Das Gewerkschaftshaus bittet uns um Aufnahme seiner Ferns sprech- Anschlüsse, damit sich jedermann ohne Schwierigkeit mit dem betreffenden Bureau in Verbindung setzen kann.
Arbeits nach weis( gemeinsamer) VIIa 6672, Bildhauer Verband VIIa 8130. Buchbinder Verband VII 162.
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V
Buchbinder Orts Krankenkasse VIIa 6101. Gewerkschaftshaus( Verwaltung) VII 783. Gewerkschafts- Kommission VII 3733. Herberge VII 783.
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Holzarbeiter Verband VII 3258. Lithographen Verband VIIa 8189. Metallarbeiter Verband VII 353. Restaurant VIIa 6150.
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Töpfer( Centralverband) VIIa 8200.
Gerichts- Beifung.
Der Krieg.
Ein Boerensieg
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weiteren Operationen General Bullers
25 Personen, welche sich an den Unruhen während des Straßenbahn- Ausstands beteiligt haben sollen, find gestern vor drei wird durch folgende Telegramme gemeldet: Schöffengerichten abgeurteilt worden. Einige Nollmöpse, die streikbrechende Kutscher beschimpft hatten, erhielten 5-8 Tage Haft; zu fand ein Gefecht bei Roodeval statt, bei welchem 15 Mann und 11. Juni. Amtlich wird gemeldet: Am 7. Junt gleicher Strafe wurden einige junge Leute verurteilt, die auf die 2 Offiziere des 4. Bataillons des Derbyshire - Regiments geMotorwagen geklettert waren, die hintere Leine gezogen und da tötet, 71 Mann und 5 Offiziere verwundet, die übrigen ge durch bewirkt hatten, daß die Leitstange fich löfte und die Wagen fangen genommen wurden. Lord Methuen hatte am 8. Juni zum Stillstand famen. Schlimmer wurde ein 15jähriger Lehrling morgens mit der Hauptmacht seiner Division ein Gefecht 10 Meilen bestraft, der auf dem Alexanderplatz mit andren Personen Pferdebahnwagen mit Geschrei umringt und sie am Weiterfahren Dieser Sieg wurde von einer Boerentruppe von 2000 Mann zu verhindern gesucht hatte. Er wurde zu der bei Angeklagten unter erfochten, die, wie wir Sonntag meldeten, die Telegraphenlinie nördlich 18 Jahren höchsten zulässigen Strafe von drei Wochen Haft ver von Kroonstad zerstört hatten. Vermutlich sind die abgesandten urteilt. Die gleiche Strafe traf einen 14jährigen Porzellanmalers Silfsmannschaften see II y sennys zu spät angekommen. kelly Ob Die städtischen Arbeiter des Gasröhren- Systems beschlossen Lehrling. Sobald ein Pferdebahnwagen sich näherte, trat er an den das Gefecht des Generals Methuen bei Heilbron derselben kürzlich, bei der Direktion der städtischen Gaswerke vorstellig zu Hinterteil des Wagens und spie dem Schaffner ins GeBoerenstreitmacht geliefert wurde, ist nicht ersichtlich. Heilbron be= sicht. werden, damit ihr Stundenlohu von 35 auf 40 Pfennig erhöht In den Fällen, in denen Erwachsene die Angeklagten werde. Die Direktion jedoch ließ die Arbeiter ohne Bescheid, worauf waren, handelte es sich auch gestern zumeist um groben Unfug, Ans- findet sich nordwestlich von Kroonstad und in der Nähe des Schaufich letztere an die Deputation der Gaswerke wandten, um auf pfeifen der Schuhleute 2c. Alle diese Fälle wurden fast ausnahmslos plages der englischen Niederlage. Auch scheint dies weitere Gefecht teinen Erfolg der Engländer zu bedeuten. diesem Wege ihre Forderungen durchzusetzen. Herr Stadtrat mit je 1 Woche Haft geahndet. Ueber die Namslau, mit