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abfällen, die ja bis zur Größe von Sägefpähnen Verwendung finden, 1 Sultan von Bergamum thatsächlich jenes lettivillige Zeugnis aller zum Teil aus fleinem Kohlengries oder Staub, der erst durch ein höchsten Wizzes von sich gegeben hat.
neueres Verfahren, nämlich die Briquettpressung unter Teerzusatz, Wie dem auch sein möge, jedenfalls fiel das königliche Testament nuzbar gemacht ist. Die bei der Retortenheizung entstehenden Gase in Nom als ein neuer Zantapfel zwischen die erbittert streitenden Barfind ebenfalls, und zwar für die Vertrocknung der zu verkohlenden teien des Adels und der Demokratie. Daß das merkwürdige Vermächtnis Holzabfälle, auszunüßen. Während alsdann die trockene Holzkohle, unbedenklich anzunehmen sei, darin waren sich beide Parteien einig. die in Hochöfen für die Erzeugung besonders reiner Eisensorten, während aber der Adel vermeint hatte, die neue Provinz sei vom in andren Gewerben und im Haushalt mannigfaltige Verwendung Senat aus zu regieren und demgemäß zum Vorteil der„ Optimaten", findet, glatt abgefeßt werden kann, müssen die Destillationsprodukte der Edelsten und Besten, verwaltungs- und steuerpolitisch zu exploi noch eine lange Reihe von Scheidungen über sich ergehen lassen. tieren, trat der umstürzlerische Bollstribun Tiberius Sempronius Zunächst scheidet sich die oben erwähnte braune, übelriechende De Gracchus mit dem fatalen Antrag hervor, die Verwaltung Bergamums stillationsflüssigkeit von selbst in den schweren, zu Boden sinkenden den vom Volte erwählten Censoren zu übertragen und das flingende Teer, den oben schwimmenden, wässerigen Holzessig, dessen Säures Ergebnis dazu zu verwenden, die besitzlofen römischen Bürger, denen durch gehalt etwa zehn bis zwölf Prozent beträgt, und eine besonders bei ein furz vorher in Kraft getretenes Adergesetz aus den von der Aristokratic Der Verkohlung hargreicher Hölzer reichlich auftretende Zwischenschicht von widerrechtlich in Befig genommenen ungeheueren Staatsländereien rohem Terpeniinöl. Drei Abläufe in verschiedenen Höhen sondern diese Ackerlose von je 30 Morgen zugedacht waren, nun auch mit dem Flüssigkeiten, die dann der Einzelbehandlung und Veredelung unter- nötigen Betriebskapital anszustatten. Die schon wegen des revolu liegen. Der gereinigte Teer, der früher wenig Absatz faud, wird tionären Eingriffs in ihre Befiz- und Ausbeutungsrechte wutjetzt zu Imprägnierungszwecken verarbeitet. Die Kreofot- Industrie schäumenden gravier gerieten nun vollends aus Rand und Band, verbraucht große Mengen davon. Der rohe dünne Holzessig ist der und als der Gesetzesvorschlag des Gracchus über die attalische Ausgangspunkt eines großen Zweigs der chemischen Industrie ge- Erbschaft zum Beschluß erhoben und damit die zweite Hauptsäule worden, denn er enthält neben seinem wichtigsten Bestandteil, der des aristokratischen Machtgebäudes schwer beschädigt wurde, machten Essigsäure, mindestens noch 25 verschiedene Stoffe. Nach der ersten sie bei erster Gelegenheit furzen Prozeß, indem sie den Boltstribunen Aftillation des Holzessins geht die Verarbeitung gewöhnlich auf samt seinen Hauptanhängern mit Knitteln und Schemein totschlugen. unten) gebundene Holzessig wird trierte oder im Grautalt( siehe( 132 v. Chr.).
