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Wilhelmshaven , 4. Juli, 7 Uhr 30 Min. Der Kaiser hat an Bord der Yacht Hohenzollern" den hiesigen Hafen verlassen. Hohenzollern" geht vorläufig nach Brunsbüttel.
bereiten.
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11 Stunden währte, 61/2 Proz. Zuschlag für die Töpfer, ca. 10 Proz. I spannende Setmaschine. Auch in unsrer Haupt- und Residenzstadt | schaftlich meßbaren. Grad erreiche. Daß der Stundenlohn des für Kutscher, für die Glasur- und Brennhaus- Arbeiter 25-271/ 2 find nunmehr vor einigen Wochen zwei eiserne Kollegen" an- Klägers jetzt 3 Pf. niedriger sei, könne auch nicht beachtet werden. Stundenlohn bei zehnstündiger Arbeitszeit. An diesem Streit gekommen und zwar bei Gebrüder Schneider( Staffeler Stadtanzeiger"). Der Unternehmer und der Kläger hätten nicht näher begründet, waren 1300 Arbeiter beteiligt. In anerkannt unparteiischer Dies wichtige Ereignis ist bisher hier wenig erörtert und beachtet warum die Herabsetzung des Lohns erfolgt sei. Die bloße Mit Weise haben der Landrat sowie der Amtsvorsteher von worden, da uns jegliche Verbindungen mit den Kollegen des genannten teilung und Bestätigung der Thatsache bedeute für den Rechtsstreit Velten und in letter Sigung der Fabrikant Blumenhold für Geschäfts fehlen. Ueberdies geschah der Einzug der Eisernen ganz nichts, denn die Höhe der Lohnbezüge werde vielfach auch durch Beilegung des Streits gewirkt; diefelben haben anerkannt, daß Lohn- geräuschlos und plöglich, so daß die ganze Schar der Anch- Kollegen andre Momente beeinflußt, als durch die Erwerbsfähigkeit. aufbesserungen für die Arbeiter in Velten eine Notwendigkeit seien. Des erwähnten Kunsttempels mächtig erschrat. Allerdings haben wir Man sieht, daß bei vernünftiger Haltung der Behörden vielfach eine auch nicht zu jubeln über die Entlastung von der anstrengenden leichtere Einigung zu erzielen ist. mechanischen Arbeit, der öden Zeilenpulferei, wenn nächstens, wie man hört, weitere Linotypes in andern hiesigen Geschäften ihre Zur Aussperrung der Ziegelei Arbeiter in Lehnin ( Mark). Am Sonntag fand eine Versammlung der Ausgesperrten statt, in der Thätigkeit entfalten werden. Sechs Kollegen der genannten Firma Ein audrer Berichterstatter des ge= Kiesel Berlin referierte. Redner wendet sich zunächst gegen die Be- erhielten nun den„ Sack". nannten Blatts teilt mit, daß die Cehmaschine auch im Ruhrgebiet Berlin , 4. Juli. ( W. T. B.) Laut Mitteilung des Chefs des richte der bürgerlichen Kreisblätter, welche in altgewohnter Weise den inumer mehr Boden sich erobere. In Cssen sind schon 5 Lynotypes Kreuzergeschwaders aus Taku von gestern ist zufolge Mitteilung focialdemokratischen Streifverband in Hannover für die Aussperrung mit 10 Gegern, 2 Typographen mit 4 Segern vorhanden. Aber aus Tientsin vom 30. v. M. das Befinden der dortigen Ververantwortlich machen, also die Thatsachen gerade auf den Kopf stellten. auch in den andern Städten, in Barmen, Allen voran zeichnete sich das sogenannte Intelligenzblatt Potsdams Duisburg, Ruhrort usw. find bereits je eine oder zwei Maschinen Elberfeld , Mülheim , wundeten gut. Derlin, 4. Juli. ( W. T. B.) Der russische Kriegsminister aus. Redner legte an der Hand von Beweisen die Entstehungsursachen der Aussperrung dar. Die Arbeiter, welche aufgestellt. Der zweite Berichterstatter empfiehlt eine fondere Or- General Kuropatkin hat dem deutschen Militärattaché in St. Petersburg folgendes Telegramm mitgeteilt, welches der russische unter dem Druck der langen Arbeitszeit( 5 Uhr morgens ganisation der Maschinensetzer innerhalb des Verbands. bis 7 Uhr abends) einerseits und der schlechten EntAuch in einigen Offizinen socialdemokratischer Zeitungsdruckereien ice Admiral Alexejew unter dem 3. d. M. aus Port Arthur lohnung andrerseits( es wurden Löhne für Hilfsarbeiter von wird die Segmaschine demnächst Einzug halten. So hat, wie wir an den russischen Kriegsminister gerichtet hat: General Stossel 1,20 W. bis 1,50 m. pro Tag bezahlt, der Stundenlohn beträgt hören, die Leipziger Boltszeitung" zwei, die Sächs. Arb hat aus Tantu, 30. Juni, gemeldet: Während des gestrigen Stampfes trat deutsches Landungscorps, Offiziere und Mann12 Bf.) stehen hatten trog wiederholter Warnung des Verbandsvorstands in Dresden eine Maschine bestellt. erklärt, in den Streit eintreten zu wollen, selbst auf die Gefahr hin, Von der Herstellung des täglichen Crots. Auf der Ganschaften unter unsern Befehl; ihr Berhalten war erhaben über jedes Lob; sie haben hervorragende Tapferkeit, gründliche Ausbildung, feine Unterstützung zu erhalten. Die Arbeiter der Profeschen Ziegelei fonferenz der Bäcker Südbayerns wurde als Beitrag zu der Un- umsicht und Mannszucht gezeigt. Das Landungscorps hat große verlangten pro tausend Steine: für Streicher, Karrer usw. 1,20 m. fauberkei, dic in vielen Backstuben herrscht, der Brief eines Bäder- Perluste erlitten. gegenüber dem früheren Preis war 1,10 M. Hierzu sei festzustellen, gesellen ous Bad Aibling verlesen, in dem es u. a. heißt:„ Die Dern, 4. Juli. ( W. T. B.) Die Great Northern Telegraphendaß in den Ziegeleien von Werder , Glindow usw. bereits ein höherer Badstube ist schon seit 14 Monaten nicht mehr gepugt, die Semmel- Compagnie hat dem Internationalen Bureau mitgeteilt, daß wegen Preis pro Tausend gezahlt wurde, als der von den Lehniner Ziegelei tücher in derselben Zeit nur zweimal gewaschen; eins dieser wachsender Unsicherheit des Dienstes auf den chinesischen Linien arbeitern verlangte. Als den Arbeitern die Forderung in der rigorofesten schmutzigen Tücher" wurde hier gewogen und hatte ein Gewicht von zwischen Tichifu und Shanghai Duplikate aller Telegramme zu Form verweigert wurde, kündigten die Arbeiter der Profefchen Ziegelei 1 Pfund 400 Gramm. In der Badstube hausen die Mäuse; Schiffe zwischen den beiden Häfen befördert werden. Ein Dampfer und 14 Tage später wurden sämtliche Ziegelei- weiter Lehnins und ein solches Tier zog man einmal aus der Brotsäuere, ferner mit zahlreichen Depeschen soll morgen Abend in Shanghai einder Umgegend ausgesperrt. Dies der thatsächliche Sachverhalt. eina ar ölglas mit Inhalt, aber ohne Kort." Man treffen. Die Ausgesperrten hatten inzwischen in den Ziegeleien von Glindow , sieht, daß wir Deutschen alle Ursache haben, China - wie das vor Pc: 13, 4. Juli( 23. T. B.) Marineminister Lanessan ordnete Nezze, Werder sw. Arbeit gefunden, allein sie wurden durch die etlichen Tagen ein bürgerliches Blatt motivierte feiner unappetit- an, die C.tsendung zweier weiterer Kreuzer nach China vorzuPraktiken des Unternehmertums, durch Steckbriefe, wieder aus der lichen Ernährungsweise wegen den heiligen Krieg zu erklären. Arbeit gebracht. Reduer forderte angesichts dieser Thatsache die Anwesenden auf, aus diesem Vorgehen Proletarierlos. Auf der Florentinergrube in Oberschlesien London , 4. Juli. ( W. T. B.) Der Admiralität ist eine Depesche Besitzer Belehrung zu ziehen und fest zusammen zu stehen Bergmannsjubiläum. Der Alte verrichtet nach wie vor seine be- welche befagt, von Peking seien chinesische Couriere mit einer kurzen, der Ziegelci- beging der Oberhäuer Johann Kania am 2. Juli sein 50jähriges des Admirals Seymour aus Tientsin vom 30. Juni zugegangen, gegen die Feinde der Arbeiter. In der Diskussion wurde hervorgehoben, daß Herr Saran wünscht, die Polizei möge ruflichen Arbeiten.. Die fünfzig Jahre fleißiger Arbeit haben ihm vom 24. Juni datierten Nachricht angekommen, nach der alle Gescharf auftreten und diejenigen Arbeiter bestrafen, welche versuchten, feine Reichtümer eingebracht. Wie hieß es doch in der champar er fandtschaften, mit Ausnahme der britischen, französischen, mit den von auswärts hinzugezogenen Arbeitern zu sprechen. Diese feuchten" nternehmerpoesie der Kohlenbarone in Recklinghausen vom deutschen und eines Teils der russischen, zerstört waren. den Dic, wie die Couriere weiter berichteten, sämtlich in der Ausführungen wurden mit begreiflicher Entrüstung aufgenommen, Bergw: Behält für sich den Pfennig, den Die, und einzelne der auswärtigen Arbeiter erklärten, unter diesen Umhaler schidt er weit." englischen Gesandtschaft befindlichen Europäer waren mit VorEin Thor räten, aber nur mit fuapper Munition versehen. ständen abreisen zu wollen. In seinem Schlußwort richtete der von Peking , das in der Nähe dieser Gesandtschaft liegt, Redner noch einen Appell an das Solidaritätsgefühl der Arbeiter und forderte dieselben auf, zu ihrem Verband zu stehen. wurde von Europäern mit Geschützen gehalten, die sie den Chinesen Accordvertrag mit Sinndcalohngarantic. Der Tiefbau- abgenommen hatten. Fünf Mann von der Marine- Wachmannschaft unternehmer Bach hatte beim Abschluß eines Accordvertrags den find gefallen, ein Offizier wurde verwundet; viel Krankheit war beim beteiligten Arbeitern einen von Gewerbetreibenden aus seinem Abgang der Couriere nicht aufgetreten. Die Chinesen hatten am Beruf vielfach bemyten gedrucien Schein vorgelegt, worauf 23. Juni das Land bei Peking mit Waffer aus dem Großen Kanal vermerkt war.„ daß sie zu dem vereinbarten Stundenlohn von überschwemmt, wahrscheinlich um die Stadt nach Süden zu zu ver55 Pf. angenommen ſcien Bei den Verhandlungen war vom teidigen. Den Europäern war kein Leid geschehen, der GesundheitsKolonnenführer geltend gemacht worden, daß sie, die Arbeiter, mit zustand im allgemeinen gut. Allwöchentlich Petersburg , 4. Juli. ( W. T. B.) Die hiesigen Blätter sprechen dem Accordsay wohl nicht zurechtkommen würden. erhielten die Leute eine Summe ausgezahlt, die der Zahl der ge- sich heute einstimmig für ein energisches Vorgehen gegen China leisteten Arbeitsstunden entsprach und nach dem Stundensatz von 55 Pf. aus. Besonders bemerkenswert erscheint ein Artikel der„ Noowoje Wremja". Das Blatt meint, eine Truppenabteilung der ver berechnet war. Als die Arbeit ihr Ende erreichte, war der vereinbarte Accordfag bereits durch die wöchentlichen Zahlungen auf einigten Mächte müsse sofort nach Beting marschieren, um, gebraucht. Die Arbeiter berlangten trotzdem für jede wenn möglich, die dort befindlichen Europäer noch zu retten, sonoch nicht bezahlte Stunde aus den legten Arbeits- balb genügend Streitkräfte für