von einer heftigen Sehnsucht nach seiner betagten Wutter ergriffen
Verhandlung den
Dermischtes.
Angeklagte behauptet, hatte feine Ehefrau Eigenschaften, die ein Gestalt hoher Brotpreise die Kosten für die Flotte tragen, Gine} Zusammenleben mit ihr unerträglich machten. Im Jahre 1896 Disfusion folgte dem beifällig aufgenommenen Vortrage nicht.- jandte er fie nach Deutschland zu ihrer in Darmstadt lebenden Unter Vereineangelegenheiten gab der Veritzende bekannt, daß die Kein Tag ohne Grubenunfall. Seit Anfang ieies Jahres Mutter zurüd. Von einer dauernden Tremmung oder einer Parteitagsprotokolle nur noch bis zum 1. February ausgegeben i notein Tag bergangen, an dem nicht irgend ein Grubenunfall Ehescheidung fei teine Nede geweien. Schon ein Jahr werden, daß am 18. Februar ein Familienabend bei Graumann und Verunglückten oder Toten zu berichten war. Heute berichtet sväter, im Januar 1897. ging der Angeklagte mit einer andern am 12. März eine Urania- Vorstellung stattfindet. man wieder aus Rattowig von einem Grubenugind auf den Deutschen , einem Fräulein 9., eine neue Ehe in New York ein. Wie die Bauanschläger waren am Dienstag bollzählig berlicherweise nur ein Menschenleben zuen Opfer fict, ein zweiter ArFür obznio bei Sen Gruben dem diesmal glüd: der Angeklagte behauptet, sei er sich der Strafbarkeit seiner Handlungsweise gat nicht bewußt gewefen. Im Februar 1897 jei ber jammelt. Finke erstattete den Bericht über die durch Beendigung beiter it schwer verlegt Die Nachricht lautet: Wie das„ OberAngeklagte mit feiner Frau nach Deutschland zurückgekehrt, weil er des Ausstandes erzielten wohnbedingungen, wie ſite in der gemein leitiche Tagebt." meldet, wurde in dem Paulinenſchadt der Fürſtlic Hohenloheichen Alfredgrube bei Hohenlohenhütte son herabstürzenden worden sei. Zunächst hätten sie sich anderthalb Monate in Paris 12. Januar vereinbart wurden. Danach ist der von den Arbeitern chien ein Bergmann eiichlagen und ein anderer schwer verlegt. aufgehalten und 20 mir jeien dann nach Berlin gereist. wo die aufgestellte ontarif mit nur wenigen Abänderungen bis auften Mutter des Angeklagten wohnt." Hier erhielt Chevalier weiteres von den Unternehmern anerkannt worden. Der Streit In Leipzig wurde geitern die gesamte, aus dem Ghepaar und hat genau 29 bald eine ausfömmliche Stellung. Inzwischen hatte seine now, better erste Frau von seiner ziveiten Verheiratung erfahren und die Arbeiter zu enden. Augenblicklich sind noch 33 Ausitandige Wohnung mit dem Tode ringend vorgefunden. Die Behörde stellte feinen Aufenthalt ausgefundschaftet. Sie erstattete Ungeige und zu unterſtügen, die vorläufig nicht untergebracht werden konnten. eine Vergiftung fest und veranlagte die Ueberführung der Familie Chevalier wurde verhaftet. Nach dem Reichsgefez vom Diefelben erhalten wie bisher ihre Unterstützung. Es hat deshalb nach dem Krankenhaus, woselbst an dem Aufkommen der Eingelieferten 1. Juni 1870 verliert ein Deutscher die Staatsangehörigkeit, wenn noch jeder