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Proletariats: dürftige körperliche und geistige Pflege und frühzeitigste Ausbeutung.

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Witterungsübersicht vom 21. Juni 1900, morgens 8 1hr.

Der Verband der Schlächtergesellen Berlins   und Um- der Bädermeister Stiefvater infolge Scheuwverdens des Pferdes von Man brachte gegend hielt am Sonntag, den 17. Juni d. J. bei Schiller   eine dem Bock seines Geschäftsfuhrwerks geschleudert. Dort soll nun Nein, wollte der Staat oder die Gesellschaft für jene armen, außerordentliche Generalversammlung ab, die sich eines besonders den Besinnungslosen in das Polizeiwachtlokal. wir geben hier wieder, was vont verwahrlosten Geschöpfe wirklich etivas thun, so durfte er sie guten Besuchs erfreute. Nachdem ein beifällig aufgenommener Bor  - der Polizeiwachtmeister Krebs nicht der Familienerziehung überweisen, und nicht aus Sparsamteits- trag über das Thema: Der Arbeitsvertrag nach den Bestimmungen mehreren Personen übereinstimmend bekundet wird den bewußt erklärt und körperlich miß­gründen in wenn auch nur mittelbare Berührung mit des neuen Bürgerlichen Gesetzbuchs  " gehalten worden war, wurde losen Stiefvater für betrunken Korrigenden- und Arbeitshäusern bringen, sondern er müßte ans- über die Auflösung des Vereins und den Beitritt zum neu- handelt haben. Thatsache ist, daß Krebs am andern Tage zu der nahmsweise auch einmal für einen wahrhaften Kulturzweck so viel geschaffenen Centralverband der Fleischer und Berufsgenossen Deutsch  - Frau Stiefvater in den Laden kam, ihr zwei Mark brachte, die er erübrigen können, um staatliche oder kommmale Erziehungsanstalten lands beraten und beides zum Beschluß erhoben. Hierauf von dem Gelde ihres Mannes für Reinigung des Wachtlokals zurück­in ausreichender Anzahl und unter Berücksichtigung aller pädagogischen wurden dann die Statuten des Centralverbands ber- behalten hatte, und sie ersuchte, nichts von dem Vorfall zu erzählen, Erfordernisse zu erbanen. lesen und ihnen die Zustimmung der Versammlung erteilt. wegen dessen man sie sicher befragen würde. Auch an den Friseur, Und gälte es den herrschenden Klassen nicht allein, fich Das Verbandsorgan," Der Fleischer", wird den Mitgliedern gratis der gemeinsam mit einem Arzt dem Verunglückten die erste Hilfe felbst gegenüber den drohendsten Folgeerscheinungen drohendsten Folgeerscheinungen unsrer geliefert. Aus der Wahl des Hauptvorstands gingen folgende geleistet hatte, ist Krebs in ähnlicher Weise herangetreten. Gericht­barbarischen, socialen Zustände, in diesem Fall vor dem Ver- Sollegen hervor: Theodor Keslinte, 1. Vorsitzender; Cichibewig, liche Anzeige soll bereits erstattet sein. Der Vorfall wird allgemein brechertum, zu schützen, gälte es ihnen vielmehr zum Wohle der 2. Vorsitzender; C. Mercier, Kassierer; Mag Sickert, Schriftführer. damit zu erklären gesucht, daß Krebs entweder nicht ganz bei unterdrückten Klassen dem llebel selbst beizukommen, so müßte die Außerdem wurden noch drei Beisiger gewählt. Die Lokalverwaltung Sinnen oder selbst betrunken gewesen sein müsse. Es ist übrigens Stur an einem ganz andren Punkt eingreifen. Energischer Arbeite- Berlin wird aus den Kollegen Cschibèwitz als Vorsitzendem, Mag Sidert derselbe Beamte, der seiner Zeit von Frankfurt   a. M. strafieise hier­rinnenschutz, Verkürzung der Arbeitszeit der Frauen, damit ihnen als Kassierer und Kretschmar als Schriftführer sowie zwei Beisigern her versetzt wurde. eine bessere Beaufsichtigung und Sorge für die Kinder ermöglicht gebildet. Außerdem wurden noch drei Revisoren gewählt. Unter werde, vor allem endlich gesetzliche Regelung der Heimarbeit, die Berufsangelegenheiten wurde erwähnt, daß die Berliner   Fleischer­zu noch trasserer Vernachlässigung der Mutterpflichten führt! Inmung die Kündigungszeit für Kündigungszeit für die Ladenschlächter auf Und endlich Regelung der Wohnungsfrage! Denn daß eine Sonntagvormittags 10 Uhr festgesezt hat. Diese Thatsache Hebung der weiblichen Hausindustrie in engstem und untrennbarem wurde allgemein bedauert, da die Gesellen durchgängig einen Wochen- Stationen Zusammenhang mit der Wohnungsfrage steht, ist ganz selbst- tag als Kündigungstag haben möchten, der Gesellen- Ausschuß aber verständlich für den, der sich in die einschlägigen Probleme auch nicht energisch genug hierfür eingetreten sei. Ferner soll auf eine nur sehr oberflächlich versenft hat. Und selbst alles das wäre geregelte Arbeitszeit hingewirkt werden. Als Herberge der organisierten l'immer erst eine Seite eines wahrhaften Schutzes der Proletarier- Fleischergesellen wurde das Gewerkschaftshaus empfohlen, wohin sich Swinemde 756 S4wolfig Hamburg 757 WSW 4 bedeckt finder vor grober physischer und geistiger Vernachlässigung. Die arbeitslosen Kollegen auch während der Dauer der Arbeitslosigkeit 757 Berlin  Daneben hätten die Kommunen die ernsteste Pflicht, durch Errichtung wenden sollen, damit sie so den Armen der Stellenvermittler entzogen Frankf./M. 760 von gut ausgestatteten Strippen und Kindergärten und zwar in an- werden. Nachdem sich eine Anzahl Gesellen hatten in den Verband München  gemessener Zahl und Einrichtung der traurigen Notwendigkeit vorzu- eintragen lassen, wurde die Versammlung mit einer kräftigen Auf- Wien  beugen, daß Kinder im zartesten Alter ohne jedwede Pflege und munterung der Kollegen geschlossen. Aufsicht halbe Tage lang sich selbst überlassen bleiben, nicht allein fittlicher Verwahrlosung überantwortet, sondern auch den schwersten Sonnabend, den 23. b. W., abends 81/2 Uhr, bei Gohlte, Beußelstr. 22: Gefahren für Leben und Gesundheit ausgesetzt. Derartige, selbst- Bersammlung. redend unentgeltlich benugbare, fommunale Anstalten für das Centralverein der im Adressenwesen und verwandten Branchen vorschulpflichtige Alter müßten eine der dringendsten Forderungen| Beschäftigten. Am Sonnabend, den 23. Juni, abends 82 Uhr, bei socialer Kinderfürsorge darstellen; sie bildeten erst die notwendige Kernchen, Wallstr. 57: Außerordentliche Hauptversammlung. Ergänzung der unentgeltlichen Volksschule. Wie für vieles andre indessen werden die Herrschenden nicht eher ihre Hand zu einer der­artigen wahrhaften- Jugendfürsorge bieten, bis nicht das Proletariat, insbesondere die proletarischen Frauen, in reger Agitation sich das Recht auf diesen Schuß ihrer Kinder zu erkämpfen wissen.

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Versammlungen.

Ortsverein der Maschinenbau  - und Metallarbeiter Berlin   III.

Vermischtes.

Ueber ein Eisenbahnunglück wird aus Halberstadt   ge= meldet: In der Nacht vom 20. zum 21. d. M. zwischen 11 und 12 1hr wurde ein Lastfuhrwert auf dem nicht verschlossenen Ueber­wege bei Bude 4 der Strecke Halberstadt  - Heudeber   von einem Güter­zuge erfaßt und zertrümmert. Der Geschirrführer und dessen Sohn wurden vom Wagen geschleudert und verlegt. Ein Pferd getötet.

Die Berliner   Steinbildhauer beabsichtigen, die augenblicklich für sie sehr günstige Geschäftskonjunktur auszumugen. Es haben in Ueber ein neu entdecktes Gräberfeld in der Nähe von Tegter Zeit fogenannte Budenrechte"( Platz- oder Werkstatt- Berjamm- Königsberg wird der Königsb. Hart. 3tg." geschrieben: Am vorigen lungen) stattgefunden, wo erörtert wurde, ob und welche Forderungen Sonntag wurden unter der Leitung des Professors Dr. Heydeck und zu stellen wären. Die Plazdelegierten famen dann zusammen und des Herrn Rittergutsbesizers Behrend- Arnau auf dem sogenannten einigten sich unter Berücksichtigung der Ergebnisse der Budenrechte auf" Käppchen" bei Pr.- Arnau Nachgrabungen angestellt, welche höchst folgende Vorschläge: DerMinimallohn ist von 6 auf 7M. proTag zu erhöhen überraschende Ergebnisse lieferten. Der ganze Hügel, Käppchen" und es hat eine entsprechende Erhöhung der übrigen Löhne zu erfolgen. genannt, ist ein bisher unberührtes Gräberfeld aus den ersten Die 71/ 2stündige Arbeitszeit ist nachmittags um 5 Uhr zu beenden. Jahrzehnten christlicher Zeitrechnung. Man kann sich eine gute Vor­Im Winter sind bei Beibehaltung einer einstündigen Mittagszeit stellung von dem Alter dieser Grabstätten machen, wenn man die und der halbstündigen Frühstückspause keine Lohnabzüge vorzu- Baumriesen betrachtet, welche über den Gräbern stehen. Fünf dieser nehmen. Grabftätten, ride, etwas gewölbte Steinlager, welche 1-1/ 2 Meter Zu diesen Vorschlägen nahm am Mittwoch eine zahlreich be- tief in zwei Schichten übereinander liegen, wurden ausgegraben. fuchte Versammlung der Steinbildhauer Stellung. Es entspann Die Ausbeute der darin gefundenen Gegenstände war verhältnis­fich eine äußerst lebhafte Diskussion. Man war sich darin einig, mäßig gering, wie es bei diesen ältesten Grabstätten gewöhnlich 31 daß die Zeit einem Vorgehen recht günstig sei. Dagegen sein scheint. Einige tleine Knochenreste, Asche, mehrere Thonscherben gingen die Meinungen wegen der Einzelheiten vielfach auseinander. mit erkennbarer Modellierung, ganz verwitterte Thonscherben, drei Mehrere Redner wünschten einen Streit vermieden zu sehen. Andre stark verrostete, ziemlich große Messer refp. Lanzenspizen, zwei Reste betonten, es würde zu einem solchen gar nicht kommen, weil die so von Schnallen, in deren einer ein winziges Stückchen Leder befestigt minimalen Forderungen glatt durchgehen würden. In geheimer ist, das war vorläufig alles, was gefunden wurde. Wie weit das Abstimmung erklärte sich die große Majorität der Versammelten für Gräberfeld sich erstreckt, ist noch nicht ermittelt worden. die von den Delegierten vorgeschlagenen Forderungen. Die Ver­

Handlungen mit den Arbeitgebern wurden einer Kommiſſion über­

tragen.

Mädchenmord. Das zu Hammermühle bei Droskau, unweit

Sora u wohnhafte 131/ 2jährige Schulmädchen Klara Fechner, welches sich am Somtagvormittag aus der elterlichen Wohnung ent­Die Schneider und Schneiderinnen hielten an Dienstag fernt hatte, wurde am Montag von Arbeitern an einem Fußweg, eine öffentliche Versammlung ab, in der Trilse aus Kaffel einen welcher durch die sumpfige Waldschlucht hinter dem Park der Vortrag über den Arbeiterschutz in der Schneiderei hielt. In ein- Hammermühle führt. etiva hundert Meter seitlich von der Fahr­gehender Weise beleuchtete der Redner unsre Arbeiterschutz- Gesez- ftraße, in einer Blutlache ermordet aufgefunden. Der Mörder hat gebung, dann führte er aus, daß den in der Schneiderei beschäftigten fein Opfer anscheinend erst durch einen wuchtigen Schlag in die Arbeitern und Arbeiterinnen fast nichts von den bestehenden Schutz- Stirngegend betäubt und ihm dann mit einem Beil zwei klaffende vorschriften zu gute komme, obgleich doch die überaus elenden Ver- tiefe Wunden in die Schädeldecke beigebracht. Von dem Thäter hältnisse, unter denen gerade diese Arbeiterkategori: zu leiden hat, einer fehlt noch jede Spur. Man nimmt an, daß es sich um einen Luft­gefeglichen Regelung dringend bedürfen. Vorschriften über Beschaffenheit mord handelt. der Arbeitsräume, Dauer der Arbeitszeit 2c. seien für die Schneider­branche, die insgesamt etwa eine Million Personen in Deutschland  beschäftige, ein unabweisbares Erfordernis. Die Arbeiter und Arbeiterinnen dürften nicht aufhören, immer wieder die Forderung zu erheben, daß die Gewerbe Aufsicht auf die Hausindustrie aus gedehnt werde und gefeßliche Schußvorschriften erlassen werden, die geeignet sind, das Elend der Hausindustrie, wie es besonders in der Konfektionsbranche herrscht, zu beseitigen. Der am 20. August statt­findende Schneiderkongreß werde sich ebenfalls mit dieser Angelegen­heit zu befassen haben. Der Vortrag fand lebhaften Beifall. Die Vertretung auf dem Kongreß wurde den bereits zum Verbands­tag gewählten Delegierten übertragen.

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Opfer der Bergkragelei. Aus Berchtesgaden   wird gemeldet: Die beiden seit dem 5. d. M. vermißten Münchener   Studenten Georg Klette und Otto Scheer aus Dresden   find Mittwochnachmittag von mehreren Bergführern am Wagmann tot aufgefunden worden. Beide Den Leichen waren bereits start in Verweiung übergegangen. äußeren Verlegungen nach zu schließen mußte der Tod sofort ein getreten sein.

Von den Geheimnissen der Polizeiwachen. Aus Wies baden, 19. Juni, schreibt man der Frautf. 3tg.": Auf einer hiesigen Polizeiwache soll sich ein geradezu unglaublicher Vorgang abgespielt haben. Am vorigen Freitag nachmittag 4 Uhr Uhr wurde

Deutscher   Holzarbeiter- Verband. Central- Verband der Zimmerer

( Zahlstelle Berlin  .)

( Bahlstelle Berlin).

Barometers

ftand mm

Wind

763 23 760 23

Bumpa

Windstärke

Wetter

4hlb. bed. 2 bedeckt

Temp. n. C.

5°. 4° N.

Stationen

Barometer­

stand mm

Wind

16 paparanda 761 NO 14 Petersburg 17 Cort

15 Aberdeen 13 Paris 2 Regen 4wolfig 17

Bunzia

Windstärke

Wetter

Temp. 11. C.

JHA 5° C.= 4° 92.)

4wolfen! 13

754 SW 75423 761 SO

3 Regen 1wolfig

13

14

2 bedeckt

15

Wetter Prognose für Freitag, den 22. Juni 1900. Ein wenig wärmer, vielfach heiter, zeitweise wolfig bei schwachen füd> westlichen Winden, etwas Regen und Gewitterneigung. Berliner   Wetterbureau.

Briefkasten der Redaktion.

Die juristische Sprechstunde findet Montag, Dienstag und Freitag von 7-9 1hr abends statt.

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2. Zeitige Un­A. 3. 1. Schwacher Knochen- und Mustelbau. 3. Sehschärfe herabgesetzt bis auf die tauglichkeit wegen Wasserbruchs. Sälfte der normalen. Matrose W. B. 1. Unterleibsbruch, der aber durch ein Bruchband zurückgehalten werden kann.- 2. Im Fall einer Mobilmachung können Sie eingezogen werden; sonst nicht. Fasanenitrasse. Ob während der Anwesenheit des Kaisers in Wies: baden die Militärposten 5 M. erhalten haben wissen wir nicht. Vielleicht ist einer unsrer Leser über diese wichtige Frage unterrichtet.

Sie können gegen

N. in W.

E. M. 130. Rußland hat in der Hauptsache eine Spurweite von 1,524 Meter, während die gewöhnliche Normalspur 1,435 Meter beträgt. F. A. E. G. In ärztlichen Angelegenheiten können wir feinen Rat geben. Roßhaarhandlungen finden Sie im zweiten Teil des Adreßbuchs verzeichnet. 2. S. 1. Das ist nicht Staatsanwaltschaftssache. Ihren Schuldner beim Amtsgericht auf Zahlung des längst fälligen Dar­lehens tlagen. 2. Es ist zweckmäßig, wenn auch nicht notwendig, in Ihren Fall beim Bezirkskommando Auslandsurlaub zu beantragen. Die Post ist in Recht. Entweder Sie lassen Ihre Firma eintragen, nur dann wird das unter Ihrer Firma eingehende Geld an Sie gezahlt, oder Sie bezeichnen( dem Gesetz entsprechend) sich und Ihren Theilhaber als Inhaber, dann werden die an Ihre Adresse gesendeten Gelder auch an Sie ausgezahlt. Die Post zahlt an nicht firmenberechtigte Geschäftsinhaber die an die Firma, gesendeten Gelder nicht aus. Ist Ihr Geschäft kein kauf männisches, so genügt Ihrem Zwed auch die Bezeichnung Adolf R. und Friedrich S. Unter diesem Namen eingehende Gelder werden an Sie beide gemeinsam oder falls Sie sich gegenseitige( notariell oder gerichtlich be Y. Nein. glaubigte) Vollmacht erteilen, dann jeden von Ihnen ausgezahlt. B. K. Der Gastwirt haftet für die dem Gast in seiner Wirtschaft ab J. R. 1. Wer ein Tier handen gefommene Garderobe. Usedom  . Ja. hält, haftet, auch wenn das Tier nicht bösartig ist, für den durch das Tier angerichteten Schaden. Der Besitzer des Hundes, welcher ihr Kind gebissen

genossen.

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hat, hat also die geſamten Heilungstofien zu tragen ung beit Boer bas durch eine Geldrente zu ersetzen, die der Hundebiß für den Erwerb oder das Die Klage ver: Fortkommen Ihres Kindes in der Zukunft haben könnte. jährt in 3 Jahren. 2. Sie haften für die Schulden ihres minderjährigen Sohnes nur dann, wenn dieser sie mit Ihrer Genehmigung gemacht hat, oder wenn sie notwendig und Sie vergeblich um Sorge für Ihr Kind ersucht waren. M. P. 70. 1. Jm Regierungsbezirk Königsberg  . 2. Ja. F. S. O. Eine doppelte Veranlagung ist in dem von Ihnen mitge­teilten Fall möglich. Das Betreffende kann bei der Gemeinde, die zuletzt Steuern erfordert hat, unter Darlegung des Sachverhalts Rückzahlung be­antragen. M. M. Baumschulenweg. Da Sie das 21. Lebensjahr zurückgelegt haben, genügt die Einwilligung Ihres zukünftigen Lebens­M. S. 19. Sie können auf Herausgabe der Wäsche und andren Sachen, eventuell auf Schadensersatz beim Amtsgericht flagen. Zur Erhebung der Klage ist der Beistand eines Anwalts nicht erforderlich. Amtsgerichtliche Slagen fönnen( unter Beobachtung der Formalien) schrift: lich bei dem Gericht eingereicht oder zu Protokoll des Gerichtsschreibers( in A. M. Berlin   Neue Friedrichstr. 13, Anmeldestube) erklärt werden. Sie fönnen auf Beseitigung der Feuchtigkeit und auf Schadensersatz beim 23. M. 100. 1. Ja. 2. Nein. E. F. Nein. Amtsgericht klagen. Otto Döring 23. Wenn zwischen Ihnen vereinbart war, daß die gesamten Klaffen gemeinsam gespielt werden sollen, so ist diese Vereinbarung auch bei Nichtzahlung einer Klaffe gültig. Ist eine solche Vereinbarung nicht getroffen, so steht jedem Teil jederzeit der Rücktritt frei, er fann aber auch im Fall des Gewinns nicht Zahlung verlangen, wenn er nicht vorher gezahlt hatte.

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Heute, Freitag, 22. Juni, abds. 81% Uhr, im Gewerkschaftshaus", Am Sonntag, den 24. Juni, vormittags 10 Uhr, im Lokal nachmittags 6 Uhr, von der Zeichen Engel- Ufer 15:

Arminhallen", Kommandantenstr. 20:

Sitzung der Orts- Verwaltung. Mitglieder Versammlung

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Tages Ordnung:

1. Vortrag des Genoffen Grempe über:" Technische Fortschritte im Baugewerbe". 2. Wahl eines Vergnügungskomitees zum diesjährigen Um zahlreiches Erscheinen ersucht 3. Verschiedenes. Stiftungsfest. 254/14 Der Vorstand. J. A.: H. Knüpfer.

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Zur Beachtung! Das Resultat der Urabstimmung über die Extrabeiträge ist folgendes: Abgegebene Stimmzettel 5713, da von sind für Obligatorium 4174, gegen Obligatorium 981, gegen Obligatorium, jedoch für Zahlung eines Extrabeitrags 423, ungültig 135 Stimmen. Nach diesem Beschluß ist vom 1. Juli ab von jedem Mitglied 10 Bf. Extrabeitrag zu zahlen. Dieser Beitrag wird mit dem Verbandsbeitrag auf eine Quittungsmarte erhoben; für jede einzuklebende Marte( Wochen­Beitrag) sind demnach 35 Pf. zu entrichten. Wir ersuchen nun die Kollegen, ihre Beiträge für dieses Quartal im Laufe dieser und der nächsten Woche zu begleichen, damit den Beitragsammlern sowohl wie dem Kaffierer die Am Freitag, den 22. Juni, abends 8 1hr, in Feuersteins Erledigung ihrer Geschäfte erleichtert wird.

Die Ortsverwaltung.

90/18

Deutsch  . Metallarbeiter- Verband

Verwaltungsstelle Berlin  .

Achtung! Rabitzputzer. Achtung!

Festfälen, Alte Jakobftraße Nr. 75:

Außerordentl. Mitgliederversammlung

der Zahlstelle III des Centralverbands deutscher Maurer. Tages Ordnung: Stellungnahme zum Ausstand der Rabitzspanner. Die örtliche Verwaltung.

252/11

Bureau: Engel- Ufer 15, Zimmer 1-5. Fernsprecher: Amt VII, 353. Achtung! Heute, Freitag, den 22. Juni 1900, abends 812 Uhr, im Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer 15:

Sitzung der Orts- Verwaltung.

Am Sonntag, den 24. Juni, vormittags 10 Uhr, im Lokal des Herrn Leder, Charlottenburg  , Bismarckstr. 74:

Versammlung

E

der Heizungs-, Gas- und Wasserrohrleger und Helfer.

Tages Ordnung:

Bauarbeiter

Berlins   und Umgegend.

Achtung!

Sonntag, den 24. Juni, mittags 12 hr, im großen Saal bes Gewerkschaftshauses, Engel- Ufer 15

Oeffentliche Versammlung.

1.

Tages Ordnung:

Die Agitation der Bauarbeiter in der Provinz Brandenburg  . 2. Diskussion. 3. Bericht der Gewerbegerichtsbeisiger. 4. Verschiedenes. Die Lohnkommission. Um rege Beteiligung ersucht

30/7

J. A.: Oskar Böttcher. Johannisthal  , Köpnicker- u. Friedrich­Strassen- Ecke.

Johannisthaler Volksgarten,

1. Unfre Lohn- und Arbeitsverhältnisse, und wie ist es möglich, beffre Bedingungen zu erreichen? 2. Diskussion. 3. Verbandsangelegenheiten. Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten; insbesondre ersuchen wir die Kollegen von den Firmen Gentz, Grenzig, Jordan, Mayer, Peitzer und Güte. Pusch, für regen Besuch zu agitieren. 113/17

J Pankow   ist bei Hirschmeyer, Floraftr. 40, eine neue Bahlstelle eröffnet worden. Die Ortsverwaltung.

Im neuerbauten Saal jeden Sonntag TANZ. Kaffeeküche, Kegel­bahn, große Ausspannung. Garten. Speisen und Getränke in bekannter 47952* August Senftleben. Empfehle meine Säle zu Ver: September und Oktober noch einige Sonnabende [ 48902* und Sonntage frei

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Allen Freunden und Bekannten die Für die vielen Beweise der Liebe traurige Nachricht, daß meine liebe und Teilnahme bei der Beerdigung Frau Emma Tischler, geborene unfres lieben Sohnes und Bruders Michel, am 20. Juni verstorben ist. Karl Hoffmann Die Beerdigung findet am 23. Juni, sowie für die vielen Kranzspenden halle in Wilhelmsberg aus statt. fagen wir allen Verwandten, Freunden Der trauernde Gatte. und Bekannten, insbesondere aber und Hermann Tischler. den Turngenossen Kollegen Danksagung. unsren innigsten Dank. Witwe Louise Hoffmann Für die vielen Beweise herzlicher 1566b] und Söhne. Teilnahme beim Hinscheiden meines geliebten Mannes, des Restaurateurs Verband des Technischen Fritz Schneider Bühnen- Personals. Sonnabend, den 23. Juni 1900, abends 11 Uhr, Neue Roßstr. 3: Versammlung. 15696

sage ich allen Verwandten und Be: fannten meinen innigsten Dank. Auguste Schneider, geb. König. 15626

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