigung eines ehrli Name und der des Landes sind eins, die Tradition ſtellte, der viel beneidete König, ich bin gerade chen, aber unsagbar törichten Idealismus. Lieber darf nicht zerstört werden, sie ist wie Leim, der durch meine Macht wie ein Stlave gebunden, von gelte ich in euren Augen als blutgieriger Thrann die verschiedenen Bestandteile zusammenhält. Wenn der Wiege bis zum Grab mit goldenen Ketten ab- denn als Schwächling, der sich von euch etwas wir sie zerbrechen, zerfällt alles und das Unheil geschmiedet an meine Würde und an die des Lan- abpressen läßt, der die Staatsautorität abbröckeln wäre unabsehbar. Dieser Einſicht habe ich mich fü- des. Ich habe aufgehört, mich darüber zu bekla- und das im Laufe der Geschichte errichtete Gebäude gen gelernt. Meine persönlichen Wünsche habe ich gen, seit mich die bessere Einsicht durchdrungen hat. untergraben und einstürzen sehen muß. Ich trage zum Schweigen gebracht. Ich habe ein Ehebündnis Glück ein ebenso verführerisches und gefährli- eine ungeheuere Verantwortung und ich in i II sic mit einer Frau geschlossen, das für die politische ches Sirngespinst wie Freiheit. Es gibt kein ande- tragen, aber dann auch zur Gänze. Konstellation des Landes das günstigste zu sein res Glück als treue Pflichterfüllung. Hoch und ( Fortiebung folgt.),
Der König strich sich nachdenklich über die Stirn. Sichtlich hatte ihn Peters Unglaube an seine guten Absichten peinlich berührt. Er biß sich auf die Unterlippe, als wollte er eine zornige Antwort zurüdhalten. Nach kurzem Schiveigen er Wir können nur sehr schwer zusammenkom men, Peter, und ich weiß eigentlich nicht, warum mir soviel daran gelegen ist, daß du mir glaubst und mich verstehst." Es hat sicher wenig Sinn", unterbrach Pe
widerte er:
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