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Befolgte und nun wirklich im Evakostüm in der Schule erschien, wird wenden, welches mit dem, was wir als„ Lad" bezeichnen, auch nur nicht hinzugefügt.- eine entfernte Aehnlichkeit hätte. Die neuere Wissenschaft hat unter Idem Namen Natürliche Firnisse" eine Reihe von Pflanzen Die Goldwäscherei am Rhein behandelt Bernh. Neumann in fäften der Zeitschrift für Berg, Hütten- und Salinenwesen". zusammengefaßt, die in tropischen und subtropischen Der " Globus " teilt daraus mit: Daß der Rhein mit seinen Nebenflüssen, Bäumchen gewonnen werden. Gegenden durch tünstliche Eingriffe in das Leben der wie einige französische Flüsse( Rhone ), ganz gewaltige Goldmengen weißer Färbung, ziemlicher Konsistenz und einem eigentümlichen Diese Säfte von grau- oder gelbgeliefert haben muß, beweist der Umstand, daß die nach der Gr- weißer oberung des Keltenlandes nach Rom fließenden Massen dieses Edel- Geruch, giftig, oder doch mindestens mit für die menschliche Haut metalles ein starkes Sinken des Goldpreises veranlaßten. Die älteste schädlichen Wirkungen, besigen die Eigenschaft, sich an der Luft zu und einfachste Methode war zweifellos dieselbe, welche untultivierte bräunen, beim Zusammenbringen mit eisenhaltigem Wasser zu Völkerschaften noch heute verwenden, nämlich das Verwaschen in einem schwärzen, in sehr dünnen Schichten und unter der gleichzeitigen Siebertroge; die Formen dieser Gefäße wechseln ungemein, meist Einwirkung von Feuchtigkeit auszutrocknen und hohen Glanz anaber haben sie löffel- oder schüsselähnliches Aussehen. Die Methode zunehmen. In dieser Weise getrocknet, besigen die Ueberzüge, von aber ist unwirtschaftlich, weil nur wenig Sand verwaschen werden denen eine größere Anzahl über einander gelegt wird, eine fast kann und sehr viel Gold verloren geht. Später kamen Waschbretter und 600 Jahren gefertigt wurden und heute noch tadellos unvergängliche Dauer es giebt Lackfarbeiten, die vor 400 mit rauhem Boden oder mit Schaffellen bezogen auf, auch wurden find, Härte und Elastizität sowie eine Widerstands Duerrinnen in das Holz geschnitten, um das Edelmetall auffähigkeit heißes gegen bis kochendes Wasser, trockene zufangen. Bereits 1849 lieferte der Rhein an Waschgold 2,6 Kilogramm, 1850 waren es 3,8 Kilogramm, im Jahre darauf belief sich Firnisses" von Rhus vernicifera werden die japanischen Lackarbeiten Hige und selbst gegen die Flamme. Mittels solchen natürlichen die Ausbeute auf 9,4 3 ramm, 1850-1859 wechselte der Ertrag von 7 bis zu 20,5 und 1860-1869 gar von 8,9-115 Kilogramm. ausgeführt; und als Rhuslacke bezeichnet man auch die seit etwa Slit der ganz außerordentlichen Steigerung der Weltproduktion fünf Jahren, wenngleich des hohen Preises halber selten in Europa Diese, aber auch nur an Gold in den letzten 50 Jahren und der damit verminderten zur Verwendung gelangenden Pflanzenfäfte. Kauffraft dieses Edelmetalles steht der Niedergang der Gold- Produkte, welche unter ähnlichen Bezeichnungen in den Handel ge allein, führen mit Recht den Namen„ Rhus"; alle andren wäscherei am Rhein in engem Zusammenhang. Auch hat die zu bracht werden, sind Lacke in unsrem europäischen nehmende Stromregulierung sie zweifellos unergiebig gemacht. Mechanische Mittel aber, die Einführung von Maschinen anstatt der haben mit Japan und der sorgfältig gepflegten und auf Lad ausMenschentraft, müssen alle fehlschlagen, da die Lagerung der gold- gebeuteten Pflanze Rhus nichts zu thun. reichen Schicht eine so eng eingegrenzte ist. Deshalb ist auch an („ Technische Rundschau".) Laugerei oder ähnliche Gewinnungsmethoden nicht zu denken. Ebenso ist der stetige Wechsel der Goldgründe störend.
Musik.
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Humoristisches.
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Sinne und
- Berechnend. Freund( zum Schriftsteller):„ Deine Frau muß Dich doch recht lieb haben, sie hat Dir ja zum Geburtstage eine Schreibmaschine getauft?"
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Ein noch ungedrucktes Streichquartett in cis- moll, das wir am Sonnabend zu hören bekamen, bedeutete nicht bloß eine inhaltsreiche Schriftsteller: D, es ist nichts als Raffiniertheit von ihr, Unterbrechung der Zeit, in welcher die sogenannte Saison für die denn wenn sie jetzt in meinem Schreibzimmer eine Weile nicht Konzerte vorüber ist und hauptsächlich nur noch die Lektionenfabriken, flappern hört, ist gleich der Teufel los!" vulgo Konservatorien, mit ihren Schülerleistungen anrüden. Der Scherzfrage. Wann setzt sich ein Historiker zur anscheinend noch junge Komponist, wohl ein Niederländer, heißt Nuhe?" Benoit Hollander . Sein neues Werk zeichnet sich dadurch Wenn er die Geschichte satt hat. aus, daß, entgegen dem gewöhnlichen Gebrauch von zwei bis drei schnellen, tanzmäßig beschwingten Säßen, die einen oder zwei Langsamere, getragenere umfassen, vielmehr die der letzteren Art vorherrschen. Drei solche Säge der dritte mit einigen Verschärfungen des Beitmaßes schließen zwei schnellere ein, von denen der eine ein energisches Losstürmen, der andre ein freundliches Scherzen mit halb verhaltenem Humor zeigt. Jene für den Charakter der Komposition entscheidenden Säße verraten zwar einen Mangel an Fähigkeit, der ganzen Fülle Herr zu werden, mit der sich die Erfivmg ergießt; sie sind aber jedenfalls eine so echte und innige Sprache mit so vornehmem Behandelit alles Einzelnen, daß man dem Komponisten gern auch in seinen anspruchsvollen Breiten folgt. Und dies erst recht dann, wenn so feine Spieler, wie das Holländische Streichquartett", das Werk vorführen.
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Der Berliner Tonkünstlerverein" war es, der fein Eintreten für neues, musikalisches Leben auch dieses Mal bewährte. Darum ist allerdings noch nicht alles, was er bringt, ein Mester. Zwei Creichquartettsätze von Leone Sinigaglia waren mehr nur hübsche Einfälle, und sieben Lieder für Sopran und Klavier von Willem H. Felzer, dem zweiten Geiger jener Quartettgesellschaft, enthielten so viel sagen wir Landesübliches, daß sich der ihnen gewordene Erfolg, zumal gegenüber dem geringeren des Streichquartetts, zwar erklärte, aber nicht rechtfertigte. Im übrigen steckt immerhin so viel gut Gesangliches in ihnen, daß fie für primitivere Ansprüche ein bequemes Material abgeben. Die Sängerin, die sie vortrug, Elisabet Dhlhoff, möchten wir gern wieder hören. Ihr sonorer Mezzosopran ist verhältnismäßig gut gebildet und dem Stimmklang wie der Deklamation nach entschieden sympathisch.
Egoistische Begeisterung. Redner:„ Ja, meine Herren, wenn das so weiter geht, lohnt es sich gar nicht mehr, daß unsre Landwirte sich noch mit dem Obstbau abgeben. Unsee Obsteinfuhr muß daher beschränkt werden" Schauspieler( begeistert flatschend):„ Bravo ! Bravo!"- ( Meggendorfer Blätter.")
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Notizen.
Die Freie Voltsbühne läßt sich am Himmelfahrtsnachmittag die Schmetterlingsschlacht" vorspielen.Das Lessing Theater bringt im Laufe dieses Monats noch einen Novitätenabend; gegeben wird:„ Ein pietätloser Mensch" von Julius Schaumberger und„ Das Fest des Sankt Matern", eine Komödie von Ernst Welisch.
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- Das Ensemble des Neuen und Kleinen Theaters wird in der zweiten Hälfte des Mai in Budapest ein Gastspiel geben. Zur Aufführung gelangen:„ Kabale und Liebe",„ Schwester Beatrir"," Mutter Landstraße" und" Pelleas und Melisande ". Ein Teil der Münchener elf Scharfrichter wird am 26. Mai, abends 9 Uhr, im Künstlerhause eine Vorstellung geben. Der Verein für thüringische Urgeschichte zu Jena will ein Archiv einrichten und die Universität zena zum Mittelpunkt für die vorgeschichtliche Forschung machen.- Erhaltung der Volkstrachten. Der preußische Regierungspräsident zu Minden hat eine Verfügung an die Lebrer Die Geschichte der Bereicherung unsrer Musik mit fremdnationalen der Kreise Minden und Lübbecke und des Amtes Delbrück erlassen, Momenten hat den vorzeitigen Tod eines Mannes zu beklagen, der dahin ihren Einfluß geltend zu machen, daß die Eltern ihre Kinder auch dann bedeutend bleibt, wenn man die an ihn geklammerte, in volks- und ortsüblicher Tracht zur Schule schicken. Im Herbst fünstliche Treiberei mit seinem Ruf abzieht. Anton Dvorschat, sollen in Lübbecke , Minden und Paderborn Ausstellungen von Boltsder vor kurzem im 63. Lebensjahre gestorben ist, hatte sich vom trachten veranstaltet werden. „ böhmischen Musikanten" zum weltberühmten Stomponisten und Konservatoriumsdirektor( erst in New York , dann in Prag ) emporgeschwungen. Vom Herzen seines Volkes, zwar nicht zum Herzen der Völker, aber doch zum Herzen derer gehend, die einen Parademann brauchten, um andre zurückzudrängen, hat er sich in zahlreichen, zumal instrumentalen Kompositionen trop vieler recht derber Züge doch als ein wirklicher Künstler bewährt, der aus einem frischen Inneren heraus thatsächlich etwas, und in der That manches Wohlgefällige, zu sagen hatte.-
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Technisches.
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Japan- Lade. In einer Betrachtung über den Gebrauch des Wortes„ Japan " für europäische Lackerzeugnisse weist L. E. Andes in der„ Chemischen Revue der Fett- und Harzindustrie" darauf hin, daß weder die Chinesen und Japaner, noch indische Völkerschaften ( Birmanesen, Singhalesen usw.) für ihre Arbeiten ein Material verVerantwortl. Redakteur: Paul Büttner , Berlin.-Druck und Verlaa:
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- Gin Kegelgrab ist auf der Feldmark des Dorfes Bredentin bei Güstrow i. M. durch den Schweriner Altertumsforscher Dr. Belt freigelegt worden. In einem von zwei Seiten durch Mauern abgeschlossenen Grabe befand sich noch ein zweites Grab. Man stieß auf Ueberreste eines männlichen und eines weiblichen Leichnams, auf Bronzewaffen und Schmucksachen aus Bronze.- Einen Preis von 3500 Frant schreibt die Stiftung Schnyder von Wartensee aus. Gestellt ist( für das Jahr 1906) folgende Aufgabe: Das Klima der Schweiz , zu be arbeiten auf Grundlage der jegt 37jährigen Beobachtungen der schweizerischen Wetterwarten sowie älterer Beobachtungsreihen." Der Wetts bewerb ist international, doch müssen die Arbeiten in deutscher, französischer oder englischer Sprache geschrieben sein. Letzter Einlieferungstermin( an den Vorstand des Konvents der Stadtbibliothek Zürich ) ist der 30. September 1906. Vorwärts Buchdruckerei u.Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.