Einzelbild herunterladen
 

Nr. 195.

Abonnements- Bedingungen:

=

Abonnements Preis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 mt., monatl. 1,10 mt., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags Nummer mir luftrierter Sonntagss Beilage, Die Neue Welt" 10 Pfg. Poft Abonnement: 3,80 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Poft 8eitungs Preisliste für 1900 unter Mr. 7971. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat.

Erscheint täglich außer Montags.

Vorwärts

Berliner Volksblatt.

17. Jahrg.

adidas as

Dte Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonel. getle ober beren Raum 40 Pfg., für politische und gewerkschaftliche Vereins­und Bersammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Bleine Anzeigen" jebes Wort 5 Pfg. ( nur das erste Wort fett). Inferate für bte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in ber@ rpebition abgegeben werden. Die Expedition ift an Wochens tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet.

Kernsprecher: Rmt I, Mr. 1508. Telegramm breffe: Bortaldemokrat Berlin

Centralorgan der socialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Fernsprecher: Amt I, Nr. 1508.

China .

Donnerstag, den 23. August 1900.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3. Fernsprecher: Amt I, Nr. 5121.

Der Parteitag der Freifinnigen Volkspartet wird, wie die Freis. 8tg." meldet, vom 19. bis 22. Oftober in Görlig statt­finden. otomot

griff zu schreiten. Die Truppen hatten fünf Meilen östlich von der Stadt ein Lager bezogen. Sie waren sehr erschöpft und Die Generale Die groteste Romit, die dem Waldersee Triumph- schliefen in Kornfeldern bei strömendem Regen. zuge durch die reklamebaften Meldungen des Wolfffchen wurden dann durch heftiges Geschütz- und Gewehrfeuer alarmiert, Einen Eideshelfer aus Industriekreisen hat die Kreuz­Telegraphenbureaus aufgedrüdt iſt, tommt jezt auch den aus dem sie entnahmen, daß die britische Gesandtschaft energisch Offiziösen zum Bewußtsein. Sie suchen dem verspäteten Oberst- die britischen, amerikanischen und französischen Truppen auf dem edlen Bestrebungen entdeckt. Es ist dies der Oberbergrat a. D. angegriffen wurde. Sie gingen infolgedeffen getrennt vor, und zwar Beitung" für ihre auf den Brot und Fleischwucher hinauslaufenden kommandierenden neue Bedeutung zu geben, indem sie fabeln, linten Ufer, die russischen und japanischen auf dem rechten Ufer des Dr. Wachler, der in der Zeitschrift des Oberschlesischen Berg- und China ſammle außerordentlich eifrig Truppen, um die von Flusses. Sie brachen nachts um 2 Uhr auf. Die Japaner lenkten Hüttenmännischen Vereins" die handelspolitischen Forderungen der den alliierten Truppen eingenommenen Städte zurückzuerobern; den heftigsten Widerstand der Chinesen nach dem nördlichen Teil der Industrie formuliert. Dr. Wachler verlangt höhere Industriezölle. Li- Hung- Tschangs Friedensbemühungen seien nur ein Mittel, Beit Stadt ab, wo die japanische Artillerie die chinesische in einen durch die der deutschen Industrie die Beherrschung des heimischen solle. Den gleichen agrarischen zu gewinnen; von einem Einstellen der kriegerischen Maßnahmen schweren Kampf verwickelte. Die Engländer und Amerikaner trafen Marktet gesichert werden der Mächte könne noch lange nicht die Rede sein." nur auf geringen Widerstand, bis sie in die Stadt einzogen, wo es Forderungen gegenüber thut Dr. Wachler ein wenig spröde, einem Kampf in den Straßen fam. Die Truppen drangen um jedoch schließlich, wie die Kreuz- Beitung" mit Genug­Unfre Waldersee- Offiziösender ostasiatische Held hat die schließlich durch den Kanal in die Fremdenniederlassung ein. thung fonstatiert, auch in dieser Beziehung mit sich, handeln zu Presse seinem Kommando gut unterworfen wünschen nun die deutschen Seebataillone.laffen. Gegen eine Erhöhung der Zollfäße auf Geflügel, Gier, Obst geradezu, daß die Chineſen Gelegenheit zu deutschen Striegs- Der zweite Admiral bes Streuzergeſchwaders meldet ab Taku,

0

-

haten geben. Hoffentlich aber bleibt uns die Hunnisierung unsrer soldatischen Jugend erspart. Jedenfalls liegen feinerlei achrichten aus China vor, die auf neue größere Kämpfe euten. Aus Honkong wird der Marsch von 3500 chinesischen Sol­baten gegen Peking gemeldet; aber auch wenn diese Nachricht richtig ist, tann fie feine größere Bedeutung haben. Andrerseits wird ge­meldet, daß die Kämpfe in Beting beendet sind und daß die Japaner nun auch den faiserlichen Balast besetzt haben.

=

den 19. d. Mts.:

Starke Regengüffe haben Vormarsch von Kapitän Pohl auf­gehalten, so daß er erst am 16. von Matow vorgegangen ist. Aus unverbürgter Onelle in Tientsin höre ich, daß Pohl am 17. abends in Beting eingetroffen ist. Generalmajor Höpfner hat gemeldet, daß er am 17. das erste Bataillon und einige Reiter voranschicken und am 18. mit dem 2. Bataillon folgen wird. Yantsun wird noch jetzt für bedroht angesehen durch chinesische Truppen am Kaiserkanal.

Politische Ueberlicht.

Berlin , den 22. Auguft.

Amtlich ist die Stellungnahme der Mächte zu dem Friedens­angebot Li- ung Tschangs noch nicht bekannt gegeben worden. Es scheint, als glauben die Mächte durch vorläufige Ab­lehnung von Verhandlungen eine Bression ausüben zu können, um die Auslieferung der fremdenfeindlichen Führer oder sogar Der Herr Stadtkommandant von Peking . die Rückkehr der fliehenden Kaiserin zu erzwingen. Solche Man fragt allgemein, welche Rolle der Weltgeneral" Hoffnungen würden sich sicherlich bald als aussichtslos von Walderfee in China spielen wird. Die Antwort dürfte nicht erweisen. Die Mächte werden bei der Regelung der chinesischen allzu schwierig sein. Berhältnisse die Hilfe der Chinesen nicht auf die Dauer ent behren können.

"

Sofern überhaupt noch eine größere militärische Attion statt­finden wird, kann es sich nur darum handeln, daß die Mächte Auch die Vereinigten Staaten sollen die Vermittelung chinesische Landstriche occupieren, um ein Pfand für ihre Forde Li- Sung- Tichangs abgelehnt haben, weil er nicht im Auftrag rungen zu haben. Selbstverständlich wird jede Macht dabei ihr Gebiet der chinesischen Regierung sprechen könne. Die Vereinigten streng abgrenzen, so daß der Herr Weltgeneral in ihm gar nichts to Staaten find aber weit davon entfernt, eine Fortsetzung des Kriegs feggen" hat. in das Innere des chinesischen Reichs zu beabsichtigen. Aus New Aber dennoch leuchtet ein Hoffnungsstrahl in das betrübsame York wird über die Absicht der amerikanischen Regierung folgende Dunkel. Beting nämlich, das teine Macht der andern gönnt und wo bemerkenswerte Mitteilung gemacht: alle ihre Finger in den Topf steden wollen, wird wohl eine geraume " Admiral Remeh erhielt die Weisung, die mit Truppen und Beit hindurch mit internationalen Truppen besetzt bleiben. Und über Munition unterwegs befindlichen a cht Transportschiffe in diesen 15 000-20000 Mann wird Graf Waldersee als Stadtkommandant Nagasaki anzuhalten, und wenn Chaffee( der Führer der thronen. Hehre, eines Feldmarschalls durchaus würdige Aufgaben warten amerikanischen Truppen in Beling) fie nicht brauche, nach dann seiner: Er darf den internationalen Truppen ihre Quartiere Manila zu schicken. Etwa 500 Mann würden nach Shanghai zuweisen, die Zeit des abendlichen Zapfenstreichs bestimmen und die gesendet werden, da die dortigen amerikanischen Firmen dringend ver- Orte angeben, wo er Wachen und Posten wünſcht. Da er nicht langten, daß die Unionsstaaten durch eine bewaffnete Macht während weniger als 12 deutsche Generalstabsoffiziere und 9 Adjutanten bei der anglo- franzöfifchen Occupation vertreten sein sollen. Die Zahl fich hat, wird er die Sache gewiß zur allgemeinen Zufriedenheit der in Peking während der Friedensunterhandlungen zu lösen und der Ruhm der deutschen Kriegstunst ist glänzend be­belaffenden amerikanischen Truppen solle Chaffees Didstätigt.- fretion überlassen bleiben, aber er set von dem Wunsche des Präfidenten Mac Kinley unterrichtet, daß sie auf ein Schuh­corps beschränkt werden."

Die Einnahme des kaiserlichen Palastes.

Bedenken. Aber auch einen etwas höheren Zollsag für Getreide hält er für distutabel, sofern nur teine auch nur annähernd prohibitiv wirkende Einfuhrzölle auf Getreide" in Frage kämen. Daß die Berg- und Hüttenindustrie fich durch Hochschutzzölle die Brandschazung der einheimischen Konsumenten gern erleichtern läßt, um im Ausland zu um so niedrigeren Schleuderpreisen liefern zu fönnen, ist ja eine bekannte Thatsache, wie es überhaupt unfre Herren Industriellen gern sähen, wenn die Einfuhr von Industrie­Erzeugnissen nach Deutschland im Werte von circa einer Milliarde Mart möglichst eingeschränkt würde. Beim Abschluß der Handels­verträge wird es sich indes doch nicht ganz ausschließlich um diese Wünsche unsrer industriellen Kreise handeln, sondern auch um die Sicherung des deutschen Exports. Da mui unsere Kolonien für diesen Export absolut gar nicht in Frage kommen, so wird man seiner Sucht nach Hochschutzöllen schon Zügel anlegen müssen. Die Gefahr der schutzzöllnerischen Gefälligkeits­politit zwischen Agrariern und Schutzöllnern soll damit selbst verständlich nicht verkleinert werden.

und Gemüse hegt er von vornherein nicht die geringsten Bebauten.

Deutsch social oder deutsch- national. Jnnerhalb der Anti­semiten ist seit einiger Zeit ein lächerlicher Streit darüber entbrannt, ob es opportun sei, den Namen der deutsch socialen Reform partei" in deutsch nationale Bolts partei" umzuändern. Die Befürworter dieser Namensänderung scheinen sich allen Gruftes in der Illusion zu wiegen, daß die seit Jahren stagnierende, aussichts­lose antisemitische Bewegung durch die Umtaufe einen neuen glänzenden Anfschwung nehmen werde. Wenigstens imputiert Herr Bruhn in der Staatsbürger Zeitung" den Freisinnigen Furcht" vor dem vorgeschlagenen volkstümlichen Namen. da es dadurch den Gegnern immer von neuem ermöglicht werde, zu Die Hamburger Antisemiten sind gegen die Namensänderung, behaupten, daß die Antisemiten auf socialem Gebiet wenig fattel fest sind". Auch diese Annahme ist sehr naiv, da die Gegner der deutsch - socialen Reformpartei zur Erbringung des Nachweises des antisocialen, reattionären Charakters diefer Partei wahrhaftig nicht erst auf diese Namensänderung zu warten brauchten.

"

Ganz falsch wäre es aber, aus dieser Kontroverse über

national" oder" social" zu schließen, daß es innerhalb der Antisemiten neben der ritualmordhezenden, pücklerisch- phrasendreschenden Berliner Richtung auch eine fociale Hamburger Richtung gäbe. Faft tönnte man behaupten, daß die ganze Frage nur deshalb angeschnitten worden wäre, um die Oeffentlichkeit an das Vorhandensein einer folchen socialen Unterströmung glauben zu machen.

Zur Nede über die vaterlandslosen Agitatoren, die ausgesperrten Werftarbeiter in Hamburg , veröffentlicht der Reichstags Abgeordnete R. Röside im Berliner Tageblatt" eine Erfolchen Allerdings bietet die deutsch - sociale Reformpartei, wie ihr Ber Wir verzeichnen nachfolgend die heut eingegangenen Meldungen flärung, worin er sich gegen die ihm von der" Post", den halten bei den Abstimmungen im Reichstag beweist, ein Bild beispiel­über die Vorgänge in China : " Hamburgischen Nachrichten" 2c. wegen seiner Stellungnahme zur lojer Zerfahrenheit. Aber diese Berfahrenheit beweist nur den Aussperrung und zur Kaiserrede widerfahrenen Angriffe wendet. Mangel jeglicher Organisation, jeder gründlichen parlamentarischen Er giebt in der Hauptsache in Kritik der kürzlich veröffentlichten Borbereitung, nicht aber das Vorhandensein tiefergehender principieller Chronologischen Darlegung" über den angeblichen Zusammenhang Gegensäge. Für alle Spielarten des Antisemitismus gilt heute der Aussperrung mit dem chinesischen Abenteuer eine Darstellung noch wie vor drei Jahren die Charakteriſtik eines Kundigen, des des wirklichen Verlaufs der Sache, wie wir sie unfren Lesern vor früheren antisemitischen Fraktionsmitglieds Prof. Förster:" Still einigen Tagen schon gegeben haben. Aus dem Artikel sei folgende stand und Mangel an Leben überall oder zu viel Leben, das heißt, Stelle wiedergegeben, die das Verhalten der Hamburgischen Werft- oberflächlicher Radau mit verbrauchten Schlag­tapitalisten und ihrer Wortführer trefflich beleuchtet: Das Verhalten der Arbeitgeber hat die" Post" in ihrem Artikel

Aus Tschifu wird über Tokio , den 22. August gemeldet: Die japanischen Truppen besetzten den kaiserlichen Palast in Beting am 16. August. Etwa 4 Tage vor der Besetzung von Beting find die aiserin- Witwe, der Kaiser und die Minister von Beting unter der Estorte von 3000 Tungfufian Truppen abgegangen. Ihr Ziel soll, wie man vermutet, Singanfu in Shensi sein, Weil in Beting große Wirren herrschen, wurde die Stadt

die

worten!"

Marliketti aus

in verschiedene Sektionen eingeteilt und die eine Hälfte vom 7. August damit zu rechtfertigen gesucht, daß es sich für die Ausweisung italienischer Anarchisten". Zu der unter der Tartarenstadt auf der nördlichen Seite unter die Aufsicht der Arbeitgeber in diesem Kampf um eine Principienfrage handelte, die dieser Spizmarte dieser Tage gebrachte Notiz schreibt man uns aus japanischen Truppen gestellt. Von den betreffenden alliierten Truppen fie verhindert hätte, den Forderungen der 120 Rieter" 23 iesbaden: Es ist richtig, daß mit andern Italienern auch der wurden verschiedene Komitees ernannt, welche die Ruhe in der Stadt nachzugeben. Während " Post" also die Durchführung Gründen" allgemeinen polizeilichen furg aufrecht erhalten sollen. Diese Komitees wurden von Japan , Ruß- eines Princips im Interesse der Arbeitgeber, das heißt die bei dem Bahnhofsneubau hier beschäftigten italienische Arbeiter Carlo land, England, Amerika und Frankreich gestellt. Verweigerung der geforderten Lohnzulage an die 120 Rieter vor der Mainzer Kaiserparade aus dem Gebiete des preußischen Der japanischen Abteilung ist es gelungen, innerhalb des und die Aussperrung von einigen tausend Arbeitern ohne Rücksicht Staats ausgewiesen wurde. Als wir die Ausweisungsordre in dem Raiserpalasts gefangene frembe miffionare und auf die Interessen der Allgemeinheit für gerechtfertigt hält, be- Amtsblatt für den Regierungsbezirk Wiesbaden" lajen, mußten hinesische Christen zu befreien. Die Japaner verzeichnet sie es als umpatriotisch, daß Arbeiter die lebernahme der vir an eine im Mai oder Juni dieses Jahres vor dem hiesigen loren an Toten und Verwundeten 200 Mann. Der Verlust Arbeiten andrer Arbeiterkategorien ablehnen, obgleich diese Arbeiten Landgericht stattgefundene Straffammer- Berhandlung denten, in des Feindes bezifferte fich auf 600 Tote. mit den allgemeinen Interessen in keiner Verbindung stehen." welcher der Jtaliener Carlo Marlitetti wegen Nötigung, Bedrohung Die läbische Streifverordnung und der§ 110 St.- G.- 8. und so weiter als Angeklagter sich zu verantworten hatte. Als die Nach einem Telegramm der" Daily Mail" aus Shanghai Bei Besprechung des vom Lübecker Senat erlassenen und von der Maurer im April streitten, hatten sich die Bauunternehmer eine An­vom 21. Auguſt tam es nach dem Eindringen der Verbündeten in gefeßgebenden Bersammlung dieses Staats gutgeheißenen Verbots, zahl italienischer Arbeiter verschrieben und in einer hiesigen wirt­die äußere Stadt von Beting zu einem heftigen Kampfe; schließ- betreffend das Streitpostenstehen, hat das Hamburger Echo" schaft hatte Marliketti, der sich ebenfalls als Maurerhandlanger den lich legten die Verbündeten aber eine Bresche in die Umwallung der Arbeiterschaft mehrfach an die dortige Arbeiterschaft die Aufforderung Streifenden angeschlossen hatte, den neuangekommenen Italienern in Heiligen Stadt" und erstürmten dieselbe. 4000 wohlbewaffnete gerichtet, sich diesem diesem Verbot nicht zu fügen, es zu ihrer Muttersprache die Lage der hiesigen Maurer nur auseinander chinesische Christen leisteten den Verbündeten wesentlichen Bei- übertreten, und auf diese Weise Anklagen und gerichtliche Ent- gefest und ihnen erklärt, daß es das Richtige ſei, wenn sie wieder stand, namentlich kam den lezteren ihre Kenntnis der Stadt zu fcheidungen darüber zu provozieren, ob die Verordnung rechtsgültig zurückreiften und nicht die Aussicht auf den Streikerfolg durch ihr gute. Jetzt flattern die Fahnen der Verbündeten auf dem kaiser - ist oder nicht. Einspringen beeinträchtigen würden. In der betreffenden Wirtschaft lichen Palast. Der Kampf in den Straßen dauert noch fort, die Chinesen leisten noch immer hartnäckigen Widerstand.

Von der Einnahme Pekings .

Diese Aufforderung hat dem verantwortlichen Redacteur des befanden sich zwei Bauspekulanten, die natürlich kein Wort der Blattes, Genossen Wolkenbuhr, die Erhebung einer Antlage seitens italienischen Unterhaltung verstanden, die aber trotzdem sich bemüßigt der Staatsanwaltschaft wegen Vergeheus wider§ 110 des Straffahen, die Polizei herbeizurufen und zu veranlassen, daß der arme Italiener gesetzbuchs zugezogen. Derselbe lautet: wegen der oben genannten Vergehen verhaftet wurde. Nach sieben oder Wer öffentlich vor einer Menschenmenge, oder wer durch achtwöchiger Untersuchungshaft fand die Straffánumer- Verhandlung Verbreitung oder öffentlichen Anschlag oder öffentliche Ausstellung statt, welche mit der Freisprechung des Angeklagten endigte, weil von von Schriften oder andren Darstellungen zum Ungehorsam gegen Rötigung 2c. teine Rede sein könnte, und nebenbei ließ der Herr Geseze oder rechtsgültige Verordnungen oder die von der Obrig. Vorsitzende, wenn wir uns noch recht erinnern, die Bemerkung fallen, Teufel ohne Grund eigentlich ganz in feit innerhalb ihrer Zuständigkeit getroffenen Anordnungen auf daß der worden fei. Carlo Marliketti fordert, wird mit Geldstrafe bis zu 600 M. oder mit Gefängnis Haft genommen war also Die ihm von glänzend gerechtfertigt. von dem Polizeikommissar bis zu zwei Jahren bestraft." fönnten anarchistischen Reden" Das hamburgische Gericht wird dadurch in die Lage fommen zu zugeschriebenen aufreizenden in jenem in italienischer Sprache geführten entscheiden, ob das libische Gesetz verfassungswidrig ist und auch ob möglicherweise von dem man fein Wort ver=

Dem Reuterschen Bureau" wird aus Beting vom 14. Auguft gemeldet: Die amerikanischen und russischen Fahnen wurden heute vormittag 11 Uhr auf der öftlichen Mauer von Beting aufgepflanzt, Die indischen Truppen zogen um 1 Uhr, die amerikanischen um 3 Uhr in die britische Gesandtschaft ein und wurden von den abgezehrten Infassen, welche nur noch für drei Tage Nahrungsmittel hatten und von den Chinesen zwei Tage lang heftig angegriffen worden waren, freudig empfangen. Die Japaner begannen den Kampf vor Tagesaubruch und tämpfen noch an der nördlichen Mauer. Ein Teil der chinesischen Truppen verteidigt die faiserliche Stadt. Die Verluste der Japaner find unbekannt. Die Ruffen verloren man gegen den§ 110 verstößt, wenn man zum Ungehorsam gegen Gespräch bestanden haben, 5 Tote und 12 Verwundete, die Engländer und Amerikaner hatten ein zwar unter Beobachtung aller Formalitäten zu stande ge- standen hat, von dem aber so viel feststehen dürfte, daß es nichts nur einige Verwundete. Die Befehlshaber der verbündeten Truppen tommenes, aber der Reichsverfassung widersprechendes Landesgesetz weniger als anarchistisch" war. Marlifetti weilte schon lange batten eigentlich beabsichtigt, am 15. August zum allgemeinen An auffordert. Jahre in Wiesbaden .