|
genannt; der verfotterte Mensch hat wirklich zu allem eher Talent Kleinbürgertum an. Es waren die Leute, die sich um Schulze gingen dahin, daß ich nach der Erflärung der Inmung augenblidlich als zu einem Märtyrer für fein Bolt". Gerade die Ergebnislosig. Delipsch gruppierten, der Kern der Fortschrittspartei. Diese liberalen für feinen der beiden Tarife sprechen könne. Ich beantragte, die Tarifvers teit jenes angeblichen Geständnisses zeugt dafür, daß Hilsner Mit Kleinbürger befürworteten den Freihandel im wesentlichen vom handlungen auf die Tagesordnung der nächsten Jnnungsversammlung zu schuldige nicht angeben kann, weil er eben teine hat; es fehlt jeder Standpunkt des Konsumenten, der billige Bedarfsartikel haben fezen. Ich würde dafür sorgen, daß so bald wie möglich eine Sigung des denkbare Grund, warum er sie denn schonen sollte. Aber daß er will. Die gesamte ländliche Bevölkerung war zu jener Zeit Gehilfenausschusses stattfinden würde und wir uns hier einigen. wildfremden Leuten gleich Beihilfe zu einem Mord geliehen hätte, ebenfalls noch für Freihandel. Das sind ganz andre Ber - Weiter führte ich aus, daß, wenn die beiden Tarife zur Ber das ist doch nicht zu denken. Selbst der fanatischte Gläubige an hältniffe wie in England. Dort wurde die Freihandelsbewegung handlung fämen, ich unbedingt für den zweiten, also für den, welcher' das Blutmärchen kann sich die Sache doch nicht so vorstellen, daß getragen von fortgeschrittenen, bei uns dagegen don rüdständigen die höchste Forderung enthält, eintreten würde. Dies mein Verfremde Leute nach Polna tamen, einen fremden Menschen nach Elementen. Der deutsche Freihandel der damaligen Zeit ist Frei- halten in der letzten Innungsversammlung, das jeder der Aneinem Christenmädchen fragten und Hülsner ihnen dieses Kind, das handel im Interesse des Agrariertums, welches die Industrie nicht wesenden bestätigen muß. Ausdrücklich ist das geschehen von dem ihm nichts gethan hatte, sofort schlachten half. Wäre es aber ein emporkommen lassen will. Die deutsche Industrie blieb innerlich Obermeister der Jmmung und Herrn Krufe. Von legterem sollte lange vorbereitetes Stomplott, so hätte Hülsner damals nicht Schuldlose schutzöllnerisch. Es ist ganz naturgemäß, daß die Agrarier aufhörten angeblich die vom Kollegen Unger in der Versammlung gegebene beschuldigt, sondern die wirklichen Thäter genannt. Das ist so Freihändler zu sein, nachdem sie nicht mehr exportieren fonnten, da Schilderung meines Auftretens herstammen. Gustav Genz. logisch, daß an dem Schluß eigentlich auch die Geschworenen nicht ihnen durch die amerikanischen Kolonialländer eine bedeutende Nonborübergehen dürften. Die Kiftenmacher nahmen am Dienstag den Bericht vom furrenz erwuchs. Jezt übernahm die Landwirtschaft die Führung in Streit entgegen. Nach der Abrechnung, die von Judel vorgelegt Das Gutachten der Fakultät versucht allerdings das Blut der Schutzzollbewegung und damit hat sich die ganze frühere zoll- wurbe, betrugen die Einnahmen 2585,75 W. An Streitunterstügung motiv durch eine andre Erklärung zu ersetzen und deutet an, politische Stonstellation verschoben. Die Arbeiterschaft tann nicht für wurde, betrugen die Einnahmen 2535,75 M. An Streifunterſtügung tvurden 2246,75 M. ausgezahlt, die fleinen Ausgaben betrugen daß Hülsner geschlechtlich pervers veranlagt sein könnte. Die eine Bewegung sein, welche ihr das Brot berteuern will. So find theatralische Art, wie der Mord ausgeführt wurde, das halb bestialische, wir nun an die Seite der Liberalen gedrängt und bekämpfen 172,50. Es verbleibt ein Ueberschuß von 116,50 M. In der halb groteske Berstreuen der Spuren, das alles, meint die Fakultät, die Schußzollpolitik. Wir dürfen nicht annehmen, daß die Schulz gekennzeichnet, daß die Diskussion wird das Gebahren der Arbeitgeber Puhlmann u. die vordem als Kollegen für dränge auf den Schluß hin, der Word sei aus Sodismus oder Schutzzollbewegung von den Junkern gemacht ist. Sie ist eine die Forderungen der Organisation mit großen Worten einFetischismus verübt worden. Sehr einleuchtend ist diese Erklärung Voltsbewegung der ländlichen Bevölkerung. Der Bund der Land- die Forderungen der Organisation mit großen Worten einnicht und sie wird sich auch wenig Geltung verfchaffen. Der von wirte hat fich diese Strömung zu muze gemacht, indem er ohne getreten find, jetzt fich aber von der christlichen Herberge dem Geheimnisvollen befangene, für alles Entfegliche au- Südficht auf die Barteistellung für die Unterſtüßung der Schuß von einem Arbeitgeber bazu benutzt, die Vertrauensleute zu maßbilligere Arbeitsfräfte holen. Der flauere Geschäftsgang wird gängliche Sinn der erregten Maffe wird es sich nicht aus- zöllner bei den Wahlen eintritt. Die ländliche Bevölkerung ist in regeln, und es ist von demselben gesagt worden, er bulde überhaupt reden lassen, daß die zwei Christenmädchen von Juden Deutschland so start, daß sie fast überall bei den Wahlen ihr Gewicht teine Bertrauensmänner mehr. Die Versammlung beschließt, daß ermordet worden find, um das für diese Verruchten in die Wagschale wirft zu Gunsten des Schutzzolls, und es ist schon dem Gemaßregelten die Unterstützung gewährt werden soll. Eine nötige Blut zu liefern. Man tann dem Präsidenten des Gerichts soweit gekommen, daß der Reichstag etwa zu Dreivierteln aus lebhafte Debatte entsteht über den Tarif. Es werden dabei Vorund auch dem Staatsanwalt das Zeugnis nicht versagen, daß sie sich Schutzöllnern besteht. Weil also den Arbeitern die Gefahr droht, würfe gegen die Kommission erhoben, die jedoch von dieser wie auch redliche Mühe gegeben haben, die Legende, die sich an den Namen daß ihnen das Brot verteuert wird, darum müffen wir auf die aus der Versammlung energisch zurückgewiesen werden. des Lumpenproletariers Hülsner geknüpft hat, zu zerstreuen. Aber Schanzen, um diese Politik zu bekämpfen, welche unser gefährlichster aus der Versammlung energisch zurückgewiesen werden. an der entsetzlichen Unbildung, in der halb Oestreich befangen ist, Feind ist. Der fast zweistündige, recht lehrreiche Vortrag wurde Kutscherversammlung. Am Freitag, den 9. d. M., fand in findet das schaurige Märchen seine wirksamsten Helfer. mit Beifall aufgenommen. In der Diskussion nahmen Genosse Cohns Festjälen eine vom Centralverband der Handelss, Trausport Paul Jahn und der Nationalsociale Weinhausen das Wort. und Verkehrsarbeiter einberufene Versammlung aller im LeichenBeide wünschten, daß Schippel in einem zweiten Vortrag seine An- und Lurusfuhrwesen beschäftigten Kutscher und Stallleute statt, in Aus der Frauenbewegung. fichten darlegen möge über die Stellung, welche die Arbeiter gegen der folgende Forderungen normiert wurden: Leichen- und Chaisenvon 30 Mart pro Woche, Ueber Arbeiterinnenschuh sprach Fel. Salomon ant 12. Nov. über der bevorstehenden Neugestaltung der Handelsverträge einzu- futscher erhalten einen Lohn nehmen haben. Geschäftswagentutscher und Stallleute einen Anfangslohn von 24 m. im Verein Schöneberger Frauen und Mädchen. In trefflicher Ausführung beleuchtete die Rednerin die deutsche Schutzgesetzgebung. Der Die Parteigenoffen des zweiten Wahlkreises hielten am nach 1/ 2jähriger Thätigkeit 27 M. Die Arbeitszeit ist wie folgt festStaat braucht gefunde und fräftige Bürger und muß im eigensten Dienstag eine vom Wahlverein einberufene Versammlung in Hellen zusetzen: Im Sommer von morgens 6 bis 7 Uhr abends, im Winter von morgens 7 bis 8 Uhr