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bertreten werden.

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Aus dem Anti- Macchiavell Friedrichs des Großen. Das Berliner Tageblatt" bemerkt dazu: Jn Berlin hieß es und die Konfistationen treffen wieder nur die wogegen Das Schreiben des Oberhofmeisters der Kaiserin an die Stadt- damals, ohne Widerspruch zu finden, daß das Wert auf Anregung unabhängige Presse, die salärierten Kapitalisten­berordneten- Versammlung hat die Aufmerksamkeit weiter Streise auf der Kaiserin vom Spielplan verschwand.- blätter ob ihrer Feigheit vor jeder Verfolgung sicher find Friedrich den Großen gelenkt, der in Sachen der Religion Ansichten Grober Unfug in Bayern . Fünf Parteigenossen waren vom fo tann man sich vorstellen, welche Schwierigteiten daß auch die nichtverkauften Nummern die Abgabe tragen müssen, so vertrat, die weitab liegen von denen, die heute maßgebenden Orts Schöffengericht in München zu je 20 M. Geldstrafe verurteilt worden, die arme, insbesondere die Arbeiterpresse in Als Friedrich noch Kronprinz war, empörte ihn der Chnismus, Als Friedrich noch Kronpring war, empörte ihn der Chnismus, weil sie groben Unfug verübt haben sollten durch den auf die Bucht Oestreich zu überwinden hat und wie gering die Möglich­mit dem Macchiavell in seinem Fürste" lehrte, mit welch nieder- hansvorlage angewendeten Ausdruck Schandgesez. Das Wort ist in feit ist, eine socialdemokratische Bresse in diesem rückständigen Lande mit dem Macchiavell in seinem Fürste" lehrte, mit welch nieder- socialdemokratischen Versammlungen gefallen und hat keinen der zu schaffen. Die Wiener Arbeiter- Zeitung " zum Beispiel zahlt an ein Fürst regieren müffe, um zu Macht Zuhörer benruhigt, im Gegenteil allgemeinen lebhaften Beifall ge- Steuer aus dem Beitungsstempel pro Jahr an 70 000 Gulden, eine und Ansehen zu gelangen. Er verfaßte darauf eine Gegenfunden. schrift, die unter dem Titel Anti- Macchiavell berühmt geworden ist Summe, die natürlich nur durch eine empfindliche, die Verbreitung und Grundsäge enthält, die manchem loyalen Unterthanen am Ende sprach die Angeklagten frei. Das Landgericht als Berufungsgericht hob das Urteil auf und aufs stärkste hemmende Verteuerung des Blattes hereingebracht werden fann. Das nun wird sich ändern; es wird zur Gründung von des neunzehnten Jahrhunderts die Haare zu Berge treiben. Da sprach die Angeklagten frei. unter den Geiferern gegen den Stadtverordneten Preuß, dessen Nede Der Staatsanwalt rief aber hiergegen das Oberlandesgericht an. Beitungen nicht mehr allein Geld, sondern wieder vornehmlich Geist die moralische Urheberschaft für das oberhofmeisterliche Schreiben Dieses verhandelte am vergangenen Sonnabend darüber und nach- und Intelligenz und ein Leserkreis gebraucht werden. So bedeutet zufällt, sich auch die" Germania " befindet, so sei ihr zu Nuß und dem in lebhafter Verhandlung der Oberstaatsanwalt die Aufhebung die Aufhebung des Beitungsstempels die Begräumung eines der Frommen einiges angeführt aus Friedrichs Anti- Macchiavell und des freisprechenden Urteils beantragt und das Gericht zwei störendsten Hindernisse für die Schaffung einer unabhängigen und zwar aus dem elften Kapitel, das handelt Von geistlichen Staaten". Stunden beraten hatte, verkündete der Präsident als Ergebnis ernsten Presse, und die Socialdemokratie wird nicht säumen, die er­Wir citieren nach der ersten deutschen Auflage, die 1741 der Beratung, daß das Urteil vertagt fei. rungene Freiheit aufs kräftigste auszunügen. In einem Lande aber, zweiten Jahre der Regierungszeit Friedrichs des Großen in der Gewissen entschieden. Wie uns ein Privattelegramm aus München immer mehr zum Gespött der Menschen wird, ist eine freie Gestern wurde der Kampf zwischen Staatsraison und juristischem wo alle politischen Werkzeuge so stumpf sind, wo das Parlament Kgl. Universitäts - Buchhandlung zu Göttingen erschien: Dort heißt es:" Als Europa bei dem Verfalle des römischen meldet, wurde das freisprechende Urteil aufgehoben und die Sache Bresse für die vorwärtsschreitenden Parteien die beste Waffe. Reichs ohne Haupt, und ein Raub der Barbaren war, so theilete zur nochmaligen Verhandlung an das Landgericht zurückverwiesen. Nicht zum wenigsten ist die Aufhebung des Zeitungsstempels der man alles in kleine Herrschaften. Viele Bischöfe macheten sich zu Aeußerung groben Unfug erblickt. Es handelt damit nur konsequent; Bersammlungen, in der Presse und im Parlament für dieſe Damit hat das Oberlandesgericht anerkannt, daß es in der unermüdlichen Agitation zu danken, die die Socialdemokraten in Fürsten , und der Bischof zu Rom war ihr Vorgänger. Man sollte hat es doch früher schon den Saß aufgestellt, daß grober Unfug Forderung entfesselt haben, und die Socialdemokratie als die glauben, unter diesem geistlichen Regimente müßten die Leute ein ziemlich glückseliges Leben führen: denn Fürsten , die man wählet, auch da verübt werden kann, wo er infolge eines durch lebendigste, modernste und kampfesfreudigste Partei wird es auch Fürsten , die in einem hohen Alter zur Regierung erhoben werden, Gewohnheit berbildeten Urteils nicht als solcher sein, die die Früchte dieser Steform am reichlichsten ernten wird.- und deren Länder, so wie die geistlichen Staaten, sehr eingeschränkt empfunden werde. find, müßten mit ihren Unterthanen, wo nicht aus Religion, doch aus Staatsflugheit, glimpflich verfahren und ihr Bestes be­Indessen giebet es der Augenschein, daß es in keinem Lande

förderen.

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also im

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Frankreich . Komplottprozek.

empfindet der Amtsrichter fühlt sich als Publikum und entscheidet, Und wenn alle Welt in einem Worte nur berechtigte Kritit daß das Urteil der blöden Menge durch die Gewohnheit verbildet Paris , 18. November. Die Vernehmungen werden fortgesetzt. ist es ist grober Unfug und wird bestraft, das ist das Ideal Devaug giebt zu, Präsident einer Gruppe gewesen zu sein, welche mehr von Bettlern wimmelt, als in den geistlichen einer Rechtspflege.- fich mit royalistischer Propaganda befaßte, doch habe er feinerlei Staaten. Da tann man einen recht rührenden Abriß alles mensch München , 17. November. ( Eig. Ber.) In Fortsetzung der Special- Beziehung zur Patrioteuliga oder zur Antisemitenliga gehabt. lichen Elends sehen; nicht an denen Armen, welche die Freigebigkeit diskussion zum Justizetat beschloß heute die Abgeordneten Déroulède, welcher sodann vernommen wird, versichert seine und das Almosen der Fürsten hinwöhnt; nicht an denen lingeziefern, tam mer, an die Regierung das Ersuchen zu errichten, dahin zu Liebe zur Republik und spricht sich in scharfen Worten die sich an die Neichen hängen, und in dem Gefolge des lleberflusses wirken, daß es der Landesgesetzgebung durch Abänderung des§ 84 gegen das parme aus. Als friechen; sondern an denen abgehungerten Bettlern, welche die Liebe des Gerichtsverfassungs- Gesezes ermöglicht wird, den außerhalb des er hierauf den Präsidenten der Republit an des Fürsten der Nothwendigkeiten des Lebens be Sizes des Schwurgerichts wohnenden Geschworenen auf Ver- greift, erklärt Fallières, er fönne ihm nicht gestatten, raubet, damit er dem Verderben und dem Mißbrauche vor langen Diäten bis zur Höhe von 5 M. täglich zu bewilligen. fo zu sprechen und forderte ihn auf, seine Worte zurückzu­beugen möge, der sich bei dem Ueberflusse einzuschleichen pflegt. Ein von der socialdemokratischen Fraktion eingebrachter Antrag, der nehmen. Déroulèbe weigert sich, von seiten der übrigen An­Ohne Zweifel find die Grundsäge der meisten geistlichen allgemein verlangte, daß die Schöffen und Geschworenen fünftig für geklagten werden verschiedene Stufe laut. Déroulède verwahrt sich Regierungsformen von den spartanischen Gesezen hergenommen, ihre Dienstleistungen Diäten erhalten, wurde dagegen abgelehnt. Dagegen, daß er das Land habe aufwiegeln wollen, er wolle nur nach welchen das Silber verbothen war; nur mit dem Unter- Unser Genosse v. BoIlmar hatte bei Begründung dieses Antrages dem Vaterlande und der Armee Achtung verschaffen. Der Staats­schiede, daß die Prälaten den Gebrauch der Güter fich vor- hauptsächlich betont, daß es auch den Arbeitern ermöglicht behielten, die sie dem Unterthanen genommen haben. Seelig werden soll, an der Rechtsprechung teilzunehmen. So lange diefe fagen fie, find die Armen, denn das Himmelreich ist ihr. teinen Anteil daran hätten, müßte man auch den Ausdruck Weil fie nun gern wollen, daß jedtermann felig werde, so klaffenjustiz" begreiflich finden. Als eine Demütigung aber bemühen fie fich auch jedtermann arm zu machen. würde es sicher von vielen empfunden werden, wenn sie sich um eine Entschädigung erst melden müßten.

Nichts follte erbaulicher sein, als die Historie der Häupter der Kirche, und der Statthalter Jesu Chrifti. Man gedentet barin Exempel untadelhafter und heiliger Sitten zu finden. Indessen findet man darin gerade das Gegenteil: Schandthaten, Greuel, Quellen der ergerniffe; man kann das Leben der Päpste nicht lesen, daß man nicht ihre Grausamkeit und Trenlosigkeit mehr als einmahl verabschenen müßte.

Eine Ansprache an die

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anwalt verlangt, daß gegen Déroulède das Gesetz von 1881 zur Anwendung gebracht werde, welches Beleidigungen des Prä fidenten der Republik bestraft. Déroule de erklärt, Loubet fei in feinem Privatleben ein Ehrenmann, im übrigen halte er, Déroulède, jedoch seine Worte aufrecht. Nach einigen Bes merkungen des Advokaten Falateuf wird die öffentliche Sigung unterbrochen und der Staatsgerichtshof schreitet zur Beschluß­manns war der Maler Franz Kihl aus Charlottenburg an Wegen Majeftätsbeleidigung und Beleidigung eines Schu- fassung über den Antrag des Statsanwalts. Nach der Wiederaufnahme der öffentlichen Sigung verliest ber geklagt, der heute vor der zweiten Straffammer am Berliner Land- Vorsitzende Fallières den Beschluß des Gerichtshofes über den Antrag des Staatsanwalts wegen der von Déroulède gegan den gericht II stand. Der Angeklagte, der ein vielfach vorbestrafter Mensch arten aus, die als eine Beleidigung des Kaisers aufgefaßt wurden. zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Er wurde von zwei Schuyleuten verhaftet und dabei stieß er Nebens- schluß wird Déroulède wegen Beleidigungen des Präsidenten Loubet ist, berübte an einem Sommerabende groben Unfug auf der Straße. Präsidenten der Republik gerichteten Angriffe. Nach diesem Be­Anßerdem belegte er einen Schugmann mit diversen Titulaturen die Angeklagten lärmenden Einspruch. Die Sigung wird dann auf­verlangt das Wort. Da der Vorsitzende dieses verweigert, erheben beleidigender Art. Soweit es sich um die Worte handelte, welche gehoben. Während der langen Unterbrechung der öffentlichen Sizung die Majestätsbeleidigung enthalten sollten, so charakterisierte die Straffammer die intriminierte Keußerung nur als unpassende hatte in den Wandelgängen ein heftiger Streit zwischen den beiden schnobdrige Nebensart. In diesem Buntte erfolgte daher Frei- Journaliſten Dumonteil und Péron stattgefunden, der zu einem sprechung und nur wegen der Beleidigung des Schugmanns wurde Bugenwechsel führte. auf sechs Wochen Gefängnis erkannt.

im

Ausland.

Die Aufhebung des Zeitungsstempels.

-st- Wien, 17. Nobentber.

Italien .

Der Anwalt Déroulèbes

irrer weltlichen und geistlichen Macht beflißen ist; wie ihr Geldgeiz Ueberhaupt fiehet man, wie ihr Ehrgeiz auf die Vermehrung i beschäftiget, das Bermögen des Volkes an ihre Familien zu ziehen, thre Nepoten, Buhlerinnen, oder auch wohl Hurkinder zu bereichern. Wer her Sache nicht nachdenket, bem kommt es fonderbar bor, bab bus Bolt fic von dieser Gattung Fürsten so geduldig unter daß das sich brüden läßet, daß ihm bei den Ausschweifungen und Laffern der Geistlichen nicht die Augen aufgehen, und daß sie von einem geschorenen Haupte leiden, was sie von einem Saupte, das mit Lorberen gekrönet ist, nicht ertragen würden. Rom , 18. November. Deputiertentammer. Auf eine Allein denen, welche wissen, was der Aberglaube bei ben Anfrage Morandis bezüglich der Haager Konferenz erwiderte der Unwissenden und eine gewisse Begeisterung bei den Menschen Minister des Auswärtigen Visconti Venosta , wenn die ers ausrichten tönnen, kommt die Sache nicht so fremd vor. Ste reichten Resultate auch teine vollständigen gewesen feien, so erinnern fich, daß man sich der Religion schon von Alters bezeichneten sie doch einen sehr bemerkbaren Schritt in her bedient hat, sich der Treue des Volfs zu versichern und Das östreichische Abgeordnetenhaus, das so thatenlos dahin- dem Fortschritte der Civilisation und Humanität, nicht nur dadurch, der Widerspenstigkeit der menschlichen Vernunft ein dämmert, hat endlich eine Leistung zuwege gebracht: die Regierungs- daß sie die Schrecken der Landkriege wie der Seetriege mildern, Gebisse anzulegen. Ihnen ist nicht unbekannt, daß der vorlage auf Aufhebung des Zeitungsstempels ist sondern auch dadurch, daß das Princip der schiedsgerichtlichen Ent­Irrtum die scharfsinnigsten Menschen blind machen könne und heute einstimmig angenommen worden. Viel Gifer scheidung proklamiert und in dem Organismus eines ständigen inter­daß nichts fieghafter set, als die Staatskunst derer, für diese überreife Reform zeigten die Herren Abgeordneten just nationalen Schiedsgerichts zum Ausdruck gebracht worden sei. die Simmel und Hölle, Gott und Verdammete herbeizichen, nicht; es hat einen vollen Monat gebraucht, bevor das aus einem Der Erfolg der Civilisation und Humanität, den die Haager ihre Absichten zu erreichen. So wahr ist es, daß die Religion Paragraphen bestehende Gesez erledigt" werden konnte. Es zeigt Konferenz hervorgebracht hat, zeigt sich zunächst in den frevelhaften selbst, der reinste Quell alles unseres Guten, erst durch einen fich auch in dieser eigentlich alle Parteien gleichmäßig berührenden Krieg Amerikas gegen die Filippinos und Englands gegen Trans­beneidenswürdigen Mißbrauch der Grund und Sache der eigentümliche Charakter dieses Parlamentarismus, der vaal. Ursprung alles unseres Uebels wird. im Wesen nichts ist als widerwärtige Heuchelei. So lange nämlich Amerika . So Friedrich der Große 1741. Und heute? sich die Regierungen gegen die Reform sträubten, war das Flottenbauten. Aus Washington wird gemeldet: Das Barlament Feuer und Flamme dafür wurde doch schon Schiffbauamt hat den Bau von 3 Panzerkreuzern mit je einem Der Grund der Englandreife. Jahre 1896 ein Antrag auf Erlöschung dieser Ab­gabe bom 1. Juli 1897 an mit mehr als Zweidrittel- Gehalt von 18 500 Tons, von 3 geschüßten Kreuzern von Generale hat der staiser nach der Vereidigung der Rekruten der majorität angenommen; da aber die Regierung Clary selbst die 8000 Tons, sowie von 6 Kanonenbooten mit geringem Tief­Berliner Garnison im Lustgarten gehalten. Wie der Dt. Tagesztg." Vorlage eingebracht hatte, erwachten im Hause alle Eifersüchteleien gang von 1000 Tons, und 6 anderen Kanonenbooten bes versichert wird, hat der Kaiser den Generalen auseinandergejezt, und die Majorität wich eigentlich nur dem Drucke von außen, als gleichen Typus von 800 Tons bestellt. weshalb er trop der herrschenden Boltsstimmung fie für das populäre Gesez, das eine ihr unsympathische Regierung nach England reifen müsse; er fei durch ein Ber eingebracht hatte, ihre Stimmen abgab. Da vom Herrenhause eine sprechen gebunden, deffen Bruch beleidigend empfunden werden Einwendung nicht zu erwarten ist, wird endlich mit dem neuen müffe. Die Reife trage nach feiner Auffaffung durchaus teinen Jahre, nach der Agitation eines Menschenalters, bas Brandmal politischen, sondern ausschließlich einen familiären Charakter". Gemeindewahlen. Bei ber Wahl in 8 wögen bei Gera diefer Steuer auf Lesen von der Stirnfeite der östreichischen wurde die socialdemokratische Lifte glatt gewählt. Dont den 21 Ge Beitungen verschwunden sein. meinderatsmitgliedern gehören 10 der Partei an. In se önigsberg Der Zeitungsstempel, eine Abgabe von einem Kreuzer waren 16 Mandate zu befezen. Unsere Partei fann auf einen für jebe Nummer einer Beitung, die mindestens schönen Erfolg zurückblicken; bie Höchstzahl der auf unsere Kandi­viermal im Monat erscheint, ist eine der kulturwidrigsten daten gefallenen Etimmen beträgt 2018, so daß wir gegen 1897 " Gewiß wird nun Kommissionsberatung für die Einrichtungen, die ein Staat erfinmen tann. Er macht um 1000 Stimmen zugenommen haben. Endgültig gewählt wurde Vorlage und die Anträge dazu vorgeschlagen werden. das Herausgeben von Zeitungen zu einem Privileg des Kapitalismus, zwar noch fein Parteigenosse, doch ist uns ein Mandat unbedingt Wir fönnen nur wiederholt den Wunsch aussprechen, daß die das Lesen von Zeitungen zu einem Privileg der befizenden Klaffen. ficher, da um dieses zwei Parteigenoffen in Stichwahl find( eine Regierungsvorlage so rasch als möglich aus der Welt ge- Fiskalische Beweggründe waren es wirklich nicht, die den Zeitungs- Folge des Listensystems); außerdem find noch vier Partei­schafft werde. Aus ihr kann mun einmal nichts werden. Sollte stempel fast fünfzig Jahre am Leben erhielten. Er trägt heute nicht genoffen mit Geguern in Stichwahl. In Elmshorn errangen der Welt fie an eine Kommission gehen, so hoffen wir, daß dies nur die viel mehr als zwei Millionen Gulden; bei einem Budget, dessen wir von drei zu besetzenden Mandaten eins; dem zweiten Partei­Bebeutung eines stillen Begräbnisses haben und die Kommission Einnahmen fast 800 Millionen Gulden find, eine lächerlich un- kandidaten fehlten nur 3 Stimmen an der Mehrheit. In Baben­niemals eine Sigung abhalten wird, in der sie sich mit ihr anders Staat direkt unrentabel, denn er verlor durch die aus dem Bestand Velbert ( Rheinproving) tam ein Parteigenoffe als Stadt­bedeutende Summe. Im Gegenteil, diese Steuer war für den hausen( Bayern ) wurde ein Socialdemokrat gewählt. In als zum Zweck der Beisetzung beschäftigt. Die Geschichte des Umfturzgesetzes hat in unseren Augen nichts so verlodenbes, daß des Beitungsstempels entspringende Fesselung aller skräfte, die im verordneter und einer als Erfagmann in Stichwahl. wir sie sich wiederholen sehen möchten." Beitungswesen thätig find, an allgemeinen Einnahmen mehr als die Berichterstattung über den Parteitag. Nach eingehenden Ob die Köln . Volksztg." den nationalliberalen An. Steuer selbst eintrug. Der Beitungsstempel war einfach das Mittel, nicht. Gegen diese nationalliberalen Anträge wendet sich die Märt. auch heute noch als der Inbegriff des Bösen erscheinen, gründlich versammlung ihr Einverständnis mit den Beschlüssen des Hannover trägen ein ebenso schnelles Ende wünscht, fagt sie auffälligerweise wodurch die Entwicklung der Beitungen, die dem öftreichischen Geiste teferaten der Parteigenoffen& Kunert und etwand und mehr als vierständiger Dauer erklärte die Mietlebener Bolts. Bolfsztg.", welche fich gegen die Einbringung der Centrumsanträge unterbunden werden sollte. Allerdings erreichte der Staat auch hier fchen Parteitages. Auch in anderen Ortschaften des Kreises wurden zur jetzt bevorstehenden Debatte wendet. das Gegenteil von dem, was er beabsichtigte: der Zeitungsstempelschen bewirkte die Uebermacht gewisser großer Blätter und brachte so ben derartige Billigungs Resolutionen ohne Vorbehalt einstimmig an­Die National- Zeitung" wendet sich gegen unseren Nachweis, Staat unter die Herrschaft der Blutokratie, die jene Zeitungen genominen. Das Gleiche geschah in einer Parteiversammlung in daß die nationalliberalen Anträge zur Zuchthausvorlage das gründete und fütterte. Was der Zeitungsstempel erstickte, war die Minden . Koalitionsrecht gefährden. Ihre Bemerkungen beweisen jedoch nur unabhängige, volkstümliche Bresse, deren Entwicklung Eine Parteiversammlung in Potsdam erklärte sich nach einem zweierlei: Einmal, daß fie eine Gefährdung des Koalitionsrechts ist in Destreich Jahrzehnte hindurch verhindert worden, und das Ers Referat des Genoffen Schmidt- Velten mit den Beschlüssen in von einer Sicherung desselben nicht zu unterscheiden weiß; und gebnis ist, daß fich Oestreich einer Bresse erfreut, deren Bestechlichkeit, Hannover einverstanden.

Der Kampf, um das Koalitionsrecht. Die Germania " berharrt in Schweigen über die zu erwartende Stellungnahme der Centrumspartei in der Frage des Koalitionsrechts. Die Köln Voltsatg." führt aus:

Partei- Nachrichten.

AM

Gewerkschaftliches.

zweitens, daß fie die Auslegungskünfte der deutschen Justiz weit Ünsachlichkeit, Neigung zu Klatsch und Revolverei in der ganzen Totenliste der Partei. In Elberfeld starb Genosse Ernst niedriger einschätzt als die Arbeiter, die sie zu bewundern reichlichst Welt sprichwörtlich geworden sind. Der Beitungsstempel hat die Leicht. ein alter Stämpfer für unsere Sache schon in den Gelegenheit hatten.- Korruption der östreichischen Presse bewirkt, ihre Unabhängigkeit zer 70 er Jahren, der die ganzen Drangfale des Ausitahmegesezes mit Die Reichs- Kommission für Arbeiterstatistik tritt am stört und den Journalismus, der einst eine Mission war, zu einem durchlämpfte. 15. Dezember zu einer Sigung zusammen. Auf der Tagesordnung steht: häßlichen Geschäft erniedrigt. Die Vernehmung der bei der Fluß und Binnenschiffahrt Im Handumdrehen werden sich die Wirkungen einer verkehrten Beschäftigten; fobann: Schlußbericht über die Erhebungen und Ver. Einrichtung, die ein halbes Jahrhundert alt ist, natürlich nicht be­Berlin und Umgegend. nehmungen über die Arbeitsverhältnisse der im Gastwirtsfeitigen lassen. Aber die Möglichkeit einer Besserung ist durch gewerbe angestellten Personen. die Aufhebung dieser odiosen Steuer geschaffen. Wie wahnsinnig An die Gefellenausschüsse der Jnnungen in Berlin diese Abgabe war, zeigt ein simples Beispiel. Die Steuer wird ge­und dem Regierungsbezirk Potsdam ! Fromme Zeiten. In der Vorrede zu der dramatischen Dichtung zahlt von jeder Nummer, aber es ist gleichgültig, wie oft das Blatt Inter Hinweis auf den Aufruf an die Gesellenausschiffe in Hairan" schreibt der Verfasser Wilbrandt: am Tage erscheint. So zahlen die reichen Blätter von ihrer Tages- Nr. 266 des Vorwärts" wird nochmals bekannt gegeben, daß am " Das Trauerspiel Hairan" ist für die Bühne gedacht und einnahme, die pro Nummer des Morgens und Abendblattes neun Sonntag. den 26. November, vormittags 10 Uhr, in den Armin­geschrieben. Im März 1897 tam es denn auch auf die Bretter, Kreuzer beträgt, ebenso einen Kreuzer, wie die armen, nur einmal ballen, Rommandantenstr. 20, eine Konferenz stattfindet, zu der zunächst des Berliner Theaters in Berlin . Aber nach der zweiten im Tage erscheinenden Beitungen, die für die Nummer vier Streitzer fämtliche Gesellenausschüsse des Regierungsbezirks Botsdam hiermit Aufführung mit amtlichem Berbot bedroht, vielleicht weil die erlösen. Dort beträgt die Steuer 8 Proz. bom Werte, hier 25 Prog.! eingeladen find. äußere Erscheinung des Hairan" an den Stifter der christlichen Erwägt man nun noch, daß die Steuer auch für die lon. Religion erinnerte, wanderte die Dichtung in die Totenkammer." fiscierten Blätter gezahlt werden mußte

Die Kommission der Gesellenausschiffe Berlins und der Umgegend. J. A.: Johannes Wilt, Elisabeth- Ufer 5/6.