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Physiologisches.
Bandeville; wenigstens nennt man beim Aufzählen von Liederspielen meist den Stomponisten, beim Aufzählen von Baudevilles meift ben a. Die Bedeutung des Speichels für die VerDichter( wie oben). Frankreich sieht seine Gattung durch mehrere dauung. Der Speichel hat nicht nur die Bedeutung, daß er cigene Baudeville- Theater in Paris vertreten, Deutschland hat es trockene Speisen aufeuchtet und dadurch ihre Zerkleinerung durch die mit seiner Gattung nicht so gut und erfreut sich auch nicht eben einer gähne erleichtert, sondern er vollzieht auch eine sehr wichtige besonderen Blüthe des Liederspiels, wie es mit Frankreich und dem chemische Umsetzung unserer Nahramg. Durch die bloße Berührung Baudeville der Fall ist. Dem franzöfifchen Besitz durch ein ein- mit dem Speichel wird nämlich Stärte in Zuder umgewandelt. Dies heimisches Baudeville nachzueifern, war wohl die äußerlich nächste ist nun von ganz eminenter Bedeutung darum, weil wir zwar in Abficht Herrn Leon Leipziger's, als er den Meier" schrieb; seine Stellung in der Berliner Zeitungswelt giebt Hülsenfrüchten u. dal. m. sehr viel Stärke zu uns nehmen, aber diese wilden dem pflanzlichen Theil unserer Nahrung, z. B. in den Kartoffeln, ams schließlich auch eine Erklärung des Textes. In einem deutschen Stärke für uns völlig unverdaulich ist. Andererseits ist der Zucker Nordjeebad, Sommer 1898, amterhält sich eine Badegesellschaft damit, nicht nur gut verbaulich, sondern auch eines der wichtigsten unferer einen Börsenmakler Moriz Meier so zu prellen, daß seine Braut den Nahrungsmittel; ohne den Speichel würde also die ganze PflanzenAnderen heirathen kann. Ein Durcheinander von Börsen- und Chewißen, nahrung für uns so gut wie miglos sein, während sie jetzt zum von politischen und lokalen Anspielungen, gefchidt und sogar mit Aufbau und zur Kräftigung unferes förpers sehr viel beiträgt. einer gewijlen Originellität gemacht, allerdings mehr platt als mit Die Fähigkeit des Speichels, unverdauliche Stärke in leicht der hier erwünschten tollen phantastik und reich an den für das verdaulichen Zuder zu verwandeln, nennt man seine diaſtatiſche Metropol- Theater" passenden Aufzügen, Tanzbelegungen Energie, amb nenere Untersuchungen haben das merkwürdige and bergleichen erzielte am Mittwoch, den 15. d. M., einen tros ejuftat ergeben, daß diese diastatische Energie nicht den ganzen Tag widersprechenden Zijchens einigermaßen verheizungsvollen Erfolg, so hindurch gleich groß ist, sondern abwechselnd zu und abuimmt. Am bak Direttor Sul, wenngleich mit einiger Unsicherheit, für die größten ist sie früh, unmittelbar nach dem Aufstehen; dann finkt fie daß Aber nu die Mufit! 3war erhebt fie fich an einigen Stellen, einige Zeit hindurch und steigt dann wieder, bis sie gegen die Mitte besonders gegen Eude, zu etwas wie einer Grazie, ist auch ein oder nimmt aber darauf wieder zu, un gegen die Abenddämmerung noch des Tages ein zweites Marimum erreicht; am Nachmittag fiuft sie wieder, das andere Mal nicht blos eingelegt" sondern auch eingewebt" und male ein Maximum zu erreichen, das aber schwächer ist, als das wirkt öfter durch eine gefchidte Bertheilung der Solisten und Chor. zu Mittag. Hieraus erkennen wir, daß die Natur selbst uns darauf Allein im Uebrigen ist sie, wie bei diesem Text taum anders zu er warten war, leidige Soupletmujit mit Melodien uralten Schlages und hinweist, im Laufe des Tages drei Hauptmahlzeiten zu uns zu amit dem typischen Bumbum im Orchester. nehmen: Unmittelbar nach dem Aufstehen das Frühstück, gegen die Wenn wenigstens die Gesammtanlage des Stüdes für eine größere Einheitlichkeit gesorgt spät in der Nacht das Abendbrot, welches aber nicht so inhaltMitte des Tages bas Mittagsmahl und gegen Abend aber nicht hätte 1 Aber dieser Gänsemarsch von einzelnen Einfällen, Situationen benn am Abend kaum der ut. f. tv. läßt die Musit nicht über Augenblidsdienste hinaustommen eich sein soll, wie das Mittagefien und bietet ihr auch nichts, an deffen Dienst sie groß werden könnte. Speichel weniger Stärke in Buder uurwandeln, als am Mittag. Wer auf feinem Klavier die neuesten Souplets spielen will, für den Humoristisches. mag fie immerhin erwünscht sein.
