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gemein haben, sich also nicht gegenseitig ergänzen. In dem Berliner übergehend Schaden, für den andren dauernden Nugen. Dieser Sap| Unterrichtskursen für alle schulpflichtigen Kinder Berliner Schulen, die Prozeß seien die Zeugen, die in Güstrow vernommen seien oder dort ist falsch, nicht immer ist der Schaden vorübergehend, sehr oft hier den Unterstüßungswohnsiz haben, unentgeltlich sein. ungünstig gegen Schütt ausgesagt haben, nicht verhört worden. ist er dauernd. Das ganze linte Rheinufer wird dauernden Stadtv. Brune( Soc.): Die segensreiche Einrichtung, um die es der Schaden durch Der Titel Staatssekretär" wird bewilligt. Hierauf vertagt sich Schaden haben. Bielleicht könnte ein sich hier handelt, sollte man nicht bloß denjenigen Kindern zu teil das Haus. Kleinbahnnez am linken Rheinufer paralysiert werden. Möge werden lassen, welche hier den Unterstüßungswohnsiz haben. Ich nach dieser Richtung hin etwas geschehen. Mit diesem Wunsche will sehe nicht ein, warum diese Einschränkung stattfinden soll. In den ich schließen. Kreisen der Fortbildungsschüler befinden sich auch Stotterer. Der Magistrat sollte in Erwägung ziehen, ob nicht versuchsweise bei den Fortbildungsschulen eine gleiche Einrichtung getroffen werden könnte. Vorsteher Langerhans und Stadtschulrat Fürstenau verweisen den Vorredner darauf, daß in dem Magistratsantrage nichts von der von ihm erwähnten Beschränkung steht.

Nächste Sigung Freitag 1 Uhr( Schaumweinsteuer und Weingese in erster Lesung.) Schluß 72 Uhr.

Abgeordnetenhaus.

20. Sigung vom 7. Februar 1901, 11 Uhr. Präsident v. Kröcher eröffnet die Sizung.

Am Ministertische: v. Miquel, v. Thielen, Freiherr

b. Hammerstein.

Die Beratung der Kanalvorlage wird fortgesetzt.

Abg. v. Grabski( Pole):

Wir berkennen die Bedeutung der Kanalprojekte für die Monarchie nicht, aber wir befürchten, daß die Kanalbauten einen großen Wegzug der Arbeiter aus dem Osten verursachen werden. Wir verlangen daher, daß wenigstens für die Dauer der Kanalbauten den ansländischen Arbeitern gestattet wird, sich in den Stanalbezirken anzusiedeln. Für die Vorlage in der jeßigen Form fönnen wir uns nicht erwärmen. Wir werden in der Kommission versuchen, unsre Wünsche durchzusetzen.

Abg. Himburg( f.)

giebt seinem Bedauern Ausdruck, daß in der Vorlage die Elbe gar nicht erwähnt set. Sein in der Elbniederung gelegener Wahlkreis habe von der Vorlage direkten Schaden zu erwarten.

Abg. von Willissen( t.):

Hierauf wird durch einen Schlußantrag die Diskussion

beendet.

Die Vorlage wird einer Kommission von 28 Mitgliedern über­wiesen. Der Antrag Wiemer, nur die neuen Teile der Vorlage an eine Kommission zu verweisen, wird gegen die Stimmen eines Teils der freisinnigen Volkspartei abgelehnt.

Nächste Sigung Freitag 11 Uhr.( Zweite Beratung des Etats der Justizverwaltung.) Schluß Uhr.

war der

Parlamentarisches.

Budget- Kommission.

Die Vorlage wird angenommen.

Die Borlage geht an den genannten Ausschuß.

