Nr. 300 Mittwoch, 22. Dezember 1937 Seite 8 Verfolgung der unabhängigen Sozialisten In Polen Warschau.(PAT.) Der Innenminister ließ in Warschau sowie in allen übrigen polnischen Städten eine Kundmachung plakatieren, in wel­cher proklamiert wird, daß die sozialistische unab­hängige Arbeitspartei illegal ist und m der diese Partei als von der kommunistischen Partei ab­hängig bezeichnet wird. Wer immer dieser Partei beitritt, setzt sich den Folgen der strengsten Vor­schriften des Strafgesetzes aus. Die sozialistische unabhängige Arbeitspartei setzt sich aus LinkSmit» gliedern der polnischen sozialistischen Partei zu­sammen, die aus dieser Partei ausgetreten waren und eine eigene polittsche Gruppe bildeten. StoladinovIC: Außenpolitik unverändert Belgrad . In der Sitzung deS Finanzaus­schusses der Skupfchtina erstattete in Anwesenheit der Mitglieder der Regierung und zahlreicher Ab­geordneter und Senatoren Ministerpräsident und Außenminister Dr. Stojadinoviö ein kurzes Ex­poss über die Außenpolitik Jugoslawiens . Die Kürze seiner Ausfiihrungen begründete Dr. Sto« jadinoviä mit seiner Erkrankung, ferner mit dem Wunsch, dem Skupschtina-PIenum ein ausführ-, licheS Exposs über die gesamte jugoslawisch-, Außenpolitik zu erstatten, weiter damit, daß nichts geschehen ist, tva» die Grundlinien der jugdslawi- schen Außenpolitik ändern würde. Mussolini brüskiert van Zeeland London.(Eigenbericht.) Mussolini hat es abgelehnt, den früheren belgischen Mini­sterpräsidenten van Zeeland zu empfangen, der sich für einige Tage im Zusammenhang« mit der von ihm im Auftrage Englands und Frank­ reichs angestellten Untersuchung über den Welt­handel in Rom aufhält. Angeblich ist dieses Ver­halten Mussolinis als Protest gegen die Teil­nahme Belgiens an den Sanktionen auszulegen, die seinerzeit über Italien wegen seines Einfalls in Abessinien verhängt worden waren. Bei der Ablehnung deS Empfange» durch Mussolini hat wohl auch die Tatsache«ine Rolle gespielt, daß van Zeeland bei den Brüsseler Nachwahlen im April dieses Jahre» der siegreiche Gegenkandidat de» Faschisten Degrelle gewesen ist. Degrelle war da» politische Ziehkind Mussolinis, der ihm für die Wahlpropaganda auch die Radiostation Turin zur Verfügung gestellt hatte. Mussolini In Skandinavien abgeblltzt London. (Eigenbericht.) Italien hat auf dem Umweg über Holland versucht, die skandinavischen Länder als Teilnehmer an der sogenannten Oslo - Konferenz zur Anerkennung der abessinischen Er­oberung zu gewinnen, um dadurch auf England einen Druck ausüben zu können. Dieser Versuch Italien » ist an dem Widerstand Norwegens und Schwedens gescheitert, die sich auf die Völker­ bund -Verpflichtungen berufen. Italien scheint sein« Bemühungen in Holland allerding» noch nicht aufgegeben zu haben. Unruhe In Kairo London . Die latente Kabinettskrise in Aegypten , die seit einiger Zeit besteht, spitzt sich zu und wird von London nicht ohne einige Be­sorgnis verfolgt. Der britische Botschafter in Aegypten Sir MileS Lampson hatte Montag eine Unterredung mit dem König im königlichen Pa­laste, nachdem er zuvor Ali Mäher Pascha, den Berater des Königs und angeblich präsumptiven Ministerpräsidenten gesprochen hatte. Die Demon­strationen zugunsten der Wafd-Partei dauern in Kairo an und werden hauptsächlich von Arbeitern unternommen. Die Demonstranten rufen hiebei: »Entweder