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Schlimme Aussichten. Auf der Generalversammlung der Aktionäre der Baroper Walzwerte erklärte, wie unser Dort munder Bruderorgan mitteilt, der Direktor Schmieding, daß er sich einer solchen Geschäftsflaue, wie sie gegenwärtig herrsche, nicht zu entsinnen vermöge. Aus dem Inlande fämen überhaupt keine Auf­träge und die wenigen Aufträge aus dem Auslande deckten kaum die Selbstkosten. Da die Unternehmer fich bei flauerem Geschäfts­gang durch Lohnreduktionen der Arbeiter schadlos zu halten pflegen, können die Arbeiter nicht oft und dringend genug zum Bei­tritt in die Organisationen ermahnt werden.

China . Die ,, Einigkeit" der Mächte.

Die fleineren

gletche Zeit des Jahrs 1899 um 888 vermehrt. Der Vorsitzende des durch die Gesellen bei dem jezigen Mangel an Gesellen für richtiger| Vereinsverbands ermahnte angesichts dieser Situation, daß die hielt. Die Versammlung erklärte fich dann durch Annahme einer Arbeiter nicht eher eine Stelle verlassen möchten, bis ihnen eine Resolution für die Einführung eines tostenfreen Stellennachweises andre bestimmt zugesichert sei. Diese Mahnung ergehe namentlich von seiten der Organisation der Gesellen und übertriq die Vorarbeiten Wiewohl die Gesandten erklären, daß bei ihren Konferenzen an die Bauschlosser, Maschinenschlosser, Eisendreher, Schmiede, hierzu dem Vorstand der Verwaltungsstelle des Centralverbands und vollkommenes Einvernehmen herrschte und sie über alle erörterten Schreiner , Maler, Wagner, Fabrikarbeiter und Tagelöhner. Der der Lohnkommission, die in einer der nächsten Versammlungen Buntte so gut wie einig seien, so liegt doch aller Grund zu der Aus Vorsitzende äußert zugleich die Ansicht, daß die Arbeitslosigkeit Bericht erstatten sollen. Aus den Ausführungen der Schläätergefellen nahme vor, daß die Besprechungen nicht über die elementarsten voraussichtlich noch längere Zeit andauern werde. ging aber unzweideutig hervor, daß sie der ausbeuterischen pivaten Fragen hinausgegangen sind und die Indemnitätsfrage noch und auch der Innungs- Stellenvermittelung überdrüffig sind Sie nicht erörtert worden ist. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürften die Vermittelung einer Stelle mit einer Mark bezahlen läßt. digten fich sei noch erwähnt, daß, wie Keslinte berichtete, auch die Innung Yout fpäteren Verhandlungen mit den chinesischen Bevoll­Geldmangel soll man vom Gesellen sogar die Hinterlegung eines zieher. Jest türmen fich neue Schwierigkeiten auf. auf unberechenbare Zeit in die Länge Pfandes verlangen. Vor einigen Jahren soll es selbst vorgekommen lächte haben nämlich die Forderung aufgestellt, den Verhandlungen sein, daß ein privater Vermittler für eine Stelle einmal 75 Mart beiwohne zu dürfen. Diese Mächte sind: Belgien , Däne­berlangt und auch erhalten haben soll, und dies könne sogar schwarz mart, holland und Spanien . Die Mehrheit der Groß­auf weiß bewiesen werden. mächte wil aber diesem Verlangen der kleinen Mächte nicht Folge Lohnbewegung doch Vorteile, wenn auch nur geringer Art, gebracht zugeeignet. Bei den ferneren Tagesordnungspunkten wurde betont, daß die leisten. Belgen hat sich auch, wie Rußland , eine Niederlassung" habe, da ja die Meister hierdurch aus ihrer Gleichgültigkeit auf gerüttelt worden sind und die Behörden der Lage der Gesellen jezt Die Mandschurei , eine russische Provinz. mehr Aufmerksamkeit widmen. Betreffs der Unterzeichnung der von London , 12. November. Den Times" wird aus Beting in den Meistern in Umlauf gesetzten Fragebogen zweds Ergründung der einer am 10. November in Tatu aufgegebenen Depesche berichtet: Arbeitsverhältnisse der Gesellen wurde allseitig empfohlen, diese Li- Hung Tihat.g, der erst Instruktionen aus Singaufu ab­Fragebogen nur dann zu unterzeichnen, wenn sie auch wahrheits- wartet, hat auf die Mitteilung des russischen Admirals Alerejeff, getreue Angaben enthalten, da ja die Meister durch ihre Umfrage in welcher China aufgefordert wird, nur die Erhebungen der Gesellen entträften wollen. Diese Ver- Mandschurei unter Rußlands Brotettorat wieder zu übernehmen, fammlung legte wiederum Zeugnis davon ab, daß es bei den Schlächter noch nicht geantwortet. Bußland stellt die Bedingung, daß die gefellen trotz aller Quertreibereien doch vorwärts geht. Die Organi. Wahl der chinesischen Beamen für diese Civilverwaltung der Ge­sation thut ihre Dienste. nehmigung Rußlands unterliegen soll, das zum Schutz der Eisens bahn und seiner sonstigen Jrteressen eine Truppenmacht in der Mandschurei unterhalten will. Derartige Bedingungen, wonach Rußland das Recht erhielte, etwa 40000 Mann zum Schutz der Eisenbahn in der Mandschurei zu unterhalten, sind gleichbedeutend mit einer endgültigen militärischen Offupation.