Autoren daufen founte.
Stide wie diefes geben den Bühnenkünstlern dankbare Rollen Sollen wir nach fubjektivem Geschmad eine besonders gute Leistung im Spiel und Gesang herausgreifen, so nennen wir Paula Borm als Operettenfängerin Loulou Hente; aber auch Herr Guido Zielscher als der drollige Redakteur des Badeblattes und Dann die Gäste Clara Wenf, als Berliner Buden wirthin, und Reinhold wellhof, als Titelfigur, trugen zur Unterhaltung des Publikums in gelungener Weise bei, und wohl jeder Besucher wird an den Uebrigen, einschließlich Dirigent und Ausstattungsfünstler, seine Freude haben. Ob freilich die frische Natürlichteit, die den Werth von Stüden dieser Gattung erst recht herausarbeiten soll, auf dem derzeitigen Berliner Boden überhaupt vorhauben ist, ob die mehr gut gewollte als gut geglückte Ammuth in der Darstellung dieses Studes ein Aufblühen seiner Gattung bei uns verheißen fanu, bleibe wenigstens eine offene Frage.- SZ.
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Geschichtliches.
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COMP
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Kindermund. Ich bin einen Stopf fleiner als mein großer Bruder, aber einen Bauch dicker als mein kleiner Bruder." Ingend.")
-Aus dem Notizbuch eines eiligen Reporters. Ein Mann, Namens Drucker, ist ermordet aufgefunden worden. Der Mörder hat die schenßliche That ficher mur des Geldes wegen verübt, doch glücklicher Weise hat Dender gerade am Tage vorher sein ganzes Geld auf die Spartaffe gebracht, so daß er nichts weiter als sein Leben verloren hat." Ileber einen Straßenunfall: Das unglückliche Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sich der Mann noch jest befindet und erfreuliche Fortschritte zur Besserung macht, obgleich er von dem Chefarzt der Anstalt und einigen feiner erfahrensten Assistenzärzte behandelt wird." Bon einem Schiffsunfall:„ Es gelang dem Kapitän, von dem sinkenden Schiffe die nahe Küste schwimmend zu erreichen und zugleich das Leben feiner Frau zu retten. Es war bei der Marine Berficherungs Gesellschaft mit 100 000 M. berfichert und tung eine volle Radung Bement."-
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Notizen.
gk. Ueber das politische Boltslied zur Beit der französischen Revolution hielt Aulard in der Pariser Gesellschaft für die Geschichte der französischen Revolution einen intereffanten Vortrag: Das politische Volkslied, welches schon vor der Revolution in Paris eine ziemlich große Rolle gespielt hatte, Der erste Band von Goethe' s Briefen an Frau gab auch während derselben ebenso wie die Tribüne und die von Stein, herausgegeben von Adolf Schöll , wird in dritter, Beitungen den Umschwung der öffentlichen Meinung getrenlich von Julins Wahle ergänzter Auflage demnächst erscheinen. Er wieder, die zwar damals ebenso wandelbar war wie hente, die fich wird auch sieben, bisher nicht veröffentlichte Bilder nach Handzeichaber doch freier offenbarte. Auch der Tod Ludwig XVL wurbe mungen Goethe's enthalten. Der zweite Band soll zu Weihnachten aungestraft in einem royalistischen Klagelied befungen. Aber Haupt- erscheinen und wird eine größere Anzahl von Charlotten's Briefen fächlich nach dem Falle Robespierres und bei Beginn des Direktoriums an Goethe enthalten, von deren Borhandenjcin man bisher nichts schien das politische Volkslied ein wahrer Spiegel der öffentlichen wußte.Meinung über die Staatsaffären zu fein. Im Jahre 1795 C. Von Gerhart Hauptmann 's Berlen in englischer wurde der Réveil du Peuple" von Sonviguère und Gabeang Ausgabe find zwei neue Bände erschienen: Die Weber " und die improvifirt und gesungen, das sich sehr scharf gegen die republikanischen Einsamen Menschen"( Lonely Lives). Beide sind von Miß Mary Demokraten wendete. Ind mun entspann fich zwischen der Marseillaise " Morison übertragen.- and dem„ Néveil du Peuple" Tag für Tag ein heftiger Stampf; Der Verein der österreichisch ungarischen Buchhändler der Geist der Revolution und der Geist der Vergangenheit prallten in 28ien hat einstimmig die Herausgabe einer österreichische u auf einander und stritten auf Leben und Tod im Theater wie auf Bibliographie beschlossen. Sie wird unter der Nedaktion von den Straßen. Das Direktorium mußte mit Gewalt gegen die Heß- Karl Junker von nun ab wöchentlich erscheinen and vereist alle lieber vorgehen. 1796 wurde ben Theaterdirektoren durch einen Erlaß ver- deutschen Schriften, sofern fie innerhalb der österreichisch- ungarischen boten, das Mordlied, den sogenannten Réveil du Peuple " fingen zu lassen; Monarchie veröffentlicht werden, umfassen. dagegen wurde ihnen befohlen, allabendlich die Lieblingslieder der -Die Koloraturjängerin Regina Pacini , die am MittRepublikaner, wie die Marseillaisse, Ça ira, Veillons au salut de voch im Theater des Westens die Nosine im„ Barbier von l'empire und Chant du départ" vortragen zu lassen. Indessen Sevilla " singen sollte, ist vor Beginn der Borstellung plöglich abwurden diese Lieder parodirt, und man applaudirte, um sich über gereist. Es hat ihr irgend etwas nicht gepaßt". die Wirkung des Erlasses Inftig zu machen. Nun wurden die nenesten Die erfolgreichte Operette, die je gespielt worden, dürfte Ideen immer wieder durch Straßenlieder verbreitet. Von den- Lecoq's Madame ugot" sein, die selbst bei ihrer jebigen beitern konnten nur bie wenigsten lesen und die neuen Gleichheits- Wiederaufnahme in Paris wieder die 150. Aufführung erlebt hat. ideen wären wohl nicht so rasch belaunt geworden, wenn nicht ein Die Operette ist schon über zwölfhundert Mal in der franfozialistisches Lieb, das Sylvain Maréchal zum Verfasser hat, die zösischen Hauptstadt gegeben worden und weit mehr als zwanzigGleichheit verherrlicht hätte: C'est ce qui me désole". Dieses tausend Mal auf den Bühnen der Welt. Sie wurde in Lied, das den Gegensatz des Arbeiterlebens zum Leben der Reichen bierzehn verschiedene Sprachen überjeßt. Die Einnahmen, die schildert, wurde zuerst im Gclaireur gebrudt, dann als plakat überall seitens der Theater mit der Angot" erzielt wurden, beziffern fich angeschlagen und auf den Straßen gefungen. In den Bolizeiberichten auf fast 90 Millionen Frante.ans jener Zeit findet man noch oft mit Schrecken die Wirkungen des giebes erwähnt.
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