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Donnerstag, 25. März 1987

Nr. 72

die von der Gemeinde in

Da die deutschen Gemeinden nach den sprachen­rechtlichen Vorschriften nicht verpflichtet sind, mit staatlichen Behörden und Gerichten, die ihrerseits berpflichtet sind, deutsche Eingaben anzunehmen, in einer anderen Sprache als in ihrer deutschen Ge­schäftssprache zu verkehren, können die Gemeinden, die keine 20prozentige tschechische Minderheit auf­weißen, bei bieſen Gdriftstülden nur bas beutsche Ge­meindesiegel berivenden.

Listische Partei der Werbeaktion des Mili-[ machen und seine Sonderorganisation wieder in abhängt. Die Entwicklung der gegenseitinen Ver- doppelsprachige Gemeindeficgel nur dann verwendet tärregimes sachlich entgegentrat, versteht sich von die Freien Berufsverbände zurückzuführen. Man hältnisse der beiden deutschen Staaten, Deutsch - werden, wenn es sich um Urkunden, Schriftstücke oder selbst. Aber die von ihr geführte Abwehrfront geht muß jedoch anerkennen, daß die Berufsvereini- land und Oesterreich, läßt erkennen, daß die uns Kundmachungen handelt, diesmal weit über die eigenen Reihen der Sozia- gungen der Anhänger Moraczetvstis auch in den gestörte Dauer derartiger freundnachbarlicher der Staatssprache oder in der Staats- und in der listen hinaus. Auch die christlich- demo- lekten großen Wirtschaftstämpfen, z. B. im Berg- Beziehungen nicht einmal bei gleichem nationalen Minderheitensprache abgefaßt werden. fratisch organisierten Arbeiter bau, solidarisch mit den sozialistischen Gewerkschaf- Charakter zweier Staaten stets gewährleistet ist. stellen sich bis auf wenige Splittergruppen ebenso ten auftraten. Zwischen ihren bisherigen Verbün Bu gewissen Anregungen über das Verhälts ein, und was besonders bezeichnend ist beten und der sozialistischen Arbeiterbewegung nis zwischen Tschechen und Deutschen sagte ber selbst die bisher im Regierungs - steht diese, zahlenmäßig früher ziemlich bedeu- Minister: Yager stehenden Gewerkschaften tende Gruppe jetzt im Kreuzfeuer. Es scheint, daß Es kann allerdings nicht abgeleugnet wer haben nach der Veröffentlichung des Aufrufs von ein Teil ihrer Anhänger zu Koc, ein anderer den, daß das Vordringen des tschechischen Elemen­Koc den Weg in die Opposition zurüd Teil zu den Organisationen der Klassenbewußten tes im überwiegend deutsch besiedelten Gebiet gefunden. Ihr Führer, der ehemalige Sozialist Arbeiterschaft übergehen wird. zum Teil burch verschiebene Maßnahmen unjetet Moraczewski, hat, enttäuscht von den Er- Die Scheidung der Fronten macht rasche staatlichen Behörden bewirkt wird. fabrungen seiner Zusammenarbeit mit den Mili- Fortschritte. Käme es heute zu freien Wahlen im Aber in der Regel geht es hiebei um Maß­tärfreisen, sogar noch schärfere Töne gegen Koc Lande, so hätten die Sozialisten gemeinsam nahmen, die vom Standpunkte des Staates nötig angeschlagen als das sozialistische Parteiorgan mit den Arbeiterparteien der nationalen und voll berechtigt sind, solange keine völlige Sis Robotnik", das seinen Lesern die Unvereinbar- Minderheiten und mit der geschlossenen cherheit betreffs der absoluten staatlichen Huver­feit von Nationalismus, Führerprinzip und So- demokratischen Bauernbewegung sicherlich lässigkeit aller Teile der dortigen Bevölkerung ob­zialismus nicht erst von neuem klarzumachen bereits die absolute Mehrheit in Polen . waltet. Dieses Vordringen des tschechischen Ele­brauchte. Moraczewski tritt jetzt geradezu für eine Gerade diese Tatsache macht es allerdings wahr- mentes in deutsches Gebiet kann indessen feinen Einheitsfront aller demokratischen Kräfte ein. Er scheinlich, daß die Inhaber der Macht es in der tieferen und nachhaltigeren Einfluß auf den hat allerdings die notwendige Folgerung daraus nächsten Zeit keinesfalls auf die Entscheidung des nationalen Charakter dieses Gebietes üben. Auch noch nicht gezogen, ſeine frühere Berſplitterungs- Stimmzettels unter gleichen Bedingungen für würde es sich um so mehr einschränken, je allge­arbeit in den Gewerkschaften rückgängig zu alle Parteien ankommen lassen werden. meiner und tiefer bei der deutschen Bevölkerung unseres Staates ein aufrichtiges tschechoslowati sches Staatsbewußtsein Platz greifen würde. Da­mit dies geschehe, darauf müssen vor allem wir, die Angehörigen des tschechoslowakischen Volkes, hintirken.

National- und Staatsbewußtsein

Minister Kroita auf der Reichenberger Pädagogischen Woche Aus Anlaß der Pädagogischen Woche der Reiches den Richtlinien feiner amtlichen Politit deutschen Lehrer in der Tschechoslowakei hielt unterwerfen und sich so dem Staate politisch ent: Außenminister Dr. A. Krofta am 24. März 1987, fremben, deffen Bürger er ift, fo haben wir gewiß daß volle Recht, folches auf das entschiedenste ab­zulehnen.

abends, eine Rede, in der er u. a. ausführte: Es ist die Pflicht und liegt auch im Interesse ber tschechoslowalischen Nation, Die Wege au flle chen, auf denen allmählich die Schaffung eines vernünftigen, anständigen und gerechten Verhält­nisses zwischen der tschechoslowalischen Nation und jenen Angehörigen unserer Staates erreichbar wäre, die durch ihre Herkunft, ihre Sprache und

ihr Bewußtsein anderen Nationen angehören.

Es handelt sich hier vor allem um die Deuts schen, die an Bahl und geschichtlicher, wirtschaft licher , kultureller und politischer Bedeutung am stärksten sind, diesen keineswegs geringfügigen Bruchteil des großen deutschen Volksganzen, das in awei Staaten, deren Territorien an dem größ­ten Grenzabschnitt uns benachbart sind, ein selb­ständiges Leben führt. Diese Nachbarschaft zweier deutscher Staaten wird sicherlich nicht unwesents lich auf das Verhältnis unserer heimischen Deut schen zu unserem tschechoslowakischen Staate und Volt sein. Und gewiß ist es für unseren Staat faffung der Begriffe Nation und Staat bei diesen und unser Bolt nicht ohne Bedeutung, welche Auf­verschiedenen deutschen Gruppen vorherrscht. Wenn

Wenn eine derartige Auslegung der organi­schen Auffassung des Voltsbegriffs bei unseren deutschen Mitbürgern Wurzel faſſen würde, dann wäre hiedurch unser ruhiges Zusammenleben mit ihnen und all unsere friedliche Zusammenarbeit sehr erschwert, wenn nicht überhaupt unmöglich

gemacht.

Es tönnte auch keine günstige Wirkung aus­üben, wenn unsere deutschen Mitbürger ihr gutes Verhältnis zum tschechoslowakischen Staat und Volt von der Bedingung abhängig machen woll­ten, daß es uns gelinge, wie jüngst der Sprecher der Henlein - Partei Dr. A. Herr in einem an mich gerichteten offenen Briefe schrieb, dauerhafte freundnachbarliche Beziehungen zwischen der Tschechoslowakischen Republik und dem Deutschen Reiche herzustellen". Ich muß nicht erst wiederho­Ten, daß es der aufrichtige Wunsch aller ist, die die Richtung unserer Außenpolitik bestimmen, ez Deutschen Reich dauernd freundnachbarlich sein möchten unsere Beziehungen zum benachbarten und daß es sicher nicht nötig ist, die in Betracht gen im Sinne des Aufbaues dieser Beziehungen anzueifern. Aber wir fönnen nicht zulassen, daß ein Teil unserer Mitbürger dies zur Bedingung ihrer Treue und Ergebenheit zum tschechoslowakischen Staate mache.

Bemühun

,, Es geht vorwärts"

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Die Wahrheit" schreibt über die letzten politischen Vorgänge im fudetendeutschen Lager: Es zeigt sich, daß die deutschen Teile Böh­ mens nicht mehr ausschließlich den sudetendent­schen Franciſten gehören. Die deutsche Provinz be ginnt das stolze Wort Konrad Henleins, daß 90 Prozent des Sudetendeutschtums auf sein Kommando höre, sehr nachdrücklich Lügen zu stra­fen. Die Straßen Deutschböhmens sind heute nicht mehr nur für die braunen Bataillone" reser­viert, die deutschen Jungaktivisten können in ihren Versammlungen einen immer stärkeren Zulauf verzeichnen, es geht vorwärts, sichtlich vorwärts. Kein Wunder, daß die Sprache der Henleinleute, die ihre braunen Felle wegschwimmen sehen, immer wilder und aggressiver wird! Der Führer Konrad Henlein , der bei seinem ersten Debut kein Mort über ein internationales Forum, über die staatsrechtliche Verwahrung des alten Deutschen parlamentarischen Verbandes oder gar über die irgendeiner Weise ihrem deutschen Nationalbe Köpfe der tschechischen Demokratie und des deut­Hiebei ist es keineswegs nötig, daß fie in Antonomie verlor, hat in Aussig die alten nega­tivistischen Tomahawks ausgegraben und um die wußtsein untreu werden, denn es besteht kein schen Aktivismus geschtvungen. Verletzt wurde zweifel daran, daß diefes ihr Nationalbewußtsein dabei allerdings nur sein Industrie- Knappe Pe= sich mit dem tschechoslowakischen Staatsbewußtsein ters, der im Außenausschuß des Abgeordneten­gut vertragen kann. Die Erzielung einer Har hauses jenen bekannten tristen Rückzug antrat, der monie biefer beiden inneren Haltungen könnte die in den Couloirs nicht geringes Erstaunen hervor­Verbreitung der Erkenntnis sehr zugute kommen, rief, von dem aber der Leser der Henleinpresse daß ihre Zugehörigkeit zu diesem Staate den ech ebensowenig erfahren hat, wie der Leser der ten Intereffen des deutschen Boltes nicht bloß feinen Eintrag tut, sondern ihnen sogar sehr för- reichsdeutschen Preſſe von dem Verkauf deutscher derlich sein kann.

Es ist überaus notwendig, daß sich unsere deutschen Mitbürger immer mehr zum Bewußtsein bringen, daß dieser Staat auch ihr Staat ist und daß aus diesem Umstand für sie nicht bloß ver­schiedene Rechte in diesem Staate, sondern auch ernste Verpflichtungen gegenüber diesem Staate hervorgehen.

Gebrauch des einsprachig deutschen Gemeindesiegels

Es wird vielfach die Wahrnehmung gemacht,

Landestinder an die francistischen Schlächter.

wir wissen, daß eben bei den Deutschen jene Auf- kommenden Faktoren zu systematischen Schaltung Gebrauch des doppelsprachigen Gemeindesiegels hung dem Ministerium längstens bis zum 31. Mai

fassung des Begriffes der Nation am intensivsten und systematischesten entwickelt wurde, die so ge­waltig zu unserer eigenen nationalen Wieder geburt und zu unserer staatlichen Verselbständis gung beitrug, so fann es uns nicht überraschen, wenn wir dieser Auffassung in der Regel auch bei den heutigen Deutschen begegnen, mögen sie nun in unserer unmittelbaren Nachbarschaft oder gen sie unter und leben.

Wenn aber gefordert wird, daß jeder Deut­sche, der nicht Reichsangehöriger ist, feine Buge­hörigkeit aur Nation über die Zugehörigkeit zu bem Staate stellen möge, in dem er als Bürger lebt, wenn gefordert wird, er möge sich im Ge­fühl der Mitverantwortung für das Schicksal des

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Der Freund

Wir können dies schon deshalb nicht tun, weil einer derart bedingten Treue und Erge­benheit zum Staate ein sehr zweifelhafter Wert zufäme,

daß auch die Gemeinden, die nach den Vorschriften verwenden. An diesen unrichtigen Vorgang der Ge­der Sprachenverordnung hiezu nicht verpflichtet sind, ausschließlich das doppelsprachige Gemeindefiegel meinden haben sich die staatlichen Behörden so ge­wöhnt, daß sie nunmehr von den Gemeinden den immer verlangen. Dies tun in jüngster Beit sogar die neu errichteten staatlichen Polizeibehörden mit Ueberschreitung ihres Wirkungstreises, da gemäß Artikel 96 der Sprachenverordnung die Bezirks behörde die Einhaltung der Sprachenvorschriften durch die Gemeinde au beaufsichtigen hat.

Ueber den Gebrauch der Gemeindejiegel gelten die Bestimmungen des Artikels 82, Absa 2, der Sprachenverordnung. Nur in Gemeinden, in denen hauptsächlich aber deshalb nicht, weil der Aufbau wenigstens 20 Prozent Staatsangehörige der tiche und die Erhaltung dauerhafter freundnachbar- choslowatischen Sprache vorhanden sind, darf das licher Beziehungen unseres Staates zum Deut- Gemeindesiegel nicht ohne den Wortlaut in gleichem schen Reiche nicht bloß von unserem guten Willen, Ausmaße und gleicher Ausstattung in der Staats­ja nicht einmal von beiderseitigem gutem Willen sprache sein. In den übrigen Gemeinden muß das

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Während ich das und noch anderes in dieser sein Schubfach in seinem Schreibtisch und 30g ein Art dachte und das Gesicht meines Caters betrach- Heft unserer Zeitschrift hervor. tete- er saß so, daß seine Rechte dem Direktor hinter dem Schreibtisch zugewandt war, und ich beide gut beobachten konnte- begann der Direts

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ROMAN VON GREGOR JARCHO tor bereits von dem Vorgefallenen zu sprechen.

..Ich war schon bei ihm." Ich zog den Vater am Aermel zurück und erzählte ihm flüsternd, was geschehen war.

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Ich kenne Ihre politischen Ansichten nicht, aber Sie werden mir sicherlich darin recht geben, daß Schüler zu lernen und sich auf das Leben vors zubereiten haben, nicht aber Politik zu treiben und sich in Geheimbünde zusammenzuschließen." ,, Ganz meine Meinung."

,, Kennen Sie das?" fragte er und hielt mir das Heft entgegen.

Ich trat näher... Ja!" Woher?"

,, Es ging durch die Klasse. Von Hand zu

Hand."

,, Und Sie wissen nicht, wer es her gestellt hat?"

..Ich bin nicht Mitglied des Bundes, der" Danach werden Sie jetzt gar n nicht gefragt! will hören, ob Sie wissen, wer dieses Zeug herstellt?"

Subventionsansuchen an das Gesundheits­minifterium. Das Ministerium für öffentliches Gesundheitswesen und die körperliche Erziehung macht darauf aufmerksam, daß alle Gesuche um Subventionen an dem für den Kampf gegen Volks­und Sozialkrankheiten( Tuberkulose, Geschlechtz­ten Budgetposten sowie zur Fürsorge um verkrüp­frankheiten, Alkoholismus, Krebs, Herskrankheiten, Buderkrankheiten, Rheumatismus usw.) bestimm pelte Personen, Blinde, Taubſtumme und Schwach­finnige, aur Kinderfürsorge und Törperliche Erzie I. J. vorzulegen sind, bei Vereinen und Korpora tionen, welche in Landes- oder ganzstaatlichen Ben­tralen organisiert sind, zusammenfassend durch diese Bentralen. Die Gesuche sind zu belegen: a) Bei Subventionen für den Betrieb: Rechnungsbericht für das verflossene Jahr, Bericht über die Tätigkeit im verflossenen Jahre, durch einen Voranschlag für das laufende Jahr und durch die Verrechnung der eben­tuellen letzten Subventionen. b) Bei Subventionen für Errichtungen und Bauten durch eine Baubewil ligung der Landesbehörde, durch die zuständigen Pläne, durch einen genauen Voranschlag der bau­lichen und Einrichtungskosten und durch einen Plan der finanziellen Bebedung.

,, Aha, der Arzt hat schon geschrieben!"

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den verdorbene Menschen. Ein Löffel Wagen­schmiere verdirbt ein Faß voll Honig. Wissen Sie, daß bereits ein Selbstmord bei uns vorgekommen ist? Der Tote war auch Mitglied diefes Bundes. Ich habe anfangs gedacht, daß der Bund die eigentliche Schuld an seinem Tode trägt, aber heute erhielt ich von unterrichteter Seite einen Brief, der glücklicherweise wenigstens diesen Ver­dacht entfräftet. dachte ich. Vater schüttelte den Kopf. Nun, wir wers ..Indessen: nur zum Teil. Denn der junge den ja sehen! Melden Sie mich), wandte er sich an ..Nun ist bedauerlicherweise, als noch mein Ich Mensch der einzige Sohn eines sehr wohl= den Diener. Du aber", fuhr er fort, geh jest Vorgänger im Amt tätig war, während der letzten hier habenden und ehrenwerten Vaters, mit sehr ein­lieber in die Klasse. Ich möchte nicht, daß der unruhigen Jahre unter den Schülern der jest mir ,, Wer es herstellt, weiß ich nicht." flußreichen Beziehungen hätte die Tat be= Direktor, falls er herausfommt, um mich zu be- unterstellten Anstalt eine Bewegung entstanden, Auch das stimmte. Der Bund war aufgelöst, stimmt nicht begangen, wenn die feste Grundlage grüßen, uns zusammen sieht. Es ist besser so!" die ein ausgesprochen umstürzlerisches Gepräge also stellte niemand mehr dieses Zeug" her. des Gottesglaubens und Gottvertrauens ihm Ich grinste ganz breit. Wahrheit, Lüge", trägt, ganz phantastische revolutionäre Gedanken ,, Er ligt!" erklärte der Direktor zu meinem durch die angebliche Aufklärung dieser Burschen", jonglierte mein Gehirn. ,, Einerlei", sekundierte es in den unreifen Köpfen nährt und dadurch geeig- Water gewandt. Dieses Gedicht hier" er er schlug mit der Linken gegen das erhobene eft fich selbst. 30 nicht were not en schen, de net ist, die Aufgabe der Lehrerschaft- aus ben fatus eine Geite auf, what er felbſt verfaßt. Grunerer Beitschrift nicht bommen worden erschien der Schuldiener in der Tür und erklärte: Jünglingen brauchbare, muß dach wiffen, wem er es gegeben hat, wer die wäre! Ich muß diese verderblichen Einflüsse in meiner Anstalt unbedingt ausschalten. Und ich bat Der Herr Direttor läßt bitten. Und ich soll schen au formen- unausführbar zu machen." ses Blatt redigiert." ben jungen Herrn auch gleich holen." Er sprach den Sab, wie wenn er ihn auswendig Ich nebe bie Gebichte, die ich mache, fedem, Sie, herzukommen, in der Hoffnung, daß Sie mir Water und ich wechselten einen Blid. Es tvar gelernt hätte... Diese Bewegung hat sich leider der sie haben will mir, als ob Vater ein bißchen blaffer geworden bis auf den heutigen Tag erhalten. Es gibt in wäre. Dann ging er voran. Als ich hinter ihm die meiner Anstalt unter den Schülern einen Geheim­Schwelle des Zimmers überschritt, trat ihm der bund, der Direttor bereits mit dem freundlichsten Lächeln und vorausgestreďter Rechten entgegen.

20.

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Die beiden Herren begrüßten einander. Der Direttor bat meinen Water, Plaß zu nehmen; sie festen sich. Ich blieb bescheiden und von einer sons berbaren Neugier gepadt an der Tür stehen.

,, Es ist doch etwas sehr Nettes um diese eins gebürgerten Gesellschaftsformen", ging es mir burch den Kopf. Die beiden wissen ganz genau, daß sie zusammengekommen sind, um einander Unannehmlichkeiten au bereiten- und doch Ach, es ist ja alles einerlei"

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..it mein Sohn Mitglied dieses Bundes?" unterbrach ihn mein Vater. Allem Anschein nach widerte auch ihn diese wohlgefeßte Nede mit dem amtlichen Einschlag an.

..a!" erklärte fest der Direktor. ..Stimmt das?" wandte sich Water unmittel­bar an mich.

Nein!"

Ich konnte es mit ruhigem Gewiffen behaup ten. Unser Bund hatte ja aufgehört zu sein. Und mein Mein" tlang sehr überzeugt und sehr ehr lich. Der Direktor wurde rot. Jest wird er gleich schreien", dachte ich. Aber ich hatte mich geirrt. Die Gegenwart meines Vaters zwang ihn, sich anders au benehmen. Er schüttelte nur den Kopf, öffnete

Abschreiben

werden."

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,, Schweigen Sie, bis Sieter: Ich weiß dem Vater, den Sohn von dem Unheil zu bewah

Und dann wieder zu meinem

aus sicherster Quelle, daß er selbst an der Herstel lung dieser Hefte beteiligt ist. Billigen Sie das?" Nein. Aber er bestreitet es ja. Er pflegt sonst immer die Wahrheit zu sagen!"

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im Interesse Ihres eigenen Sohnes dabei behilflich sein würden. Vielleicht gelingt es Ihnen, ren, in das er sich stürzen will." Seine Stimme lang bereits drohend.

" Ich verstehe Sie nicht gang-" wich der Vater aus. Was soll der Junge fagen?"

,, Mag sein. Aber hier glaubt er, gut zu hans beln, auch wenn er nicht die Wahrheit sagt. Er hat nämlich Angst, durch die Preisgabe der ande ren zum Verräter" zu werden! Ich habe mich haft heute bemüht, ihm auseinanderzusehen, daß er durch das Festhalten an seinen vermutlichen Art Freunden Verrat an seiner eigenen und Rußlands Bukunft begeht. Rußland fann teine Umstiraler gebrauchen und wird sie vernichten!"

m" machte mein Vater. ,, Nehmen Sie die Sache so ernst?"

Sehr fogar. Aus verdorbenen Kindern wers

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Wer sind die Mitglieder des Bundes, der diese Hefte Herausgibt"" " Bitte," wandte sich der Vater an mich, du antworte, bitte." gehört Meines Wissens gibt es einen Bund dieser nicht." Nicht mehr" hätte ich sagen sollen. Kannst du dein Ehrenport darauf geben?" " Ja!" rief ich eifrig, während mir selbst fühlbar das alte Lächeln um meine Mund­winkel husschte." Unbedingt!"" Was wird er jezt tun?" überlegte ich bereits.

( Fortfehung folgt.N

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