deutenden Ausfall an Zolleinnahmen für das Reich be
deuten!
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J. A.: G. Winkler.
Bertrags bringt! Tritt man nicht den ersten Anfängen entgegen, 17. und 14. Oftober. Die neuen Mitgliedstarten der außerdem noch aus Petersburg oder Washington etwas dann ist die Möglichkeit vorhanden, daß unter Berufung auf die zu- Wintersaison 1900/1901 müssen aus den Bahlstellen abgeholt werden, über die Thätigkeit der deutschen Diplomatie erfährt. Der angebliche Kompromißvorschlag Deutschlands , die gelaffene Duldung eine ganze Stadt von Arbeitswilligen außerhalb da dieselben sonst an neue Mitglieder verausgabt werden.- des Zollgebiets errichtet wird. Neuaufnahmen können nur noch für die 7. Abteilung in allen Truppen zum Teil in Peking zu belassen, zum Teil nach Tientsin Und das würde einen sehr be= Bahlstellen täglich durch den Vorstand erfolgen.( Siehe heute Inferat.) zurüdzuziehen, wird heute von denselben Blättern als Finte zugegeben. Dagegen kommt nun aus New Yort eine Nachricht der Arbeiter- Bildungsschule. Wir machen die Mitglieder und New York Times ", daß die Vereinigten Staaten den Vorschlag zu Freunde nochmals auf den heute stattfindenden Familien machen im Begriff stehen, in Beting nur eine leine Shuz. ausflug nach Westend , Hoffmanns Boltsgarten, Spandauer Berg, wa che zu belaffen, sonst aber die chinesische Hauptstadt zu räumen. Ede Kastanien Allee, aufmerksam. Treffpunkt Bahnhof Westend . Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Rußland wiederum hält durchaus fest an seiner bekannten Das Komitee. Auffassung. Ein Petersburger Artikel der Wiener offiziösen Pol. Korresp." führt aus:
Die Generalversammlung des chriftlichen Centralverbands der Metallarbeiter, welche vom 2. bis 5. September in Köln tagte, erklärte sich mit den ausgesperrten Hamburger Arbeitern folidarisch. Gleichzeitig erließ fie einen Aufruf an fämtliche christ. lichen Arbeiter und forderte zur Unterstützung der christlichen Metallarbeiter in Hamburg auf. Zur Frage der Neutralität der Gewerkschaften nahm die Versammlung folgende Resolution an:
Spandau . Zu der am 15., 17. und 18. September stattfindenden Erfazwahl eines Stadtverordneten für die III. Abteilung sind nun auch unsre Gegner mit einer Kandidatur hervorgetreten; der Bezirksverein Spandau- Neustadt hat den Malermeister Leopold Rupte als Gegenfandidaten aufgestellt. Der Kandidat unsrer Partei ist der Restaurateur Rudolf Radke! Sache unfrer Parteigenossen ist es, zu beweisen, daß die Wähler der III. Abteilung nicht gewillt find, eine andre als socialdemokratische Vertretung sich gefallen
Die erste Generalversammlung des christlichen Metallarbeiter Verbandes Deutschlands erklärt: Gleichwie der Verband bei der Gründung auf christliche Grundlage und auf den Boden einer energischen socialen Reform gestellt worden, so hält es die Generalbersammlung für notwendig, daß auch künftig die christlichen Grundsäge und Principien als Richtschnur und Leitmotiv innerhalb des Verbands anerkannt werden; ferner wird der Verbandsvorsitzende zu lassen. als Mitglied der christlichen Gewerkschaftskommission den Verband in diesem Sinne zu vertreten haben."
Wegen Lohndifferenzen haben auf der Düsseldorfer Maschinenfabrik" union " 30 Arbeiter die Arbeit niedergelegt. Zuzug ift fernzuhalten.
Eine Glanzleistung des Unternehmerterrorismus hat die Bwidauer Malzfabrit von A. Sieber vollbracht. Um mit ihren Arbeitern beliebig umspringen zu können, läßt sie diese den nachstehenden Arbeitskontraft unterzeichnen, den unser Zwidauer Bruder blatt veröffentlicht:
1. Ich bin mit einem Lohne von 75 Mark inkl. 3 Mart Biergeld pro Monat in der Zeit vom 1. September bis 15. Juni, mithin 9 Monate, und mit einem Lohne von 35 Pf. pro Stunde vom 16. Juni bis 31. August, also 21/2 Monate, zufrieden und bin einverstanden, daß mir der Lohn 1/2 monatlich ausgezahlt wird; ferner nehme ich Kenntnis, daß mein Arbeitgeber die Beiträge zur Orts- Krantentaffe und Altersversorgung trägt und daß bei guter Führung ein fleines Weihnachtsgeschent und eine Gratifikation bei Schluß der Campagne gewährt wird.
Weißensee. Dienstag, abends 81/2 Uhr, findet in der Flora", Gustav Adolfstr. 142, eine öffentliche Vereinsversammlung des socialdemokratischen Arbeitervereins statt. Auf der Tagesordnung steht ein Vortrag des Genossen J. Wollheim über:" Die Lebenshaltung als Kulturträger".
Gerichts- Beifung.
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Wenn in der Beurteilung der chinesischen Ereignisse eine Schwenkung eingetreten ist, so hat man sie nicht auf feiten Rußlands , sondern bei denjenigen zu suchen, die fich allmählich in die Vorstellung einlebten, daß es sich um einen Feldzug zur Niederwerfung Chinas handle... Keinem andren Ziele als der Erreichung einer baldigen Ber ständigung mit der chinesischen Regierung über die an sie zu stellenden Forderungen und der Beruhigung des Reichs sollen aber die jüngsten Vorschläge des Petersburger Kabinetts dienen. Durch die Räumung Petings würde man die Rückkehr des Hofes und der Regierung der Hauptstadt ermöglichen und damit diesem Ziele um einen Schritt näher gebracht werden. So lange die Centralgewalt nicht ihren Sitz in Befing hat, ist nicht nur die Einleitung der Verhandlungen mit den chinesischen Machthabern problematisch, sondern auch für einen etwaigen Plan die Möglichkeit offen, sich der Kaiserin durch Gewalt zu bemächtigen, d. H. Streitkräfte der Verbündeten über Peting Prügel statt Lohn. Wegen einer groben Ausschreitung hinaus in das Junere des Reichs vordringen zu laffen. Die gegenüber einer Arbeiterin hatte sich gestern der naive Auslegung, daß die Räumung Petings ein schleuniger Fabrikant May Salomon, Schönhauser- Allee 161, vor dem Rüdzug aus Furcht vor der Macht Chinas bedeute, kann bei den Schöffengericht zu verantworten. Der Angeklagte befaßt sich mit intelligenten Streisen Chinas , mögen sie auch noch so fanatische der Anfertigung und dem Vertrieb von Damenblusen. Zu seinen Fremdenhasser sein, nicht vorausgefeßt werden. Selbst wenn die Arbeiterinnen gehörte auch eine Frau K., die Ehefrau eines jungen chinesischen Machthaber im Jnteresse ihres Ansehens diese Be Unterbeamten, die sich durch Nähen einen kleinen Nebenerwerb ber hauptung unter dem Volke verbreiten ließen, so würde das doch schaffen wollte. Sie hatte von dem Angeflagten 2,40 M. zu fordern und nicht den Ausdruck ihrer inneren Ueberzeugung bilden. Im Kalkul machte verschiedene vergebliche Gänge, um ihren Lohn zu erhalten. Auch der Mächte dürfen aber selbstverständlich nur die Schlüsse, welche am 13. Juli wurde sie wieder von dem Angeklagten auf den folgenden die chinesische Regierung aus dem Einschreiten der Verbündeten Tag vertröstet, und als sie nun dringlich wurde, nahm der Anzieht, und nicht der thörichte Wahn einzelner Verblendeter und geklagte sie beim Arm, führte sie hinaus und schling die Thür zu. untergeordneter Schichten der Bevölkerung eine Rolle spielen." Die Beugin K. bestritt die Behauptung des Angeklagten, daß sie mit Derselbe Petersburger Artikel weist sodann den den Fäusten gegen die Thür getrommelt und geschimpft habe; Salomon fei plöglich wieder hinausgekommen, habe sie gepackt Versuch, dem Grafen, Waldersee ein Feld wirklicher Thätigund die Treppe hinabgeworfen. Bevor sie fich feit in China durch Uebertragung der Rolle eines politisch. habe aufraffen können, sei Salomon die Treppe hinabgelaufen, diplomatischen Oberkommandanten zu eröffnen, 11 11= habe sie mit Füßen gegen den Unterleib getreten, zweideutig zurück. mit den Fäusten auf sie eingeschlagen und ihr Berliner Journalist mit dem Attaché der hiesigen japanischen die Haare zerza ust. Diese Mißhandlung wurde von andren Gesandtschaft Dr. Midzuna hatte, erklärte auch dieser Vertreter Hausgenossen, die auf das Hilfegefchrei der Verletzten auf den Flur Japans , daß seine Regierung die„ militärische Aufgabe" in Betschili eilten, gesehen. Von einem Lärmen und Schimpfen der Zeugin. hatte niemand als im großen und ganzen beendigt ansehe. etwas bemerkt. Die Mißhandelte hat nach b) wenn ich nicht pünktlich bei Beginn der Arbeit erscheine oder dem ärztlichen Attest schweren Schaden erlitten. Nur dem Aus dem Süden Chinas liegen keinerlei beunruhigende Nach ganz wegbleibe. Umstande, daß der Angeklagte weder Stiefel noch Schuhe richten vor. angehabt, sondern die Tritte mit mitr mit Strümpfen bekleideten Füßen ausgeführt hatte, veranlaßte den Gerichtshof, nicht eine Körperverlegung in einer das Leben gefährdenden Weise, son- Daß die deutsche Artillerie in China binnen kurzem dern nur eine einfache schwere Körperverlegung anzunehmen, bei der entweder verstärkt oder ergänzt werden soll, darauf scheint Gemeinheit aber, eine ihren schwer verdienten Lohn verfolgende Meldung des Rheinischen Courier" hinzudeuten. Das Langenden Arbeiterin in dieser Weise zu behandeln, sei aber von Wiesbadener Bezirkskommando erläßt eine Bekanntmachung, in der einer Geldstrafe abgesehen und auf eine Gefängnisstrafe Offiziere des Beurlaubtenstands sowie Offiziere 3. D. und a. D. von 4 Wochen erkannt worden. der Fußartillerie, die bereit sind, bei dem Expeditionscorps in China einzutreten, aufgefordert werden, sich bis spätestens 18. Sep. te mb er auf dem Bezirkskommando zu melden.
2. Ich verspreche, stets willig alle mir überwiesenen Arbeiten verrichten zu wollen und werde bemüht sein, mir die Zufriedenheit meines Arbeitgebers zu erwerben.
3. Ich erkenne ausdrücklich an, daß mein Engagement von Campagne zu Campagne, also allemal auf ein Jahr, erfolgt und daß mir ein Kündigungsrecht innerhalb der Betriebsperiode, das ist bie Zeit vom 1. September bis 15. Juni, nicht zusteht; meinem Arbeit geber räume ich indessen das Recht ein, mir jederzeit und zwar allemal von Lohntag zu Lohntag fündigen zu können.(!) 4. Ich unterwerfe mich der Bedingung, sofort und ohne irgend welche Entschädigung entlassen werden zu können, wenn ich a) meine Arbeiten nicht zur Zufriedenheit ausführe,
c) wenn ich mich nicht verträglich erweise,
d) wenn ich gegen die Interessen meines Arbeitgebers Handele
und endlich
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neuen
die ein
e) wenn ich den Reim der Unzufriedenheit in die Brust des zufriedenen Arbeiters zu tragen versuche. 5. Ich willige ein, daß mir an den ersten 6 Lohntagen je 5 M. in Abzug gebracht werden und sollen diese alsdann angefammelten 30 M. als Kaution liegen und fofort verfallen sein, wenn ich meine Versprechungen nicht erfülle, oder wenn eine sofortige Entlassung aus den in Bos . 4 unter a- e angeführten Gründen vorgenommen eines Berliner Blatts wurden abends nach 8 Uhr Frauen mit dem Frauen- Nachtarbeit im Zeitnugsbetriebe. In der Expedition werden müßte. Andrerseits wird aus Kiel gemeldet: Die Militärverwaltung Ich erkläre noch, daß ich dieses Schriftstück, wovon mein Falzen der Zeitungsnummern beschäftigt. Die Staatsanwaltschaft ließ am Sonnabendvormittag Munition, welche von Friedrichsort Arbeitgeber sich stopie im Kopierbuch genommen hat, im Original erblickte hierin eine Uebertretung der Gesegesvorschrift, welche die mit Dampfer nach dem Kieler Hafen befördert war, vom Schiff in erhalten habe. Nachtarbeit von Arbeiterinnen in Fabriken( in der Zeit von 81/2 Uhr Eisenbahnwagen verladen. 48 Waggons sollten nach Bremen beEs ist überflüssig, dies Brachtexemplar eines Arbeitsvertrags abends bis 51/2 morgens) verbietet( Gewerbe- Ordnungs- Novelle vom fördert und dort auf nach China gehende Schiffe gebracht werden. eingehend zu beleuchten. Er zeigt flärlich, wie Muster Unter- 1. Juni 1891) und erhob Anklage gegen den Vorsteher der betreffenden Nachdem acht Eisenbahnwagen gefüllt waren, erhielt die Eisenbahnnehmer ihr Uebergewicht der wirtschaftlichen Macht heute miß- Beitungsexpedition. Das Landgericht 1 in Berlin hat den An- Verwaltung ein Telegramm, sofort mit der Berladung brauchen. Selbst vor Gesegesverlegungen wird nicht zurückgeschreckt. geklagten jedoch freigesprochen, weil im vorliegenden Fall von einem aufzuhören. $ 122 der Gewerbe- Ordnung bestimmt bekanntlich, daß die verein- Fabrikbetrieb teine Rede sein könne, da die Zeitung auch ohne die Aus Peking . barten Kündigungsfristen für beide Teile gleich sein müssen. Thätigkeit der Frauen bereits verkaufsfähig gewesen wäre. FeftDas Monstrum steht übrigens nicht etwa nur auf dem Papier, gestellt ist, daß die Frauen die einzelnen Nummern so bekamen, Dem Standard" wird aus Tientsin vom 30. v. M. gemeldet: sondern wird streng gehandhabt. Als ein Arbeiter infolge der Nieder- wie die Beitungsverkäufer und die Leser sie erhalten. Sie Der Einzug der verbündeten Truppen in die verbotene Stadt in Beting funft feiner Frau einen halben Tag verhindert war, zur Arbeit zu hatten diesen Exemplaren nur noch eine Geschäftsempfehlung am 28. August erfolgte durch verschiedene Thore. Die tommen, ist er dieserhalb sofort entlassen worden. beizufalzen und sie nochmals zu fuiden sowie mit einem Kreuzband Russen und Franzosen zogen zusammen ein, ebenso die Deutschen zu versehen. Gegen die Freisprechung hatte der Staatsanwalt und Amerikaner. Die Engländer wie auch die Japaner zogen für Die Galanterieſattler Offenbach beschloffen am Freitag Revision eingelegt. Der Neichsanwalt erklärte dieselbe für sich allein. Die englische Schiffsbrigade sowie die bisherige Schußabend mit 311 gegen 17 Stimmen die Kündigung einzureichen, da begründet und beantragte die Aufhebung des Urteils. Auf das wache der englischen Gesandtschaft haben Peting verlassen. die an 37 Fabrikanten eingereichten bereits von uns mitgeteilten Fabrikprodukt komme es nicht an, so führte er aus, sondern darauf, Forderungen von 25 in der Hauptsache wider Erwarten abschlägig ob wirklich Fabritbetrieb vorliege. Es sei zu untersuchen, ob das beantwortet waren. Während man den geforderten Minimallohn Verlagsgefchäft ganz unabhängig von der Druderei war, also ob die Shanghai , 7. September. Von dem Deutschen Gesandtschafts bon 18 M. und die geringeren Forderungen eher bewilligen zu Frauen für die Druderei oder für das kaufmännische Geschäft arsarzt, Stabsarzt Dr. Velde, ist als Todesursache im Falle des ers wollen schien, lehnte man die neunstündige Arbeitszeit rundweg ab. beiteten. Gemäß diesen Ausführungen hob das Reichsgericht mordeten Gesandten Freiherrn v. Ketteler ein Schuß in den Hals Einige Arbeitgeber waren eher noch geneigt, auf die 9/ 2stündige das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück. festgestellt worden, der unmittelbar darauf den Tod herbeigeführt Arbeitszeit einzugehen. haben muß. Der Mord wurde gegen 9. Uhr vormittags aus Der Münchener Tischlerstreit treibt auch humoristise erregt ein neueres Reichsgerichts- Erkenntnis Beunruhigung. Einem Tjung- li- Yamen nachgesucht, um gegen die von der chinesi Die beunruhigten Hausagrarier. In Grundbesigerfreisen geführt. Die Gesandten hatten für 9 Uhr eine Unterredung Blüten. In einem dortigen Blatt liest man das folgende Inserat wegen strafbaren Eigenmuzes verurteilte Mieterin hatte ihre schen Regierung über das diplomatische Corps verhängte Auseines wohl wütend gewordenen Meisters: Mobilien unter Verlegung des dem Vermieter wegen rüdweisung Einspruch zu erheben, bekamen aber auf das Audienz ständiger Miete drücklichen zustehenden Pfandrechts gegen den auss gesuch feinen Bescheid und unterließen lediglich deshalb, nicht aus Widerspruch des Vermieters unter Mitwirkung zweier Personen fortgeschafft und in eine neue Wohnung gebracht. Besorgnis vor den Umständen nach nicht zu vermutenden Angriffen, Die beiden Mitglieder der Rückkompagnie hatten nicht nur bei ihren Besuch. Sie hatten auch Freiherrn v. Ketteler nicht Herausschaffen der Sachen aus der Wohnung geholfen, sondern fie li- Damen allein aufsuchen wollte. Bei der Bestattung des deutschen gewarnt, als dieser infolge anderweitiger Verabredung das Tsunghatten auch verschiedene bereits aus der Wohnung hinausgeschaffte Gesandten fungierte als Geistlicher der Generalbicar Tarlins. Der und auf dem Straßendamm dicht am Bürgersteig stehende amerikanische Gesandte hielt eine ergreifende Ansprache. Das diplo Sachen weggeschafft, obwohl der inzwischen hinzugekommene matische Corps und die fremden Detachements waren vollzählig an Bermieter diese Sachen als ihm verpfändet der Rüdtompagnie waren deshalb wegen Beteiligung an dem deren Fortschaffung verboten hatte. Die beiden Vertreter Bring Tichings Truppen tämpften anfänglich gegen die Boger, von der verurteilten Mieterin begangenen Vergeben gegen§ 289 unglus Haltung war zweideutig, seine Truppen tämpften gegen die Gesandtschaften. des Strafgesetzbuchs angeklagt, find aber rechtskräftig freigesprochen worden. Das Urteil des Reichsgerichts geht dahin,
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nur solche, welche Lust zum Arbeiten haben, finden bei hohem Lohne eine ständige Beschäftigung. Streifende Arbeitsscheue welche überhaupt im Gewerbe nichts zu leisten vermögen, sind ausgeschlossen. Ausland.
Zum Konflikt der pensylvanischen Rohlenarbeiter wird uns aus New Dort berichtet: Das" Journal" meldet, die Eigentümer der Kohlengruben weigerten sich, ihre Streitigkeiten mit ihren Arbeitern einem Schiedsgericht zu unterbeiten. Es sei gewiß, daß hunderttausend Mann die Arbeit niederlegen werden.
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bezeichnet und
wesend.
Nochmals v. Kettelers Ende.
Peft.
Glasgow , 8. September. Heute sind zwei neue Bestfälle festgestellt worden. Die Zahl der Pestkranken im Hospital beträgt jegt 14; pestverdächtig sind zwei Personen, während 109 Personen sich unter Beobachtung befinden.
baß durch die vollendete Fortfchaffung der eingebrachten Sachen Lehte Machrichten und Depelchen. Zweiter Wahlkreis. Nächsten Dienstag hält der Wahl aus der Mietwohnung beziehungsweise aus dem Hause das Pfandberein eine Agitations Versammlung im Königs- recht des Vermieters infolge des Verlustes des Pfandbesizes hof", Bülowstraße, ab, in welcher der Abgeordnete des Kreises bereits zum Erlöschen gebracht ſei. Danach würde also mit Genosse Richard Fischer einen Vortrag halten wird über: dem Hinausschaffen der Sachen aus der Wohnung und dem Hause Reichstag , Reichsverfassung und die China politit die strafbare Handlung vollendet und das dann Folgende, das Beg der Reichsregierung. schaffen von der Straße weg nach der neuen Wohnung, unbeschadet Dritter Wahlkreis. Im socialdemokratischen Wahlberein mehr strafbar sein. Das Grundeigentum", welches diesem reichsder etwaigen Fortdauer der Eriftenz des Pfandrechts felbft, nicht spricht am Mittwoch, den 12. September, abends 8 Uhr im gerichtlichen Erkenntnis eine längere abfällige Stritit widmet, giebt Märkischen Hof. Admiralstr. 18c, Dr. Br. Borchardt über: ben Grundbefizern zur Vermeidung civilrechtlicher Nachteile Sperrbrud veröffentlichte Meldung der Kölnischen Zeitung " bes „ Das Programm der socialdemokratischen Partei". Außerdem folgenden Rat: Der durch den rückenden Mieter benachteiligte stätigt, daß die von der Presse behandelte Washingtoner Nachricht Diskussion und Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Die Vermieter hat, wenn er sein Pfandrecht erhalten will, sofort dem von einem deutschen kompromißvorilag wegen der Bersammlung wird pünktlich eröffnet. neuen Vermieter Mitteilung zu machen, daß das Mobiliar feines Räumung Petings auf einem Mißverständnis beruhen. Von Wahlverein für den vierten Berliner Reichstags Wahl. neu einziehenden Mieters noch mit dem gejeglichen Pfandrecht des deutscher Seite sei ein solcher Vorschlag nicht gemacht worden. treis( Often). Den Mitgliedern zur Nachricht, daß unsre Ver- früheren Vermieters belastet ist. Das muß aber spätestens in dem- Lemberg , 8. September. ( B. H. ) Der Techniker 8endel wurde fammlung nächsten Dienstag stattfindet. Gleichzeitig teilen wir felben Augenblid geschehen, in welchem der gerückte Mieter in die wegen anarchistischer Umtriebe und Gutheißens des Monzaer mit, daß Billets zum Stiftungsfest in allen Bahlstellen sowie neue Wohnung einzieht. Das Pfandrecht bleibt alsdann in Kraft, Königsmords verhaftet. bei den bekannten Parteigenossen und dem Kassierer Franz Thielte, erlischt aber mit dem Ablauf eines Monats, nachdem der Vermieter Pallisadenstr. 56, zu haben sind. Da der Vorstand sich leine Mühe von der Entfernung der Sachen Kenntnis erlangt hat, wenn nicht hat verdrießen lassen, unser Fest zu einem genußreichen zu machen, der Vermieter diesen Anspruch vorher gerichtlich geltend gemacht hat. so ersuchen wir die Mitglieder, recht rege für zahlreichen Besuch zu agitieren. Ferner geben wir bekannt, daß die Zahlstelle von Bödiderstraße 6a bei Strauß nach Bödiderstr. 33 bei Starg verlegt worden ist. Der Vorstand.
London , 8. September. Wie dem„ Reuterschen Bureau" aus um afii gemeldet wird, haben 2 Führer der Aufständischen sich ergeben. Man nimmt an, daß die übrigen diesem Beispiel folgen und daß die Feindseligkeiten ein Ende nehmen werden.
Huddersfield, 8. September. ( W. T. B.) Der Kongreß der Trades Unions wurde heute geschloffen, nachdem ein BeschlußDie deutsche Regierung weiß nicht nur nichts von ihren ver- antrag abgelehnt war, wodurch der 1. Mai als allgemeiner Arbeiter= Freie Volksbühne. Heute nachmittag 23/4 Uhr ist die Festtag erklärt werden sollte. Borstellung der II. Abteilung im Leffing- Theater. Zur Aufführung faffungsmäßigen Pflichten gegen den Reichstag, sondern mißachtet Hongkong , 8. September. ( Meldung des Reuterschen Bureaus.) gelangt unter der artiſtiſchen Leitung Friz Witte- Wilds mit dem auch beharrlich die moralische Verpflichtung, dem deutschen Volke Man erwartet für heute Abend Unruhen. Die Truppen find Ensemble des Leffing- Theaters: Die Macht der Finsternis", über ihre weiteren China - Abfichten Klarheit zu schaffen. Raiser- tonfigniert, die Polizei erhielt Befehl, die beabsichtigte DrachenDrama in 5 Atten von Leo Tolstoj ( deutsch von August Scholz ). Die reden sind die einzige Quelle, aus der sich wenigstens Vermutungen prozession zu verhindern. Die Chinesen wollen die Prozession troz Borstellungen der 3.- 7. Abteilung folgen am 16., 28., 30. September, über die Pläne der Regierung schöpfen lassen. Höchstens daß man dem abhalten. Berantwortlicher Rebacteur: Heinrich Ströbel in Berlin . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von Max Bading in Berlin .
Sierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt.