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Bann zu stande, der ihn von jeder Gemeinschaft ausschloß. Wieder- schmuzigen Hemde. Na ja, also darum hat er so lange nichts von holt hatte man Spinoza Geld angeboten, wenn er wenigstens noch sich hören lassen", würde seine Schwester sagen, und dann würde sie äußerlich seine Zusammengehörigkeit zum Glauben befunden wollte; ihn nach der Waschküche schicken, damit er sich dort bade. Die mit Verachtung wies er das Anerbieten zurück. Mit Gleichmut ertrug Kleider müßte er verbrennen, heimlich würde sie ihm neue kaufen, er die Pein des langsamen Verfahrens, das zweimal dem„ Renigen" und nirgends dürfte er erzählen, wie schlecht es ihm gegangen. Gelegenheit bot, seine Sünden zu bekennen. Nach gefälltem Urteil litt es Spinoza nicht mehr in der Stadt; er nahm seinen Aufenthalt in der Nähe derselben, zuletzt im Haag.
Ja, bis es dunkel geworden, mußte er wohl warten, ehe er in den Ort hinabginge. Seine Schwester würde sich seiner sonst zu sehr schämen. Die Sonne brannte auf den baumlosen Sandweg, der sich Man braucht den Fanatismus jüdischer Glaubenseiferer nicht zu den Hügel hinaufzog. Die Sohlen der nackten Füße schienen geröstet unterschägen, wenn man nach Einsicht des jetzt neu vorliegenden zu werden von dem heißen Sand- aber als er sich ausmalte, wie Materials zu dem Schlusse gelangt, daß Spinoza am meisten nicht sie ihn empfangen würden, daß er als Bettler wiederkomme, über unter der Verfolgungssucht der jüdischen Gemeinden, sondern unter rieselte es ihn, als führen ihm talte Eisspigen den Rücken hinab. der Unduldsamkeit fremder Konfessionen, allen boran der Jetzt so plöglich vor sie hintreten, wo er doch im Winter nicht protestantischen, zu leiden hatte. In Voorburg , wo er Mitte der zu schreiben gewagt hatte, daß er keine Arbeit finden könne? Und sechziger Jahre Wohnung genommen hatte, brach in der protestantischen später erst recht nicht, als ihn niemand beschäftigen wollte, weil er Gemeinde ein 2 it wegen Besetzung der Predigerstelle aus. Das genügte der ein. Partei, Spinoza in den Streit zu ziehen und seinem Einfluß auf die Gegenpartei den ganzen Hader zuzuschreiben, iveil sein Hauswirt ihr zufällig angehörte. In einer Eingabe an die vorgesetzte Behörde heißt es: 3u bemerken ist, daß der vorgenamite Daniel Tydeman in seinem Mietshause einen Spinoza bei sich wohnen hat, der, von jüdischen Eltern geboren, wie gesagt wird, ein Atheist ist oder ein Mensch,
der aller Religion spottet, und ein schädliches Werkzeug in dieser Republik , wie viele gelehrte Männer und Prediger... bezeugen können. Er hat das den Herren Bürgermeistern übergebene Gesuch geschrieben." Als ob Spinoza nichts besseres zu thun gewußt hätte politischen Traktats" beschäftigt, der ihm unausgesetzte Verfolgungen Gerade zu jener Zeit war er mit der Abfassung des„ theologischeneintragen sollte. Schon vor Erscheinen des Buches galt der Verkehr mit ihm als belastend. Seinem Freunde, Dr. Adrianus Koerbagh, wurde wegen eines selbstverfaßten Büchleins,„ Der Blumenhof" der Prozeß gemacht. Durchaus wollte man von dem Angeklagten das Geständnis erzielen, daß Spinoza ihm dabei geholfen habe; und da man nicht beide fassen konnte, so hielt man sich an dem einen schadlos und verurteilte ihn zu zehn Jahren Gefängnis, zehnjähriger Verbannung und 6000 Gulden Geldstrafe.
Man wird es jetzt nur allzu begreiflich finden, wenn Spinoza in seiner Schrift die äußerste Vorsicht walten ließ und die holländische
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3 heruntergekommen aussah.
Mit dieser Frage ging er die letzten Schritte hinauf bis zum Scheitel des Hügels. Die Ebene lag vor ihm. In rundlichen Stufen sentten sich die Hügel ins flache Land. Aus vereinzelten Gruben blickte das helle Gelb des Saudes. Schroffere Hänge waren mit blauem Unkraut übersät, aus dem das lichte Weiß junger Birken leuchtete.
griff, mühten sich Pferde vor einem Pfluge auf schrägem Ader. Dort Drüben, wo der letzte Absatz des Hügelrandes ins flache Land himunter ging der Weg im Zickzack an Bauernhöfen, Ziegeleien und Schnapsbrennereien vorbei nach dem Heimatsorte. Die städtischen berandete Fluß. Und die große Pappelchauffee, die nach dem nächsten Häuser, die Brauerei und die kleine Fabrit erhoben sich über die Bauernhütten. Und da glizerte der mit wuchernden Weidenbüschen letterer stets bereit stehende Naschkorb Bahnhof führt und Pastors Obstgarten, dieser für tüchtige und Mielecke's Tischlerei,
Manne drin.
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wo es immer die Stangen zu Stelzen gab, und wo er später lernte!... Das allerletzte Haus, deffen Ziegeldach kaum aus den Obstbäumen herauslugen fonnte, war das Haus seiner Schwester. Die hatte es vom Vater übernommen und wirtschaftete jetzt mit ihrem Wie gut das thun müßte, wieder in der sauberen Giebelstube schlafen zu können, pünktlich am Tisch zu sitzen und jeden Sonnabend Ausgabe unterdrücken wollte. Aber nichts half ihm. Kaum war im Waschhaus zu baden! Und dann zu arbeiten Früh auf, im der Traktat erschienen, so ging die Heze los. Den Reigen eröffnete Garten nachsehen und in der Werkstatt so ein recht kunstvolles, derbes der Amsterdamer Kirchenrat mit seiner Beschwerde an die Regierung. Stück Arbeit liefern mit seiner ganzen Wucht und Feinheit. ihm folgten so ziemlich alle religiösen Behörden von Nord- und Er wollte schon den Weg hinabsteigen. Da fühlte er wieder den Südholland . In allen Tonarten wird über das schlechte und Schmetz im Rücken, zwischen den Schultern. Und er besah seine gotteslästerliche Buch" und und seinen schändlichen Verfasser ge- zerrissenen Hosen, die schmutzige, zerschliffene Jacke das löcherige flagt. Die Verfolgungswut legte sich eigentlich niemals. Hemd brannte ihm auf dem Körper. Als nach dem Tode Spinozas einiges aus seinem Nachlasse veröffentlicht wurde, nahm man den Kampf gegen den Toten mit erneutem Eifer wieder auf; und damit auch die Vertreter der Wissen schaft nicht fehlten, faßten die Kuratoren der Universität Leiden einen Beschluß, in dem sie die„ Opera posthuma", welche viele sehr schändliche, gottlose und heterodore Ansichten und Folgerungen enthalten, geeignet, die gauze christliche Religion und viele von den Artikeln daß zwischen Banther und Pfau gewisse geheimnisvolle Beziehungen - Panther und Pfan. In Indien erzählt man allgemein, des Glaubens umzustürzen und für einfache Menschen den Weg zum bestünden; der Panther habe die Macht, den Pfau zu bezaubern, so völligen Atheismus zu bahnen" verboten. Der Besitz dieses Buches daß er ſtill ſizen bleibe und ihn schließlich mystisch in sich aufwurde mit hoher Strafe belegt. Daß Spinoza , abgesehen von der steten Furcht, in der zu leben er verurteilt war, nicht allzuviel zu nehme. Man hat sich bemüht, diese mythische Einheit von Pfau und leiden hatte, lag an der Haltung der Regierung, in der er einfluß- Panther aus der Uebereinstimmung der Zeichnung zu erklären; der reiche Freunde und Schüler Körper beider ist mit Augen übersäet; beide können gewissermaßen hatte. Man ließ Attenstücke mit ungünstigen Gutachten verloren als Argus und Simmbilder des gestirnten Himmels gelten, der gehen, oder begrub sie in einer Kommission; wurde endlich doch ein Beschluß aber stehen auch beide in einem gewissen Vertrauensverhältnis, Panther auf der Erde und der Pfau in der Luft. Vielleicht gegen Spinozas Bücher durchgesetzt, so betrieb man die Ausführung ähnlich wie Krokodilswächter und Krokodil, Madenhacker und so lässig, daß es unaufhörlich Beschwerden der Frommen regnete.
Voll heißer Scham stieg er den Hügel auf der anderen Seite hinab. Seine Beine zitterten, und es durchzuckte ihn mehrmals, wie wenn es ihn zurüdzöge, zurück ins Heimathaus. Aber nur nicht so vor alle Verwandten und Bekannten hintreten, nicht so heruntergekommen--
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Erst 1676, als Wilhem II. zu immer größerer Macht fam, Nashorn, Königshuhn und Steinbock, so daß sie sich gegenwurde man mit der Regierung zufriedener; nur der Tod beschützte ſeitig warnen und andere Dienste leisten, aber nicht fürchten. Darauf 1677 Spinoza vor persönlichen Strafen. Die Unfreiheit seiner Zeit scheint der Bericht eines englischen Beobachters M. Tytler hinlastete auf ihm; so gern er vielleicht den Ruf als Professor der zudenten, der eines Tages auf der Pfauenjagd sich ganz nahe an Philosophie nach Heidelberg angenommen hätte, so mußte er doch einen Pfau heranschleichen konnte, der gar keine Notiz von ihm ablehnen, weil ihm die Freiheit des Lehrens mir so weit zugestanden" ahm und unverwandt, wie bezaubert, nach einem vor ihm befindwurde, als er nicht mit dem Glauben in Konflikt gerate; und wie bisch ins Auge und war nicht wenig erstaunt, einen Panther daraus lichen Dickicht blickte. Der Jäger faßte nun seinerseits dieses Geleicht er solchen Konflikten ungewollt ausgeseyt war, fab er hervortreten zu sehen, der vorsichtig an den Bogel herauschlich. Die deutlich genug in seiner Heimat. So lebte er für fic, allein, als Glasschleifer seinen Sache schien um so erstaunlicher, als der Jäger wußte, daß es in bescheidenen lluter halt gewinnend, ganz seinen Studien, für die uns manchen Finger erstaunen; der Jäger mußte versuchen, das Zwielicht auszunuzen, dieser Gegend sonst keine Panther gab. Aber es war nicht Zeit, zu zeig ein jetzt aufgefundenes Bibliotheksverzeichnis für die Nachlaß erhob sein Gewehr und richtete es auf den Panther, der sich zu seinem verhandlung giebt. Seine Büchersammlung war flein , aber viel- Schreden auf den Hinterfüßen erhob und ihm mit bebender seitig, so daß man nicht mehr jagen kann, Spinoza wäre ein großer Stimme in der Landessprache zurief:„ Mein Herr, nicht doch, Denter, aber kein großer Gelehrter gewesen. Auffallend ist nur der schießen sie nicht!" Im ersten Augenblick glaubte der Jäger den Mangel an historischen Schriften in der Bibliothet. Doch läßt sich daraus kein sicherer Schluß ziehen, da seine Freunde nach seinem Tode vieles aus der Bibliothek an sich nahmen, um es nicht in die Hände seiner Familie geraten zu lassen, mit der er nichts gentein hatte als den Namen. -phil.
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Kleines Feuilleton.
o. Vor der Heimat. Was sie wohl sagen würden, tvenn sie ihn so fähen? So verkommen, mit ausgefranzten Hosen und schmieriger, zerfekter Jade, mit Stiefeln, die er nur noch über der Schulter tragen konnte, ohne Kragen und Halstuch, mur mit dem
Verstand verloren zu haben, und alle indischen Märchen von den Werwölfen, die dort in Tiergestalt auftreten, umgautelten seine Dauer, denn das Tier, welches er vor sich hatte, ließ plöglich seine Sinne. Aber seine Aufregung war glücklicherweise nur von turzer Haut fallen, und vor ihn stand ein eingeborener Jäger, der als Panther verkleidet, sich auf der Pfauenjagd befand, weil man, wie er sagte, sich unter einer Pantherhaut direkt an den Pfau heranschleichen könne. Manchmal könne er ihm unter diesem Fell so nahe kommen, um ihm mit der Hand greifen zu können, jedenfalls ließe der Pfau den vermeintlichen Banther so nahe tommen, daß dieser ihn mit feinen Pfeilen erlegen könne. Man erkennt, wie obige Bezauberungsmärchen entstanden sind.
( Prometheus".)