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Samstag, 27. August 1938
Sudetendeutscher Zeitspiegel
Die Hopfenernte In Gefahr? Gemeinde bei, der Scholz aus leicht erklärlichen die sich vor der Wahl zu einer deutschen WahlGründen besonders gut" gesinnt ist. Durch die Nazizeitungen geht ein Notschrei. gemeinschaft zusammengeschlossen hatten, das SitDie Spachendorfer Gendarmerie zeigte also zungslokal. Infolge des Auszuges der Bürger„ Die Hopfenernte ist in Gefahr!" Dann liest feine besondere Eile, die Messerstecher festzuneh- lichen konnten diese Tagesordnungspunkte nicht man folgenden Aufruf des BdD: men. Das mußte das Freudenthaler Fahndungs- erledigt werden. In der fortgesetzten Sigung „ Die große Abwanderung von Arbeitsträffommando besorgen. Die Anzeige aber, daß Scholz lehnte die Stadtvertretung einstimmig die Beru ten ins Ausland bringt es mit sich, daß die an unrechtmäßig einen Revolver befike, fchien Herrn fung der Arnold und Genoffen gegen den Begeforderten Hopfenpflüder- Partien nur zum Teil Oberwachtmeister Kratochvil so dringlich, daß er beim Hopfenbauern eintreffen. sich nicht erst einen richterlichen Befehl zur HausDer Bedarf an Arbeitskräften ist ungeheuer durchsuchung verschaffte, sondern sich mit erstaun groß. Die Witterung bringt es mit sich, daß die lichem Eifer und einer Präzision sondergleichen Gefahr des Rotwerdens des Hopfens und daher ans Werk machte, während Scholz noch im Spital seiner Entwertung von Tag zu Tag steigt. Es lag. Es wurden sogar die Patienten im Spital gilt wertvolles Volfsvermögen zu retten." verhört, ob Scholz ihnen nicht erzählt habe, daß Der Aufruf wendet sich dann schließlich an er einen Revolver besize. die Kameraden und Kameradinnen", die wochenSchließlich sei noch festgestellt, daß Herr tags in Büro oder Werkstatt sißen und fordert sie Oberwachtmeister Kratochvil sich mit den auf, die„ Bauernkameraden" nicht im Stiche zu Safentreu 3 Iern so ausgezeichnet versteht, daß er unter Ueberschreitung der Sperrstunde
Taffen.
Wir glauben gerne, daß bei den Hopfenbauern zu wenig Arbeitskräfte eingetroffen sind, aber daran ist der Bund der Deutschen ", der jetzt das Lamento erhebt, nicht ganz unschuldig. Die einzelnen Partieführer hatten ja die Weifung er Salten, nur der Boltsgemeinschaft" angehörende Arbeitslose zu den Kameraden Bauern zu bringen - Tschechen und Rote sollten ausgeschieden werden. Wir haben schon berichtet, daß diese Pas role fläglich Schiffbruch gelitten hat, denn die Werber waren froh, überhaupt Pflüder zu be= fommen, gleichviel welcher politischen Richtung fie angehören. Alle aber waren doch nicht dafür zu haben, sich als„ Emigranten im eigenen Volfe" hinſtellen zu lassen und dann noch den„ Kameraden Hopfenbauern" Vorspanndienste zu leisten.
Daß es beim Hopfen um„ wertvolles Voltsvermögen" geht, das hätten die Herren von der SdP halt eher wissen müssen. Um dieses bedrohte Gut zu retten, wären die marristischen Arbeiter gerade gut genug, aber sonst begegnet man ihnen nur mit grenzenlosem Haß.
Die Hopfenbauern aber werden aus den vorhandenen Tatsachen ersehen, daß es verkehrt war, die Hoffnungen auf die Volfsgemeinschaft" u ießen. Andere Jahre hat es besser geklappt als Heuer, aber da hatte der BdD auch seine Finger nicht mit im Spiel.
mit ihmen manchmal bis in den grauen Mor
gen zecht
und dann in einem recht unwürdigen Zustand nach Hause geht, der nicht gerade geeignet ist, den Respett vor der Sicherheitsbehörde, die er doch repräsentieren soll, zu heben.
Wir hoffen, daß sie Ordnung schaffen wird. Nun hat die vorgesetzte Behörde das Wort.)