eine erfolgreiche Durchführung dieses tagen 55 Pf., während Herr Bach sich dagegen sträubte, weil Unternehmens gesammelt seien. Letterer Vorbehalt sei zu machen, da er den Accorbvertrag für maßgebend erachtete. Es tam zu einem bei der jetzigen Lage der Dinge für die internationale Truppenabteilung Rechtsstreit, der vor der Stammer III des Gewerbegerichts auch ein kleiner Mißerfolg sehr gefährlich sei. Das Blatt verwirft ausgefochten wurde. Der Beklagte betonte, der Accordpreis habe den Vorschlag der Konsuln, die Gräber der Kaiserfamilie bei Dies könnte die Folge haben, daß die die zu zahlende höchstsumme sein sollen, und der Stundensatz von Beking zu zerstören. 55 Pfennig sei nur als Grundlage für die wöchentlichen Ab- ganze 400 Millionen betragende Bevölkerung Chinas in Bewegung zahlungen gedacht gewesen. Der Gerichtshof unter dem Vorfiz des gebracht und vor allem in der Mandschurei Gewerberichters Schal horn verurteilte den Beklagten auf die verursacht würde, weil dorther die herrschende Dynastie stammt. Klage des Arbeiters St., dieſem noch 24 M. zu zahlen. Der Vor- Dort aber sei die Ruhe im Interesse des russischen Reiches wichtig. figende führte begründend aus: Nach dem neuen Recht hätten vom Gericht sowohl die schriftlichen als auch die mündlichen Abreden ber Lehte Nachrichten und Depeschen. rücksichtigt werden müssen. Aus beiden habe nun die Kammer geschlossen, daß ein Accord vertrag vorliege, bei dessen Erfüllung ein Die Opfer der New Yorker Katastrophe. in de st stundenverdienst von 55 Bf. garantiert sein Bremen, 4. Juli. Bösmanns Telegraphen- Bureau meldet: sollte, und daß die Festsetzung eines Stundenlohns von 55 Pf. Die von der Direktion des„ Nordd. Lloyd" zusammengestellte Liste nicht nur darauf abzielte, eine Grundlage für Abschlagszahlungen über die bei der Brandkatastrophe in Hoboken vermißten gezu schaffen. Es sei berücksichtigt worden, daß namentlich St. retteten und im Hospital befindlichen Personen von der Beals Kolonnenführer bei den Vertragsverhandlungen Bedenken
Die Stuccateure in Potsdam sind am Montag in einen Streit eingetreten. Zuzug ist streng fern zu halten.
Die Lohnbewegung der Alt- Plätterinnen und Wäscherinnen lenkt in ganz erfreuliche Bahnen ein. Der geforderte Lohntarif ist von den verschiedenen Blätterei- Inhabern bereits bewilligt und unterzeichnet eingesandt worden. Viele Gesuche der Arbeitgeber an den Arbeitsnachweis des Vereins der Wäsche und Krawattenbranche ( C. Hergt, Landwehrstr. 1) um Zusendung von Arbeiterinnen zu dem neuen Lohntarif mußten bis jetzt unberücksichtigt bleiben, weil nicht genügend Arbeitskräfte vorhanden waren. Das Bureau der Lohnkommission iſt Schulz, Grenadierstr. 33, vormittags 9-12 Uhr, nachmittags 4-8 Uhr.
Dentsches Reich.
Nieterstreik in Hamburg . Am Dienstag stellten sämtliche auf der Reiherſtieg- Schiffswerft beschäftigten Nieter die Arbeit ein, weil ihnen ein Besuch um eine geringe Aufbefferung der Löhne, sowie auch jede Verhandlung hierüber abgeschlagen wurde. Die Maurer und Zimmerer in Harburg sind infolge der schroffen Ablehnung ihrer bereits vor 5 Wochen an die Inmung gestellten Forderung der Einführung eines neuen Lohntarifs, auf deren Beantwortung fie bis zum 2. Juli hatten warten müssen, in den Streit eingetreten. 10 Unternehmer mit 40 Arbeitern haben bewilligt, ſonſt ruht die Arbeit vollständig. Auch die Bauarbeiter haben sich dem Streit angeschlossen.
Der Streik der Lübecker Braunbierbrauerei: Arbeiter ist dadurch beendigt worden, daß der neue Pächter der Brauerei die Forderungen der Ausständigen bewilligte.
Die Maurer in Essen a. d. Ruhr beschlossen am 2. Juli, beten, den Zuzug fernzuhalten!
Sociale Rechtspflege.
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eine Bewegung
den Meistern sofort die Kündigung einzureichen. Es wird gegehabt habe, die Arbeit ohne weiteres zu den vorgeschlagenen und fatzung der Dampfer" Bremen "," Saale " und" Main " weist folgende
Sociales.
Der Bes
Kläger damit schließlich zufrieden gewesen, weil sie für jeden Fall" Bremen ": Gerettet 173, im Hospital 12, vermißt 12 Perf.
133,
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Paris , 4. Juli. ( W. T. B.) Präsident Loubet ließ der deutschen Regierung sein Beileid anläßlich des Brandunglücks in New York aussprechen.
dann vereinbarten Accordpreisen anzunehmen. Offenbar seien die Zahlen auf: Von den Dampfern Paritätische Gewerkschaften. Zu dieser Frage nahm kürzlich „ Saale ": die Ortsgruppe des christlichen Metallarbeiter- Verbands zu Buchheim einen Stundenlohn von 55 Pf. sicher gestellt glaubten. bei Mülheim a. Nh. Stellung. Es wurde folgende Resolution an- flagte verglich " Main ": Publikation diefes Urteils sich nach genommen: Die Versammlung erklärt sich entschieden gegen den andren Klägern. Da er bezweifelt hatte, daß die von ihnen Von der Besagung des Dampfers Kaiser Wilhelm der Große" eine Verschmelzung der christlichen Gewerkschaften angegebenen Stundenzahlen stimmten, so schien eine Vertagung ist, so weit bekannt, niemand verunglückt. mit den un christlichen Gewerkschaften in sogenannte unausbleiblich. Um diese zu vermeiden und schnell zu ihrem Gelde paritätische Gewerkschaften. Wir stehen unentwegt auf dem zu komment, ermäßigten die Leute ihre Forderungen. Boden einer christlichen Weltanschauung, auf welcher eben mur Stabschläger find keine selbständigen Unternehmer. Der eine Reform der bestehenden socialen und wirtschaftlichen Verhält- Arbeiter N. hat während einiger Jahre, wo er als Stabschläger für nisse möglich ist. Die Versammlung bedauert es sehr, daß man die Firma Heydrich thätig war, den vollen Beitrag zur Kranken Die Demission Jamonts. auf dem Kongreß der christlichen Ge: vertvereine in Frankfurt a. M. versicherung gezahlt. Er ging dabei von der Auffassung aus, Paris , 4. Juli. Wie die„ Liberté" mitteilt, hat der dem um die Organisation der christlichen Arbeiter hochverdienten Herrn daß bei der Eigenart der Stellung der Stabschläger deren Arbeit Generaliffimus der Armee, General Jamont, feine Demiffion Pfarrer Drießen Quertreiberei vorwarf. Wir sind überzeugt, daß die Quertreiber da zu suchen sind, wo die paritätischen Gewerkschaften geber für sie nicht ein Drittel der Kaffenbeiträge zahlen brauchten. eingereicht. Diefelbe wurde angenommen. An die Stelle Jamonts Er verklagte die tritt der bisherige Gouverneur von Paris , General Brugère. befürwortet werden." Der Köln . Boltsfreund" freut sich über Jetzt ist. andrer Meinung geworden. Gewerbegericht und beantragte, Zu der Demiffion des Generals Jamout wird noch gemeldet, diese Ablehnung der" Gladbacher Richtung". Wie man sieht, ist die genannte Firma beim fie zu verurteilen, ihm ihm ein Drittel der Beitragssumme daß die Ursache derselben auf die bekannten Zwischenfälle im Generalstabe Frage sehr geeignet, wiespalt in den Reihen der christlichen GeDie Beklagte bestritt jede Verpflichtung dazu zurückzuführen ist. Wie die„ Liberté" meldet, hatte Jamont eine werkschaften hervorzurufen. und machte geltend, die Stabschläger feien selbständige Unternehmer. längere Unterredung mit Loubet , in welcher er die Berücksichtigung Sie fämen zur Arbeit, wenn es ihnen beliebe, und könnten sich des Dienstalters für die Ernennung des neuen Generalstabschefs Hilfskräfte annehmen. Zwischendurch machten fie manchmal andre verlangte. Jamont soll dem Präsidenten der Republik die Lage in Arbeiten, seien also nicht gebunden. Bielfach arbeite die ganze der Armee als äußerst gefährlich dargestellt haben. Da Jamont Die Kulturaufgaben leiden nicht!- Der überaus günstige Familie zufammen. So sei es auch hier gewesen. Der Vater, die feine Ansichten gegenüber Loubet durchießen wollte, demissionierte Einfluß der Seeluft auf fräntliche, blutarme und strofulöse Kinder Mutter und die Schwester hätten mitgearbeitet und das Geld für seine Ansichten gegenüber Loubet durchsetzen wollte, demissionierte er. Die Nachricht von der Demission Jamonts hat in der Kammer veranlaßte den verstorbenen Med. Rat Dr. Benede in Oldenburg , alle habe der Vater erhalten. Der Kläger habe teils auf die Errichtung von Kinderheillätten an der deutschen Nordseeküste dem Blag gearbeitet, teits sei er auf Montage" geschickt worden. große Aufregung hervorgerufen, und es wurde sofort eine diesParis, 4. Juli. Deputiertenkammer. Die Kammer nimmt anzuregen und seinen Bemühungen ist die Gründung der See- Die Kammer VII erklärte das Gewerbegericht für zuständig bezügliche Interpellation eingebracht. Hospize in Norderney , Wyk auf Föhr und Westerland auf und verurteilte die Beklagte, an N. 21,84 M. zu zahlen. Der VorSylt zu danken, in denen hauptsächlich durch schlechte Er- figende Dr. Meyer führte aus, der Kläger sei nach Ansicht des die Vorlage an, wonach in Algier und Tunis ein Corps eingeborener nährung heruntergekommene strofulöse und hektische Kinder auf Gerichts ein Arbeitnehmer, wie jeder andre. Ob er allein in Accord Seefoldaten errichtet werden soll, ferner die Vorlage betreffend die einige Wochen eine ihnen sehr wohlthätige Pflege finden arbeitete oder mit andern zusammen einen Gruppenaccord ausführte, Neuordnung der Kontrollbehörden der Marineverwaltung. Darauf können. Auch andre Staaten, wie Italien , Frankreich und Belgien , fei ganz gleich. Auf jeden Fall sei N. seiner ganzen wirtschaftlichen richtet Jourde an den Kriegsminister die Aufrage, ob es richtig sei, haben an ihren Küsten solche Kinderheilstätten errichtet. Dr. Rode Stellung nach als versicherungspflichtiger Arbeiter anzusehen, für den daß der Generalissimus Jamont feine Entlaffung einumgewandelt in Norderney hat über die Resultate des Norderneyer Seehospizes Beklagte ein Drittel der Kassenbeiträge hätte zahlen müssen. Die gereicht habe. Strang stellt wiederum den Antrag, daß die Anfrage über diese Angelegenheit in eine Interpellation von den Jahren 1889 bis 1899 eine ausführliche Statistit geführt, fragliche Summe, die als Restlohn zu betrachten sei, stehe dem Kläger werde. Ministerpräsident Walded Rousseau erklärt sich mit der aus der sich ergiebt, daß von 2384 in Behandlung gekommenen blut zu, soweit nicht Verjährung vorliege. sofortigen Besprechung einverstanden. Kranz giebt seiner HochGeneral für armen Kindern nahezu die Hälfte und von 2341 strofulösen Kindern wirft Jamont Ausdruck Keine nennenswerte Beeinträchtigung der Erwerbsfähig achtung daß sie den Generalstab desorganisiert. gut ein Viertel geheilt wurde und etwa drei Viertel Besserung erfuhren. Fett. Der Holzarbeiter Baßmuth hatte durch Betriebsunfall die der Regierung vor, Ein Vergleich mit den Resultaten der Heilstätten andrer Länder ergab, Spize des linken. Heinen Fingers verloren. Nach Bernarbung des Jourde erklärt, er verstehe nicht, wie Kranz. ein ehemaliger daß die italienischen Heilstätten bei ca. 35 Broz. der behandelten Stumpfs wollte ihm die Norddeutsche Holz- Berufsgenossenschaft teine Kriegsminister als Lobredner der Disciplinlosigkeit auftreten könne. Strofulosen Heilung aufweisen und die deutschen Hospize bei Rente mehr zahlen. 2. legte Berufung ein und machte Es werden schließlich zwei Tagesordnungen eingebracht. Die erste stätten 70 bis 80 Broz. der von ihnen behandelten Strofulojen als geltend, beschränkt. Das Schiedsgericht verwarf aber das Rechtsmittel, der Regierung, die zweite, welche Kranz vorschlägt, enthält den
:
und
er wäre immer noch in seiner Erwerbsfähigkeit von Gouzy beantragte befagt:" Die Kammer billigt die Erfärungen
geheilt auf. Diese große Differenz liegt, wie Dr. Strohe in Waldeck- Rousseau erklärt, er nehme die Köln darlegt, hauptsächlich daran, daß in den deutschen Seebädern indem es sich auf ärztliche Atteste berief. Der Kläger wandte Sat: Die Kammer brdauert die Politik, welche die Armee zu sich nunmehr an das Reichs- Versicherungsamt. Diesem legte er eine besorganisieren bezweckt. bisher nur selten eine genügend lange ausgedehnte Behandlung Bescheinigung des Arbeitgebers vor, wonach er jetzt nur 37 Pfennig erste Tagesordnung an. Dieselbe wird mit 307 gegen 258 Stimmen stattfinden konnte", da der Andrang der Kinder zu groß. die Zahl Stundenlohn beziehe, während er vor dem linfall 40 Pf. erhalten genehmigt. und Mittel der Heilstätten dagegen zu gering find. Sier Wandel zu habe. W. behauptete ferner, daß der Stumpf empfindlich sei. Das schaffen, wäre auch eine würdigere und segensreichere Aufgabe für habe.. behauptete ferner, daß der Stumpf empfindlich sei. Das Retursgericht wies ihn indessen ebenfalls ab. Geheimrat Greif Wipperfürth, 4. Juli. ( W. T. B.) Jm Beisein des Ministers einen wirklichen Kulturstaat, als Milliarden für prächtige Schlacht- als Vorsitzender führte begründend aus: Die beiden gehörten des Innern Frhrn. v. Rheinbaben und zahlreicher Ehrengäste schiffe llein zu machen. Aerzte stimmten darin überein, daß eine nennenswerte fand heute die Legung des Schlußsteins der Lingesethalsperre statt. Petersburg, 4. Juli. ( W. T. B.) Ein Mitglied der Ganners Die Sehmaschine. Dem Korrespondent" wird aus Caffel Beinträchtigung der Erwerbsfähigkeit des Verlegten nicht mehr geschrieben: In der Herstellung des Sazes mittlerer und fleinerer vorliege. Das sei entscheidend, denn nach Annahme des Reichsbande, welche durch eine Dame in Berliner Banten auf zwei geBeitungen, Werte( à la 3ola- Roman, 7 Bände für 3,50 M. usw.) Versicherungsamts bestehe eine Entschädigungspflicht der fälschte Accreditive des Bankhauses Wawelberg in Petersburg gegen praktiziert immer mehr und mehr die nervenzerrüttende und-an- Berufsgenossenschaften nur solange, als die Beschränkung einen wirt- 40 000 Stubel erhoben hat, ist hier verhaftet worden. Berantwortlicher Redacteur: Hugo Poetsch in Berlin . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Max Bading in Berlin .
Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltungsblatt.