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Gefieder nach der ersten Mauser gelbgrün. Da in diesem Falle der Augen zuschauen muß, wie ba eine unsterbliche Seele nach der Farbenwechsel nicht nur durch die Mauser Herborgerufen wird, andern in die Höll abirutscht und mit einem solchem Schwung, daß fondern auch durch Verfärben, so wird das Kleid um so gelber, fie im Fegfeuer gleich gar nummer bremsen tann! Rodelt's nur! je länger es getragen wird. Die Fahnen einzelner Federpartien Rodelt's nur, ihr Malefizpamien, daß euch die leßten Unterröd lopfnamentlich an der Brust, erhalten nach und nach einen orange- aus in die Höh steigen und der Teufel gleich weiß, wo er ampaden forbenen Saum, während der übrige Teil die graugrüne Farbe muß. Beigt's as nur her, eure Waderln und die schwarzen Strümpf beibehält. Nach der zweiten Mauser ist das Kleingefieder der und noch toas dazu, daß euer Schutzengel abschieben muß über dem jungen Männchen rot, wiederum zunächst nur am Fahnensaum, grauslichen Anblick! während der Hauptteil der Feder graue Färbung angenommen Ja, was siech i denn da? Ein Trumm Mensch, das schon zehn hat. Das Rote des Gaumes breitet sich immer mehr nach dem Jahr aus der Feiertagsschul is, schnallt fich Schlittschuh an, wie ein Schafte hin aus, bis es schließlich die ganze Fahne überzieht und laufigs Schuldeandl, und rutscht am Eis umanand. Und natürlich, auch gesättigter erscheint; der bisher orangefarbene Saum wird er is aa dabei, der feine Herr mit sein Zwiderbandl hinter die Ohre nunmehr farminrot. Diese Berfärbungserscheinungen vollziehen waschel! Habt's as net g'bört, daß die Glocken zum heiligen Rosensich aber sehr unregelmäßig, so daß, wie bereits gesagt, nach der franz läut? Hört's net glei auf mit dem Speanzeln, und mit' m britten Mauser taum zwei Männchen in der Färbung gleich find. G'fichterschneiden, und mit dene Nedensarten, die von der Peppen Die Weibchen erhalten nie ein rotes Gefieder und auch Männchen, ins Herz hinein tropfen? die im Käfig gehalten werden, kommen niemals über das gelbe bu Amüfierlarben, du ausg'schamte, was hängst denn du hinaus, doch sollen sie das orangefarbene Kleid bekommen, wenn deine Augen fo weit außer, daß ma's glei an der Knopfgabel puzen fie dauernd im Freien hängen. Andererseits verlieren völlig aus- fönnt? Hat er was g'fagt, dein abg'ichleckter Herzensaff? Hat er gefärbte, also hochrote, Männchen nach der ersten Mauser, die sie was g'iagt, daß deine Kuttelfled vor lauter Freud in die Höh im Bauer überstanden, ihre schöne Färbung und werden zum größten hupfen? Und in Rosenkranz gebft net nei, bu arme, verlorene Leidwesen ihres Pflegers düster grünlichgelb. Das weist darauf Seel, und ausg'rutscht bist aa scho, und der Teufel hat di bei hin, daß die Verfärbung der Vogelfebern unter anderem auch von deine langen Haar? Gelt, da schaugst, wenn di der Teufel mit der freien Luft beeinflußt wird. Gleich dem männlichen Kreuz- der glühenden Zang in dein Hintern zwickt, weil's d'n jegt gar a schnabel erhalten auch die Pirolmännchen und der Blutfinkenhahn so drabit? im Käfig ihr Prachtkleid nicht. Ja, ja, ja, jal
Urser Vöglein spielt auch in der Legende eine Rolle: die Anomalie feines Schnabels soll die Folge des Versuches sein, am ersten Karfreitag die Nägel aus dem Stamm des Kreuzes zu ziehen, wobei das herabriefelnde Blut des Gefreuzigten sein Kleid färbte; auch die Unverweslichkeit und der Trieb, im Winter zu nisten, verdantt nach der Legende der Vogel diesem Befreiungsversuche:
„ Verwesen sollt ihr nicht, der Tat zum Lohne; Die Waldung biet euch nicht das Futter spärlich," So sprach gerührt der Herr mit mildem Tone, " Selbst rauher Winter bleib' euch ungefährlich, Da sollt allein ihr nisten..
So find also die Kreuzschnabel geheiligte Vögel". Aber nicht aus diesem Grunde haben die Gebirgler sie zu Stubengenossen geanacht, auch nicht wegen der Sturzivcil, die die kleinen gefiederten Turner in ihrem Käfig dem Vogelfreund bereiten, sondern aus Aberglauben. Die Vögel sollen nämlich gewisse Strankheitsstoffe" an fich ziehen, und zwar die rechten Krinize die der Männer, die Tinfen die der Frauen.
Wo Kiefern mit Fichten und Tannen untermischt stehen, kommt ber Kiefernkreuzschnabel vor, dessen gleichfalls prächtig rotgefärbtes Gefieder in den verschiedensten Abstufungen vom Mennigrot bis zum dunklen Ziegelrot wechselt. Er ist kräftiger als jener, auch Schwerfälliger, flettert aber doch gewandt an den dünnsten Zweigen auf und ab, hängt sich auch topfabwärts daran und gebraucht Schnabel und Füße ganz nach Art der Papageien.
Ja, was fimmt denn da daher?
D' Frau Muatta mit die zwoa Töchter auf die Gli? Can S' da, Madam, und hat's Ihnen neig'schmissen in den Schneebaufen, daß de dicken Elefantenfüaß zum Firmament aufiftengan? Da fann ja unser Herrgott a halbe Shind lang nimmer aba schaug'n, funft muaß er dös abscheuliche Schafti- Duajti sebg'n, dös wo eahm Sie aufireden!
Bfui Teufi! fag i, pfui Teufi!
Und de Fräulein Töchter, habe die Ehre! Plumpstila, liegt auch schon da! Freili, was ma fiecht, is ja netter, als wie bei da Frau Mama. Aba g'langt denn dös net, daß Ihnen da Herr Verehrer bom Hofball her bis zum Rabel tennt? Muaß er no mehra seb'gn?
Muß Gahna denn der Teufel aa bei der untern Partie dertvischen? er fiecht's scho! Servus, Herr Luzifer ! Da triag'n Samal a Ja, ftrampeln S' nur mit die Füaßerln! Er schaugt scho hin; feines Bröderl in den höllischen Surtübel. Amen!
( Beter Schlemihl im„ Simplicissimus".)
Anthropologisches.
Menschenopfer in Japan und China . In seiner Gröffnungsrede für das Anthropologische Institut für Großbritannien ( 1907) behandelte Präfident Gowland, wie wir im Globus " lesen, auch die altjapanischen Menschenopfer, die bei der Bestattung von Kaisern Gitte waren, worüber in den alten Chroniken ( Nihongi) ausführliche Berichte vorliegen. Im Jahre 2 der chriftlichen Zeitrechnung wurde ein Prinz begraben. „ Darauf", heißt es im Ribongi, bersammelte man seine Diener und begrub sie alle aufrecht im Bereiche des Misajagi ( Dolmen). Sie weinten und schrien Tag und Nacht, bis sie starben durch wurde der Staiser Suinin tief gerührt und sagte, es sei une und verwesten. Hunde und Raben famen und verzehrten sie." Da gerecht, daß jene, die einem tren im Leben gedient, ihm auch im Gs folle darüber beraten werden, ob er auch ferner beizubehalten Tode folgen sollten. Sei es auch alter Brauch, so sei er doch schlecht. fei. Als dann im Jahre 3 die Kaiferin Hibasuhime starb, warf ber Kaiser wieder diese Frage auf, und feine Ratgeber stimmten mit ihm überein, daß es sich um einen bäßlichen Brauch handele. fehr gut die auch anderwärts beobachtete bichwächung eines grauenWas nun folgt, erläutert und an der Hand geschichtlicher Quellen
Eine Kreuzschnabelgesellschaft bildet zu jeder Beit eine schöne Zierde der Waldbäume. Am prächtigsten aber nimmt sie sich aus, wenn dider Schnee auf den Zweigen liegt. Dann heben sich die roten Bögelchen von der weißen Laft und dem düsteren Nadelgrün lebendig ab und wandeln den Fichtenwipfel zu einem Christbaum um, wie er schöner nicht gedacht werden kann. Zu der ansprechenden Färbung gefellt sich ihr frisches, fröhliches Leben, ihre stille ununterbrochene Regiamkeit. Die Männchen lassen das einfache, aus eigentümlich flirrenden und zwitschernden Tönen zusammengeschte Biebeslied hören, produzieren sich auch in fleinen Flugfünften, bis fie ein Weibchen gefunden haben. Mit diesem trennen sie sich von der Gesellschaft und richten die Kinderwiege her, die so schön und so fest und so dicht zusammengewirkt ist, daß man nicht begreift, wie sie dieser so ungeschickt aussehende Vogel mit seinem Streuz- bollen Opfergebrauches und die Einschiebung eines Bildes für den Schnabel hat anfertigen fönnen.
Kleines feuilleton.
Missionsprebigt
des P. Josephus gegen den Sport. Liebe Christengemeinde! Jm vorigen Jahr habe ich euch den Unzuchtstenfel geschildert, der wo bei schlampeten Frauenzimmern unter dem Busentlichel wohnt oder gleich gar auf der nadeten Hant figt, wenn fie ihre seidenen Fezzen so weit ausschneiden. Er freut fich über die höllische Wärme, de wo beim Tanzen aufafimmt und rapiti capiti hat er den christlichen Jüngling beim Heft, mit dem er bielleicht liebevoll die giftigen Dünft aufichmedt. Apage Satanas! fag i, apage du Höllenfürst! Aber natürlich die Menscher müssen flanteln, und wenn die Röd fliegen, merlen sie nicht, daß ihnen der Spirigankerl den Taft pfeift.
Liebe Christengemeinde! Jezt haben wir aber noch einen anderen Unzuchtsteufel, und der ist gleich gar ein Engländer und Heißt Sport. Jesses Marand Joseph Benn man mit leiblichen
zu opfernden lebenden Menschen. Der Kaiser sagte, schon früher habe er das Mitbegraben Lebender als Mißbrauch erkannt, aber was dafür an die Stelle setzen? Da schlug fein Ratgeber Nomi no Sufune vor, er wolle hundert Tonarbeiter aus dem Lande Jdzumo tommen Icffen, denen er, nach ihrem Eintreffen. Anleitung gab, Figuren in Menschen oder Pferdegestalt zu formen, fowic allerlei andere Gegenstände, die er dem Kaiier zeigte und wobei er Sprach: Möge es mum für die Zukunft ein Gefeß sein, diese Tonfiguren an Stelle der lebenden Menschen zu setzen und fie auf den Tumuli aufzustellen." Da war der Kaiser hocherfreut und dankte Nomi no Gufune. Die Tonfiguren aber benannte man fortan Haniwa( Tonringe) oder Tatemono( aufgestellte Dinge). Der Kaijer erhob diese Art des Ersatzes zum Gesez und wies den herbeigerufenen Tonarbeitern einen besonderen Arbeitsplatz an.
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In China find derartige Menschenopfer schon 678 vor Chriftus bezeugt; in einzelnen Fällen handelt es sich um 66 und 177 Ge opferte, auch die Konkubinen der Kaiser waren dabei, sofern sie noch fein Kind geboren hatten. Im Jahre 117 vor Chriftus kommt dami die Nachricht vor, daß man Steinfiguren von Menschen und Pferden auf dem Grabe von Hohfi- ping aufgestellt habe. Biele der alten japanischen Tonfiguren, die man heute als tsuchi ningyo bezeichnet, haben sich erhalten und find von Gowland abgebildet worden. Sie zeigen zum Teil recht primitive Formen.