„ Zelt"-Lügen
Die Zeit" vom 24. de. berichtet untr dem Titel:" Tschechen im deutschen Ortsichulra t". aus Mähr.- Sön berg über die in der letzten Sitzung der Stadtvertretung erfolgte Wahl des deutschen Ortsschulrates und schreibt:
schluß des Stadtrates, der Deutschen sozialdemo fratischen Arbeiterpartei das Stadttheater, das Stadion und das Warmbad für den Arbeitertag 1939 zur Verfügung zu stellen, ab und bestätigten den Beschluß des Stadtrates. Zum Schluß der Sizung verabschiedete sich Bürgermeister Pölz mit einem Rückblick auf die in den letzten zwan= zig Jahren geleisteten Arbeiten und dankte feinen Mitarbeitern. Vizebürgermeister Heinrich 3 entsch von der deutschen Sozialdemokratic, der tschechische Stadtrat Dr. Kubista und Stadtrat Vogel dankten Pölzl für seine aufopferungsvolle und erfolgreiche Tätigkeit und die Stadtvertretung und die zahlreiche Zuhörerschaft liche Ovation dar. brachte dem scheidenden Bürgermeister eine herz
Brünner Redoutengebäude endgültig für das demokratische
Theater
Seite 3
Dr. Krofta berichtet im Ministerrat
Brag. Freitag nachmittags fand eine Sits zung der politischen Minister statt, welcher der Borsigende der Regierung Dr. Milan Hodža vrä sidierte. Bei der Sigung wurde ein Referat des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten Dr.
Kamil Krofta über die Konferenz des Ständigen Rates der Kleinen Entente in Bled entgegenge=
nommen.
Ist der Krieg unausweichlich?
Mit dieser Frage befaßt sich im Leitartikel des„ Cesté Slovo" Starel Jisc. Er schreibt darüber:
Im wesentlichen ist es immer die gleiche Hauptfrage, die über Europa hängt: Wird es Krieg geben oder nicht und ist der Krieg unausweichlich? Es gibt überall Leute, welche mit der Behauptung umhergehen, daß es ohne Strieg nicht gehen werde. Einer solchen Psychoſe zu unterSiegen würde jedoch bedeuten, den Krieg herbeizu rufen, statt ihn abzuwenden. Denn es ist nicht wahr, daß Eeuropa nichts anderes übrig bleibt als der Krieg. Die demokratischen Staaten wollen ihn aus innerer Ueberzeugung nicht und die tota Grunde nicht brauchen, weil ein friegerischer Nonlitären Staaten können ihn aus dem einfachen flitt gerade für sie die große Gefahr innerer Ver änderungen bedeutet, zumindest die Unmöglich machung der vorfäßlichen Durchführung und Einführung ihres besonderen Systems. Erinnern wir uns daran, wie viel man vor einiger Zeit von der Sowjetheze für einen europäischen Krieg gespro chen hat, obzivar gerade den Sowjets vielleicht am meisten an der Erhaltung des Friedens gelegen ist, damit sie in Ruhe den Umbau des Sowjetbür gers und des Sowjetlandes im Sinne ihres rebos lutionären Umsturzes vorbereiten können. Diese Situation iſt heute auch bei den anderen totalis tären Staaten, abgesehen von ihren wirtschaftlichen und anderen Schwierigkeiten, welche der ganzen Welt gemeinsam sind, und denen nicht einmal die totalitären Regime ausweichen können.
Brünn.( Eigenbericht.) Das Präsidium der Stadt Brünn hat seinerzeit den Bes schluß gefaßt, das städtische Redoutengebäude der deutschen demokratischen Theatergemeinde zu überlassen. Die endgültige Entscheidung sollte der Stadtrat fällen. Die Nazis, die schon seinerzeit alle Hebel in Bewegung gesetzt hatten, um den Beschluß zu verhindern, haben auch noch am Freitag, an welchem Tage sich eine außerordentliche Sigung des Stadtrates mit dieser Angelegenheit beschäftigte, die Durchführung des Beschlusses zu verhindern versucht. Der Stadtrat hat sich aber Kein Budget- Provisorium dem Vorschlag des Präsidiums und des Referen= Vor einiger Zeit wurde die Nachricht verbrei. ien angeschlossen und gegen die Stimmen der Hen- tet, daß mit Rücksicht auf die nationalen Verhand Teinleute den Beschluß gefaßt, das Redouten- lungen, deren Gegenstand auch die künftige Vers gebäude fostenlos für den Betrieb des deutschen waltungsorganisation des Staates bilden werde, demokratischen Theaters zur Verfügung zu stellen. es nicht gut möglich sein wird, rechtzeitig das BudDer völlischen Theaterbau- Gemeinde wurde auf- get für 1939 auszuarbeiten und parlamentarisch cetragen, die ihr gehörenden noch im Gebäude be- zu genehmigen, sondern daß es notwendig sein findlichen Gegenstände binnen acht Tagen zu ent- werde, ein Budgetprovisorium auf einige Monate fernen. Mit dem Beschluß des Stadtrates ist die zu beschließen. Diese Meldung wird nun demen endgültige Entscheidung über den Betrieb des tiert und es wird berichtet, daß ein regelrechtes deutschen demokratischen Theaters gefallen.
