Nr. 89

Volkswirtschaft und Sozialpolitik

Donnerstag, 15. April 1937

nationaler Korporationen gegen die Arbeitslosen

Roosevelts nächste Reformpläne von Odrau müßte zum schärfsten Protest der Washington. Wenn sich auch das oberste ganzen Einwohnerschaft führen, zumal da es Bundesgericht der Politik des New Deal ange= auch eine schwere Verlegung der jüngst getroffe- schlossen hat, bestätigt es sich doch, daß Präsident nen deutsch - tschechischen Vereinbarungen darstelle. Roosevelt die Absicht hat, die Zahl der Richter Die versammelte Arbeiterschaft weist darauf hin, zu vermehren. Es verlautet, daß Roosevelt ein unseres Außenhandelsbabie gewerkschaftlich Organisierten von Odrau Gesch über Minimallöhne und die magimale Ar­

Der Aufschwung

An anderer Stelle haben wir bereits die

loyale Staatsbürger sind und niemand hat ein Recht, ihre Arbeitspläße, die ohnehin wegen Auf­tragsmangels gefährdet sind, noch mehr zu be­drohen.( DND)

Gesamtziffern unseres Außenhandels im März und in den ersten drei Monaten dieses Jahres wiedergegeben. Die nachstehende Aufstellung zeigt, daß der wachsende Umfang des Warenaus­Befferer Absatz für Mundharmonikas in ausches mit dem Ausland sich besonders markant nicht nur im Export von Fertigwaren, sondern laut Departement of Commercee" 9.6 Millio­USA. Die Vereinigten Staaten brachten 1936 auch in der anhaltenden Steigerung der Rohstoff­einfuhr äußert. Für den März lauten die Daten nen( i. V. 10.4) Stück Mundharmoni der einzelnen Warengruppen wie folgt( in Mil- a& für 0.83( 0.83) Millonen Dollar zur Eins lionen Kronen): fuhr. Die Tschechoslowakei erzielte mit 323.000 Einfuhr Ausfuhr ( i. V. 284.000) Etüd für 17.000 Dollar bes­1937 1936 1937 1936 fere Abſabergebnisse. Akkordeons wurden 0.3 aus der Tschechoslowakei etiva 3000 Stück für 28 5000 Dollars bezogen. In den ersten beiden 144 Monaten 1937 exportierte die Tschechoslowakei 459 122.495 Stüd Mundharmonikas für 231.000 gegen 88.268 Stüd für 170.000 im Vorjahre.

Lebende Tiere 13 17 0.3 Lebensmittel u. Getränke 85 77 86 Rohstoffe 502 310 175 Fertigwaren 250 178 719 Für alle drei Monate lauten diese Daten: 1937 1936 1937 1936

Einfuhr

Ausfuhr

1

Lebende Tiere 42 51 1 Lebensmittel u. Getränke 222 191 228 75 Rohstoffe 1391 981 470 386 Fertigwaren

677 481 1807 1264 Die Rohstoffeinfuhr ist im März allein rela­tiv stärfer gestiegen als im ersten Quartal zu­sammen, was die sich weiter bessernde Beschäfti­gung der Industrie beweist. Im einzelnen ist in den ersten drei Monaten im Vergleich zur glei­chen Zeit des Jahres 1936 gestiegen die Einfuhr ( in tausend Tonnen) von Kohlen von 312 auf 334, Eisenerzen von 77 auf 118, Roheisen von 20 auf 51, Baumwolle von 25 auf 32, unedlen Metallen von 10 auf 17, Fellen von 9 auf 11, Wolle von 8 auf 9, Speisefetten von 2.9 auf 3.1; gesunken ist die Einfuhr von Mineralölen von 99 auf 88, ölreichem Samen von 36 auf 32, Mais bon 21 auf 9. Dem Werte nach stieg im ersten Quartal 1937 im Vergleich zum ersten Quartal 1936 die Einfuhr( in Millionen Kronen) von Baumwolle, Baumwollgarnen und-Waren von 210 auf 331, Wolle, Wollgarnen und-Waren bon 186 auf 280, unedlen Metallen von 75 auf . Eisen und Eisenwaren von 54 auf 107, Seide und Seidenwaren von 65 auf 81, Flachs, Hanf, Jute von 62 auf 106. Die Spezialausfuhr weist in den Monaten Jänner bis März folgende Werte aus: 1987 1936 Jänner- März Jänner- März in tausend 840.012 198.012

