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Das Fleischbeschaugesez darf unzweifelhaft als ein Vorspiel Durch diese Manipulation denken die Flottenfreunde, welche der Kämpfe um die Handelsverträge gelten- eben deshalb ist die Stadtverwaltung beherrschen, die Bürger für die Flottenvorlage es von der größten Bedeutung, daß die große und geschlossene zu begeistern.

Mehrheit der zweiten Lesung des Fleischbeschaugesezes erhalten Bis jetzt wiesen die Petitionen, troy Lichtbilder und Banketts, bleibt und der Regierung dadurch der Beweis erbracht wird, daß noch zu wenig Unterschriften auf. sie mit einer geschlossenen agrarischen Reichstagemchrheit rechnen muß.

Von der Macht der Phrase spricht die Kölnische Bolts- 3tg." Daß diese Mehrheit ohne jedes Bugeständnis bei den Befrei nach Liebermann von Sonnenberg gegenüber den Künstlern und schlüssen der zweiten Lesung stehen bleibt, ist nach der Haltung der Gelehrten, die den Aufruf des Goethe- Bunds" unterzeichnet haben. Grafen Iindow ström und wir bach ausgeschlossen. Was Man müsse der Kreuz- Zeitung " recht geben, die im Hinblick darauf, kann die Bundesleitung jetzt noch durch ihre unbedingte Abweisung eines Kompromisses erreichen? Entweder eine Reichstagsmehrheit gegen den Bund oder eine Mehrheit des Bunds zusammen mit Socialdemokraten und Freisinnigen zur Beseitigung des Fleisch­beschangesetzes. Beides ist gleich bedenklich.

daß auch hochangesehene Männer aus Künstlerkreisen den phrasen­strogenden Aufruf des Goethe- Bunds" unterzeichnet hätten, es als unsäglich traurig" bezeichne, daß nicht einer dieser Männer sich dem liberalen Phrasenschwall" entgegengestellt habe.

Wir haben absolut keine Ursache, die Form der Kundgebungen Der Bund der Landwirte kann ungweifelhaft feine ungünstigere des Goethe- Bunds als unantastbar zu. verteidigen. Auch für Frage zur Kraftprobe wählen, als eine solche, wo ein Graf Mirbach unsern Geschmad klingt die eine oder andre Wendung etwas gegen ihn steht. So bedauerlich es wäre, wenn der Zwiespalt naiv. Das fanu uns aber nicht abhalten, die Stünstler zur Gegnerschaft würde ein Zweifel fann nicht bestehen, daß und Gelehrten des Goethe- Bunds dazu zu beglückwünschen, daß sic die Sprengung des Bundes der Landwirte und der konservativen fich endlich einmal aus ihrer Lethargie aufzuraffen vermocht haben. Barteien ein größeres Parteien ein größeres und folgenschwereres nationales Unglück Daß die Goethe- Bündler an der harmlosen Blindschleiche" des Kunst­wäre, als die Einfuhr von Pökelfleisch in Stüden von mehr als paragraphen der lex Heinze den Giftzahn entdeckt haben, zeugt nur 10 Pfd. und unter Vorbehalten, die eine Entpökelung ausschließen. von ihrem gefunden Instinkt. Der ganzen Moderluft Einigkeit macht start; Rampf im eignen Lager unmittelbar vor atmenben eltanschauung der geloten beider den Handelsverträgen wäre das denkbar Schlimmste, was sich für Sonfessionen soll der Kampf der Goethe- Bündler gelten, von Die Freunde antigent Schuges, bet nationalen Arbeit für winschen wönnen, daß er nicht sobald wieder dem faulen Frieden des bisherigen Zustands weichen möge. Daß die Heinze­männer, denen der Fehdehandschuh ins Gesicht geschlendert worden ist, ergrimmt aufschreien, ist uns ja verständlich.-

eignen tönnte..