Naha» oder Revolution",«Weder Rücktritt deS Kabinetts noch Entlassung", schließ­lich»Zuerst Verfassung und dann der König ". »Daily Telegraph " berichtet, daß Kairo voll widersprechender Gerüchte sei. Doch keine Milchpreiserhöhung in Prag ? Wie aus dem Bericht über den dienstägigen Mi­nisterrat hervorgeht, hat der Ministerrat, Richt­linien für Maßnahmen durchberaten, um in kür­zester Frist die Milchpreise bei den Landwirten für Lieferungen nach Prag zu»regeln", d. h. wohl erhöhen zu können, ohne daß die Preise für die Verbraucher erhöht werden. Gleichzeitig wurde eine Kundmachung über die weitere zeit­weilige Ermäßigung der Beiträge für den Milch« auSgleich^ondS für Böhmen genehmigt und für die erst« Halbjahr 1938 auch für die Slo­ wakei . Parteigenossin! Parteigenoffe! Bist Du schon Mitglied der KßnderfreunSer wenn nicht, dann tritt bei. 9reuntf<ooftl M Nach dem Heidenkrach um Haider a P a r i s. In der Sitzung des Ministerratcs, der DienStag im Palais Elysse unter dem Vor­sitz des Präsidenten der Republik Albert Lebrun zusammeutrat, erstattete Außenminister Avon D e l b o S Bericht über feine Reise in Mittrl- und Osteuropa . Er hob, wie der amtliche Bericht besagt, hervor, daß ihm dies« Reise überall die Feststellung der Festigkeit der Bande ermöglichte, welche die Staaten, di« er besuchte, mit Frankreich verknüpfen. Di« außerordentlich herzliche Auf­nahme, die sowohl die Bevölkerung aller Schich­te» als auch die Regierungen dem Vertreter Frankreichs bereiteten, habe den dauernde» Wert dieser Freundschaften, die gleichzeitig auf gemeinsamen Interessen und tiefe» einmütigen Gefühlen beruhen, gezeigt und gestärkt. Der herz­liche Meinungsaustausch, de» Minister Delbos mit den ausländischen Staatsmännern pflog, hatte gleichzeitig eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen, des Handels- und Kulturauöschus- 99 Aus den Mitteilungen und Befehlen des Deutschen Turnverbands Schlußsitzung des Brünner Landesausschusses Der mährisch-schlesische LandeSauSschuß hat mit seiner gestrigen Sitzung seine diesjährige Arbeit ab­geschlossen. Bor allem wurde der Rest der Zweck- dotationen aus dem Jahre 1984 aufgeteilt, Für landwirtschaftlich« Zwecke wurden 289.000 Kd, für gewerbliche 270.662 Kd, für kulturelle 253.000 Kd und für sozial« 288.800 , zusammen 1,071.000 Ki gewidmet. Mit dem Landesliteraturpreis für tschechische Schriftsteller wurden Mirko Elpl für den RomanMarco Polo", Jarmila llrbänkovä für das GedichtsbuchVktrnh kas" und Jan Jan Zahradni- kek für die SammlungPozdravent siunci" ausge­zeichnet. Der Landerausschuß vergab wasserwirtschaft­liche Arbeiten in Höhe von 4,402.000 Kk, worin u. a. die Regulierung der Schwarzawa oberhalb der Steinmühle in Brünn inbegriffen ist Er bewilligt« Zuschüsse und Vorschüsse für RegulierungS- und Vteliorationsarbeiten von insgesamt 1,078.800 und leistete den öffentlichen Krankenhäusern Ab­schlagszahlungen auf die Heilkosten für Unbemittelte im Betrage von 2,088.107 KL. Anter den Bezirkr­und Gemeindeangelegenheiten verteilte der LandeS- ausschuß für Straßenregulierungen weitere 931.878 Kk, genehmigte 18 Gemeindebudgets für das Jahr 1988, bewilligte 29 Gemeinden Anleihen in der Ge- famthöhe von 22,002.000 KL und bewilligte 144 Gemeinden die Einheiten von Abgaben und Gebüh­ren. 283 Gemeinden wurde eine Frist zur Vorlage deS ausstehenden Budget» für 1988 bis Ende Jänner 1938 gestellt. Gleichzeitig stellte der Landerausschuß den Schuldenplan der Gemeinde- und BezickSwirt- schast für die Jahre 1988 bis 1940 auf. In der Sitzung wurden insgesamt über 1280 Gegenstände behandelt. Der Präsident der Republik empfing am 21. Dezember den japanischen Abgeordneten HItoschi Aschida, den der japanische außerordentliche Ge­sandte und bevollmächtigte Minister Keinosuke Fuji! beim Präsidenten einführt«. Ferner empfing der Präsident den Pariser Korrespondenten der »Chicago Tribüne", den Redakteur Edmund Taylor. Führerschein für Motorräder. Der letzte Ministerrat hat beschlossen, auch in Böhmen und Mähren -Schlesien wie dies schon im übrigen WasistGefolgschaft? Richt» als Dienen. Es gibt keinen großen Ausstieg, ohne diese» Opfer und ohne diese» Dienen. Gott sei Dank, daß Sturm in der Welt ist, der alle»»er­bricht,«a» nicht diene» kann. Richt Menschen die­nen, sondern der Aufgabe, aber dem. Führe« in ihr. Dann aber läßt dieser Willi Horak Töne au», die vollends da» Kulturniveau I o h st» und Streichers zu erklimmen trachten: Wa» ist uns Kameradschaft? ES steckt in fedtt» ei» Schweinehund. Ihn zu beseitigen, ist unsere Lrziehungsaufgab« am einzelnen. Kame­rad wird man nicht dadurch, daß man den gleichen Rock trägt, oder in der Kolonne marschiert. Ka­merad wird man erst dadurch, daß man bereit ist, den Nebenmann aus dem größten Dreck zu holen und ihm dar letzte, auch da» Leben, zu opfern.... Hier aber wurde eine u n ü b e r- druckbare Kluft geschaffen, daß sie sich an den inneren Schweinehund wandte» und manche Kameraden die Gesetze der Kameradschaft brechen hießen. DaS also ist der Geist und die Sprache, in der die völkische Jugend befehlsmäßig im völ­kischen Lager erzogen wird! Wer eine andere Meinung hat und äußert, wird zum Schweine­hund gesteinpeltl Aber damit es nicht heiße, wir unterschlü­gen aus dem vielseitigen Ukas all jenes andere, tvaS eS da an modernerErziehung gibt, sei aus den Anweisungen für weltanschau­liche Schulung wenigstens ein Passus zitiert:/ Zur praktische» rrl-Viologischen Schulung wurde» den Gjw.Richtlinien für die Anlage sippenknndlichrr Auf­zeichnungen", den neuen Gjwt. gehen diese al» Beilage zu, der gesamten Ganjugmdwartt- schaft dir hiezu nötigen DurchführungSbestimnmn- gen de» Dietamte». Diese Arbett hat sofort durchgeführt zu werde«. Diese hat Deutsch wird nicht unterrich­tet eigentlich von den demokratischen Schul- Aufsichtsorganen sofort geprüft zu werden! Etwa nur im Hinblick darauf, ob sich da der Geist Mafaryk» oder Hitlers manifestiert! seS und di« Prüfung der gegenwärtigen Probleme bei gemeinsamem Sntereffe und gemeinsamer Sorge um die Sicherheit zum Zweck und zur Folge. Die Zusammenarbeit für den Gesamtftieden hat zugleich die tteue Ergebenheit, mit der Frankreich und seine Freunde an ihren gegenseitigen Abkom­men und an dem Völkerbünde frsthalten, und ihren gemeinsamen Willen gezeigt,«ine europäisch« Entspannung und die Zusammenarbeit aller Völ­ker in freien und friedlichen Verhandlungen vor- -»bereiten, wie es da» Londoner Kommuniqut angedentet hat. Der Präsident der Republik Albert Lebrun beglückwünschte al» Dolmetsch der einmütigen Meinung des Ministerrates de« Mi- nister Delbos lebhaft zu seinen Ausführungen und dankte ihm für den bedeutsamen veittag, den er dem von der Regierung verfolgten F r i«- denswerk durch seine Reis« und seine persön­lichen Verhandlungen geleistet hat. Frankreichs Dank an Delbos Delbos berichtet dem Ministerrat In unsere Hände fiel ein Exemplar de» sehr umfangreichenVierteljahres brie- f e s", den die Leitungen de» Deutschen Turnver- bandS und der Fungturnerschaft am 18. De­zember 1987 von Asch aus an ihre Unter­tanen richteten, und zwar» wie eS eingangs heißt, al» Mitteilung" an Verbandsfunktionäre, aber a l» B e f e h l" an die Gau « und Bezirks« jugendwarte. Wir zitieren im Nachstehenden nur ein paar von jenen Stellen, die sowohl für den dort herrschenden echt preußischen Feld­webelton kennzeichnend sind als auch zu­gleich beweisen, daß sehr viele von den Geführten eben diesen Ton schon mehr als satt haben. Charakteristisch wirken da vor allem etliche Sätze aus der Bodenbacher Rede de» Verbands« turnwarteS Willi Brandner vom 4, Dezember diese» Jahre»: ... Wer glaubt, daß er ohne Bewährung und Treu « durch Opposition und Kampf gegen di« Füh­rung seine Machtpläne durchführen kann, muß ge­wärtig sein, daß er hinausfliegt, denn bei«ns hat er nichts zu suchen. ... Ueber den Paragraphen unserer Satzun­gen steht das Leben unserer Bewegung und die Zuchtgesetze unserer Mannschaft.... Ihr alle, die . Ihr über Jahre hinaus führend in der Bewegung steht, habt die verschiedansten Krise» durchgemacht. Heute geht es aber nicht um ein« Krise, um ein« Besserung oder Neugestaltung, sondern darum, die Einheit und Schlagkraft zu bewahren. ... Jeder, der heute noch handelt wie ein Händler oder verhandelt, wie«in Unterhändler, wo längst«in eiserner Wille und ein eiserner Kehrbesen am Platz ist. macht sich schuldig an der Verwässerung Und Zersplitterung unserer Bewe­gung. ... Es wurde immer wieder gesagt: Gebt un» die Parolen! Nun sage ich Euch heute dazu ab­schließend: säubern, fein Hau» reinhalte», die ihm anvertraute Gefolgschaft sauber, einig und schlag­kräftig bewahren! Riecht schon dieser»eiserne Kehrbesen" fauch wenn er versagt) stark nach dem Dritten Reich , so erst recht der Korporalstock, mit dem Verband» j u g e n d wart Willi Horak tag» darauf ist Bodenbach auSrückte. Man höre nur: Es steckt in iedem ein Schweinehund über 0.1 Liter) zu verpflichten, sich Lenker- bewilligung zu beschaffen; eine Derpflich- sLwarzen Schal mit Fransen. Nach ihrer Identität> tung zur Ablegung einer Lenkerprüfung besteht wird gefahndet. I jedoch nicht. Auch Umsatzsteuerpauschale genehmigt Der dienstägige Ministerrat hat bereits die notwendigen DurchführungSvorschriste» zu den Bedeckungsvorlagen genehmigt, soweit sie sofort nach der verfassungsbihigen Erledigung der ent­sprechenden Gesetze erlassen werde» müssen. Gleichzeitig wnrden auch die zur Durchführung deS BedeckungSplanes erforderlichen administra­tive« Maßnahme» genehmigt, soweit es sich»m die Pauschalierung der Umsatz- st e u e r bei einigen Waren« und Produktions­gattungen handelt. WeiterS wurden die Durchführungsverord­nung zum Finanzgesetz für 1938, die neuen Vor­schriften über den Staatsbeitrag zur gewerkschaft­lichen Arbeitslosenunterstützung und eine weiter« Verordnung genehmigt, welche die Verrechnung der eingezahlten PenfionSversicherungSbeiträge beim Ueberttitt aus dem Prioatdienst in den DtaatS- und öffentlichen Dienst regelt. Ausslger Maut-Einnehmer veruntreut 36.000 Ki Aussig . Anfang August diese» Jahre» nützte der