157,

Eisen und Eisenwaren Baumwolle, Garne und

Waren daraus

Glas und Glaswaren Wolle,

Wollgarne und

228.658 178.816 168.652 117.046

-

England gegen 40- Stundenwoche in der Textilindustrie Washington. Die Vertreter Englands auf der Textilfonferenz Tehnen es auch weiterhin ab, ihre Zustimmung zur Einführung der 40- Stun­denwoche in der Textilindustrie zu geben, wie dies von den amerikanischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern beantragt wird.

beitszeit vorbereitet. Dieses Gesetz wird jedoch teine integrale Erneuerung des Programms her beiführen, wie sie der National Recovery Act enthalten hat. Arbeitsminister Miß Perkins hat für den 20. April Lewis und Green und die Führer der Industrie zu einer Konferenz gela­in der Industrie am besten herbeigeführt wer­ben, um die Mittel zu studieren, wie der Friede ben fann.

Ausland

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Londoner Daily Telegraph", der dem Reichswehr und Rote Armee. ( eis) Der britischen Außenministerium nahesteht, bringt eine Information seines außenpolitischen Stor­respondenten über die angebliche Kursänderung Hitlers gegenüber der Sowjetunion . Danach soll besonders Ludendorff , dessen Versöhnung mit Hitler auf Betreiben der Reichswehr und vor allem Blombergs erfolgte, Hitler erklärt haben, deutschen Armee mit Aussicht auf Erfolg ange­daß die Rote Armee zu stark sei, um von der griffen werden zu können. Die Neichswehrgene rale sollen auch darauf aufmerksam gemacht ha= Irische Bauarbeiter im Streik. Dienstag abends sind 10.000 Dubliner Bauarbeiter in den ben, daß sich die deutsche Kriegstechnik in Spa= Streit getreten. Sie verlangen eine Herabseßung nien nicht als so hochstehend erwiesen habe, wie man gehofft hatte. Unter dem Eindruck dieser der Arbeitszeit und eine Erhöhung der Löhne. Neue Zuckerfabrik in Desterreich. Wie die Informationen soll sich Hitler bereit erklärt ha Wiener Zeitung " meldet, wurde in Desterreich ben, einer wirtschaftlichen Annäherung an die eine neue Zuckerfabrik unter der Firma ,, Nieder- Sowjetunion zuzustimmen. Von Moskau aus sei österreichische Zuckerfabriks- A.- G." protokolliert. aber die Bedingung gestellt worden, daß eine Sie hat ihren Siz in Wien . Das Aktienkapital be- wirtschaftliche Annäherung nur möglich sei, wenn trägt 6 Millionen Schilling. zugleich auch eine politische Annäherung erfolge. Gleichzeitig veröffentlicht der ,, Daily Telegraph " Außenhandelsbelebung in Holland . Der Außenhandel Hollands zeigte im März eine wei einen Bericht seines Moskauer Korrespondenten tere Belebung: die Warenausfuhr ging auf 125 über die Verhaftung des früheren GPU - Chefs ( i. V. 79) Millionen hfl. in die Höhe, gegen 105 Jagoda. Seine Verhaftung sei, so meldet der will. im Feber und die Ausfuhr erreichte 94( 53) Storrespondent, in Moskau mit sichtlichem, wenn Mill. hfl. gegen 79 Mill. im Vormonate. Die auch vorsichtigem Jubel aufgenommen worden, Quartalsziffern haben sich gegen das Vorjahr um da Jagoda allgemein als der Repräsentant des 44 Prozent auf der Einfuhrseite und um 57 Pro- Terrors galt. Daß er Troẞtist sei, glaube nic zent auf der Ausfuhrseite, erhöht. mand, da er selbst im Jahre 1928 die Depor tation und dann die Ausweisung Trokkis veran laßt und durchgeführt habe. Wohl aber halte man es für wahr, daß Jagoda später im Bunde mit Sinowjew und Kamenei gestanden habe, als diese gegen die Stalinsche Kollektiviſierung der Bauern opponierten, und damals, habe Jagoda den Oppositionellen Nachrichten über die Bauern­aufstände zukommen lassen, deren Unterdrückung zu seinen Obliegenheiten gehörte. Im Herbst 1932, als die Hungersnot in der Sowjetunion begann, soll Jagoda der offenbar mit dem Sturz Stalins rechnete, auch mit Rykow und Bucharin , also diesmal mit den Rechten, opposi tionelle Beziehungen unterhalten haben. Stalin habe davon gewußt, aber sich bisher nie ent­schließen können, Jagoda zu beseitigen, weil die-, ser als GPU- Chef in zu viele Geheimnisse des Regimes eingeweiht war. Erst der Sinowjet­Prozeß im August 1936 habe Jagodas Stellung endgültig erschüttert. Die ,, Times" erklären, daß

Der preußische Generalstab gegen die Aufrüstung

-W

nämlich gegen die britische!

