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ist aber trotzdem heute selten, da die Exemplare weniger in die Beispiel für der Geruchssinn der Vögel ist folgendes lege. Im Bibliotheken als in die Werkstätten der Steinmetzen und Tischler vorigen Herbst überraschte unser Gewährsmann zu jeder gelangten und im Gebrauche verdorben wurden. Der Dresdener Foliant Tageszeit einige Elstern, die bei einer Annäherung von einem unschließt den wertvollsten Teil von Dietterlins fünstlerischer Hinter- Rajenplage immer an derselben Stelle aufflogen, und bei näherem laffenschaft. Gegenüber den rohen und hastigen Radierungen der Zusehen entdeckte er eine Menge von Löchern an diesem Blage, die Ausgaben sind die in ihm aufbewahrten Zeichnungen in ihrer Art offenbar von den Vögeln herrührten. Einige Spatenstiche brachten vortrefflich, zum allergrößten Teil aus freier Hand entworfen, die nun den Nachweis, daß an dieser Stelle im Boden mehrere junge Konturzeichnung mit meist blauer oder schwarzer Tusche in den Larven von Maitäfern verborgen varen, und zwar führten die von Schattenpartien laviert und das Ganze mit der Feder überzeichnet. den Elstern aufgehackten Löcher gerade auf die Larven hin. Es ist also Zuveifen ist eine Storrektur auf einem überklebten Blättchen auf ganz zweifellos, daß sie nicht auf den Zufall hin, sondern dem Geruche getragen oder eine bezeichnete Stelle mit Bleiweiß gedeckt. Einige folgend auf ihre Beute losgehen. Dasselbe ist bei den Schwarzamieln Ausstellungen am fertigen Entwurf, die in der Radierung dann auch der Fall. Endlich sei nur noch an die bekannte Thatsache erinnert, verbessert find, notierte sich Dietterlin auch schriftlich. So steht auf daß die Zurtektaube jederzeit ihre Eier sofort im Stiche läßt, sobald der Zeichnung zu einem wunderlichen Elefantenofen neben einer Giebel- eine menschliche Hand sie berührt hat, gleichbiel ob dies in Ab­volute:" Dis ist zu flog", und neben den Papageienringen in wesenheit der Mutter geschehen ist; sie muß es also an den Eiern der Hand eines Negers: zu groß". Die vertieften Linien über allen wittern, wenu ein Fremder dabei gewesen ist. Aus all diesen That­Umrissen weisen darauf hin, daß diese Entwürfe durchgezeichnet fachen schließt Raspail, daß der Geruchssinn bei den Vögeln nicht wurden; trotzdem hat Dietterlin in den Einzelheiten stets Aende- mur nicht mangelhaft entwidelt ist, sondern eine ähnliche Rolle spielt rungen vorgenommen. Augenscheinlich hat ein Sammler nach des wie beim Hunde. Meisters Tode die hinterlassenen Zeichnungen gesammelt und auf 171 Bogen zusammengeklebt. Der Band, in dem die Original­zeichnungen schlecht genug aufgehoben waren, foll nunmehr aufgelöst und die Blätter in entsprechender Weise aufbewahrt werden.

Aus dem Tierleben.m

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Humoristisches.

Du, Krause, willst nach Hause?" Der Rüdsichtsvolle. Lederer( am Stammtisch): Krause: Ja, der Schlaf vor Mitternacht soll der ge­sündeste sein."

Lederer: Mitternacht ist ja längst vorüber." Krause: Weiß ich!"

ghts

Lederer: Und Du gehst troßdem erst jetzt nach Hause?" Krause: Natürlich, um meine Frau nicht im ges sündesten Schlaf zu stören!"

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Nofizen.

An den höheren Schulen in Sachsen Weimar­Eisenach wird der 150. Geburtstag Goethes durch einen Festaft gefeiert werden.- Am 28. August, dem Geburtstage Goethes, soll am Leipziger Neuen Theater Göz von Ber Lichingen" gegeben werden. Die Aufführung wird eine Frei­vorstellung für Schulen und Arbeitervereine sein.

