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in Wirklichkeit kommen in der Gobelinweberei auch Musterteile vor, I find eine ganze Reihe von Fällen zusammengestellt, die ein die nur den Raum einer Rippe umfassen. Man fann nun ziemlich interessantes Licht auf derartig merkwürdige Mißbildungen der awanglos annehmen, daß sich die Smyrnatechnik allmählich in dieser menschlichen Geistesanlagen werfen. Diese talentierten Schwach Weise aus der Gobelintechnik entwickelt hat. Nimmt man an, daß finnigen haben entweder eine erstaunliche Begabung für Zeichnen, damalige Hersteller solcher Erzeugnisse das Bestreben aus irgend musikalische Leistungen und mechanische Fertigkeit, oder sie haben ein welchen Gründen gehabt haben, den Kilimteppich mit einer größeren hervorragendes Gedächtnis für Zahlen, so daß sie mit Leichtigkeit Anzahl derart flott herabhängender Fadenabschnitte zu versehen, so große Multiplikationsaufgaben in wenigen Sekunden im Kopfe werden sie von selbst auf die Beobachtung gekommen sein, daß bei ausführen. So ist z. B. ein Fall bekannt: ein Schwachsinniger in dichter Lagerung dieser Abschnitte, wenn zum Beispiel der Faden- der Idiotenanstalt Earlswood, London , fertigte mit großer Geschid abschnitt in der Grundkette nur zwischen wenigen Faden freuzte, lichkeit Modelle von Schiffen an, besonders im Bau von Modellen zweckmäßig in gewissen Abständen Schüsse eingelegt werden von Kriegeschiffen zeigte er große Vollendung, während er im übrigen müssen, die den Zusammenhang des ganzen Gewebes sichern. sehr beschränkt war und ihm vor allem jeder Begriff einer Zahl voll Im heutigen Smyrnateppich ist das systematisch gemacht; auf ständig fehlte. jede Reihe Fadenabschnitte folgen ein oder zwei Binde schliffe, und da hier der Grund gänzlich von Florbüscheln gedeckt ist, hat man auch ein geringwertigeres Material nehmen können, während bei der Gobelintechnik, nach der die erwähnten Kelims hergestellt werden, dies nicht gut möglich war.
In diese Rubrik der talentierten Schwachsinnigen gehören auch eine ganze Anzahl Rechenfünstler, die dreis und vierstellige Zahlen im Kopfe in unglaublicher Geschwindigkeit multiplizieren fönnen, während ihre sonstigen intellektuellen Fähigkeiten recht erhebliche Mängel aufweisen.
Medizinisches.
Der ziemlich bekannte Maler Gottfried Mind , mit dem Bei Er war in allen anderen namen„ Saßen- Raffael", war ein Kretin. Dingen vollständig idiotisch, nur nicht im Zeichnen. Er lebte fast nur im Umgang mit Kagen, die er in wunderhübscher Weise zeichnen fonnte und die ihm auch seinen Beinamen eingebracht haben. Weiter Heute ist die Smyrnatechnik in den verschiedensten Ausführungs ist ein Fall von ungewöhnlicher musikalischer Begabung bekannt und formen vielfach Gegenstand des Kunsthandarbeitsunterrichtes und eingehend beschrieben worden. Es handelte sich um ein Mädchen, infolgedessen wenigstens dem Namen nach überall bekannt. Man be- schwachsinnig geboren, blind, rhachitisch und verkrüppelt, aber mit einer gnügt sich bei der Aufbringung der Noppen nicht mit der oben ans fehlerfreien Stimme und sehr musikalischem Singvermögen. Sehr gedeuteten primitiven Verflechtungsweise der Flornoppenabschnitte oft ist auch der Schwachsinn nicht angeboren, sondern stellt sich mit den Grundfettfäden, sondern man macht zur Erhöhung der Halt ein als Folge einer Gehirnerschütterung, oder er bleibt nach barkeit der einzelnen Plüschbüschel aus dem Florfaden eine direkte schweren Infektionskrankheiten, wie z. B. Typhus zurück. Recht Schlinge, mittels deren diefer Abschnitt auf dem Kettfaden fest- merkwürdig ist hierbei, daß in diefen Fällen alle andern Geistess geschlungen, angeknotet wird, so daß ein nachträgliches Herausziehen fähigkeiten schwer geschädigt werden und nur das Gedächtnis einer Polnoppe unmöglich ist. intakt bleibt und sich nun sehr stark entwickelt. Das äußert sich Was den Webstuhl anlangt, so war schon gefagt, daß die Web- dann so, daß solche idiotischen Menschen ganze Kursbücher und Adreßfette zwischen zwei Walzen aufgespannt ist. Eine Weblade, wie sie bücher nach einmaliger Lektüre auswendig wiederholen können. Aus der gewöhnliche( basse- lisse) Webstuhl hat, fennt der Smyrnastuhl der Idiotenanstalt zu Stettin ist ein Fall bekannt, in dem ein blöd nicht, ebensowenig einen eigentlichen Webschüßen. Die Bewegung sinniger Knabe eine deutsche Schulgrammatik und ein hebräisches der Kettfäden geschieht durch zwei Stäbe oder Schäfte. Jeder Buch durch Vorfagen wörtlich auswendig lernte, während er natür einzelne Kettfaden ist durch eine Garnschlinge( Like) gezogen, die lich weder schreiben noch lesen konnte. abwechselnd an dem einen oder anderen Stab befestigt sind. Bei Vorziehen eines solchen Schaftes wird also je die Hälfte der Kettfäden von den anderen abgesondert, es wird eine Stehle oder ein Fach gebildet, durch das ein die Stelle des Webschüßens vertretendes Lineal mit aufgewideltem Schußgarn gesteckt wird. In der Aus übung dieser Handgriffe liegt jedoch durchaus nicht die hobe Kunst der Smyrnatechnik. Diese ist vielmehr in der richtigen Wahl und Anordnung der Farben begründet. Heute aller dings nicht mehr in so hohem Maße tie früher, als der Teppich Enüpferin es überlassen war, selbst Kunstwerke zu schaffen. Die allgemeine Entwidelung hat auch hier andere Verhältnifie gezeitigt, indem die Herstellung der Entwürfe für die Teppiche gänzlich in Künstlerisch gebildete Hände übergegangen ist und der Knüpferin nur die Ausführung nach diefen überlassen blieb. Trozdem verlangt der meist in einem großen Farbenreichtum ausgeführte Smyrnateppich eine hohe Sicherheit in der Auswahl der farbigen Wollstücke, die, in vielen fleinen Kästen vor der Arbeiterin aufgestapelt, als Flor eingeknüpft werden sollen; es gehört deshalb zu dieser Tätig Zeit ein gut ausgebildeter Farbenfinn und eine durch lange llebung erworbene Fertigfeit im schnellen Finden des rich tigen Kastens. Die Jünger der schwarzen Kunst" find meist nicht wenig stolz auf ihre Fertigfeit im Greifen der Typen; eine folche Teppichknüpferin ist ihnen jedoch ganz bedeutend überlegen, da sie nicht ihr ganzes Leben lang an einem Staften arbeiten fann, der im bestimmten Fach die bestimmte Farbe enthält; für sie wechselt fast bei jedem Teppich die Farbfolge. Da heißt es auf passen. Ein deutsches Reichspatent stellt übrigens eine Maschine zum automatischen Ordnen berichiedenfarbiger Flors ausbleiben. Für die notwendige Dauer gilt im allgemeinen die fadenstüde nach Maßgabe eines herzustellenden Musters für Smyrnateppiche und andere Plüschgewebe unter Schutz. Wenn auch das Patent schon längst wieder gelöscht ist, so zeigt es doch, was nicht alles automatisch gemacht werden soll. Gegen 20 deutsche Reichspatente haben sich mit der Herstellung von Smyrna und Smyrnaimitationen beschäftigt. von denen aus neuerer Zeit das Patent betreffend Verfahren zur Herstellung von Smyrnafnüpfteppichen mittelst der Nähmaschine besonders erwähnenswert ist.
Die Glühlampe in der Medizin. Nach einem Urteil, das Dr. Humphris in den Londoner Archiven für Röntgenstrahlen fällt, wird der elektrischen Glühlampe als einem Heilmittel noch nicht die rechte Beachtung gewidmet. Nach der Ueberzeugung dieses Fachmanns ist eine Glühlampe von hoher Kerzenstärke ein sehr wertbolles Gerät in den Händen des Arztes und empfiehlt sich auch durch die einfache Anwendung. Dr. Humphris selbst hat stets eine Kohlenfadenlampe von 500 Kerzen und mit etwa 12 Amperes Spannung benutt. Es ist wichtig, eine einzige derartige große Lampe zu gebrauchen, weil sie sehr viel sicherer wirkt als mehrere fleinere, die etwa zusammen die gleiche Lichtstärke geben. Die Lampe wird in einem Abstand, wie der Patient es verträgt, zwanzig Minuten bis eine halbe Stunde lang vor ihm hin und her geschwungen. Die bes treffende Stelle muß dabei durchaus entblößt sein. Schmerzen find mit der Bestrahlung nicht verbunden, obgleich die Hiße der Lampe etwas unangenehm werden kann. Wie oft und wie lange die Behandlung vorgenommen wird, muß der Arzt für jeden einzelnen all entscheiden. Kommt es auf die Linderung von Schmerzen an, die sich durch die Glühlampe beeinflußbar zeigen, so ist die Bestrahlung so lange täglich vorzunehmen, bis die Schmerzen ganz Regel, daß sie um so länger ist, je länger das betreffende Leiden schon besteht. Ein sogenannter Hegenschuß, der gleich zur Behand lung fommt, fann in wenigen Tagen gänzlich beseitigt werden, während das eigentliche Hüftweh, das eine Erkrankung der Hüftennerven darstellt, der Strahlung mehrere Wochen widerstehen kann. Jeden Patient muß der Arzt dabei aufs sorgfältigste beobachten und, wenn sich Ermüdung oder Abgeschlagenheit nach einer Bestrahlung zeigt, diese entweder abkürzen oder die Lampe dem Störper weniger nahe bringen.
Den größten Einfluß auf die Fabrikation selbst haben die mitationen bermittelst bochfloriger Chenille gehabt; dieselben sind Worauf die Heilwirkung dieses Lichtes wie auch des Sonnenjedoch nicht imstande, das eigentümliche perlige Aussehen der echten lichts beruht, ist noch nicht ganz aufgeflärt. Sicher kommt dabei Smyrnateppiche und ebenso ihre unverwüstliche Haltbarkeit zu er die Erweiterung der Blutgefäße und die Anreizung der Schweißreichen. Es ist diefer Fabrikation trop aller maschinellen Eindrüsen in Betracht. Ferner wird durch den Einfluß des Lichts eine richtungen der Charakter der Kunsthandwerker nicht ganz zu nehmen. Etodung in den Venen beseitigt und der gesunde Kreislauf des G. St.
Kleines feuilleton.
Bluts befördert. Drittens werden oberflächliche Reime abgetötet. Als Erfolge der Lichtbehandlung im besonderen werden die Beseitigung von Schmerzen und die Herstellung der Hauttätigkeit und der Funktionen auch der tieferen Drüsen bezeichnet. Deshalb empfehlen fich zur Behandlung mit der elektrischen Glühlampe in erster Linie felbstverständlich Hautkrankheiten wie verschiedene Flechten und GeTalentierte Schwachsinnige. Es ist eine ganz belannte Ershei schwüre, weil auf diesem Wege eine Heilung selbst dann erzielt mung, daß Wunderkinder, die eine Zeitlang durch phänomenale ein werden fann, wenn andere Mittel versagt haben. Vor allem aber feitige Befähigung die ganze Welt in Erstaunen segen, plöglich nennt Humphris die Lichtbehandlung die wirksamste Waffe zur Beverschwinden und niemand mehr später etwas von ihnen erstämpfung von Schmerzen. Durch Auf- und Niederführen der Lampe fährt. Es ist ferner ebenso bekannt, daß diese unglüdlichen Ge- längs des Rüdgrate für eine Dauer von 10 oder 12 Minuten und schöpfe entweder entweder bald zugrunde gehen oder vollständig tem durch eine anschließende ähnliche Bestrahlung des Unterleibs tann Schwachsinn berfallen. In einer fürzlich erschienenen Arbeit von auch in Fällen von Nerbenschwäche und Echlaflosigkeit große Era D. Berthan( 8tichrft. f. d. Erf. u. Beb. d. jugendl. Schwachfinne") leichterung geschaffen werden.
Berantw. Rebatteur: Richard Barth , Berlin.- Drud u. Verlag: VorwärtsBuchdruckerei u.Berlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.