.

( E. D. R.) Es gibt doch auch manchmal noch| Gläubiger des Auslandes um die Schuldzinsen heitere Momente im Leben und was heute noch prellt und betrügt und das ganze Ansehen des fomischer ist in der Politit unserer Tage. Selbst deutschen Volkes in der Welt völlig auf den Hund das geradezu wahnsinnige Wettrüsten der Staa- gebracht hat. Die hätten doch wirklich alle Ur­ten und Völker kann, wie nachstehend angeführ- fache, erst mal den Dreckhaufen vor der eigenen tes Beispiel beweist, schallende Heiterkeit auslösen Tür zu beseitigen, bevor sie anderen gute Rat­und erkennen lassen, wie die Gangsterhäuptlinge schläge erteilen. im Dritten Reich ihre journalistischen Klopffechter zu Wauwaus avancieren lassen, wenn sie anders

ihre Angst nicht zu verbergen vermögen, daß die

ber andern doch flüger sind, als man anzunehmen für nötig hielt.

Oder ist es etwa nicht zum Wälzen, wenn ausgerechnet das Blatt des preußisch- deutschen Meichspehoministeriums, die Berliner Bör­

Den wirklichen Sinn dieses ganzen Gejab­ersicht man erst aus folgendem:

In Kreisen, die gewöhnt sind, der englischen Politik auf den Puls zu fühlen, ist jetzt die große Frage entstanden, ob das englische Rüstungspro­gramm im letzten Sinne ernst gemeint sei, und

2. Petcherinter, bei ihrem Comboret Be- Ober no es lediglich dazu beſtimmt it, die inter­

-Waren 165.843 184.768 Leder und Lederwaren 148.453 188.527

Getreide, Malz, Hülsen­früchte, Mehl und eis 171.313 Kohlen

B

Konfettionswaren

Seide und Seidenwaren

Fahrzeuge

B

polz Unedle Metalle und Wa­ren daraus Papierzeug, Papier und

Papierwaren

61.308

56.568

124.355

98.158

96.880

97.498 92.848

94.261 72.687 80.119 6.156 89.603

·

77.360

79.680

Flachs, Hanf, Jute, Garne

.

und Waren daraus. 81.858 Maschinen und Apparate. 55.447 Tonwaren 51.144 Obst, Gemüse, Pflanzen. 57.868 Buder 42.165 Tierische Produkte.

54.156

Holzivaren

42.719

Gegen die Verdrängung der deutschen Arbeiter aus den Optimit- Werken

48.518

53.580 42.566 36.849 59.951 14.685 42.804 29.405

richterstatter einen langaimigen Artikel schreiben läßt, in welchem nicht mehr und nicht weniger als die Behauptung aufgestellt wird,

daß die englische Aufrüstung grund­berfehlt, weil ersten enorm teuer und zweitens dazu geeignet sei, an ihrem Ende eine Neuberteilung des englischen Natio­nalvermögens au Ungunsten der wirtschaft Schwachen und zugunsten der Hochfinanz und Schwerindustrie zu bewirken!"

nationale Verhandlungsstellung Englands zu ber­bessern! Gerade das Tempo und der Umfang die ser Rüstung vereitelt ja ihren Zweck, insofern sie um so länger unfertig bleiben muß. Fünf Jahre lang bleibt England nunmehr auf das Wohlwollen anderer Staaten angewiesen, falls nicht in absehbarer Zeit eine internationale Entspannung herbeigeführt werden kann!"

-

a godas Sturz vor allem das Wert der Roten Arme e sei, die mit der selb­ständigen Existenz der GPU Schluß machen belusi net jie biele Organiſation als eine zweite wolle, weil dieſe

Die Times" weisen darauf hin, daß Chalepski, der Nachfolger Jagodas im Amte des Verkehrs­kommissärs, der anfangs nur sein Vertreter" war, ein Offizier der Roten Armee ist, den man als Aufsichtsperson für Jagoda bestimmt hatte und der nun seine Verhaftung herbeigeführt haben dürfte.

-

-

ihre Stimme

Für eine allgemeine Amnestic im Dritten Reich ! Die Union für Recht und Freiheit" hat einen Einfach schrecklich! Die Engländer mit ihrem Aufruf für eine deutsche Vollamnestic" erlassen Das sagt der politische Nachtwächter des Riesenreich von einer halben Williarde Einwoh- und an verschiedene Persönlichkeiten versendet. Es Dritten Reiches in einem Moment, wo daselbst die ner von der Gnade Hitlers und Japans abhängig heißt in ihm u. a.: Groß ist die Zahl derer, die Kosten der Aufrüstung fast alle Lebensnotwendig- und noch dazu weitere fünf Jahre! Man mertt seit vier Jahren ohne jedes rechtliche Verfahren, teiten des Hitlerstaates ausschalten, wo beim es diesem Verlegenheitsgestammel nur zu deutlich unter den erschwerendsten Umständen in Haft ge­Essen, beim Lohn gespart, die Arbeitsleistung da- an, daß hier der Wunsch der Vater des Gedankens halten werden; noch größer die Zahl derer, die wes gegen aber auf der ganzen Linie gesteigert wird, ist! So lange England nicht rüstete, konnte man gen fleiner oder größerer angeblicher Widerstands­wo durch die ansteigenden Preise der Lebensstan- in Berlin und Berchtesgaden auftrumpfen und akte gegen das Dritte Reich, ja oft nur als Opfer dard der armen Schichten des deutschen Volkes in andere einschüchtern. Lange genug haben sich die einer wilden Rachejustiz zu langjährigen Gefäng­einem Ausmaß gesenkt werden, wie nirgends an Engländer von den preußischen Kraftmeiereien nis- oder Zuchthausstrafen verurteilt worden sind. ders in der übrigen Welt! Abgesehen davon, daß bluffen. lassen, bis es ihnen doch einmal zu bunt Für sie alle und insbesondere für die schuldlosen die Rüstungsgewinne der Krupp und sonstigen geworden ist. Die Reden namhafter und ernst zu Todesopfer der Senter haben namhafte Perſonen Stahlwerksverbandsgewaltigen zu den höchſten nehmender englischer Politiker der letzten Zeit be- und Organiſationen in der gesamten Kulturwelt überhaupt gehören und an die vom Armstrong- weisen sehr deutlich die Schwenkung, die sich da schriftlich oder mündlich, jeder einzelne für sich oder Vickers sicherlich heranreichen, wenn sie sie nicht sehr zum Leidwesen der Nazi vollzogen hat. Jezt ungezählte Menschenmassen vereint- übertreffen! Geradezu grotesk wirkt der Hins möchten sie dem perfiden Albion" wie einer fran- erhoben. Georg Dimitroff, Albert Kaiser, Karl von weis auf die enorm teure" englische Rüstung fen Kuh zureden, daß das ganze englische - Ossießty, Berthold Jacobs, Centa Beimler und we­und die Sorge um den kleinen Wann" in Eng- stungsprogramm für die Kaß, zu teuer, eine Schä- niger bekannte Freigelassene sind Zeugen unserer land, der zugunsten der Schwerindustrie und der digung des Volkes zugunsten der Reichen, ein Wirksamkeit. Aber der entscheidende Ers Hochfinanz sozusagen ausgepowert wird! Der Spekulationsobjekt für die Börseaner und weiß folg blieb noch aus. Jeder human dentende Die auf die Verdrängung der deutschen Ar- Naziot, der das schrieb, hätte solche Bedenken sei- der Teufel noch was ist, daß man damit ohnehin Mensch, gleichgültig welcher Weltanschauung, wel= beiter aus den Odrauer Optimit"-Werten hin- nen eigenen Volksgenossen gegenüber nicht äußern zu spät tomme und so fort. Das sagen Leute, cher sozialen Stellung und welcher nationalen Zu­zielenden Aktionen haben die gewerkschaftlich or- dürfen, oder wäre dafür, wenn er den Versuch deren Bolt systematisch ausgehungert und ausge- gehörigkeit, hat die Verpflichtung, nicht stumpf zu ganisierte Arbeiterschaft von Ddrau zur Abfaf- bazu machen. Weil es sich aber um England berarmtem und blutleer gewordenem Wirtschafts- geht. Man darf nicht ſtumm zuwarten, bis das Un­wollte, wegen Landesverrats ge- preßt wird, getraut man sich in einem Lande mit werden vor all dem Grauen, das durch die Welt sung einer Resolution bewogen, die jetzt den töpft maßgebenden Regierungsstellen vorgelegt wurde. handelt, führt er seine Preußenschnauze spazie- apparat dem unbeschreiblich reichen England heil, das inmitten Europas schwelt, den ganzen In der Resolution wird darauf hingewiesen, daß ren! Der normal veranlagte Mensch wundert gegenüber zu sagen! Wüßte man nicht, daß in Kontinent in ein Brandmeer verwandelt. Jeder, der es in Obrau berzeit 450 Arbeitslose gibt, die sich nur immer wieder darüber, wo diese Kerle der Berliner Börſen- Zeitung" des öfteren Ge von Unrecht und Unfreiheit hört, muß wissen, daß mit 90 Prozent auf Firma Optimit" und die Frechheit hernehmen, von anderen immer general stäbler des deutschen Heeres ihre Be dieses gleiche Unrecht und diese gleiche Unfreiheit, mit zehn Prozent auf die anderen kleineren Un- rade das zu sagen, was in ihrem eigenen Lande wenn er sie schweigend duldet, eines Tages hinüber­ternehmungen angewiesen sind. Das Vorgehen hundertprozentig zutrifft. getragen werden könnten über die Grenzen des Has fenkreuzreiches. Deshalb müssen wir unsere Stim­me für die Opfer des Hitlerterrors erheben. Wir müssen anklagen und Amnestie fordern, um die seit Als Kuriosum und als Beweis dafür, daß vier Jahren lebendig Begrabenen zu retten! Die die Burschen- wenigstens einzelne von ihnen Erfahrung lehrte uns, daß solche Anklagen und doch langsam zu merken beginnen, daß das mit dem Sitlerregime nicht gleichgültig find. Denn ſelbſt, Forderungen, immer von neuem wiederholt, selbst der Faust auf den Tisch hauen" seine Wirkung verloren hat und eine wirklich energische Politit wenn es ihnen nicht Folge gibt, so trägt es schwer vor und nach dem Jänner 1938 den ganzen Hitz unter der Last der fürchterlichen Wahrheit, deren lerſput in seinen Anfängen zertrieben hätte, wie nimmt es Schaden durch das wachsende Selbstbewußts Verbreitung tein Grenzpfahl aufhalten kann, so Sturmwind den Nebel, darf man sie immerhin für Man muß schon sagen: Rührend ist diese die Nachwelt festhalten, die sich einmal an den sein seiner Gegner im Lande, die erfahren, daß die Sorge um die englischen Wertpapierbefizer zu Kopf greifen und fragen wird, wie es möglich war, übrige Welt sie nicht im Stiche läßt, sondern bereit ist, moralisch an ihre Seite zu treten." nennen, wenn sie von Leuten geäußert wird, deren daß ein paar größenwahnsinnige Narren Europa eigene Regierung den leßten Pfennig aus dem in die Lage bringen konnten, in der es sich heute Washington.( Reuter.) Die Vertreter der briti­Bolte herauspumpt, die Sozialversicherung plün- befindet. Spät hat man sich auf die Wahrheit schen und japanischen Arbeitgeber haben in der dert, die Versicherungsgesellschaften zu Zivangs- des alten Spruches besonnen, daß auf einen gros Textilkonferenz den Vorschlag, in der Textilindustrie anleihezeichnungen nötigt, die Beiträge der" Arben Seloß ein grober Keil gehört! Hoffentlich die allgemeine 40stündige Arbeitswoche einzuführen, beitsfront" au Rüstungszwecken berpulbert, die nicht au spät! abgelehnt.

100 ungarische Bengö.

17.80

Man erhält für

100 Reichsmart

743.­

Markmünzen

775.­

100 österreichische Schilling

533.50

100 rumänische Lei

100 polnische Bloty.

548.­

100 Schweizer Franken

100 französische Francs

603.50 656.50 129.70

1 englisches Bfund

141.37

1 amerikanischer Dollar

100 italienische Lire

28.70 147.40

100 holländifche Gulben

1572­

100 jugoslawische Dinare

65.80

100 Belgas

485.­

100 dänische Kronen

626.­

100 fchwedische Kronen

726.75

"

" Das Spekulationsfieber an der Londoner Börse", so fährt der Londoner Mitarbeiter der Berliner Börsen- Zeitung" fort, zeigt schon jetzt, daß sich die Profitgier auf die Ausbeu­tung der Aufrüstung stürzt! Die Leid­tragenden werden die Besizer von Staatspapieren sein, die jetzt schon einen Kursverlust von zehn Prozent ihrer Vermögenswerte erlitten haben. Dieser Kursstura betrifft die staats- und reichs treue Finanz, die mündelsicheren Papiere und die

fleinen Sparer!"

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denken gegenüber der nazistischen Staatspolitik äußern und, wenn auch versteckt, gegen be it immte Biele der Nazidiktatur polemisieren, wäre dieſes Gewäſch überhaupt nicht zu verstehen.