abends. Wenn Arbeit vorhanden, stekn Interesse der schädlichen Ausbeutung der Menschenkraft wehren. Das brands Festfälen, Hasenheide, ab, in der Reichstags- Abgeordneter die Kutscher den Fuhrherren bis abends 11 Uhr zur Verfügung. Für erste Schutzgesetz galt demgemäß den Kindern, die schon im zartesten R. Fischer über: Polizeimoral und Regierungsmoral" referierte. Fuhren, welche nach 11 Uhr abends gefahren werden, erhält der Alter zu unmenschlich langer Tagesarbeit ins Joch der Fabrit ge- In dem 1stündigen, set interessanten Bortrag kennzeichnete der Rutscher 1 M. Wenn die Wartezeit länger als 1 Stunde beträgt, ist für jede spannt wurden. Diese Grausamkeit an den wehrlosen Unmündigen Redner die torrumpien Zustände im Polizeiwesen und das Ver- Kutscher 1 M. Wenn die Wartezeit länger als 1 Stunde beträgt, ist für jede weitere angefangene Stunde ein Zuschlag von 50 Pf. zu zahlen. war in den Rheinlanden, als dem industriellſten Teil Deutschlands , hauptsächlich während des Socialistengefeyes, an das gemeingefährliche werden, sind den Kutschern pro Stunde 50 Bf. zu zahlen. Die bunte halten der Reging. halten der Regierung. Er erinnerte an die Borkommnisse vor und Für Fuhren nach außerhalb, welche nach 11 Uhr abends gefahren in den dreißiger Jahren zur Unerträglichkeit erwachsen. Aber die Erfahrung Lehrte , daß auch der erwachsene Arbeiter des Treiben der Lodspigel; er schilderte die skandalösen Verhältnisse, Livree hält sich jeder Kutscher selbst. Die Utensilien zum Reinigen Schuzes bedarf. Auch für ihn fist der freie Arbeitsvertrag dem wie sie im Tausch, Sternberg- und den verschiedenen andren Pro- der Pferde, Wagen und Ställe haben die Fuhrherren zu liefern. Stapitalisten gegenüber eine leere Phrase; frei macht ihn bis geffen in Erscheinung getreten find, wobei sich zur Genüge erwiesen Jedem Kutscher find im Monat vier freie Tage ohne jeg= zu einem gewissen Grade lediglich der Schutz des Ge- hat, daß die Gesetze von denjenigen, die ihnen Achtung verschaffen lichen Abzug zu gewähren. In jedem Betriebe muß feges. Dieser wurde ihm 1878 zuerst zu teil, freilich nur follen, verhöhnt und mit Füßen getreten werden. Redner gab eine heizbare Kutscherstube vorhanden sein und für jeden Kutscher zögernd und unvollkommen. Ausgiebiger erschien der Frauen- ichließlich der Meinung Ausdruck, daß auch die in Aussicht genommene ein verfchließbarer Schrank. In Krankheitsfällen soll den Kutschern, schutz durch die elfstündige Arbeitszeit und die mehrwöchentliche Reform nicht dazu führen wird, die moralische und sonstige Quali wenn die Strankheit nicht länger als vier Wochen dauert, der volle Schonzeit nach der Entbindung. Die vielen Ausnahmen bei diesen filation der Polizei, das Instrument der Klassenherrschaft, zu heben. Lohn gezahlt werden. Ferner wurde beschlossen, diese Forderungen Bestimmungen nahmen ihnen freilich ein gutes Teil ihrer Wirksamkeit. Der Redner erinnert sodann an das Gebahren der Regierung, den Fuhrherren durch den Verband überreichen zu lassen und die Dagegen trafen die, von Gegnern geweissagten Folgen nicht ein, die die bisher immer als unparteiisch betrachtet sein wollte, als unparteiisch betrachtet sein wollte, Frau verlor nicht ihre Arbeit. Im Gegenteil sehen wir aus Frau jezt endlich zugestehen mußte, daß sie Gesetze im Interesse Fuhrherren zu einer gemeinsamen Sigung zu laden. Dunters vorzüglicher Zusammenstellung, daß die Frauenarbeit stetig zunimmt. Denn die Gründe, wegen deren der Arbeitgeber die Frauenarbeit vorzieht sind nicht hinfällig einesteils ihre größere Fagfamkeit und hauptsächlich ihre große Billigkeit. Erhält doch in Danzig , in Königsberg und an vielen andren Orten die Frau mir die Hälfte des ortsüblichen Tagelohns des Manns.
-
Ist aber vermehrter Schuß für die Frau, die arbeitet, dringend nötig, so können Vorschläge, wie der der Centrumspartei- absolutes Berbot der Fabrikarbeit nicht entschieden genug zurüd gewiesen werden. Denn die Fabritarbeit ist immer noch verhältnismäßig gesünder und beffer bezahlt als die Heimarbeit, welche eben ihr einziger Rettungsanfer wäre.
Nicht durch Verbot scheucht man die arbeitende Frau in ihr Heim. Wohl aber stellen die Berichte der Fabrikinspektoren fest, daß da, wo der Lohn des Mannes ausreicht, die Frau zu Hause bleibt. Die Not ist, welche sie zur Arbeit treibt; die Schußgefeße müffen ihr die größtmögliche Erleichterung schaffen, nicht Hindernisse aufrichten.
des Unternehmertums fabriziert und sich die Agitationskosten hierfür bezahlen läßt. Damit ist der Beweis erbracht, daß die Regierung nichts weiter ist als das, was die Socialdemokratie von jeher be hauptet hat, die Willensvollstreckerin und die Geschäftsführerin der herrschenden Klasse.
-
Die Steinbildhauer hielten am Montag im Gewerkschaftshause eine öffentliche Versammlung ab, in der P. Mitschte über: Sociale Gesetzgebung und Arbeiterorganisationen" referierte. In der Diskussion über den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag wurden die Verhältnisse in den verschiedenen Heilanstalten erörtert.
Der Vortrag wurde von den Versammelten mit lebhaftem Beifall aufgenommen. Nachdem der Vorsitzende Genosse Werner noch Eine längere Diskussion entspann sich hierauf über die seiner zum Anschluß an den Wahlverein und zur regen Agitation für Beit mit den Unternehmern getroffenen Vereinbarungen, wonach vom denselben aufgefordert hatte, erfolgte der Schluß der Versammlung. 15. November bis Ende Februar eine Verkürzung der Arbeitszeit und eine dementsprechende Reducierung des Lohns vorgenommen Ueber die Bedeutung der Konsumvereine sprach Frau werden soll. Es gelangte schließlich eine Resolution zur einstimmigen Ihrer am Montag in einer auch von Frauen recht zahlreich be- Anahme, in der es die Versammlung für selbstverständlich erachtet, ftraße tagte. Nachdem die Referentin die geschichtliche Entwickelung werden soll, auch eine halbe Stunde weniger täglich gearbeitet suchten Boltsversammlung, die im Lokal" Marienbad " in der Bad- daß, da der Lohn für alle 6 Tage um je eine halbe Stunde gekürzt des Konsumvereinswesens dargelegt hatte, setzte sie auseinander, daß wird als im Sommer und daß demzufolge um 1/25 Uhr und des die Rabatt- Sparvereine nicht das Interesse des kaufenden Sonnabends um 4 Uhr Feierabend gemacht werden muß. MitPublikums wahrnehmen fönnen, denn der Kaufmann müsse doch den geteilt wurde noch, daß nach einer aufgenommenen Statistik von Rabatt, den er den Käufern gewährt, durch minderwertige Ware oder ca. 200 in Berlin beschäftigten Steinbildhauern 61, die zumeist auf Auch sie selbst fann zu einem günstigen Ergebnis viel beitragen, Rednerin den Beitritt zu den von Arbeitern gegründeten und nicht angehören, und soll dahin gewirkt werden, daß auch diese geringes Gewicht wieder einbringen. Dagegen empfahl die einigen großen Steinmegplägen thätig sind, der Organisation noch durch Beitritt zur Organisation ihres Berufs. Noch ist die Anzahl geleiteten Konsumvereinen, wie ein solcher auch für den Kollegen sich den Centralverein der Bildhauer anschließen. der Frauen verhältnismäßig gering, welche fich an Gewerkschaften Norden Berlins bereits besteht. Die Referentin wandte sich be beteiligen. Und doch liegt hier die Möglichkeit erfolgreicher sonders an die Frauen und machte ihnen klar, daß die KonsumDie Generalversammlung der Buchbinder, die am 7. d. M. Stämpfe nur in zahlreicher Beteiligung am energischen Zusammen- vereine ein Mittel feien, um die Auswucherung der Kon- tagte, ehrte das Andenken des verstorbenen Mitglieds Emma Lehmen. schluß aller Arbeitenden. Nur durch ihre Anzahl tönnen fumenten durch den Zwischenhandel zu beseitigen und daß sie den Sodann wurde von Schuhmacher der Geschäftsbericht entgegenfie Macht und Einfluß erringen, um ihre Bedingungen erfolgreich zu Arbeitern die Möglichkeit gewähren, gute, tabellose Ware zu mög- genommen. Danach wurden 2 Generalversammlungen, 4 Mitgliederſtellen: vor allem einen kürzeren, viel kürzeren Arbeitstag und neben lichst billigen Preisen zu beziehen. Wie die Männer auf politischen versammlungen und 15 Verwaltungssizungen abgehalten. Berhanddem noch weitere Schutzbestimmungen. Jede Frau kann helfen, auch die persönlich nicht beteiligten. Sie in der Konsumvereins- Bewegung vorangehen, denn sie gerade seien und Bersammlungen der einzelnen Branchen beläuft sich auf 186. und gewerkschaftlichem Gebiet, so müßten die Frauen als Pioniere lungen wurden mit 6 Firmen geführt. Die Zahl der Sizungen alle haben Bekannte, welche arbeiten, welche noch nicht organisiert es ja, die als Hausfrauen in erster Linie empfinden, welchen wirtIn der Ledergalanterie Branche fanden in 5 Geschäften Lohnfind. Neben Sie zu ihnen, flären Sie sie auf, zeigen Sie ihnen, schaftlichen Vorteil ihnen die Mitgliedschaft im Konsumverein bringt. differenzen statt, welche alle für die Arbeiter günstig endeten. Der daß der sicherste Arbeiterschutz ist, mächtige, gut geordnete Organi - Der Nugen werde um so größer werden, je mehr die Zahl der Mitgliederbestand ist infolge der rastlosen Arbeit bedeutend gestiegen. fationen zu bilden, welche sich fähig erweisen, gerechte Forderungen Skonsumvereins- Mitglieder wächst. Der Klassenkampf der Arbeiter Er beträgt am Schlusse des Quartals 2235 männliche und 1820 erfolgreich zu vertreten. Trage jeder das Seinige bei in dem Be- werde durch die Konsumvereine nicht abgeschwächt, fie feinen aber weibliche. Dies bedeutet eine Zunahme von 940 Mitgliedern. Auswußtsein der innigen Zusammengehörigkeit einer für alle, alle eines der Mittel zur materiellen Hebung der Arbeiterklasse, und geschlossen nach§ 14b des Statuts werden die Arbeitswilligen Eine Diskussion über den sehr beifällig aufgenommenen Vortrag vereine gedeihen. Dent beifällig aufgenommenen Vortrage der Sonnenburg, Ernst Bauer, Mag Glogau , Gustav Jäckel, sämmtlich darum müßten die Arbeiterfrauen dafür sorgen, daß die Konsum- Anton Möd, Paul Fuchs, Max Hausmann, May Bäßler, Paul Rednerin folgte eine im Sinne ihrer Ausführungen gehaltene Buchbinder; Adolf Bahnemann, Lederarbeiter; Alfred Schönfeld, Diskussion, an der sich mehrere Rednerinnen beteiligten. Der Erfolg Hefter; Frau Wwe. Rasch, Gertrud Angrobeit, Emma Rosemann, dieser Bersammlung befundete sich durch zahlreiche Eintragungen in Margarete Petersen, Else und Elise Hübner, Martha Singer, Martha Meer und Bertha Die Wandlungen der deutschen Handelspolitik im 19. Jahr die Mitgliederlisten des Konsumvereins Nord. Hamann. Der Kassenbericht, gegeben von Lemser, stellt sich hundert lautete das Thema eines Vortrags, den Genosse Schippel Die Gewerkschaft der Maler hatte zu Dienstagabend nach für die Bentraltasse: Einnahme 10 747,55 M., Ausgabe am Dienstag in einer Versammlung des dritten Wahlvereins hielt. ber Ressource, Kommandantenstraße, eine öffentliche Versammlung 3508,40 M., nach Stuttgart gefandt 7239,15 M. Lokalkasse: Bestand In einer sehr interessanten geschichtlichen Darlegung zeigte der Rebner, der Maler und verwandter Berufsgenossen einberufen. Auf der 4158,60 m. Einnahme 2534.07 M., Ausgabe 1879,87 m., berbleibt wie aus der am Aufange des Jahrhunderts herrschenden zoll- Tagesordnung stand: Das Verhalten des Berliner Gehilfen- Aus- Bestand 4812,80 M. Die Bücher der Bibliothek find 470 mal von politischen Selbständigkeit der vielen deutschen Einzelstaaten zuerst schusses gegenüber den beiden aufgestellten Tarifen der Organisationen männlichen, 868 mal von weiblichen Mitgliedern benutzt worden. mehrere zollpolitische Vereinigungen entstanden sind, die sich teile der Maler Berlins und Umgegend und wie verhalten sich die Kol- Den Bericht des Arbeitsnachweises giebt Bergmann . aus politischen Gründen zum deutschen Zollverein zusammengeschlossen legen dazu. Das Referat hatte de Price übernommen, der das Als Erfaßmann für ein ausgeschiedenes Verwaltungsmitglied haben. Nachdem durch Gründung des Zollvereins die Zollschranken Verhalten der Mehrheit des aus vier Personen bestehenden Gehilfen wird Richter gewählt. Unter Verbandsangelegenheiten wird den im Innern Deutschlands gefallen waren, war es erst möglich, eine ausschusses auf das lebhafteste bedauerte und tabelte. In der Frage Beamten eine Lohnaufbefferung von 3 M. pro Woche gewährt. Desbeachtenswerte Zollpolitik zu betreiben. In den ersten Jahrzehnten des Arbeitsnachweises, betreffs der Kündigung des Tarifs und in gleichen wird beschlossen, arbeitslosen Mitgliedern bei allen Verbandsdes Jahrhunderts hatten wir in Deutschland keine nennenswerte der Frage der Vorlegung eines neuen Tarifs feien Intriguen vergnügungen freien Eintritt sowie eine Mark zu gewähren. Gemaß Industrie. Anfänge einer solchen waren wohl im Süden und Westen gesponnen worden, welche bezwecken sollten, die lokale Vereinigung regelte sollen von nun an nach 14 tägiger Arbeitslosigkeit 3 Mark vorhanden, aber sie waren nicht start genug, um eine selbständige Handels- ber Maler bei den übrigen Kollegen und vorzüglich bei den un pro Woche Lokalzuschlag erhalten. Als Hilfstassierer für Bahlstelle politik zu betreiben. In den 30er und 40er Jahren läßt sich eine Strömung organisierten zu diskreditieren. In der Diskussion tam es zu leberner wird Rettig gewählt. Nachdem noch darauf hingewiesen der deutschen Industrie für Schutzoll erkennen. Eine Boltsbewegung haften Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern der lokalen und worden war, daß am Bußtag eine Fußpartie nach dem Grünewald war das aber nicht, denn die Arbeitermassen standen im allgemeinen ber centralen Richtung. Schließlich wurde gegen 12 Stimmen die geplant ist, erfolgt Schluß der Versammlung. dieser Bewegung fern, vereinzelt sympathifierten aber auch die folgende Resolution angenommen:
für einen! fand nicht statt.
-
Versammlungen.
0
Martha Rosemann,
Der Verein der Plätterinnen nahm in seiner Versammlung industriellen Arbeiter mit der schutzölnerischen Strömung. Der Die versammelten Maler und Berufsgenossen protestieren auf am 7. November den Kassenbericht vom legten halben Jahr entgegen, Bollverein konnte dieser Strömung nicht Rechnung tragen, denn das energischte gegen das Gebahren des Gehilfenausschusses, speciell ber einen Bestand von 336,69 m. aufwies. Zur Erledigung standen Preußen, welches im Zollverein eine ausschlaggebende Stellung ein- des Malergehilfen Märtens, fie protestieren ferner gegen den in sodann interne Vereinsangelegenheiten. nahm, hatte mit den im Osten ansässigen Agrariern zu rechnen, die nichtöffentlicher Innungsversammlung gefaßten Kündigungstermin. damals ihre Produkte noch ins Ausland absetzten. Aus diesem Des weiteren verlangen dieselben, daß der alte Tarif bis zum Charlottenburg . Am 8. de. Mis. tagten bei Leder, BismarckGrunde und weil durch Schutzölle die von der landwirtschaftlichen 15. November gekündigt ist und fordern den Altgehilfen auf, in einer straße 74, die Delegierten der Gewerkschaftskommission. Flemming Bevölkerung verbrauchten Industrieprodukte verteuert worden wären, bemnächst stattfindenden Innungsversammlung die beiden Tarife der regte an, in nächster Beit eine öffentliche Gewerkschafts- Berjanimlung. waren die Agrarier für Freihandel. In den 50er und 60er Jahren Organisation der gesamten Kollegenschaft Berlins und Umgegend in der Dr. Arons über den Zweck und Nugen der Konsumvereine schlug nun die Freihandelsbewegung von England zu uns herüber. vorzulegen, um darüber abstimmen zu laffen, wer von beiden der referieren soll, stattfinden zu lassen. Es wurde demgemäß beschlossen. Die englische Freihandelsbewegung ist mit der unsern durchaus maßgebendste ist, und der Berliner Malerinnung dann vorzulegen." Schneider Ehring tabelt das Verhalten der Lokalkommission betreffs nicht zu vergleichen. Es ist auch ganz falsch, wenn In der Angelegenheit erhalten wir noch folgende Buschrift: Die der Freigabe der bisher gesperrten Lokale, während Bauarbeiter glaubt, die seit Ende der 70er Jahre in Deutsch- Nummer 262 des Vorwärts" vom 9. November d. J. enthält einen Reimann zugleich als Bertreter der Lokalkommission diese Taktik land eingeführte Schußzoll- Aera fei nur ein Werk Bismarcks. Bersammlungsbericht der Vereinigung der Maler, in dem mein Ver- verteidigt. Zum Schluß gab Schuhmacher Richter noch bekannt, daß In England war die Freihandelsbewegung eine Boltsbewegung, halten in der letzten Jnnungsversammlung der Berliner Maler man die Besohlanstalten meiden möge, da dieselben, da sie meist die ihre Stütze in den großen aufgeklärten Waffen des Bürgertums innung gefchildert wird. Die Angaben in der Versammlung find jüngere Arbeiter gegen erbärmlich niedrige Löhne beschäftigten, als Sie wollte der Industrie billige Rohmaterialien und den vollkommen unrichtig. In der Innungsversammlung hatten die Ver- Lohnbrüder auftreten. Arbeitern billige Lebensmittel verschaffen. Sie diente dem Auf- handlungen folgenden Verlauf: Nach Berlesung der beiden von der Weißensee. In der am 12. November im Lokal des Herrn schwung der Industrie und war deshalb eine eminent fortschrittliche Gehilfenschaft eingereichten Tarife durch den Obermeister erklärte die Speckmann einberufenen Versammlung selbständiger Barbiere, Fris Bewegung. In Deutschland dagegen ist die Juduftrie nie für Frei- Innung, daß sie über keinen dieser Tarife verhandeln würde, weil feure und Berrüdenmacher gelangte folgende Resolution einstimmig handel gewesen, sie hat sich der Freihandelsbewegung gegenüber dieselben nicht durch den Gehilfenausschuß eingereicht seien. Es zur Annahme:
man
ftets zurüdgehalten. Die Voltstreife, die Wähler, welche hinter der wurde nun gefragt, ob Vertreter der Gehilfen amvesend seien." Die Versammlung beschließt in Anbetracht, daß es eine una deutschen Freihandelsbewegung standen, gehörten dem liberalen Hierauf meldete sich Kollege Böse und ich. Meine Ausführungen bedingte Notwendigkeit ist, eine Verkürzung der Geschäftszeit herbeis