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Sumoristisches.

tränken, von Schnäpsen und Fasern verteandt. Das weinartige 140-50 Jahre alten Steffeln ( 506 Stüdy bilden die genannten Arten Getränk heißt, wenn von der angebauten Agave gelommen, pulque, bei weitem noch die Neberzahl, wenn auch bereits Feuerbüchsenkessel wenn von der wildwachsenden gewonnen, tlachique. Nach der in beachtenswerter Zahl sich zeigen. Bei den über 30-40 Jahre Statistit von 1897 wurden über 264 Millionen Liter pulque und alten Dampfentwicklern dagegen treten außer den zuerst genannten über 242 Millionen Liter tlachique gewonnen. Die Art und die Feuerbüchsenkessel schon wesentlich in den Vordergrund; stärker Weise, wie die Pulque Agaven angebaut werden, ist sehr war dies bei der nächst jüngeren Altersklasse der Fall und noch weit verschieden. Ganz davon abgekommen ist man, sie aus mehr bei den Altersklassen von über 10-20 Jahren beziehungs Samen zu ziehen, weil das zu lange Zeit in Anspruch weise von 10 Jahren und darunter( 42 820 Stid); gleichzeitig erfreuten nimmt. Benutzt können die Agaven werden, Ivenn fie reif sich auch die Kessel andrer Bauart", unter denen sich namentlich die geworden sind und anfangen, einen Stengel zu treiben. Die fogenannten kombinierten Keffel" befinden, einer besonders schnell Bflange wird dann zunächst kastriert", d. H. der beginnende Stengel zunehmenden Verwendung. Die Flammrohrkessel und die Feuer wird soweit herausgeschnitten, daß das Ausschlagen eines neuen bitchfeufessel, welche unter den preußischen Dampffeffeln hente bei nicht mehr zu fürchten ist. Alsdann wird der operierte Teil mit weitem vorherrschen, indem erftere 41,8, lettere 36,6 pCt. der einigen Blättern der abgeschnittenen Stengel zugedeckt und einige Gesamtzahl bilden, haben sich ebenso wie die engröhrigen Siederohr­Monate, vier bis zwölf, unberührt gelassen. Je länger man das kessel einer stets steigenden Verwendung zu erfreuen gehabt, während thut, desto zuckerreicher wird der Saft. Che man denselben ent- die Aufstellung von einfachen Walzenfesseln und solchen mit Siede nehmen kann, muß jedoch noch eine Operation stattfinden. 8 bis 14 röhren sowie von Heizröhrentefieln ohne Fenerbüchse neuerdings Tage nach dieser fann dann das Abzapfen des Safts, der sich in nachgelaffen hat. Bon den Flammrohrkesseln und den Feuerbüchsen einer durch die letzte Operation in der fleischigen Masse gebildeten fesseln wurden allein je die Hälfte erst in den letzten zehn Jahren Höhlung sammelt, beginnen. Dies geschieht mit der Schale eines erbaut, und bei den Kesseln andrer Bauart war dies sogar mit fast länglichen Kürbisses, au dessen einem in den Saft getauchten zwei Dritteln der Fall. ( Techn. Ndsch.") Ende ein röhrenförmiges Hornftüd angebracht ist. ist. Nachdem der Saft mittels Gaugens herausgeholt und in ein ganz gelaffenes Biegen oder Schaffell gepumpt worden ist, werden die Wände der Höhlung mit einem furzen, unten breiten Eisengerät etwas ausgeschabt, weil sich sonst kein neuer Saft ansammelt. Aus" Das ist schon gar keine Glaze mehr: das ist ein Kreuzungs­diesem Saft wird nun der pulque bereitet, und zwar gewöhnlich auf produkt von Straußenei und Billardkugel." den Gütern selbst; er wird dann in den Städten meist in eignen Der Musiker in der Gesellschaft. Sehen Sie, Verkaufshäusern verkauft. Kleinere Landwirte verkaufen ihn auch ich habe bis jetzt fünf Opern komponiert, und von diesen ist nur alt Zwischenhändler. Schr große Agaven geben 3 geben 3 bis die dritte erfolglos gewefen." 6 Monate täglich 4 Liter Saft und mehr, kleine nur 1-2 Liter Ach, die ist gewiß aufgeführt worden!"( Luft. VI.") und hören schon nach 2-3 Monaten auf, Saft abzusondern. Als k. Der verliebte Hummer. Eine höchst komische Scene Durchschuilt rechnet man auf eine Pflanze 200-250 Liter Saft. spielte sich an einem der letzten Nachmittage auf dem Berdeck eines Der gewöhnliche Preis, zu dem der pulque verkauft wird, ist 2 Cis. Omnibusses in Paris ab. Ein dider Herr, eine junge elegante für 1 Liter, so daß eine Pflanze im Durchschnitt 8-10 M. einbringt. Dame und ein älterer magerer Herr saßen nebeneinander. Der Die Agavenkultur ist deswegen eine sehr sichere und gewinnbringende, legtere warf der Dame fortwährend heimlich verliebte Blicke zu. weil sie das ganze Jahr hindurch eine tägliche bare Einnahme bringt. aber ohne jeden Erfolg. Plöglich sprang die Dame auf und rief zu Die tlachique wird in der ihm zu:" Sie ungebobelter Mensch, bequügelt Sie sich wenigstens felben Weise aus den wilden Agaven gelventen wie bet pulque aus mit Bliden, aber feipen eve mich nicht. Auto tennit gab sie ihm den fultivierten, doch geben die wilden Agaven weniger Saft und eine wohlgezielte Ohrfcige. Aber ich habe sie nicht gefuiffen." diesen auch mir ein bis zwei Monat lang; er ist auch zuderärnier protestierte der also Augeredete. In den sich nun erhebenden Streit und weniger gut im Geschmack. 1 Liter tlachique wird auch nur mischte sich auch der Gatte der Dante und es entspann sich eine mit 1 Cent bezahlt. Da es nicht immer leicht ist, den tlachique regelrechte Prügelei. Der Schaffner konnte die Kämpfenden nur schlant abzusetzen, so wird ein großer Teil desselben zu Branntivein mit großer Mühe trennen, und das Trio wollte sich zur Polizei bes verarbeitet. 100 Liter tlachique geben im Durchschnitt 7 Liter geben, als plöglich hinter ihm der Nuf ertönte: Mein Hummer eines 50 procentigen Schnapses; dem das Liter mit Er will ausrücken!" Aus dem Korbe einer Haushälterin tauchte in

