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willkommen!"

Aber, mein Herr!" Sie sprang auf. Für feine Sammlung wollte er sie gewinnen. Dazu stiehlt er ihr ihre teure Zeit?

Ach fo..." Sie war auf einmal aus allen Himmeln ge-| sondern auch bor einer großen Anzahl andrer Krankheiten. fallen: es war also nichts mit Kragen oder Manschetten und feinen Eine rationelle Fütterung und Pflege wird vielfach vernachläffigt, Oberhemden. Wenn er nun wenigstens noch sagen wollte, was er sie ist aber ein gutes Hilfsmittel im Kampfe gegen manche Krant wünschte. Er fuhr auch schon fort. heiten. Die Geflügelställe sollen nicht überfüllt werden, weil in Es ist ein schönes Wert. Ein Werk echter Christenliebe. Es Stallungen, welche zu stark besetzt sind, die Tiere die Luft stark vers hebt die Seelen empor. Glauben Sie mir, es ist eine wunderbare schlechtern und sich auch gegenseitig leicht beschmutzen können. Glückseligkeit in der christlichen Liebe zu wirken. Möchten Sie dieser Schlechtes Futter, besonderes verdorbenes Weichfutter und schlechtes Glückseligkeit nicht auch teilhaftig werden? Ich habe meine Listen Trinkwasser können dem Wohlbefinden der Tiere höchft nachteilig hier. Möchten Sie nicht, bitte, einzeichnen, wieviel Sie zu unserm werden; auf jeden Fall schwächen derartige Futtermittel die Tiere Wert zugeben? Zwanzig Pfennige pro Woche sind uns schon hoch und machen fie für Krankheiten empfänglicher. Die Stallungen sollen mur eine ihnen entsprechende Anzahl von Geflügel aufnehmen und in ihnen soll zu allen Zeiten die peinlichste Sauberkeit herrschen. Erkranken auf einem Geflügelhofe einzelne Tiere, so sollen sie unter allen Umständen, auch wenn keine Cholera vorliegt, von den gesunden Genossen getrennt und in besonderen ruhigen Ställen untergebracht werden. Man beachte die Krankheitserscheinungen genau und ziehe nötigenfalls einen Tierarzt oder einen kundigen Nachbarn zu Rate. Kommt man zu der Einsicht, daß man es mit der Geflügelpest zu thun hat, so berücksichtige man vor allem die große Ansteckungsgefahr, welche den gefunden Tieren droht. Daher vermeide man es, daß ein und dieselbe Person die gefunden und die isolierten franken Tiere pflegt und füttert. Der Kot der erkrankten Tiere ist häufig zu sammeln und zu brennen und dasselbe Verfahren übt man auf dem Hofe der scheinbar gefunden Tiere, da man nicht sicher erkennen tann, ob unter ihnen nicht auch noch einzelne Tiere sind, welche infiziert sind, bei denen aber die Krankheit noch nicht zum Ausbruch gekommen ist. Alle Ställe werden häufig auf das gründlichste desinfiziert, besonders sind Futter- und Trinkgeschirre sorgfältig zu reinigen. Futterrefte, Schmutz u. dergl. werden verbrannt oder tief vergraben. Ebenso verbrennt man gestorbene Tiere am besten, auderufalls scharre man sie tief ein. Hat man die Seuche frühzeitig bemerkt und sind vorerst wenige Tiere befallen, so ist es das beste, die Kranten zu töten und ihre Kadaver zu vernichten.

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Er ließ sich nicht beirren:" Wir sollen unsern Mitmenschen Gutes thun. Das ist das erste Gebot der christlichen Liebe. Sie find fo gesegnet! Sie sind es schon Gott aus Dankbarkeit schuldig von Ihrem Ueberfluß abzugeben!" Aber Ueberfluß." Ihre Baden fingen an zu brennen" Ich habe Ihnen eben gesagt, ich habe knapp mein Brot. Gehen Sie doch zu reichen Leuten." der Thaler des Ich habe aber wirklich keine Zeit." Sie fehrte zu ihrer Maschine zurück. Und ich habe auch wirklich leinen Groschen übrig." So, Sie wollen also nichts geben?" Er wandte sich nach der Thür. Ich sage Ihnen ja, ich habe gerade mit mir zu thun." Sie ließ die Maschine von neuem schnurren. So, jetzt hatte er die Klinke in der Hand, jest ging er. Er ging aber doch noch nicht; er drehte sich noch einmal um und rief mit wütender Stimme: Dain wünsche ich Ihnen, daß Sie bald recht frank werden und Armut und Elend wünsche ich Ihnen. Sie werden schon Ihre Strafe friegen, weil sie so hartherzig find." Hund

" Das Scherflein der Armut ist gesegneter als Reichen. Die christliche Liebe.

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Aus dem Tierleben.

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Zu Beginn der Strankheit mag man, che man zum Radikalmittel with des Tötens schreitet, zu einem einfachen Mittel greifen, welches sich Geflügelcholera. Die Wochenschrift Merthus" bei leicht bezw. frisch erkrankten Tieren schon oft bewährt hat; es ( Altona - Ottensen . Chr. Adolff.) schreibt: Wohl die gefürchtetste Ge- ist dies die Verabreichung von Salzsäure mit dem Trinkwaffer. Als flügelfeuche ist die Geflügelcholera oder die Geflügelpeft. Die Ge- Heilmittel wird feruer Eisenvitriol empfohlen. Man fertigt aus flügelcholera hat mit der Cholera des Menschen nichts zu thun, fie Weißbrot, etwas Butter und pulverisierten Eisenvitriol Billen, die tritt aber bei verschiedenen Arten von Geflügel: Hühnern, Fasanen, für junge Tiere 3 Centigramm, für erwachsene 6 Centigramm des Truthühnern, Gänsen, Enten usw. auf und ist im höchsten Salzes enthalten und giebt ersteren täglich 2, legteren 2-3 Billen. Grade ansteckend. Die Krankheitserreger können durch Zwischen- Außerdem fegt man dem Trinkwasser mehrere Wochen lang 5 Gramm träger aller Art Teicht und verschleppt worden werden Eisenvitriol auf 1 Liter Wasser zu.

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Humoristisches.

pbbu Ein Berufener. Ich glaube, lieber Graf, aus umfrem Dagobertchen wird auch mal ein tüchtiger Lieutenant." So, meinen gnädige Frau, daß er Zeug dazu das hat?" " Ach ja, er hat so gar keine höheren Intereffen."

( Simpliciffimus.")

wird

auf dem Geflügelhofe leicht durch die Extremente franter Tiere dem Erdboden zugeführt und dann von geinnden Tieren mit dem Futter wieder aufgenommen. Die Ursache der Strautheit liegt wahrscheinlich in der Thätigkeit von Bakterien, welche in das Blut eindringen und eine Art Blutvergiftung herbeiführen. Die Krankheit tommt im allgemeinen nach einigen Tagen, spätestens am 11. Tage nach der Aufnahme der Krankheitserreger zum Ausbruch; ihr Verlauf ist manchmal fo schnell, daß der Geflügelzüchter auf den Gedanken Klein angefangen. In der Frankfurter Zeitung " Tomunt, feine Tiere feien vergiftet worden, denn so schnell folgen oft der Ausbruch der Seuche und der Tod der befallenen Tiere auf erzählt Dr. Otto Speyer Anekdotisches aus Alt- Frankfurt". Vou einander. Seltener ist die Strankheit von längerer Dauer, und einen Baron gemeint ist jedenfalls der alte Rothschild während einmal der Tod nach 24-30 Stunden eintritt, erlöst er ein folgendes berichtet: Der Baron ging einst mit einem Makler von andres Mal die Kranken erst nach einigen Wochen von ihren Leiden. der Börje nach Haus, welche damals noch im Braunfels " unter Die Hauptsächlichsten Strankheitskennzeichen sind folgende: Die freiem Himmel abgehalten wurde. Unterwegs bemerkte der Maller, erkrankten Tiere halten sich von den Genossen getrennt, sie ziehen daß ein Dieb dem Baron sein aus der Tasche heraus hängendes sich in dunkle Eden des Hofes oder des Stalles zurüd oder suchen Foulardtuch zu entwenden versuchte, und machte ihn darauf auf in den Nestern Schutz. Sie stränden das Gefieder in die Höhe und " Laß ihn," erwiderte der Baron, mer hawwe all' klein tauern matt am Boden. Sie sind matt und hinfällig und können sich oft laum auf den Beinen halten, fondern taumeln umber. Die angefange!" Augen thränen, werden meistens geschlossen gehalten und blinzeln, wenn man die Tiere ins Licht bringt, und scheinen recht reizbar zu fein. Manchmal freffen die Tiere während und nach der Erkrankung gar nicht oder nur sehr wenig, andre fressen noch kurz vor dem Tode. Fast stets bekunden die Leidenden einen starten Durst. Die Erfremente find anfangs weißgelb und dünn, 40 000 Bände Raabeicher Werte sind im Jubiläums später werden fie mehr grau oder brännlich und dünnflüssig, oft enthalten sie auch Blut. Die Egkremente werden häufig entleert, befahr verkauft worden. Die Festartikel, Besprechungen, Hinweise zc. fudeln die Federn am Hinterleib und diese kleben zusammen. Der haben also och etwas genügt! After ist etwas vorgetrieben, rot punktiert oder gänzlich tief blaurot Dornröschen", eine Märchen Dichtung von Marg gefärbt. Die oft wiederholten Anstrengungen bei den Ent- Möller, wird zum Beginn der nächsten Spielzeit erstmalig im Teeringen greifen die Tiere start an, welche im weiteren Berliner Theater in Scene gehen.

mertjam.

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Notizen.

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- Die Erstaufführung von Brieur' Schauspiel Fremde Mütter"( Les Remplaçantes") im effing Theater ist auf den 8. April verschoben worden.

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Fortschreiten der Krankheit bald immer hinfälliger werden. Die Atmung ist erschwert, die Kranken leiden meist an heftigen Ent­zündungen der Luftwege und röcheln beim Atmen start. Die Kämme und fleischigen Hantlappen an der Kehle werden bläulichrot, Dann blanschwarz. Endlich tritt in fast allen Fällen der Tod unter starten Gerhart Hauptmanns , SchInd und Jan", das Krampferscheinungen ein. Der Körper wird dabei heftig anfanmens feiner Beit in Berlin unter den Tisch gefallene Schelmenspiel, wird gezogen, der Kopf und Hals oft vollständig krampfhaft verdreht. Eine im Hamburger Schauspielhause am 3. April aufgeführt fichere Behandlungsweise des an der Geflügelcholera erkrankten Geflügels werden.- ist bislang nicht gefunden worden. Es ist jedem Geflügelzüchter dringend -Fuldas Talisman" ist ins Französische über anzuraten, feine Tiere möglichst vor den Krankheitsstoffen zu be- fegt worden und wird in der kommenden Saison an einer großen wahren und sie vor der Berührung mit franten Tieren sorgfältig zu Barijer Bühne aufgeführt werden.- schützen. Das Vorbeugen dieser verderblichen Seuche ist in jedem Falle ficherer und leichter auszuführen als ihre Heilung. Man Böcklins Gemälde Der Sommertag" wurde fuche zunächst seine Tiere widerstandsfähig zu machen und ab- von einem Kunstfreunde der Gemäldegalerie zu Dresden ges zuhärten. Das schüßt sie dann nicht nur vor der Geflügelcholera, schenkt.

Berantwortlicher Redacteur: Cart Leid in Berlin . Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin .