Nr. 96

Freitag, 23. April 1937

Sudetendeutscher Zeitspiegel

Rücktritt des Abgeordneten Dr. Kellner? Auslieferungsbegehren

Auseinandersetzung in der SdP über den Etrich- Streik

Würde sich die bittere Stimmung nur auf die paar zur SdP gehörenden Etrich- Arbeiter es wird nunmehr in allen Tertilbetrieben des erstreden, wäre die Sache nicht sehr schlimm; aber upatales über das Versagen der SdP und der Volksgemeinschaft in diesem Kampfe heftig dis­kutiert und die Auswirkungen einer solchen Aus­einandersetzung sind für die SdP von viel weit­tragender Bedeutung als eine Debatte über die Vorgänge in den Führerkreisen der SdP.

Im Parlament kursierte Donnerstag das Streikenden über die Haltung des Herrn Abge­Gerücht, daß innerhalb der führenden Kreise der ordneten Dr. Kellner von Tag zu Tag erbitterter, SdP und des Klubs der SdP- Abgeordneten die zumal diese Leute vom ersten Tage des Streikes Frage des weiteren Verbleibens des Abgeordneten von der Macht der Volksgenossen bei der Entschei Dr. Kellner start umstritten werde. Die Tatsache, dung über die Forderungen der Etrich- Arbeiter, daß zwischen der Leitung der Etrich- Fabrik und denen bekanntlich auch die Vertreter der SbP zu dem früheren Kreisleiter und Abgeordneten der gestimmt hatten, überzeugt waren und auch davon SdP Dr. Kellner innige Beziehungen bestehen redeten. und daß er trotz aller Dementis in die Angelegen­heiten des Betriebes dreinreden und vor allem den entscheidenden Leuten des Unternehmens etwas fagen fann, wenn er will, läßt sich nicht aus der Welt schaffen. Durch die letzten Zeitungsmeldun gen und vor allem durch die verunglückte Presse Berichtigung, wurde bekannt, daß Herr Dr. Kellner nicht in Abrede stellt, daß zwischen ihm und der so zu trauriger Berühmt heit gelangten Fabrik in Jungbuch sei es auch nur durch ererbte Rechte, die ihm durch die Ver= tretung seines Kindes wurden- Verbindungen bestehen, die sehr wohl zu der Forderung der Arbeiter führen können, daß dieser Abgeordnete Dr. Kellner mit etwas gutem Willen in die Ver­handlungen zwischen den Arbeitern und den Firma- Vertretern eingreifen könnte, wenn ihn sein Privatinteresse nicht daran hindern würde. Vor allem aber wird die Stimmung der zur Gablonzer Gewerkschaft und der SdP gehörenden

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Investitionsanleihen deutscher Gemeinden und Bezirke

Wohl hat der Abg. Sandner seinen Kollegen Dr. Kellner, als dieser Donnerstag im Parla­mentssaal erschien, ostentativ begrüßt, aber diese Geste ließ darauf schließen, wie notwendig solche Kundgebungen für den Mann schon geworden sind. Es ist kein Zweifel mehr: diese erste soziale Schlacht hat die SdP an die Sozialdemokraten verloren. Ganz gleich ob Dr. Kellner bleibt oder geht.

gegen Rösler

heute im Immunitätsausschuß

wurde bereits das Auslieferungsbegehren des Dem Präsidium des Abgeordnetenhauses Kreisgerichtes in Böhmisch- Leipa gegen den Sdp- Abgeordneten Josef 31 er, den Mädels­führer des feigen Ueberfalles von Niedergrund, zugestellt. Das Auslieferungsbegehren stützt sich auf die§§ 87( öffentliche Gewalt­tätigkeit), 152 und 155a und d des Strafgefches.

Der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses hat fchuß zugewiesen, der sich bereits heute( Frei­das Auslieferungsbegehren dem Immunitätsaus­tag) früh damit befaffen wird. Es ist anzuneh­men, daß auch das Plenum des Hauses diesen Fall mit aller gebotenen Beschleunigung verhan­deln wird.

Aller Voraussicht nach wird also dem Herrn Mösler bald die Gelegenheit geboten werden, für feine Handlungen vor einem unabhängigen Ge­richt einzustehen.

ALPA

Franzbranntwein

verdünnt für Umschläge

Seite 3

Die Waffenfabrik von Toledo ein Trümmerhaufen

Paris.( Agence Espagne.) Die große Waffenfabrik von Toledo ist nach dem Bombarde= ment durch die Regierungsartillerie nur noch ein Haufen rauchender Ruinen. Das Bombardement begann am Montag, nachdem die Arbeiter durch einige Granaten in der Nähe der Fabrik gewarnt worden waren, sich in Sicherheit zu bringen. Einige Minuten später begann das eigentliche Gebäude und Wolken von Flammen Bombardement. Die Granaten explodierten im und Rauch stiegen zum Himmel. Nachdem

ungefähr 50 Granaten die Fabrik getroffen hat­ten, brach eine heftige Feuersbrunst aus, die mit zahlreichen Innenexplosionen verbunden war.

Die Waffenfabrik von Toledo ist eine der wichtigsten Kriegsmaterialfabriken der Insurgen­ten; sie produzierte täglich ungefähr eine halbe Million Geschosse.

Lansburys Bärendienst

London . ,, Morning Post" beschäftigt sich mit der Unterredung Lansbury - Hitler und sagt, das Berliner Gespräch hatte gerade den gegen teiligen Erfolg, den Lansbury wünschte: Es hat in Frankreich Mißtrauen hervorgerufen und die Vereinigten Staa ten in Verlegenheit gebracht. Die amerikanische Regierung ist sich jetzt bewußt, daß sie vorsichtiger denn je sein müsse, wenn sie ihre Kräfte zur Vermittlung in Europa anbieten wolle.

Eine Frau USA - Gesandte in Oslo

Washington . Der amerikanische Gesandte für Norwegen Drerel Biddle jun. wurde zum Bot­schafter in Warschau und Frau Florence Harri­ man auf den freigewordenen Posten des Ge­sandten in Oslo berufen.

Verschoben

entsch drängte nun zum Aufbruch, die Zeche war schon beglichen; vor dem Weggehen begab er sich noch einmal auf die Toilette. Nach einiger Zeit Der Landesausschuß hat in seiner letzten tam er wieder in das Schanklokal und sagte zu Bezirksarbeitsstelle der deutschen aktivisti­Sizung zahlreiche Investitionsanleihen von Ge- Sölch, daß er wahrscheinlich mit einem Gummi- schen Parteien für den Bezirk Böhm.- Kamnik. meinden und Bezirken genehmigt, darunter auch fnüppel von rückwärtsniedergeschla- Die Bezirksorganisation des Bundes der Land­eine Reihe deutscher. So wurde dem Bezirk Ne u gen wurde, wobei er drei Henleins, darunter wirte, der deutschen christlichsozialen Volkspartei London. ( Reuter.) Das Präsidium dek die Aufnahme einer Anleihe von 420.000 den Ortsleiter, als Täter bezeichnete. Nach echt und der deutschen sozialdemokratischen Arbeiter der Abrüstungskonferens in Genf für den Bau der Straße Neudet- Eisenberg- deutscher Art verlegten sich die Teutonen sofort partei für den Bezirk Böhm.- Kamnis haben die hat bei der britischen Regierung angefragt, ob sie Hammern bewilligt. Der Gemeinde Selein aufs Leugnen. Dann sprangen sechs oder acht die Bildung einer Bezirksstelle der aktivistischen Par- nichts gegen die Verlegung der ursprünglich für auiezd bei Tepliß- Schönau wurde die Auf- fer Leute auf, um mit Stühlen und Bier- teien beschlossen. Aufgabe dieser Stelle soll vor den 6. Mai angesetzten Sigung des Präsidiums nahme eines Darlehens von 400.000 zum gläsern abermals gegen Hentsch allem sein, die Durchführung der Beschlüsse vom auf En de Ma i einzuwenden habe. Die bri­Bau von Wohnhäusern, der Stadt Braunau loszugehen. Sölch stellte sich schüßend vor 18. Feber 1937 zu fördern und zu überwachen. I tische Regierung erhob keinen Einwand. von 150.000 für den Bau eines Polizei den schon Verletzten. Nun wurde auch ihm ge- Zuschriften, die in diesen Aufgabenkreis fallen, gebäudes, der Stadt Oberleutensdorf, droht. Sölch brachte dann Hentsch mehr schlep find an den Schriftenempfänger, Geschäftsführer politischer Bezirk Brüg, von 600.000 für den pend als gehend nach Hause und benachrichtigte Anton Diez des Arbeiterkonsumvereins Böhm.­Bau eines Rathauses, der Stadt Prachatib sofort den Arzt und die Gendarmerie. Nach dem Kamnik , zu richten. Anfragen und Meldungen von 300.000 für den Bau eines Wohnhauses, ärztlichen Gutachten dürfte eine Gehirner fönnen ferner gerichtet werden an: Bürgermei der Stadt Bilin 150.000 für den Bau schütterung die Folge dieses Ueber- sterstellvertreter Josef Müller, Böhm.- Kamnit, eine Bolizeiacbäudes, der Gemeinde Qua- falls ſein. und an Herrn Josef Ritsch e I, Serankenkassen Tisch . Bezirk Trautenau , von 875,000, für angestellter, Böhm.- Kamniß.