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Das Non plus ultra. Sehen Sie einmal, was der da drüben für eine Glaze hat."

Notizen.

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15 Cts. verkauft wird. Aus pulque wird viel feltener Schnaps der That eine ungeheuere Hummerschere auf. Nuumehr Klärte sich gemacht, dagegen wird aus den Blättern der beiden Weinagaven alles auf: Der Hummer war allein der Schuldige, er hatte verübt, durch Röstung und Zerquetschung ein Schnaps gewonnen. Häufiger was dem alten Herrn vorgeworfen war. In das Gelächter, das als zur Destillation werden diese an den interit Teilen äußerst nun entstand, stimmten schließlich auch die drei Beteiligten ein. fleischigen Blätter jedoch als Vichfutter verwendet. Auch zur Faser­gewinnung werden die Blätter der Weinagave manchmal benutzt, die meiste Faser wird aber aus der Sisalagave gewonnen. Der aus geschöpfte und vertroduete Kern der Weinagaven liefert zusammen mit dem Wurzelkopf ein sehr gutes Brennmaterial, wodurch die Kosten der Destillation von Schnaps sehr verringert werden. Die scharfen Endstacheln der Blätter werden von den Eingebornen oft mit den an ihnen haftenden Fasern vom Blatt himveggezogen ind, nachdem die lekteren getrocknet und zufammengeflochten worden sind, als Näh­nadel mit natürlichem Zwirn für grobe Nähgwecke beugt.-

Physikalisches.

bt. Die Stromstärke bei Bligentlabungen ist vor kurzem auf einem Observatorium bei Modena gemeffen worden. Es geschah das, indem Basaltstäbe in der Nähe von Blizableitern in solcher Lage angebracht wurden, daß die Längsrichtung jedes Stabs fentrecht zu der Ebene stand, die durch seinen Mittelpunkt und die benachbarte geradlinige Strecke der Leitung gelegt wird. Wenn eine Bligentladung durch den Ableiter gegangen ivar, erwies fich der Basaltstab magnetisch, und aus der Stärke seines Magnetismus lich sich ein Schluß auf die Stärke des durch den Bligableiter gegangenen Entladungsstroms machen. Auf diese Weise ermittelte man bei einem Blitz­fchlag am 22. Juli 1900 eine Stromstärke you 20 000 Ampere, bei einent andern in der Nacht vom 26. zum 27. Auguft eine folche von 11000 Ampere. Segt man die Spannung auch nur auf 100 000 Volt an eine Zahl, die sicherlich nur als Minimalipannung gelten tann, so er giebt sich eine Energie von 1 resp. 2 Milliarden Bolt- Ampere oder Watt, was einer Arbeit von 100 refp. 200 Millionen Kilogramm Meter entspricht. Schade, daß diese ungeheure Arbeitsleistung nu gemukt verpufft, häufig segar beträchtlichen Schaden anrichtet. Biel­leicht gelingt es einer zukünftigen Zeit, den Blig nicht nur zu fesseln, sondern auch seine Arbeit mugbar zu machen.

Technisches.

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- Die, Freie Litterarische Gesellschaft" veranstaltet am Freitag, den 15. März, im Architettenhause einen Recitationsabend, an dem Adalbert Matkowsky , Fel. Edela Rüft und Dr. Hanns H. Ewers( vom lleberbrett!) vortragen werden.

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-August Strindbergs Drama Gustav Adolf" ist bei E. Pierson( Dresden und Leipzig ) soeben als Buch erschienen. Die erste Anfführung des Stücks findet noch in diesem Jahre ant Schwedischen Theater in Stockholm statt.-

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- Drei Einafter von Georg Hirschfeld : Stein Der undankbare Sohn" und träger Louise", Griechisch" werden in der nächsten Saison vom Josef städter Theater in Wien aufgeführt werden. Nikolaus Rothmühl wird in der nächsten Woche ein Gastspiel im Theater des Westen eröffnen. Johann von Lothringen", eine lyrische Oper von Joucières, erlebt in der nächsten Woche im Theater des we stents ihre Erstaufführung.

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August Bungerts Musiktragödie, Nausilaa" gebt am 20. März im Dresdner Hoftheater zum erstenmal in Scene. - Der fünfte Internationale Phyfiologen Kongreß wird vom 17. bis 23. September in Turin abgehalten werden. Gleichzeitig mit dem Kongreß wird eine Ausstellung wissenschaftlicher Instrumente veranstaltet werden. Die Zoologische Station in Neapel wird eine Sammlung von Meerestieren auss stellen, die für das Studium der vergleichenden Physiologie von, Wichtigkeit sind.

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Studienreifen für Lehrer werden jegt von Zeit zu Zeit von England aus unternommen. Die erste dieser Art wird unter großer Teilnahme demnächst nach den griechischen Jujelu ab­geben, und eine zweite nach den Hauptstädten Spaniens wird bereits für die Osterferien vorbereitet.

Das Alter der Dampfteffel. Einen, interessanten Beitrag zur Geschichte der Dampftesset liefert ein Aufsatz der e. Brillant Schwarz. Der in ßua cht erscheinende Statistischen Storresp." über das Alter der Dampffefsel im König- Freie Schweizer" veröffentlicht folgende Bekanntmachung: In Produktionen reich Preußen, 1900 zusammen 88 943. Unter den über 50 Jahre ferate betreffend Konzerte und alten Kesseln( 25 Stück) sind nur Walzenleffel mit und ohne Siede- finden während der Fastenzeit im Freien rohre sowie einfache Flammrohrkefsel vorhanden und auch unter den Schweizer " teine Aufnahme. Berantwortlicher Rebacteur: Heinrich Ströbel in Berlin . Druck und Verlag von May Bading in Berlin .

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