der Anweisung sind neu eintretende Schulkinder von den Schulärzten Lichtenberg . Jm hiesigen Gemeinderat spielte sich am gesichts der Borstrafen des Angeklagten hielt aber der Gerichtshof unmittelbar nach der Einschulung in der Schule möglichst in 81. Jaunar eine für uns recht ergögliche Debatte ab. Herr Plona deffen Schuld nicht für zweifelhaft und berurteilte ihn zu einem Gegenwart der Eltern auf ihren Gesundheitszustand zu untersuchen, hielt eine längere Rede, in der er sich über die Quertreibereien er- Jahre Zuchthaus.
und es ist festzustellen, ob das Kind einer dauernden ärzt- regte, die gegen die Erwerbung der Stadtrechte für Lichtenberg von
lichen Behandlung oder befonderer Berücksichtigung beim Unterricht einigen Seiten unternommen worden seien. Er bezichtigte einige Mit eine Almosenempfängerin mit drei Wochen Gefängnis beWegen Betruge wurde vom Schöffengericht I, Abteilung 140, bedarf. Die Untersuchung unterbleibt, wenn dies von den rechtzeitig glieder des Gemeinderats, daß fie ein materielles Interesse daran straft, weil sie, obgleich in Neu- Weißensee wohnhaft, der Armenzu benachrichtigenden Eltern oder Erziehern unter Beifügung eines hätten, den jezigen Zustand zu erhalten. Infolge dieser Angriffe, tommiffion angegeben hatte, in Berlin zu wohnen. Infolge dieser bestimmten von dem Hausarzte ausgefüllten Formulars beantragt die wohl mehr für eine Wahlpropaganda berechnet waren, fam es
würden.
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wolle.
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wird. Ueber jedes untersuchte Kind ist ein Gesundheitsschein aus zu recht lebhaften Auseinandersetzungen zwischen Herrn Kielblod falschen Angabe war es ihr gelungen, die Bezirks- Armenkommission zufüllen, der dasselbe von Klasse zu Klaffe begleitet und beim und dem Angreifer. Von unsrer Seite nahm Grauer das Wort, der zur Gewährung von Almofen zu veranlassen. Eine andre Person Schulwechsel der neuen Schule überwiesen wird. Erscheint ein zunächst betonte, daß der Streit nicht uninteressant sei, denn es bestätige sich hatte fich als wirtin dieser Almosenempfängerin ausgegeben und hierdurch den Irrtum der zuständigen Armenkommission über die Sind einer ständigen ärztlichen Kontrolle bedürftig, so ist dies das alte Sprichwort, wenn sich zwei streiten" usw. vollkommen. Er hierdurch den Irrtum der zuständigen Armenkommission über die fo Wohnung der Almofenempfängerin unterstützt. Für ihre falschen auf dem Schein zu vermerken. In jeder Schule hält der müsse aber doch betonen, daß es gerade Herr Plon z gewesen sei, Wohnung der Almofenempfängerin unterſtützt. Für ihre falschen Schularzt monatlich, beim Auftreten von ansteckenden Krant- der die Ausführung des im Sommer gefaßten Beschlusses dadurch Angaben ließ sie sich von der Almosenempfängerin einen Teil des heiten auch häufiger, eine Sprechstunde ab. Jede Klasse verhinderte, daß er und seine Freunde den Termin zur Neuwahl erschwindelten Almosens abgeben. Die falsche Wirtin wurde durch wird etwa zweimal im halben Jahre besichtigt. Die erste Hälfte möglichst hinauszuschieben sich bemühten. Die socialdemokratischen dasselbe Gericht wegen Betrugs mit zwei Monaten und der Sprechstunde dient zu einem Besuch der Stlassen während des Vertreter haben ihr Interesse in dieser Frage schon durch Zustimmung wei Wochen Gefängnis bestraft. Unterrichts, wobei der Schularzt sein Augenmert auf die äußere zu diesem Beschlusse bekundet, während die heutige Debatte mehr Der Bürgermeister von Plane fühlte sich durch einen Artikel Erscheinung und Haltung der Kinder, und auf die Heizung, Ventilation, oder weniger auf das unsaubere Treiben der Grundstücksspekulanten in Nr. 27 der Ameise" vom 6. Juli v. J. beleidigt und hatte eine Beleuchtung und Reinlichkeit der Klasse und sonstigen Schulräume zurückzuführen sei. Anklage gegen den Redacteur Jahn veranlaßt, die gestern vor der zu richten hat. Die zweite Hälfte dient der Abhaltung einer Nach dem noch mehrere Redner zur Sache gesprochen, erklärte auch sechsten Straffammer des Landgerichts I verhandelt wurde. Die eigentlichen Sprechstunde. Krante oder behandlungsbedürftige Gemeindevorsteher Ziethen, daß er der Auffassung sei, es handle sich Ameise" als Organ des Verbands der Porzellanarbeiter hatte aus Kinder werden mit einer entsprechenden schriftlichen Mit- hier um eine Wahlmache. Gemeindeverordneter Welt interpellierte den der Gleichheit" der Frau Bettin einen Artikel über ein Vorteilung nach Hause geschickt. Eine Behandlung solcher Gemeindevorstand, welche Schritte derselbe zu thun gedenke, um der vor- kommnis in Plaue übernommen. Es wurde darin erzählt: Kinder durch den Schularzt ist ausgeschlossen. Die Schulärzte haben aussichtlich beim Aprilumzug hervortretenden Wohnungsnot zu begegnen. Am 15. Juni wollte Frau Biek aus Hamburg im Rathausaußerdem auf Antrag des Schulleiters solche angeblich erkrankten Der Gemeindevorsteher erklärte, der Gemeindevorstand habe sich be- Restaurationsfaale zu Plaue einen Vortrag über das Kinder, für die kein ärztliches Zeugnis beigebracht wird, in ihrer reits damit beschäftigt und werde nächstens im Kollegium die Sache Thema" Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" halten. Der Wohnung zu untersuchen sowie Anträge auf längere Schul - zur Besprechung kommen. Bürgermeister Weber versagte die Erlaubnis zur Abhaltung der be dispensationen zu begutachten. Vierteljährlich treten die Aerzte zu Herr Plona bewies bei Besprechung dieser Frage eine große treffenden Versammlung, weil er darin eine Gefahr für die öffent Besprechungen zusammen, Ende Februar jeden Jahrs haben sie einen Rüdständigkeit auf socialem Gebiete, indem er eine Verpflichtung der liche Ordnung und Sicherheit erblickte. Da der Ausfall der VerBericht über ihre Thätigkeit einzureichen. Gemeinde auf diesem Gebiete nicht anerkannte. Auf den Vorwurf fammlung nicht mehr öffentlich bekannt gegeben werden konnte, hatten Der Voranschlag für den Charlottenburger Stadt- des Gemeindeverordneten Grauer, daß er auch zu denjenigen Haus- fich eine ganze Anzahl von Arbeitern, darunter auch Frau Bieg, einhaushalts- Etat schließt in feinen einzelnen Teilen wie folgt ab: wirten gehöre, welche nicht gern Mieter mit Kindern nehmen, er- gefunden, welche nunmehr im Restaurationssaale figen blieben und Als dann plötzlich der Gemeindediener im Saale Der Hauptetat im Ordinarium in Einnahme und Ausgabe mit widerte er, daß die Socialdemokraten es auch nicht anders machen Bier tranten. 11 604 000 m. bei einem Dispofitionsfonds für Nachbewilligungen si erschien, wurde er mit Gelächter empfangen, er ging und kehrte bald und nicht vorhergesehene Fälle von 171 000 m., im Extra- Ordinarium In Voraussicht der großen Entwicklung, die in Spandau mit dem Bürgermeister zurüd. Dieser soll nun angeblich sofort den Wo ist das Mensch, das Frauenin Ginnahme und Ausgabe mit 6612 600 m.; Der Kanali- nach der in Vorbereitung befindlichen Entfestigung eintreten Rathauswirt gefragt haben: Der Bürgermeister bestreitet dies und will nur sations Etat im Ordinarium mit 857 500 m., im Ertra- wird, macht sich eine umfangreiche Grundstücsipetu- zimmer?" Ordinarium mit 380 000 m., der Etat der Ladestraßen mit lation außerhalb der Festungsthore bemerkbar. Terrains, die so gefragt haben, wo das Frauenzimmer" sei, das einen Vortrag der Wirt darauf nach Frau Zick 23 300 m., der Etat der Tiefbau Verwaltung mit lange nur den Wert als Aderland hatten, gelten bereits jetzt als halten 372 300 M., der Etat des Elettricitätswerte im zufünftiges Bauland und kosten das 8ehnfache der bisherigen hinwies, trat der Bürgermeister mit den Worten auf jie Ordinarium mit 313 825 M., im Extra- Ordinarium mit 1 Million, Preise. In den letzten Tagen find wieder größere Aderländereien zu: Wenn Sie hier reden wollen, dann verhafte ich Sie!" der Etat der Gasanstalten im Ordinarium mit 5 493 785 M. in den Besiz auswärtiger Spekulanten übergegangen. Einen Frau Bieß soll darauf geantwortet haben:" Ich bin fein FrauenEinnahme und 5 000 785 M. Ausgabe bei einem Reingewinn von andren, verschiedene Hundert Morgen umfassenden Komplex, an dem zimmer! Wer sind Sie denn?" Darauf der Bürgermeister:" Ich 493 000 m., im Ertraordinarium mit 2703 509 m., ber Etat mehrere Aderbürger beteiligt find, hat sich eine große Berliner Bant bin hier der Bürgermeister. Können Sie sich legitimieren?" Frau Der Stiftungen und 2egate mit 67 912 M. Be- gesichert. Während nicht verhindert werden kann, daß die im 3ie antwortete gereizt:" Ich bin eine Deutsche, mich hat tein zilglich der Festfegung der Steuern beantragt der Festungsrayon belegenen privaten Grundstü de Objekte einer Bürgermeister, kein Gendarm und kein Fürst um eine Legitimation Magiftrat, Personen mit einem Einkommen von nicht mehr als unbeschränkten Spekulation werden, foll das Festungsgelände zu fragen." Als der Bürgermeister nochmals von Verhaftung sprach, 900 M. einkommensteuerfrei zu lassen. Im übrigen soll der Zu- felbst durch Ankauf von seiten der Stadt der Spekulation entzogen bat Frau Zieh den Wirt um Schutz und dieser sagte dem Bürgerschlag zur Staatseinkommensteuer 97 Proz. betragen. Die Gewerden. Jüngst sind auch zu Fabrikzweden in der Wilhelm- meister, er solle sich doch beruhigen. Dieser ging weg, betrat aber bald mit dem Gendarmen wieder den Saal, wo er sich an einen meinde Grundsteuer soll in Höhe von 2,21 0/00 des gemeinen stadt, an der Havel , wieder größere Ländereien verkauft worden. Tisch niederließ. Als darauf ein Gelächter laut wurde, rief Werts der bebauten und unbebauten Grundstücke, die GemeindeGewerbesteuer in Höhe eines Buschlags von 97 Broz, der staatlich Neumann zu Oranienburg geworden. Ein Opfer feines Berufs ist der Lotomotivführer der Bürgermeister:„ Wenn hier gelacht wird, löse ich die VerVor einiger Zeit fammlung auf!" Aus der Mitte der Anwesenden ertönte beranlagten Gewerbesteuer erhoben werden, und zwar in der Weise, entstand bei einem Bersonenzuge der Nordbahn unweit Herms- die Antwort: Hier ist ja gar keine Versammlung". Der daß der Ertrag beider Steuern zusammen einem Satz von dorf ein Maschinendefekt, wobei der Führer der Lokomotive, Nen Gaal leerte fich aber bald und die Anwesenden gingen in die 145,5 Broz. der staatlich veranlagten Realsteuern gleichlammt. Die mann, als er weiteres Unheil verhüten wollte, durch ausströmende Restaurationszimmer. Als Frau Zieß den Saal verließ, nötigte fie Betriebssteuer soll in Höhe von 100 Proz. der festgefeßten Betriebs- Dämpfe schwer verbrüht wurde, während es dem Heizer gelang, sich der Gendarm in ein Amtszimmer, fragte nochmals nach der Legitisteuer erhoben werden, die nach dem Maßstabe des burch einen Sprung von der Maschine in Sicherheit zu bringen. Die mation und erklärte schließlich: er hätte zwar Grund, fie zu ver Gebäude- Nuzungswerts zu erhebende Kanalisationsgebühr wird Brandwunden des Berunglückten wurden zwar geheit, der gewissenhaften, wolle aber davon Abstand nehmen. Diese Vorgänge auf 1 Broz. festgesezt. Die Unterverteilung des Realsteuer- hafte Beamte hatte sich bei jenem Unfall aber den Keim zu einer bildeten in dem Artikel den Ausgangspunkt sehr heftiger Angriffe bedarfs auf die Gemeinde Gewerbe- und die Gemeinde- schweren Daß der Bürgermeister den AusGrundsteuer ist in gleicher Weise wie für die Vorjahre schweren Lungenkrankheit geholt, der er jegt in Görbersdorf er- gegen den Bürgermeister Weber. legen ist. lausdamarino xam mbi si bruck„ das Mensch" gebraucht habe, war nur von einem Zeugen vorgenommen worden, und zwar so, daß die Gewerbesteuer nur mit demselben Zuschlage wie die Staats- Einkommensteuer belastet Ein Kindesmord. In Schöneberg ist am Montagnachmittag bestätigt worden, die übrigen bekundeten nur den Ausdrud„ das werden, dagegen der nach Abzug des Ertrags aus der Gewerbesteuern den Sandgruben im unbebauten Teile der Martinstraße ca. 10 Frauenzimmer"; der Gerichtshof hielt den ersten Ausdruck nicht für erverbleibende Rest des Realsteuerbedarfs durch die Gemeinde- Grund- bis 12 Centimeter tief lose im Sande verscharrt die Leiche eines wiesen, zumal sich Frau Biez selbst nur gegen den Ausdruck Frauenfteuer aufgebracht werden soll. Hierdurch tritt für lettere Stener neugeborenen Kinds männlichen Geschlechts auf- zimmer" verwahrt hatte. Der Staatsanwalt beantragte wegen der eine Belastung ein, welche der Erhebung eines Zuschlags von rund gefunden worden. Dieselbe ist aller Wahrscheinlichkeit nach schon Schwere der Beleidigungen 200 m. Geldstrafe.- R.-A. Heine er 159 Proz. der Staats, Grund- und Gebäudesteuer entsprechen am Sonntagabend oder Montagmorgen dorthin gebracht worden. innerte bei dieser Gelege..heit an den alten Saz: Wie man in den Wald Der Gerichtshof erkannte Eingewickelt war die Leiche in einem Stüd graue selbstgefertigter hineinschreit, so schallt es wieder heraus! weißer Leinewand, worüber sich dann noch grobe Sadkleinewand be auf 150 Mart Geldstrafe, wobei er erwog, daß das nicht fand. Die Geburt des Kinds ist höchst wahrscheinlich ohne Buziehung ganz fachgemäße Vorgehen des Bürgermeisters die einer Hebamme oder Arztes erfolgt. Kritit herausgefordert haben mag.
würde.
Ueber das Ergebnis der Volkszählung in Charlottenburg liegt uns jetzt die Feststellung des Statistischen Amis vor. Charlotten burg hatte demnach am 1. Dezember 1900 189 290 Einwohner. Das bedeutet eine Zunahme von 56 908 gegen das Jahr 1885.
D
Schöneberg. In der Stadtverordneten Sigung vom 4. Februar gelangte zunächst der Bericht des Ausschusses für
Rechnungsfachen zur Berhandlung. Ohne wesentliche Debatte wurden
die Rechnungen der verschiedenen Fonds, darunter der des Schul
steuern.
mis dep cilj
Gerichts- Beitung.
"
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Vermischtes.
-
thun
Zwei schwere Jungen" sind aus dem Gefängnis des Amts gerichts in Rauen ausgebrochen und auch entkommen. Die Ent wichenen, Arbeiter Anton Westphal und Otto Wolter, waren wegen verschiedener Einbruchsdiebstähle, gefährlicher Körperverlegung und andrer Strafthaten in Untersuchungshaft genommen worden. Hinter den flüchtigen Verbrechern sind alsbald Steckbriefe erlassen worden.
Marktpreise von Berlin am 4. Februar 1901 dod nach Ermittlungen des tgl. Polizeipräsidiums. Weizen, gut D.- Str. 15,30 15,28 Kartoffeln, neue, D- Ctr.
Roggen, gut
mittel gering mittel gering
"
"
"
15,26 15,24 15,22 15,20 14,26 14,24
Rindfleisch, Kenle 1 kg bo. Bauch Schweinefleisch Kalbfleisch
7,15,- 1,60 1,20
Wegen Sittlichkeitsvergehen wurde von der Straffammer in Heidelberg , der 55jährige evangelische Pfarrer Georg Wagner in hausbaus mit 71177 M., genehmigt. Die Nachbewilligung von Schmidt in zweiter Instanz zu einer Geldstrafe verurteilt worden, die dem Treiben des Angeklagten zum Opfer fielen, erhielten Gett Wegen Gewerbefteuer- Vergehend war die Hauseigentümerin ilhelmsfeld zu drei Jahren Gefängnis verurteilt. Sieben Burschen, 2647,65 M. zur Dedung von Staatseinkommen und Ergänzungs- weil sie das Bimmervermieten betrieben hat, ohne fängnisstrafen von zwei bis vier Wochen. Pfarrer Wagner, der feit berg als Rechtsnachfolgerin der Landgemeinde von der Ober- Rechnungs- Vermieten von Zimmern für einen Gewerbebetrieb und nahm im anstalt in Basel als Geistlicher ausgebildet worden, war dann tammer erfaßpflichtig gemacht worden ist, gab dem Stadtv. Hase Gelegenheit anzufragen, ob es rechtlich nicht zulässig fei, den früheren an, indem es nicht bloß die Möbel, sondern auch die Wohmung den badischen Staasdienst ein. Er ist in zweiter Ehe verheiratet Gelegenheit anzufragen, ob es rechtlich nicht zulässig sei, den früheren Fall der Angeklagten ein Betriebskapital von mehr als 3000 m. mehrere Jahre in Indien als Missionar thätig und trat später in Gemeindevorsteher Schmod regeßpflichtig zu machen, da doch nur selbst in Anjazz brachte. Bei einem Betriebskapital von weniger und Bater mehrerer unerwachsener Kinder. durch die Art und Weise seiner Geschäftsführung ein derartiger Fall als 3000 M. und einem Jahresertrag von weniger als 1500 m. fällt paffiren fonnte. Dieser Anregung entgegen betonte der Bürgermeister bekanntlich die Gewerbesteuer weg.- Das Kammergericht sprach die Gerhardt die Unmöglichkeit eines solchen Vorgehens. Eine recht rege Debatte zeitigte der nächste Punkt der Tages- Angeklagte auf ihre Berufung frei und führte aus: Das GewerbeEs frage fich, ordnung Umbau der Barade II zu Wohnzweden". Steuer- Gesez sei rechtsirrtümlich angewendet worden. ob das Vermieten von einzelnen Zimmern ein steuerpflichtiges GeHier waren es drei verschiedene Anschauungen, die je nach der werbe sei und ob der Wert der Räume in das Betriebskapital einwirtschaftlichen Stellung des Redners zur Geltung tommen. Herr Stadtv. Wagner, der Vorfizende des Mietervereins, gab zubeziehen sei. Das Ober- Verwaltungsgericht habe beides bejaht. Der eine jener bekannten in allen Farben schillernden Reden zum Besten; Das Verpachten oder Vermieten von Immobilien bedinge an sich noch Straffenat des Rammergerichts könne fich dem aber nicht anschließen. er gab das Vorhandensein einer Wohnungsnot zu, trog alledem nicht einen Gewerbebetrieb. Daran werde auch nichts dadurch gekonnte er sich nicht dazu aufschwingen, dem Uebel ernstlich zu ändert, daß die Räumlichkeiten mehr oder minder möbliert seien. Es Den Standpunkt der Hausbefizer zu vertreten übernahm der liege hier nicht etwa ein Beherbergungsbetrieb vor, denn bei der Borsteher G. Müller, der jedoch mit seiner Argumentation, daß durch Beherbergung gebe nicht, wie beim Vermieten, das Recht auf das Unglücksfälle veranlaßt es immer Obdachlose geben wird, sehr immer auf den Mieter über. Somit müsse nach Ansicht des Gerichts schlecht operierte. Auch die Aeußerung, daß durch die Steigerung der der Wert der nackten Zimmer von vornherein bei der Berechnung Löhne bei den Arbeitern die Hausbefizer zu ihrem Recht gelangen, ob eine Möbelvermietung vorliege und ob diese ein Gewerbebetrieb des Betriebskapitals ausscheiden. Nun tönnte noch in Frage kommen, nahm sich in dem Munde eines Manns, der socialpolitisches Wissen sei. Das könne indessen dahingestellt bleiben, da die Angeklagte besigt, sehr eigentümlich aus. Genosse Masuch gab Den Herren denn auch deutlich zu verstehen, wie es in Wirklichkeit nicht Möbel im Werte von mehr als 3000 Mark vermiete( Anlagemit den Ursachen der Wohnungskalamität aussieht. Wenn die Haus- tapital) und die bloße Möbelvermietung ihr nicht jährlich 1500 Mark abwerfe, fie also selbst bei der Annahme eines Möbelvermietungs- Richtfroh befizer in recht jämmerlich lagender Weise immer behaupten, daß sie betriebs nach dem Gesetz von der Gewerbesteuer befreit wäre. Schon geu die Geschädigten seien und nicht auf ihre Kosten kämen, nun dann Erbsen mögen fie ihr Handwert aufgeben und die Häufer der Kommune deshalb sei Frau S. freizusprechen.bg papeiſebohnen überlassen. Nach reger Distusston gelangte schließlich die Magistrats- Ein Abenteuer in einer Kaschemme tam bei einer Ber- Linsen vorlage zur Annahme. handlung zur Sprache, welche gestern die 7. Straflammer hiesigen Landgerichts I beschäftigte, Wegen Diebstahls hatte sich der Kellner Schöneberg . Der Magistrat hat die Betition der hiesigen Otto Nigdorf zu verantworten. Er befand sich eines Morgens fret Wagen und ab Bahn. STOS vid Rektoren, Lehrer und Lehrerinnen um Aenderung ihrer Be- in aller Frühe in einer Kajchemme in der Gegend des Dönhoffplazes. Produktenmarkt vom 5. Februar. Auf dem Getreidemarkte ent soldungsordnung abgelehnt. Der Bevölkerungsziffer unserer Es ging daselbst hoch her. Die anwesenden Männer und„ Damen " wickelte fich schwächere Tendenz infolge vermehrten inländischen Angebots Stadt entsprechend sind für dieses Jahr 12 Stadtverordnete mehr zu wählen. Da ferner ein Drittel der Stadtverordneten aus- waren in animierter Stimmung, denn ein Gast, der dort unbekannt und der niedrigeren, von den amerikanischen und den europäischen Märkten scheidet, so find im Herbst 28 Stadtverordnete zu wählen. Auf war, machte sich ein Gaudi" daraus, mehrere Lagen" den ver- gemeldeten Rotierungen. Die Umsätze waren belanglos. Weizenlieferungen Wunsch des Ministeriums sollen Neu- und Ersatzwahl gemeinsam so unvorsichtig, mit dem Befiße großer Geldmittel zu renommieren Safer blieb nur schwach behauptet, da ruffische Offerten einen Druck aus. ehrten Anwesenden zum besten zu geben. Der spendable Herr war festen um 0,75 M., Roggenlieferungen um 0,25 M. niedriger ein. Später erreichte Weizen infolge spekulativer Käufe wieder den geftrigen Schlußpreis. vorgenommen werden. Die Ausführung des neuen großen Ent- und vor aller Augen eine Geldgefüllte Brieftasche in die hintere übten Rüböl ließ auf Paris wetter um 0,50 M. nach. wässerungsprojetts der drei Gemeinden Schöneberg , Tasche seiner Beinkleider zu steden. Der Angeflagte nahm auf seine Friedenau und Wilmersdorf soll nunmehr vor sich gehen, und zwar Art hiervon Notiz und suchte zwei der anwesenden Mädchen aufzu- Witterungsübersicht vom 5. Februar 1901, morgens 8 Uhr. handelt es sich zunächst um die Herstellung eines der drei im reden, dem Fremden das Geld zu stehlen. Als dies abgelehnt Projekt vorgesehenen Regenausläffe, der sich bei größeren Nieder- wurde, machte er sich selbst an den Fremden heran, er setzte fich schlägen für Schöneberg als dringend nötig erweist.
t) Gerfie, gut
afer, gut
mittel gering
mittel gering
"
*) ab Bahn.
14,20 14,17 14,13 14,10 15,40 14,70 14,60 13,90
13,80 13,20 15,90 15,30
15,20 14,60 14,50 13,90
Hammelfleisch Butter
Fier Karpfen
Aale
Bander
1,30 1-
1,60 1,10
"
1,80 1-
1,60 0,90
2,60 2,-
60 Sind
5,50 3,20
1 kg
2,20 1,20
2,80 1,40
2,50 1,20
Hechte Barsche
2,- 1,-
1,80 0,80
"
40, 25, 45, 25, 70,- 30,
Schleie Bleie Krebse
dair 00
3,
1,20
1,40 0,70
per Schot 12-3@ligomis
bin 196
+) ab Bahn und frei Mühle.
+)
Stationen
Swinembe
Berlin
Barometer
ftand mm
Wind
richtung
Windstärke
Wetter
LL! Temp. n. C.
5°-4° R.
Stationen
ftand mm
Barometer
5100 sier thin
Winds
749 SSO 2 bebedt-0 Haparanda 751 Still 748NM 3 Schnee-2 Betersburg 749 OSO 2 Schnee-1 Cort
richtung
Windstärke
Wetter
Temp.n.6.
16° C.-4°
Schnee 10
1
3
2
neben ihn und konnte nicht umhin, ihn im lleberschwange feiner Vom städtischen Arbeitsnachweis zu Rigdorf verlangten im Gefühle mehrmals zu umarmen. Blöglich ertönte der Schreckensruf Monat Januar 72 Arbeitgeber 131 männliche und 20 weibliche Per- des Fremden:„ Mein Geld ist weg!" und da er als Ergänzung fonen zur Beschäftigung. Diese 151 Bersonen sollten sich rekrutieren hinzufügte, daß sich in der Tasche 700 m. befunden haben, so aus 18 Handwerkern, 109 ungelernten Arbeitern, 4 jugendlichen Ar- erregte dieser Ruf natürlich gewaltige Aufregung. Der Wirt ließ beitern unter 16 Jahren, 4 Dienstmädchen, 3 Fabrit- und 3 un- niemand aus dem Lokal, als er aber die Häupter seiner Lieben Hamburg gelernten Arbeiterinnen. Beschäftigung gesucht wurde von 512 Per- zählte, ergab es sich, daß ihm das teure Haupt des Angeklagten Granff/ M. 748 7529 fonen, und zwar von 77 Handwertern, 856 ungelernten Arbeitern, fehlte. Dieser hatte eine Hinterthür benutzt, um, ohne Aufsehen zu München 74850 -5 Baris 742 43 jugendlichen Arbeitern unter 16 Jahren, 9 Dienstniädchen, erregen, zu verschwinden. Mit ihm war ein Mädchen, Namens Wien 753 1 Nebel 15 Fabrik und 12 ungelernten Arbeiterinnen. Nur 143 Personen Trude" verschwunden, über deren Berbleib fich bis heute nichts Wetter Prognose für Mittwoch, den 6. Februar 1901. konnte Arbeit nachgewiesen werden, und zwar 17 Handwerkern, 108 bat ermitteln lassen. Der Angeklagte ist in Halle a. S. festgenommen Beitweise aufflarend, vorwiegend trübe mit geringen Niederfchlägen und umgelernten Arbeitern, 4 jugendlichen Arbeitern, 8 Dienstmädchen, worden, wo er eine Stellung als Sellner angenommen hatte. Er schwachen füdöstlichen Winden; Zemperatur wenig verändert. 3 Fabrit und 3 ungelernten Arbeiterinnen. bestritt natürlich den Diebstahl; bei der ganzen Sachlage und An
2 be deckt 1 Aberdeen
2 Nebel
756 N
5 heiter 45lb.bed.
Berliner Wetterbureau. Verantwortlicher Redacteur: Wilhelm Schröder in Wilmersdorf. Für den Inseratenteil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Drud und Verlag von May Bading in Berlin.
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