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sechsjährigen Wanderzwang, damit sie zu rechten Meistern und nicht zu| Wachs für den Zunftaltar und als Hauptsache die Einzahlung in die Pfuschern werden". Eine unbewußte Selbsteinschäzung dessen, was Handwerkslade. In Würzburg kostete das Meisterrecht, das heißt die Lehrlinge wohl gelernt haben mochten oder in Winterthur über- die Zahlung an die Handverkslade einem zünftigen Meistersohne Haupt lernen konnten. So jagte man denn unter dem heuchlerischen sechs Gulden, einem, der eine Meisterswitwe oder Tochter heiratet Vorgeben: wer nichts getragen, lernt nichts ertragen", die jungen acht Gulden, einem in der Stadt Geborenen fünfzehn Gulden, dem Leute zwangsweise auf lange Jahre aus ihrer Heimat. Denn beim auf dem Landgebiet Geborenen zehn Gulden. Der Ausländer, der Wandern bildeten eine 5-6jährige Frist die Regel. Mitunter kommt das Meisterrecht in der Stadt erwerben wollte, zahlte 20 Gulden, für es vor, daß ein oder das andere Handwerk gegen Zahlung einer Landmeisterrecht 12 Gulden. Landmeister kamen überhaupt billiger bestimmten Summe ein oder mehrere Wanderjahre erläßt. So weg. Die bayrische Schusterordnung verlangte von einem Land­Würzburg, wo die übliche Wanderzeit bei den meisten Handwerken meister 3 Gulden, daneben hatte er 44 Wein und den vier Hand­fünf Jahre betrug, doch unter besonderen Umständen gegen werksgeschworenen eine Mahlzeit zu geben. 1655 berechnete man Zahlung von sechs Gulden per Jahr ein oder mehrere Wanderjahre erlassen im Gebiete von Schleswig- Holstein bei den Schuftern die Kosten der werden konnten. Nur ganz vereinzelt finden sich fürzere Wander- Meisterwürde, immer ohne Bürgergeld und die Auslagen für die fristen. So hatten die Bäcker in Ansbach z. B. nur zwei Jahre zu Meisterstücke, auf insgesamt 20 Taler, wozu noch die Lieferung eines wandern. Wesentlich fürzer war der Wanderzwang auch bei den ledernen Feuereimers an die jeweilige Gemeinde kam. In Ansbach Meistersöhnen. Wie sie mit allem günstiger gestellt waren, so hatten betrug das Meistergeld bei den Bäckern in die Lade 8 Gulden, fie auch meistens nur die Hälfte der Zeit in der Fremde zu bleiben, außerdem 4 Gulden Verehrung an die Geschworenen. welche für die übrigen Gesellen vorgeschrieben war.

Daß die jungen Handwerksgesellen ihre Wanderzeit tüchtig aus muzten, bedarf gar keiner Frage. Deutsche Handwerksgesellen fand man im Mittelalter in Nischni- Nowgorod wie in Byzanz, in Italien , Frankreich , England, furz es gas fein Stulturland, wo solche nicht zu treffen waren. Johann v. Leyden durchzog England, Portugal , Frankreich , Deutschland , Belgien und Holland . Hans Sachs war in Tyrol, Genua , Rom , Lübeck , in Leipzig und im Thüringischen .