Aussige: Maut-Einnehmer Willibald > P e ch r r einen kurzen Urlaub de» JnspektionS- ' organek aus, um 86:000 Kc an Mautgeldern zu i veruntreuen. Da er sich einen Pah besorgt hatte . und da er entfloh, bevor die Veruntreuung ent­deckt wurde, war«S gewiß, daß«S sich um eine vorbedachte und vorberettete Tat gehandelt hatte. \ Montag wurde Pecher von der Ausslger Polizei in Bodenbach angehülten, verhaftet und dem Bezirksgericht eingeliefert. Massenverhaftunsen von SdP-Funktionären Im Gablonz -Tannwalder Gebiet Dir BezirkSstell« der SdP für den Bezirk Tannwald in Tiefenbach wurde, wie die»Zeit" meldet, am SamStag von der Staatspolizei durch­sucht. Es wurden verschiedene Schriftstücke be­schlagnahmt. Am gleichen Tage verhaftete die Po­lizei den Leiter de» Bezirke», LandeSver» t r e t e r Wilhelm D r e h l e r, außerdem den Bezirksgeschäftsführer Mfred John und den Bezirkswerbelei­ter Rudolf U m a n n. Am Sonntag nahm dir Staatspolizei in der Wohnung de» K r e i s g e- schäftsführers Gustav W a g n e r in Gablonz eine Haussuchung vor. Nach deren Be­endigung wurde Wagner in Haft genommen. Den iAngestellten der Kreisgeschäftsstelle Karl Wa­be r s i ch holte die Polizei aus seiner Wohnung in Puletschnei und nahm ihn ebenfalls in Ge» lvahrsam. Am Montag wurde die Durchsuchung der KreiSgeschästSstelle in Gablonz fortgesetzt und auf die BeztrkS-undOrtSstellen erweitert. Außerdem wurde der Geschäfte« f ü h r e r de» Bezirke» Gablonz Franz S e i b o t b in Haft genommen. Die Polizei be­schlagnahmt« verschiedene Schriftstücke und Bücher. Der SdP-Abgeordnrte Obrlik interveniert« bei der Gablonzer Polizeidirektion, wo ihm aber keine Auskunft über die Ursache der Verhaftungen und den Stand des Verfahrens erteilt wurde. Wie der »Zett" von der Polizeidirektion in Gablonz mit­geteilt wird, handelt es sich nicht um Verhaftun­gen wegen Verdachtes von Straftaten oder Ver­brechen nach 8 6 des Schutzgesetzes. Ein ungetreuer Postbeamter. Der bei der Komotauer Post beschäftigte Postrevident, Gustav K. wurde verhaftet und dem Bezirksgericht ein ­geliefert, weil ihm nachgewiesen werden konnte. daß er ein Paket mit einer Decke, 8a» auf die ­sem Postamt aufgegeben worden war, entwendet hatte. Die Decke konnte bei einer Haussuchung auch gefunden werden. Außerdem fand man auch noch anderes belastendes Material. Bemerkens ­wert ist, daß es sich um einen alten Angestellten handelt, der kurz vor der Pensionierung stand. . Wer ist di« Unglückliche? Im Egerer Kran ­kenhaus liegt ein« etwa 88jährige Frau, di« am Samstag abends auf der Straße bei Franzensbad mit einer Schädelfraktur aufgefuaden j wurde. Durch«inen unglücklichen Zufall dürfte sie; vor ein Lastautomobil geraten sein, das vorbeifuhr und sie schwer verletzte. Die Frau hat noch immer nicht da» Bewußtsein erlangt, an ihrer Genesung I wird gezweifelt. Sie hatte keine Dokumente bei sich, j Sie ist 167 Zentimeter hoch, gut genährt, hat graue Haare, ein ovale» Gesicht, eine mittlere Stirn, schie«> Staatsgebiet der Fall ist die Lenker von fcrfarbige Augen und«ine stumpfe'mittlere Nase.! Motorrädern ohne Beiwagen und von Fahr- Die Hände sind abgearbeitet, auf der Brust hat sie rädern mit eniem Hilfsmotor sZylinVerinhalt von an der rechten Seite eine Warze in der Form emes Erbsenkorns. Sie trägt ein Leinenhemd, eine Liiere weiße Leinenhose, blaue Samtkleider und einen