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Deutsches Reich.bill

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Die sogenannte Blutbeschuldigung, das heißt die Beschuldi gung, daß der rituelle Christenmord durch die Satzungen des jüdischen Religionsbekenntnisses oder durch talmudisch- rabbinische Schriften empfohlen oder gebilligt sei, ist von den berufensten christlichen Steiern diefer Litteratur sowie von den obersten Autoritäten der römisch- katholischen Kirche als grundlos bezeichnet worden, so daß die Regierung die Verbreitung dieser Be schuldigung um so tiefer bedauern muß, als sie deren Gefährlichkeit für das friedliche Zu­sammenleben der Bevölkerung nicht vertennen tann. Die Regierung muß aber gleichzeitig ihrer Ueberzeugung Ausdruck geben, daß die Bekämpfung und Ausrottung derartiger autoritativ widersprochener Vorstellungen vorwiegend auf dem Wege der fortschreitenden Aufklärung und deren Verbreitung in der Bevölterung möglich ist. Insofern die Interpellanten darauf hinweisen, daß die Be schuldigungen in böswilliger Absicht zum Zwecke der Auf­reizung gegen Angehörige eines gefeßlich anerkannten Religions. bekenntnisses vorgebracht werden, muß ich bemerken, daß die Ne­gierung nicht säumen wird, die diesfalls bestehenden strafrechtlichen Bestimmungen in jedem einzelnen ihr zur Kenntnis gelangenden Fall in Anwendung bringen 3 11 Lassen. Wenn schließlich in der Interpellation der Wunsch nach besonderen Präventivmaßnahmen polizeilicher Natur ausgesprochen wird, so ist hervorzuheben, daß nach der Natur der in Betracht kommenden Delikte, die in der Regel durch Rede oder Schrift be­gangen werden, im Nahmen unfrer verfassungsmäßig gewähr­leisteten Juftitutionen der Präventivthätigkeit der Polizeibehörde

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rufe auf das nachbrüdlichste durch die hierzu be

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diesem Belange ganz bestimmte gefegliche Grenzen ge­

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Die Herren von der Deutschen Tages- Zeitung" scheinen jedoch vorläufig allen Belehrungen unzugänglich verharren zu wollen. Sie wenden sich gegen die kompromiß- freundliche Erklärung der Herren v. Manteuffel und v. Mirbach. Sie Menschenfreundlichkeit der Socialdemokratie phantafiert die Die Antwort wurde von den Antisemiten mit großem Umvillen Ueber die zukunftstaatliche Auffaffung von Freiheit und zogen sind. geben eine lange Liste landwirtschaftlicher Vertretungen, die Münch. Allg. 8tg," anläßlich unfrer Notiz über die französische aufgenommen; Herr Schneider insbesondere ließ es an Zwischen­fich sämtlich für Aufrechterhaltung der Bökelfleischsperre er stolonialarmee, resp. den Antrag unfres Genossen Sembat. Der klärt haben. Sie berufen sich auf den fast einstimmigen Be- Antrag Sembats hatte bekanntlich gefordert, daß es nicht gestattet rufen nicht fehlen. Der interessanteste war wohl der, daß Herr schluß der konservativen Reichstagsfraktion, der gefaßt worden sein solle, einen größern Teil der aus Soldiruppen bestehenden Schneider zu der Bemerkung, die obersten Autoritäten der römisch­sei, obschon bekannt war, daß die Regierung ihn für unannehm- Kolonialarmee im festländischen Frankreich garnisonieren zu laffen, fatholischen Stirche, das heißt: die Päpste, hätten die Blut­bar erachtete. da dies Söldnerheer als Werkzeug staatsstreichlüsterner Militärs befchuldigung als eine Grundlosigkeit bezeichnet, den Zwischenruf Es sondern sich die Schreier unter den Agrariern von eventuell eine staatsgefährliche Rolle spielen tönnte. Das Münchener machte: Gegen Bezahlung! Herr Schneider bezichtigt also Blatt bemerkt zu unsrer Notiz: die Päpste, daß sie sich haben bestechen lassen! Auch gut. Was den Gouvernementalen, die da wissen, daß sie ohne Re- Man hätte vermuten sollen, daß unser socialdemokratisches die Antwort selbst betrifft, so hat der" Rahmen" der verfassungs­gierungsgunst verlorne Leute sind. Die v. Manteuffel und Centralorgan den Gesetzentwurf seines französischent Genossen" v. Mirbach werden im Reichstag eine genügende Baht mit sehr kritischen Augen ansehen, wenn nicht ghr verwerfen würde. mäßig gewährleisteten Institutionen" eine öftreichische Regierung fonservativer Mitläufer finden, denen Amt und Hofgumst Den ein härterer 8wang als die Verhängung ber noch nie gehindert, einer Agitation entgegenzutreten. Wenn man doch noch wichtiger dünkt als die Aussperrung des Bökel Berbannung aus dem Vaterlande gegenüber Männern, die fich in Oestreich auf die Verfassung" beruft, so stedt gewöhnlich eine fleisches.- nach dem aufreibenden Dienst in den Tropen des Aufenthalts im Spitzbüberei dahinter. Immerhin war der Ton, den Graf Riel­heimatlichen Klima dringend bedürftig sind ein härterer und mansegg gegen seine antisemitischen Freunde anschlagen mußte, ein grausamerer 3wang ist kaum denkbar. Aber von ziemlich rauher. jolcher Gedankenblässe ist der Vorwärts" nicht angetränkelt: 296 Ueber den Arbeitsplan des Abgeordnetenhauses machen indirekt durch die trockene Bemerkung zu: Die Stolonialarmee wäre, uns aus Wien , 11. April: Bien wird binnen furzer Zeit fehr er tabelt nicht nur nicht den Antrag Eembat, sondern stimmt ihm Die Neuwahlen zum Wiener Gemeinderat. Man schreibt bie Berl. Polit. Nachr." folgende Mitteilungen: Die Aussichten für die Session des Abgeordnetenhauses nach wenn sie zum erheblichen Teil in Frankreich felbft garnisonierte, in unruhige Tage erleben. Damit ist bei Leibe nicht der Zusamment Die Aussichten für die Session des Abgeordnetenhauses nach der That ein gefährliches Werkzeug der Staatsstreichlüfternen." Damit tritt des Reichsrats gemeint, der läßt jeden kalt. Sondern die an der Osterpause dürften sich etwa folgendermaßen gestalten: In der ist die zukunftstaatliche Auffassung von Freiheit und Menschen- pettafel so überreichen Wiener Gemeindewahlen komment ersten Woche sollen neben tieineren Initiativanträgen die erste Lesung freundlichkeit prächtig illustriert." des Gesetzentwurfs über die Zwangserziehung und das kleine Gesetz bpi in Sicht. Vorläufig ist nur sicher, daß die allgemeinen Wahlen für über die diegulierung der unteren Weichsel erledigt werden. Voraussichtlich haben unsre Stellung zum Antrag Eembat durchaus nicht figiert, und im ersten Wahlkörper freigewordenen Mandate stattfinden werden. Unfre verehrte Gegnerin irrt sich in verschiedenen Punkten. Wir beit zweiten Wahltörper und die Ergänzungswahlen der im dritten wird dann auch der nationalliberale Antrag auf Üeberweisung von 50 Mill. sondern nur erklärt, daß die Argumente Sembats feineswegs der Be- Die Durchführung der Ergänzungswahlen ist zwar direkt ungeſetz­Mark an die Provinzialverbände, welcher auf Wunsch der Antrag gründung entbehrten. Wir würden aber freilich keinen Anstand nehmen, lich denn sie werden in jener Verteilung vorgenommen, die im steller bis nach der Beratung des Gefeßentwurfs über die Zwangs die Auffassung Sembats, sofern sie von unsren französischen Partei alten Statut bestimmt war, dieses ist aber durch die Erlöschung erziehung zurückgestellt ist, zur Verhandlung gelangen. Betreffs der genoffen in ihrer Mehrheit geteilt werden sollte, durchaus zu billigen. des ganzen Gesetzes außer Geltung gekommen aber Herr konservativen Interpellation über das Fleischbeschau- Gesez ist da- Demi als Gegner der tapitalistischen Kolonialpolitit Queger darf sich das schon erlauben, auf eine Ungeſehlichkeit mehr gegen bisher von den Interpellanten der Wunsch, sie auf die Tages- und der Söldnerheere sind doch nicht wir für Schutzmaß oder weniger kommt es nicht an. Unentschieden ist die wichtigste ordnung zu fezen, nicht geäußert worden. In der zweiten Woche nahmen verantwortlich zu machen, die wir den Gefahren dieser Frage, wann nämlich die Wahlen des neuen Wahlkörpers, wird die Gemeindewahlrechts- Vorlage zur Berhandlung gelangen. Solonialpolitik und Söldnerheere gegenüber unter Umständen zu bes des allgemeinen Stimmrechts, erfolgen werden. Das Gefes Außerdem werden bis dahin die beiden die Hohenzollernschen treffen gezwungen find. Was aber der 8ukunftsstaat" mit verpflichtet die Gemeinde, sie bis zum Jahre 1902 durchzuführen; es Landesteile betreffenden Gesezentwürfe spruchreif werden. Während dieser Frage zu thun haben soll, vermögen wir vollends nicht einzu heißt aber, daß Herr Lueger daran denke, fie gleich jetzt zu ab­die Berhandlungen über die legteren voraussichtlich nur geringe Zeit fehen. Der focialistische Bulunfsstaat" wird eben teine koloniale folvieren. Der neue Wahltörper, in dem nicht nur die jezigen Nicht in Anspruch nehmen werden, dürften die Verhandlungen über die Stäuberpolitit im heutigen Stile treiben und deshalb auch der wähler, sondern auch die Wähler der drei ersten Wahlkörper wahl erstgedachte Vorlage einen größeren Umfang erlangen, zumal zweifel- Söldnerheere entraten fönnen. Selbst aber, wenn dies nicht der Fall berechtigt find, wählt bekanntlich zivanzig Gemeinderäte, jeder Stadt los wiederum die Frage der Bildung von Abstimmungsbezirken für sein sollte, würde die im Dienste der Berfassung stehende Boltsbezirk einen. Die Aussichten der Socialdemokratie sind nicht die die Gemeidewahlen, betreffs deren in der Kommnission tros we hr die Gefahr des Staatsstreichs vollständig ausschließen. In glänzendsten. Einerseits trifft gerade sie die Bedingung der drei­langer Verhandlungen keine Einigung erzielt ist, zur Erörterung unsrer Auffassung von Freiheit und Menschenfreundlichkeit werden jährigen Seßhaftigkeit, an die das Wahlrecht geknüpft ist, sehr hart; gestellt werden wird. Der weitere Verlauf der Session wird wir uns also von der Münchener Allgemeinen" nicht beschämen andernteils haben die Antisemiten den ganzen Magistrat in der Hand wesentlich davon abhängen, wie rasch die kommissarischen Be- laffen. und können und werden das Wahlresultat durch die gröblichsten den Ausbau und die Unterhaltung der schlesischen Gebirgs- Von dem Arbeiterschutz- Kongreß, der im Musée Social zu Schwindeleien beeinflussen. Immerhin wird es bald heiße Wochen flüiffe und den Gesezentwurf fiber die Zwangserziehung zum Ab- Paris unter den Auspicien des franzöfifchen Handelsministeriums geben. schluß gebracht werden können. Der Gejezzentwurf über die Waren- vom 25.- 29. Juli dieses Jahrs tagen foll, haben wir den Lesern Schweiz . haussteuer hat in der betreffenden Kommission zwar bereits die erste schon Mitteilung gemacht. Die Einladungsschreiben zur Ver- Bern, 11. April. ( Eig. Ber.) In der letzten Session der Lesung pajfiert. Aber das Ergebnis der Beratung ist ein solches, anstaltung dieses Kongreffes, der eine Fortsetzung des Züricher schweizerischen Bundesversammlung ist neben andern Geschäften auch daß die Kommission, wenn anders fi: nicht pro nihilo gearbeitet und des Brüsseler Arbeiterschutz - Kongresses sein wird, sind ver- die bundesrätliche Vorlage, betreffend die Besoldung der An­haben will, ganz von vorn anfangen muß. Die erste Sigung der fandt und das Programm veröffentlicht worden. Dasselbe lautet: gestellten der Bundesbahnen behandelt worden. Die Uebernahme Kommission für die schlesischen Gebirgsflüsse ist für den 30. d. M. I. Die gesetzliche Begrenzung der Arbeitszeit. Vergleichende der vier Hauptbahnen durch den Bund erfolgt zwar erst im auberaumt und die Vorlage der Zwangserziehung hat, wie bereits Uebersicht über die Gesetzgebung. Die gesetzliche Begrenzung der Jahre 1903, diejenige der Gotthardbahn gar erft 1908, allein es wird erwähnt, noch die erste Lesung zu passieren. Jedenfalls reicht der Arbeitszeit für Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer. bereits in planmäßiger Weise gefeggeberisch vorgearbeitet, damit der vorliegende Beratungsstoff taum ans für die 82 Arbeitstage, welche Wünschenswerte Fortschritte und Reformen. Ist die Begrenzung Staat beim Eintritt des genannten Zeitpunkts den Betrieb der zwischen dem 24. April und Pfingsten liegen." der Arbeitszeit durch ein gleiches gesetzlich festgestelltes Maginum Bahnen auf der neuen Grundlage ohne Störung fortführen kann. in den hauptsächlichsten Industrieländern zu erwarten und zu er- Die bundesrätliche Besoldungsvorlage, der vom Ständerat in der streben? Hauptsache zugestimmt wurde, stellt 10 Gehaltsklassen auf, deren II. Das Verbot der Nachtarbeit. Folgen der Nachtarbeit.- Verbot der Nachtarbeit in der Gesetzgebung der verschiedenen niedrigste 1200 bis 1800 Fr. Jahresbesoldung vorsicht und die Vor­arbeiter 2. Klasse, Bahnwärter, Bremser, Portiers, das Rangierpersonal, Länder. Kann man die Nachtarbeit für alle Kategorien von die Ausläufer, Nachtwächter 2c. umfaßt. Besoldungserhöhungen Arbeitern( Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer) unterfagen? treten alle drei Jahre ein und zwar je nach der Gehaltstlaffe um Würde ein solches Verbot Ausnahmen für bestimmte Industrien 200, 800 und 500 Fr., so daß das Maximum bei der niedersten mit sich bringen? Ist eine internationale Vereinbarung für die Klasse in 9 und bei der höchsten Klasse in 30 Jahren erreicht wird. Unterbrüdung der Nachtarbeit erforderlich? Die Löhne der Taglöhner werden von der Generaldirektion und den III. Die Gewerbe- Aufsicht. Die verschiedene Organisation Sereisdirektionen im Rahmen eines vom Verwaltungsrat der Bundes­der Gewerbe- Aufsicht in den einzelnen Ländern. Vorzüge und bahnen zu erlaffenden Reglements bestimmt. In Krautheits- und Todes Nachteile dieser Organisationen; erzielte Ergebnisse. Mitwirtung fällen fann ein Nachgenug der Besoldung bis auf ein Jahr eintreten. Die der Arbeiter an der Gewerbe- Aufsicht, Hilfsinspektoren, gewählte Entscheidung hierüber steht der Generaldirektion zu. Die Eisenbahn­Arbeiterdelegierte, Kontrolle durch Gewerkvereine. IV. Internationale Vereinigung für den gesetzlichen Arbeiter- arbeiter und Angestellte sind mit dieser Gestaltung der Besoldungs­verhältnisse nicht ganz zufrieden. Bemerkenswert ist, daß bei gleicher schutz. Ueber den Rugen einer solchen Vereinigung und ihre Auf- Dienstleistung weibliche Angestellte die gleiche Besoldung wie die gaben. Auch Mitglieder der socialdemokratischen Partei Deutschlands männlichen erhalten, mit der einzigen Ausnahme der Barrieren­so würde vielleicht der eine oder andre der Heinzegarde vor einem find eingeladen worden, sich an dem Arrangement des Kongresses zu Die von der serbischen Regierung geplante Errichtung einer unzüchtigen Gedanken bewahrt werden, auf der andren Seite aber beteiligen und ihren Namen als Miteinberufer zur Verfügung zu Centralstelle für polizeispigliche Umtriebe in würde dieses prüde Banaufentum nur die sexuelle Hyperempfindlich- stellen. Die Genossen Bebet, Auer und Liebknecht , denen der Schweiz wird nun nicht erfolgen, da, wie gemeldet wird, teit, für die schon ein nackter Arm fittliche Konflikte heraufbeschwört, Einladungsschreiben zugegangen sind ob solche auch andern Ge- der Bundesrat abgewunken" hat. Es war freilich auch unvorsichtig tünstlich großzüchten. Was der Köln . Volts- 3tg." als Gift erscheint, noffen zugegangen sind, wissen wir nicht haben geantwortet, daß von dem serbischen Ministerpräsidenten, im Parlament offen feine tann andren als rein künstlerische Darstellung gelten. Eine Grenz- fie, bei aller Sympathie für eine wirksame Arbeiterschuß- Gesetz- geheimsten Pläne auszuplaudern. linie zwischen Gift" und Kunst wird sich nie ziehen lassen. gebung, die Einberufungsschreiben nicht gemeinsam mit Angehörigen bürgerlicher Parteien unterzeichnen können, die im Klassenkampf für die Befreiung der Arbeiter uns als Feinde gegenüberstehen.- sid

ratungen über die Warenhaussteuer, den Gesetzentwurf über

Sündenbabel und Unschuldsparadics. Zwischen dem sittlichen und dem physischen Gift zieht die Köln . Bolts- 3tg." eine geistreiche Parallele. Wenn auf der ungeseglichen Abgabe von Strychnin, Morphium, Arsenik schwere Strafen ständen, so sei es nicht zu be­greifen, warum nicht auch die Berabfolgung des fittlichen Gifts bestraft werden solle. Nun, ein fleiner Unterschied besteht denn doch zwischen den beiden Arten von Gift. Welche Wirkungen Strychnin auf den menschlichen Organismus hervorbringt, darüber dürfte sich so ziemlich die Medizin einig sein; wie der psychische Organismus aber auf das jittliche Gift" reagiert, dafür giebt es feine Norm. Wir wollen das Nichschesche Wort vom Reinen und vom Schwein hier nicht nochmals citieren, obwohl es drastisch und schlagend ist. Auf die frankhaft reizbare Phantafie eines anormalen Menschen kann das teuscheste Kunstwert denselben sinnlichen Reiz ausüben, wie die raffi niert listerusten Illustrationen eines Journal amusant, die ihrerseits wieder bei gefunden Naturen nur das Gefühl des ästhetischen Unbes hagens erwecken werden. Würde nun das Nackte überhaupt verfchmt,

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Ebenso unberechtigt find die sittlichen Anschuldigungen, die das Centrumsorgan gegen die Städte als Unzuchtsherde erhebt. Die alte Fabel von dem Unschuldsparadies des platten Landes sollte doch endlich einmal aufgegeben werden. Und wenn der Bauernverein für Unterfranken erklärte,

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Ausland. Deftreich- Ungarn .

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wärterinnen.

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Belgien .

Die Kolonial Bestialitäten im Kongoftaat. Die Geschichte der Kolonialpolitik der christlichen" Staaten ist überreich an Schenß lichkeiten aller Art. Man braucht nicht zurückzugreifen auf die ,, wir verlangen, daß unsre Söhne, wenn sie z. B. als Refruten in Ronqueftatoren; auch die Kolonialtriege in Judien, Algier nsw., die die großen Städte kommen, nicht überall in den Schauläden, im 19. Jahrhundert geführt worden sind, strogen von Bestialitäten. Auch die deutsche Kolonialpolitik hat bereits äußerst vielverheißend Theatern usw. auf die Verführung stoßen, daß sie vielleicht gesund Die öftreichische Regierung über den Blutaberglauben. an Leib und Seele fortgehen und heimkommen wie abgeleckte Im niederöstreichischen Landtag stellte umlängst der verrüdte eingejezt. Der Kongostaat ist nicht minder berüchtigt wegen Butterſtücke, verliederlicht an Leib und Seele", Ernst Schneider den Antrag, die Juden, insbesondere deren der Greuel, die Verwaltung und Soldateska sich gegen die Einge­fo verkennt er einfach die Ursachen der Verliederlichung". Durch Rabbiner und Schächter, aus Anlaß des nahenden Osterfestes streng bornen haben zu Schulden kommen lassen. Es flang deshalb auch Schauläden und Theater ist wohl kaum schon eine ländliche Unschuld zu beaufsichtigen. In der Motivierung des frivolen Antrags wird durchaus nicht unwahrscheinlich, was über neueſte Kolonialerceſſe im verführt worden. Vielmehr aber dürfte die Zufanmensperrung der jungen von dem Blutmärchen als wie von erwiesenen Thatsachen geredet. gegen die unglücklichen Eingeborenen jener Landesteile gewütet Kongostaat berichtet wurde. Mit welch viehischer Hoheit Leute in den Kasernen und die dort gepflogene Unterhaltung jittlich als Antwort richtete der Abg. Ofner eine Juterpellation an den wurde, auf deren Ausbeutungsfähigkeit seiner Zeit die civilifierte torrumpierend wirken. Im allgemeinen könnte man aber wohl ohne Uebertreibung behaupten, daß die unter die Fahne gerufene Jugend Statthalter, in der er verlangte, die Regierung möge dem ver- Welt durch Stanley aufmerksam gemacht wurde, verrät ein Beamter des Landes die Sittlichkeit eines Teils der weiblichen Bevölkerung hetzenden Treiben, das in der Blutbeschuldigung liege, energisch ent- der Antwerpener Mongolagesellschaft namens Lacroig in einem der Stadt in höherem Maße gefährdet, als ihre eigne Unschuld" gegen treten und insbesondere deren Urheber aufs schärffte be- Brief, der in einem Antwerpener Blatt veröffentlicht wurde. durch Theater, Museen, Schauläden, ja selbst durch Tingeltangels und aufsichtigen. Der Statthalter hat, wie schon telegraphisch ge- Lacroig nicht übertreibt, wird man schon deshalb annehmen genen, Prostitution gefährdet wird.- meldet, diese Interpellation in der Mittwochfizung beantwortet. Die fönnen, weil die Thaten, von denen er erzählt, feine eignen find! Flottenparade bei Krefeld . Aus Krefeld wird uns vom Antwort ist die denkbar entschiedenste Verurteilung der niederträchtigen Allerdings sucht Lacroix für seine Brutalitäten seinen Vorgesetzten verantwortlich zu machen. Dieser befahl ihm im vergangenen 11. April geschrieben: Die Stadtverwaltung hat heute das Ersuchen Blutmärchenschwindel. Da sie ersichtlich im Auftrag der öst- November, alle Einwohner von Monbia tot zu schießen und an den Staatssekretär Tirpig gerichtet, die Torpedo- Division, welche reichischen Regierung erfolgt ist, so wollen wir sie als amtliches in der That wurden 22 wurden 22 Frauen Frauen und 2 Kinder Ende dieses Monats nach Köln fährt, in Uerdingen landen zu lassen. Beugnis gegen jene scham- und gewissenlose Heze hier im Wortlaut im Dorfe selbst und drei Frauen auf der Flucht getötet. Herr Die Truppen sollen dann in Krefeld bewirtet werden. wiedergeben. Graf Kielmans egg erklärte: Lacroix fügt hinzu:" Von Mitleid ergriffen sah ich mich gezwungen,

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