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In die

höhere Klasse mit Freude

,, Sozialdemokrat"

Ganz nahe von unserem Haus erblickten wir Offip, der die Stiefmütterchen begoß.

Mittwoch, 22. Auguft 1934. Nr. 195

und Ljuba erzählte dem Schaffner in der ia der Vergangenheit an! Aber wir waren ge- tören von der Anbetung der Gewalt, die der Herrs Straßenbahn, als wir aus der Stadt hinaus schickt. Die Hauptsache im Leben ist nämlich Ge- scher fordert. Er befiehlt, das Feuer auszulöschen. fuhren, daß sie die Medizin studieren und sich beschicklichkeit. Jest hab' ich überhaupt vor niemand Die Wächter werden überwältigt, doch das Feuer der Freiheit bleibt unberührt, ja noch mächtiger als sonders mit den inneren Krankheiten befassen mehr Angst, nicht einmal vor Ihrem Pjotr Adria­zuvor steigt die Flamme zum Himmel. Da oronet wverden. nowitsch! Sie können ihm das mitteilen. Und die der Gewaltherrscher die Inbrandsetzung der ganzen Kirschen waren sehr, sehr gut!" Stadt an. Fadeln eilen hinweg, aber es sind nicht mehr die Glückbringer, es sind die Verderber. in zählige Opfer fallen für die Freiheit. Friedlich und freiheitsgesinnt lebt in Europa ein biersprachiges Volf. Rettet die Freiheit!" rufen vier Chöre deutsch , französisch, italienisch und romanisch; sternförmig marschieren sie auf das Zentralfeuer zu. Freudig genießt dieses Volt seine Freiheit. Im Ueber den Nationen und Rassen steht die Menschheit. Reigen wird diese gefeiert von Fabritarbeitern und Landleuten und von der singenden, wandernden Jugend. Zu Marseillaise " und Banda rossa" wird getanzt, der Sozialistenmarsch" bringt den Höhepunkt.

,, Was denn?" brummte Ossip zu den Stief Sehen Sie, Ossip." sagte ich in schmeicheln- mütterchen. Ich kümmere mich nur um die dem Ton zu ihm, jest sind wir schon fertig. Wir Wirtschaft. Da mir Pjotr Adrianowitsch diesmal fönnen Ihnen sogar helfen, die Würmer im Ge- die Kirschen und auch die Birnen im vorhinein müsegarten zu suchen, denn wir haben jest viel abgekauft hat, hab' ich geschwiegen. Mein Geld in neuen Zeit. Sie sind ja nicht mehr jung, Ossip, und soll- hab' ich weg, sogar um zwei Kopeken mehr, als ten sich ein wenig ausruhen! Uebrigens schlafen ich am Bahnhof bekommen hätte, und so Schuhen! Gie sehr fest! Neulich haben wir wieder Kirschen schweig' ich." gestohlen, und Sie sind nicht einmal erwacht. Auch ich schwieg. So endeten die Träume der Jezt tann ich es Ihnen schon beichten, es gehört Jugend, und es begann das reife Leben.

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Braune Boxhalbschuhe mit schön ver­ziertem Rist.

Rata

Der Diebstahl

Von Wera Inber. ( Schluß.)

214J.

Die ganze Nacht schlafe ich nicht und denke an Pjotr Adrianowitsch. Sogar die Angst vor den Prüfungen verblaßt vor diesem Schreck wie der Hunger vor dem Durst. Pjotr Adrianowitsch ist der Bejißer der Daische. Er ist ein ſtilles, altes Männlein mit ganz weißem Haar. Seine ein zige Beschäftigung sind die Roſen und der Obst­garten. Jeden Morgen sehen wir ihn, wenn er den Garten mit Schere und Vergrößerungsglas umfreist. Durch das Vergrößerungsglas mustert er die Zweige, ob nicht irgendwelche schädliche Würmer darauf sind. Im Verkehr mit den Men­schen ist er trocken und worttarg, aber ich selbst habe einmal frühmorgens, als ich mühselig den Lomonosow studierte, gehört, wie er mit den Weinstöden schält, daß sie nicht in der gewünsch ten Richtung wüchsen.

Ich verstehe euch schon," sagte Pjotr Adria­nowitsch, während er mit der Schere die grünen Zweiglein stußte ,,, ich verstehe euch schon: ihr sucht die Sonne, aber ihr habt euch hier um diese Stange zu winden. Das ist traurig, aber notwendig. Also bitte!" Er nahm das trozige Zweiglein und zeigte ihm den Weg. Hier! Denn später, wenn die Birnen reifen, werdet ihr cinander im Wege sein. Jedes an seinen Plaz!"

Dann ging er fort und setzte sich mit einem Buch auf die Terrasse. Aber auch während des Lesens blickte er noch immer von Zeit zu Zeit auf den widerspenstigen Zweig, dem es einge­fallen war, der Birne im Weg zu stehen. Alles an Pjotr Adrianowitsch, angefangen von seiner Sade und seiner Schere bis zu seiner Gewohnheit, mit den Pflanzen zu sprechen, er wedte in mir einen starten Schrecken. Begreiflich oljo, daß ich bei dem Gedanken zitterte, er lönnte durch Ossip etwas von dieser furchtbaren Nacht erfahren.

Ich erwachte blaß aus einem von Angst­träumen erfüllten Schlaf, und als ich bei der Geo­metricprüfung gefragt wurde, ob man durch einen Punkt zwei Gerade ziehen könne, antwortete ich, daß dies nicht möglich sei, weil sie einander, wenn die Birnen reif wären, im Wege stehen würden. Es tamen Tage, wunderschöne Tage, die Tezien Tage des Spätfrühlings.

In den Pausen während des Lernens spiel­ten Ljuba und ich manchmal rasch ein oder zwei Partien Krocket und gingen dann fort, um einem jüngeren, glücklicheren Geschlecht, das noch nichts von Prüfungen wußte, Plaß zu machen.

Aber nach einiger Zeit lam wieder eine Nacht, wo wir uns heimlich ans Meer schlichen und auf dem Rückweg in die Macht des Kirsch baumes gerieten. Der Mond war nicht mehr da. Klein und mager zeigte er sich nur in der Mor­gendämmerung und war mitten in der Nacht nicht mehr gefährlich. Die Nächte waren dunkel und forderten zur Sünde auf. Das Lernen war noch immer bitter, aber die gestohlenen Kirschen unglaublich füß. Nicht einmal Ossip, ja nicht ein­mal Pjotr Adrianowitsch, konnten mich in Furcht verseßen. Im Gegenteil: es fam eine Art Ras serei über mich, jede Furcht war verschwunden, ich schüttelte die Zweige, daß sie laut rauschten, und wählte mir die saftigsten Kirschen.

Er soll nur kommen, der Ossip!" dachte ich. ,, Mir ist alles gleich. Mag selbst Pjotr Adriano­witsch kommen: ich habe keine Angst mehr vor ihm. Ich sag' es ihm ins Gesicht, daß Menschen, die sich so für eine Prüfung quälen, auch das Recht au feine leine Freude haben!"

Aber Pjotr Adrianowitsch tam nicht, und Ossip schlief wie ein Kirschtern in der Erde. Es vergingen drei Wochen. Ljuba und ich bestanden die Prüfungen. Vor uns lag das Leben.

PRAGER ZEITUNG

Gestern und heute

Am Tisch im Automaten- Buffet, ringsherum besetzt von eiligen Gästen, sist unter den anderen eine Frau. Ihr Alter ist unbestimmt, denn die Wangen tragen Schminten und der Mund ein falsches Rot. Troß der Bemalung ist die Frau einfach, fast flein­bürgerlich gekleidet, unauffällig und nach einer Mode, zwei, drei Jahre zurück. Durch nichts würde die Frau auffallen, wenn nicht ihr geschminktes Gesicht in so sonderbarem Gegensatz zu dem kleinbürgerlichen An zug stünde. Und vor allem das Lächeln in diesem

Gesicht.

Es ist gewollt fofeit und hurenhaft. Aber es wirkt doch nur verkrampft. Wem gilt in jenem Augen­haftet herausfordernd und doch ängstlich auf dem blick das Lächeln? Ich folge dem Blick der Frau. Er jeder Versuchung den Widerstand seiner Jahre eni­Geficht eines älteren Spießzers, der, schon angegraut, gegenzusetzen vermag. Er ist sein Gulasch, trinkt fein Bier, und als er die Aufmerksamkeit und das Lächeln der Frau bemerkt, geht zwar ein fettes Schmunzeln über sein Gesicht, aber das ist auch alles. Der Tisch leert sich. Zurück bleiben nur wir drei: die Frau, der Mann und ich. Der Mann ist noch im­mer, die Frau hat keinen Teller vor sich, es ist offen­sichtlich, daß sie sich das Nachtmahl erst verdienen" muß. Wird ihr der Dice zu einem warmen Abend­brot verhelfen. Das Lächeln der Frau ist längst nicht mehr herausfordernd. Es ist flchend. Aber der mum Gesättigte schiebt den Teller fort, steht auf und geht, nachdem er seinem Gegenüber mit wohlwollender Serablaffung zuacnidt hat.

Die Frau sist jetzt allein. Das Lächeln ist er­loschen. Schlaff und müde hängen die Mundwinkel herunter. Sie ist feine Sure mehr, die auf Männer­fang ausacht. Sie ist nur noch ein armer hungriger Mensch. Ein Mensch mit schwerem Herzen. Und dann entlädt sich dieses Herz. Sic redet zu mir.

Das Gestern: da war sie Näherin und ver= diente, was sie zum Leben brauchte. Dann verlor sic die Arbeit. Fand feine neue. Niemand gibt gern das Dach überm Kopf her. Eine frante alte Mutter gab es auch noch zu ernähren. Nun ja, und so sicht das eute aus. Aber es sei schrecklich, besonders wenn man nicht mehr jung ist. Und überhaupt. Es flingt wie ein Hintertreppenroman, was sie erzählt. Doch instinktiv fühlt man, sicht es auch mit etwas Menſchenkenntnis, daß die Frau nichts als die Wahrheit spricht. Es ist sicher kein Ausnahmeichick sal in unserer Beit. So wie ihr ergeht es vielen. Doch der Unterschied: von den anderen hört und lieſt man, dieser Mensch aber ist einem gegenüber, und das gesprochene Wort ist mächtiger. Phraſen des Trojtes find dumm und armselig in solchem Fall. Und so bleibt man stumm. Der Frau genügt es, daß sie ein während sie sich erhebt, gleitet das mastenhafte mal sprechen durfte. Jetzt steht sie auf, und schon, Lächeln wieder über ihr Gesicht. Denn ringsherum sind viele Wäänner... Und so acht sic: mit den braven Kleinbürgerlichen Kleidern von gestern und dem unanständig- geschminkten grauenhaften Lächeln von heute. Katja

Flüchtlingsfürsorge. SPD = Emigranten! Fortsetzung der letzten Versammlung morgen Donnerstag abend um 7 Uhr im Parteiheim, Prag II.. Národní 4.

Kultur der Filmproduzenten jenseits( und diesseits) des Ozeans, daß sie in einer Zeit, in der die wert­vollsten Künstler deutscher Zunge außerhalb Deutsch­ lands leben, keine wertvollen deutschen Filme zu standebringen.

―cis­

Der Rächer Did Turpin

Mit schwarzer Maske vor den Augen, mit wehendem Mantel um die Schultern, sprengt der edle Räuber auf stolzem Rappen durchs Land, um Geld für die Armen zu erbeuten, um Gefangene aus dem Kerker zu retten, um große Herren zu züchtigen und schönen Frauen zu dienen. So sprengt er( von dem fraftstroßzenden Victor Mac Leng I en dar­gestellt) kreuz und quer über die Leinwand, bis ei sein treues Roß zu Tode geritten, alle Freunde ver­wie Douglas Fairbanks in seiner besten Zeit. Das Naujthiebe, Degenſtöße und Schüſſe verabreicht hat loren, alle Gegner zur Strede gebracht und so viel tung ist, daß sie nicht in Amerita, ſondern in Eng­einzig eberraschende an dieser aufregenden Darbie­land hergestellt wurde, wo man die historischen Kostüme liebt und mit Perücken nicht spart, wenn die Sandlung wie hier im achtzehnten Jahrhundert spielt.

Karneval und Liebe

Der Name dieses Films sagt so viel über seine andlung, seinen Humor und sein Niveau aus, daß man nichts hinzuzufügen braucht. Angeblich ist es ein Wiener Film, angeblich hat man bei Johann Strauß die Musit geborgt und angeblich hat La­mac dic Regic geführt. Aber es mangelt so völlig an Charme, Melodie und Einfällen, daß man weder an Bien, noch an Strauß, noch an Lamač glauben möchte. Hermann Thimig in der Hauptrolle ist aller dings nicht zu bezweifeln und Lien Deyers wirkt jogar tongenial.

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Vittoria Žižkov und Nachod endgültig aus der Staatsliga. Am grünen Rasen war das Schicksal dieser beiden Klubs ja längst entschieden, aber es war damit noch immer keine definitive Entscheidung gefallen. Was um den Weiterverbleib dieser beiden Klubs in der Staatsliga sich in der letzten Zeit alles Geist im bürgerlichen Fußballager. Um Ehre und getan hat, wirft ein grelles Licht auf den sportlichen Anschen der CSAF. doch noch im letzten Augenblic zu retten, wurde in der samstägigen Sitzung die Er­weiterung der Staatsliga um die beiden genannten Klubs endgültig abgelehnt. Als ein fleines Pflaster wurde diesen eine Erleichterung für den Aufstieg in die nächstjährige Staatsliga versprochen.

Der Internationale Schwimmverband( Fina) hielt am Montag in Berlin seine Tagung ab. 1. a. wurde ein Antrag, der zu seinem Inhalte hatte, Schwimmern Lohngeld für Verdienstentgang zu sahlen, abgelehnt. Interessant ist auch, daß diumä nien, Indien , Kanada , Uruguay und Chile keine Beiträge entrichteten und daher gestrichen wer­rußland eingebracht, welchen es aber im Laufe nahme des Sportverkehrs mit Sowjet­den mußten. Polen hatte einen Antrag auf Auf­der Tagung zurückzog.

Slavia Prag nach Deutschland . Am Samstag spielen die Prager in München gegen FC. Bayern und Sonntag in Weiden gegen SV.

Die Staatsliga nimmt am tommenden Sonn tag ihren Anfang. Es gelangen folgende Spiele zum Austrag: Techie Karlin- Teplizer FK., SS. Bilsen- Bohemians, Bidenice- DFC., AFK. Molin gegen Proßnib. Die Spiele gehen auf den Plätzen der erstgenannten Vereine vor sich. Die Begegnun gen Slavia- Kladno und Sparta - Vittoria Vilien wurden auf einen späteren Termin verlegt.

Die Balkan - Olympiade beginnt am tommenden Sonntag in Agram, an der sich Albanien , Grie chenland, Bulgarien , die Türkei und Jugoslawien beteiligen.

Ausscheidung im Davis- Cnp. In Berlin ge= wann Deutschland gegen Rumänien 5: 0.

Der beste Hindernisreiter im Dritten Reich- Jude. Der jüdische Jockei Willi Wolff darf ich als einziger Jude im Pferderennsport betätigen und seine Liste weist tro längerem Boytott 3 cine Ariern bisher noch nicht erreicht wurde.

Sport Spiel Körperpflege anfchnliche Bahl von Erfolgen aus, die von den

Aufnahme des Sportverkehrs

mit Sowjetrußland?

Vereinsnachrichten

In der am Samstag in Prag stattgefundenen ,, Atus" Leichtathleten, Achtung!!! Heute abend Sigung der GAF, gingen die Beratungen auch um die drage der Aufnahme der fußballsportlichen Be- um 6 Uhr, haben sämtliche Sportler auf der Heßz­ichungen mit Sowjetrußland. Einmütig wurde insel zu sein. Wettkampf gegen DTI Prag I. u. V. tschechoslowakischen Fußball nur zum Vorteile um ihre Teilnahme ersucht. Gäste willkommen. Ein­fonstatiert, daß ein gegenseitiger Spielbetrieb dem und gegen DTI Tlustovouzy. Alle Genossen werden gereichen fönnte. Diese Stellungnahme ist recht tritt frei. begreiflich, wenn man bedenkt, welche Perspektiven jich damit den bedürftigen Klubtassen eröffnen wür­den. Sollen doch in Leningrad und Moskau bei be= deutenden Spielen Zuschauermassen von 100.000 und mehr feine Seltenheit sein.

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Im Auftrage der Fifa!

8.

Literatur

B. Dittrich: Die Sozialversicherung. Das Büchlein kommt gerade zur rechten Zeit. Am er sten Juli ist die Regierungsverordnung Nr. 112/34 in Kraft getreten, welche wesentliche Aenderungen in Wie die Blätter melden, wird der Vorsitzende der Kranken-, Invaliditäts- und Altersversicherung der Ga., Prof. Dr. Velitan, im Auftrage brachte. Der Verfasser, der in diesem Zweige der der ifa mit dem Fußballverband in Sowjet- Sozialversicherung selbst praktisch tätig ist, hat es rußland Verhandlungen pflegen, um die sich zur Aufgabe gemacht, ein Handbüchlein für je Russen zum Eintritt indie ifa zu bewegen, dermann zu schreiben. Die Arbeit ist kein vollstän damit ein geregelter Spielverfehr vor sich gehen

fönne.

diger Kommentar des Gesetzes und will auch, wie im Vorwort gesagt wird, kein solcher sein, es ist aber ein praktischer Ratgeber für jeden, der irgend Boskovec und Werich nicht entzweit. Die Dia Angst beherrschte Magdeburg wie mit dem Gesetze zu tun hat. Die wörtliche An führung der geseßlichen Bestimmungen und zahl= rektion des Osvobozeni divadlo" teilt mit: Dic Wie die Stimmung" bei den Europa - Meister- reiche erläuternde Beispiele, sowie die angeführten Meldung in einem Prager Abendblatt, daß die bei- schaften im Schwimmen in Magdeburg war, ist aus Judikate der verschiedenen Behörden und Gerichte, den tschechischen Schauspieler Voskovec und Werich einem Bericht des Prager Mittag" zu ersehen, in ermöglichen eine rasche Orientierung. Das Büch nicht mehr zusammen arbeiten, beruht offenbar auf dem es heißt: lein wird sicherlich jedem Vertrauensmann der Ar­einer falschen Information; es kann von einem Aus- waren in mehr als einer Hinsicht interessant. mehr, als die Anschaffungskosten geringe ſind. Das Die Europameisterschaften der Schwimmer beiterbewegung ein wertvoller Behelf sein, um so einandergehen der beiden keine Rede sein. Deutschland gewann fünf Titel und das Länderklasse- 176 Seiten starte Buch fostet 7.50( bei Min­ment vor Ungarn durch die vielen Pläße, die es destabnahme von zehn Exemplaren 6.50) und nebenbei errang. Aber von diesen fünf Titeln ist vom Verfasser, V. Dittrich. Saaz 1602, direkt waren vier nicht in richtigen Wettkonkurrenzen zu beziehen. errungen, sondern im Kunstspringen, wo die Re­sultate oft nicht vom tatsächlichen Können, son­dern vom Geschmack und der Einstellung der Richter abhängig sind. Hier triumphierte nun Deutschland viermal, niemals aber so, daß man Bis einschließlich Donnerstag, den 23. August 1934 hätte fagen können: der Sieg war absolut ber- Urania- Kino, Klimentsté 4: So ein Hundes dient. Wie unser Sonderberichterstatter fabelte, leben. hatte die ausländische Presse in Magdeburg den Jat Tiedtke. Adria: Abenteuer im Süderpreß." Deutsche Premiere. Kampers, 2. Deyers, Eindruck, als ob die Richter Angst gehabt hät- Alfa: Eine Frau, die weiß, was sie will." Avion: ten, gegen Deutschland zustimmen."

Der Film

Die schwimmende Welt

Das Leben auf einem Ozeanriesen querschnitt­haft darzustellen, von den Passagieren der ersten Klasse bis zu den Heizern im Kesselraum, das wäre eine lohnende Aufgabe für einen realistischen Film. Aber dieses amerikanische Leinwandschauspiel von den Schidjalen an Bord der Transatlantic" ist nicht realistisch und macht von den Möglichkeiten des Stof­fes sehr geringen Gebrauch. Anfangs scheint es noch, als hätte man wenigstens die Menschen im Hotel" auf den Ozean verpflanzen wollen. Aber bald be= ginnt sich das ganze Treiben an Bord nur noch um einen Kriminalfall zu drehen, der ebenso unintereſ­fant wie verwickelt und unwahrscheinlich ist und der sich dann sehr plößlich in vorschriftsmäßige happy

end auflöst.

Wie wird es da erst beim Berliner Olympia

1936 sein?...

Filme in Prager Lichtspielhäusern

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,, Der rote Wagen." Beranek: Soldatenleben cin luftig Leben." Fénig: Ein Vantee als Hofrat." Flora: Die Gräfin v. Monte Christo." Gaumont: ..Wochenendzauber." Hollywood : Flughelden." Aus­Das Festspiel am Schweizer Bundesfeft der gezeichnetes Lustspiel. Hvězda:" Der Rächer Did Arbeitersportler war sehr eindrucksvoll und wurde Turpin." Julis: Die schwimmende Welt." Koruna; von den Massen mit Begeisterung aufgenommen. Der Rächer Did Turpin." Kotva: Bella Donna." Der Autor war Genoffe Bimmermann( früher Leips Lucerna: Bella Donna." Metro: Karneval und zig). Der Inhalt fann furz wie folgt wieder Liebe." Musikal. Lustspiel. Baffage: Karneval und Man zeigt hier die deutsche Fassung dieses gegeben werden: Lichtbringer mit Fadeln steigen Liebe." Musikal. Lustspiel. Praha : Der rote Was Allen Menschen, die nicht so glücklich waren Hollywood - Produtts. Aber es ist ein unbeholfenes und von der Höhe herunter, der kämpfenden und leiden- gen." Radio: Soldatenleben wie wir, famen wir mit Nachsicht und Zärtlich- mißtönendes Deutsch, das da erklingt. Immer noch den Menschheit das Feuer der Freiheit bringend, das Staut: Ihr Letter Relord." Světozor: ,, Karneval - ein lustig Leben." feit entgegen. Als wir mit den Zeugnissen nach besser freilich als das Schmettern, Schmachten und auf einem Altar entzündet wird und hoch auflodert. und Liebe." Musit. Lustspiel. Alma: Das Lied Hause zurückkehrten, sprachen wir, ich noch mehr Phrasendreschen der Goebbelsfilme, aber ärgerlich Jubelnd umtanzen die Menschen das ihnen gebrachte d. Schwarzen Berge." als Ljuba, mit jedem, der uns in den Weg tam; genug. Es spricht weder für die Klugheit noch für die Geschenk. Aber die gleichen Menschen laſſen ſich be- amüsiert sich." Beseda : Die Schlacht. Belvedere : Die Königin Bezugsbedingungen: Bei Zustellung ins Haus oder bei Bezug durch die Post monatlich 16. vierteljährig 48.-, halbjährig 96.-, ganzjährig 192.-.- Laut Tarif billigst berechnet. Bei öfteren Einschaltungen Preisnachlaß. Rückstellung von Manuskripten erfolgt nur bei Einsendung der Retourmarken. Inserate werden Telegraphendirektion mit Erlaß Nr. 13.800/ VII/ 1930 bewilligt. Druckerei: Orbis", Drud, Verlags- und Beitungs- A.- G., Prag . Die Zeitungsfrantatur wurde von der Voſt- und

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