Seche Tage unter freiem Himmel mußte in Oberschlesien die Familie eines bei der Arbeit verunglückten Arbeiters zubringen, ba fie von dem Fabrikanten, der dem Verunglückten Stellung und Wohnung im Fabrikwohnhause gekündigt hatte, ermittiert worden war und feine anderweitige Unterkunft hatte finden können. Die Wohnung des Ermittierten hat noch mehrere Wochen leer geftanden. Das Dorf Suchau, mit dem die Ziegelei, in der der Verunglückte zu Schaden gekommen war, nur in losem Zusammenhang steht, hätte sich geweigert, sich der subsistenz- und obdachlosen Familie an­

zunehmen.

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Die Bestrafung der Schuldigen" dürfte den Verbündeten noch mancherlei Schwierigkeiten bereiten. Denn auch in China hängt man feinen, ehe man ihn nicht hat. Der chinesische General Tung fub- siang soll auf Wunsch der Mächte

Zur Reform des Krankenversicherungs- Gesetzes. Eine von Die Gas-, Waffer: und Heizungs- Rohrleger und Helfer den Vorständen der verschiedenen Orts- Krantenfaffen, Betriebs- hielten am 11. eine gut besuchte Versammlung ab, in der Reichs Krankenkassen und Freien Hilfskaffen einberufene Berfanimlung in tags- Abgeordneter Rosenow über wirtschaftliche Krisen sprach. Aachen nahm Stellung zu den bekannten Vorschlägen des Sodann gelangte unter Vereinsangelegenheiten folgender Antrag zur Dr. Hoffmann. Nach einem instruktiven Vortrag eines Herrn Otten Annahme: In allen Werkstätten sind sofort Versammlungen einzu wurde folgende Resolution angenommen: berufen und die Wahl von Vertrauensmännern vorzunehmen, welche " Die am 7. November im Saale des Herrn Houben tagende verpflichtet sind, an den Vertrauensmänner- Konferenzen teilzunehmen. Versammlung von Mitgliedern der Orts- und Freien Hilfskaffen von Aachen und Burtscheid erhebt entschieden Protest gegen die vom Der Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter tagte am Herrn Regierungsrat Dr. Hoffmann angeregten Menderungen des 5. November. Auf der Tagesordnung stand ein Vortrag des Reichs- getöpft werden. Er befindet sich jetzt au Urlaub und hat dem kaiser­Strankenversicherungs- Gesezes, soweit dabei eine Beschränkung tags- Abgeordneten E. Rosenow über: Die Verteuerung des Lebens- lichen Hofe mitteilen lassen, daß, wenn der Hof etwa gedenke, sich der Rechte der Arbeiter in Frage tommt. Die Versammlung erblickt unterhalts, der genossenschaftliche Konsum und die Arbeiterklasse. der Forderung der Mächte zu fügen und ihn enthaupten lassen in den Vorschlägen des Herrn Dr. Hoffmann eine weitere Ent- An den beifällig aufgenommenen Vortrag schloß fich eine rege Dis- wolle, er sich genötigt sehen würde, au rebellieren. Die ganze rechtung der in den Orts- Krankenkaffen versicherten und versicherungs- fussion, in der sich mehrere Redner für und gegen die Konsumvereine Broving Kansu soll auf seiner Seite stehen. Der Hof darf es mit pflichtigen Arbeiter und Stellung derselben unter gemeindebehördliche und Genossenschaften aussprachen. dem gefürchteten General nicht verderben, weshalb auch die nach­Vormundschaft. stehende Meldung des Reuterschen Bureaus" sehr glaubhaft erscheint. Danach hat Li- Hung- Tichang eine Note des Kaisers von China erhalten, in welcher der staiser es ablehne, in die Bestrafung ungfuh- fiangs zu willigen. Der Kaiser wolle nur die Vers Note sei den Gesandten noch nicht formell mitgeteilt. bannung des Gouverneurs von Schansi Yuksien zugestehen. Die

Ferner protestiert die Versammlung gegen die Entrechtung der dem§ 75 genügenden Hilfskaffen und erwartet bie Versammlung von der Vertretung des Volts im deutschen Reichstag, daß sie jene, die Entrechtung der Arbeiter betreffenden Vorschläge energisch zurückweist." Diese Resolution soll dem Vertreter Aachens im Reichstag, Herrn Dr. Hille, übermittelt werden. Grubenexplosionen. Im Oberbergamtsbezirk Dortmund kamen im Jahre 1899 35 Grubenerlosionen vor. Davon waren 32 reine Schlagwetter- Explosionen, 3 hatten Kohlenstaub- Entzündungen zur Folge. Da sich in dem Bezirk 1897 61 und 1898 42 Explosionen ereigneten, so ist allerdings eine Verminderung der Explosionen zu berzeichnen. Durch eine schärfere und ständige Kontrolle der Wetter­führung dürften aber jedenfalls die Explosionen in noch weit höherem Grade verhütet werden können.

Der Verein der Tischler( Vertrauensmänner- Centralisation) hielt am 6. November seine regelmäßige Vertrauensmänner- Ver­fammlung ab. Zur Verlesung famen diejenigen Mitglieder, welche länger als sechs Wochen mit ihren Beiträgen restieren, und werden die Vertrauensmänner ersucht, die betreffenden Kollegen an ihre Ver­ben in letzter Zeit viel genannten§ 616 des Bürgerlichen Gesez­pflichtungen zu erinnern. Eine längere Debatte entspann sich über buchs. Die Unternehmer suchen durch Paragraphen in den Arbeits­ordningen den§ 616 zu umgehen, und werden die Kollegen ersucht, falls fie folche Arbeitsordnung unterschreiben sollen, sich an den Vor­stand oder die Agitationskommiffion zu wenden. Ferner wurde be­schlossen, daß jeden letzten Freitag im Monat eine Sigung der ge­samten Verwaltung bei Frante, Pallisadenstraße 9, stattfindet, und auch auf die am Sonntag, den 18. November, bei Thiel, Frucht­straße 36a, stattfindende außerordentliche Generalversammlung hin- d gewiesen.

Aus der jüdischen Arbeiterbewegung in Rußland . Mit Centralverband der Maurer. In der Zahlstelle II sprach dem stetigen Wachstum der jüdischen Arbeiterbewegung wächst auch am 9. d. Mts. das Mitglied Winzler über die Bestrebungen der die litterarische Thätigkeit sowohl des Centrallomitees des Allgem. modernen Arbeiterbewegung. Unier gewerkschaftlichen Angelegen Jüdischen Arbeiterbunds in Rußland und Polen ", wie auch seiner heiten äußerten mehrere Redner ihre Unzufriedenheit mit dem östlichen Komitees, der Komitees in verschiedenen Städten. In der System der Ueberstunden. Wie behauptet wurde, sollen auf dem legten Zeit find wiederum zwei neue Organe erschienen. So giebt Erweiterungsbau der Firma Herzog Maurer bis zu 18 Stunden pro jezt das Homeler Komitee des Allgem. Jüdischen Arbeiterbunds" Tag gearbeitet haben. Man war der Meinung, daß wenn die fein eignes Organ heraus den Kampf" und das Minstaer Komitee Arbeiten so eilig gefördert werden sollen, die Einlegung von zwei die Arbeiter- Blätter"( zwei Nummern erschienen); im ganzen giebt Schichten zu empfehlen wäre. Die Angelegenheit soll näher unter­aljo jetzt der Allgem. Jüdische Arbeiterbund" acht Beitungen heraus: fucht werden. zwei Centralorgane, ein Gewerkschaftsorgan für die Bürstenarbeiter und je eines für Wilna , Warschau , Belostok , Minst und Homel. Die Verhaftungen unter den jüdischen Arbeitern hören nicht auf. In diesen Tagen wurden in Oricha 8 Mann verhaftet, in Kowno ausgegeben werden. drei Bürstenarbeiter, in Mohilew und Schulow fanden viele Haussuchungen statt. Ebenfalls wurden in den Städteu Minst, Warschau und Lodz Verhaftungen vorgenommen.

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Die Konditoren hielten am 7. November ihre regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Es wurde beschlossen, das Ueberstunden­Gs umvejen statistisch festzustellen; zu dem zwed werden Fragebogen des jog. 1875er Konditorgehilfen- Vereins zwang die Organisation, in Die Fahnenflucht des Hirsch- Dunderschen und dem Arbeitsnachweis etwas mehr Sparsamteit walten zu lassen. Darum wurde, nachdem nunmehr die Verlegung noch Gormann­

Textilmaschinen in den Vereinigten Staaten von Amerika . Straße 28, part., vollzogen ist, beschlossen, vom 1. Dezember an die The Tertile World" hat eine Uebersicht über die in den ver- täglich nachmittags von 2-8 Uhr Bureaustunden einzurichten. Unter Sonntags- Bureaustunden in Fortfall tommen zu lassen und nur noch schiedenen Zweigen der Textilindustrie in den Vereinigten Staaten Verschiedenem wurde u. a. noch angeregt, Schritte einzuleiten, um benuzten Maschinen veröffentlicht. Die Zahlen lassen die Ent- einen besoldeten Verbandsvorsitzenden anzustellen. widlung feit 1890 erkennen. In den letzten Jahren ist diese Entwicklung eine besonders schnelle gewesen.

Es waren vorhanden:

Baumwollspindeln

Baumwollwebstühle

Wollgarn- Kämmmaschinen

Säße Wollkragen

Wollwebstühle und Kammgarn­

webstühle

Strickmaschinen

Seidenspinnmaschinen und Dreh­

spindeln.

1900

21 057 983

1890 14 188 103 324 866

Bunahme Proz. 48,4

50,9

855 7245

76,6

7,9

490 398 1510

7 806

80 759

75721

1426 245 48 246

19 107,6

67 817 36 462 718 360 98,5 20 822 131,7 Im Jahre 1900 waren in den Bereinigten Staaten vorhanden: 21 057 983 Baumwollspindeln, 490 898 Baumwollwebstühle, 1 426 245 Seidenspindeln, 48 246 Seidenwebstühle.