Gasthaus- Rauferelen
Budget dem Parlament vorgelegt wird, wobei die Ausgaben jene des vorigen Jahres um etwa eineinhalb Milliarden überschreiten werden.
der Henleins untereinander Konzentration der Staatspropaganda
Der Karlsbader„ Volkswille" berichtet aus Schönwerth im Bezirk Grasliz:
,, Bezeichnend für die Stimmung in der Semeindestube in Mährisch- Schönberg ist nun, daß der einzige und alleinstehende Vertreter der deutschen Sozialdemokraten mit den Tichechen koppelte und die Tschechen sich dafür an der Mabl in den deutschen Ortsschulrat betei Tiaten, um sich im Drtsschulrat eine Vertretung zu sichern. Dieses Were balten der Lichechen löite bei der SDP- Vertree tung aroße Entrüstuna aus." Dazu stellen wir zur Steuer der Wahrheit Ein sonderbarer Gendarm! feft: Der Vertreter der deutschen Sozialdemokra= ten toppelte mit der tschechischen Wahlgruppe für Am 24. Juli wurde der sozialdemokratische die Wahl des Ortsschulrates aus dem Grunds, Lotalvertrauensmann Alois Scholz in einem weil il die op die Totalität im Ortsschulrat b Gasthause im Verlaufe einer politischen Ausein- anspruchte, das heißt, unserer Partei überhaupt andersetzung von dem übel beleumundeten Sdp- tein Mandat einräumen wollte. Die Behauptung Mann Friedrich Schilder durch drei Mes der Zeit", die Tschechen hätten sich durch dieje serstiche in den Rüden so schwer verleßt, daß Koppelung eine Vertretung im deutschen OrtsBisher hat es im wesentlichen zwei Aemter er vier Wochen im Spital verbringen schulrat sichern wollen, ist glatt erlogen. Das In der Nacht zum Montag ist hier der 75 gegeben, welche sich mit der Propaganda des mußte und heute noch im Krankenstand ist. Gegenteil ist wahr. Durch die Koppelung mußten jährige Landwirt Konrad Ilner freiwillig Staatsgedantens befaßten. Das eine ist das Obwohl dieser Vorfall der Spachendorfer Gen- der gefoppelten Gruppe entgegen der ursprüng- aus dem Leben geschieden, indem er sich in einem Pressedepartement des Ministerratspräsidiums, darmerie am nächsten Tage bekannt war, unlichen Absicht der Sdp zwei Mandate auf Gebüsch in der Nähe des Ortes erhängte. Der das andere die Pregabteilung des Ministeriums ternahm sie nichts. Grund der gesetzlichen Bestimmungen eingeräumt Tat ist eine schwere Schlägerei zwischen des Aeußern. Um nun die Arbeit der beiden Aemwerden und diese beiden Mandate liner und einem etwa gleichaltrigen Mann im ter zu vereinheitlichen, ist ein Koordinationsaus Erst drei Wochen später wurde Schilder und noch wurden mit zwei deutschen So. Gasthaus vorausgegangen; Jüner wies eine schuß gebildet worden, in welchem die beiden geein zweiter Mann verhaftet, und zwar über direk- aialdemokraten beseßt. Die Tsche erhebliche Verlegung im Gesicht auf. Wohl mög- nannten Aemter vertreten sind. Zum Vorsitzenden tes Eingreifen der Fahndungskommanden Freuchen stimmten für unsere Genossen und verzich lich, daß er sich diese Auseinandersetzung so zu des Ausschusses wurde der Gesandte R. Münzldenthal und Troppau . Man kann also sagen, daß teten dadurch auf eine Vertretung im deutschen Herzen nahm, daß er seinem Leben freiwillig ein 3izerstý ernannt. Der neue Vorsitzende iſt 55 die Spachendorfer Gendarmerie selbst an der Fest- Ortsschulrat. Die SDP- Vertreter bekamen des- Biel fezte. Beide waren Anhänger der Jahre alt, ehemaliger öſterreichiſch- ungariſcher nahme der beiden Raufbolde durchaus unschul- halb einen Wutanfall und als ein tschechischer dP. Generalstabsoffizier und war bereits Gesandter dig war. Stadtvertreter den Zwischenruf machte, die Tiches Der Altvorsteher hatte eine Auseinan- in Bufarest, in Bern und zuletzt in Wien . Wähchen hätten ja die Siße im deutschen Ortsschultat derießung mit einem anderen Volts gerend es früher geheißen hat, daß die TschechosloDeutschen überlassen, erklärte der SDP- Büroffen, wobei es ebenfalls zu Tätlich te i= walei ein Propagandaamt erhalten wird, hat man nun zu einem Stoordinationsausschuß gegriffen, germeister Fachlehrer Hans Sau- ten fam. lich wörtlich. Eine dritte Affäre in diesen drei kritischen von dem man bezweifeln muß, ob dieser Ausschuß Tagen bildete ein Zusammenstoß zwischen einem ein Propaganda- Amt ersetzt. hiesigen Gastwirt und einem Jugendli d, en, beide Anhänger Konrad Hen= eins, bei der es ebenfalls ziemlich Schläge ſezte.
Nach sechs Tagen Haft wurden die beiden entlassen. Ihre Heimtehr gestaltete sich zu einer Siegesfeier der Hakenkreuzler. Es wurde feste " Sieg- Heil" gebrüllt und bis früh gesoffen. Seitdem streifen die zwei, da sie arbeitslos find, Tag und Nacht durch das Dorf und stoßen blutrünftige Drohungen gegen fozialdemokratische Funktionäre aus. Obwohl die Anzeige erstattet. wurde, sind sie noch immer auf freiem Fuß. Wen wundert es, daß die beiden- Schilder wurde schon einmal wegen Messerstecherei bestraft, sich sicher fühlen und daß ihnen und allen Hafenkreuzlern der Kamm gewaltig schwillt? Ben wundert es, daß unter den sozialdemokratischen Arbeitern, die troß fürchterlichen Terrors mutig zu ihrer Idee stehen, sich das verbitternde Gefühl berbreitet, vogelfrei zu sein?
..Ich verwahre mich gegen diese Behaup tung. Wir von der SdP haben uns ein für allemal abgewöhnt, die Sozialdemokraten noch als Deutsche zu bezeichnen."
Das ist der wahre Sachverhalt Die ganze Wut der Sdp, die so weit geht, die Wahrheit ins Gegenteil zu verkehren, ist darauf zurückzuführen. daß ihre totalitären Träume gleich zu Beginn grausam zerstört wurden.
Und was die ,, Zelt" verschweigt
Schließlich wäre noch zu berichten, daß ein hiesiger SdP- Mann L. mit der Hacke die Zimmereinrichtung zu kleinholz verarbeitete und seine Angehörigen mit Erschlagen bedrohte. Auch L. ist
ein aufrechter Henleinmann.
Das alles hat sich in einem Orte inner halb weniger Tage ereignet.
Die Arbeitersendung Melnik bringt in dieſer Woche:
Sonntag, 28. August, 14.15 bis 14.30 Uhr: Frauen, Krieg und Menschlichkeit( Ruth Körner). Mittwoch, 31. August, 13.40 bis 13.45 Uhr: Arbeitsmarkt- 18.20 bis 18.40 Uhr: Kinder träu. men( Dr. Alvis Mühlberger- Trautenau ) 18.40 bis 18.45 Uhr: Soziale Informationen. Freitag, 2. September, 18.35 bis 18.45 lihr: Aktuelle zehn Minuten.
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Mehr Wirtschaftspolitik
In der Zeitschrift„ Cesta" erinnert Fr. Svartil im Zusammenhang mit den nationalen Verhandlungen daran, daß es Zeit sei, ſich mit den Fragen der auswärtigen Wirtſchaftspolitik zu befaſſen. Heute sei der günstigste Augenblick da= für, daß die Tschechoslowakei im Einvernehmen mit Großbritannien die Initiative zur wirtschaftlichen Organisation des Donauraumes ergreife. Die Koordination der Diplomatie und der Wirtschaftspolitik ist ein Lebensbedürfnis unseres Staates. Nur dadurch kann man einer gefähr lichen Entwicklung entgegensteuern, in der die Tschechoslowakei ein Wirtschafts- und Kompensas tionsobjekt der Großmächte würde. Zur Regelung des Minderheitenproblems gehört auch eine neue wirtschaftliche Initiative in Mitteleuropa . Diese Stimme eines tschechischen Volkswirtschaf ters zeigt auf, daß das Verständnis für die wirts schaftlichen Probleme der Minderheiten auch im tschechischen Volke im Wachsen begriffen iſt.
Die Zeit" berichtet in ihrer Nummer vom Aber ganz untätig war die Gendarme= 24. ds., daß ein Samerad aus Deutschrie in Spachendorf denn doch nicht. Zu Liebau aus der Haft des Olmüßer Kreisge allererst erstattete sie gegen Scholz,(!) der richtes entlassen worden sei, weiß sich herausgeschuver verletzt im Spital lag, eine Strafan stellt habe, daß er an der vor einiger Zeit erzeige. Selbst das mit der Untersuchung schließ folgten Hissung einer Hafenkreuzfahne auf einem lich betraute Gendarmerieorgan aus Freudenthal Fabrikstamin unschuldig sei. Die Zeit" der schüttelte über diese Tatsache den Kopf. Sodann schweigt nur, daß gleich darauf drei veranstaltete Oberwachtmeister Kratochvil, wäh= andere Si P- Kameraden wegen der rend die Mefferhelden frei umherliefen, in Schols selben Sache verhaftet und in die Haft des zens Wohnung eine aus durchsuch una Olmüßer Streisgerichtes eingeliefert wurden. nach verbotenem Waffenbesitz, die ergebnislos verlief. Dabei versuchte er die Frau, die allein im Hause war, dadurch zu verwirren, daß er ihr fagte, ihr Mann habe schon gestanden, einen Reaus der Aussiger Stadtvertretung volver zu besitzen, sie solle nur sagen, wo er ist. Auffig.( Eigenbericht.) In der Sigung der Daran war selbstverständlich kein Wort wahr. Mit solchen Finten versuchte der Herr Oberwacht- alten Stadtvertretung am Freitag, die auch einige te zu erledigen hatte, zu deren Beschlußfai- nf.- Reg. 43 eingeladen. Sie wurden dort be= Für die Staatsverteidigung. Der Spendens meister die aufs höchste aufgeregte Frau in die Punkte Enge zu treiben. Da Scholz feinen Revolver be- fung eine Zweidrittelmehrheit nötig ist, darunter wirtet. Sie wurden von Kap. Cavejšek in deut ausweis zum 25. Auguſt weist eine Zunahme der fist, konnte die Frau auch nicht angeben, wo dies die Bevilligung einer Spende für die Staats- scher und tschechischer Sprache begrüßt und fodann effektiv eingezahiten Spenden um 1 Million jer verſtedt lit. Daraufhin führte der Herr Ober- verteidigung, stellte der bürgerliche Vizebürger- mit dem Leben und Treiben der Soldaten bekannt 283.655.45 Kč aus, wodurch sich der Gesamtwachtmeister die Untersuchung mit aller Gründ- meister Dr. Arnold den Antrag auf Absehung gemacht. Nach der sehr herzlichen Begrüßung stand der eingezahlten Spenden auf 471 Millichkeit durch. Er fand aber nicht einmal eine Pa- dieſer Punkte von der Tagesordnung. Die Mehr- fangen die deutschen Kinder zum Dank einige lionen 47.800.70 Kč erhöht hat. Die Bahl ser tronenhülse. Der Hausdurchsuchung wohnte der heit der Stadtvertretung lehnte den Antrag ab. Lieder. Auch der Abschied nach der Bewirtung Spender ist um 1051 Perjonen auf 208.187 Personen gestiegen, Genleinmann Springer als Bertreter der Darauf verließen sämtliche bürgerliche Gruppen, war sehr herzlich.
Auszug der Bürgerlichen