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Können Sie Ihren Freund nicht irgendwie zurückhalten?" fragte er, fich an mich wendend.
bie Tataren einen fühnen Raubzug in die Hütte eines wohlhabenden Jakuten unternommen. Sie hatten dabei denselben Weg gehabt wie wir. Sehr oft wußten die Jakuten im ,, Wie meinen Sie das? Welchen Freund?" Borhinein von solchen Ueberfällen der Tataren, aber gewöhnlich" Den jalutischen General! Früher zogen die Tataren gelang es diesen, die Aufmerksamkeit der Feinde in eine gegen die Jakuten, jetzt fangen sie an, in der Niederfalsche Richtung zu lenken. Dieses Mal hatten sie die lassung zu arbeiten. Und wir figen hier unter ihnen wie Gegner wirklich gerüstet gefunden. Als sie die Pferde Mäuse in der Falle. Heut' nacht sind zwei Speicher erversteckt hatten und sich vorsichtig der Scheuer näherten, brochen worden. wurden sie mit zahlreichen Flintenschüssen empfangen und Einer von den beiden erbrochenen Speichern gehörte dem gleichzeitig bemächtigte sich eine andre Schaar von Jakuten Postmeister. Unsre Niederlassung bildete die letzte Station der tatarischen Pferde. Im Handgemenge, das mun folgte, des Poftwegs, und die Poft tain einmal in zwei Wochen. ließen sich zwar die Jakuten zurüddrängen, aber zwei Pferde Das„ Amtsgebäude" sah elend genug aus. Aber der Postund noch dazu die besten, blieben als Siegesbeute in ihren meister war doch eine Art Beamter und bei beHänden. Bei Morgengrauen waren die vier Tataren, je zn fonders feierlichen Anlässen trug er sogar einen leinen zweit auf einem Pferde, niedergeschlagen in die Niederlassung Degen. Swar, was die Unantastbarkeit der Postgüter anzurückgekehrt. tid belangt, so war seine Moral ziemlich eigenartig; er betrachtete es, zum Beispiel, als sein gutes Recht, Goldrubel, die man den Verschickten oder den Stopzen aus Rußland fandte, in Papiergeld umzutauschen. Aber er war ein tugendhafter Mensch und nach dem Diebstahl in seinem Speicher schickte er sofort einen Boten in die Stadt.
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Auch Abram Achmetfianow war darunter gewefen. Der braune Hengst, auf den er besonders stolz war, weil er beste Nenner in der ganzen Umgegend war, fehlte jezt einem Hofe.
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Und wissen Sie was?" sagte Pekarsky nachdenklich, während wir unsern Thee schlürften: Lassen Sie vor der Hand nichts von Stepan verlauten."
Befarsfy fein Schwäter war und ich überzeugt bin, daß er Stepans Name ging von Mund zu Mund, trotzdem niemand außer uns seine Gedanken anvertraut hatte. Sogar die Kinder auf der Straße spielten schon Tataren, Jakuten und Stepan, und bei den Kalmücken erzählte man sich an den langen Winterabenden Wundergeschichten von dem helläugigen ( Fortsetzung folgt.) Russen. do di adod dirar
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Bie ein gestörter Ameisenhaufen wogte die Niederlaffung durcheinander. Die Thüren der Hütten schlugen den ganzen Tag auf und zu, Nachbarn und Nachbarinnen liefen von Hof zu Hof und hier und da hörte man die Tataren Taut schimpfen. Die Die tatarische Einwohnerschaft der Niederlassung war sehr zahlreich und eigenartig zu fammengesetzt. Kirgisen und Salmicken waren darunter, Atschinsker Tataren aus den asiatischen Steppen und die alten Einwohner des Irkutsker Gouvernentents. Sie alle hatte der leidenschaftliche Hang zu Raubzügen, eine Leidenschaft, die die Kultur noch nicht hatte überwinden können, hierher gend geh will nicht prophezeien; denn da behält man immer Unrecht. and du Sonntagsplandevei. bracht, und die Religion und Not hielten sie zusammen; aber die auch unter ihnen gab es Feindseligkeiten und Spaltungen. Aber ich habe doch den Argwohn, daß wir mit dem nunmehr auch Jetzt, nach diesem unerwarteten Ereignis, zeigte sich die von den schärfften Kopfrechirern zugeftandenen endgültigen Ende des 19. Jahrhunderts das letzte Weihnachtsfest feiern. Demoralisation in furchtbarer Weise. Sie überschütteten Das wird, um es gleich vorweg zu nehmen, nicht die Schuld einander mit Vorwürfen und Verdächtigungen und nannten des Weihnachtsmanns fein. Der bleibt, wie ich schon neulich mitsich gegenseitig Verräter, fie konnten es sich nicht vorstellen, teilen konnte, der Sache er fagte neulich wütend: dem Schwindel"- daß die feigen, schwerfälligen Jakuten selbst die Initiative er schon diesmal fern. Er hat sich inzwischen nicht eines Schlechterers griffen hatten. befonnen und hat in einem Rundschreiben sein lebhaftes, aber heuchlerisches Bedauern ausgesprochen, daß er nach Lage seiner Amtsgeschäfte nicht im ftande sei, dem schönen Fefte beizuwohnen. 8ngleich bittet er, das ihm erwiesene Wohlwollen gütigst auf den Berliner Weihnachtsmarkt übertragen zu wollen. Der gute alte Herr scheint also nicht zu wissen oder nicht zu wünschen, daß die Großbazare inzwischen die Mission des Weihnachtsmanns allerdings gegen Barzahlung übernommen haben. Die eigentliche Ursache " Diesem Gerechten müßte ich jetzt eigentlich eine Kerze feines Grolls und feiner Menschenschen aber liegt wohl darin, daß weihen. Ich habe ihn gestern vielleicht beleidigt." man in unfrer aufgeklärten Zeit von Koniß nicht mehr an daiet sih glaubt. Schade drmn! Wir haben eine Illusion An die Stelle der harzduftigen und fchitees weniger. luftigen Bhantasie bärbeißiger Güte tritt die zifferns mäßige Einsicht in die raffinierten Grausamkeiten des Produktionsprozesses, in dem Millionen zum halben oder ganzen Tode verurteilt Von diesem Tage an waren die Jakuten wie verwandelt werden, damit ein paar Glückliche frei und reich davon kommen. Der ersten tatarischen Niederlage folgten noch andre. Zweimal Ich traure wehvoll über dies Werschwinden einer lieben Märchene schleppten die Jakuten gefangene Tafaren vor Gericht, und oft gestalt, auf die Gefahr hin, von den ernsthaften Kollegen im lokalen folgten sie ihren Feinden dicht auf den Fersen und erbrachten und politischen Teil des Vorwärts" wegen Verbreitung unsinnigen dann klare Beschuldigungen und Beweise. Nach dem ersten Indessen, es ist eben nicht die Flucht des Weihnachtsnranus, an Aberglaubens aus der Partei ausgeschloffen zu werden. Mißerfolg waren Abram und seine Freunde des Nachts auf dem das Christfest sterben wird, nebst allen Kerzen, Fichten, Pfeffere den Schauplatz ihrer Niederlage hinausgeritten. Sie hatten fuchen, Trommehi, Puppen, Bilderbüchern und Karpfen. Es droht im Dunkeln mit den Fäusten gedroht und die Auslieferung ihm eine größere Gefahr: die Judustrie will eine ernstliche Agitation der beiden Pferde verlangt. Aber man hatte sie bloß ein gegen die Feier entfalten. Ich zweifle nicht, daß der Bundesrat geladen, näher zu kommen. In der nächsten Nacht wagten sich den wohlerwogenen Gründen der Industrie nicht widersehen wird sie sich nicht mehr hinaus. und alsbald durch einen Gesezentwurf das Verbot des Weihnachts
Warum? Denfen Sie an eine ernsthafte Untersuchung?" Ach was, Untersuchung! Aber schweigen Sie!" Und er fügte lachend hinzu:
"
Sie denken also, daß
" Glauben Sie denn wirklich, die Jakuten haben das allein gemacht? Niemals! Irgend jemand hat sich an ihre Spike geftelt".
Verstreute tatarische Familien, die sich im Jakutengebiet angesiedelt hatten, verließen freiwillig ihre Wohnstätten und flüchteten in die Niederlassung. Die Jakuten, die früher schon vor dem bloßen Namen der Tataren Angst gehabt hatten und tatarische Solonisten unterstützten und ihnen sogar Grund und Boden zuwiesen, entzogen ihnen jetzt jede Hilfe, so daß auch ganz friedliche Tataren, die nur infolge der zweideutigen Haltung ihrer Stammesgenossen den Haß der Jakuten auf sich lenkten, schwer leiden mußten. Zu dieser Zeit zeigte mir Abram den schwer heimgesuchten Metullah.
Uebrigens zeitigte diese Wendung der Dinge auch noch andere schwerwiegende Resultate. Früher hatten die Lataren geraubt und geplündert, aber niemand erschlagen. Jetzt waren sie zu allem bereit, und bei den nächtlichen Streif zügen gab es oft auf beiden Seiten Verwundete. Eines Tags tam Petarsty mit sauersüßer Miene zu uns, er zog mit tomischer Tragit seine Müge und machte uns eine lächerlich tiefe Verneigung. psid sin sidh mi
feftes anordnen wird und dann werden wir die Herren Paftoren von den Stangeln gegen die gottlosen Orgien der Weihnachtsausschweifungen und Verschwendungen wettern hören.
Herr H. A. Bueck, der Kommandant des Reichsschiffs, hat in einem schönen und tiefdurchdachten Schriftstück all die schweren Bedenten der Industrie gegen das Weihnachtsfest im Namen des Central verbands gutachtlich zusammengestellt, und am heiligen Abend wird der Graf Posadowsky das Attenstüd unter dem Weihnachtsbaum finden. Es hat aber den folgenden Wortlaut:
Seit geraumer Zeit beobachtet die Industrie mit wachsender Besorgnis die schlimmen Wirkungen des sogenannten Weihnachtsfestes, die
es in nationaler, politischer, wirtschaftlicher Hinsicht ausübt. Es ist eine vollkommene Verkennung der wirklichen Intereffen der Industrie, wenn man zu Gunsten der Fortübung dieses gefährlichen und unsinnigen Brauchs auf die mannigfachen Anregungen hinweist, die die Industrie aus der zu dieser Zeit in die Erscheinung tretenden gesteigerten Kaufluft empfängt. Die Juduſtrie hat vielmehr umgekehrt das Interesse an einem regelmäßigen, gleich mäßig auf einer gewiffen Höhe fich haltenden Gefchäftsgang und hat nur Schaden von plöglichen Springfluten der Nachfrage, denen nur eine um so tiefere Ebbe folgen muß. Außerdem giebt es Mittel,