Der Ueberfall In Golddorf

Zu dem Ueberfall auf unseren Kogerauer Lolalvertrauensmann, Anton Hentsch, erfährt der Volkswille" noch folgende Einzelheiten:

der Bau einer Wasserleitung, der Stadt Ho= Herrn Sedlatscheks Blut und Boden hene Ibe 234.000 für die Erweiterung des Dic ,, Musikblätter der Sude= Friedhofes und der Gemeinde uka u. Bezirk| tenbeutschen", mit denen wir uns bereits Landskron, die Aufnahme eines Darlehens von 140.000 für Zwecke der Elektrifizierung beim Vorjahr beim Erscheinen ihrer ersten Nummer beschäftigten, lassen teinen Zweifel über ihren willigt.( DND.) ,, tieferen" Zwed aufkommen. Schreibt da bei­spielsweise in der letzten Folge dieser Blätter ein Herr Erich Sedlatschek( ein prädestinierter Teutone also) über ,, Lied und Wehrhaftigkeit". Eine Probe daraus wird genügen: Der My= thos von Blut und Boden muß Am Sonntagnachmittag tamen die Genossen er stehen und je stärker wir in das Gebiet des Anton Hentsch und Anton Sölch ins Gasthaus echten Mythos vordringen, um so kräftiger werden Fischer in Golddorf, wo auch einige auswärtige die Heimatlieder oder besser gesagt: die Hymnen Henleinanhänger anwesend waren. Die ganze der Heimat. Sie sind notwendigerweise auch Hym Zeit wurde fein Wort über Politik gesprochen. nen der Volksbrüderschaft. Unser Volt ist Abends erschien dann die ganze Henleinmeute aus gerade jeßt ausgehungert nach Golddorf, das ein ausgesprochenes Faschistennest solchen Hymnen." Wir hatten allerdings ist. Sofort begannen die Henleinanhänger zu geglaubt, daß das Bolt nach ganz anderem hun­stäntern. Der Ortsleiter der SdP, der schon gert. Aber man muß eben viel über Bord wer­öfter in Raufhändel verwickelt war, hielt mit fen; unter anderem auch das alte Wort: Wo man versteckten Drohungen gegen Hentsch nicht zurück. singt, da laß' dich ruhig nieder...

Der Kriminalfall

Von Hertha Pia

Beter erwachte mit einem komischen Gefühl im Magen, erinnerte sich jedoch bald daran, daß die letzte Mahlzeit, die er zu sich genommen hatte, das Frühstück am vergangenen Morgen gewesen war. Seit vierundzwanzig Stunden hatte er also nichts gegessen! Dann fiel ihm ein, daß er dieses Bimmer ja mit Morgenkaffee gemietet hatte. Er fuhr also in seine Pantoffeln, steckte seinen zer­rauften Kopf durch den Türspalt und rief nach seiner Wirtin. Aber nur ein unwilliges Gebrumm aus der Gegend der Küche antwortete ihm.