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Hermann Bahr hat zwei neue Stücke, ein Schauspiel Der Athlet" und ein Lustspiel Aus der Gesellschaft" geschrieben. -Der Direktor des Lessing Theaters hat das Verbot, das den Mitgliedern verwehrte, den Hervorrufen Folge zu leisten, wieder abgeschafft. -Adele Sandrod wird im nächsten Spieljahr an einer Wiener Bühne den Hamlet spielen.

en, leber den Geruchssinn der Vögel hat Raspail der Französischen Zoologischen Gesellschaft eingehende Beobachtungen mitgeteilt, die geeignet sind, die bestehenden Anschauungen voll­ständig umzustoßen. Bisher glaubte man, daß von den fünf Sinnen, die die meisten Tiere besitzen, bei den Vögeln vier nur in sehr geringem Grade vorhanden wären, und nur ein scharfes In der Oper. Kollege A.: Nun, wie finden Sie die Gesicht wurde ihnen allgemein zuerkannt. Was den Geruch neue Oper unseres Notenstein? Eine Menge recht origineller im besonderen betrifft, so waren die meisten Zoologen Melodien, nicht wahr?" darüber einig, daß er bei der ganzen Lierklasse sehr Kollege B.: Jawohl, seine Musik ist zum Teil gesucht, wenig entwickelt wäre, und daß sich Raubvögel einzig zum Teil gefunden."- 01 und allein durch das Auge leiten ließen. Andere haben zugegeben, Ein Choleriker. Gast: Kellner, einmal Radi!" daß wenigstens die Nachtvögel über einen ziemlich feinen Geruchs­Kellner: Bedaure, Radi sind alle!" finn verfügen. Die Untersuchungen von Raspail weisen nach, daß die Bögel einen höchst feinen Geruch befizen. Die Beispiele aus Ga ft( aufstehend):" Bedaure gleichfalls, solche radi- kahlen Bu­stände passen mir nicht!" dem Naturleben, die er dafür beibringt, scheinen recht beweisend zu ( Lust, Bl.") sein. Bunächst handelt es sich um eine Schar von Holztauben, die im Winter den Gemüsegarten des Beobachters besuchten, um sich dort von dem Kohlbeet Nahrung zu holen, und den schuß­bereiten Jäger jedesmal spürten, wenn er sein Versted nicht nach der herrschenden Windrichtung ausgewählt hatte. Strich der Wind über das Versted nach dem Kohlbeet hin, so verließen es die Tauben sofort; dagegen kam der Jäger bei entgegengesetzter Lage des Anstandes zum Schuß. Selbstverständ­lich war das Versted so gewählt, daß eine Wahrnehmung durch das Auge feitens der Vögel völlig ausgeschlossen war. Noch bemerkens werter find die folgenden Erzählungen. Raspail hatte auf seinem ländlichen Grundstück ein kleines Wasserbaffin für seine Bögel an bringen lassen und hörte eines Tages von seinem Gärtner, daß jeden Tag sich auch Fasanen zum Trinken einstellten, die zweifellos von einem über 100 Meter entfernten Hofe stammten. Es war gerade zur Brutzeit, und dann verlassen die weiblichen Fasanen- fie waren nämlich die Besucher ihr Nest immer nur auf ganz kurze Zeit. Daher mußte es auch als ausgeschloffen gelten, daß sie ihre Spaziergänge bis nach dem fremden Park ausgedehnt und das neu angelegte Wafferbeden, das zudem durch eine hohe Hede gegen das Feld abgeschlossen war, entdeckt hatten. Im nächsten Jahre ließ der Befizer das Baffin nicht mehr füllen und hielt die Wege in der Um­gebung ftets sorgfältig gehartt, so daß der Abdrud eines Vogelfußes deutlich sichtbar bleiben mußte. Zwei Wochen lang aber zeigte sich tein einziger Fasan in der Nähe. Darauf wurde das Bassin wieder gefüllt und schon am nächsten Morgen tam ein