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15101

Ein Teil der in der städtischen Verwaltung beschäftigten Kanzliften sollen unter Vorbehalt der Kündigung als Gemeinde­beamte angestellt werden. Die Zahl soll zunächst auf 50 beschränkt bleiben, die Besoldung derjenigen der Bureau- Aushilfsarbeiter gleich gestellt werden, die neuerdings Beamtenqualität erhalten sollen, b. h. bei fester Anstellung anfänglich 1200 M. Für die außerhalb der Bureaustunden gefertigten Arbeiten soll nach dem Kanzleitarif Bergütigung gewährt werden, die aber nicht 100 m. monatlich über­Der Hauptteil der heutigen Verhandlungen wurde mit einer steigen darf. Stadtv. Bruns beantragt, die Vorlage dem für die Regelung Debatte über die langjährigen Wünsche der Post­assistenten auf eine Veränderung ihrer Gehaltsstufen aus der Anstellungsverhältnisse bestehenden Ausschuß zu überweisen. gefüllt. Gleichzeitig wurde die Frage der diätarischen Es sei geradezu unglaublich, daß der Magistrat Zu der ersten Frage die Ranglisten auf Rebenverdienst verweise und Beschäftigungszeit verhandelt. der Antrag gestellt, den Reichskanzler aufzufordern, sie schlechter stellen wolle, als es in den meisten Kommunen ge­in einen Ergänzungs- Etat - Etat die Mittel für eine, nach schehe, welche der Magistrat um Auskunft über die Behandlung der den Wünschen der Bostassistenten geregelte Gehaltsstala ein Stanglisten befragt hat. zuseßen. Dem gegenüber beantragten die Vertreter der linken Seite des Hauses, bereits in den Etat für 1901 die er­An das Ausstellungskomitee für die 18. Allgemeine Brieftauben­forderlichen Mittel hierfür einzustellen. Hierüber entspann sich eine längere etatsrechtliche Debatte, ob der Reichstag selber erhöhte Ausstellung des Verbands deutscher Brieftauben- Liebhaber- Vereine Summen in den Etat einfegen tönne. Regierungsfeitig wurde dies Recht werden die beantragten 500 M. zu Ehrenpreisen bewilligt. Für Herrn Wallbrecht waren die militärischen Gründe von bes bestritten und darauf aufmerksam gemacht, daß die im Etat bewilligten Nach dem neuen Kommunalwahl- Gefch, das am 1. Januar 1901 fondrer Bedeutung. Er ist von einem militärischen Saulus ein Ausgaben zwar die Regierung zur Leistung derselben ermächtigten in Kraft getreten ist, wird für die Bildung der Wählerabteilungen Paulus geworden. Auch bei uns ist es in militärischer Beziehung nicht aber nicht verpflichteten. Was die Forderung selbst anlangt, so das einfache Durchschnittsprincip in Anwendung gebracht ganz Vacat. Wenn der Kanal nicht grade zugefroren ist oder nicht grade äußerten sich der Staatssekretär des Reichs- Bostamts und der Staats- werden. dann kann er aushilfsweise bei militärischen Ver- sekretär des Reichsschazzamts dem Verlangen gegenüber zustimmend, Die Verlegung der städtischen Webeschule widlungen Dienste leisten. Herr Gothein hat uns vorgeworfen, wir wiefen aber auf die Konsequenzen, die sich aus dieser Be- nach dem Gebäude des Andreas Realgymnasiums und wollten nur die Vorflutverbesserungen, aber keinen Stanal, und willigung für andre Gebiete zeigen müßten, hin und betonten, die Erwerbung der Grundstücke Koppenstr. 75/76 für das letztere meinte, wir wollten nur die Rosinen aus dem Kuchen nehmen. daß sie zivar im Schoße der verbündeten Regierungen werden genehmigt. Nein, so schlechte Manieren beim Essen sind uns schon in den Kinder- den Antrag befürworten, aber feine definitive Erklärung jahren abgewöhnt worden.( Große Heiterkeit.) Redner richtet an über die Stellung der verbündeten Regierungen abgeben könnten. Als letzter Gegenstand steht auf der Tagesordnung der öffents die Staatsregierung den Appell, die Flußregulierungen und Von den Abgeordneten Müller: Sagan( frs. p.), Singer( Soc), lichen Sigung die Vorlage betreffend Meliorationen ganz unabhängig von dem Schicksal der Kanalvorlage Gröber( 6.) wurde an dem Recht des Reichstags, erhöhte Beiträge die Umgestaltung der Straße Unter den Linden . durchzuführen.( Beifall rechts.) in den Etat einstellen zu können, unbedingt festgehalten. Dieje Redner, denen sich auch noch Müller Fulda( C.) zugefellte, wiesen Bon drei Seiten ist Ausschußberatung beantragt. darauf hin, wie lange der Reichstag schon diesen Wunsch Stadtv. Baurat Kyllmann( Frakt. Mommsen) hält Ausschuß­erörtert die Bedeutung der Kanalvorlage als Ausgleichsmittel für der Bostassistenten zu dem ſeinigen gemacht habe, und den Osten und Westen der Monarchie. Kohle und Eisen beherrschen Härten, daß die Nichtbefolgung des beratung für um so notwendiger, als man jetzt zwei von den vier Wunsches durch den Baumreihen beseitigen wolle, womit den Linden ihr hiftorisches unfre ganze Technit, unser ganzes gewerbliches Leben. Unfre Kohlen- Bundesrat den Reichstag in die Zwangslage verseze, seiner- Aussehen genommen würde. Ordne man die beiden neuen Baum lager find fast unerschöpflich. Sie werden die belgischen und fran- feits zu den vorgeschlagenen Mitteln greifen zu müssen, um reihen an der Kante des Bürgersteigs an, so müßten die Beleuchtungs­zösischen Lager lange überdauern. Auf die Kohle find wir ange- endlich den Widerstand der Regierung zu beseitigen. Abg. Singer landelaber zwischen die Bäume kommen und damit würde die jetzt wiesen, wenn sich die Elektricitätstechnit noch so glänzend( Soc.) beantragte, die Beschlußfassung auszufezen, um dem Reichs- vorzügliche Beleuchtung des Bürgersteigs sehr beeinträchtigt. entwickelt. Eisen spielt eine immer größere Rolle im kanzler die Möglichkeit zu gewähren, eine bindende Erklärung ab- Stadtv. Eckard( A. L.) beaustandet namentlich die zu geringe Häuserbau, im Tiefbau, im ganzen gewerblichen Leben. Da ist doch eine Hauptaufgabe der Staaten, diese Mineralien so geben, daß die berbündeten Regierungen einen Ergänzungs- Etat Breite von 13 Meter für den füblichen Fahrdamm; auch paßten die Da ist doch eine Hauptaufgabe der Staaten, diese Mineralien so zum Zwecke der Erfüllung dieser Forderung einbringen würden. Tiergartengitter nicht für die Mittelpromenade Unter den Linden. billig und gut wie nur möglich über die ganze Monarchie zu zer Wenn diese Erklärung erfolge, tönnte man auf Einstellung in den Gegen das Projekt vor 1895 ist außerdem der Kostenpunkt von streuen; der Gegensatz zwischen Osten und Westen ist im wesentlichen Haupt- Etat verzichten, sonst nicht. Bei der Abstimmung wurde der 400 000 auf 800 000 m. angeschwollen; das sei ganz exorbitant. der Gegensatz zwischen Landwirtschaft und Industrie. Gerade in Antrag Singer abgelehnt, ebenso der Antrag, die Forderung Stadtv. Rosenow( N. L.) bemängelt vor allem die Beibehaltung dem Punkt aber, dem der Kanal dienen soll, sind die Interessen von in den Etat einzusetzen, dagegen der Antrag, den Reichs- des Reitwegs und verlangt bündigere Garantien für die Ueber­Landwirtschaft und Industrie gemeinsam. Die Landwirtschaft hat ein erhebliches Interesse daran, daß ihr von der Industrie Roble fangler au einem Ergänzungs- Etat für diese Forderung zu schreitung der Linden" durch die Straßenbahn. Auch ihm ist der veranlaffen, angenommen. Die Resolution Müller Sagan, den Kostenpunkt bedenklich. und Eisen so billig wie möglich geliefert wird. Die Bedenken der Reichskanzler aufzufordern, Einrichtungen zu treffen, wonach die Stadtv. Borgmann( Soc.): Ich begreife nicht, weshalb die Kanalgegner find wirtschaftliche und finanzielle. Aehnliche wirtschaft Diätariatszeit abgekürzt werde, führte zu einer längeren Diskussion. städtische Verwaltung immer wieder diese Regulierung betreiben will, liche Bedenken sind gegen die ersten großen Bahnen auch gerichtet Der Staatssekretär des Reichs- Bostamts machte auf die Schwierig da doch die Stelle, welche das höchste Jntereffe daran hat, der worden. hat aber die Regierung nicht dafür gesorgt, daß an die feiten aufmerksam und betonte, daß auch der gefeßliche Zwang. Regulierung gerade die größten Schwierigkeiten in den Weg legt. Die großen Hauptlinien Nebenlinien angegliedert wurden? Hier steht es Militäranwärter anstellen zu müssen, diese Frage kompliziere. Nach Notwendigkeit der Regulierung wurde doch immer auf die Bes ebenso. Auf dem Rhein , der Elbe und der Oder hat sich der Verlängerer Erörterung, an der sich alle Parteien beteiligten, wurde die feitigung des Reitwegs zurückgeführt; das ist seit 1860 und tehr in den letzten 20 Jahren verdreifacht, trotzdem profperieren die Resolution angenommen. Nächste Sigung Freitag. Fortsetzung des Post- Etats.

Handelsminister Brefeld

Uferbahnen glänzend. Wettbewerb schadet nichts. Ich hoffe auf eine Berständigung, sie würde dem Vaterlande zum Segen gereichen. ( Beifall.)

Abg. Graf v. Stachwik( C.):

$

Kommunales.

Stadtverordneten Versammlung.

0

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6. Sigung vom Donnerstag, 7. Februar 1901, nachmittags 5 Uhr.

Schlesien braucht eine leistungsfähige Wasserstraße von Gleiwiz nach Berlin , zweitens Verbindung des oberschlesischen Kohlenreviers mit der Oder durch Schleppbahnen, drittens billige Eisenbahntarife für das Glazer und Waldenburger Gebiet bis zur Oder, und schließlich billige Eisenbahntarife für die landwirt schaftlichen Produkte Produkte nach der Oder. Weiter muß die Emscherthallinie durch die Lippelinie ersetzt werden. Erst dann wird die große Mehrheit meiner Freunde die Vorlage für diskutabel für die halten. Ich sehe auch für die Landwirtschaft Vorteile in der Vor­lage. Ich halte fie nicht bloß für wirtschaftlich, sondern auch politisch bedeutsami.( Beifall im Centrum.)

Minister v. Thielen:

er=

Die Beratung der Vorlagen wegen Erwerbs von Straßenland

Zufahrtsstraßen zu der geplanten Brücke im Zuge

der verlängerten Manteuffelstraße

und im Zuge der verlängerten Eisenbahnstraße hat im Ausschuß zur Annahme der Magistratsvorschläge bezüglich der Der Schluß der Rede des Grafen Strachwig war erst fanal- Eisenbahnstraßen- Brüde geführt, dagegen sollen hinsichtlich der Brücke freundlich, aber der Anfang lautete doch ganz anders. Ich hoffe aber zwischen Manteuffel- und Fruchtstraße zunächst nur die auf dem bestimmt, in der Kommission wird die Verständigung gefunden rechten Spreeufer von dem Grundstück Mühlenstraße 47/48 erforder­werden. Graf Strachwiz hat ein ganzes Bouquet von Forderungen lichen Barzellen von 1115 und 1025 Quadratmeter für 226 M. pro aufgestellt, die gewiß alle zu erfüllen sehr wünschenswert wäre. Quadratmeter freihändig angekauft, wegen des Erwerbs der Straßen­Wir können nur immer versichern, daß wir das Mögliche thum flächen von den Grundstüden Köpniderstraße 18/20 und 21 aber im wollen. So eilig find aber die Dinge doch nicht. Der Bau des Ausschusse noch weitere Verhandlungen gepflogen werden. Mittelland- Kanals dauert 15 Jahre, die Folgen, die die Schlesier Nach längerer Debatte werden die Ausschußvorschläge trotz des für sich befürchten, werden also erst nach dieser Zeit ein- Widerspruchs des Stadtv. Wallach angenommen. treten. In dieser langen Zeit wird sich noch viel erreichen Stadtv. Louis Sachs I berichtet über die Ausschußverhand­laffen. Die Tarifermäßigung für landwirtschaftliche Produkte bat lungen betr. die mit der Kanalvorlage doch gar nichts zu thun. Solche Tarif Uebernahme des Kaiser und Kaiferin Friedrich Kinder­änderungen können doch erst eintreten, wenn der Mittelland - Kanal Krankenhauses

fuchen.

feitdem bei allen Verhandlungen betont worden. Das jezige Projekt steht hinter dem von 1895 nach der Seite der ästhetischen Anforderungen ungweifelhaft zurüd. Die Versammlung kann heute, nachdem der verhältnismäßig furze Zeitraum von 5 Jahren verflossen, unmöglich sich auf den Standpunkt stellen, daß der Reit­weg in 4 Meter Breite nunmehr acceptabel ist; der Ausschuß muß und wird denselben unter allen Umständen beseitigen. Der Verkehr Unter den Linden ist lange nicht so bedeutend, daß dem Bedürfnis nicht mit den heutigen Einrichtungen genügt werden könnte. Wenn Sie so heidenmäßig viel Geld haben, so sollte ich meinen, müßten Sie doch sehen, daß es eine ganze Reihe von Straßen giebt, welche eher reguliert werden müßten.( Buruf: Alte Jatob straße! Heiterkeit.) Wie sicht es bei uns aus! Sehen Sie sich einmal die Müllerstraße an bon der Seestraße

bis zur Weichbildgrenze; es ist ein wahrer Skandal, dies Pflaster ist der reine Knüppeldamm. Ebenso erbärmlich ist die Reiniden­dorferstraße; dort stinkt noch der Sinnstein zum Himmel; ferner die Breslauer, die Greifswalderstraße. Wie vor 10 Jahren, so stinkt der Straßengraben in legterer auch heute noch zum Himmel.( Unruhe.) Das ist freilich der Norden Berlins : dort kan man keine via triumphalis baiten. Wie es draußen in den Arbeiterquartieren aussieht, wiffen die Herren garnicht. Ich würde vorschlagen, die fast eine Million, die Sie für die Linden ausgeben wollen, lieber dort draußen zu verwenden. Ich hoffe, der Ausschuß wird die Sache so behandeln, wie vor fünf Jahren und die Vorlage pure ablehnen.

Stadtbaurat Krause: Ich glaube schon hier darauf hinweisen zu sollen, daß der Wunsch auf Kassierung des Reitwegs nicht berüc fichtigt werden kann; dazu würden wir die Genehmigung nicht erhalten. Die Vorlage wird einem Ausschuß von 15 Mitgliedern über­Schluß 48 Uhr.

wiesen.

gebaut ist, also in 15 Jahren. Die Schlesier haben doch auch nichts in die städtische Verwaltung. Der Ausschuß empfiehlt die Ueber davon, wenn solche Tarifänderungen auf dem Papier stehen, denn sie können doch jederzeit geändert werden. Ich halte es für besser, nahne schon für den 1. Oftober 1901 zu beschließen und bis dahin noch ab 1. April einen Verwaltungstoften- Buschuß von 50 000 M. zu Stompenfationen für Schlesien auf dem Gebiet der Wasserstraßen zu bewilligen. Wegen der von den städtischen Behörden festzusetzenden Die Frequenz im städtischen Familienobdach hat im Januar Uebernahmebedingungen soll der Magiftrat um eine besondere Bor - weiter abgenommen, während sie im nächtlichen Obdach für Einzel­Abg. Dr. Beumer( natl.) lage ersucht werden. personen nicht unwesentlich gestiegen ist. Am 1. Dezember v. J. be­weift darauf hin, daß Frankreich nach dem 70er Kriege ein großes Stadtv. Professor Virchow: Der Vorstand hat an Bedingungen fanden sich noch 206 Familien mit 781 Röpfen, 61 Männer, Kanalne gebaut hat, um das Land wirtschaftlich zu heben und es nichts weiter aufgestellt, als daß der Name der Anstalt beibehalten 195 Frauen und 455 Kinder, sowie 70 Einzelpersonen im Familien­zur Zahlung der 5 Milliarden Kriegsentschädigung fähiger zu machen. wird und die vorhandenen Reserven bestimmungsgemäß, verwaltet obdach Der Zugang betrug im Dezember 146 Familien, der Ab Obgleich seit 1880 teine Abgaben mehr auf den Kanälen Frankreichs werden. Dagegen liegt die Sache bezüglich der Organisation der gang 171 Familien. Am 1. Januar d. J. verblieben 181 Familien erhoben werden, hat doch das Land nur Vorteil davon. In Belgien Anstalt nicht so einfach, wie der Ausschuß annimmt. Die beiden mit 586 Köpfen. Im vergangenen Monat traten 144 Familien nen hat man das Kanalnek jogar à fonds perdu gebaut. Das giebt Baraden, die man durch neue ersehen will, find doch nur ein Not hinzu, während 191 abzogen. Es verblieben somit am 1. d. M. angesichts der Strömung, die Abgabenfreiheit auf unfren lüffen auf behelf. Die Näume bedürfen unbedingt der Erweiterung, die Wärte noch 184 Familien mit nur 386 stöpfen, 52 Männer, 101 Frauen, zuheben, was ich für einen großen Rückschritt halten würde, doch sehr zu rinnen konnten bisher nicht in der Anstalt wohnen, das Beamten - 156 Kinder und 17 Säuglinge, sowie 207 Einzelpersonen. denten. In Amerika endlich hält man trop der billigen Eisenbahn- personal ift abfolut unzulänglich. Die Frequenz wäre noch geringer, wenn im letzten Monat tarife die Kanäle doch für sehr nützlich. Bezüglich der Lippe ver Stadtrat Straßmann: Mit der Uebernahme soll unmittelbar nicht eine eine große Zahl von Einzelpersonen, 155 Männer trete ich den Standpunkt, daß ihre Kanalisierung kommen wird und ein Ausbau der Anstalt stattfinden. Es fehlt u. a. an einem Auf- und 78 Frauen aufgenommen worden wären. Jm nächt Daß die Moselkanalisierung nicht in die Vornahme und an einem Registraturzimmer. Die Ausführung aller lichen Obdach wurden im Januar dieses Jahres 72810 Tage einbezogen ist, bedauern wir in Rheinland- Westfalen lebhaft. diefer notwendigen Ergänzungen föune bis zum 1. Oftober 1901 Personen beherbergt und zwar 67474 Männer und 5886 ( Beifall.) nicht erfolgen. Die Versammlung möge daher dem Magistrats. Frauen, gegen 50 554 Männer und Frauen im Dezember v. J. antrag entsprechend die Uebernahme erst für den 1. April 1902 aus. Die Frequenz ist danach um 55 Proz. gestiegen. Am 20. Januar sprechen. wurden nicht weniger als 2785 Personen aufgenommen. Mit dem Stadtv. Dr. Freudenberg( Soc.): Jch bitte Sie, tros dieser Nachlassen der großen Kälte hat auch der Andrang abgenommen. Ausführungen das Krankenhaus schon am 1. Ottober zu übernehmen. Am 30. Januar wurden nur noch 1911 Männer und 149 Frauen Gerade die Notwendigkeit von Neubauten spricht für den früheren gezählt. Inzwischen ist die Frequenz weiter zurückgegangen. Von Termin. Bei Hinausschiebung der Uebernahme bis zum 1. April 72 810 Personen wurden 520 Männer und 22 Frauen der Polizei 1902 tämen die Bauten vor dem Sommer 1908 nicht zur Ausführung. und 175 Personen Krankenhäusern zugeführt. Rund 12 000 Personen ( Beifall.) haben im Januar im Obdach gebadet.

tommen muß.

de Abg. Engelbrecht( ft.)

tritt für den Lippe- Kanal, als die fürzeste Verbindung zwischen Rhein und Elbe ein. Noch besser sei der Küstenkanal, den die Re­gierung früher selbst befürwortet habe. In der Kommission werde man noch eingehend darüber verhandeln müssen.

Abg. Dr. Am Zehnhoff( C.)

Stadtv. Sanitätsrat Nuge( N. 2.) spricht fich gleichfalls für den 1. Oftober d. J. aus, während Stadtv. Geh. Sanitätsrat Neumann ( wild) dem Magistratsvorschlag den Vorzug giebt.

giebt statistische Biffern über die Bedeutung der Landwirtschaft in Der Rheinproving. Die Zahl der landwirtschaftlichen Bevölkerung sei nur in der Provinz Schlesien größer als in der Rheinproving. Die Landwirtschaft am Rhein ist also feine quantité negligeable. Daß aber der Kanal die rheinische Landwirtschaft fchä bigt, steht für mich außer jedem 8 weifel. Das hat auch der Landwirtschaftsminister, wenn auch nur indirekt, an­erkannt, indem er fagte, daß der Dortmund Rhein Kanal ein Einfallsthor für ausländisches Getreide schaffen kann. Der Minister einrichten. sagte aber, jede Verkehrsverschiebung hat für den einen Teil vor- leingestellt.

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Die Mehrheit entscheidet nach dem Ausschußantrag. Bom 1. April 1901 ab will der Magistrat Unterrichtskurse für hiesige stotternde Kinder

In dem Etat für 1901 find für diesen Zweck 20 000 M. Nach der Begründung soll die Teilnahme an den

Eingegangene Druckschriften.

,, Süddeutscher Postillon, Nr. 3. Auf dem Iuftigen Titelbilde stellt Archimedes Miquel folgende Gleichung an: 1 Kanal+5 M. Korns zoll= 0 Kanal+ 10 M. Kornzoll Ein neuer Reichskanzler. Doch der Strieger Lucanus fährt mit feinem Schwamm darüber und verwirrt die schönste Berechnung.