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und
anfänglich die verunreinigenden, den üblen Geruch verursachenden Beimengungen entweichen; alsdann erhält man eine attalischen Erbschaft zu Gunsten delväre ja muun die Frage der fleine Menge 40 prozentige und ziemlich viel 70 prozentige rohe man hatte sich doch in Rom um das Fell des Bären geffifflen, be Effigsäure, die auf andre Weise weiter verarbeitet und tonzentriert denn er erlegt war. Die undankbaren Bergamener wollten nämlich wird. Mit Kall abgesättigt, der ihn in großen Mengen bindet, ist vermaßen sich, das Testament ihres angestammten Königs die Segnungen der römischen Kultur nicht annehmen ffc Stalt abgefättigt der Holzessig geeignet für Transporte zu günstig gelegenen Fabriken, für tyrannisch. tyrannisch. für null und nichtig zu erklären. Ein denen die Weiterentwicklung dieses Rohstoffs obliegt.11. unehelicher Sohn von Attalus II. , des Namens Aristonicus , trat als Prätendent für den erledigten Thron auf und fand nicht mur großen Zulauf aus der ärmeren, freien Bevölkerung, sondern auch die Sklaven schlossen sich ihm in Masse an, da er auf seine Fahnen die furchtbare Parole der Freiheit und Gleichheit, der Slavenbefreiung schrieb, Ein so gefährliches Boyertum, das an den Grundlagen der Kultur rüttelte, mußte natürlich mit allen Mitteln bekämpft und vernichtet werden. Das Glüid war aber dem Sklavens fönig Aristonicus zunächst günstig: er schlug ein römisches Heer aufs Haupt. 129 v. Chr. erlag er dann freilich den römischen Kouful Marcus Perpenua, ward im Triumph zu Nom aufgeführt und nachher auf gut römisch erdrosselt.
Die bekanntesten Produkte der Holzdeftillation find nun die meift 80prozentige technische Essigsäure, die in Färbereien und Kattun druckereien verwendet wird, der Holzgeist und das Aceton. Außerdem wird noch ein merkwürdiger Stoff, der sogenannte Eisefsig, hergeftelit; er ist nichts weiter als 100prozentige, also reine Essigsäure, die schon bei 17 Grad Celsius im warmen Bimmer erstarrt und ihrer Reinheit wegen, viel in chemischen Betrieben verbraucht wird. Der Holzgeist, ein Alkohol von sehr einfacher Zusammensetzung, wird bei der Ueberführung des Holzeifigs in Effigfäure gewonnen und ist einer der Grundstoffe der Anilinfarben- Industrie. Viele Robstoffe der letzteren gebrauchen den Holzgeist zu ihrer eigenen Herstellung notwendig. Endlich wird auch das Aceton, ein Neben produkt der Holzgeift.Darstellung. bereits stark begehrt; unter andrem dient es in seinen reinen Qualitäten zur Darstellung rauchschwachen Pulvers.
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Kleines Feuilleton.
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Kunst. ind mod
So konnte denn Nom seine unverhofft fostspielig gewordene Erbschaft antreten und besorgte das nun mit solchem Eifer und Erfolg, daß die Bewohner der neuen Provinz Asien 40 Jahre später fogar in dem Sultan Mithridates von Pontus einen Erlöser von dem vielgepriesenen römischen Frieden" erblickten und au einem Tage fämtliche in ihrem Gebiet weilenden Mömer niedermachten ( 88 v. Chr.): ein Seitenstück der sicilianischen Vesper, das an die 100.000 Römern das Leben kostete. Schließlich fam Rom freilich wieder oben auf, strafte die abtrinnige Provinz mit einer Kontribution von 100 Millionen Mart und ad. Eine merkwürdige Millioneuerbschaft vor zwei Jahr- lieferte sie ihren Blutsangern, als da find Statthalter, Bölluer, taufenden. Wenn heutzutage irgend ein Regerhäuptling für eine Großlaufleute, Spekulanten, Bucherer, Slavenjäger dermaßen ans, Anzahl blautgeputter Thaler, etliche Flaschen Schnaps und ein paar daß fie fich nie wieder erholen fonnte. Die römischen Imperialisten, alte Flinten das Gebiet feines Stammes irgend einer civilifierten Sie keinen Wind machten mit faulen Redensarten von Humanität Macht überträgt, so finden sich Leute genug, die es durchaus berechtigt und Civilisation, sondern in den Provinzen frischweg die Landgüter finden, durch eine solche Komödie einem feuerwafferlüfternen, des römischen Bolte" erblickten, genoffen eben nach dem bewährten farbigen Landesvater gegen einen rein nominellen Preis etwas Grundsatz ihrer Juristen, daß das Eigentum an einer Sache das abzukaufen, was ihm gar nicht gehört, die dagegen das Maul gewaltig weit aufreißen würden, weit aufreißen würden, wenn mit Recht des Gebrauchens und Verbrauchens in sich schließe, ihre tener erkaufte Erbschaft gründlich und natürlich in aller Form Rechtens; civilifierten Wesen ein entsprechender Schacher getrieben würde. Tag doch das Testament des biederen Landesvaters Attalus zu Non Für diese imperialistischen Demokraten mit dem doppelten im Staatsarchiv.moralischen Maßstab müßte es eine schöne Gelegenheit zur Entfaltung fasuistischen Scharfsinns sein, wenn sie an einem interessanten Vorgang in der Geschichte des römischen Weltreichs, jenes Junperiums, das den Epigonen von heute als Vorbild vorfchwebt, ihre Testamentkünstler. E. M . Gehger erklärt auf den Grundfäße demonstrierten, auf daß man einmal erführe, was denn zweiten Brief Slingers in einer Zuſchrift an das„ B. T.": mur eigentlich gut und böse sei, Es handelt sich da um Soeben erhalte ich von meiner Schwester eine Depesche, daß ein cine fette Millionenerbschaft Millionen Menschen, nicht nur von mir im Juni 1897 verfaßtes Testament ohne meinen Namen ver Millionen Mark, die zu höchst merkwürdigen Berwidlungen öffentlicht wurde. Es hat aber nicht den geringsten Wert, da es erstens Aulas gab. irrtümlich von mir einige Tage nach meiner Verheiratung geschrieben Im Jahre 133 v. Chr. starb König Attalus III . von Bergamum, wurde, dann aber nicht notarisch registriert wurde, was ja, um einem griechisch- asiatischen Mischreich im westlichen Kleinafien. rechtsgiltig zu sein, unbedingt nötig ist. Dieses Testament Der Noms auswärtige Politik leitende Senat hatte das dortige hatte ich au Frau Dr. Meyer gesandt( dics die von Klinger erwähnte Königsgeschlecht der Attaliden begünstigt, so lange er das Mäcenatin. D. N.), der ich zu großem Dant verpflichtet war pergamenische Reich als Bufferstaat gegen Macedonien und Syrien und noch bin. Ob sie jetzt das Testament zur Publikation indiskret nötig hatte. Nach der Zerstörung von Karthago und von Korinth hergegeben, kann ich von hier nicht beurteilen. ( 146 v. Chr.) war aber Rom aus den Hauptschwierigkeiten seiner äußeren Bolitit vor der hand heraus, und es begreift sich, baß die römische Aristokratie ein listernes Auge auf den faftigen Bissen in Ich erkläre auch ferner, daß Frau Dr. Meyer feine Ansprüche an Kleinasien warf, der noch nicht verschluckt war. Da fam denn sehr mich zu stellen hat, was Geld aubetrifft, oder irgend eine Pflicht gelegen, daß sich von dem verstorbenen Attalus ein Testament vor gegen sie. Nach meiner Heirat forderte sie die hypothek von 135 000 M. fand, das miteins das gesamte pergameische Reich der Stadt von mir zurück, die ich als ein Drittel Anzahlung auf einen Auftrag Rom vermachte. Böse Zungen erklärten alsbald das ganze Testament von 450 000 W. erhalten hatte. Da mir diese notarisch gehörte, so für eine von Rom aus infcenierte Täuschung, und zuzutrauen wäre sah ich keinen Grund ein, das Geld zurückzugeben. Da jedoch mir ein folcher Scherz den so ziemlich jenseits von Gut und Böse stehenden Frau Dr. Meher Ende 1895 die Summe von 91 000 m. aus reiner Weltpolitikern Roms schon. Gewiffes läßt sich darüber aber nicht Begeisterung zu meiner Sunft per Post gesandt hatte, so machte mir ausmachen und möglich ist es auch, daß der mehr als halb verrüdte Frau Dr. Meyer den brieflichen Vorschlag, gegen völlige Ueberlassung
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Ich erkläre dieses Teftament hier öffentlich für absolut ungiltig, weil notarisch verfaßte spätere existieren.