arbeitende Bananschläger mindestens 50 Pfennig gezweifelt wird nicheinend hat das Weißborische Ehepaar sich gleich- Unter Verschiedenes" zeitig mit den Kindern vergiftet. Not wird als Motiv der verer sich 10 Jahre im Ausland aufgehalten hat. Nach§ 21 des Gewurden die Arbeitsverhältnisse bei den Firmen Lehmann in der zweifelten That angenommen. pro Tag zum Streitfonds zu zahlen. fetes beginnt aber für denjenigen, der sich im Besiz eines Reile: Memelerstraße und Franke lebhaft besprochen, und den dort bepapieres oder Heimatscheines befindet, der Verlust mit dem Zeitpunt schäftigten Arbeitern anheim gegeben, die Ausführung von schlechteren des Ablaufs dieser Papiere. Nun ist festgestellt worden, daß dem Arbeiten zu unterlassen, sowie bei Verweigerung der Tarif Angeklagten im Jahre 1886 von der Militärbehörde in Leipzig ein auf fünf Jahre lautender Reserve- Urlaubsschein ausage lofort die Arbeit einzustellen. Ein Antrag: allen Bauanschlägern, welche sich zwar an der Lohnbewegung nicht be= ausgestellt worden ist, so daß die Friſt des Aufenthalts im Auslande teiligten, fann auf Verlangen die Arbeitsberechtigungstarte verabfolgt erst mit dem Jahre 1891 beginnen würde. Der Angeklagte behauptete. werden, wenn sie die Arbeit unter den neuen Bedingungen aus daß er einen solchen Urlaubsschein sich nicht besorgt babe. Staats- führen und sich verpflichten, die bisherigen Beiträge zum Fonds nachzuzahlen, wurde angenommen.
Staatsanwalt Liebenow beantragte unter den obwaltenden Um: ständen die Freisprechung des Angeklagten, da dieser wohl in gutem Glauben gehandelt und seine Angehörigkeit zum deutschen Die Droschkentutscher hielten am Mittwoch in der NordReich als erloschen betrachtet habe. Dieselbe Ansicht vertrat Rechts- deutschen Brauerei eine öffentliche Versammlung ab. Der Referent anwalt Bruck. Der Gerichtshof tam jedoch zur Verurteilung des Hermann Schulz führte unter anderem aus: Bei dem Fuhrherrn Angeklagten . Er nahm an, daß nur der Angeklagte den Urlaubspaß von Finger in der Gerichtsstraße haben sieben Kutscher die Forderung der Militärbehörde erhalten haben könne. daß dadurch die Frist des gestellt, ihnen entweder 30 Prog. von der Tageseimahme über 10 m. Verlustes der Staatsangehörigkeit unterbrochen, der Angeklagte oder über 12 M. 2 M. Lohn, oder den Ertrag der Zuschlaguhr zu Deutscher geblieben und sich auch dessen bewußt gewesen sei. Mit betvilligen; Finger habe diese Forderung abgelehnt und gleichzeitig Rücksicht darauf, daß der Angeklagte feine erste Frau, mit der er acht einen der Kutscher gemaßregelt, weshalb auch die übrigen Kutscher die Jahre zusammengelebt, doch in recht unschöner Weise abgeschoben Arbeit niederlegten. Dieser Streit habe damit geendet, daß die habe, verurteilte ihn der Gerichtshof zu einem Jahre Gebetreffenden Kutscher andere Arbeit und der Fuhrherr andere Kutscher fängnis. Der Antrag auf Haftentlassung gegen Bürgschaft von bekommen haben. Aus Anlaß des Vorganges bei Finger hätten die 1500 M. wurde abgelehnt.
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Fuhrherren in ihrer Organisation beschloffen, falls diese Forderung Die Zimmervermieterin als Gewerbetreibende. Eine Frau noch an anderen Stellen erhoben werden sollte, würden sie ganz Feudera, die ständig vier möblierte Zimmer vermietet und ihre energische Maßnahmen dagegen. treffen. Eine Folge dieses Beschlusses Mieter auf Wunsch auch beföftigt, sollte sich gegen das seranten scheine es zu sein, daß der Fuhrherr Durst am Nordbafen, der Versicherungsgesez dadurch vergangen haben, daß sie bisher besondere Leute zum Wagenwaschen hielt, diese Einrichtung ihr Dienstmädchen nicht bei einer Krankenkasse mit dem 1. Februar abschaffen und den Kutschern die Pflicht gemeldet habe. Das Schöffengericht verurteilte sie zu einer des Wagenwaschens auferlegen wolle. Wegen diefer Angelegenheit Geldstrafe. Ihre hiergegen eingelegte Berufung begründete in einen Streif einzutreten sei nicht ratsam, dagegen empfehle es Frau F. damit, daß sie feine Gewerbetreibende und ihr Mädchen sich, mit dem Fuhrherrn Durst in Verhandlungen zu treten. Weiter deshalb nicht versicherungspflichtig sei. Das Landgericht wies der Referent darauf hin, daß es notwendig sei, auf jedent Hofe stellte fest, daß Frau F, die nur ein Kind besitzt, eine größere einen Vertrauensmann zu bestimmen, und niemals eine ArbeitsWohnung lediglich zu dem Zwecke gemietet habe, um aus dem niederlegung zu beginnen, ehe nicht die Agitationsfommission davon Vermieten des größten Teils der Wohnung einen erheb in Kenntnis gesezt ist. In der sehr lebhaften Diskussion wurde lichen Teil ihres Unterhalts fortgesezt zu gewinnen. Unter hauptsächlich betont, daß das Wagenwaschen, was jetzt meistens diesen Umständen sei, führte das Gericht aus, Frau von den Kutschern besorgt wird, von besonderen Arbeitern Feudera als Gewerbetreibende anzusehen. Sie betreibe verrichtet werden müßte, und daß es auch nicht unbillig ein der Gastwirtschaft verwandtes Gewerbe. Das in diesem wäre, wenn man von den Fuhrherren verlangen würde, daß Gewerbebetriebe mit Reinigungsarbeiten und ähnlichen Verrichtungen sie den Kutschern die Livree liefern, oder doch eine angemessene Entbeschäftigte Mädchen fei eine Gewerbegehilfin und somit verschädigung dafür zahlen. Die Versammlung nahm eine Resolution sicherungspflichtig. Frau F. habe sich also, indem sie die Anmeldung an des Inhalts: Die Kollegen haben von Forderungen und Arbeitsbei der Krankenkasse unterließ. strafbar gemacht. Wenn die Angeklagte niederlegungen in jedem Falle so lange Abstand zu nehmen, bis sie einivende, fie habe das Mädchen als„ Mädchen für alles" angenommen, durch Vermittlung des Hofvertrauensmannes mit der Agitationsso sei zu bemerken, daß es nicht darauf, sondern lediglich auf die fommission Rücksprache genommen haben. In eiligen Fällen, wo thatsächliche Gestaltung des Vertragsverhältnisses antomme. feine solche Rücksprache möglich ist, ist dem Nate der AgitationsFrau& legte Revision ein und wiederholte ihre früheren Ans- fommission nachzukommen. Die Versammlung beschließt ferner, vorführungen. Der Straffenat des Kammergerichts wies aber läufig von jedem Streit aus Anlaß einer Forderung einschließlich das Rechtsmittel als unbegründet zurück, indem er mit dem des Wagenivaschens Abstand zu nehmen. Landgericht annahm, daß ein stehendes Gewerbe" im Sinne des§ 1 des Krankenversicherungs- Gesezes betreibe, per in dem Umfange und zu dem zwede, wie die An geflagte, möblierte Zimmer vermiete.
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Der Aufforderung
Rastermeier jein jechs Monate altes Kinder In Meerane hat gestern morgen der Weber Karl mit einem ermordet und sich alsdann erhängt. Das Motiv der That ist unbekannt. Ueberschwemmung im Neckargebiet. Stuttgart , 18. Jan.
Jufolge ſtarter Regengiffe find im ganzen Gebiet des Neckars die Flüſſe über die Ufer getreten und niedrig gelegene Städte und Dörfer sind teilweise überflutet. Der Verkehr von einem Ort zum
andern ist vielfach unterbrochen, doch ist bisher kein schwerer Schaden entstanden. Der Regen hat aufgehört.
Aus dem Goldlande Klondyke. Aus New York with in Klondyke sind ohne Obdach infolge einer Feuers brunst, welche meldet: Eine große Anzahl Einwohner von Dawson Cith in den gesamten Geschäftsteil dieser Stadt eingeäschert hat. Es herrscht
eine Temperatur von 40 Grad Kälte.