Fajan auf dem ge­radesten Wege zu dem Trintplatze und kehrte auf demselben Wege wieder zurück, und zwar war es wiederum eine Henne gewesen. Daraus muß geschlossen werden, daß die Fasanen das Wasser-In Grönland erscheint eine einzige Zeitung, auf eine Entfernung von 100 Meter gerochen hatten. In einem deren Redacteur zugleich ihr Druder und Spediteur anderen Falle streute der Zoologe bei ftrenger Kälte in einer Lichtung ist. Die ganze Zeitung ist von ihm verfaßt. Ursprünglich bestand seines Parkes Getreidekörner für Bögel aus und erneuerte täglich sie nur aus einer Sammlung von Illustrationen, allmählich kamen den Vorrat. Da sah er eines Tages 5 Rebhühner dabei. Wie auch Worte, Säge und zuletzt richtige Artikel über Tagesfragen konnten diese die Körner entdeckt haben? Früher waren sie nie hinein. innerhalb des Parkes, denn sonst hätte man ihre Spuren bemerken Am Spirdingsee bei Sdorren in Ostpreußen ist ein müssen, wie sie jetzt auf dem Schnee sofort auffielen und be- nenes Gräberfeld entdeckt, in dem bisher 200 Urnen ge­wiesen, daß die Hühner direkt von dem Felde über den Zaun funden wurden. Sie enthielten allerlei Schmucksachen, Fibeln, herübergekommen waren. Auch sie konnten nur durch den Geruch Bernsteinperlen, Brochen usw., die durch ihre schöne Form und Aus­geleitet worden sein, denn wenn sie durch Zufall in die führung auffallen. Das Gräberfeld scheint aus der Zeit von 200 Nähe gekommen wären, so hätten sie keinen so direkten Weg nach Christi zu stammen. genommen. Der Park war durch dichtes Gebüsch vom Felde ab Im Bodensee wurde ein Weller gefangen, der geschlossen. Hätten sie aber die Körner etwa im Fluge ge- 107 Pfund wiegt und 2,15 Meter lang ist. Er wird sehen, so wären sie doch nicht erst nach dem Felde einige Zeit lebend in Friedrichshafen a. B. ausgestellt zurückgegangen, um dann zu Fuß nach der Lichtung zu werden und später in einen zoologischen Garten kommen. kommen, sondern hätten sich sofort an der Futterstelle niedergelassen. Um Bohnenpflanzen lange tragend zu er Von den Kohlmeisen muß es als feststehend gelten, daß sie ihre halten, darf man feine Hülsen zur größeren Ausbildung lommen Lieblingspeise, nämlich Schweizertäse, auf sehr bedeutende Ent- faffen, sondern muß diese immer jung wegpflüden. Das Abpflücken fernungen wittern. Raspail benuste den Käse als Lochspeise für felbst muß, wie der Praktische Wegweiser", Würzburg , mitteilt, mit wilde Kaßen und gel in verborgenen Fallen, oftmals fand er den Vorsicht geschehen, damit die Pflanze nicht aus der Erde gehoben Käse angefressen, und zweimal fing fich eine Meise. Das wertvollste| wird.

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- Die, Meistersinger" follen zum Herbst im Opern­Hause ganz im Bayreuther Stil aufgeführt werden. Die Sänger van Rooy und Friedrichs sind für die Vor­stellungen verpflichtet worden.-

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-Ein russisches Opernensemble wird im Oktober im Neuen Operntheater eine Reihe national- russischer Opern aufführen. Ihre Leitung hat der Dirigent Magatow über­nommen, der außer Solisten einen eigenen Chor, eigenes Ballet und eigene Ausstattung mitbringen wird.

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Berantwortlicher Redacteur: Robert Schmidt in Berlin . Drud und Verlag von May Bading in Berit..