großen Auftrieb haben und weit aus dem Wasser hervorragen, Uebelständen abzuhelfen gelang erst der modernen Technik. Man| Regengüssen; sie schleichen ermaltet Sur fandige Wüsten unter äußerst gering. Im allgemeinen ist also eine Kollisionsgefahr für lernte es, Verbandstoff durch starken Druck auf einen sehr geringen brennender Sonne mit geschwollenen Lippen und auf Pferden, die Tauchboote nicht größer, sondern eher geringer als für andere Raum zusammenzupressen und viele Arzneimittel, die in flüssigem die vor Ermattung stolpern. Hie und da stoßen auf einmal zwei Schiffstypen. Anders verhält es sich mit Zusammenstößen unter Zustande leicht dem Verderben ausgesetzt waren, in fester Form, solcher Trupps, die aus Feinden bestehen, aufeinander und liefern Wasser, die ja für andere Schiffe überhaupt nicht in Betracht kom- namentlich in der von Tabletten, herzustellen. Diese Tabletten zeigen sich eine Schlacht mit wechselndem Ausgang." men. Besonders wenn das Unterseeboot aus irgendwelchen Grün- einen doppelten Vorteil: fie überdauern Witterungseinflüsse wie ark- Die große Schwierigkeit der Kriegführung besteht auch dies den mit eingezogenen Sehröhren, also gleichsam ohne Augen fährt, tische Kälte und tropische Hibe, ohne an Wirksamkeit zu verlieren, mal wieder wie im großen Burenkrieg darin, die Aufständischen zu bermag es einer solchen Gefahr zuweilen nicht rechtzeitig vorzu- und enthalten den in ihnen wirksamen Stoff in einer so genauen paden und festzuhalten. Nur Ausdauer und unermüdliche Geduld beugen. Das Tauchboot hat in diesem Zustand seine Tauchtants, Dosierung, daß ein Abwägen gänzlich überflüssig wird. Wo man fönnen da Erfolg bringen, aber der Wille zur Vernichtung des die außerhalb des eigentlichen Bootskörpers zwischen ihm und einer früher ängstlich so und so viele Gramm flüssiger oder pulverförmiger Feindes fehlt den Buren, die für die englische Regierung ins Feld starken Außenhaut von schiffsähnlicher Form angebracht sind, völlig Medikamente abivog, gibt man heute einfach eine gewisse Zahl von gezogen sind. Alte Freunde kämpfen hier gegeneinander, Nach­gefüllt, so daß dieser Raum geradezu einen Sicherheit gewährenden Tabletten. Ein Irrtum in der Höhe der Dosis kommt nicht so leicht barn, die von Kindheit an miteinander gut bekannt waren; die Buffer darstellt. Immerhin ist ein Einbruch von Wasser, mag er vor, und die Ersparnis an Zeit ist von unberechenbarem Wert, wenn Regierungstruppen werden gegen Führer geschickt, die sie selbst durch einen Zusammenstoß oder aus irgendeinem anderen Grunde, man das Uebermaß an Arbeit und Eile berücksichtigt, mit dem in einmal verehrt, für die sie bei den Wahlen gestimmt haben. Ist es undichte Luken oder ähnliches entstanden sein, bei einem unter einem heutigen Kriege die Aerzte infolge der Massenverwundungen da verwunderlich, wenn sie die Feinde mit Glacéhandschuhen an­Wasser befindlichen Boot oder auch bei einem, das seinen Auftrieb zu rechnen haben. Vor furzer Zeit war England mit der Erzeugung fassen? Nicht die Besiegung der Aufständischen ist die größte bereits so weit vermindert hat, daß es gerade zum Tauchen bereit von Medikamenten in Tablettenform noch der deutschen Industrie Sorge, die General Botha und seine Regierung haben. Eine viel ist, stets eine große Gefahr, zumal, wenn die Fähigkeit des Wasser- überlegen, doch hat sich diese im Laufe des letzten Jahrzehnts erfolg- schwerere Aufgabe für ihn wird darin bestehen, den Schatten der ausblasens der Stärke des Wassereinbruchs nicht gleichkommt. reich Mühe gegeben, den Abstand einzuholen. Vergangenheit zu bannen, der noch immer auf dem Lande liegt und sich nun wieder riesengroß erhoben hat.

Weitere Gefahren für Unterseeboote bilden die Oelexplosionen, die nicht selten vorkamen, solange man nur Leichtölmotoren für die Unterseeboote verwenden konnte, da die leichten Oele bei den im Unterseeboot vorhandenen Temperaturen stets verdampfen und mit der Luft ein explosives Gemisch geben. Gerade dieser Umstand hat die deutsche Marineverwaltung veranlaßt, verhältnismäßig spät an den Bau und die Verwendung von Unterseebooten heranzugehen. Gie zögerte, bis ein für Unterseeboote brauchbarer Schwerölmotor eristierte, und durch dieses vorsichtige und gewissenhafte Vorgehen ist unsere deutsche Marine von Oelexplosionen auf Unterseebooten völlig verschont geblieben, die auf anderen Marinen erhebliche Opfer an Menschenleben gefordert haben.

Auch Knallgaserplosionen fönnen beim Laden der Akkumula­foren vorkommen und gefährlich werden. Natürlich sind die Akku­mulatorenbatterien mit besonderen Ventilationseinrichtungen ver­sehen, um diese Gefahr zu beseitigen. Aber es liegt in der Natur aller von Menschen geschaffenen Dinge, daß durch irgendein un­glückliches Zusammenwirken verschiedener Umstände doch einmal eine Kontroll- oder Sicherheitsvorrichtung sowie eine Rettungsein­richtung versagt. Das ist aber bei Unterseebooten nicht anders wie auf anderen Schiffen. Die Erfahrung beweist jedenfalls, daß die Zahl der Unfälle auf Unterseebooten sich dauernd vermindert, obwohl die Zahl der Unterseeboote beständig gewachsen ist; man hat es eben immer mehr gelernt, die Gefahren zu vermeiden und ihnen zu begegnen.

Vom Kriegsfanitätswesen.

Unverhältnismäßig umfangreicher als heutzutage waren die Sanitätsformationen der früheren Zeiten in bezug auf die Masse des toten Materials. Namentlich das Mittelalter zeichnete sich durch das Uebermaß von Arzneimitteln aus, die die Bagage des Feldmedikus belasteten. Eine große Rolle spielten dabei Abführmittel jeder Art in einer Zahl, daß man glauben könnte, die Kriegszüge des Mittel­alters seien ein großes Freßgelage gewesen. Als nicht minder wichtig galten Salben aller erdenklicher Sorten; besondere Wirkungen schrieb man namentlich dem Hunde- und dem Menschenfett zu. Mit der chirurgischen Hilfeleistung war es damals naturgemäß sehr schlecht bestellt; der Hospitalbrand, die Vereiterung der Wunden mit tödlichem Verlauf waren der gewöhnliche Ausgang kriegschirurgischer Ope rationen. Wenn man dazu bedenkt, daß es zu jener Zeit keine Mittel zur Betäubung gab, die dem Verwundeten die Schmerzen der Operation ersparten, kann man sich ungefähr einen Begriff von den Vorgängen machen, die auf den Verbandpläzen die Nerven der Aerzte, des Hilfspersonals und der Verwundeten selbst bis zum Berreiffen spannte. Erschütternde Schilderungen über diese Greuel, wenn auch aus späterer Zeit, geben uns Tolstoi in Krieg und Frieden " und Dunant , der Begründer der Genfer Konvention , in seiner Erinnerung an Solferino". Dazu waren im Mittelalter die Aerzte noch von abergläubischen Vorstellungen befangen, deren Konsequenzen den Verwundeten ebenso viele unnüße Qualen ver­ursachten wie sie die ohnehin schon fürchterlichen Wunden verschlim­merten. Galten doch lange Zeit hindurch die durch Musketenkugeln hervorgerufenen Wunden als vergiftet". Um der Giftwirkung zu begegnen, goß man daher diese Wunden mit siedendem Oel aus. Erst als nach einer Schlacht im Heere Franz I. von Frankreich das Del fehlte und entgegen den Befürchtungen der Aerzte, daß nun alle Ver­wundeten an Bergiftung sterben müßten, die Wunden besser heilten als ohne das Ausgießen mit siedendem Oel, nahm man allmählich von dieser barbarischen Behandlungsweise Abstand.

"

Zu der wertvollsten Kunst der mittelalterlichen Feldärzte, auf Sie sie sich nicht wenig zugute hielten, gehörte das Austüfteln und Ausschreiben ellenlanger Rezepte, die um so besser wirken sollten, je komplizierter die Zusammensetzung des Medikaments war. Mit der Zeit wurden ja eine große Menge überflüssige Arzneimittel aus den Feldapotheken ausgemerzt, teils veil man einsah, daß die Menge der Medikamente an Gewicht und Art allein nicht den Heilerfolg ver­bürgte, teils weil die Belastung der Sanitätskolonnen ihre Beweg­lichkeit überaus erschwerte. Aber noch im Krimfriege hantierte man mit großen Riften und Ballen von Verbandstoff und großen Fässern von Arzneimitteln, die selbst für Lazarette mittlerer Größe eine eben­folche Raumperschwendung bedeuteten, wie sie leicht verdarben. Diesen Theater für Mittwoch, 13. Januar:

Berliner Theater 312 Uhr: Peterchens Mondfahrt. 8 Uhr:

,, Extrablätter!"

Deutsches Künstler- Th.

8 Uhr: Jugend. Deutsches Opernhaus, Charlottenb. 8 Uhr: Fra Diavolo.

Friedrich- Wilhelmstädt. Theater.

81% U.: Gasparone .

Gebr. Herrnfeld- Theater

8 Uhr: So leben wir!

Zwei leuchtende Punkte.

Kleines Theater

Schiller- Theater 0.

8 Uhr: Husarenfieber. Schiller- Th. Charlottenbg.

8 Uhr: Die Neuvermählten.

Amphitryon.

Thalia- Theater

8 Uhr: Kam'rad Männe.

Theater am Nollendorfpl. 8. U. Immer feste druff!

Theater a. d.Weidendammerbrücke

8.10 U.: Die deutsche Marke.

Theater des Westens

8 Uhr: Waldmeister.

4 Uhr: Vater zieht ins Feld. Theater in der Königgrätzer Straße

Kleines Feuilleton.

Eine Friedensmarseillaise.

Einem Aufsatz der Köln . Ztg.", der sich u. a. mit den deutschen und französischen Nationalgefängen der vormärzlichen Zeit befaßt, entnehmen wir die folgende Reminiszenz. Es handelt sich um die Kriegsgefahr des Jahres 1840:

Der großen Masse der Chauvinisten stand in Frankreich eine nicht unbeträchtliche Zahl von Leuten gegenüber, die ruhiger dachten. Alphonse de Lamartine verfaßte eine Friedensmarseillaise La Mar­seillaise de la Paix", die ihm manche Anpöbelung eintrug, aber namentlich in den breitern Schichten der arbeitenden Bevölkerung lebhafte Zustimmung fand. Eine fleine lebersetzungsprobe aus dem ziemlich umfangreichen Gedichte möge folgen.

Wälz deine Wellen frei und stolz, o Rhein , Du Nil des Westens, Born für Nationen. Die Völker, die an deinen Ufern wohnen, Laß sie von Hader frei und Zwietracht sein! Der Franken heißes, fühles deutsches Blut, Es färbe niemals deine reine Flut. Die Brücke, die ein Volk dem andern schlägt Wie eine dargereichte Hand, fie dröhne Zum grausen Morde niemals unsrer Söhne Bon Feuerschlünden, die sie murrend trägt. Wälz deine Wellen frei und föniglich Und frage nimmer, ob in deinen Gauen Zum Aufgang, ob zum Niedergange schauen Die Völker beide, die umwohnen dich. Es ist so groß, es ist so weit die Welt. Gibt's Grenzen droben an dem Himmelszelt? Horcht auf den Gott, der euch im Busen spricht: Nicht Meer, nicht Ströme hemmen die Gedanken. Was soll der Haß? Was sollen alle Schranken? Die rechte Liebe fennet Schranken nicht. Wälz deine Wellen frei und friedevoll. Ein Lied der Eintracht flinge ob den Wogen, Darin sich unser beider Banner foll Abspiegeln als ein Friedensregenbogen.

Dem Friedensschwärmer Lamartine ist es erspart geblieben, fehen, wie die rauhe Wirklichkeit unbeirrt ihren Weg schreitet. starb rechtzeitig im Jahre 1869...

Der Krieg mit Glaçé- Handschuhen.

Die Waschküche der preußischen Eisenbahn.

Wo werden die unzähligen Handtücher und die Riesenmengen der für den Schlafwagenbetrieb der Eisenbahnen erforderlichen Wäsche gereinigt und ausgebessert? Nun, in dem Haushalt der preußischen Eisenbahnverwaltung, die ja das größte wirtschaftliche Unternehmen der Erde darstellt, fehlt auch die Waschküche nicht. Die erste Eisenbahnwaschanstalt wurde auf dem Berliner Bahnhof Grunewald im Jahre 1908 erbaut und hat in den letzten Jahren rund 680 000 Kilogramm Wäsche Trockengewicht zu reinigen gehabt. Diese Menge fonnte nur dadurch bewältigt werden, daß man in zwei täglichen Arbeitsschichten von je acht Stunden arbeiten ließ. Doch die Waschküche war an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit an­gelangt, so daß in Rummelsburg eine zweite errichtet werden über die Baurat Cornelius in der Verkehrs. mußte, technischen Woche" allerhand interessante Einzelheiten mitteilt. Die Arbeitszeit in dieser neuen Waschküche konnte auf eine Tages­schicht vor 12 Stunden herabgesetzt werden. Rechts und links des Gebäudeeingangs liegen der Annahme- und der Ausgaberaum. Von einem zum andern wandert nun die Wäsche in einem richtigen Kreis­lauf durch viele fleißige Hände und mancherlei Maschinen, bis sie gesäubert und getrocknet wieder abgeholt werden kann. Und neben den Eisenbahnwäschermädeln" gibt es Stopferinnen, Näherinnen und Stickerinnen, die in besonderen Räumen die beschädigten Wäsches stücke ausbessern. Der Vorteil diefer eigenen Waschanstalt der preußischen Staatseisenbahnen ist ein doppelter. Einmal sind die Rosten sehr gering, denn sie betragen nur etwa 10 Pf. für das Kilo­gramm Wäsche Trockengewicht, dann aber kann die Bahnverwaltung mit Bestimmtheit auf die rechtzeitige Versorgung mit frischer Wäsche rechnen.

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Notizen.

Vorträge. Ueber Die ethische und wirtschaftliche Be­deutung der Kriegs- Krüppelfürsorge" wird Professor Dr. K. Biesalski in der Ausstellung für Verwundeten und Kranken- Fürsorge im Kriege" am Mittwoch, den 13. Januar, abends 8 Uhr, im Hauptsitzungssaal des Reichstags reden. Der Eintritts­preis für den Vortrag, der zugleich zum Besuch der Ausstellung be­rechtigt, beträgt 50 Pf. Ueber, England und Deutich land im Weltfriege" werden im Freien Volkswirtschaftlichen Seminar in der Landwirtschaftlichen Hochschule, Berlin N, Invaliden­straße 42, Hörsaal X, zwei Vorträge von Großlaufleuten gehalten werden. Am 14. Januar, abends 8 Uhr, spricht A. Bohlmann­au Sohenaipe. Am 22. Januar spricht einer der Togofaufleute, Er. K. Vietor Bremen, über die Bedeutung der englischen An­griffe auf die deutschen Kolonien.

Unter diesem Titel schildert ein Berichterstatter aus Johannis­burg die Kämpfe der Buren gegeneinander. Die Aufständischen huldigen dem Grundsay:" Laß dich nicht erwischen," und die Truppen der Regierung handeln nach dem Prinzip: Schieße nicht, bis nicht auf dich geschossen wird". Die Folge dieser Grundsäße ist ein Feldzug mit Glacéhandschuhen", ein lang sich hinziehendes ewiges Hin und Her von Angriffen und Verfolgungen, von Zügen über Höhen und Tal, durch Flüsse und Lusch und Wüste. Wer zuerst müde wird bei diesem ewigen Herumziehen, der verliert, und da die Leute der Regierung über die Eisenbahn und Auto­mobile verfügen, so sind sie meistens im Vorteil. Auf beiden Seiten aber will man sich nicht wehe tun, sondern vor allem Menschenleben schonen.

" Wer aus der Vogelperspektive auf Transvaal , den Freistaat und einige Gebiete des britischen Betschuanenlandes und der Kap­ kolonie einen Blick tun könnte, dem würde sich ein werkwürdiges Schauspiel enthüllen. Auf ein weites großes Land würde man da herunter schauen, hie und da bedeckt mit kleinen Trupps be­waffneter Männer. Das sind die Regierungssoldaten und die Aufständischen, die gegenseitig aufeinander Jagd machen. Sie flettern tagelang mühselig über Gebirge; sie reiten durch weite Ebenen, die durch und durch aufgeweicht sind von strömenden Taubenstr. Voigt- Theater. URANIA Taubenstr.

48/49.

4 Uhr( Halbe Preise):

Die Weichsel und die masur. Seen.

Abends 8 Uhr:

Auf den Schlacht­

feldern

Badstr . 58.

Badstr . 58.

Heute Mittwoch, den 13. Januar:

,, Das Geheimnis der alten Mamsell" oder Haß und Liebe.

-Deutsche Kunst in Feindesland. Die Aufführungen flaffischer deutscher Musik, die Professor Frig Stein- Meiningen feit etwa vier Wochen in der Kathedrale von 2a on veranstaltet, haben. jezt eine bedeutende Bereicherung durch die Gründung eines Kriegs- Männerchors" erfahren, der aus 75 Soldaten und Krankenpflegern besteht. Er trat zum erstenmal mit schönem Erfolg in einer musikalischen Weihnachtsandacht hervor. Am Silvestertag und dem folgenden Sonntag unternahm Professor Stein mit seinem Chor Gastreisen.

"

Tolstois Haus in Flammen. Wie der Boff. Ztg." aus Stockholm gemeldet wird, nahm die politische Polizei eine Haussuchung bei der Witwe Leo Tolstois auf dent Gute Jasnaja Poljana vor. Die belastenden revolutionären Papiere wurden zwar nicht gefunden, doch ging das Schloß während der Anwesenheit der Polizei auf gebeimnisvolle Weise in Flammen auf.

Als erste deutsche Lazarettärztin ist nach der Franff. 3tg." von der Heeresverwaltung Frau Dr. Elisabeth Reinide zugelassen worden. Sie erhielt den Rang eines Sanitätsoffiziers. Das Esperanto und der Krieg. Nach einem Schweizer Blatte erscheinen die Mitteilungen des Großen General­stabes täglich auch in Esperanto und werden als Flugblätter ins Ausland geschickt. Auch das Gelbbuch und andere Kriegsdokumente würden in Esperanto verbreitet. Außerdem erscheint zweimal im Monat eine illustrierte Zeitschrift in Esperanto zum Zweck Deutsch land gegen falsche Anklagen und Verleumdungen zu verteidigen.

Luisen- Theater.

8,15 U.: Sonnabd. 4 Uhr: Kindervorstellg.:

Der Stabstrompeter.

Frau Holle.

Schauspiel in 3 Abt., 5 Aff. u.1 Borp.: Stempelfabrik Ostpreußens.affeneröffnung 7 Uhr, Auf. 8 Uhr.

Zirkus Alb. Schumann Mittwoch, 13. Januar, Anf. 7, Uhr:

Extra- Vorstellung mit ausgewähltem Programm. U. a. Neu! Der fallende Mensch. Weises 5 dressierte Orginal rad­fahrende u. rollschuhlauf. Bären. Urian, d.einz. männl.Orang- Utang, als Akrobat. Baron's urkomische Tiger- u. Löwengruppe( Parodie). Gebr. Ernst u. Oskar Schumann. Um 9 Uhr: Um 9%, Uhr: Ost und West

8 Uhr: Ernste Schwänke. Herodes und Mariamne. Gr. patriot. Schaustück aus der

Komödienhaus

8 Ubi: Biedermeier.

Lessing - Theater

8 Uhr: Jugendfreunde.

Lustspielhaus

Trianon- Theater

8. U. Das Liebesnest.

Volksbühne. Theater amBülowplatz

81%. U. Götz von Berlichingen .

Walhalla- Theater

8. U. Leutnantsmündel. Die Förster- Christl.

Metropol- Theater

8 Uhr: Woran wir denken!

Montis Operetten- Theater

8 Uhr: Der liebe Pepi.

Residenz- Theater

8 Uhr: Krümel vor Paris .

Rose- Theater

8 Uhr: Sein ganzes Glück.

L

A

Gegenwart in 4 Akten

u. der phänomenalen Schluß­

apotheose.

11

WINTERPARTEN

6

usstellung Grete Wiesenthal

Kranken- Fürsorge im Kriege Heute Abend 81 Uhr

Im Hauptsitzungssaal des Reichstags( Eingang II)

Prof.

Vortrag K. Biesalski

Dr.

Die ethische und wirtschaftliche Be­deutung derKriegs- Krüppeltürsorge". Eintritt 50 Pf.für Ausstellung und Vortrag.

Robert Steidl

sowie der glänzende

Jannar Spielplan. Kleine Preise!

,, Die Gauklers Tochter.

Theater Folies Caprice

8

Possen- Theater

Moritz wird energisch. Das Leutnantsfenster.

Landwehrleute.

Martin Kettner a. G.

Casino- Theater.

8%

Lothringer Straße 37. Täglich 8 Uhr. Wieder ein neuer Schlager. Der größte Erfolg seit Bestehen: Durch Dick und Dünn.

Bolts- Lustspiel in 3 Att. v. Hans Berg. Dazu erstklass. Spez.- Striegsaufnahm. Sonntag 4 Uhr: Deutsche Mütter.

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Heute Mittwoch, nachm. 3 Uhr:

Familien- Vorstellung

mit dem vollständigen Abend­

programm.

Heute Mittwoch, abends 72 Uhr:

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Berantwortlicher Redakteur: Alfred Wielepp, Neukölln. Für den Inseratenteil verantw.: Th. Glode, Berlin , Drud u. Berlag: Borwärts Buchdruderei u. Verlagsanstalt Paul Singer& Co., Berlin SW.