14,80 13,90| chweinefleisch 14,30 13,50 talbfleisch
14,30 13,00 Gier
1kg 1,60 1,10
*,
*) Weizen Roggen Futter- Gerste Hafer gut
1,80 1,-
13,80 13,- Hammelfleisch
1,60
15,20 14,40 Butter
2,60
2.
utittel
60 Slid
6,- 3,
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gering
13,50 12.80 Karpfen
1 kg
2,20 1,20
# 4,
4,- Pale
2,80
1,40
7,
4,60 Bander
2,50
1,
40,
25,-
Dedite
2
45,
25,- Bariche
1,60 0,80
70,
30,- Schleie
2,80
1,40
7,
5,- Bleie
1,40
0,80
1,60
per Schot
12,
3,
Richtstroh Hent
†) Grbsen Speiicbohnen Linien Kartoffeln, nene 1,20 rebje Rindicijd), Stente 1 kg do Bauch 1,20 1,- *) Grmittelt pro Tonne von der Gentralftefte der Prent Land: wirtschafte fammer Notierungsstelle und urgerechnet vom Polizet: präsidium für den Doppelcentner. †) Kleinhandelspreise.
Produkten marft vom 18. Januar Der Getreidemartt tonnte sich trot anhaltender Inlandsofferten heute nicht befestigen, da Paris auf angebliche Saatenstandsbeschädigungen in Frankreich sehr feste Tendenz meidete und auch die Börsen Nordameritas erholt waren. Ferner fam in Betracht, daß man die hiesige naßkalte Witterung als ungünstig für die Saaten ansieht. Es wurden einige Dedungstäufe vorgenommen, wobei Weizen und Roggen allmählich bis 0,50 M. anzogen. Safer lag still, be hauptet. Rüböl sehr fest auf höhere Preise in Paris und Amsterdam , sowie unbefriedigende Delsaaternte Ostindiens. Bei uns wurde der Artifel vis 0,30 M. besser bezahlt. Spiritus lag ruhig, 70er loco 47,10 m. unverändert. Eier Bericht vom 18. Januar. Noriale Gier je nach Qualität von 4,80-5,- Wt. per Schock. Aussortierte fleine Ware je nach Qualität von 3,70-3,90 W. per Schock. Tendenz: Still.
Witterungsübersicht vom 18. Januar 1900. morgens 8 1hr.
Stationen
Barometer
stand mm
Windrichtung
Windstarte
Wetter
Temp. n. C
6° 4° N.
752 O
3 bededt
-1
750 30
1 Nebel
Swinemde Hamburg Bertin 751 SO Wiesbaden 754 23
Wien
2 bedeckt
3 bedeckt
3 bedeckt 2 bedeckt
Stallonen
Barometer
stand.mm
Wind
richtung
766 OD 766 WNW 752 NW 760 N
Winditärte
Wetter
Temp. 1. G.
Schnee- 10 3bedeckt
4 heiter 6wolfig
-9 5
3wolfen!
753 23 753 23 Wetter Prognose für Freitag, den 19. Januar 1900. Zunächst noch trübe mit geringen Niederschlägen, nachher aufflarend, bet Berliner Wetterbureaut.
Gestern abend entschlief sanft nach furzem Leiden mein lieber Mann, unser guter Vater und Bruder, der Rendant der All
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gemeinen Orts Krankenkaffe ( fr Meyersche)
Albert Gommert
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im 68. Lebensjahre. Alle, die den Verstorbenen gekannt haben, werden unferen Schmerz ermessen fönnen.
Die Beerdigung findet am Sonntag, den 21 d. M., nach mittags 31 Uhr, von der Leichen: halle des Dom- Kirchhois hier, Müllerstr. 72/73, aus statt. Die trauernden Hinterbliebenen. Wwe Albert.Gommert geb.Freitag
Am 16. Januar verschied sanft nach furzem Leiden unser Rendant, Herr
Albert Gommert
int 68. Lebensjahre.
Er war den Unterzeichneten nicht nur ein Muster von Kollegialität und Pflichttreue und guter Borgeietter, sondern auch ein väterlicher Freund und Berater.
Sein Andenten wird uns unvergeß270,5 lich bleiben! Die Beerdiging findet am Sonntag, 21. Januar, nachmittags 312 Uhr, von der Leichenhalle des Dom- Kirchhofs hier, Müllerstr. 72/73, aus statt. Die Beamten der ,, Allgemeinen Orts Krankenkasse gewerblicher Arbeiter und Arbeiterinnen( Bahlstelle I u II).
Die Monteure, Rohrleger und Helfer hatten am Sonntag eine gutbesuchte Branchenversammlung anberaumt, in der Masiatich über die Lohn- und Arbeitsverhältnisie im Berufe sprach. Die Dis fussion, die sich im Sinne des Referenten bewegte, war eine rege Wegen Bewucherung des Grafen Clans von und zu und wurde einstimmig eine Resolution angenommen, in der sich die Egloffftein sollten sich gestern der aus der Untersuchungshaft vor- Richtorganisierten verpflichteten, dem Deutschen Metallarbeiter- Verband geführte frühere Lieutenant Adolf Beckh, der Privat- Stallmeister beizutreten. 35 Teilnehmer traten der Organisation bei. Herbert Dietel und die Pferdehändler Albert Beder und Julius Johannisthal. Sier tagte am Mittwoch eine öffentliche VerHeymann vor der zweiten Strafkammer des Landgerichts I versammlung, welche sich mit den bevorstehenden Gemeindewahlen beantworten. Beim Aufruf fehlte der Angeklagte Dietel, der nach schäftigte. Stadtverordneter Dupont Berlin legte in einem eineiner eingelaufenen Anzeige vom Pferde gestürzt fein und sich den gehenden Vortrage dar, welches Intereffe die Arbeiterschaft an einer Fuß verstaucht haben sollte. Es handelt sich bei dem Brozeß um Vertretung in der Gemeindeverwaltung hat. Jur der Diskussion, eine Slarlegung der Verhältnisse, die den Grafen v. Egloffftetu auf welche fich sehr lebhaft gestaltete, die abschüssige Bahn gebracht haben und die Anklage ist im wefent einzig erschienene Gemeindevertreter Herr Kurt, die bisherige ziemlich frischen nordwestlichen Winden und sinkender Temperatur. versuchte zunächst der lichen durch die Angaben hervorgerufen worden, die Graf Egloffstein Gemeindeverwaltung in Schuß zu nehmen, verhehlte aber in seinem eigenen Strafprozeß gemacht hat. Staatsanwalt anderseits nicht, daß auch manches noch zu wünschen übrig Liebenow hielt eine Trennung der Sachen für unzweckmäßig und bleibe. Der Zustand der Bürgersteige sei geradezu unter aller beantragte die Vertagung. Rechtsanwalt Morris widersprach würde und würde er die Wahl eines socialdemokratischen Vertreters diesem Antrage, da der erste Angeklagte in Unterfuchungshaft size, nur begrüßen. An der weiteren Diskussion beteiligten sich noch die die beiden andern Angeklagten unbescholtene Leute seien und der Genossen Mann, Scheher und die Herren Pein und Riedel. Bevor Hauptbeteiligte unter seineni Eid heute im Gegensatz zu den früheren letzterer zu Wort kami, wurde auf Antrag Arone die Aufstellung des Aussagen Bekundungen machen würde, die die Unschuld der An- Kandidaten vorgenommen, da dies infolge der um 10 Uhr eingeklagten sofort darthun würden.