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geben vermögen, lagert sich eine dichte Schar von Halb- und An- Nichtchen topulieren wollte, als Heiratsfandidaten aushöhnt, und, empfindungstalenten, von solchen, deren Schatz an eigen Geschautem tyrannisch wie immer, im abendlichen Schlußquartett den Tattstoc und Erlebtem inmitten des öde- geschäftigen Literatenmiliens, in dem fajwingt, bei aller Komit stets ein echter Grandseigneur, dem das fie Figur zu machen haben, längst verdorben und verschleudert ist, Rokokotoftämt wie angegossen fikt. Auch die Nebenrollen waren gut und die, statt schweigend und einsam zu schaffen, sich zu schreienden besetzt. Sehr lustig wirkte im ersten Afte besonders die LiebesRotten zusammenthun. erklärung der beiden jungen Leute unter dem Zeichen des schwärmerisch verehrten Klopfted.
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nicht im stande ist.
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Theater.
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Musik.
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dt.
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Und dann erst kommt die mabsehbare Masse der Kunst schmarozzer und Literaturfere, die nach etlichen mißratenen Versuchen in Lyrik oder Drama- der Roman ist ihnen meistens zu mühsam und zu gemein die Welt mit„ Aesthetit" beglücken und jedem Sprechstimme und Singstimme: diese zwei menschlichen Fertigs Schaffenden ihre kritisch- moralischen Forderungen unter die Nase keiten in eine richtige Beziehung zu einander zu sehen, ist eine halten, Forderungen", die er selbst mit seineni Herzblut einzulösen Wortes und ist seit langem ein Kreuz der musikalischen Praktiter Grundbedingung aller redenden Künste im weiteren Sinne des .. Sie sind die Helden des Kunstschwatzes, der heutzutage die und Theoretiker. Die mehr als drei Jahrhunderte, seit denen die Hauptstädtischen Salons, Foyers, Kaffeehäuser und Auditorien erfüllt; Oper besteht, haben sich mit diesem Streuz zu schaffen gemacht, und dem zuliebe alljährlich Duzende von litterarischen Revuen, Wochen-, die mehr als drei Jahrzehnte, feit denen Richard Wagners MusikMonats- und Vierteljahrsschriften in die Welt gesezt werden und dramatik besteht, ſehen in ihm eines der tiefsten und aktuellsten Bros bleme der Kunst und ihrer Theorie. So fünstlich sich im späten sich zu Grunde richten; der künstlerische und litterarische Schulen gebiert und wieder verschlingtoft noch ehe sie ein Lebenszeichen Wittelalter die Vokalkomposition entfaltet hatte, so naturgemäß von sich gegeben haben; der jeden Floh sub specie aeterni betrachtet wollte nun die Oper ihren Gesang als eine musikalische Deklamation und jedem Könnenden das Fell über die Ohren zieht; der, einer gestalten. Wie ihr dies gelang und miklang, mag uns die Geschichte dumpfen Modewitterung folgend, den einen als Tabu erklärt und der Oper lehren. Das moderne Musikdrama sucht ersichtlich in dem für den andren die faftigsten Blüten der Verachtung liebevoll zum die Gestaltung seines Gefanges. Unser Sprechen besteht nicht aus Tonfall und Accentgang des natürlichen Sprechens das Vorbild für Kranze windet, und der, er irgend einem wahrhaft Großen notgedrungene Verehrung erweisen muß, dies Gefühl vornehmlich stimmter Tonhöhe und hiermit von Intervallen sowie auch von nutß, dies Gefühl vornehmlich Kelängen, sondern nur aus Geräuschen, die aber Spuren von bes als Sockel des Größenwahns auszumuzen weiß." on to Alangfarben in sich tragen, ohne doch schon wirklich Töne und Inter valle zu geben. Diese Keime bis zu festen Tonhöhen mit regelmäßigen Abständen von einander und zu satten Tonfärbungen zu Leffing Theater. Der Krampus", Luftspiel in drei entwickeln und die im Sprechen nicht nur feimhaft, sondern bereits Aufzügen von Herrmann Bahr. - Das Leffing- Theater hatte gereifter liegenden Verschiedenheiten der Stärke und Schnelligkeit nur seine Räume und einige Schauspieler gestellt, veranstaltet war in idealisierter Gestalt herüberzunehmen, ist das Bestreben moderner die Vorstellung von dem Verein Moderne Bühne". Die Flagge, Bokalkomposition. Nur daß es sich dabei immer nur um diese unter der so die Komödie segelte, paßte offenbar recht wenig. Das idealisierte Gestalt handelt: alles Sprechgeräusch soll in Klingen Stück ist nicht neu, auf ein paar deutschen Bühnen bereits auf aufgelöst, und die freie Verwendung von Accenten und Zeitgrößen geführt, und vor allem seinem Gehalt und seiner Scenenführung nach foll in die Gemessenheit von Rythmus und Taft gebannt werden. Nie ohne jede Beziehung zu dem Zeitgeschmack, geschweige zu den Zeit- mals dürfte der Naturalismus“ eines deklamatorischen Gesanges ideen. Die kleine Geschichte spielt nicht nur im 18. Jahrhundert, darin bestehen, daß das Klingen des Gesanges dem Rauschen der fie hätte auch, statt anderhalb Jahrhunderte später, ganz Sprechstimme wiche. Darum hat R. Wagner sich keineswegs etwa ähnlich etwa zu jener Zeit für das Theater geschrieben mit einem bloß ausdrucksvollen, sondern immer nur mit einem auch fein fönnen; wenn nicht in Deutschland , 10 in zugleich finnlich schönen Gesang seiner Künstler begnügt und ein Frankreich , wo die Traditionen der Molièreschen Charakterkomödie Verlassen der Gesangssprache zu Gunsten der Redesprache auch im nachwirkten. Und doch, bei der im Drama jezt herrschenden Baisse, höchsten dramatischen Affett nicht gewollt mag ihn auch einmal war die Aufführung des von den öffentlichen Berliner Bühnen un- ein glückliches Gegenbeispiel überrascht haben. Darum war ihm auch. beachtet gelassenen Stückes schließlich kein übler Griff. Da Bahr in merkwürdiger Uebereinstimmung mit der italienischen Oper, die jezt durch seine Wienerinnen", denen ein klingender Kassenerfolg Mischung von Gesang und Dialog in einem dramatischen Werke zubeschieden zu sein scheint, hier in Berlin litterarisch so wider, und er half hie und da, Operndialoge in Recitative vers arg tompromittiert wird, liegt in der Inscenierung des wandeln. „ Krampus", wenn man will, sogar ein Aft ausgleichender Diesen feinen, reinen Geschmad zweier artistischer Mächte, wie poetischer Gerechtigkeit. Bei aller Schwäche der Erfindung, verschieden sie auch sonst waren: der italienischen Oper und der neu bei allen unwahrscheinlichkeiten, Längen und Wiederholungen deutschen Musikdramatit, tönnen wir uns anscheinend noch immer hat diese fleine Komödie doch immerhin etwas von nicht ganz zu eigen machen. Italienische Opern werden bei uns mit Bahrschem Geiste. Es ist mancherlei Amüfantes, Liebens- Dialogen statt mit dialogischen Recitativen aufgeführt, und fast alle würdiges und ein gut Teil ironischer Menschenbeobachtung darin. leichtere musitdramatische Komposition unsrer Zeit bleibt bei jener Vor allem freilich war der Erfolg der wirklich ausgezeichneten, von Mischung, die uns fortwährend aus der einen Aeußerungsweise in Herrn 8 id e I arrangierten Darstellung zu danken. Nuscha Buße die andre wirft. Nur in einem wirklichen Singspiel mögen wir uns machte aus der ziemlich farblos gezeichneten Generalin ein wahres mit diesem Wechsel befreunden: also in einem Schauspiel, das Brachtstück fröhlicher Natürlichkeit, und Vollmer vom Schauspiel- lediglich bei Ihrischen Höhepunkten zu Gesang und sonstiger Musik haus war ein schlechthin unübertrefflicher Krampus. Die eigen greift. Die moderne Kleindramatik, um den Uebergang vom Brettl sinnigen alten Herren, die hinter laut polterndem Schelten, wie sich zum Theater so zu nennen, war schon nahe daran, das Singspiel in am Schluß zu zeigen pflegt, ein goldenes Herz" verbergen, feiner fachgemäßen Beschränkung wieder aufleben zu lassen; gelungen torpulent, meist Väter oder reiche Onfels, gehören zum ist der Versuch nun einmal nicht. Die Halbheit einer willkürlichen eisernen Bestand, mit dem das Lustspiel arbeitet. Der Mengung von Sprachspiel und Sangspiel auf dem Theater ist jedoch Krampus der Ekel oder der Widerhaarige läßt sich der geblieben; und speciell in der Form der Operette, die ja quantitativ Wiener Ausdruck etwa, dem Sinne nach, verdeutschen in der einen großen Raum in unsrer Theaterwelt einnimmt, haben wir Tag Bahrschen Komödie hat mit diesem altbekannten Schlage zum Glück für Tag unter jener Zurückgebliebenheit hinter dem gegenwärtigen nur wenig gemein. Die Parole von dem guten Kern in rauher dealstande der Musikdramatik zu leiden. Schale past hier nicht. Der Herr ist mager, Junggefelle und faijer Die andre Gefahr in dem Verhältnis zwischen Rede und Ges licher Hofrat in Wien , ein alter Elegant und Aesthet , nicht mit biderb fang: das Ausspringen aus dem flingenden Sington in das Sprechz Tosplaßender Grobheit ausgestattet, sondern recht tückisch verschlagen geräusch, bedrängt uns tveit weniger. Nur indirekt kommt sie das in seiner Graufigkeit, malitiös, spinös, versteckt, launischer als ein durch in Betracht, daß unsre Operettensänger wenig von dem idealen verwöhntes Weib und trog der fentimentalen Aufwallung bei der Sington befizen, den die Musit als entschiedenen Gegenfab gegen Begegnung mit der Generalin, seiner Jugendliebe, gründlich im den Sprechion braucht. Nur ganz ausnahmsweise überschreiten Herzen ausgetrocknet, ein hartgefottener Egoist. Bon einigen unfre Sänger diese Genze wirklich. Einen solchen Fall bot ein start tarifierenden Uebertreibungen abgesehen, wirkt die Figur neuliches Konzert dar, das im ganzer zu dem bemerkenswertesten im ganzen durchaus lebenswahr und originell. Nur schade, im jeßigen Gange der musikalischen Abende gehörte. Fräulein daß Bahr, um diesen merkwürdigen Kauz aktiv in Scene zu setzen, Hedwig Kaufmann war uns schon einigemale in gelegent= nicht eine wenigstens etwas intereffantere Handlung hat erfinden lichen Mitwirtungen begegnet. Daß sie jest erst, nach längerem fönnen. Aber die Spannung, die dem Stücke fehlt es dreht sich selbständigen Arbeiten, über die Lernzeit hinaus, bor ein größeres einfach darum, dem alten Tyrannen, der aus seinem Reichtum die Bublifum trat, ist von vornherein ein Zeichen fünstlerischen Ernstes. berwitwete Schwester standesgemäß unterstützt, die Einwilligung zur Man hört auch ohne weiteres den Erfolg sorgfältiger Selbstschulung Liebesbeirat seiner Nichte recht simpel abzujagen- brachte das Ihre nicht eben große Stimme verfügt über ein mannigfaches Spiel Vollmers hinein. Jede Bewegung, jede Nuance des Können. Ein etwas mühevoller Ansatz der Töne ist freilich underMienenspiels war eine heitere Ueberraschung. Noch ehe er den fennbar; und die Sängerin verrät ihn in dem Maße, als sie ihrer Mund geöffnet wie er verdrossen, mit bitterböjer Miene, Stimme cin startes Herausgeben zumutet. Ihre interessanteste in feinen seidenen Schlafrock eingewickelt, aus dem Schlaf- Eigenart jedoch ist eine selbständig ausdrucksvolle Verwendung des zimmer tritt, wie Tritisch die Anordnung auf feinem Gefanges zu anschaulich eindringlicher Bersinnlichung des Textes. Frühstitdstische mustert und, allmählich zu strahlendem Behagen Dabei geht sie jedoch im Ausdrud so weit, daß sie bei erregteren übergehend, feine Lieblingstüchlein fostet, hatte er schon stürmisches Stellen den Klang und die Festigkeit ihres Tones verliert und sich Gelächter entfeffelt. Und mit gleicher Frische ging es durch alle der bloßen Sprechstimme mehr nähert, als es im Wesen des Gez weiteren Scenen fort, bis der Verhärtete vor der Generalin fapituliert, fanges liegt. Möglich, daß ein leichterer Tonansatz und ein gleich feinen angejahrten buckligen Freund, mit dem er eben noch das Imäßigeres Spinnen des Tones fie etwas mehr vor dieser Abs
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