Meistersöhne, oder wer Meisterstöchter oder Witiven heiratete, die zahlten nur die Hälfte. Auch die Zeißer Schuhmacherordnung von 1660 begünstigt die Männer von Meistertöchtern und Witwen. Es heißt da: Wenn die Meisterstöchter oder Witwen sich mit einem Schuhmachergesellen verehelichen, soll derjenige, der sie zur Frau nimmt, ein Jahr mit der Mutung zu dreien verschiedenen Morgen­sprachen zubringen. Bei der ersten Mutung, gleich anderen, semen Geburts- und Lehrbrief vorlegen und um das Meisterrecht bitten. Alsdann vor Bekennung des Meisterrechts 3 Fl. in die Lade, Mit reichen Erfahrungen und Kenntnissen kehrte die Mehrzahl 6 Groschen zu Bier, Fl. zum Leichentuch, 3 Groschen für ein der fortgewanderten Gesellen wieder heim. Und doch nützten ihnen Pfund Bachs und 1 Groschen dem Schreiber geben, alsdann eine alle ihre Kenntnisse zunächst wenig zu ihrem ferneren Fortkommen. leidliche Collation den 4 Weltermeistern ausrichten". Sie erleichterten ihnen durchaus nicht die Seßhaftmachung und Beim fogenannten Meisteressen" durfte sich der neue Meister die Erlangung der Meisterwürde. Dazu gehörte vor allen Dingen auch nicht lumpen lassen. Sonst hätte er es von vornherein mit der Geld, und der Egoismus der mittelalterlichen Handwerks- ganzen Sippschaft verdorben. Das übliche war da 1 Tonne starkes meister, denen an einem neuen weitgereisten Mitmeister so gar nichts Bier, einige Kannen Rheinwein, Suppe, genügend Rindfleisch in lag, hatte gar wohl dafür gesorgt, daß die verlangten und not- Rosinen und Mandelbrühe, ein oder mehrere Schinken, ein Gericht wendigen Geldsummen so große waren, daß nur wenige der Gesellen Fische, der notwendige Braten und hinterher Butter und Käse. Reich­an die Erlangung der Meisterschaft denken konnten. War der Geselle lich mußte alles sein, da die Gäste gewohnt waren, sich ein oder nicht von Haus aus vermögend oder kam ihm nicht ein besonderer mehrere Bratenstücke mit nach Hause zu nehmen, auch für die Armen Glückszufall zu Hülfe, so konnte er alt und grau werden, ehe er mußte noch übrig bleiben, von seinem Lohne sich die nötigen Gelder zusammengespart hatte. Damit war denn endgültig der Eintritt in das Meisterparadies Ein raffiniert ersonnenes System, das als erstes Geld, als zweites erkauft. Um die vielen Ausgaben wieder herauszuholen, machte dann Geld und als drittes Geld erforderte, sperrte dem Armen der neue Meister es wie die anderen. Er überteuerte die Konsu ein für allemal den Eingang zur menten, knappste seinen Gesellen die Löhne und ließ fie solange wie Selbständigkeit. mar bor allen Dingen der Unfug der Meisterstücke. mur irgend möglich arbeiten.- Nicht daß der Geselle zeigen sollte, was er könne, das hätte sich viel billiger und leichter erreichen lassen, sondern die Ver­ursachung unerschwinglicher und nußloser Ausgaben war ihr aus­gesprochener Zweck. War es nicht eine an den Haaren herbei­gezogene Verschwendung, wenn die Eßlinger Schneiderzunft 1557 ein so flägliches Gesicht schneidet." folgende Meisterstücke verlangte: Rock , Hose, Wams, Kappe und Klagemantel für einen Adligen. Eine Huzede und ausgeschnittene Schaube für eine Edelfrau. Einen purpurerianischen Rock, Hosen - Schöner Gedanke. Förster( in einem naturgeschicht­und damajtenes Wams für einen Bürger. Eine Burfatin- Sugede lichen Werte Abbildungen der vorzeitlichen Riesenungeheuer be­und eine fchamlottene ausgeschnittene Schaube, und einen trachtend): Donnerwetter, wenn solche Viecher heute noch in unseren Augustiner von Atlas für eine ledige Tochter. Einen langen Nod Wäldern lebten, was für Jag dabenteuer könnte man da von Schomlot und ein kleines Burjatiurödlein für einen Doctor. am Stammtisch erzählen." Hojen, Rock und Wams für einen Handwerdsman. Einen Atlas­mantel und einen Unterrod für eine Bürgersfrau. Einen Leibrock, Hosen und Wams von Zwilch für einen Bauer. Einen Mantel von rheinischem Tuch und ebensolchen Unterrock für eine Bürgersfrau.

Da

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Humoristisches.

Erklärung. Ich möchte nur wissen, weshalb der Tenor " Nun, er hört sich doch auch singen."

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Zutreffend. Kinder, vertragt Euch doch! Friede ernährt Unfriede verzehrt." Schwiegersohn( Rechtsanivalt): Mama, ich bin ganz der gegenteiligen Meinung."

Notizen.

( Meggendorfer- Blätter.")

- Sudermanns Schauspiel Stein unter Steinen"

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Was sollte nun mit den teuren und nuglos angefertigten Sachen geschehen? Die Anfertigung eines Staatsfleides war damals, wo die Elle halbwegs guten Tuches Gulden tostete, auch für den wohlhabenden Bürgerstand eine derartig große Ausgabe und wichtige Sache, daß sich nicht leicht jemand dazu hergab, das Risiko des Meisterstüces zu tragen und feine Kleidungsstüde obendrein von vielerlei Menschen prüfen, befühlen, betasten und herumschmieren zu lassen. Also war der größte Teil der teuren Auslagen zum Fenster hinausgeworfen. Die bayrische Schusterordnung aus dem fünfzehnten Jahrhundert verlangte als Meisterstud aus einer Kuhhaut fünf Baar verschiedene ist bei Cotta, Stuttgart , in Buchform erschienen. Preis 2 M.- Stiefel. Meistersöhne oder solche, die in das Handwerk einheirateten, Hermann Bahr hatte den Antrag erhalten, als Re­brauchten nur die Hälfte dieser fünf Meisterstücke zu liefeu. Ein gisseur an das Deutsche Theater zu gehen. Bahr hat ab­Meister, der auf dem Lande bleiben wollte, brauchte nur ein Paar gelehnt. Flügelichuhe anzufertigen. Wollte ein solcher Landschuster aber die Wärite beziehen, mußte er die vollen fünf Meisterstücke machen. Zu diesen Summen, welche die Anfertigung der Meisterstücke verschlangen, tamen die Unkosten, die so nebenher liefen. Während der ganzen Zeit der Anfertigung der Meisterstücke stand der Meister­kandidat unter der Aufsicht der Handwerksschaumeister. Auch das war naturgemäß nicht billig, die Herren wollten gefüttert sein. In Gera verlangten 1651 die vier Schustergeschworenen während der 14 Tage, während welcher die Meisterstücke fertig sein sollten, nicht nur frei Bier, sondern auch das Essen. Jedoch sollten nicht mehr wie

acht Gulden verzehrt werden.

Belsazar", ein: sinfonische Dichtung von Baul Ertel," hatte bei der 11.aufführung in Bielefeld starken Erfolg.

-Das Münchener Kaim Orchester übersiedelt im nächsten Frühjahr nach Mannheim.

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une fand in der vergangenen Woche in Hamburg statt. Es Der erste Verbandstag der deutschen Vereine für Volks­wurde beschlossen, eine Bibliographie der Vollstunde zu schaffen wurde beschlossen, eine Bibliographie der Vollstunde zu schaffen und eine wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Sammlung der deutschen Volkslieder zu veranstalten. Die Vorarbeiten wurden einer Kommission übertragen.

War der Meisterkandidat auf Grund der gelieferten Meisterstücke für würdig gefunden worden, in die chrsame Zunft aufgenommen zu werden, dann hieß es abermals in den Beutel greifen, um das teure Meisteressen, die Aufnahmekosten und was drum und dran hing, zu be­zahlen. Für gewöhnlich handelte es sich dabei um Gelder für die Ober­meister, für die Schaumeister, die Handwerksgeschworenen, Geld für die Begräbniskasse, für die Einschreibegebühr, für ein paar Pfund Verantwortl. Nedakteur: Paul Büttner , Berlin.- Druck und Verlag: Borwärts Buchdruderei u.Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.

c. Riesenzigarren sind aus Havana in London ein getroffen. Jede Zigarre ist 16% 3oll lang und hat einen Umfang von 6 Zoll. Eine jede wiegt ein viertel Pfund und erfordert einen Boll von 1,50 M. Der Herstellungspreis beträgt für 1000 Stüd 20 000 m.-