- Rechtsanwalt Beher schloß sich tretenden Polizeistunde nachher nicht mehr möglich gewesen wäre. Diesen Ausführungen an. Der Gerichtshof lehnte eine Trennung ab, Gegen eine Stimme wurde hierauf Genosse Mann als Kandidat hielt vielmehr die Sache für so wichtig, daß er dieselbe nach nominiert. Herr Riedel, welcher mum 10 Minuten vor 10 Uhr zum allen Richtungen hin aufzuklären wünschte. Es wurde daher ort tam, stellte sich der Versammlung als Anhänger der beschlossen, die Vorakten des Prozesses Egloffstein und einer gleich mittelstandsparteien vor. Aus seinen Ausführungen ging jedoch falls gestern angestandenen und unerledigt gebliebenen Straffache nicht klar hervor, was er eigentlich wünschte. Der Redner wider Dietel und Tennhaef einzufordern und sämtliche in der Schuß- sprach bis die Polizeistunde herangerüdt. war. schrift des Verteidigers benannten Zeugen, darunter den Major des Gendarmen, die Versammlung zu schließen, ikani der Genosse v. Rohr, den Oberstlieutenant a. D. v. Hiller, die Rechts Mann nicht nach, berief sich vielmehr auf eine Kammergerichtsanwälte Hugo Marcuse und Gelpde, mehrere Pfandleiher und Entscheidung, wonach, wenn feine Getränke mehr ausgeschänkt werden, Pferdehändler, den Pferdestall- Befizer Julius Beermanu u. a. eine Bersammlung auch nach Eintritt der Polizeistunde weitertagen zu vernehmen. Der Antrag, den Angeklagten Bech aus der Haft fann. Hierauf löfte der überwachende Gendarm die Versammlung zu entlassen, wurde vom Gerichtshof abgelehnt, da der Angeklagte auf. Dadurch war es dem Referenten nicht mehr möglich, die Ausdes ihm zur Last gelegten Vergehens dringend verdächtig sei und die führungen der Gegner zu widerlegen, doch wird in einer nochmaligen Höhe der zu erwartenden Strafe Fluchtverdacht begründe. Versammlung das Verfäumte nachgeholt werden. Gegen die Auflösung wird der Beschwerdeweg beschritten werden. Metallarbeiter- Verband Al ug Baumschulenweg. Am Sonntagnachmittag tagte hier eine vom Der unterzeichnete Vorstand erfüllt hiesigen Vertrauensmann einberufene Voltsversammlung, welche sich hiermit die traurige Pflicht, mitzuteilen, Der Wahlverein für den vierten Wahlkreis( Südoft) mit der bevorstehenden Gemeindevertreter- Wahl beschäftigte. Stadt- daß nach beinahe vierzigjähriger tagte am Dienstag in Brüders Saal in der Waldemarstraße. Vor verordneter Bruns hatte das Referat übernommen. Der Vortragende Thätigkeit der Rendant unirer Staffe, Eintritt in die Tagesordnung wurde das Andenken des verstorbenen legte unsere Forderungen in ausführlicher Weise dar und forderte Herr Mitgliedes Hermann Hoffmann in der üblichen Weise geehrt. Dann die Arbeiter auf, sich zahlreicher als bisher an den Gemeinde- Albert Gommert, hielt Reichstags- Abgeordneter MoIfenbuhr einen Vortrag über wahlen zu beteiligen. An der Dishission beteiligten sich die Flottenvorlage. In anschaulicher Weise legte der Redner dar, unfere Genossen und rügten und rügten verschiedene Mißstände. die am 16. Januar 1900 verstorben ist. daß alle die Gründe, welche die Flottenfreunde für Ver- sich am Orte in unliebsamer Weise bemerkbar gemacht haben. Der Verstorbene war allen ein Vor: mehrung der Kriegsschiffe vorbringen, hinfällig, find. Unter Sodann wurden als Kandidaten für die Gemeindevertreter- Wahlen bild großer Bilichttreue und hat feinem ben 21 Januar, nachmittags 21, Uhr, anderem wies der Vortragende auch zahlenmäßig nach, daß Gerisch und Krebs aufgestellt. Das Wablkomitee bilden: Posten in allen Anforderungen bestens Deutschland gar nicht im stande sei, so viel feetüchtige Leute zu Bietich, Schieffe, Mieklei, Krone und Caro. Zum Schluß machte der stellen, als zur Bemanmung der geforderten Schiffe notwendig sind. Vorsitzende darauf aufmerksam, daß von 15. bis 31. Januar die Schon gegenwärtig werde ein Biertel der Matrosen für die Kriegs- Wählerlisten ausliegen. Für diejenigen, welche verhindert sind, selbst schiffe der Bevölkerung des Binnenlandes entnommen, und mn nachzusehen, wird der Bertrauensmann Paul Krebs, Baumschulen drei Viertel könnten aus der seemännischen Bevölkerung entnommen straße 32, die Listen einsehen. werden. Nach der neuen Borlage würde die Bemannung In Wilmersdorf beschlossen die Parteigenossen am 16. d. M. 1111r zu einem Drittel aus den feeniännischen Kreisen entnommen werden können, während sich zwei Drittel aus in einer Versammlung, fich an den Gemeinderatswahlen zube General Versammlungen Digitebern zur Nachricht, daß den Bewohnern des Binnenlandes rekrutieren müßten. Wenn teiligen. Die Wählerlisten liegen vom 15.- 30. Januar zur Einsicht der Kranken- u. Sterbefaffe uniere Kollegin Führer eines Handelsschiffes feine Matrofen in diefer aus, Wer nicht in der age ist, die Liſten einzusehen, möge fich bei aller gewerblichen Arbeiter Emma Willner Weise zusammensetzen wollte, so würde man ihm mit Recht den Witte, Berlinerstr. 40, melden. Schönebergs u. Berlins Vorwurf machen, daß er Schiff, Ladung und das Leben der Mann- Allgem. Kranken- und Sterbekasse der Metallarbeiter.( E. H. 29( Eingeichr. Hilfstaffe N.[ 115] 132.) am Mittwoch, den 17. d Mis, vers schaft leichtsinnig aufs Spiel gejezt habe. Zum Schluß berührte der Samburg.) Sonnabend, den 20. Januar, abends 8 Uhr, bei Bendling, im Totale v. Obst, Grunewaldstr. 110. storben ist. Redner die Aussichten, welche die Vorlage im Reichstage hat. Er Goethe und Stantstraßen Ede: Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Tagesordnung: Ehre ihrem Andenken! wies darauf hin, daß die Entscheidung beim Centrum liege, und die des Wiastenballs findet die Auszahlung des Krankengeldes Freitagabend d. Borstandes. 3. Neuwahl d. Gesamt: Freitag, nachmittags 3% 1hr, 1. Sassenbericht. 2. Jahresbericht. 3. Innere Staffenangelegenheiten. Wegen 1. Jährl. Kaffenbericht. 2. Bericht Die Beerdigung findet hente, Agrarier, obwohl an sich feine Flottenfreunde, doch die 8 Uhr statt bei Burganger, Kantstr. 44. vorstandes. 4. Berschiedene Kaffen: von der Leichenhalle des Markus Rich Vorlage bewilligen würden, 11111 die Gelegenheit zur Gr- Allgem. Kraufen und Sterbekasse der Metallarbeiter( E. S. Angelegenheiten. 265/3 hois in Wilhelmisberg statt. höhung der Getreidezölle zu benußen. Das sei eine Frage, Samburg). Filiale Berlin 6. Sonnabend, den 20. Januar 1900, abends Bünftliches Ericheinen ist unbedingt Um rege Beteiligung bittet die dem Arbeiter sehr nahe gehe, denn er müsse schließlich in 19 Uhr, Aderir. 123 bei Diece: Mitgliederversammlung. notwendig. Der Vorstand. 23/5: Die Ortsverwaltung. Verantwortlicher Redacteur: Peut John in Berlin . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von May Bading in Berlin .
aber
Versammlungen.
vorgestanden.
Ehre seinem Andenten! Der Vorstand[ 270/4 der Allgemeinen Orts- Krankenkasse gewerbl. Arbeiter und Arbeiterinnen. Am Sonntag, d. 28. Januar er.. bormittags 10 Uhr:
=
Todes Anzeige. Am Dienstag, den 16 Januar, Kerminacher
flarb unser langjähriges Mitglied, der
Oskar Draeger.
Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonntag, vom Augusta Hospital, Schaincorſt straße, nach dem Elisabeth- Kirchhof in der Prinzen Allee statt. Um zahlreiche Beteiligung ersucht 110/7] Tie Ortsverwaltung.
Verband d. Buchbinder
atc.