dem die Arbeiter Rücksprache genommen, gab die Eine die hiesige Anwaltschaft lebhaft intereffierende AnVersicherung, daß eine Lohnerhöhung bis zu 40 Bf. per Stunde gelegenheit sollte am 16. d. Mts. zur gerichtlichen Verhandlung liegen folgende Telegramme vor: plaggreifen solle, jedoch ist am letzten Sonnabend nur einem gekommen: eine vom Staatsanwalt verfolgte Beleidigung des Rechtsringen Bruchteil erhöhter Lohn gezahlt worden; anwalts Dr. Rosen sto d. Gegen dessen Person und Geschäfts- Gansvlei, 10. Juni. General Bullers Streitmacht hat eine wurden zum Beispiel von einer Kolonne von dreißig führung richtete sich ein scharfer Artikel des Kleinen Journal", als nordöstliche Richtung eingeschlagen und nahe an der Grenze von Mann nur 6 mit der Zulage bedacht. Die Arbeiter dessen Urheber der Bankier War Arendt angesehen worden ist. Transvaal und dem Oranjefreistaat ein Lager bezogen. Nachdem werden nun noch einmal vorstellig werden, um für sämtliche Der Artikel brachte eine Reihe von die Truppen 8 Meilen marschiert waren, stießen sie auf Wider= Einzelfällen zur Angestellte des Röhren- Systems den Stundenlohn von 40 Pf. zu Sprache, die ein ungünstiges Licht auf den Rechtsanwalt it and, jedoch zogen die Boeren sich zurück, als die britische schwere Dr. Rosenstock werfen mußten. Auf den Antrag des letzteren Artillerie in Thätigkeit trat. Später leistete der Feind abermals ist nun wegen dieses Artikels eine Auflage wegen öffentlicher Widerstand an einem Bergrücken vor Gansvlei. Beleidigung gegen den Bankier May Arendt, Chefredacteur London , 11. Juni. Eine Depesche General Bullers aus seinem Leipziger, Redacteur Neiger, Redacteur Schievelkamp Hauptquartier in Natal von heute früh meldet: Die britischen Streitund Dr. G. Merzbach erhoben werden. Als Verteidiger werden fräfte haben sich in der vergangenen Nacht am Klipriver beim Zudie Rechtsanwälte Oscar Meyer, Justizrat v. Gordon, sammenfluß mit dem Gansvlei konzentriert. Wir kamen bei dem Dr. Werthauer und Morris thätig sein. Der Termin hat dortigen Passe einer etwa 3000 Mann starken feindlichen Abteilung zuvor, welche die Absicht gehabt haben dürfte, Achtung! Kleber( Tapezierer). Die Firma Berthold wegen Erkrankung des Angeklagten Arendt verschoben werden müssen Bernhardt, Augsburgerstr. 68( Ecke Würzburgerstraße) ist geund ist nunmehr auf den 3. Juli, vormittags 9 Uhr, anberaumt denselben zu befeßen, sich aber zurückzog, sobald unsre schweren Gesperrt, weil dort nicht der Tarifpreis gezahlt wird. Die Lohn- worden. Dem Vernehmen nach wird die Verhandlung eine große Schüße das Feuer eröffneten. Die leichten füdafrikanischen Reiter tommission der Kleber Berlins und Umgegend. Ausdehnung annehmen, da der Verteidiger des Angeklagten Arendt, und die zweite Kavalleriebrigade hatten, während sie unsre linte dem in erster Reihe die Beweislast zufällt, einen umfassenden Beweislante deckten, ein scharfes Gefecht. Unfre Verluste beliefen antreten will. fich auf etwa 6 Tote und 7 Verwundete.
crwirken.
Die Hofarbeiter der städtischen Gasanstalten hatten ebenfalls die Erhöhung des Stundenlohns von 35 auf 40 Pf. beantragt, was ihnen auch zugesichert worden sein soll. Bei der Lohnzahlung jedoch erwies sich, daß eine Aufbesserung nur bis zu 38 Pf. bewilligt worden ist. Auch hiergegen soll seitens der Beteiligten bei der Deputation Einspruch erhoben werden.