Seidenivebstühle.

Derlammlungen.

der Arbeiterklasse.

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Die Verbreitung des Schreckens wird von den abendländischen Hunnen als das beste Mittel erachtet, die Chinesen für deren Kultur zu begeistern. Es wird gemeldet: Die Hinrichtung der drei Beamten in Pagtingfu, des Provinzial- Schazmeisters Tiengjang, des Miarommandanten Wangschangu und des Kavallerie- Obersten Kiu, joue die darauf­folgende Ausstellung der Köpfe auf Pfählen maten auf die Eingeborenen des Bezirks Baotingfu einen tiefen Gindrud. Zündstoff für den Weltkriegsdia

Einer

bietet, wie wir schon mehrfach betont haben, schön ollen der Um­stand, daß bei der Jagd auf Borer so verschiedene Misionen beteiligt find. Eine Soldatenkeilerei, wie fie unter dejolden Ver­hältniffen nicht selten ist, tann den Anlas geben zu ernſten internationalen Berwickelungen. Eine soldje nal firzlich in Shanghai stattgefunden. Einem hiesigen Blatt wird hieriiber von dort gemeldet: Große Aufregung herrscht hier über folgenden Vorfall: Bwei deutsche Soldaten wurden in ein Theehaus durch eine englische Polizistenwache gelockt und dort überfallen. erhielt einen Schuß in den Rücken, der andre wurde gefnebelt und durch Hiebe auf den Kopf und Fußtritte mißhandelt nachrichtigt wurde, befreite ihn. Angeblich soll von beiden Seiten und ins Bellengefängnis gebracht. Der Hauptmann, der bes versucht worden sein, die Sache zu vertuschen. Es wird behauptet, bie Soldaten seien betrunten gewesen. Diese Behauptung hat sich als unwahr erwiesen. Das wahrscheinliche Motiv der That ist Rache.

Lehte Nachrichten und Depeschen. abend um 814 Uhr der Gementarbeiter H. Hilbrecht, Dunderstr. 17. Selbstmord. In Abwesenheit seiner Frau erhängte sich Montag Nahrungsjorgen sollen ihn in den Tod getrieben haben.

Der Verband der Bau-, Erd- und gewerblichen Hilfe­arbeiter Deutschlands ( Bahlstelle I) hielt am 4. d. Mts. seine Der Vormarsch der Socialdemokratie. regelmäßige Mitgliederversammlung ab. Zum ersten Punkt der Stettin , 12. November. ( Privatdepesche des Vorwärts) Bet Tagesordnung hielt Reichstags- Abgeordneter Rosenow einen mit der heutigen Stadtverordnetenwahl wurden vier Socialdemo großem Beifall aufgenommenen Vortrag über das Thema: Der traten gewählt: Herbert, Kitappe, Schmidt, Möws. Ferner find Kapitalismus am Ende der Prosperitätsperiode und die Aufgaben wir an drei Stichwahlen beteiligt.( Im Stettiner Rathaus war bie Von einer Diskussion wurde Abstand ge= den Spe- Socialdemokratie bisher nicht vertreten, der diesmalige Sieg ist also Unter Verbandsangelegenheiten wurde diteuren die Entschädigung von 10 auf 15 Mark er- besonders bedeutsam. Red. des V.") höht. Zum Schluß brachte Bukow noch die Arbeitsweise auf dem Bau Bellevuestraße beim Kolonnenführer Zimmer zur Sprache und drückte sein Bedauern darüber aus, daß die Kollegen, welche dort arbeiten, schon früh 51/2 Uhr anfangen. sta

nommen.

Hildesheim , 12. September. ( Privat- Depesche des Vorwärts".) Bei der heutigen Gewerbegerichtswahl erzielten die freien Gewerkschaften 1067, die chriftliche" Liste 537 Stimmen.

Französische Kammer.

mit

Rixdorf. In der Versammlung des Rigdorfer Gewerkschafts­Startells, welche am 31. v. M. stattfand, gab zunächst der Obmann den Kassenbericht für das dritte Quartal. Derselbe lautet: Paris , 12. November. ( W. T. B.) Gerville- Réache beantragt, Einnahme 147,28 M., Ausgabe 48,67 m., Bestand am die Veranstalter und alle Mitarbeiter der Ausstellung u 1. Ottober 103,61 M. Nachdem wurde über die am hiesigen ihrem Erfolge zu beglückwünschen. Der Antrag wird ein­Ort herrschende Wohnungsnot diskutiert und nach längerer stimmig angenommen. Hierauf beschließt die Kammer Auf Einladung der neu gebildeten Personen Lohnfuhr- daß es eine vornehmste Aufgabe eines Kommunalverbands ist, flir mittags und Nachmittags Sigungen zu halten; am Vormittag wird Debatte folgende Resolution einstimmig angenommen: In Anbetracht, 395 gegen 154 Stimmen, an vier Tagen der Woche des Vor­werks- Innung fand in der vorigen Woche im Prälaten" eine feine Mitglieder für ausreichende Wohnungsgelegenheit zu forgen, über das Budget, am Nachmittag über die Reformvorlagen, in der Versammlung von bei Mitgliedern der Innung beschäftigten Arbeitern ersucht die am 31. Oktober tagende Versammlung des Gewerkschafts- von der Regierung vorgeschlagenen Reihenfolge, beraten werden. und Kutschern zwecks Wahl von zwei Beifißern und zwei Stell- fartelle von Nigdorf, welches etwa 3500 Arbeiter in 19 Gemert- Ausgenommen ist hiervon der Freitagnachmittag, an welchem Inter­vertretern, zum Jnnungsschiedsgericht statt. Die gut besuchte Ver- fchaften vertritt, den Magistrat von Rigdorf, schleunigft Maßnahmen pellationen auf der Tagesordnung stehen sollen. sammlung wurde um 10 11hr abends vom Obermeister Herrn Haase in die Wege zu leiten, um der hier am Ort herrschenden Wohnungs­eröffnet. Die Verhandlungen leitete der Altgehilfe Mag Beijing , not entgegenzutreten. Die Versammlung hält es für erforderlich, pruler welcher zunächst sich über die vorzunehmende Wahl verbreitete, die daß schnellstens der Bau von Arbeiterwohnungen in Angriff ge= Pest. por dit Wähler ermahnte, nur solche Personen zu wählen, welche gewillt nommen wird, die gegen eine angemessene Miete finderreichen Allegandrien, 11. November. ( W. T. B.) Heute sind hierghei und geeignet seien, die Interessen ihrer Kollegen mit allem Nachdrud Familien, welche namentlich von der Wohnungsnot betroffen werden, neue Bestfälle festgestellt worden. zu vertreten und veranlaßte nach einer kurzen Aussprache den Vollzug zu überlassen sind. Es folgte nun die Wahl von zwei Ausschuß­10. di des Wahlafts. Das Ergebnis der stattgehabten Wahlen war, daß Mitgliedern; gewählt wurden Winkler( Textilarbeiter), Heinze teilte der Präsident des Prager Civil- Landgerichts sämtlichen Bor Prag , 12. November. ( B. H. ) Der Narodni Listhugitfolhe durch Stimmenmehrheit zu Beifizern Prüfer und Nehen, zu Stell-( Steinfeger). Unter Verschiedenem" wurde zur Sprache ges vertretern Köhler und Müller gewählt wurden. Nachdem brachten bracht, daß der Fabrikant Herr Laborenz sich nicht scheut, ent- ſizenden des Senats mit, daß nunmehr bei allen weiteren- verschiedene Redner verschiedene Mißstände auf Fuhrhöfen zur gegen den Abmachungen vor dem Berliner Gewerbegericht, zur handlungen einzig und allein die deutsche Sprache als interite Sprache und legten es dem Innungsvorstande nahe, für eine Be- Zeit des Holzarbeiter- Ausstands im Frühjahr dieses Jahrs, die Amtssprache angewendet werden müsse. Kein Senatsvorsitzender soll seitigung der Uebelstände Sorge zu tragen. Möbelpolierer, die bei ihm eingestellt werden, einen Revers unter- Protest erhoben haben. schreiben zu lassen, wonach dieselben nicht organisiert sein dürfen. Eine öffentliche Versammlung der Schlächtergesellen, die Außerdem wurde das Submissionswesen einer herben Stritit unter­am Sonntag in den Arminhallen tagte, beschäftigte sich in der zogen und mitgeteilt, daß Tischlermeister, welche die Tischlerarbeit Hauptsache mit dem Problem: Gründung einer to sten­lofen Stellenbermittelung". Das einleitende Referat Breise bieten, weil sie den Gesellen äußerst minimale, d. h. nicht auf den städtischen Bauten übernommen haben, nur deshalb billige zu diesem Punkt hielt Genoffe Rein. Er geißelte vor allem das tarifmäßige Löhne zahlen. Gefehlt haben in der Versammlung die oftmals recht lichtscheue Treiben der Stellenvermittler und ihrer Zu- Delegierten der Bäcker und Töpfer. treiber und verwies im Anschluß hieran auf die Vorteile der un­entgeltlichen Arbeitsnachweise. Weiter beleuchtete der Redner die Wilmersdorf . In einer gut besuchten Versammlung, die am Verschiedenartigkeit der bestehenden Stellenvermittelungen und 7. d. M. in Wittes Volksgarten tagte, hielt da Altmann einen empfahl die Einführung eines von den Gesellen verwalteten interessanten lehrreichen Vortrag, in dem sie besonders die Brots fostenlosen Arbeitsnachweises. Die Diskussionsredner Arndt, wucherpolitik der Agrarier kritisierte. Die Diskussion bewegte sich im Steslinke, Meyer, Sidert, Kielewiz und Kalließ gingen in Sinne der Vortragenden. Als Delegierte zur Kreistonferenz wurden ihren Ansichten hierüber verschiedentlich auseinander. Einesteils sodann Jda Altmann, Kraft und Giebler gewählt. Hierauf erfolgte befürworte te man den Anschluß an den paritätischen Arbeitsnachweis, die Abrechnung der Vertrauensperson und wurde bei der Neuwahl während man andrerseits die selbständige Vermittelung der Arbeit Gen. Behrendt mit dem Amt betraut.

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1 Paris , 12. November. ( B. H. ) Die Regierung verfügte die ftrengfte Ueberwachung aller aus Spanien kommender politischer Flüchtlinge und wies die Grenzbehörden an, keine karlistischen Ber­sammlungen auf französischem Gebiet zu dulden.

Bukarest , 12. November. ( B. H. ) Heute begann die Schluß­verhandlung in der bulgarisch macedonischen Mordaffaire. Das Präsidium führt der Appellationsgerichts- Nat Djuvafi. Das gesamte diplomatische Corps, sowie viele ausländische Zeitungs­Berichterstatter haben Pläge reserviert.

New- York , 12. November. ( B. H. ) Wie es heißt, list Brijan entschlossen, an allen Versuchen teilzunehmen, die zum Zwecke der Reorganisation der demokratischen Partei unternommen werden. Seine Anhänger erklären, er habe die Absicht, ein drittes Mal seine Handi­datur für die Präsidentschaftswahl aufzustellen. Wie verlautes, wird der Staatssekretär Hay Botschafter in London und durch Choate oder Rood ersetzt werden.

Berantwortl. Redacteur: Dr. Georg Graduauer in Groß- Lichterfelde . Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin . Drud und Verlag von May Babing in Berlin . Hierzu 2 Beilagen n. Unterhalturigsblatt.