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Ir. 161. 17. Jahrgang. 2. Age des Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonnabend, 14. Juli 1900.

Dr.

10 Zur Frage des Kleinhandels.

Litterarische Rundschau.

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politischen Auffassung des Verfassers abweichen, so in der Bewertung der Wohlfahrtseinrichtungen, der religiösen Erziehung der Arbeiter tinder usw. Eine Reihe ganz unnötiger Fremdwörter wie Aper­turen, Appuntierungslisten, Marchandage, anagraphisch, sowie manhe specifisch öftreichische Wendung stören die Lektüre des sonst sehr interessanten Werkchens.

während nunmehr auf dem Lande überall Detailgeschäfte entstanden find. Jeher fällen, als wir natürlich in manchen Punkten von der social In Kiel hat sich die Zahl der Höfer von 1890-1895 um 47 Broz. vermehrt; in einer Nachbarstadt von Osnabrüd fommen auf 3000 Gin wohner 20 Manufatturwarengeschäfte, also auf 150 Einwohner ein Manu fafturwarengeschäft! Die Zahl der Droguengeschäfte in Rostock ist von 1875-1897 bon3 auf 17 gewachsen. In einer Kreisstadt im Ostpreußischen tam auf 225 Einwohner ein Kolonial- und Materialwarengeschäft. In Breslau find in der Haus- und Küchengeräte- Branche in der knappen Zeit von 1892-1898 50 Geschäfte neu entstanden und 36 eingegangen.

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Beachtenswert ist die freimütige Kritit, die an dem Lohns system geübt wird:" Die geringe Anzahl von Lohnstufen, welche zur Folge hat, daß die größere Intelligenz, Geschicklichkeit und Vorbildung mitunter gleich der Leistung der ungelernten Arbeiter entgolten wird, der ansehnliche Prozentjazz, welcher auf die unteren Arbeiterklassen entfällt( bloß 6 Broz, hatten eine Jahres­einnahme von über 1000 M.), und den Durchschnittstaglohn aller Arsenalarbeiter im Vergleiche zu dem der Arbeiter in Privatbetrieben Während bei den Staatsarbeitern fast 12 herabgedrückt Proz. der Arbeiter in der niedersten Lohnkategorie eingereicht, waren in den verglichenen Privatbetrieben 2,83 Proz., 2,48 Proz. 2,25 Broz. in dieser Lohnstufe; dabei war der Ueberverdienst durch Accordarbeit nur im Staatsbetriebe nach oben begrenzt. Ein großer Teil der Staatsarbeiter ist auf regelmäßigen Nebenverdienst angewiesen, fo daß die städtischen Handwerker Bolas über die Konkurrenz der Heimarbeit der Staatsarbeiter flagen b

Die Lage des Kleinhandels in Deutschland . Ergebnis der auf Veranlassung von Handelskammern, Handels- und Gewerbekammern und bon wirtschaftlichen Vereinen angestellten Erhebungen. Band II. Herausgegeben von der Handelskammer zu Hannover . VIII. Und 136 S. 80 Berlin 1900. Siemenroth u. Troschel. Dasselbe enthält nicht bloß eine Darstellung des Standes der Als der Vorwärts" in seiner volkswirtschaftlichen Rundschau Arbeitsverhältnisse, sondern auch eine Darstellung ihrer historischen Entwicklung. Einige Ergebnisse der Untersuchung über die Lage der vom 7. Mai vorigen Jahres den ersten Band dieser beachtens werten Enquete besprach, nahm der Recensent an, daß Die Agrarier, die doch in der bordersten Reihe der Bekämpfer Ende Dezember 1898 beschäftigten 72 Meister und 3138 Arbeite­weiteres reichliches Material folgen würde; leider ist diese Erwartung der Warenhäuser und städtischen Konsumbereine stehen, die sich als rinnen und Arbeiter wollen wir hier in Kürze anführen. Die Arbeits­vor allem soweit die Quantität in Frage kommt, arg getäuscht die aufrichtigsten Verfechter der Interessen des Mittelstands ordnung bestimmt, daß Arbeiter nach vollstrecktem" 63. Lebensjahre worden, bloß ein recht schmales Bändchen mit 12 sehr verschieden zu gebärden, werden über die hier angezeigte Schrift faun er zu entlassen sind. Wohl erhalten sie nachher eine Heine Pension, bewertenden Abhandlungen wird uns als Schluß der Erhebung freut sein, wird doch in ihr der verhängnisvolle Wettbewerb der die ihnen aber kaum gestattet, auf Armenunterstützung zu verzichten. borgelegt. Mit Recht wird in der Einleitung bemerkt, daß die beiden Raiffeisengenossenschaften gerade in den Gebieten, wo der Detail- Die Löhne der Arbeiterinnen schwanken zwischen 80 und 107 Pf. Bände bloß den Anfang einer Kleinhandelsenquete bedeuten können; handel noch bessere Existenzbedingungen haben könnte, gezeigt. So bei den Segelnäherinnen, sie betragen 1,35 M. bei den Wäscherinnen; weit weniger als der Mangel an Mitteln; der doch bei den Handels- erklärt z. B. der Verband deutscher Eisenwarenhändler, daß die Laftträger erhalten 1,35 M. oder 1,70 M., die ungelernten fammern eine feltsame Ausrede ist, dürfte die Indolenz, die Geheimnis er neben den Produzentenvereinen und Bazaren namentlich Arbeitsgehilfen 1,70 m., die in 4 Lohntlassen geschiedenen Werft­främerei und ähnliche Eigenschaften der Vertreter des Kleinhandels gegen die Raiffeisen= Vereine Stellung nehmen müsse. Ihre matrosen 1,70 m. bis 2,40 m., die Werftobermatrofen 3,33 M., die an der ungenügenden Bearbeitung des Stoffes die Schuld tragen. Stonkurrenz ist besonders fühlbar geworden seit dem Gesez in fünf Lohnllaffen eingeteilten gelernten Arbeiter 2 m. bis 3,07 m. pro 1896, das auch ihnen Verkauf Dem Kreise der Detailhändler scheint keiner der Bearbeiter des von Nichtmitglieder Tag; die Meister 130 W., die Obermeister 147 M. pro Monat. Es Gegenstandes in dem vorliegenden Bande anzugehören, neben dem gestattete. Daraufhin haben sie seit dem 1. Januar 1897 in Frant ist da nicht zu verwundern, daß das Angebot an Arbeitskräften deutsch - nationalen Handlungsgehilfen- Verband Hamburg , der die furt a. M. eine Centralankaufsstelle für landwirtschaftliche und haus- niemals ein großes ist und daß sich zeitweise Schwierigkeiten er­ Licht und Schattenseiten der Konsumvereine" in der der anti- wirtschaftliche Maschinen eröffnet, welche die Bedürfnisse für ca. 3000 geben, den Bedarf an gelernten Arbeitern zu decken. semitischen Partei eigenen tendenziösen Weise bespricht, be- Raiffeisenvereine und ländliche Genossenschaften deckt und principiell schreiben vier Doktoren die Verhältnisse des Detailhandels mur aus erster Hand engros und per Kaffe tauft. Gegen solche in einzelnen Orten, drei Arbeiten rühren von Rostocker Studenten Organisationen wird der auf ungesunder Basis und noch fast ganz zer Es her und für die übrigen sind Handelskammern als Verfasser an- splitterte Detailhandel nicht mit Erfolg ankämpfen können. gegeben. So verschieden die Stellung der Verfasser ist, so sehr wird sich empfehlen, in ländlichen Gegenden zu erinnern, daß diese ivechselt auch Fähigkeit und Standpunkt in den Arbeiten. Neben der großartige Organisation zur Niederkonkurrierung des Detailhandels Empfehlung aller möglichen fleinen, ja lächerlich Kleinlichen Mittel fich der höchsten Patronanz des Bundes der Landwirte erfreut. Wir wollen unsre Ausführungen, die den Rahmen einer Buch­zur Erhaltung des Detailhandels finden wir auch klare Erkenntnis der Ursachen des unsres Erachtens unaufhaltsamen Rückgangs beschreibung überschritten haben, mit den gleichen Worten schließen, dieser Form des Handels. Aber auch diejenigen, die bloß das die Dr. Borgius an das Ende seiner Untersuchung über den Eisen­eine Ziel, die Erhaltung dieses Teils des ,, Mittelstandes" warenhandel in Breslau segt: auch der Detailhandel im weiten Umfange bedeutet nicht vor Augen sehen, geben, ohne daß sie es immer wissen, die that­sächlichen Ursachen des Rückgangs diefer Handelsform an. So werden ein logisch notwendiges, sondern nur ein historisch bedingtes Glied des die Zurüdgebliebenheit in der Organisation der Geschäfte gegenüber Wirtschaftslebens. Und wenn wir auch keineswegs an fein absolutes Ver­ den modernen Warenhäusern, die mangelhafte kaufmännische Bildung schivinden glauben, so scheint uns doch eine bedeutsame Einschränkung nur während unsres Jahrhunderts so ausgedehnten der Geschäftsinhaber und der meist überaus schlecht bezahlten Gehilfen seiner und Ladnerinnen, das ungenügende stapital, verbunden mit leichtsinniger Thätigkeit durchaus tein focialer Schade zu sein. Wir glauben viel­Gewährung von Krediten an die Kundschaft, das Unterlassen genossen- mehr, daß die Probleme der inneren Handelspolitik der Zukunft auf ganz schaftlicher Bildungen zum gemeinsamen Einkauf und vor allem die andrem Gebiet liegen und daß ihre Kernfrage nicht mehr lauten wird: leichtsinnige, anarchische, ohne jede Rücksicht auf den Bedarf vor Kleinbetrieb oder Großbetrieb, sondern kapitalistischer oder genossen genommene Gründung von Detailgeschäften, dann die Unmöglichkeit, schaftlicher Kleinbetrieb im Detailhandel. Der gewaltige Kampf und gegen die Preisbestimmungen der Syndikate der Fabrikanten und der der Intereffengegensatz, den die kommenden Jahrzehute auf diesem Großhändler einen nennenswerten Widerstand entgegenzufeßen, als Gebiete zur Entfaltung bringen werden, wird nicht zwischen den Ursachen des Niederganges des Detailhandels angeführt. Wenn der selbständigen Detaillisten einerseits, den Warenhäusern und Konsum Referent auch überzeugt ist, daß die modernen Formen des Groß- vereinen andrerseits ausgefochten werden, sondern zwischen letteren betriebs im Detailhandel, wie die Warenhäuser, Versandtgeschäfte und beiden untereinander." der auf breiter Basis arbeitende Konsumverein den Detailhandel niederkonkurrieren werden, so sind wir doch der Ueberzeugung, daß der In günstigem Sinne bemerkenswert ist der auf den einzelnen gegenwärtige schlechte Stand des Detailgeschäfts vorerst weniger auf die Konkurrenz der Betriebe auf höherer Stufenleiter als auf Arbeiter entfallende Luftraum in den Betrieben; er beträgt 50 bis die Konkurrenz der Detailhändler selbst zurückzuführen ist. Wer 192 Rubikmeter pro Stopf; defto ungünstiger sind die Wohnungs­eine ungeschminkte Darstellung erfahren. heute seinen Beruf ändern will, wer als Handwerksmeister den verhältniffe, die Die für Bola typische und Sabei keineswegs billige aussichtslosen Kampf mit dem Großbetrieb aufgeben will, wer als Wohnung besteht aus Zimmer und Küche, diese ist zulveilen Arbeiter nach Selbständigkeit strebt, der wendet sich mit Vorliebe gemeinschaftlich mit einer andren Familie. In den alten Häusern dem Detailhandel zu. Von Ausnahmen abgesehen, fehlt diesen neuen Wir teilen nicht bloß der bibliographischen Genauigkeit wegen fehlen die Abtritte gänzlich. Sogenannte Wohlfahrts- Einrichtungen Gliedern des Mittelstands jede Geschäfts- und Warenkunde, jeder Ueberblick über den Markt, eine Kenntnis über die Möglich den Titel dieses Schriftchens so ausführlich mit, sondern auch um verschiedenster Art bestehen für die Staatsarbeiter; über deren Wert feit, sich einen dauernden Kundenkreis zu beschaffen und deswillen, weil schon aus ihm so manches zu lernen ist, vor allem ist schon mit Hinblick auf die Niedrigkeit der Löhne kein Wort zu über die billigsten jede Kenntnis billigsten und beften Bezugs- für den reichsdeutschen Leser. Während in Deutschland ängstlich verlieren. daß die Verhältnisse unsrer Staats- Etwa 20 Broz. der Arbeiter fönnen ieder lesen noch schreiben. quellen; er fann auch nicht abschäßen, wie das Zwergkapital, dafür gesorgt wird, das er in das Geschäft hineinlegt, verteilt werden muß, wie viel betriebe von der statistischen Forschung nicht berührt werden, Der geringen Schulbildung der Männer entspricht bei den Frauen man den bon den flottenbegeisterten Profefforen Bigotterie, Aberglaube und große Vorliebe für das Zahlenlotto. davon an Kunden kreditiert werden kann. In der Regel wartet er, während Verein für Socialpolitik verhindert hat, Er- Eingehend wird das Vereinsleben der Arbeiter geschildert und dabei bis die Reisenden kommen, um ihre Waren anzubieten; diese beurteilen geleiteten rasch die Fähigkeiten des neuen Kunden, über den fie ihr Net hebungen über die Lage der Angestellten und Arbeiter der staat zugestanden, daß es manches zur Verbesserung der socialen Lage werfen, sie wissen, daß er für kurze Zeit ein guter Abnehmer schlechter lichen Eisenbahnen auszuführen, beginnt man in Oeftrreich, einem der Arbeiterschaft beigetragen habe; es wird dabei auch erwähnt, daß und zu teurer Waren werden kann. So tauchen jahraus jahrein fouft sicherlich rückständigen Lande, eine neue Serie von Bublifationen 70-80 Arbeiter der socialistischen Organisation angehören. P So wenig Rühmenswertes die Schrift über die Lage der Arbeiter taufende tapitallofe Zwergbetriebe auf, deren ungefunde Grundlage des arbeitsstatistischen Amtes mit einer Darstellung der Arbeitsver hältnisse in den Betrieben der Kriegsmarine. Soweit man auf der östreichisch ungrischen Kriegsmarine enthält, so anerkennens bloß ein furzes Dasein ermöglicht. Wie sehr die Konkurrenz des Zwerg- Detailgeschäfts zur Ver Grund der Arbeit selbst schließen darf, ist die Schilderung ganz wert ist der Freimut und die Offenheit, mit der die Schäden in ringerung des Kundenkreises führt, mögen einige Beispiele, die wir ungeschminkt, fie scheut nicht den Beweis zu erbringen, daß die diesem Betriebe aufgedeckt werden. Diese Tendenz läßt erwarten, der vorliegenden Schrift entnehmen, zeigen: Jn Celle tam ein Arbeiter in den Privatbetrieben gleicher Art günstiger liegen als in daß die östreichische Marineverwaltung, wie in dem Schriftchen in Detail Manufakturgeschäft 1876 auf 727, 1886 auf 522 und den staatlichen. Auch sonst macht die Schrift den Eindruck, daß manchen Fällen angedeutet wird, ernstlich die Absicht hat, die Lage die Lage der Arbeiter der Arbeiter zu verbessern. Geschieht dies ohne Zimperlichkeit und 1896 auf blos noch 486 Einwohner; dabei war früher der man dem Bestreben des Verfassers, thatsächlichen Verhältnissen zu schildern, nichts in ohne falsche Sparsamkeit, so wird auch der Mangel an tüchtigen Ort, wie auch die meisten folgenden, der Plazz, wo die Land- nach Wir können dieses Urteil im fo Arbeitern aufhören. leute, auch der weiteren Umgebung, ihre Einkäufe machten, den Weg gelegt hat.

Ve

Marine- Arbeiter.

b.

Kreklik, Dr. Rainer, t. I. Marine Kommissionsadjunkten. Die Lohnarbeiter der t t Kriegsmarine. J. A. der Marinesektion des t. t. Reichs- Kriegsministeriums bearbeitet.( Mit teilungen des arbeitsstatistischen Amtes im 1. 1. Handelsministerium.) 1. Heft. Wien 1900, Alfred Hölder, 77 S. gr. 8.

Die Arbeitszeit beträgt im Dezember und Januar bloß 7 Stunden, im Februar 71/2, in der ersten Hälfte des März und November und in der zweiten des Oktober 8 Stunden, in je einem weiteren Monat 81/2 und 9, und in 5 Monaten 91/2 Stunden effektive Arbeitszeit. Mit Ueberstunden darf freilich die Arbeitszeit auf 12, ja in Ausnahmefällen auf 14 Stunden ausgedehnt werden. Die Arbeitszeit in den ähnlichen Privatbetrieben Oestreich- Ungarns ist länger, doch verschlingen die Wege, welche die staatlichen Arbeiter von und nach den Betrieben zurücklegen müssen, bedeutend mehr Zeit, als die Wege der Arbeiter in den privaten Betrieben vergleichbarer Art. Für fast alle diese Betriebe gilt aber, daß die Arbeitszeit eine fürzere ist als in den gleichgestellten des Deutschen Reichs.

b.

Verband der Möbelpolierer. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Gentral- Kranken- u. Sterbe- Gentral- Kranken- u. Sterbe­

Montag, 16. Juli, abends 8 Uhr, Gr. Frankfurterstr. 117:

General- Versammlung.

Tages Ordnung:

1. Bericht des Vorstandes. 2. Anträge: Speciell Antrag des Kollegen Reuter: Aufhebung des Kartells mit dem Holzarbeiter Verband. 3. Wahl. 147/3 4. Verschiedenes.

Zu dieser Versammlung wird hiermit die Ortsverwaltung des Holz­arbeiter Verbandes dringend eingeladen.

Hente: to asprellot

( Moabit .)

Am Sonntag, den 15. Juli 1900, vormittags 10 Uhr, im Lokal Stromstraße 28:

Bezirks- Versammlung.

Tages Ordnung:

1. Vortrag des Kollegen Kunze über: Unfre Biele und unfre 91/18 Taltit". 2. Diskussion. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Die Ortsverwaltung.

Grosses Sommerfest der Möbelpolierer Deutscher Buchbinder- Verband.

im Schweizer Garten,

verbunden mit Vorstellung und Tanz. Billets bei sämtlichen Vorstandsmitgliedern und in den Zahlstellen. Der Bahlabend fällt des Festes wegen aus.

Der Vorstand.

( Zahlstelle Berlin .) Montag, den 16. Juli 1900:

Großes Sommer- Feft

zur Feier des guten Montags"

Verein der Maschinisten, Heizer u. Berufsgen. in der neuen Welt, Hafenheide 108-114.

Berlins und Umgegend.

Sonntag, den 15. Juli, nachm. 5 hr, in Cohne Festfälen,

Beuthstr. 20:

General- Versammlung. Kaffenbericht. Bericht der Revisoren und der Fünfer- Kommission. Anträge.

138/14

Tages Ordnung:

Mitgliedsbuch legitimiert.

Der Vorstand.

Verein der Lithographen, Steindrucker etc.

Gr. Garten- Konzert. Specialitäten ersten Ranges. Theater Vorstellung für Kinder. Großes Feuerwerk.

Von 5 Uhr ab im Bal champêtre:

Grosser Ball.

Eintritt in den Saal: für Herren 30 Pf., für Damen 10 Pf.

Die Kaffeekfiche ist den geehrten Damen von 2 Uhr an geöffnet.

Bei eintretender Dunkelheit: Grosser Fackelzug. Jedes Kind erhält am Eingang des Gartens 2 Bons, gültig für Stodlaterne und Schaukel oder Karoussell 2c.

Billets 20 Pf., an der Kaffe 25 Pf. Anfang nachm. 4 Uhr. Billet ist am Eingang abzugeben. Programm gratis. Billets sind heute noch in sämtlichen Zahlstellen, bei den Wertstuben­Vertrauenspersonen, in allen mit Plakaten belegten Handlungen, sowie in Sonntag, 15. Juli, früh 8 Uhr, von der Weideudammer Brücke ab: unserm Bureau, Engel- Ufer 15, II., bis Montagmittag 1 1hr zu haben. Zahlreichen Besuch erwartet 24/11

Deutschlands .

Extra- Dampferpartie nach Potsdam- Nedlitz. Mutit u. Getränke an Bord. Retourbillet 1 M., für Kinder v. 6--14 Jahren 50 Bi.

Pf.

Alle Kollegen, auch Mitglieder andrer Gewerkschaften, sind nebst Angehörigen eingeladen. Fahrtarten sind heute Sonnabend, zwischen 6-9 Uhr bei 1905b Chr. Tischendörfer, Sophienstr. 20, part. zu haben.

Wo?

ist der schönste Aufenthalt für Ausflüge und Land partien? Auf der Insel Pichelswerder[* beim alten Freund.

Die Ortsverwaltung.

tasse der Tischler u. kaffe d. deutschen Wagenbauer.

und andrer gewerblicher Arbeiter. Verwaltung Berlin A. Montag, den 16. Juli, abends 8 Uhr, bei Wollschläger, Adalbertstraße 21:

Filiale Moabit - Berlin . Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unser Raffierer

Michael Sjekirski

am Donnerstag, den 12. d. M., nachs

Mitglieder- Versammlung mittags 3 Uhr verstorben iſt.

Tages- Ordnung:

1. Raffenbericht vom 2. Quartal 1900.

2. Verschiedene Kassen Angelegen: heitent.

Um rege Beteiligung ersucht 181/8 Die Ortsverwaltung.

Arbeiter

Radfahrer- Verein

,, Berlin ". 27/6 Sonntag, 15. Juli, mittags 1 Uhr: Sott:

Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet Sonntags nachmittag 31% Uhr vom Trauerhause, Feldzeugineisterstr. 5, aus nach dem Kirchhof in der Dalldorfer Chauffee statt, Um zahlreiche Beteiligung ersucht 253/6 Die Ortsverwaltung.

99

Voran"

Produktiv- und Einkaufs­

Genossenschaft f. Radfahrer buser Brücke nach Rir: Sonntag, den 15. Juli: Tour borf, Hermannstr. 48/50. nach Wernenchen- Blumenthal- Straus: Treffpunkt mehrerer berg- Rabebrück- Alt- Landsberg, 84 Kilo: Bundesvereine( großer meter. Start früh 7 Uhr. Geschäfts: Aller Erscheinen wird stelle Krautstr. 7. Gäste willkommen. dringend erbeten. Für Nachmittagsfahrer und An Donnerstag, den 19. Juli, Kolberger: fänger gegen 4 Uhr nachmittags Bu straße 23: fammentreffen in Radebrück, 24 Kilo Gasthof Wilhelm Meyer

Feftzug).

Versammlung.ilhelmsruth, 3 Stilometer inter

feste. Gäste willkommen. Billet Ausgabe zu unfrem Stiftungs - Alt- Landsberg . Anzeigen von jetzt ab Freitags.

268/14

Emil Krüger , Fahrwart Gräfeftr. 31, IV.

Tapezierer!

Am Dienstag, den 17. Juli, abends 82 11hr, im Lokal des Herrn Cohn, Beuthstr. 20:

Am Montagnachmittag bleibt das Bureau geschlossen. Große öffentliche Versammlung. Tenfelssee" mitsgelbergen. Marienluft".

In den

P

Juh. C. Streichhahn, Besizer des Kaiserhofs, Köpenick . Empfehle beide Lokale mit großen Sälen und Gärten, icdes circa 3000 Personen faffend, mit Dampferbrücken, Stallungen für 40 Pferde, Volksbeluftigungen aller Art. 13045812* 1

Tages Ordnung:

1. Bericht des Gewerbegerichts- Beifißers Hartig. 2. Aufstellung eines Kandidaten zur Wahl der Gewerbegerichts- Beisitzenden. 3. Unfre Stellung zur Wahl eines Gehilfen Ausfdjuffes. 4. Aufstellung von 10 Kandidaten hierzu. Um zahlreiches Erscheinen ersucht

Der Bertraneusmann: Leo Schmidt.