Die Wahlen zum Gesellenausschuß der Schuhmacher3 wangsinnung endeten mit einem Siege der Kandidaten des Vereins deutscher Schuhmacher.
Betrügereien in der Borsigschen Maschinenfabrik in Tegel Ueber die Thätigkeit des Afrikanderbundes wurden dem Schreiber Friedrich Karl Rothgarn und dem Schloffer berichtet folgendes Telegramm: Friz Vollenscher zur Last gelegt, welche gestern miteinander Kapstadt , 9. Juni. Hier verlautet, der Premierminister der Kaps Der Streik der Straßenbahner in Hannover ist in der vor der ersten Straffammer am Landgericht II standen. Rothgarn folonie habe die Absicht kundgegeben, zu demissionieren, da er mit der That zu Ungunsten der Angestellten beendet. Parteides Afrikanderbundes in eine Meinungsverschiedenheit geraten sei. Schreiner wünscht nämlich im Kapparlament Vorlagen einzubringen, wonach eine Kommission zur Aburteilung der Aufständischen aus der Kapkolonie eingesetzt und den für schuldig Befundenen das Wahlrecht entzogen werden soll. Die andern Mitglieder des Kabinetts, mit Ausnahme des Attorney- General Salomon und des Ackerbauministers Hertholt sind gegen den Schreinersden Plan und werden bei ihrer Haltung von den dem Afrikanderbund angehörigen Parlamentsmitgliedern geſtüßt.
Ausland.
Ueber den Straßenbahner- Ausstand in St. Louis ( Amerika ) berichtet der Telegraph vom 11. Juni: Gestern abend wurde seit dem Beginn des Ausstands zum erstenmal wieder der Versuch gemacht, nach Einbruch der Dunkelheit den Betrieb aufrecht zu erhalten. Es kam wieder zu ernsten Unruhen. Die Wagen wurden mit Ziegeln und Steinen beworfen und zwei derselben durch Dynamitbomben zertrümmert. Es besteht noch keine unmittelbare Aussicht auf Beilegung des Ausstands, in dessen Verlaufe schon 7 Personen getötet und Dußende verwundet wurden und der schon einen auf 26 Millionen Dollars geschätzten geschäftlichen Schaden hervorgebracht hat.
Sociales.
Letzte Meldungen.
war im Bureau der Fabrik angestellt, Bollenscher bekleidete eine Vorarbeiterstelle in der Werkstatt. Dem ersteren lag es ob, die Lohnlisten aufzustellen. Jeder Arbeiter führt ein sogenanntes Lohnbuch, in welches er jeden Tag Beginn und Schluß der Arbeit einträgt. Der Portier führt seinerseits für sämtliche Arbeiter eine Liste, in welche die Arbeitszeit jedes Einzelnen eingetragen wird. Die Arbeiterlohnbücher werden mit der Liste des Portiers verglichen und der Aufstellung der HauptLohnliste zu Grunde gelegt. Der Lohnbetrag wird darauf für jeden einzelnen Arbeiter in eine Düte gepackt und diese wird mit dem Namen des Empfängers und der Höhe des einliegenden Betrags versehen. Der Angeklagte Rothgarn hat mm bei einer Reihe von Arbeitern, deren Lohndüten er mit Hilfe des Vollenscher in die London , 11. Juni. Ein Telegramm des Generals Forestiers Hände bekommen konnte, eine größere Stundenzahl in die alter aus Kapstadt vom 10. Juni an das Kriegsministerium besagt: Hauptlobuliste eingetragen, so daß diefe mehr Lohn empfingen, als ihnen General Kelly- Kenny meldet aus Bloemfontein vom 10. Juni morgens, zustand. Aldamn nahm Rothgarn die betreffenden Düten an sich, daß Lord Methuen mit dem größten Teil seiner Division am 8. Suni nahm das überschüssige Geld heraus und machte die Düten morgens 10 Meilen südlich von Heilbron, wo, wie verlautete, wieder zu, oder er fertigte neue Düten an. Am 24. März d. J. ge- General Colville mit der Hochländerbrigade stand, ein Gefecht hatte. Jagd auf ,, Kontraktbrüchige". Vor kurzem hatten auf dem lang es den beiden Verbündeten aber nicht, die Lohndüten in die Lord Methuen verließ Lindley am 5. Juni mit großen Vorräten für Fürstlich zu Münsterbergichen Gute in Derneberg eine Anzahl Hände zu bekommen. Verschiedene Arbeiter wunderten sich daher sich und für Colville und ließ Oberst Paget in Lindley mit genügender russisch- polnischer Arbeiter die Arbeit widerrechtlich ver- nicht wenig, daß sie mehr Lohn erhielten, als wie sie ver- Streitmacht und Vorräten zurück, um diese Stadt zu halten. Kelleylassen und sind dann flüchtig geworden. Fünf von ihnen, die in der dient hatten. Rothgarn versuchte zwar hinterher, unter dem Vor- Kenny hatte dem Oberst nog befohlen, die Vorposten des Feindes geben, es liege eine Verrechnung feinerseits bor, für zu bedrängen, indem er glaubte, daß die Berichte über deffen Streit Nähe Hildesheims ermittelt und in polizeilichen Gewahrsam ge= nommen wurden, sollen laut„ Gerstenb. 8tg." heute als lästige Aus- welche er einstehen müffe, das zuviel gezahlte Geld wieder träfte übertrieben seien. Jezt sei alles ruhig und es herrsche länder zwangsweise nach Ostrowo gebracht, um nach Rußland auszu erlangen. Einige gaben dasselbe auch ohne weiteres her, aber feine Besorgnis betreffend den südlichen Teil des Diftritts. Die gewiesen zu werden. Nach den andren Kontrattbrüchigen wird einer weigerte sich und brachte die Sache im Comptoir zur Sprache. Berbindungen mit Kroonstad nach Norden zu seien jedoch seit deur gefahndet. Nunmehr wurde eine eingehende Untersuchung angestellt, bei welcher 6. Juni unterbrochen. Ein weiteres Telegramm aus Kapstadt berichtet über die Versich ergab, daß Rothgarn auf diese Weise innerhalb 3/4 Jahr 560 M., Wollenscher aber in demselben Zeitraum 98 M. erbeutet hatte. Beide Iufte des Derbyshire - Regiments am 7. Juni. Es seien viele Leute Angeklagten waren geständig, so daß es dem Verteidiger Dr. Wert- schwer verwundet und nur 6 Mann des 4. Bataillons entkommen. hauer möglich wurde, die Milde des Gerichtshofs zu erwirken. Rothgarn, der schon einmal wegen Unterschlagung vorbestraft war, wurde zu neun Monat Gefängnis verurteilt, Vollenscher, bisher noch unbescholten, kam mit zwei Wochen Gefängnis davon Lehte Nachrichten und Depeschen.
Von einer blutigen Lehrlings- Ausbeutung berichtet, wie wir der" Boltszeitung" entnehmen, der Fabrifinspektor für SachsenAltenburg in seinem diesjährigen Aufsichtsberichte. Ein Maschinen fabrikant in Meuselwitz , dessen Name leider nicht genannt wird, hat Lehrlinge unter 16 Jahren zum Kesselreinigen herangezogen. In dem kleinen, nur 3,3 Rubikmeter haltenden Kessel waren oft vier Jungen zu gleicher Zeit thätig, und zwar an dem ersten Tag 11, am andren Tag sogar 17 Stunden. Zwei der Jungen wurden krank und starben nach einigen Tagen. Dadurch wurde die Behörde veranlaßt, sich diesen Betrieb etwas genauer anzusehen. Es stellte sich heraus, daß die Lehrlinge oft bis 10 und 11 Uhr nachts und Sonnabends sogar in 24stündiger Schicht arbeiten mußten. Die Obduktion der beiden Verstorbenen ergab Unterleibs- Tuberkulose bezw. Gelenkrheumatismus mit Herzfehler- Komplikation, die von den Aerzten aber nicht auf die unerhörte leveranstrengung zurückgeführt werden konnten. Dies allein rettete den Fabrikanten vor einer Anflage wegen fahrlässiger Tötung, dagegen verurteilte ihn das Landgericht Altenburg wegen Uebertretung der Gewerbe- Ordnung zu einer Geldstrafe von 1000 m.
Kommunales.
Die Sternbergsche Auflagefache wird vermutlich am 29. d. M. vor dem Reichsgericht zur Verhandlung kommen.
Versammlungen.
Ostasiatische Wirren.
Paris , 11. Juni. ( W. T. B.) Deputiertenkammer. Cochin Die in der vorigen Woche vor der siebenten Straffammer richtet an die Regierung eine Anfrage über die Ereignisse in China des Landgerichts I unter Vorsitz des Landgerichts- Direktors Voigt und wünscht Auskunft über die Maßnahmen, welche die Regierung begonnene Verhandlung wider die Geschäftsmakler Redeker u. Harris ergriffen habe sowie darüber, ob sämtliche Mächte in Uebereinfonnte auch gestern noch nicht zu Ende geführt werden. Die Ber- ftimmung vorgehen. Der Minister des Auswärtigen Delcassé teidigung bestand auf der Vernehmung mehrerer außerhalb erwidert, der Aufstand der Boyers herrsche vornehmlich zwischen wohnender Zeugen, die Ladung derselben mußte beschlossen und die Peking und Tientsin; er könne nicht sagen, ob alle Mächte gemein Sigung auf Donnerstag, vertagt werden. Unter diesen Umständen same Ideen haben, aber ihre gemeinsame Gefahr sei der sicherste ist die Beendigung des Prozesses por nächstem Sonnabend nicht zu Bürge ihres Einvernehmens; es feien bereits Truppen gelandet, wenn erwarten. nötig, würden noch weitere Streitkräfte gelandet werden. Der Gefandte in China Pichon habe Instruktionen, mit den Gesandten der Der Fabrikinspektor bezeichnet es als wenig ehrenhaft für die in andern Mächte im Einvernehmen vorzugehen; ein neuer Schritt dieser Fabrik beschäftigten Arbeiter, daß sie dieses Tretben nicht werde von sämtlichen Gesandten bei der chinesischen Regierung unterbereits eher zur Kenntnis der Behörden brachten. Dieses herbe nommen werden; derselben werde zur Kenntnis gebracht werden, Urteil des Beamten über die Arbeiter kann zutreffend sein, es fann Eine gutbesuchte öffentliche Töpferversammlung fand am aber auch gänzlich falich sein; das hängt von sehr vielen Umständen 7. Juni bei Dräsel statt mit der Tagesordnung: Das Verhalten daß, wenn sie nicht die Ordnung wiederherstelle, die Mächte darauf beab. Aber ohne Rücksicht auf irgend welche Umstände zeigt dieser unsrer Unternehmer zum Einigungsamt des Berliner Gewerbe- dacht feien, das zu thun, was sie für notwendig erachten. Die Bewegung furchtbare Fall aufs neue die Jämmerlichkeit unsrer Fabrikaufsicht gerichts. Seit längerer Zeit fanden bei einzelnen Firmen Differenzen ziehen mußte, Truppen verlangt, so würden dieselben abgeschickt nehme in Yünnan zu; wenn der französische Konsul, der sich zurückund die Unzulänglichkeit der Strafbestimmungen. Bei genügendem statt, das Anrufen der Weisterkommission blieb erfolglos und mußten werden. Wohlverstanden habe die Regierung keine Absicht, die auf Aufsichtspersonal und Heranziehung der Arbeiter, eventuell ihrer die Gefellen stets sich selber helfen, fo gelang, es auch jedesmal lichen Interessen schützen. Delcassé fügt alsdann hinzu, in Organisationen zur Fabrikaufsicht fonnte diese fortgesette unerhörte durch das Zusammenhalten der Kollegen, diese Differenzen zu eine Eroberung abziele, fie wolle nur die franzöfifchen wirtschaftunsren Gunsten zu erledigen. Daß es der Meisterschaft Gefegesverlegung nicht so lange betrieben werden. Nachdem sie ent- durchaus nicht ernst ist, die getroffenen Vereinbarungen zu halten, Beting herrsche unter den Mitgliedern des diplomatischen Corve deckt, gehörte hierauf aber eine empfindliche Gefängnisstrafe. geht wohl am besten aus dem Verhalten der Kommission derselben völliges Einverständnis. Die franzöfifchen Truppen seien bereit, bei hervor. Wird dieselbe um ihre Mitwirkung angerufen, so vergeht dem ersten Aufruf Pichons, der das Vertrauen der Regierung volle eine geraume Zeit, ehe sie hierauf antwortet; ja in einem Fall ständig verdiene, zu marschieren.( Beifall.) Hiermit ist der Zwischen fall geschlossen. ( Sperre Ruhm) wurde die Sigung erst einberufen, als die Sperre, London , 11. Juni. ( W. T. B.) Die Londoner Abendblätter Ueber das städtische Abladewesen wurden in der legten die 2/2 Wochen dauerte, zu gunsten der Gehilfen entschieden war. Sigung des städtischen Rechnungsausschusses einige nicht sehr er- Aber allem setzte das Verhalten in der Schöffelschen Angelegenheit melden aus Tientsin, es verlaute dort gerüchtweise, daß 4000 Russen bauliche Dinge mitgeteilt. Danach arbeitet das städtische Ablade- die Krone auf. Dort lehnte es die Kommission rundweg ab fich bei Peel- Taiho gelandet seien und auf Beking marschieren. wesen seit einer Reihe von Jahren mit steter Unterbilang, einzumischen und als von den Gesellen das Einigungsamt angerufen London , 11. Juni. Dem Reuterschen Bureau" wird aus ganze Berge von Abfuhrstoffen lagern noch auf den städtischen wurde, lehnte sie auch ab, vor demselben zu erscheinen. Nach Beking vom 9. de. Mts. gemeldet: Ein heute früh erlassenes Editt Abladepläßen und die Schulden des Unternehmens werden auf über erregter Debatte gelang folgende Resolution zur einstimmigen An- beauftragt den Militär- Gouverneur, mit Kavallerie und Infanterie 1 000 000. geschätzt. Bezüglich der Frage, nach welchen System nahme: Die heutige Versammlung nimmt mit Bedauern Kenntnis für Aufrechterhaltung der Ruhe in den Straßen zu sorgen; die die Beseitigung des Mülls erfolgen soll, befindet man von dem Verhalten der Meisterschaft gegenüber dem Einigungsamt Straße, in welcher die Gesandtschaften sich befinden, ist troßdem sich noch immer im Stadium der Versuche. Es handelt sich des Gewerbegerichts. Die Versammelten erblicken in der Handlungs- mit Gesindel angefüllt, das auf die leifeste Provokation zu jeder 1111 die Beseitigung von täglich etwa 20 000 Centner Haus- weise der Meisterschaft eine Provozierung der Gesellen zum Kontraft- Miffethat bereit ist. Der englische Gesandte Macdonald hat zwölf müll u. dgl. Die Verwaltung hat fürzlich beschlossen, vom 1. Oktober bruch. Demgegenüber erklären die Anwesenden nach wie vor an und der amerikanische Gesandte Conger zwanzig Matrosen zum Schuße d. J. ab den Gebührentarif derartig zu erhöhen, daß für die Tonne den Abmachungen festzuhalten. Bei etwaigen Werstößen der Unter- der Methodisten- Mission, wo die Protestanten aller Richtungen ver( 20 Centner) Müll statt 2 M. fortan 3 M. Gebühren zu entrichten nehmer ist, wenn die Kommission derselben eine Unterhandlung fammelt find, entsandt. Die eingeborenen Geschäftsleute sind sehr sind Durch diese Maßnahme hofft man eine außerordentliche Gut- ablehnt, im günstigen Augenblick die Sperre zu verhängen." Gegen beunruhigt über das Zunehmen der Boyerbewegung, obgleich PlündeLaftung für die städtischen Abladepläge zu erzielen, da die Unter- 2 Stimmen wurde über die Firma Schöffel die Sperre verhängt. rung von Läden von Eingeborenen noch nicht vorgkommen sind. nehmer behaupten, daß bei einer Erhöhung der jegigen Tarifgebühr Der Kaiser und die Kaiserin sind heute nachmittag aus dem Sommervon 2 M. die städtischen Abladeplätze zu teuer jeien und nicht palast zurückgekehrt, in den Kreisen der gebildeten Chinesen wird weiter benutzt werden könnten; sie würden im Fall der Erdas als ein gutes Zeichen angefehn. höhung des Tarifs sich selbst Abladepläge beschaffen und das Von der„ Neuen Zeit"( Stuttgart , Dietz' Berlag) ift foeben das Aus Tientsin wird dem" Reuterschen Bureau" von gestern geMüll dahin spedieren. Sollten sich die von der Verwaltung 37. Seft des 18. Jahrgangs erschienen. Aus dem Inhalt heben wir hervor: meldet: Die telegraphische Verbindung zwischen Tientsin und Der Socialismus und die kapitalistische Umwandlung der Beking ist unterbrochen, heute früh find alle nordchinesischen gehegten Erwartungen bezüglich der Wirkung der Gebührenerhöhung Realpolitik. Aus dem Französischen Eisenbahnen außer Betrieb. Wegen der Schwierigkeit, vom Vicekönig nicht erfüllen, dann soll endlich ein endgültiger Beschluß über die Landwirtschaft. Von E. Vandervelde, Brüssel. Bur Regelung der die Erlaubnis für die Expedierung eines dritten Sonderzuges a beste Art der Müllbeseitigung gefaßt werden, da alsdann in der bis- überfekt von Julian Borchardt , Harburg.( Schluß.) Heimarbeit. Von Dr. Friz Winter. Die Wahlgefeze der deutschen herigen Weise nicht fortgewirtschaftet werden kann. Neuerdings liegen Bundesstaaten. Von Heinrich Wesker. Litterarische Rundschau: Die Befing zu erlangen, besezten die fremden Truppen die Wagen, übrigens wieder neue Angebote wegen der Müllbeseitigung, nament- Technik des Welthandels. Von May Grunwald. Ferwege. Von D. Bach. worauf der chinesische Lokomotivführer mit der Maschine davonfuhr lich während der Winterszeit, der Verwaltung vor. Durch Anlage Feuilleton: Die Dame mit dem Hündchen. Von Anton Tschechow . Ueber- und andere das Geleis aufriffen. Die fremden Truppen trieben die des jezt genehmigten Abladeplatzes auf den von der Stadt er- fezt von Eugenie Kliorin.( Fortsetzung.) Eingeborenen mit dem Bajonett zurück und bemächtigten sich der worbenen Ländereien bei Pimow erhofft man eine weitere wefentLokomotive. Als der Vicekönig hiervon Kenntnis erhielt, erteilte ér die Erlaubnis zum Abgang des Zuges.
liche Verbesserung in den Verhältnissen des städtischen Abladerefens.
Eingegangene Druckschriften.
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Berantwortlicher Redacteur: Paul John in Berlin . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin .
Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltungsblatt.