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Organ der sozialdemokratischen Arbeiterpartei und der internationalen Gewerksgenossenschaften.
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Sonntag, 14. September
1873.
Deutsche Reichs- Philanthropie. fich aber um eine nachhaltige Lösung derselben, so müffen wir werden, wenn nicht die trefflichen Bestrebungen eines doch etwas tiefer gehen und vor Allem conftatiren, daß alle jene Schulze- Delipsch ewig Sisyphusarbeit( vergebliche Arbeit) bleiben Es ist eine alte Geschichte: Wenn die Welt von jeher auf die Mißstände ihren Grund in der Ungleichheit der Vorbedin sollen. Angesichts der heutigen Verkehrsverhältnisse aber ist zu Philanthropen, D. h. die Menschen voll Herz, aber ohne flaren gungen und Voraussetzungen haben, auf denen die soziale verlangen, daß das der Volksschule entlassene Kind u. A. wiffe, Berftand, angewiesen wäre, so hätte sie nie einen Schritt vorwärts und wirthschaftliche Existenz beruht. Es ist eine Thatsache, was eine öffentliche Urkunde, was ein Wechsel ist, unter welchen lommen fönnen. Die Philanthropen find zwar ganz gute Men- die ein Jeber tagtäglich beobachten kann, daß es einem großen, Bedingungen man Wedjel ausstellen kann und darf; was Bodenschen, aber herzlich schlechte Musikanten. Sie bringen keine Ideen ganze Klassen umfassenden Theile der Bevölkerung fehr schwer rente und Zinsfuß bedeuten, und daß die Gewährung von 120 aat hervor, fondern nur Thränen, und damit ist doch der Welt wird, in die allgemeine wirthschaftliche Concurrenz mit Erfolg ein- Prozent Zinsen ohne Schwindel nicht möglich ist; ferner warum au nicht im Mindesten gedient! Könnten die Thränen dieser Welt zutreten, ja daß diesen Klassen gewiffe, und zwar noch feineswegs und wie man sparen und Buch führen, sein Leben, sein Eigenthum art homöopathischd. h. durch Thränen geheilt werden, wahr die höchsten Berufsarten gänzlich verschlossen bleiben; wäh- versichern soll u. dgl. m. Das sind Dinge, die Jedermann wiffen weft lich, dann hätten unfere Urgroßmütter bereits aus diesem Jammer- rend andererseits Viele in der Lage fint, nicht nur jene Concur- muß, und zwar je früher, desto besser; ihre Kenntniß gehört zu thal ein Paradies gestalten müssen, denn geweint haben sie renz leicht und erfolgreich zu bestehen, sondern auch noch Besißthum den Grundbedingungen unserer heutigen Eriſtenz. Hätten das ficherlich genug." zu erwerben und somit sich und ihren Nachkommen für die Zukunft unsere Gesetzgeber und Regierungsmänner vor einem MenschenNein, nicht die Thränen der Philanthropen, sondern die trockenen eine sorgenfreie Existenz zu sichern. Einerseits also harter und alter, ja nur vor einem Jahrzehnt genügend gekannt und beachtet, 3been der fühlen und fühnen Denker haben bisher die Welt von Generation auf Generation forterbender Kampf um die un- wer weiß, ob wir dann Zeugen des unerhörten Standals gewor la vorwärts gebracht; die Sentimentalität, das Heulen( und feine entbehrlichsten Mittel zum Leben, andererseits gutes Ein- und den wären, der mit dem Namen„ Spipeder" nur die Signatur Anatürliche Ergänzung: die sittliche Entrüftung mit dem davon Auskommen, daß einen mehr oder weniger großen Lebensgenuß, für eine tiefgehende und weitverzweigte Corruption geschaffen hat. unzertrennlichen Fluchen und Schimpfen) sind dagegen allezeit Freude am Dasein gewährt; einerseits Beschränkung auf gewiffe Der Unverstand der Leute ist die Nährmutter des Betrugs; Bilziemlich wirkungslos gewesen.- Beschäftigungen niederer Gattung, andererseits freiefte Berufswahl dung macht nicht nur frei, sondern auch beffer." In Nachstehendem soll uns nun ein Musterexemplar von fol- nach Luft und natürlicher Begabung. Dahin also ist der Gefühlsradikalismus unsers Verfassers gen. hem rath- und thatlosen Philanthropismus vorgeführt werden." Die bloße Entfesselung aller Kräfte und Naturanlagen, die kommen. Obschon Schulze- Delißsch, wenn er die Hirth'sche Blaser Zweck diefes Unternehmens wird es hoffentlich hinlänglich consequent durchgeführte wirthschaftliche und politische Freiheit phemie des Kapitals läse, bei jedem Wort spuden müßte, als rechtfertigen, wenn die Eitate etwas umfangreicher ausfallen, als fann diese Ungleichheit in der Concurrenz nicht beseitigen, im hätte er mit ihm spanischen Pfeffer verschluckt, so sollen doch einzig sonst für eine Zeitung üblich. Gegentheil, die nackte Freiheit für sich allein muß und wird und allein seine wirthschaftlichen Grundsäße" die gesunden"
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Herr Dr. Georg Hirth in München , Herausgeber der An- den Kampf immer ungleicher und erbitterter gestalten.( Man sein, durch deren Verbreitung" die Concurrenzfähigkeit des Unnalen des Deutschen Reichs", hat in einem ber diesjährigen beachte diesen radikalen Say woh!!) Denn immer werden Dieje- vermögenden ermöglicht, der blinde Glückszufall abgeschafft, die fb Hefte derselben eine Abhandlung„ über Kulturpolizei und Rechts- nigen die Ueberlegenen sein, die sich die größte Concurrenz fähig- Allmacht des Großkapitale zauberisch gebannt werden kann. Freipflege" veröffentlicht, bestehend aus den Abschnitten: 1. die soziale feit verschaffen können; diefe Fähigkeit aber, bestehe sie nun blos lich lehrt Schulze- Delitzsch , daß sich Jeber selber aufhelfen kann, Frage, 2. die Kulturpolizei, 3. die Rechtsgleichheit. Folgen in geiftigem Kapital oder in materiellem Besitz oder in Beidem wenn er nur will wogegen Hirth die" Concurrenzfähigkeit für wir dem Verfasser in seinem Gedankengange! Er beginnt: zugleich, ist ein theurer Artikel und für die armen und schlecht die schlecht fituirten Klassen nicht leicht erreichbar" hält; indeß Was wir thun sollen, damit an und in dieser Gesell- fituirten Klaffen unter den jezigen Berhältnissen nicht leicht solche logische Gewissensstrupel braucht sich ein Philanthrop, der schaft alle Theile entsprechend ihrer natürlichen Anlage zur frohen erreichbar. Man wende nicht ein, daß es wirklich talent- und der sozialen Misere wärmste Theilnahme" und" herzliche TheilBahl Entfaltung tommen, damit kein Glied auf Kosten des anderen energievollen Menschen möglich sei, sich aus den niedrigsten Lebens- nahme"( siehe oben) schenkt, nicht zu machen. Es geht ihn erstarte, damit Armuth, Elend und drohende Unzufriedenheit ganzer fphären emporzuarbeiten: erstens handelt es sich gar nicht um auch nichts an, daß 99/100 Derer, welche attiv und passiv( b. h. Klaffen einem möglichst gleichmäßigen menschenwürdigen Dasein wenige, besonders begabte Individuen, sondern um ganze leidend im wirklichen Sinne) am Börsenspiel betheiligt sind, sehr Aller Platz machen, das eben ist die große Frage, die wir die Schichten, ja um die große Majorität der Bevölkerung, wohl wissen, was eine öffentliche Urkunde, was ein Wechsel ist, nen soziale" nennen. Sie umfaßt die gesammte politische Hygiene bei der wir fein höheres Durchschnittsmaß von natürlicher Bega- unter welchen Bedingungen man Wechsel ausstellen kann und darf" ( Gesundheitslehre)." bung voraussegen dürfen, als bei den Gebildeten; sodann aber u. s. w., und daß diesen Leuten auch die Grundsäße der SelbstSehr vernünftig; ebenso das Folgende: beruht felbft jene Annahme auf einer burch wenige Beispiele ge- bilfe, der Sparsamkeit und der Vorsicht" sehr wohl bekannt sind; " Ich weiß keinen Lebensnerv des Staates und der Gemeinde, nährten Illusion. Wenn man erwägt, daß gerade der freie Wett- es geht ihn nichts an, daß alle jene schonen Dinge auf die Conder nicht mittelbar oder unmittelbar mit ihr zusammenhängt; alle fampf die Anforderungen faft auf allen Gebieten höherer Thätigkeit centration des Kapitals und die Concurrenzunfähigkeit des BesitzAbgrenzungen, die wir auf der Oberfläche der Erscheinungen ma- so hoch hinaufgeschraubt hat, daß auch leiblich begabte Menschen losen gerade so viel Einfluß haben, wie das Pusten eines kleinen chen, sind nichts anderes, als äußere Merkmale, wie wir etwa am nur bei sorgfältiger und anhaltender Vorbereitung im Stande sind, Jahrfindes auf das große Fener im Kamine. Hätte Spißeber" menschlichen Leibe den Kopf vom Rumpf unterscheiden: in Wahr etwas Erfprießliches zu erreichen, so leuchtet ein, daß ganz be- nicht dumme Bauern gefunden, so würden immer noch fluge Städter en beit ist es doch ein Herzschlag, der das Ganze belebt. Nichts ist sondere Glücksumstände dazu gehören, um das Kind etwa genug gewesen sein, welche auf ihren Schwindel eingegangen wäein berlehrter und gefährlid er, als für soziale und politische Reformen eines armen Tagelöhners aus der Freischule auf das Gymnasium ren; sie hätte dann freilich nicht 120 Prozent" gegeben, aber fie „ 120 ängfiliche Grenzen zu suchen, über welche hinaus man fremde Ge- und von da auf die Universität zc. zu bringen. Es kommt ja hätte andere Mittel und Wege für ihre Operationen ersonnen. biele zu verlegen fürchtet. Die Naturwissenschaft hat folde Pe- wohl dann und wann vor, daß von einem Menschenfreunde irgend Der alte Frite". banterie längst aufgegeben, möchte end. c auch die Volkswirthschafts- ein verborgenes Talent entdeckt und mit Mäcenenfreigebigkeit heran
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lehre lernen, daß sie nichts Turchgreisendes zu leisten im Stande gebildet wird; solche Fälle sind aber doch seltene Ausnahmen. Ende vorigen Monats versammelten sich zu Hagen im Rheinift, wenn sie nicht Staat und Gesellschaft als ein untrennbares Für die große Waffe gilt der Saz: daß bei einseitig zunehmender land die Großindustriellen des Kreises. Veranlassung dazu gab [ 36] reales Ganzes, wenn sie nicht die gesammte Kultur erfaßt, Concurrenzfreiheit es den Armen und Ungebildeten immer schwe- ein Schreiben, welches der Generalsekretär des Vereins zur Wahwenn sie es ablehnt, den Kampf mit jedem Kulturfeind-und rer wird, mit den Inhabern materiellen Besitzes und höherer rung der gemeinsamen volkswirthschaftlichen Interessen in Rheinwäre es selbst der unfehlbare Papst- aufzunehmen." Kultur zu concurriren, daß in dem Maße, als sich der Besiz an land und Westphalen" versandte und welches nachstehende Auffor
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Wer würde gegen diefen Radikalismus etwas einzuwenden Kultur und materiellen Gütern auf der einen Seite häuft, auf derung enthielt: vermögen? Unser Verfasser schildert nun die heutige Situation: der andern Seite die Schwierigkeit des Erwerbes und der Indem ich mir gestatte, Ihnen nachstehend von einer Ber" Unsere Gesellschaft, darüber herrscht tein Zweifel, ist frank. höhern Bildung zunehmen muß. Denn wir müssen immer be- fügung ter Königlichen Regierung Kenntniß zu geben, betreffend Bahlreiche Volksschichten, ganze Berufetlassen sind mit ihrer Lage denken, daß bei unsern sozialen Zuständen nicht nur die tooten Einrichtung von Pensionskassen, welche am 15. c. in unsere sehr unzufrieden. Die Einen fügen sich willig in das Loos, die Güter, sondern auch die lebendige Kultur in der Familie erblich Hände gelangte, bin ich, unter Zustimmung des Präsidenten des Vereins, Undern firengen sich an, das ungünstige Schicksal abzuschütteln, find; die Meinung, daß die Lettere von der Gesammtheit der Hrn. Mulvany, von der Ueberzeugung durchbrungen, daß es nicht antheils durch vereinten Gegendrud auf ihre( wirklichen oder ver- Wienschen getragen werde und gleichsam epidemisch allem Mensch gemessen erscheint, wenn einseitig von hier aus in dieser so über50, meintlichen) Unterbrücker, sowie durch Versuche, den Staat felbft lichen anhafte, ist eine ebenso schöne Jüusion, als wenn wir von aus weittragenden und bedeutungsvollen Angelegenheit der Verfür die Aufbefferung ihrer Existenz in Anspruch zu nehmen, theils Nationalreichthum"-u. bgl. sprechen, während vieéteicht brei fuch gemacht wurde, ein Gutachten abzugeben. Ich erlaube mir burch energische Anstrengungen und aufreibenden Fleiß, um ihre Biertheile der Nation pas fläglichste Dasein fristen. Daher, Ihnen die von dem Herrn Minister aufgeworfenen Fragen, lage auf dem Wege wirthschaftlicher Selbsthilfe zu erleichtern. Gestehen wir es nur: was das Privatrecht durch die Erbschafts - auf einem Fragebogen zusammengestellt, sowie ein Verzeichniß der Aue dicfe Bestrebungen verdienen, wo nicht unfere aufrichtige Hoch ordnung in Betreff der materiellen Güter für die Individuen Mitglieder Ihres Ortes mit der ergebenen Bitte zu übersenden, achtung, bod bie wärmste Theilnahme, die wir auch jenen Arbei- conftituut, das leistet unser heutiges Staats- und Verwaltungs- die Herren zu einer Bersammlung zu berufen und in gemeinschaftnicht versagen wollen und dürfen, welche, irregeleitet durch recht in Betreff der Kultur; ja die Parallele wird noch enger licher Berathung gütigst die Beantwortung der Frage vorzunehberkehrte Lehren, eine dauernde Aenderung ihrer Lage von gewalt- durch den Umstand, daß Beide, Kultur und materieller Besiz, fich men. Indem ich an Ihr Interesse für den Verein appellire, hoffe 30, famen Umwälzungen erhoffen. Denn äußerlichen Respekt vor sei- gegenseitig übertragen und ergänzen, so daß bis zu einem gewissen ich umsomehr auf die Erfüllung der vorgelegten Bitte, da dieser nem gewaltigen Gesez fann der Staat zwar auch von ihnen ver- Grade materieller Besitz und Kultur einerseits und Armuth und Weg als einzig möglicher erscheint, um ein einseitiges subjektives langen, nicht aber Grundfäße der Staatsweisheit, von denen die Mangel an Kultur andererseits identische Begriffe sind und sich Urtheil zu vermeiden und das Gutachten in der Hauptfache nach Lehrpläne unserer bisherigen Volksschulen schweigen. Aber die gemeinsam vererben." dem Sinne der Majorität der Mitglieder des Vereines abzugeben." herzliche Theilnahme an den obwaltenden Wißständen wird zur So weit unjer radikaler Philanthrop. Man kann seine Aus- Diese ministerielle Verfügung trägt durchaus nichts an fich, gen Pflicht, auf ihre radikale Beseitigung zu finnen, wenn wir uns führungen- mit Ausnahme einiger Stellen, wie die religiösen was die heutige Stellung der Arbeitgeber oder Fabrikanten gegenan Wesen und Aufgabe des modernen Staates vergegenwärtigen. fast wörtlich unterschreiben. Wir werden nun sehen, wie über den Arbeitern schädigen könnte. Im Gegentheil, viele FabriWir verstoßen ebenso gegen die Grundsäße der Freiheit und der dieser Gefühlsradikalismus Stand hält. fanten haben es verstanden, auch mittelst Krankenkassen ihre ArGleichheit vor dem Gefeße, der Gleichheit in Erfüllung der harten Man beachte zunächst, daß der Verfasser oben rundweg die beiter auszubeuten. Gelangt der Fabrikant bazu, die Verwaltung en, Pflichten, die der Staat auferlegt, wie es unchristlich und unmo- Harmonie"-Theorie geleugnet hat; baß er die Unmöglichkeit, mit der Krankenkasse in seine Hände zu bekommen, so ist er unumtalisch ist, wenn wir, die Hände im Schooß, die traurige Lage so dem Großen zu concurriren, für den Kleinen zugegeben und die schränkter Herr der barein fließenden Summen. Die Beiträge bieler Mitbürger mit ansehen ganz abgesehen davon, daß die absolute Hilflosigkeit, in welche die freie Concurrenz" die Besitz- ziehen unsere Fabriksklavenhalter gleich vom Lohne ab, damit sie gegenwärtigen Zustände auch wirkliche Gefahren für den Staat losen versezt, in drastischster Weise geschildert hat; man beachte pünktlichst eingeliefert werden. Wird ein Arbeiter gemaßregelt, so bie für die Privatwirthschaft der Einzelnen, für die gesammte ferner, daß er zugegeben hat, wie bloßer Zufall, nicht wirkliches verliert er damit seine Ansprüche an die Krankenkasse; die einbeRultur in fidh bergen. Ich halte es für sehr unrecht, diese lettere Berdienst, Einzelne von unten nach oben bringe. Alle seine haltenen Beiträge besfelben werben nicht herausbezahlt. In sehr Rücksicht, namentlich die Gefahren für das Eigenthum der Wohl- Gefühlsäußerungen stehen im grellsten Widerspruch mit den anti- vielen Fällen steckt der Fabrikant die Krankenkasse einfach mit in's habenden, bei Betrachtungen über die soziale Frage voranzustellen; sozialistischen Situationszeichnungen der gesammten liberalen Schule. Geschäft als Betriebskapital. Wer kann ihn hindern, wenn nicht mte, wir müssen das Rechte wollen und vollbringen um der Ge- und doch! Was soll man von dem Berftande eines Mannes den- die Arbeiter ſelbſt bie Verwaltung der Krankenkasse in die Hand rechtigkeit willen, aus chriftlicher Nächstenliebe, aus Achtung vor ten, der die Abhilfe aller jener Uebel von der Verbreitung rich nehmen? Das ist freilich äußerst selten der Fall. ben Interessen unserer Whitmenschendamistiger wirthschaftlicher Grundsätze" durch die Schulen unseres Man sollte nun meinen, die minifterielle Verfügung sei dem" Nach den neueren Bersuchen, der sozialen Frage mehr äußer- großen Kanzlers" erwartet? Welche Naivetät gehört dazu, nach gar nicht angethan, Seitens der Großindustriellen irgend lich und bruchstückweise, als innerlich und radikal( hört, hört!) dem heutigen Syſtem zuzumuthen, umstürzlerische Ideen in den welchen Widerspruch oder gar sittliche Entrüstung zu erregen. beiter- und Fabrikbevölkerung herrschenden Mißstände begrifflich. beizutommen, ist man gern geneigt, die namentlich unter der Ar- Schulen vorzutragen, wie unser Verf. im Eingange seiner Arbeit! Die Bourgeois erblicken aber auch in den Krankenkaffen eine DrUmstürzlerische" Ideen? Ei, so sieh, wie sich der Verf. ganisation der Arbeiter und diese werden sie unter allen Umtrennen. Man spricht von einer Lohnfrage, einer Wohnungs- innerhalb weniger Minuten häutet: ftänden vermeiden. Daher erschien alsbald auch der„ alte Frize", frage, von Festsetzung der Arbeitszeit, Bestimmungen über die Auch hier( im Gründungsschwindel) ist radikale Abhilfe nur Herr Harkort, in der Versammlung zu Hagen , welche fich baKinder- und Frauenarbeit, Arbeitsämtern 2c. Alle diese Dinge, von der Schule zu erwarten; die Grundsäge der Selbsthilfe, der durch geehrt fühlte, und erhob ein wüthendes Geschrei gegen den bas Frage; handelt es Sparsamkeit, der Vorsicht müssen schon dem Kinde fest eingeprägt ministeriellen Erlaß. Wer für die preußische Politik Verständniß
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