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Lebensfrage erscheinen,

lismus an Einfluß

von London kann auch an der Stellung der Las bour Party in der Innenpolitik nicht spurlos vors übergehen. Und er wirkt auf dieſem Umweg auf die europäische Politik, auf den europäischen So­stalismus, er wirkt für den Frieden und für die Idee der Freiheit.

Samstag, 6. März 1937

Weitere Verstaatlichungen

Republik wurden drei weitere Flugzeugfabriken Durch Dekret des Präsidenten der Paris . D requiriert und verstaatlicht. Eine derfelben liegt in Nordfrankreich, bei den übrigen handelt es sich um die bekannten Farman- Werte in der Pariser Vorstadt Boulogne und um die Hanriet- Fabrik

in Bourges .

In die demokratische Schule

gen an.

Nr. 56

Um dle karpathorussische Autonomie Erfolgreicher Abschluß der Verhandlungen

sich deffen bewußt sein, daß fie bei einer anderen als demokratischen Orientierung die Kultur. die Ge­verlieren hat. Sundt:( Machen Sie die Inspek danfenfreiheit und die Entwicklung der Schule au toren au Bolizeiinspektoren!) Sirpal: Wenn ich erkläre, der Inspektor habe darüber zu wachen, da i Der Vorsitzende der Regierung Dr. Hodža die Schule bemokratisch fei. dann ist er empfing am Freitag im Ministerratspräsidium die noch abfolut kein Polizist! Wenn die Inspektoren Vertreter der koalierten Parteien aus Karpatho diese Aufgabe in unserem Staat erfüllen, dann lei- rußland zu der Schlußverhandlung über die Ver sten sie unschäßbare Dienste für die freie Schule, für wirklichung der vorläufigen Regelung der karpas die freie Lehrerschaft und für die Demokratie. Wir thorischen Autonomie. Auf dieser Konferenz versprechen den Inspektoren, sie in diesen großen wurde der gesamte Kompleg der prinzipiellen Ges Aufgaben vollkommen zu unterstüben!( ebbafsichtspunkte durchberaten, auf desen Grundlage in

ter Beifall.)

gehören demokratische Lehrer SdP- Sorgen

Genossin Kirpal zur Inspektoren- Vorlage

nächster Zeit die diesbezügliche Gesetzesnovelle definitiv stilisiert werden soll. Die Vertreter der toalierten Parteien gaben ihrer Befriedigung über das Ergebnis dieser Schlußberatung einstimmig Ausdruck.

Gleich zu Beginn der Debatte gefiel sich Jlling ( SDP) in dem Verlangen, wenn man schon an den Schulen auch die rumänische und jugoslatviſche Der Präsident der Republik lud am. Don­Prag. Das Parlament nahm Freitag nach Nach Erledigung dieser Vorlage kommt die langer Debatte, in der fämtliche Redner ihre Gleichstellung der Inspektoren an den fachlichen Symne einüben wolle, an den Schulen der entspre- nerstag die Vertreter des Gerichtswesens zum grundsätzliche Zustimmung erklärten, die Fortbildungsschulen an die Reihe. Außerordentlich chenden Unterrichtssprachen auch andere Staatshym- Abendessen ein. An demselben nahmen Justiz= Vorlage über die materielle Besserstellung der brennend ist auch die Regelung der Rechtsverhältnisse nen, so die ungarische, polnische oder die deutsche minister Dr. Dérer, die ersten Präsidenten der Obersten Gerichte, sowie Richter und Staatsan der Kindergärtnerinnen. Es gibt heute noch Kinder einzuüben. Dr. Domin( Nat. Ver.) geriet, als er wälte aus der ganzen Republik teil. Nach dem Schulinspektoren in beiden Lefun- gärtnerinnen, die ein Monatsgehalt von fage und Senteins Autonomieforderungen rudnweg ablehnte, Abendessen informierte sich der Präsident einge fchreibe 180 beziehen. Hier müßte der Staat Die Debatte ging des öfteren auf politisches eingreifen. Auf tschechischer Seite werden 866 Stin- mit der Henleinfraktion in Konflikte. Ing. Karmafin hend über die aktuellen Fragen. des Gerichts Gebiet über. Als Genossin Kirpal nach einer dergärtnerinnen vom Staat vollkommen erhalten.( SDP) polemisiert wegen des Hultschiner Schulwe wesens und der Legislative , worauf die Vertreter Würdigung der während nur bei sieben deutschen Seinder- fens gegen den Minister Bajiček. Appelt( Komm.) der Richterorganisationen dem Präsidenten über gärten vom Staat der Sach- und Personal- stellt sich zu den nationalpolitischen Richtlinien der Standesfragen referierten. aufwand geiragen wird. Das ist ein sehr großes Unrecht. Wir hoffen, daß unsere Initiativanträge auf Regierung durchaus positiv ein. Henleins Aufſſiger Regelung der Rechtsverhältnisse der Kindergärtnerin- Forderungen würden die Bersplitterung der Repu­nen gleichfalls bald einer Behandlung zugeführt blik, die Auslieferung des deutschen Gebietes unter das Dikiat Berlins und einen I a tenten Bür­erkrieg bedeuten.

aktuelle Kapit Borlage chr

Leh=

rerschaft" zu sprechen kam, legte die SdP unter Führung Kundts wieder die alte Walze von den angeblichen Denunziationen" auf.

werden.

Den Herren wird einmal flipp und klar ge= fagt werden müssen, daß die demokratischen Eltern Genoffin Kirpal zitiert die Ausführungen des ein unverbrüchliches Recht darauf der sozialdemokratischen Lehrer, daß die deutsche Präsidenten Dr. Beneš anläßlich der Vorsprache haben, daß ihre Kinder in unserem demokratischen Schule in unserem Staate nicht eine Kopie der deut­Staat auch in demokratischen Geist erzogen wer- schen Schulen im Ausland sein kann, sondern ein den, und daß sie es sich unter gar keinen demokratisches Gebilde sein muß, wobei es allerdings Umständen gefallen lassen können, daß nicht genüge, daß die Schule demokratisch ist, wenn ihren Kindern unter irgend einer neutral- völki- nicht auch der Lehrer echter und bewußter Träger der schen Maske von einzelnen gewiffenlosen Erzie- Demokratie ift. hern Gedankengänge eingeprägt werden, die die Demokratie verächtlich machen und die Kinder für Ibeen präparieren sollen, wie sie der Propa­ganda- Apparat des Herrn Goebbels am lau­fenden Band täglich frisch ins Haus liefert. Benossin Kirbal

gab der Freude Aus­drud, daß es gelungen ist, den berechtigten Wünschen und Forde rungen einer States gorie von Staatsbe­amien Rechnung zu tragen, deren mate­.rielle und rechtliche Stellung auf eine Res gelung aus dem Jahr 1870 zurückgeht. Es handelt sich noch dar­um, in der zweiten

Stappe auch die gefeßliche Megelung der recht lichen Verhältnisse dieser Versonen durchzuführen. Die Inspektoren sind bisher ja nur provisorisch ans gestellt und können jederzeit abberufen werden. Heute muß der Inspektor auch der Initiator in allen Schulfragen, der Organisator eines modernen Schulwesens sein. Dazu steht ihm aber kaum die genügende Zeit zur Verfügung, da er vielfach zum überwiegenden Teil mit adminiſtrativen Arbeiten überhäuft ist und ihm leine oder nur sehr wenig Hilfskräfte zur Verfügung stehen. Vor allem aber fehlt den Inspektoren die nötige Zeit zur väda gogischen Führung der Lehrerschaft, die namentlich bei der Junglehrerschaft notwendig wäre. Ist der Inspektor ein überzeugter und wirk licher Demokrat, so vermag er seine Lebrerschaft auch brauchen also in erster Linie wirklich überzeugte demokratische Bezirksschulinspektoren.

im demokratischen Sinn zu führen. Wir

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Der Freund

Der parlamentarische Sparausschus beschloß. die Regierung aufzufordern, die Frage der Be de cung der Lehrer gehalte zu regeln. und zwar entweder auf dem Wege der Durchfüh rung des§ 35 des Geseßes 292/1920 oder durch eine Neuregelung; für eine Uebergangszeit foll Nach der Rede der Genossin Kirpal ließ sich der geseßliche Stand wenigstens im Finanzgejes. Kundt( SDP) in die Rednerliste eintragen. In der alljährlich geregelt werden. Auf diese Weise würde Hauptsache ging es ihm darum, eine beschlagnahme die Bedeckung der Lehrergehalte denselben Grund­Stelle aus der Rundschau" au immunisieren. Um nicht vom Vorsitzenden unterbrochen zu werden, fäßen wie die Gebarung mit anderen staatlichen tidelte er die Immunisierung tunstvoll in eine Bo- Mitteln unterworfen. lemit gegen die Genossin Stirpal ein, der er wahllos Der Gefehentwurf über das Oberste Verwal An Hand eines konkreten Falls zeigt Genosin vorwarf. daß sie die deutschen Lehrer, denunziere" tungsgericht wurde vom parlamentarischen Subto­Kirpal auf, daß; leider nicht alle Lehrer dieſe Worte fich um den Hunger der deutschen Schultinder nicht mitee bereits fertiggestellt. Der Referent Dr. Me i B- beherzigen. Her: Kundt( SDP) ist natürlich gleich fümmere etc. Dabei trieb er in Wirklichkeit mit der ner konnte am Donnerstag dem Plenum des ver­wieder mit der Behauptung zur Sand, daß dies eine Not der deutschen Schuljugend strupellos Schind- fassungsrechtlichen Ausschusses mitteilen, daß nur " Denunziation" sei. Stirpal fährt fort: Hier haben luder. Vorher hatten ja schon zwei seiner Klub­die Inspektoren auch den großen Aufgabentreis, die follegen in der Debatte gesprochen, aber keinem war einige wenige Fragen noch unerledigt geblieben sind. Verbindung zwischen deutschem und tschechischem es eingefallen, dieses Kapitel zu streifen. Erst als Alle Ausschußmitglieder erhalten das vom Subfo Denten in den Schulen herzustellen. In der Schule Kundt ein Stichwort brauchte, um auf mitee ausgearbeitete Elaborat samt dem Motiven die beschlagnahmten Stellen überleiten zu fönnen, bericht zum Studium zugestellt. Das Ausschußple= sollen und müssen unsere Kinder von klein auf au aufrichtigen und überzeugten Demokraten erzogen in denen auch von solchen Dingen die Rede war, zog num wird sich dann am nächsten Mittwoch mit der werden. Leider ist es heute vielfach so, daß der er plößlich alle Register des Herzzerreißenden Mit- Vorlage befassen. leids mit der notleidenden Jugend und produzierte faschistische Geist insbesondere in der Jung­Beratungen über die gefehliche Wehrerziehung. förmlich Ströme von Krokodilstränen. Gen. Stirpal Lehrerschaft vorherrschend ist.( Neue Rivischen­rufe Stundis führen zu längeren Auseinander eguns rief ihm zu, er solle das lieber den Kameraden,( Tsch. P.-B.) Am 1. März fand im Militärwijsen­gen, in deren Verlauf Stundt die wenn auch ge= apitalisten sagen. Der Vorsitzende schaftlichen Institut eine gemeinsame Beratung der fonderte Teilnahme von Kindern an den rief Kundt bald zur Sache und dann, als dieser in Körpererziehungsexperten statt, in der die Entwürfe Feiern des 1. Mai als politische" Veranstaltung arrogantem Ton ihn der Parteilichkeit beschuldigte, der Wehrerziehung und Wehrausbildung vom phy= verwirft, während er die Heranziehung von Schuls auch noch zur Ordnung, worauf Kundt es vor- fiologischen und körpererziehlichen Gesichtspunkt be findern au völkischen Sonnwendfeiern, die ihm Ge- 30g, unbermittel: abzubrechen und von der Tribüne handelt wurden. An den Beratungen nahmen medi­noise Streiči in einem Zwischenruf vorhält, na zu verschwinden. ainische Fachleute teil. Bei den Beratungen wurden türlich als vollkommen gerechtfertigt hinstellt: Das die prinzipiellen Fragen der Störpererziehung im sei ein Jahrtausende alter Wolfsbrauch" und habe Rahmen der Wehrersiehung besprochen und die for­mit den Barteien gar nichts zu tun.) derungen der Entwürfe vom physiologischen und Er­ziehungsstandpunkt als dem Alter und den körper­lichen Fähigkeiten der Jugend angemessen anerkannt. Auch die Altersgrenze von 17 Jahren für die Ein­führung der Wehrausbildung wurde als vollkommen angemessen befunden. An einigen Fragen, die mir dem Entwurf noch zusammenhängen, arbeiten wis­

.

Nach Annahme der Vorlage in beiden Lesungen wurden noch eine Reihe von Immunitäten vers vandelt, darunter auch die Auslieferung des SdP Abgeordneten Künzel wegen verschiedener Ver­sammlungsreden beschloffen. Künzel erklärte mert­würdigeriveise die Tatbestände selbst für uninter eſſant" und beschränkte sich darauf, ganz allgemein

Stirpal hält der Lehrerschaft vor, sie möge fich dessen bewußt sein, was sie unter einem faschistischen Regime zu verlieren hat. Sie möge nur in die faschistischen Staaten bliden, wo die Lehrerschaft um alles gekommen ist, auch um ihre Freiheit.( Auf Zwischenrufe Sundts, daß wir in jede Schulklasse einen Bolizisten ſegen wollen, antwortet ihnen die angeblichen Berfetutionen" au prote­Genoſſin Sirval: Nicht ein Staatspolisist foll in jeder Regierungsvertreter ausgesetzt sei. stieren, denen die SdP in Versammlungen seitens der Schulklasse sein, aber ein demokratischer Lehrer. Kundt: Sie meinen iozialdemokrati scher" Lehrer. Kirval: Ein demokratischer und sozialdemokratischer. Wir haben nichts dagegen, denn die Sozialdemokraten sind staatsirzue." überzeugte Jugend- und Volksbildner!) Je schneller wir wirklich wir wirklich einen gefunden und demokrati ichen Nachwuchs haben. Die Lehrerschaft muß

demokratische Lehrer heranziehen, um so eher werden

melt.

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Bis zur nächsten Plenarsizung, die Don­nerstag, den 11, d. M., um 15 soll der verfassungsrechtliche Ausschuß den Se­um 15 Uhr stattfindet, natsbeschluß über die gemeinsame Beratung aus gedehnter Gesezwerke verhandlungsreif machen.

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senschaftlich die Mitglieder einer Kommission. Am 2. März wurden die Beratungen der Vertreter des gemeinsamen Ausschusses für die Hebung der Wehr­haftigkeit der Bevölkerung mit Vertretern der Mili­hauptsächlich den zur Körpererziehung und Wehr­tärverwaltung über den in Vorbereitung befindlichen Gefeßentivurf fortgefeßt. Die Beratung betraf ausbildung notwendigen Zeitraum. Die Beratun­Igen werden fortgesetzt werden.

,, arbeiteten". Aber niemand von uns empörte

in die Klassenzimmer. Nur wir gingen in den gingen dann einzeln auseinander. In der und abholten. Vergeßt nicht: heute abends bei ,, Rauchsalon". Ohne daß wir uns vorher verabs nächsten Pause wartete der Direktor vergebens. Jascha." redet hätten, wußten wir, daß die Sache erst mal Aber so leicht tamen wir nicht davon. Er Der Befehl war flar. Und Klar war es auch, unter uns allein besprochen werden mußte, und daß zu diesem Zwecke nur noch diese Stunde und war schlauer, als wir gedacht hatten, und setzte daß es sich hier um einen Befehl handelte. Rum dieser Raum übrig geblieben waren. Als das erste sich gleich mit der Tante Nikiforows in Verbin- erstenmal wohl, seitdem wir mit Rappaport ROMAN VON GREGOR JARCHO Glockenzeichen die Lehrer in die Klaſſen rief, warung. Im Laufe der letzten Unterrichtsstunde ich. Im Gegenteil: wir waren unbewußt dankbar, unser kleiner Kreis vollzählig am Ofen verfam- mußte er bereits, wer zu Nikiforows engeren daß jemand die Zügel ergriff und Richtung gab. Freunden zu zählen war, und ließ uns alle aus Jeder sonst üblichen Form zum Troß begann mer hinunterkam, saß dort bereits der düstere meinschaft zur Masse macht, au einer Herb den Klaffen holen. Als ich in das Bibliothekzim o neht es immer, wenn drohende Not eine die Stappaport mit noch zwei Freunden aus seiner dann froh sein muß, daß jemand den Hirkenstab und außerdem zwei Schülern der vorleßten nimmt, selbst wenn er ihn auch zum Schlagen benußt. Klasse. Nappaport sah mich nur kurz an und legte den Finger an den Mund. Ich begriff und schwieg. Die Bibliothet, nur durch eine dünne Wand von dem Lehrerzimmer getrennt, war zu unsicher. Man hätte uns belauschen können. Aber Rappa­vort schrieb etwas eifrig in sein Notizbüchlein, und als wir alle vollzählig waren, gab er es uns

,, Die verdammten Bücher", war wohl der crste Gedanke des ehemaligen Kaufmanns, der außer der Vibel und seinen Geschäftsbüchern nie ctivas gelesen hatte. Von da war der weitere Schritt bereits in aller Klarheit gegeben: ,, Die Schule".

Und nun wirbelte der Telegraph talte Er­bitterung herüber, die erschaudern ließ und den neuen Direktor wie ein Keulenschlag traf.

Rappaport ohne alle Umschweife mit dem eigent lichen Kern der Sache.

von dieser Tragweite sicher nicht unwiderlegt..Das ist pietätlos."

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Der letzte Mann hatte das Blättchen noch nicht ganz zu Ende gelesen, als sich heftig die Tür auftat, und an der Schwelle der Direktor erschien. Wir sprangen auf, uf, wie das verlangt wurde. ,, Waren Sie nicht im Turnsaal?" Schweigen.

,, Wer war nicht im Turnsaal?" ,, Also waren sie alle dort, also haben Sic

alle gehört, daß ich die Freunde, des Schülers Nikiforow aufgefordert hatte, zu mir zu kommen." Der Direktor brüllte. Warum hat sich niemand gemeldet?"

Ich war mit Nitiforom nicht befreundet", entgegenete ruhig Rappaport.

..Ihr habt gehört", sagte er schlicht nachdem der letzte Mann erschienen war ,,, alles, was wir gestern noch vorhatten, ist über den Haufen ge­worfen. Jetzt gilt es um so mehr noch, um jeden Preis zu verhindern, daß Nikiforows Tat ansteckt. Gegen zehn wurden wir Schüler alle in dem Wir sagen natürlich nichts. Schon weil wir selbst aroßen Turnsaal versammelt, und der Direktor, in Bedrängnis kommen könnten. Und die beste leich und zitternd, hielt eine Ansprache. Es wäre Verteidigung ist immer der Angriff. Unsere Zeit zu lesen. Und wieder empfand ich aufrichtige Be­der erste Selbstmord seit dem Bestehen der An- schrift muß diesmal früher erscheinen. Als Son- wunderung für den gescheiten und sich rasch in italt. Man müßte der Sache auf den Grund dernummer, Nikiforow gewidmet. Und wir wer- jede Lage hineinfindenden Freund. Was er da achen, um wahrscheinlich vorhandene schädliche den seinen Tod so darstellen, daß er uns statt geschrieben hatte, war die Aufforderung an die Einflüffe mit der Wurzel zu entfernen. Der schädlich zu werden, nüßlich sein wird. Wir Kameraden Genossen der jüngeren Klassen. Vater des Toten beschuldigte die Anstalt! Das riüssen auch dieses Ereignis im Dienſte der Sache nicht zu vergessen, daß die älteren Böglinge mehr Shrgefühl der Zöglinge, die eine Beschuldigung ausnüßen." vielleicht alles ristierten. Offenbar sind wir verraten. Geht es um Nitiforow nur- dann bedentt, daß uns, den älteren, allein schon durch eine schlechte Note im Betragen die Tore aller russischen Universitäten verschlossen bleiben tön­nen. Wir werden erklären, daß uns au Nikiforon nur seine reichhaltige Bibliothek hingezogen hat Rappaport wurde blah, seine Lippen zuck­ihr müßt es beſtätigen, behaupten daß wir ten:..Serr Direktor Nikiforow war Schüler ar nicht so sehr mit ihm befreundet gewesen find. einer Klasse, die zwei Jahre jünger lit als die hr selbst seid wohl seine Freunde, aber über die meine. Ich verkehre nicht mit Kindern." Gründe des Selbstmordes wißt ihr nichts, nichts! ..Heute abends bitte zu Jascha. Ich habe Sein Tod wäre euch am überraschendsten gekom­Ich auch nicht! Ich auch nicht!" mit ihm bereits gesprochen"( Jascha nidte), men. Geht es um mehr als um Nikiforow, dann Wie auf dem Delberg". ging es mir durch borläufig aber- Schweigen. Niemand meldet wißt ihr überhaupt nichts. Kein Wort sagen! Uns den Kopf. Nur daß hier der Führer sich von den sich beim Direktor von selbst. Nicht wahr? Hat fennt ihr nur flüchtig, von der Schule her, und Gefährten losfagt, und niemand Silberlinge er­jemand noch etwas zu sagen?" weil ihr uns einzeln- dann und wann bei halten hat-- Und Mitischa getroffen habt, als wir Blicher brachten ( Fortsehung folgt)

mater".) Freunde des

lassen würden, müsse ihnen jetzt helfen, sich selbst, Wem Pietät mehr ist als das Wohl der die Schulbehörde und überhaupt die Alma mater, Lebenden, der prüfe sich noch einmal genau und 31 berteidigen. Er fagte erstorbenen Nitis frage ſich ernit, ob er au und gehört." forot sollten sich in der nächsten Pause bei ihm Jetzt gab es teine Einwände mehr. Sobald melden. Alles, was auf irgendeine Spur führen das bindende Weiß des Wir" geschwungen wurde, duckte sich alle Buntheit der..chs" wie tönnte, sei ihm unbedingt mitzuteilen. die Farben des Spektrums in dem Licht aus dem Urquell. Und Rappaport schloß:

Verteidigt die Anstalt. Laizt den Makel nicht festwachsen. Wascht ihn ab. Sagt alles, was ihr wißt. Sagt die Wahrheit."

Als er aus der Tür war, explodierten wir zuerst in rasendes Geflüster, das sich wie eine Raivine zum Gemurmel und zum Geschrei stei­serte. Die Glode kündigte den nahen Beginn der nächsten Unterrichtsstunde an. Alle begaben sich

Niemand. Wir gaben ihm alle recht.

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..Jch auch nicht! Ich auch nicht!" erscholl es von allen Seiten.

..Sol? Erst Ungehorsam und jetzt noch

Lüge?"