Bitte, liebe Frau Löhlein, kann ich mein Frühstück bekommen?" versuchte er es darauf mit feiner betörendsten Stimme. Aber der Erfolg

war gleich null.

Nachdenklich sah Peter auf das Telephon, schüttelte den Kopf und verließ bald darauf bas Haus.

Parkallee 11 war ein prächtiges Haus und lag in einem großen Garten. Peter stand einen Moment in achtungsvolles Schauen versunken, als er ziemlich unsanft aufgeschreckt wurde. Ein recht harter, roter Gummiball hatte ihn an der Nase getroffen.

Wütend fuhr er hoch, denn sein Nasenbein schmerzte gehörig.

Schließlich hatte er seit vierundzwanzig Stunden nichts gegessen, und Hunger macht be= fanntlich nicht sanftmütig. Jenseits des Gitters stand ein kleines Mädchen, das ihn ängstlich ansah und gerade Miene machte, davonzulaufen.

" Hast du den Ball geworfen?" fragte Peter

streng und rieb sich seine Nase. Das Mäd­

" Gut", sagte der junge Mann entschlossen,

Es gibt kein Frühstück mehr, junger chen nichte. Mann", tam es energisch zurüd, zahlen Sie erst mal 3hre Miete!"

Peter verlegte sich aufs Bitten, aber der

so böse!"

dann werde ich das deiner Mutter erzählen!" Das Gesicht des Kindes wurde rot. Ach Sinall einer unsanft in Schloß beförderten Tür bitte, tu das nicht!" bat es." Mutti ist schon heute war die einzige nicht mißzuverstehende Antwort. " Sowarum denn?" fragte Peter inter­In diesem Moment schrillte das Telephon auf dem Flur. Mit einem Sprung war Peter beim Appa- essiert, wegen der Perlenkette?" ,, Ach rat. Vielleicht war es eine Antwort auf sein Sleine, aber ich weiß noch was, was du nicht du weißt das schon?" staunte die Stellengesuch! pallo... ja, selbst am Apparat! Wie weißt!!"

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OFE

- ob ich sofort tommen tann? Aber natürlich! Worum handelt es sich denn eigentlich? So, so­eine Berlentette ist Ihnen gestohlen worden! Partallee 11? Gut, ich bin in einer Viertelstunde bei Ihnen!"

"

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So was denn? Komm erzähl mal!"

Seit wann vermissen Sie denn die Kette, gnädige Frau?" fragte der junge Mann höflich, haben Sie schon überall nachgefchen?"

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Scharfe Gegensätze

in der Gewerbepartei

Seit Wochen bereits ist die tschechische Ge­werbepartei von heftigen Auseinanderseßungen erfüllt. Zu den entschiedenen Gegnern des Mini­Berunglückte Kohlengräber lebend ge= sters Najman gehört der ehemalige Landes­borgen. Auf den bei Ullersdorf befindlichen, ab- vertreter Safta aus Karlsbad , der für eine gebauten Kohlenflözen des stillgelegten Segen- stärkere Demokratie in der Partei kämpft und Gottes- Schachtes" verunglückten gestern vormit- Najman vorwirft, daß dessen Funktion als Par­tags beim wilden Kolenabbau drei Arbeiter. Sie teivorsitzender längst abgelaufen sei und hätte er­wurden von dem nachgebender Material verschüt- neuert werden müssen. Najman hat darauf Staffa tet. Durch die sofort eingesetzten Rettungsarbei- scharf angegriffen, worauf Frau Kafka den Mi­ten fonnten alle drei, obwohl bewußtlos, so doch nister vor dem Hotel Ambassador" in Prag Tebend geborgen werden.

Französischer Partelkongreẞ erst im Juli

attadierte. Die Karlsbader Kreisorganisation der Gewerbepartei stellte sich hinter Staffa und wählte ihn neuerlich zum Kreisvorsitzenden. Daraufhin hat der Zentralvorstand der Partei Kaffa aus der Partei ausgeschlossen. Es ist nun möglich, daß der Karlsbader Gau gegen diesen Beschluß der Par­

Paris. Der Vollzugsausschuß der Sozialistei auftreten wird. stischen Partei beschloß, den Parteifongreß, der Ein zweiter Fall, der zu Gegensägen in der zu den Pfingstfeiertagen in Marseille stattfinden Partei geführt hat, ist jener des ehemaligen Ka­sollte, auf den 10. bis 13. Juli zu verschieben, schauer Bürgermeisters Mayoň, der gleichfalls damit seine Arbeiten nicht mit den Eröffnungs- aus der Partei ansgeschlossen und seines Postens feiern der Pariser Weltausstellung zusammen- als Bürgermeister wie auch als Handelskammer­fallen. Der Kongreß wird wahrscheinlich in Pa- präsident enthoben wurde. Auch er hat nun den Iris stattfinden. Stampf gegen Najman aufgenommen.

" Heute morgens habe ich den Diebstahl ent­deckt!" stöhnte Frau Linners. Es ist fürchterlich! Die Kette var nämlich das letzte Geschenk von meinem seligen Mann, er würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüßte, daß ich nicht besser acht gegeben hatte!"

Na dann", meinte Peter bestimmt, dürfte das Schmuckstück wohl noch im Hause sein. Der Dich hat sicher bis jetzt noch keine Zeit gehabt, es zu entfernen. Und Ihr Gärtner, den sie alle ver­dächtigen, ist es nicht gewesen, das sehe ich schon jetzt!..."

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hielt mit spißen Fingern-die vermißte Perlen­fette, an der noch eine Kartoffelschale hing!

Nach einem herrlichen Frühstück, das er mit der Dame des Hauses eingenommen hatte, verließ Peter die Villa. Draußen lauerte Klein- Margot. Hast du Mutii auch nichts von dem Ball ge= sagt?" fragte sie atemlos.

Nein, mein Kind, ich hatte es dir doch ver­sprochen!" sagte der junge Mann und streichelte fie väterlich...

Und hast du auch nicht verraten, daß ich es war, die die dumme Sette im Müllkasten ver­

Frau Linners war sprachlos. Donnersteckt hat?" wetter der schien ja Gedanken lesen zu können! Nein, auch das nicht!" lächelte Peter, aber Woher wissen Sie denn das?" fragte sie wenn du wieder einmal Verstecken spielst, dann nimm nicht gerade Muttis Schmucksachen dazu!"

erstaunt.

"

Aber

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grädige Frau: bin ich ein Detek=

tiv oder bin ich keiner?" meinte Peter selbst bewußt, und Herr Dr. Hamann weiß wahr scheinlich, warum er mich Ihnen empfohlen hat!"

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Scheine, als er gleich darauf die Straße hinab­In Peters Tasche faisterte ein schönes Paket schritt. Nur etwas bereitete ihm noch Kopfzer­brechen. Sein Blick fiel auf eine Telephonze le.

Und Frau Linners bekam ein prächtiges Stück Detektivarbeit zu sehen. Wie ein Spür- rief er bald darauf in die Muschel, hier ist ,, Kann ich Herrn Dr. Hamann sprechen?" hund lief dieser junge Mann durch das ganze Peter Bayer." Haus, gefolgt von Frau Linners und der gesam­ten Dienerschaft. Nicht ein Raum, nicht ein Win- denken, warum Sie anrufen, Herr Bayer- mei­ Hier Dr. Hamann. Ich kann mir schon fel blieb von seinen Fallenaugen verschont, bis nem Büro ist ein kleines Versehen unterlaufen, ich mählich hinaus in den Garten 30g, in konzentri- fehlen. Ich hoffe, es sind Ihnen durch die Ver­ihn dann seine innere Stimme, wie er sagte, all- wollte Frau Linners den Detektiv Mayer emp= schen Kreisen hin zu dem ziemlich verborgenen wechselung keine Unannehmlichkeiten entstanden!" Mülltasten. Onein," sagte Peter schmunzelnd, nicht daß ich wüßte!" Na, das freut mich!" meinte Herr Hamann. Ganz meinerseits!" versicherte Peter und

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Atemlose Spannung entstand der Detek tiv öffnete entschlossen den Deckel und griff in den Eimer...

Die Hand, die wieder zum Vorschein tam,

hing an.